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Archiv - Newcomer

“High School Musical” war gestern - “Camp Rock” lautet die Devise

Camp RockImage via WikipediaDie Firma Disney hat mit “High School Musical” Blut geleckt, was Musical fürs Fernsehen betrifft. Obwohl man noch mitten drin ist im Ausschlachten der “High School Musical”-Idee sowie des Konzepts und noch viele Folgen dieses Formats ins Kino und Fernsehen kommen werden, hat man ein zweites Eisen im Feuer: “Camp Rock”.

“Camp Rock” ist jedoch nicht einfach eine Nachfolgeshow des “High School Musicals”, das TV-Movie dient viel eher dazu, eine Band, die Disney seit dem Jahre 2005 kontinuierlich und mit immer größer werdenden Erfolg fördert, zu featuren: die Jonas Brothers. Die Band, derzeit bestehend aus Joseph, Kevin und Nicholas Jonas, ist das aktuelle Teenie-Phänomen der USA - und drauf und dran, auch Europa zu erobern. Die Zielgruppe könnte man ungefähr so definieren, wie die Jugendpostille BRAVO ein Bild der Brüder untertitelt: “Kevin ist 20 Jahre alt, Joe 18 Jahre und Nick 15 Jahre. Alle drei sind noch Jungfrau.”: Jung, weiblich und willig.

Aber hinter all dem Hype, den die Jonas Brothers derzeit auslösen, steckt harte Arbeit. Beginnend beispielsweise mit einem eigenen YouTube-Channel, in dem derzeit eines der Videos über 24 Millionen Zugriffe verzeichnet und die meisten anderen einige Hunderttausend Klicks, arbeiteten sich die Jungs sukzessive die US-Charts hinauf. Schaffte es ihre Debüt-CD nur auf Platz 91 der US-Charts, kam der Nachfolger bereits auf Platz 5. Und obwohl sie es noch nicht “on the cover of the Rolling Stone” geschafft haben - das Branchenfachblatt BILLBOARD widmete ihnen bereits eines.

“Camp Rock” rockte jedenfalls bei der Erstausstrahlung am 20. Juni 2008 den Disney Channel: 8,9 Millionen Zuseher, davon 3,4 Millionen zwischen 9 und 14 Jahre alt - ein Traumstart, und erfolgreicher als die Erstausstrahlung des “High School Musicals”, die nur 7,7 Millionen Zuseher verfolgten. Kein Wunder, dass “Camp Rock II” bereits vorbereitet wird. Schon im Sommer oder Herbst 2009 geht das Sequel auf Sendung, und dann schaffen es die Jonas Brothers vielleicht auch jene 17,2 Millionen Zuschauer zu erreichen, die sich die Erstausstrahlung von “High Schol Musical 2″ nicht entgehen lassen wollten.

Bis es soweit ist, gehen die Brüder auf Deutschland-Tour, als Vorgruppe von Avril Lavigne, und sind dann doch für viele so etwas wie der Hauptact. Und wer noch immer nicht genug hat, wird vom Disney Channel bedient. “Jonas Brothers: Living the Dream” nennt sich eine Reality-Serie, die seit dem 16. Mai 2008 ausgestrahlt wird. Gedreht während der US-Tour der Brüder, sieht man den Probenalltag, den “Schul”alltag und das übliche Gemörtel, angefangen vom Zähneputzen bis hin zum Umgang mit Diabetes.

Aufgesprungen auf den Erfolgszug der Jonas Brothers ist der deutsche Fernsehsender VIVA, der in Berlin am 25. Juni ein Konzert der kommenden Teenie-Idole auf die Beine gestellt hat. Die exklusive Free-TV-Premiere des Konzerts zeigt VIVA am 10. Juli um 21.30 Uhr. Der Disney Channel (empfangbar über Premiere) präsentiert das Konzert bereits am 4. Juli um 20.15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung.

Zemanta Pixie

Matt Duke: “Rabbit”

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen auf über 30 Grad, die Marktschreier in den Radiojournalen schlagen Purzelbäume vor lauter Pseudofreude über das ach so tolle Wetter.

