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Archiv - Tonträger

»Elisabeth«: Cast-Recording-Time … again

Auch die aktuelle Wiener Fassung des Levay/Kunze-Musicals „Elisabeth“ wird in Form einer Cast-CD erscheinen, und zwar bereits Mitte Oktober. Warum das gar nicht mal so schlecht ist? Wir leben in Zeiten, in denen Cast-CDs tendenziell eher immer seltener veröffentlicht werden. Wenn sich also eine Firma wie MG Sound, ein Unternehmen wie die VBW … dazu entschließen … wobei, da fängt es an. Wer hat sich entschlossen, eine Cast-CD zu produzieren, wer zahlt? Wer trägt das Risiko? Nicht, dass man erwarten dürfte, darauf Antworten zu erhalten, die man auch publizieren darf … nur, interessant wären die Antworten darauf dennoch.

Erscheinen wird ein Live-Mitschnitt, zusammengemixt aus den Aufnahmen der Premiere und, so hört man, einer zweiten Vorstellung. Warum es ein Live-Mitschnitt wird, kann man leicht erklären. Ein Orchester die Musik als Studioaufnahme neu einspielen zu lassen, ist einfach zu teuer. Dass das Orchester live aufgenommen wird, ist aber selten das Problem. Die Damen und Herren des Orchesters schaffen es, in zwei Vorstellungen praktisch fehlerfrei zu spielen, man kann ja was zusammenschneiden. Eine andere Frage ist der Gesang, denn da wird oft jede “Liveaufnahme” heutzutage zur Farce. Es dreht sich darum: Was von den Liveaufnahmen aus dem Theater wird wirklich verwendet, und welche Lieder/Passagen werden, wenn überhaupt, neu im Studio eingesungen. Angaben dazu gibt es keine. Man will ja niemanden bloßstellen. Nur – ob man unter diesen Voraussetzungen dann manchmal tatsächlich von Liveaufnahmen sprechen kann?

“Elisabeth” bekommt also wieder mal eine Cast-CD, das wird die Fans freuen, und es wäre doch fast wie ein neues Weltwunder, wenn “Rebecca” nicht auch noch ein paar Cast-CDs abbekäme, oderrrrrr?

Link
Ein kleiner Buchtipp zum Thema Cast Recordings: Bruce Kimmel: “Album Produced By …”

“Someone give me a chance” – Eden Espinosas CD-Projekt

Manchmal kommt man aus dem Staunen nicht raus, welche Künstler und Künstlerinnen in den USA ihre CD-Soloprojekte über Funding-Plattformen finanzieren (müssen), während im deutschsprachigen Raum man manchmal den Eindruck gewinnen könnte, dass fast jeder schon mit einem eigenen Tonträger ausgestattet wird, der einmal bei Tarzan gebrüllt oder ein paar Sekündchen am Marterpfahl gejodelt hat. Die Zeiten haben sich offensichtlich geändert (das ist ja an sich nichts Schlechtes) … in den 90er Jahren war es in den Staaten vermutlich leichter, als etwa ein Bruce Kimmel in der Hochblüte seiner Produzententätigkeit war.

Jüngstes Beispiel einer Funding-Initiative ist Eden Espinosa, bekannt aus “Brooklyn – The Musical”, “Wicked”, “Rent”. Sie hat sich für ihre erste Solo-CD Lieder aus “Wicked”, “Ghost – The Musical”, “Rent”, “Sweeney Todd”, “Will Rogers Follies”, “Aida”, “Brooklyn – The Musical”, “Taboo – The Musical” und “Next To Normal” ausgesucht. Ihr Ziel ist es, die Lieder wie Pop-Songs klingen zu lassen, eigenständig, oder wie Espinosa sagt: “Broadway hits with a pop sensibility”.

Die gute Nachricht ist, dass das Funding-Experiment per kickstarter.com bereits geglückt ist. 19.000 Dollar wollte die Sängerin als Zuschuss zu den Studiokosten, bis jetzt sind schon über 22.000 Dollar zusammengekommen, und jeder, der möchte, kann noch bis 16. September 2012 mitmachen. Wer gar bereit ist 75 Dollar zu investieren, bekommt eine ganz spezielle Limited Edition Christmas EP, die nur an die Kickstarter Backer verschickt wird zusätzlich zum Download und zur signierten Solo-CD, außerdem einen zehnminütigen Telefon- oder Skype-Chat.

Eden Espinosa ist derzeit bereits im Studio und nimmt ihre CD auf, Videos davon finden sich auf der Website von kickstarter.com –> hier.

