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Archiv - Event-Tipps

Wiener Kammerspiele: Singin’ In The Rain

1. April 2012
20:00bis23:00

Basierend auf dem gleichnamigen MGM-Film feierte die Musicalproduktion der Wiener Kammerspiele “Singin’ In The Rain” am 22. September 2011 Premiere. Ab 1. April 2012 (bis 30. April) steht die Sow wieder am Programm der Wiener Kammerspiele.

Leading Team
Drehbuch und Adaptierung: Betty Comden und Adolph Green
Musik und Songtexte: Nacio Herb Brown und Arthur Freed
Deutsche Fassung: Hartmut H. Forche
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair
Choreografische Assistenz: Katrin Mersch

Cast
Don Lockwood: Gaines Hall
Cosmo Brown: Ramesh Nair
Lina Lamont: Jennifer Kossina
Kathy Selden: Nina Weiß
R. F. Simpson: Thomas Weissengruber
Dora Bailey/Miss Dinsmore: Katharina Dorian
Roscoe Dexter: Ronnie Veró Wagner
Sprachlehrer: Markus Simader
Tenor: Christian Petru
Zela Zanders: Jennifer Pöll
Sid Phillips: Oliver Liebl

Swing: Katrin Mersch

Damenensemble
Katharina Dorian, Wilbirg Helml, Daniela Lehner, Jennifer Pöll, Katharina Strohmayer

Herrenensemble
Ronnie Veró Wagner, Christian Petru, Oliver Liebl, Markus Simader

Komparsen
Daniela Baresch, Julia Melcher, Georg Blume, Piotre Danzinger

Link
- Wiener Kammerspiele

Gumpoldskirchen: „Greetings from Broadway“ – mit Jacqueline Braun & Rory Six

4. April 2012
20:00bis22:00

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Im Rathauskeller von Gumpoldskirchen präsentieren die Musicaldarsteller Jacqueline Braun und Rory Six eine neue Konzertreihe, die ein „Best of …“ der größten Broadway-Musicalkomponisten bietet.

Die Konzertreihe startet am 4. April 2012 (Wiederholungskonzert am 25. April) mit einem „Best of Andrew Lloyd Webber” (Beginn: 20:00 Uhr).

Karten zu 20 Euro (inkl. Begrüßungsgetränk) kann man via Facebook (–> hier) reservieren, oder telefonisch unter 0676 77 06 188. Pro Abend können 60 Zuschauer dabeisein.

Musical Unplugged 6.1. & 6.2

10. April 2012
19:30bis21:30

Sechs Mal ging die Konzertserie “Musical Unplugged” in den letzten Jahren in wechselnder Besetzung bereits über die Bühne. Zwei weitere Termine der 6er-version, Musical Unplugged 6.1 und 6.2, finden am 10. April 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) im 9er-Haus Theater Hennersdorf und am 29. Mai 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) in der Neuen Burg Perchtoldsdorf statt.

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„Musical Unplugged 6.1“
Besetzung: Luc Devens, Peter Neustifter, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan und Michael Vinzenz.

Kartenreservierung:
- Mail: simone.schrammel@gemeinde-hennersdorf.at
- Tel.: +43 2235 812 30 17
Kartenpreis: 25 Euro
Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

Veranstaltungsort
9er-Haus Theater, Bachgasse 9, 2332 Hennersdorf

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„Musical Unplugged 6.2“
Besetzung: Stefan Bischoff, Luc Devens, Roman Hauser, Christof Messner, Markus Neugebauer, Martin Pasching, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan und ein Auswahlchor des Sacré Coeur Pressbaum.

Kartenverkauf
- Mail: info@perchtoldsdorf.at
- Tel.: +43 1 866 83 400
Kartenpreis: 29 Euro
Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr

Veranstaltungsort
Burg Perchtoldsdorf, Neuer Burgsaal, Hyrtlgasse 4, 2380 Perchtoldsdorf

Das Programm der “Musical Unplugged”-Shows bietet unter anderem Hits von hierzulande als Klassiker geltenden Musicals wie zum Beispiel “Elisabeth”, “Mozart!” oder “Tanz der Vampire” bis hin zu Werken von Frank Wildhorn, Stephen Schwartz oder Jeanine Tesori. Mit dabei auch (Austro-)Pop-Klassiker und Abstecher in Klassik und Schlager, serviert mitunter mit einer gehörigen Portion Ironie.

