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Archiv - Event-Tipps

Stadtsaal: Sigrid Hauser – »Sex and the Sigrid«

7. Mai 2013
20:00bis21:30

Am 7. Mai 2013 (Beginn: 20 Uhr) tritt Sigrid Hauser mit ihrem Soloprogramm »Sex and the Sigrid« im Wiener Stadtsaal auf.

Die Show

Wenn Sie sich zu diesem Titel Humor, hohe Schuhe und intime Bekenntnisse erwarten, liegen Sie genau richtig. Denn mit feiner Klinge und großer Stimme führt Sigrid Hauser durch diesen Abend der Extraklasse. In gut eineinhalb Stunden verwandelt Sigrid Hauser alle Ihre Vorbehalte zum Thema Sex in Vorurteile und umgekehrt. Es könnte also heiß werden, wenn Sigrid und Eva-Maria Ihre musikalischen Spielzeuge zum Klingen bringen.

»Hauser hat nicht nur eine fulminante Stimme, die sich stilsicher und mit Leichtigkeit alle Musiksparten erobert, sie ist auch eine brillante Komödiantin und Entertainerin.« (Die PRESSE)

Tickets sind auf der Website des Stadtsaals erhältlich –> hier

Link
- www.sigridhauser.at

Wiener Festwochen: Uraufführung von „Join!“, einer Oper im Twitter-Jargon

8. Mai 2013
19:30bis22:30

join2013.jpg

Am 8. Mai 2013 findet im Rahmen einer Koproduktion der Wiener Festwochen mit netzzeit die Uraufführung von „Join!“ statt, einer Oper von Franz Koglmann (Musik) und Alfred Zellinger (Libretto). Die musikalische Leitung hat Koen Schoots übernommen.

Handlung
„Hard Working! Hard Selling!“ ist die Devise des multinationalen Konzerns Gen & Brain, der sein neuestes Produkt – den ultimativen Chip – an einem Away-Day seinen Marketingmanagern vorstellt. Direkt ins Gehirn implantiert, katapultiert der Chip die Menschen unvermittelt in den Cyberspace, sie können in Zukunft rund um die Uhr online sein. Die wirtschaftliche Weltherrschaft vor Augen, übertrumpfen sich die führenden Manager bei der Präsentation ihrer Vermarktungsstrategien: Der Kampf um Gewinnmaximierung macht aus den Menschen skurrile Kampfmaschinen, die auf dem Schlachtfeld des Globalen Marktes ihre Hard- und Soft-Skills einsetzen, um alle Gegner restlos zu vernichten. Brillant beherrschen sie das Handwerk der feindlichen Übernahmen, Über- und Untergriffe, sei es im Privaten, im Kampf gegen die Konkurrenz oder im Einsatz gegen protestierende Aktivisten.

Alfred Zellinger
Alfred Zellinger, ehemaliger Topmanager bei verschiedenen internationalen Konzernen, lässt seine Figuren in einer verknappten Twitter-Sprache, einer Mischung aus Wirtschaftsjargon, Werbeslogans und Serienfragmenten kommunizieren, einem artifiziellen Kondensat seiner langjährigen Erfahrungen „im Auge des Kapitalismus“.

Franz Koglmann
Mit großer Experimentierlust changiert Franz Koglmann in seiner Opernkomposition zwischen verschiedenen musikalischen Epochen und unterschiedlichen Musikstilen – Klassik, Ars Nova, Pop, Jazz, Rock, Noise und Cool Jazz. Das Ergebnis ist ein schonungsloser Wirtschaftskrimi – mit dem unwiderstehlich sinnlichen, swingenden „Koglmann-Touch“.

Künstlerische Leitung
Musikalische Leitung: Koen Schoots
Inszenierung: Michael Scheidl
Ausstattung: Nora Scheidl
Choreografie: Florian Hurler
Dramaturgie: Caroline Weber
Licht: Norbert Joachim

Besetzung
Wolfgang Gratschmaier, Anthony Heidweiller, Dennis Kozeluh, Max Niemeyer, Katja Reichert, Annette Schönmüller, Sébastien Soulès