Matt Duke, ein amerikanischer Singer/Songwriter, liefert da für all jene etwas, denen dieses Wetter sowas von sonstwo vorbeigeht. Musik zum Entspannen für die lauen und kühleren kommenden Sommerabende, oder wie es ein Kollege formuliert hat, für alle, die gerade im “market of love” sind.

Every sentiment hangs around
No longer than a minute or two
I find I keep falling for love
But I can’t seem to follow it through

So run, little rabbit, run

I leave one good hand on the wheel
Been counting mile markers for days
Everything falls further behind
I can disappear in several ways

So run, little rabbit, run

Sleep through the morning
Don’t wake me up
Sleep through the morning
One little man to one mighty sun

Try to break away from yourself
Throw your broken bones in a heap
All your blood and guts are exposed
Your spirit has been begging to leave

Mehr von Matt Duke gibt es auf seiner MySpace-Site –> hier

David Cavazos - die neueste Entdeckung von Starproduzent David Foster

Der kanadische Songwriter und Produzent David Foster hat ein gutes Gespür für Talente. Für Whitney Houston schrieb er den Song “I have nothing”, bei Houstons “I will always love you” war er als Produzent am Werk. Foster war es, der die Debüt-CDs von Künstlern wie Josh Groban, Renee Olstead, The Corrs und Michael Bublà© produziert hat.

Des Produzenten neueste Entdeckung heißt David Cavazos. Am 13. Mai 2008 erschien bei Warner Bros. Latin America die Debüt-CD des jungen Sängers, die er in Los Angeles im Tonstudio von David Foster eingesungen hat.

Mit dabei: Humberto Gatica, als Produzent eine bekannte Größe. Er arbeitete mit Stars wie Barbra Streisand, Cher, Chicago, Destiny’s Child, Eric Benet, Madonna, Elton John u. v. a.

Was Cavazos drauf hat, kann man bei YouTube entdecken, da hat Warner Bros. Mexico das offizielle Video zu “Brjua Hada”, der aktuellen Single von Cavazos, online gestellt.

Live sieht und hört sich das Ganze folgendermaßen an:

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“Draco Malfoy” alias Tom Felton, der singende Harry-Potter-Fiesling

Tom Felton, Darsteller des “Draco Malfoy” in fünf Harry-Potter-Filmen, soll, so erzählt man sich, an seiner ersten Solo-CD arbeiten, die bald schon bei iTunes im Downloadregal erhältlich sein könnte. Sein Gesangstalent demonstriert er via YouTube der Fangemeinde.

Karriereboost für Newcomer Cass Dillon mit Billy Joels “Christmas in Fallujah”

Cass DillonBilly Joel ist seit 1993, was das Gebiet des Songwriting betrifft, in Rente. “River of Dreams” war sein letzter kreativer Output als Komponist und Texter. Danach interpretierte Joel zwar seine Songs auf ausgedehnten Welttourneen, schrieb aber keine neuen mehr - bis 2006.

Am 29. Dezember 2006 spielte Joel in den New Yorker Legacy Studios das von ihm stammende Lied “All My Life” ein. Phil Ramone produzierte die Nummer, die Joel für seine zweite Frau anlässlich des zweiten Hochzeitstages des Paars komponiert hatte. “All My Life” erschien zuerst exklusiv auf der Website von “People” und war da rechtzeitig zum Valentinstag 2007 als Download abrufbar. Danach war das Lied bei iTunes erhältlich und schließlich auch als ganz normale CD-Single.

Am 4. Dezember 2007 erscheint exklusiv bei iTunes ein weiterer neuer Billy Joel-Song: “Christmas in Fallujah“. Für Joel ist es eine Premiere, denn er hat diese Nummer speziell für einen Sänger geschrieben: den 21-jährigen in Long Island geborenen Cass Dillon. Joel dazu:

I didn’t feel I was the person to sing this song. I thought it should be somebody young, about a soldier’s age. I wanted to help somebody else’s career. I’ve had plenty of hits. I’ve had plenty of airplay. I’ve had my time in the sun. I think it’s time for somebody else, maybe, to benefit from my own experience. The song is based on letters I got from servicemen who were over in Iraq. It’s similar to when I wrote “Goodnight Saigon”.