Die Tickets zu „Musical Unplugged 6.1 und 6.2“ sind im Verkauf.

Links
- Musical Unplugged
- Musical Unplugged @YouTube

Wien: “Pension Schöller” – das neue Metropol-Musical

11. April 2012
20:00bis22:30

Am 11. April 2012 (Beginn: 20:00 Uhr) feiert im Wiener Metropol Carl Laufs‘ und Wilhelm Jacobys Bühnenklassiker „Pension Schöller“ in einer Musicalfassung von Peter Hofbauer/Stefan Vögel (Buch) und Peter Uwira (Musik) Premiere.

Inhalt

Ein begüterter Privatier macht die finanzielle Unterstützung seines Neffens davon abhängig, dass ihm dieser eine Irrenanstalt von Innen zeigt. In seiner Not führt der Neffe seinen Onkel in die Pension Schöller ein. Und siehe da: Onkelchen amüsiert sich prächtig, weil er, getreu seiner vorgefassten Meinung, die dort versammelten Pensionsgäste tatsächlich für Irre hält.

Carl Laufs’ und Wilhelm Jacobys höchst turbulente Komödie ist ein Klassiker der Unterhaltungskunst. Rasant, schräg und mit einem Augenzwinkern. In der Musicalfassung wurde der historische Hintergrund aus der Kaiserzeit in die Zweite Republik verlegt, genauer gesagt: ins österreichische Staatsvertrags-Jahr 1955. Im Zentrum des Geschehens: „Onkel“ Klapproth, der nicht bemerkt, dass er „im falschen Film“ ist, gespielt von Hubert Wolf, bekannt als „Papa Putz“ aus der Fernsehwerbung für XXX-Lutz.

Leading Team
Buch: Peter Hofbauer & Stefan Vögel
Komposition: Peter Uwira
Bühnenbild und Kostüm: TOTO
Musikalische Leitung: Max Hagler
Regie: Thomas Enzinger

Cast
Maxi Blaha, Missy May, Dunja Sowinetz, Martin Bermoser, Stephan Paryla-Raki, Alfred Pfeifer, Alfons Noventa & Hubert Wolf

Tickets –> hier.

Wien/Kosmostheater: „ARGE Mordslust – ein musikalischer Thriller“

11. April 2012
20:30bis22:30

Vom 11. April bis 28. April 2012 ist im Wiener Kosmostheater die Produktion „ARGE Mordslust - ein musikalischer Thriller“ zu sehen.

Worum geht’s? Das liest sich in der Ankündigung so:

Des kanns jetzt aber net sein, flucht die eine.
Ein toter Fuß, bemerkt die andere. Dreckschwein, schreit die Dritte! Die Vierte ergreift die Schaufel und beginnt zu beten.

Ein österreichisches Dorf, drei routinierte Witwen, eine Alleinerzieherin, ein asthmatischer Auftragskiller und die Präsentation eines Buches: Mordslust!

Hintergründige Dorfgeschichten samt neuem Gemeindezentrum erfordern schauriges Timing und kriminalistischen Spürsinn in diesem Trash-Krimi mit Musik.

Leading Team
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Regie: Susanne Draxler
Komposition/Songtexte: Herbert Tampier
Ausstattung: Andrea Hölzl
Lichtdesign: Albert Haderer
Regieassistenz: Valentina Kratochwil

Darsteller
Caroline Koczan, Petra Kreuzer, Linde Prelog, Susanne Rader, Herbert Tampier

Spieltage
Mi, 11. April. bis Sa, 28. April 2012 (Mi bis Sa, Beginn: 20:30 Uhr)

Tickets
€ 17,– | erm. € 13,– & € 10,– | KosmosEuro € 1,– | Sparpaket € 72,- & erm. € 42,-

Nähere Infos –> hier.

