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Vielen Dank auch an Ben Becker!

Nicht einmal die Vereinigten Bühnen selbst bezeichneten ihre Version des Büchner-Dramas “Woyzeck” als Musical, doch wie die Presse die Show etikettieren würde, war ohnedies klar. VBW=Musical, und aus.

Spätestens seit Ben Beckers jüngsten Turnübungen ist die “Musicaladaption Woyzeck” auch bis in das entlegenste Online-Medium vorgedrungen. Allein, auch Schlägergelüste machen aus “Woyzeck” kein Musical.

PS: Kathrin Zechner über Woyzeck: “Wir machen Musiktheater, kein Musical. Die Songs der Tiger Lillies sind wie die Innenwelt der Figur Woyzeck.”

2 Kommentare »

  JS wrote @ Oktober 16th, 2011 at 12:39

Ãœberhaupt schlecht recherchiert von der musicalzentrale. Der Verprügelte ist kein Musical Regisseur, sondern Abendspielleiter bei dem “was-auch-immer-das-sein-soll” Projekt Woyzeck.

  Nina wrote @ Oktober 16th, 2011 at 10:07

Herr Bruny, es geht nicht nur dem Musical so. Was glauben Sie, wie ich jedes Mal an die Decke gehe, wenn in den Medien von “Comicfiguren” die Rede ist, sobald über einen Zeichentrickfilm gesprochen wird? Und am schlimmsten ist, dass keiner, dem ich mein Leid klage, dieses verstehen will. Dabei würde gleichzeitig keiner von diesen Nicht-Verstehern sagen: “Ich gehe heute ins Kino und schau mir ein Foto an!” Nein, man sieht sich einen Film an. Denn Filme sind bewegt, Fotos sind unbewegt. Genauso wie ein Comic unbewegt ist, das sind nämlich (zumeist auf Papier gedruckte) gezeichnete Einzelbilder, die eine Geschichte erzählen. Würden sie sich bewegen, wäre es ein Zeichentrickfilm, und einen solchen kann man sich dann auch im Kino ansehen.
Man kann im Kino natürlich auch einen Comic lesen, wenn man will. Das aber sicher nicht auf der Leinwand.

Uff.

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