Cass Dillon kam durch seinen Vater, einen Drummer, zur Musik. Als 5-Jähriger begann auch er die Drums zu bearbeiten, mit 13 Jahren bekam er seine erste Gitarre und spielte sich die Finger wund, mit 16 schrieb er seine ersten Songs, spielte in kleinen Bars und Coffeeshops und begann dann, wie er es selbst auf seiner MySpace-Site formuliert, eine Collegeausbildung, die er nach grob geschätzten fünf Minuten wieder abbrach. Dillon nahm Demos auf und fand mit Tommy Byrnes einen Mentor, der seit mehr als zwölf Jahren mit Billy Joel als dessen Gitarrist und Musikalischer Leiter tourt. Byrnes spielte Billy Joel einige von Cass Dillon komponierte Songs vor, und so fügte sich eins zum anderen. Zomba BMG Publishing nahm den jungen Singer/Songwriter unter Vertrag, und als ein junger Sänger gesucht wurde für Billy Joels Song “Christmas in Fallujah”, fiel die Wahl auf Cass Dillon.

Cass Dillon arbeitet derzeit an seiner ersten CD, einige seiner Songs sind als Streams auf seiner Website abrufbar.

Links
- Billy Joel & Cass Dillon Performing “Christmas In Fallujah”
- Label Website: Mulberry Street Records
- Introducing Cass Dillon: MySpaceTV.com
- Interview mit Cass Dillon auf melodic.net
- MySpace-Site von Cass Dillon
- BILLBOARD über “Christmas in Fallujah”
- Cass Dillon Music

Moving Shadows

Moving Shadow
Die 1999 als reine Underground Breakdance Crew entstandene Formation “Moving Shadows” zählt mittlerweile zu den vielseitigststen und besten urbanen Tanzgruppen in Österreich und auf internationalem Parkett.

Videoclips, die zeigen, wie “Moving Shadows” in einer Choreographie von Alex Wengler unter anderem klassische Musik & Breakdance kombinieren, sind auf ihrer Homepage und ihrer MySpace-Site verlinkt.

Links:
- “Moving Shadow”-Website
- “Moving Shadow”-MySpace-Site
- Alex Wengler

Nadine Beiler singt Frank Wildhorns “Something to believe in”

Welcher österreichische Sänger bzw. welche Sängerin bekommt schon mal die Chance, ein Lied von Komponist Frank Wildhorn interpretieren zu dürfen. Nun, beispielsweise Nadine Beiler, Starmania-Siegerin des Jahres 2007. Auf ihrer ersten Solo-CD “Komm doch mal rüber” (Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2007) findet sich der Song “Was wir sind”. Dabei handelt es sich um die deutsche Version von “Something to believe in”, einem Lied, das Linda Eder 1997 erstmals für ihre Solo-CD “It’s time” aufgenommen hat. Im Booklet zu “It’s time” schreibt Linda Eder über “Something to believe in”:

One of my greater worries over the last three years has been that someone else would record this song before I got the chance. It was written at the same time as the material for my last album “AND SO MUCH MORE” (remember that “batch” thing) but I had no place on that album. I close every performance with that piece, because I like what it says, and because my soul just loves that song

Was mich am meisten an Beilers Version (zu hören als Stream auf ihrer Website) stört, sind diese wirklich ekelhaft billigen Synthesizer im Refrain. Wenn man kein Geld hat für Streicher, was ja keine Schande ist, dann bitte, um Himmels Willen, wenigstens nicht dieses Puppendigiquatschorchester. Es macht jedes Lied zur Lachnummer, egal, was sonst noch zu hören ist.
Beiler tritt mit dieser Nummer, ob sie will oder nicht, gegen Linda Eder an (Eders Version ist auf YouTube zu sehen). Songs von Frank Wildhorn leben von der Interpretation. Man kann alles aus ihnen machen. Ein schlechter Sänger macht Schlager draus, ein guter Sänger unvergesslichen Pop, Linda Eder Pop/Gospel-Crossover vom Feinsten.
Beilers “Was wir sind” wurde am 4. Mai 2007 als Singleauskopplung veröffentlicht. Am 18. Mai 2007 stieg sie auf Platz 15 der Austria Top 75 ein, konnte sich danach aber platzmäßig nicht mehr verbessern. Am 22. Juni 2007 ist sie noch auf Platz 43 zu finden.
Beilers Interpretation ist nett, aber hinterlässt keinen Eindruck. Gefühlsmäßig eine Nullnummer. Zusätzlich störend sind Probleme, die sie mit ihrer Artikulation hat - all das scheint am Produzenten vorbeigegangen zu sein. Schade um die vertane Chance.