Ehrbar Saal: Marilyn Monroe – The River of No Return

14. April 2012
19:30bis21:30

Am 14. und 24. April 2012 geht im Wiener Ehrbar Saal die Prouktion „Marilyn Monroe – The River of No Return“ über die Bühne. Beginn jeweils 19:30 Uhr

Sona MacDonald: Gesang
Otmar Binder: Klavier

Ehrbar Saal
Mühlgasse 30
1040 Wien

Nähere Informationen –> hier.

Birgit und Nicole Radeschnig: „A Zimmerl zum Leben“

14. April 2012
19:30bis21:30

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Am 25. März 2012 feierten Birgit und Nicole Radeschnig die Premiere ihres zweiten Musikalischen Kabarettprogramms „A Zimmerl zum Leben“ im Wiener Theater im Alsergrund. Am 14. April ist die Show ein weiteres Mal im Theater am Alsergrund zu sehen.

Worum geht’s in der neuesten Show der beiden Künstlerinnen? Das beschreiben sie folgendermaßen:

Tag der offenen Tür im „Zimmerl zum Leben“. Die intelligente Seniorenwohnanlage der Zukunft gewährt Ihnen einen Einblick in den modernen Pflegealltag: Hier wird nichts mehr dem Zufall, sondern alles Marvin überlassen. Hier leben skurrile Bewohner und einzigartige Fossilien. Und hier trauen sich mit ein bisschen Glück auch die berühmten Radeschnig Zwillinge aus ihrem Zimmerl.
Für Unterhaltung wird gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Heimleitung

„A Zimmerl zum Leben“
Text: RaDeschnig
Regie: RaDeschnig
Musik: RaDeschnig
Gitarre, Akkordeon: Birgit Radeschnig
Klarinette: Nicole Radeschnig

Premiere: Sonntag, 25.3. 2012, um 19:30 Uhr im Theater im Alsergrund
Weitere Termine: 14. April und 23. April im Theater im Alsergrund sowie am 3. Mai 2012 im Theatercafè Hin&Wider in Graz

Link
- Theater im Alsergrund
- RaDeschnig

Musikverein Wien: Das Ringen um die Operette

18. April 2012
20:00bis22:00

Seit beinahe einem Jahrhundert haben eine Vielzahl interpretatorischer Missverständnisse und künstlerisch wohlmeinender Stilblüten das ursprünglich hochpolitische, intelligente und musikalisch anspruchsvolle Genre Operette in öffentlichen Misskredit gebracht. Diesem ambivalenten und gleichzeitig bedeutenden musiktheatralischen „Gedächtnisort“ Wiens widmet die Konservatorium Wien Privatuniversität ihren neuesten Forschungsschwerpunkt. Ausgewählte Studierende stellen die Ergebnisse diese Auseinandersetzung in einem ebenso kontroversiellen wie unterhaltsameren Salonkonzert vor.

Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium
Bösendorferstraße 12, 1010 Wien
Telefon: (01) 505 81 90 | www.musikverein.at

Kartenpreise
€ 23,-/20,-/4,-(= Stehplatz).
Preise jeweils inkl. € 1,- Bausteinspende. Karten beim Wiener Musikverein erhältlich –> hier.

Mi, 18. April 2012, 20:00 Uhr

Stadttheater Klagenfurt: King Kong

19. April 2012
19:30bis21:30

Der gigantische, prähistorische Affe King Kong gehört zu den bekanntesten Ikonen der modernen Kultur. Hinter dem Mythos aber steckt eine überraschend zärtliche Geschichte: die Liebe des Biests zur Frau. Seine Gefangenschaft und kommerzielle Ausbeutung, seine hilflose Wut und sein tragisches Ende berühren uns tief. Ein neues Musical mit temporeichen und eingängigen Melodien und großen Gefühlen.

