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Archiv - Event-Tipps

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)

15. Februar 2011
20:00bis23:00

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)
Wiederaufnahme-Premiere: 15.2.2011, um 20.00 Uhr

Am 27. März 2008 brachte das Wiener Metropol die Musicalproduktion “Ti amo” an den Start, knapp drei Jahre später steht der Publikumserfolg wieder am Spielplan. Die musikalische Screwball-Comedy “Ti amo oder Made in Italy” ist gespickt mit den bekanntesten Italo-Hits der letzten Jahrzehnte und wird bis Mitte März 2011 zu sehen sein.

Besetzung
Adriana Zartl, Stefano Bernardin, Erik Sabri Arno, Thomas Stolzeti, Christian Deix, Ronald Kuste, Barbara Spitz, René Velasquez Diaz, Miriam Mayr, Markus Simader und Franco Andolfo

Leading Team
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoht
Choreographie: Sabine Bartosch

Autoren
Dr. Peter Hofbauer und Markus Gull

Musik
Die musikalische Screwball- Comedy bringt eine Auswahl der schönsten und besten Italo-Evergreens: von „Ti amo“ bis „Adesso tu“, „Per Elisa“, „Gente di mare“, „Su di noi“, „Felicita“ und „’l italiano“. Alles in allem Musik, Marke: „Made in Italy“.

Story
Toto, der einzige Sohn des mächtigsten Mafia-Bosses von Chicago, schlägt aus der Art: Statt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, will er Sänger werden. Und darum absolviert er seine Ferialpraxis nicht - wie vom Papa verordnet - beim sizilianischen Zweig der Familie, sondern bei Onkel Franco, der in Wien das „Da Capone“, ein Revuelokal mit italienischer Live-Musik betreibt. Als Toto dort erscheint, wird er mit dem Barsänger Toni verwechselt. Und Toni mit ihm. Tonis Ex-Freundin Gina und die ehrgeizige Studentin Elisa, die bei Franco als Aushilfskellnerin jobbt, sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Toni trifft auf Toto. Beide fühlen sich ertappt, beschließen aber gemeinsame Sache zu machen. Denn sie sind jetzt eine Schicksalsgemeinschaft: Das Inkognito des einen ist gleichzeitig die Tarnung des anderen. Die beiden müssen Gina einweihen, wodurch das verschworene Duo zum Trio wird, denn:
* Toni darf nicht aussteigen sonst verliert Toto seine Tarnung und er Elisa
* Toto darf nicht aussteigen, sonst verliert er sein Versteck
* Gina hält dicht, weil sie sich mittlerweile in Toto verliebt hat
* Niemand darf etwas erfahren, schon gar nicht Elisa und Franco
Und damit Toni seine Rolle glaubhaft spielen kann, gibt Toto ihm Nachhilfe in Sachen Mafia wie: Slang, Macho-Gehabe, etc. Und er warnt seinen Freund: das Leben eines Mafioso ist alles andere als romantisch. Da geht es beinhart zur Sache. Die Bestätigung folgt auf den Fuß. Spätestens dann, als die echte Mafia erscheint- zuerst die russische und schließlich die italienische: der „Pate“ Don Marone platzt mit Gefolge ins Lokal seines Bruders und fordert mit vorgehaltener Pistole seinen verlorenen Sohn zurück. Von da an dreht sich das Karussell der Verwechslungen immer schneller und gipfelt in einem Finale furioso, bei dem sich dann doch noch das Happy End ereignet, an das keiner mehr glauben wollte.

Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett

Theater Drachengasse/Bar & Co: Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin

15. Februar 2011
20:00bis22:00

Eine Frau auf dem Weg nach Hause. Sie kommt vom Begräbnis ihrer besten Freundin Lilli. Sie erinnert sich an sie, ihre Männer, ihre Familie, ihre Kinder und an die tödliche Krankheit Krebs. Dabei hatten beide doch ausgemacht, gemeinsam alt zu werden:

Wir wollten diese weichen Altfrauenpatscherln anhaben und mit dem Stock die Zivildiener im Altersheim herumschicken. Und dann keine Diäten mehr machen. Nicht mehr über die Figur reden müssen.