Augustana: Boston

Ihre Debüt-CD “All the Stars and Boulevards” ist in den USA bereits 2005 erschienen. Ein Jahr später kam der Longplayer auch in Europa auf den Markt, und wer weiß, ob der College-Gruppe aus San Diego, Kalifornien mit “Boston” nicht doch noch ein weltweiter Hit gelingt. In den USA arbeiten Dan Layus (vocals, piano, guitar), Jared Palomar (bass, vocals),
Justin South (drums), Chris Sachtleben (lead guitar, Mandolin) und John Vincent (keys, vocals) mit einer Konzert-Tour-de-Force (48 Konzerte bis Ende März 2007) hart an ihrer Karriere. Und wo immer sie auftreten, landet “Boston” in den Radio-Airplay-Charts ganz vorne. Boston, der Traum vom Aussteigen und vom Neubeginn irgendwo, wo man völlig unbekannt ist und zumindest theoretisch alle Chancen hat.

Augustana: Boston


In the light of the sun
Is there anyone
Oh it has begun
Oh dear you look so lost
Eyes are red
And tears are shed
This world you must have crossed

You said you don’t know me
And you don’t even care
Oh yeah
you said you don’t know me
And you don’t wear my chains
Oh yeah

Essential yet appealed
Carry all your thoughts
Across an open field
When flowers gaze at you
They’re not the only ones
Who cry when they see you

You said you don’t know me
And you don’t even care
Oh yeah
you said you don’t know me
And you don’t wear my chains
Oh yeah

She said I think I’ll go to Boston
Think I’ll start a new life
I think I’ll start it over
Where no one knows my name
I’ll get out of California
I’m tired of the weather
Think I’ll get a lover
And fly him out to Spain
I think I’ll go to Boston
I Think that I’m just tired
I Think I need a new town
To leave this all behind
I Think I need a sunrise
I’m tired of a sunset
I hear it’s nice in the summer
Some snow would be nice

Oh yeah

Boston
Where no one knows my name (yeah)
no one knows my name
no one knows my name (yeah)
Boston
Where no one knows my name

LINKS:

- Offizielle Website
- “Boston”-Liveversion RAW & STRIPPED
- “Boston”-Liveversion

Castingshows & die Musicalwelt - Constantine Maroulis

Auf den ersten Blick mag es keine größere Feindschaft zu geben als zwischen all den Castingshows dieser Welt, die einen Popstar suchen, und Musicals.

“Nur kein Mondlicht”
Aus Sicht der Juroren, die einen echten, ehrlichen Popstar von der Straße suchen, den sie dann live im Laufe vieler Wochen zum “Popstar” zurechtbiegen können, muss es fast ein Hohn sein, wenn bei den Castings junge Leute auftauchen, die singen und tanzen können, die wissen, wie man sich bewegt, die ihre Mimik einsetzen, sich verkaufen können, die zu allem Überdruss auch noch bühnenreif geschminkt sind. Wenn sie dann nicht den großen Fehler machen, “Mondlicht” oder “Dies ist die Stunde” zu singen, und wenn sie ein wenig Attitude im Vorraum lassen, dann wird es meistens sogar was mit zumindest einer Teilnahme an einer solchen Castingshow.