Paul Graham Brown und James Edward Lyons haben den Kampf der Kulturen aufgenommen – den Kampf zwischen Mensch und Menschenaffe, Prähistorie und Moderne, Liebe und Hoffnung, zartem Schönen und gewaltig Monströsem, sicher Geglaubtem und Ungeahntem. In ihrem Musical King Kong, nach dem Abenteuerroman von Delos W. Lovelace der dreißiger Jahre, lassen sie drei Darsteller und einen Musiker auf King Kong treffen. Vom Ehrgeiz zerfressen und besessen vom Drang, die Welt – wenigstens in Bildern – zu erobern, fährt der Abenteurer Carl Denham bis ans Ende der Welt. Er zieht dabei die erfolglose Schauspielerin Ann Darrow und den zynischen Aussteiger Jack Driscoll in seinen Bann. Die Reise wird zu einer emotionalen und gefährlichen Odyssee, nicht nur für die drei der Gattung homo sapiens, sondern auch für King Kong, der sich in Ann verliebt. Das sicher geglaubte Rollenverhalten der beiden Männer gerät dadurch ins Wanken. Carl Denham und Jack Driscoll kämpfen nun nicht nur mehr gegeneinander um Anns Liebe. Kong wird auch hier zum ungleichen Gegner. Ann erlebt mit ihm zum ersten Mal so etwas wie Vertrautheit. Er zwingt die drei Eindringlinge, sich mit ihrer eigenen Natur zu konfrontieren, und wird zum Katalysator ihrer Ängste und Aggressionen, aber auch ihrer Möglichkeiten und Hoffnungen.

King Kong
Musical von Paul Graham Brown nach dem Roman von Delos W. Lovelace
Deutsche Fassung von Edward Lyons

Musikalische Leitung Jeff Frohner
Regie Nicole Claudia Weber
Bühne und Kostüme Judith Leihkauf | Karl Fehringer
Dramaturgie Sylvia Brandl
Bettina Mönch | Dominik Hees, Christof Messner
Österreichische Erstaufführung

Nähere Infos –> hier.

Links
- Kleine Zeitung: Ein flottes Affentheater
- Der Standard: King Kong im Napoleonstadl

Theaterverein Vision/Off Theater: „Hautnah“ (2012)

20. April 2012
20:00bis23:00

Foto: Martin Siebenbrunner

1997 schrieb der Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler Patrick Marber das Theaterstück „closer“, das seit seiner Uraufführung am Royal National Theatre für heftige Diskussionen sorgt. So war in einer Rezension der „taz“ anlässlich der deutschen Produktion von „Hautnah“ anno 2000 am Oldenburgischen Staatstheater unter dem Titel „Wie das Lotterleben so spielt – sie fickten und sie schlugen sich“ Folgendes zu lesen:

Männer lassen die Hosen runter, Frauen brechen durch eine riesige Leinwandvagina auf die Bühne. So hinterrücks defloriert prangen die gespreizten Schamlippen dem Oldenburger Publikum direkt ins Gesicht. Die Premiere von Patrick Marbers ‚Hautnah‘ löste unter der Regie von Urs Odermatt den Titel des Stückes ein und trennte dadurch nach der Pause im Oldenburgischen Staatstheater zartbesaitetere TheatergängerInnen von den aufgeschlosseneren. Die bildeten dann aber eine klare Mehrheit und quittierten die Inszenierung mit viel Beifall.

2004 kam eine Verfilmung des Stoffes in die Kinos, die weit weniger unzüchtig angelegt war, dafür aber mit hübschen Darstellerinnen und Darstellern (Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman und Clive Owen) sowie einem süffigen Soundtrack aufzuwarten hatte.

2007 feierte „closer“ seine Wien-Premiere am Ensembletheater. Als Gastspiel des vienna theatre project ging die Premiere von „closer“ (in englischer Sprache) am 7. Mai 2007 über die Bühne.