Life Ball 2012: Jeremy Schonfeld LIVE

Am 25. Mai 2012 veröffentlicht Jeremy Schonfeld seine neue CD „Iron & Coal“ in Österreich (Vertrieb Hoanzl). Das Album wurde zur Gänze in Wien von Beat4Feet produziert, Jeremy wird Songs daraus am Life Ball (19. Mai 2012) im Rathaus nach der großen Show um 0.15 Uhr präsentieren.

Näheres zur CD gibt es –> hier.

Link
- Jeremy Schonfeld

HitSquad: „The Sound of Music“ (Salzburger Landestheater)

tsom_3d_hitsquad.pngSeit Oktober 2011 steht das Musical „The Sound of Music“ am Spielplan des Salzburger Landestheaters. Es ist die erste Produktion der Show von Rodgers & Hammerstein in Salzburg, jener Stadt, die mit der Geschichte der Familie Trapp, den Protagonisten des Musicals, eng verbunden ist.

Am 25. Mai 2012 veröffentlicht das Wiener Label HitSquad Records die Cast-CD zur Show. In den Hauptrollen zu hören: Wietske van Tongeren und Uwe Kröger. Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt der Produktion. Die CD wird im Fachhandel, online auf Amazon & iTunes und im Salzburger Landestheater erhältlich sein.

Am 26. Mai 2012 findet um 14:00 Uhr in Kooperation mit Saturn Salzburg eine Autogrammstunde mit Wietske van Tongeren und Uwe Kröger statt: Europark/Theaterplatz Europastraße 1, 5018 Salzburg.

Tracklist
AKT 1
PRÄLUDIUM
DER KLANG DER BERGE
MARIA
ALL DIESE DINGE
ICH HAB ZUVERSICHT
DO-RE-MI
SECHZEHN, BEINAH SCHON SIEBZEHN
DER ZIEGENHIRTE
WO BLEIBT DA DAS GLÜCK?
DER KLANG DER BERGE (REPRISE)
ADE, LEBT WOHL
ÜBER DIE BERGE

AKT 2
ALL DIESE DINGE (REPRISE)
KEIN MENSCH KANN ES ÄNDERN
FÜR ETWAS GUT
MARIA (REPRISE)
SECHZEHN, BEINAH SCHON SIEBZEHN (REPRISE)
DO-RE-MI (REPRISE)
EDELWEISS
ADE, LEBT WOHL (REPRISE)
FINALE

CD: The Sound of Music
VÖ: 25.05.2012
Label: HitSquad Records
Catalogue: 668336 Packaging: CD

Links
- Salzburger Landestheater
- HitSquad Records

Marjan & Lukas im Interview mit LT1

Ein Interview mit Marjan & Lukas auf LT1, einem oberösterreichischen Lokalsender, finde ich persönlich ziemlich sehenswert und gelungen. Zum Interview geht es –> hier.

Marjan und Lukas: „Luft und Liebe“

Am 16. März 2012 veröffentlichen die Musicaldarsteller Marjan Shaki und Lukas Perman als „Marjan & Lukas“ ihre erste gemeinsame CD außerhalb des Musicalgenres: „Luft und Liebe“.

Die CD wird sowohl digital als auch als physischer Datenträger erwerbbar sein. Digital etwa bei iTunes (–> hier), die CD selbst wird, da als Plattenfirma Sony Music dahintersteht, in jedem noch existierenden Plattenladen erhältlich sein.

Erste Promotionauftritte im österreichischen und deutschen Fernsehen sind fixiert:

25.03.2012
TV-Auftritt / “Brieflos-Show” (ORF2, 17:50h)

22.04.2012
TV Auftritt / ZDF Frühlings-Show

28.05.2012
TV-Auftritt / Live @ ZDF-Fernsehgarten
(Pfingst-Sondersendung)

Auf ihrer Website (siehe –> hier) bietet das Duo einen Blog, Videos, eine Galerie – und auch einen Shop wird es geben.

Links
- Marjan & Lukas: Offizielle Website
- Marjan & Lukas @ Facebook

Cedric: „Rock on Jimi Hendrix“

„Rock On Jimi Hendrix“: Official Music Video
Artist: Cedric
Written by: Cedric Lee Bradley
Produced by: Markus Gartner & Cedric Lee Bradley
Video Directed & Choreographed by: Cedric Lee Bradley
Edited by: Cedric Lee Bradley, Jan Frankl & Benedict Heinzl
Final edit & Coloration by: Cedric Lee Bradley & Jan Frankl

1st location Cameraman & Assistant Director: Benedict Heinzl
Sound & Lights: Elias Neuspiel

Dancers
Roberto Pereira Barbosa Jr., Gislene Marek, Miruna Mihailescu, Andreas Wanasek, Carla Almeida Weissmann, Altay-Deniz Bambi Yigitalp

Band
Hari Baumgartner, Marco Dansco, Andreas Wanasek

2nd Location Cameraman & Assistant Director: Jan Frankl
Lights & Sound: Big M (Martin)

Dancers
Daniella Foligno, Caroline Frank, Nicola Gravante, Farid Halim, Sabrina Harper, Carina Kärcher, Jerome Knols, Julia Melcher, Steven Seale

Cameo by: Mackenzie Lee Dawson Braun

„Melancholerisch“ – Hari Baumgartners neue CD

Drew Sarich und Andy Baum sind zwei Gaststars auf der neuen CD des Sängers und Musicaldarstellers Hari Baumgartner, die dieser Tage erscheint und am 8. März im Wiener „Local“ live vorgestellt wird.