Als einzige wusste sie, was für eine leidenschaftliche, lebenshungrige, wüste Frau Lilli war. Sie kannte ihre großen und kleinen Lügen und diente als Alibi für so manche Affäre. Es waren diese angeblichen kleinen Reisen. “Frauen unter sich, hieß das dann …” Lilli, die Karrierefrau, die in der Freundschaft das Tempo vorgab. Und dann das Begräbnis, diese surreal anmutende Anhäufung von Heucheleien, die in dem Lied “I did it my way” gipfelte.

Leidenschaftlich, wütend, mit Ironie und ohne größere Larmoyanz wird die Geschichte einer Freundschaft erzählt.

Regie: Adele Kobald
Mit: Sona MacDonald
Rechte bei: S. Fischer Verlag Frankfurt/Main

Bar&Co
15.–19. Februar 2011, Beginn jeweils um 20 Uhr

Weitere Infos –> hier

Kosmos Theater: Höllischer Himmel - eine Revue!

15. Februar 2011
20:30bis22:30

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Di, 15. Februar bis Sa, 26. Februar 2011 (Di-Sa, Beginn jeweils 20:30 Uhr)

Es gibt sie noch, die Produktionen, die sich exakt jenem Genre zuordnen, dem sie auch tatsächlich angehören. Halleluja! Beispielsweise bezeichnen Susanne Draxler (Idee/Konzept/Regie), Michaela Riedl-Schlosser (Buch) und Herbert Tampier (Komposition/Songtexte) ihre Show “Höllischer Himmel” als Revue. Ganz einfach, weil es eine ist (oder auch punktum!). Ja, so einfach ist das tatsächlich. An einer Revue ist ja nichts auszusetzen, es gibt Publikum für dieses Genre. Diese Produktion hat es nicht nötig, jenem dumpfen Etikettenschwindel zu frönen, den manch Player im Musiktheaterbusiness heutzutage betreibt, um auch noch dem letzten Uninformierten ein paar Cent aus der Tasche zu schwindeln. Großartig!

Bei “Höllischer Himmel”, wie gesagt einer Revue, handelt es sich um eine Uraufführung und Eigenproduktion des Wiener Kosmos Theaters, die am 14. April 2010 ihre Premiere feierte und bis 1. Mai 2010 zu sehen war. Ab 15. Februar 2011 gibt es weitere Vorstellungen, und zwar bis 26. Februar 2011, Dienstag bis Samstag (Beginn jeweils 20:30 Uhr)

Inhalt

Was passiert, wenn Marlene Dietrich, Zarah Leander, Paula Wessely und Leni Riefenstahl als Engel in einer Wohngemeinschaft, sprich Himmel, miteinander leben müssen? Naja, sie putzen, kochen, streiten und singen – Lieder über den Heldinnentod, die großen Gefühle der Deutschen und über Marlenes blütenweiße Weste. Und Leni filmt natürlich. Mit einem Wort, sie arbeiten fieberhaft an ihrem Comeback. Der Ruf nach ihnen könnte ja jederzeit wieder lautwerden. Doch eine große Angst begleitet ihr Unterfangen: Hoffentlich werden keine Fragen gestellt. Denn eines haben die vier trotz ihrer Einzigartigkeit gemeinsam: Sie reden niemals über Politik …

Höllischer Himmel - eine Revue!

Idee/Konzept/Regie: Susanne Draxler
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Komposition/Songtexte: Herbert Tampier
Ausstattung: Sam Madwar
Lichtdesign: Albert Haderer
Live-Musik: Barbara Ruppnig, Herbert Tampier
Fotocredit Titelfoto: Bettina Frenzel

Cast
Claudia Kottal: Zarah Leander
Petra Kreuzer: Leni Riefenstahl
Linde Prelog: Paula Wessely
Susanne Rader: Marlene Dietrich

KosmosTheater
A-1070 Wien; Siebensterngasse 42
Karten: € 16,- | Ö1-Club € 13,- | erm. € 10,- | Kosmos€ 1,-
Sparpaket (6-Karten-Package) : € 72,– , ermäßigt € 42,–

Tel. 01/523 12 26, http://www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at

Ermäßigter Kartenpreis: Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Pensionisten, Zivildiener, Lehrlinge, Arbeitslose, Rollstuhlfahrer samt Begleitperson, IGFT-Mitglieder