2012 zeigt der Theaterverein Vision „closer” in deutscher Sprache, unter dem Titel „Hautnah“, und unter der Regie von Joanna Godwin-Seidl (Leiterin des „vienna theatre project“, Regie „The Last 5 Years“ in der Drachengasse) im Wiener Off Theater.

Es spielen Caroline Frank (zur Zeit im Raimund Theater und an den Wiener Kammerspielen engagiert), Sascha O. Bauer (im Sommer 2012 als Judas in „Jesus Christ Superstar“ bei den Festspielen Röttingen), Sabine Kranzelbinder und Markus Schöttl (beide spielen zur Zeit Peter Turrinis „Rozznjagd“ in Klagenfurt).

Handlung

„Closer“ erzählt von vier Menschen, die zusammenkommen, auseinander gehen, den Partner tauschen, sich gegenseitig hassen und verletzen. Das scheint nun doch etwas abgedroschen und ist es auch – aber nur auf den ersten Blick. Die Sprache der Liebe ist das älteste, das entwertetste dramatische Mittel. Marbers Stück jedoch hat eine Tiefe und einen schonungslosen Gegenwartsbezug, weshalb man selbst auf die clichébehaftetsten Bezeugungen von Zuneigung mit einem wachen, manchmal ungläubigen Auge blicken muss. Das Schauspiel entwickelt sich rasch zu einem faszinierenden Netz von Intrigen.
Foto: Martin SiebenbrunnerEs beginnt in der Notaufnahme eines Krankenhauses, wohin Dan Alice brachte, nachdem er beobachtet hatte, wie sie auf der Blackfriars Bridge niedergefahren worden war. Dan schreibt Nachrufe, und sieht sich als zukünftiger Schriftsteller, der gerade auf der Suche nach einem passenden Thema ist. Alice ist eine junge, hübsche Stripperin, hinter deren verwundbarem Auftreten ein eherner emotionaler Absolutismus verborgen liegt. Dan zieht bei Alice ein, schreibt ein Buch über sie – und verfällt dann ganz der Photographin Anna, die für ihn Photos für die Werbekampagne seines Buches schießen soll.
Als er sich daraufhin im Internet als eine sexbesessene Phantasie-Anna ausgibt, steuert er sie unbeabsichtigt in eine Beziehung mit Larry, einem etwas ungehobelten, aber herzlichen Arzt – der rein zufällig Alice in der ersten Szene behandelt hatte.
So beginnt eine mitreißende und oft wilde Quadrille von Liebe und Betrug. Was Marbers Stück so besonders macht, ist seine schonungslose Darstellung der Brutalität von Beziehungen. Sexueller Neid und Eifersucht zeigen hier offen ihr hässliches Gesicht. Hilflos verfängt sich Larry in Grausamkeit und Selbsterniedrigung, als er zurückgewiesen wird. Dan und Anna werden als feige Lügner entlarvt. Nur Alice bleibt bis zum Ende ehrlich, wofür sie bezahlen muss. Marber deutet an manchen Stellen an, dass die fehlende Treue seiner Charaktere Ausdruck eines in der Gesellschaft unausweichlichen Kompromisses sei. Das wirkt doch sehr pessimistisch, aber „closer“ ist nur selten so düster. Das Stück ist gespickt mit trockenem Humor und wahnwitzigen Verwicklungen.

Foto: Martin Siebenbrunner „Closer“
von Patrick Marber
Deutsch von Helmar Harald Fischer

Cast
Caroline Frank: Anna
Sascha O.Bauer: Larry
Sabine Kranzelbinder: Alice
Markus Schöttl: Dan

Regie: Joanna Godwin-Seidl
Fotos: Martin Siebenbrunner

Premiere: 20. April 2012, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 21., 26., 27. und 28. April 2012, jeweils 20:00 Uhr
OFF Theater (Kirchengasse 41, 1070 Wien) – Weißer Saal

Karten
€ 22,- / € 12,- (ermäßigt)
Reservierungen unter: office@theatervereinvision.at oder 0660 494 6989 www.theatervereinvision.at

Links
- Hautnah @Facebook
- Theaterverein Vision

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