Orchester: Ensemble „die reihe“

Wiener Musikverein: Hommage à Benjamin Britten

15. Mai 2013
20:00bis22:00

Es gibt heutzutage immer mehr Musicals, die musikalisch, inhaltlich von ihren Machern unter Zuhilfenahme von superlativen Aufzählungen beschrieben werden. Da lesen und hören wir von 386.789 Lichtstimmungen, 34.889 künstlichen Wimpern, 48.999 Kilo Hundefutter und 3000 Metern Hundeleine sowie 87 Springschnüren, die nötig waren, um eine Show zum Laufen zu bringen. – Normalerweise müsste man annehmen, dass demjenigen, der sich mit Aufzählungen dieser Art brüstet, bewusst sein muss, wie lächerlich er sich macht, aber zum Glück gibt es bei bestimmten Produktionen nun auch noch Botschafterinnen, die das zu bewerbende Musical etwa als „Zuckerwatte“ beschreiben – so wie eben Barbie ihre Hundsis bezeichnen würde. Das schlägt dann noch das dröge Ausstattungsdropping. Relevantes hört man immer seltener aus dem Theater, das sich an jenem Platz befindet, wo ehemals das kaiserliche Zeughaus stand, in dem Kanonen gefertigt wurden, durchaus mit Profit – damals. Heute sieht man in TV-Berichten Darsteller schwitzen und kampfgrinsen, zu einem Sound und einer Story, die keinerlei Relevanz haben. – Und nicht mit Schlagworten kommen wie, es geht doch um Vorurteile, um den Glauben an sich selbst, Selbstverwirklichung … Da könnte man auch in das Konzert von Justin Bieber in die Stadthalle gehen und würde zumindest heutige Popmusik geliefert bekommen, und in Justins ebenfalls doofen Lyrics geht es sicher auch da und dort um Vorurteile, Liebe, Trauer, Selbstverwirklichung und den Gauben an sich selbst. Darüber hinaus bekommt man eine Lichtshow, die tatsächlich bombastisch ist, Sound in einer Qualität, von der man in manchen Theatern nur träumen kann – ja, vielleicht sollte man all den kleinen blonden Mädchen raten, sich Justin nicht entgehen zu lassen, zumindest wird das eine Show, die nicht mehr verspricht, als sie tatsächlich zu bieten imstande ist.

Wer aber nun doch ein wenig mehr Substantielles gerne hätte, der sollte sich einen Termin im Wiener Musikverein vormerken: Am 15. Mai bieten Studierende der Konservatorium Wien Privatuniversität unter dem Titel „Hommage à Benjamin Britten“ ein interessantes Programm:

Benjamin Britten wurde am 22. November 1913 geboren. Die Konservatorium Wien Privatuniversität nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, sich mit dem bedeutenden englischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten auseinanderzusetzen. Dabei werden nicht nur die Bedeutung von Britten und seine Stellung im vorigen Jahrhundert untersucht, sondern auch sein Einfluss auf die Musik der Gegenwart. Die Ergebnisse präsentieren die jungen Musiker in einem Konzert: Neben Liedern und Kammermusik von Britten werden dabei auch Werke von Freunden, Förderern und Vorbildern des weltweit meist gespielten britischen Komponisten, der am 4. Dezember 1976 verstarb, zur Aufführung gebracht. Zu hören sind Werke von Benjamin Britten, Frank Bridge, Julian Gamisch, John Lennon, Witold Lutoslawski, Arvo Pärt und Henry Purcell (Moderation: Ranko Markovic).

Termin
Mittwoch, 15. Mai 2013, 20:00 Uhr,
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien

Tickets
Gibt es –> hier

Gars am Kamp: »Die schöne Galathée«

17. Mai 2013
20:00bis22:30

Für den Komponisten Franz von Suppé war Gars am Kamp, wo er viele Jahre lang seine Sommer verbracht hat, schlicht der »liebste Ort auf der Welt«. Am 17. und 18. Mai 2013 wird Suppé nun nach Gars zurückgeholt. Im stimmungsvollen historischen Boccaccio-Saal des »la pura women’s health Resort« finden nämlich jeweils um 20 Uhr zwei Aufführungen seiner Operette »Die schöne Galathée« statt.

Handlung
Der Bildhauer Pygmalion hat eine perfekte weibliche Schönheit aus Stein gemeißelt und sich so sehr in die Steinerne verliebt, dass diese zum Leben erwacht. Aber nicht nur er ist von ihr hingerissen, sondern auch sein Diener Ganymed und der reiche Mäzen Mydas. Kaum am Leben, steht die schöne Galathée also schon zwischen drei Männern …
In der Inszenierung von Ulla Pilz wird der Diener allerdings zum Praktikanten und der Mäzen zum Banker, allfällige Ähnlichkeiten mit realen Personen sind hier durchaus erwünscht und beabsichtigt, lassen Sie sich überraschen!

Franz von Suppé: »Die schöne Galathée«
Musikalische Leitung: Nana Masutani
Inszenierung: Ulla Pilz

Besetzung
Iza Kopec: Galathée
Martin Mairinger: Pygmalion
Armin Gramer: Ganymed
Johannes Hanel: Mydas

17.& 18. 5. 2013, 20 Uhr
Boccaccio-Saal des »la pura women’s health Resort«
Hauptplatz 58
A-3571 Gars am Kamp
Kartenpreise: Normalpreis: Euro 15.-
Für Gäste des „la pura women´s health resort“: Euro 10.-
Kartenverkauf: Burg Gars Ges.m.b.H., Hauptplatz 82, A-3571 Gars am Kamp sowie bei allen oeticket Verkaufsstellen
EMAIL: office@opernair.com
TEL: 02985/33000
FAX: 02985/33064
WEB: www.opernair.com