„Melancholerisch“ ist der Titel der CD, aber was hat man sich darunter vorzustellen?

menlancholerisch: [1] ist ein paradoxer Hybridzustand vorwiegend geprägt von den Gefühlen Selbstmitleid und Wut, den man dem Umfeld beileibe nicht verbergen kann; [2] ist ausserdem das neue Mundart-Popalbum des österreichischen Sängers, Bassisten und Liedermachers Harald Baumgartner, das seinen unverschnörkelten Weg durch den verspielten Gehörgang findet, dabei unter die (Gänse-) Haut geht und dort nicht nur genau den humoristischen Querdenker-Nerv sondern vor allem mitten ins Alltags-Herz trifft. melancholerisch bleibt dabei erfrischend ehrlich und sinnig sinnlos zugleich!

Hört sich interessant an, Infos zum CD-Release in Wien –> hier.

Links
- Hari Baumgartner

London: “Pay the OLC of Les Mis” - ein voller Erfolg

Manchmal kann Unterstützung aus dem Netz etwas bewirken. Sie muss nur sinnvoll sein. Im Falle der Original London Cast CD von “Les Misérables” waren die Online-Petition und viele weitere Online- und Print-Initiativen von Erfolg gekrönt. Auch wenn vertragsgemäß die Tantiemenzahlungen an die Sänger dieser Cast CD ausgelaufen sind (siehe –> hier), werden weiter Gelder fließen. Es wird mit den Musicaldarstellern ein neuer Vetrag ausgehandelt, oder, wie es auf “Pay the OLC of Les Mis”-Site formuliert wird:

Hey guys, Equity has just announced that our lovely OLC’s royalties problem is now resolved! The cast will be signing a new agreement very soon, so the time has come to close this petition. Thank you all so much the past week for your support—long live Les Mis. :)

Michael Ball, einer der Betroffenen, meint:

Look, it isn’t a large amount of money we are talking about. In fact, it is very little, but it is the principle of the thing, as much as anything. I mean, I tend to believe that on a cast album the singers are quite an integral part. [The Telegraph]

Cast CDs – neue Wege der Finanzierung? Fallbeispiel “Rebecca”/Stuttgart

Cast CDs von Broadway- und West-End-Shows waren früher mal ein Geschäft, in den 1940ern, den 1950ern. In den relevanten US-Charts, die Millionenabsätze signalisierten, fand man sie in den Top 10, sei es nun „Show Boat“, „South Pacific“, „My Fair Lady“, „West Side Story“ oder „Camelot“. Jeder kannte die Songs, sie waren Allgemeingut. In den letzten Jahrzehnten und Jahren sind Cast CDs alles andere als eine sichere Sache. In den USA rechnen Produzenten mit Kosten von 150.000 bis 300.000 Dollar für eine Cast CD. Nicht einmal Hitshows wie „The Book of Mormon“ gelten als sichere Verkaufserfolge auch auf dem CD-Markt. Verzweifelte Versuche, wie die Amazon-Aktion, „The Book of Mormon“ über einen Zeitraum von vier Tagen um 1,99 Dollar an die Konsumenten zu verscherbeln, zeigen die Unsicherheit der Labels.

Freilich ist die Sache ein wenig anders, wenn man für einen relativ kleinen, geregelten, überschaubaren Markt wie beispielsweise Österreich/Deutschland produziert, exakt kalkuliert, unter genau festgelegten Bedingungen als Label im Auftrag eines Theaterunternehmens, oder in Eigenregie mit einer fixierten Abnahmemenge, wie auch immer die Bedingungen aussehen mögen. Man minimiert die Risiken, es wird schon etwas übrig bleiben, wenn man mit einem Unternehmen Geschäfte macht, das Millionenförderungen bekommt und schöne runde Visitkarten immer gerne hat.

In den letzten Wochen ist die Gründung einer Facebookgruppe von verschiedenen Musicalforen und Musicalplattformen gemeldet worden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Cast CD der Stuttgarter Version des Levay/Kunze-Musicals „Rebecca” zu erwirken. Gemeldet wurde dies mehr oder weniger im Stile einer „Pressemeldung“ (siehe –> hier oder –> hier), die dann Passagen enthielt wie (Beispiel „Musicalzentrale“):

Im Vergleich zu den Vereinigten Bühnen Wien produziere Stage Entertainment deutlich weniger Premierencast-CDs, so die Kritik der Fans. “Dabei machen die SE-Theater regelmäßig Soundboard-Aufnahmen, die nur nachbearbeitet werden müssten”, so Krokowski.

