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Kulturmanager und ihr Einkommen in Österreich

Dem in den letzten Tagen veröffentlichten Einkommensbericht des Rechnungshofs für das Jahr 2008 sind unter anderem die Gehälter der Leiter diverser Kulturinstitutionen zu entnehmen. Was verdient man also beispielsweise als Museums- oder Theaterdirektor im Laufe von zwölf Monaten in Österreich:

Wilfried Seipel: Leitung des Kulturhistorischen Museums Wien (KHM) - 252.100 Euro
Georg Springer: Bundestheater-Holdingchef - 239.000 Euro
Agnes Husslein: Belvedere-Chefin - 231.600 Euro
Gabriele Zuna-Kratky: Direktorin des Technischen Museums 228.600 Euro
Klaus Albrecht Schröder: Albertina-Direktor 217.700 Euro
Johanna Rachinger: Leiterin der Nationalbibliothek - 209.400 Euro
Klaus Bachler: Direktor des Wiener Burgtheaters - 203.000 Euro
Ion Holender: Direktor der Wiener Staatsoper - 199.200 Euro
Edelbert Köb: MUMOK-Chef - 195.900 Euro
Peter Noever: MAK-Direktor - 185.100 Euro
Josef Kirchberger: Theaterservice-Chef - 183.300 Euro
Robert Meyer - Direktor der Wiener Volksoper - 167.200 Euro
Leitungsteam der Bregenzer Festspiele - 156.900 Euro
Wolfgang Waldner: MQ-Chef - 125.700 Euro
Roland Teichmann: Österreichisches Filminstitut - 105.000 Euro
Bernd Lötsch: Direktor des Naturhistorischen Museums - 103.000 Euro

Die Jahresgagen von Theater an der Wien-Chef Roland Geyer, Musical-Intendantin Kathrin Zechner oder Festwochen-Intendant Luc Bondy werden nicht veröffentlicht, weil sie nicht im Einflussbereich des Bundes stehen.

3 Kommentare »

  HerBert wrote @ Dezember 30th, 2009 at 20:02

Nun ja, ich sag mal warum nicht, wenn Museen wie die Albertina und co viele Besucher anlocken und somit die Ausstellungen auch die Wirtschaft, den Tourismus fördert - dann find ich das schon ok, obliegt ja auch einer Verantwortung über viele Kunstschätze.

  lesko wrote @ Dezember 26th, 2009 at 12:27

Bravo, eine großartige Idee “Kultur” gegen “Natur” auszuspielen. Weitere Vorschläge wären “Hunger in der 3. Welt”, “Kindesmißbrauch” oder “Krebsforschung”!

  Paula wrote @ Dezember 25th, 2009 at 17:02

“Kultur” scheint den Österreichern sehr viel mehr wert zu sein als “Natur”.

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