So schön das Engagement von Fans ist, und so verständlich auch ihr Wunsch, eine Cast CD von möglichst jeder Show zu bekommen, so wenig nachvollziehbar sind Vorstellungen wie die oben formulierte: „nur nachbearbeitet“? Vielleicht kurz mal einen Filter drüberschmeißen und dann das Ding auf den Markt werfen? Man würde wohl dem Komponisten, dem Texter, den Musikern, den Darstellern einen Bärendienst erweisen, wenn das so ablaufen würde. Und dürfen die Musiker denn eventuell dann auch etwas vom möglichen Erfolg der CD haben, die Darsteller, der Dirigent? Wer mischt die CD, wer entscheidet, welche Nuancen stärker herausgearbeitet werden … Wieviele Vorstellungen werden mitgeschnitten? Kurz: Der Wunsch ist verständlich, die Vorstellung, wie viel es an Arbeit kostet, ist naiv. Und um noch einmal auf Subventionen zu sprechen … oder lassen wir das lieber.

Ein anderes Argument der Facebookgruppe lautet, die Cast CD von 2006 aus Wien sei „veraltet“. Veraltet inwiefern? Wurde vor knapp fünf Jahren noch mit antikem Soundequipment gearbeitet? Spielt etwa nicht das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien? Argumente gegen eine bestehende CD zu finden, wird nicht reichen, wenn es doch darum gehen sollte, Argumente zu finden, die für eine neue neue CD sprechen.

Das beste Argument, im Sinne der potentiellen Produzenten einer Cast CD der Stuttgarter Version von “Rebecca”, scheint folgendes zu sein: Die Fans mögen doch vor der Produktion schon ihr ganz persönliches Exemplar nicht nur bestellen, sondern auch gleich bezahlen. Diese Vorgangsweise folgt einem internationalen Trend. Investitionsplattformen tauchen in letzter Zeit täglich aus dem Sumpf der Start-ups auf. Produzenten suchen Kapital für Theaterproduktionen, CD-Produktionen, Filmproduktionen. Alles sehr fein, aber doch eher auf den Independent-Sektor fokussiert. Ein hochprofessionelles Unternehmen wie Stage Entertainment sollte doch um die Chancen wissen, ob sich eine Cast CD aus Stuttgart rechnet, oder eben nicht. Immerhin, so auch ein Argument der Facebookgruppe, habe man einen „internationalen Star“ im Ensemble, schließlich spielte doch Lucy Scherer in der Telenovela „Hand aufs Herz“. Nein, ich fürchte, auch das wird nichts bringen. Fans einer Telenovela wird man wohl nicht erreichen, und für viele andere wird die Mitwirkung an einer solchen wohl eher ein Argument gegen einen Kauf sein.

Die Finanzierung durch Investoren kann ein Weg sein, aber der müsste dann in etwa so ablaufen, wie er in dem sehr interessanten Artikel „New Approaches to Cast Album Recordings“ (siehe –> hier) skizziert wird. Und das scheint in unserem Fall utopisch.

Bei all den Überlegungen sollte man auch eines nicht vergessen. Eine Veröffentlichung einer Cast CD der Stuttgarter Version wird wohl davon abhängen, ob den Vereinigten Bühnen Wien als Rechteinhaber etwas daran liegt. Und warum sollte ihnen etwas daran liegen?

Wie auch immer es ausgehen mag, wer möchte, kann der Facebookgruppe beitreten –> hier. Unterstützung wird in jeder Form willkommen sein.

Update, 21. Januar 2012
Ein bisschen Realitätssinn würde dieser Gruppe allerdings nicht schaden, wenn man beispielsweise Folgendes liest:

User 1: ich weiß dass es nicht vergleichbar ist, aber eine Freundin von mir nimmt derzeit ihr erstes Album auf und meinte, dass man schon mit 200Euro pro Song zu rechnen hat… aber ich vermute bzw. hoffe, dass das nicht immer so teuer ist und dass es für Stage durch zb. eigene Mitarbeiter im Studio(?) billiger ist.
User 2: Das bestimmt!
User 3: also 200€ pro song ist realistisch….und ich glaub jetz nicht das Stage da weniger geld reinstecken muss…deshalb bin ja ich der meinung einfach eine Show aufnehmen - also gesamtaufnhame- und diese nur als download verüffentlichen….könnt mir vorstellen dass das günstiger wäre? oder lieg ich da jetz komplett falsch?

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