“Starmania”
Bei der aktuellen Staffel von Starmania sind alle Kandidaten, die eine Musicalausbildung hatten, auch solche, die eine Musicalausbildung abgeschlossen hatten und bereits größere Rollen in Produktionen der VBW und an der Wiener Volksoper hatten, bereits beim Casting ausgeschieden. Und warum? Sie gaben das hundertprozentige Negativbeispiel eines Musicalsängers ab, geradezu die Horrorvorstellung jedes Jurors. Sie kamen offensichtlich mit der Einstellung zum Casting, alles zu können und den Juroren zu servieren, was die eben wollten. Nur: Juroren wollen nichts. Wenn man einen Juror bei einer Castingshow fragt, was man denn singen solle, hat man schon verloren, außer man ist dann tatsächlich gut, was aber die angesprochenen Kandidaten nicht waren. Sie waren zu laut, sie waren unnatürlich und wussten das Erlernte ganz offensichtlich nicht einem Auditorium von drei Leuten zu verkaufen. Einer von ihnen landete dann letztlich als Datenschnipsel in der Rubrik “Das Beste Vom Schlechten”, und das ist dann tatsächlich für einen ausgebildeten Musicalsänger eine Schande.

Lukas Perman
Es gibt Gegenbeispiele, Lukas Perman zum Beispiel, der es bei Starmania weit brachte und dann dank einer fundierten Musicalausbildung doch am Theater durchstarten konnte, wenn auch kein Popstar aus ihm wurde. In Deutschland gibt es vor allem Beispiele für Castingshow-Teilnehmer, die keine Musicalausbildung hatten, nach ihrer Teilnahme an einer Castingshow als Popstars versagten und dann quasi ins rettende Boot Theater zu springen versuchten, beispielsweise Alexander Klaws (”Tanz der Vampire”). Ob das Zukunft hat, wird sich weisen.

American Idol
In den USA, bei gänzlich anderen Rahmenbedingungen, was die Zuschauerzahl & Publicity bei derarigen Sendungsformaten betrifft, haben es in jüngster Zeit “American Idol”-Teilnehmer zu tatsächlichen Musicalstars geschafft, beispielsweise Jennifer Hudson, die mit “Dreamgirls” echte Chancen auf eine Oscarnominierung 2007 hat.

Constantine Maroulis
2007 soll das Jahr von Constantine Maroulis (geboren am 17. September 1975) werden. Er ging bei “American Idol” 2005 an den Start und erreichte in dieser vierten Staffel der Castingshow den sechsten Platz. Sein Traum vom “American Idol” war am 27. April 2005 ausgeträumt.
Maroulis ist seit seinem fünften Lebensjahr mit der Musik verbunden. Er lernte die Trompete zu spielen, als er elf Jahre alt war, sang in High School Bands, besuchte das Boston Conservatory for Music und das Berklee College in Music. 2000 war er bei den Aufnahmen des Castalbums für das Musical “Suburban Dreams” dabei, er wirkte bei diversen Off-Broadway-Stücken mit und als Darsteller in einigen Independent Filmen, tourte mit “Rent” in der Hauptrolle des Roger Davis.
Mit “American Idol” wurde es zwar nichts, aber nach dem Rauskick kam seine Karriere erst richtig in Schwung - am Broadway. Im September 2006 übernahm er die Rolle des Sammy im Broadway-Musical “The Wedding Singer”, derzeit ist er in “Jacques Brel is Alive and Living in Paris” zu sehen. 2007 veröffentlicht Maoroulis seine erste Solo-CD.
Maroulis: “I spent a lot of time in Nashville with recording artists and songwriters and also in Los Angeles and New York. I think people can expect a pretty honest rock and roll CD, very different from any projects that I’ve been a part of. My last band was sort of a garage kind of grungy rock band. I think my solo debut will be distinctly rock but all original songs that I’ve either written or co-written or that I’m going to be performing for another writer. It’s sort of a cross between like a Bon Jovi and it’s got a lot of pop influences on it. It’s going to the radio-friendly. I’m very excited about it! I’ve got a great new band and exciting live show and the fans have just been so amazing. So patient and so supportive. And I feel very blessed.”

Links:
- Interview Mit Constantine Maroulis
- MySpace
- Offizielle Homepage

Jay Brannan - vom “Soda Shop” zu YouTube und retour

Unter all den Anwärtern auf den Titel des Shootingstar 2007 wie MIKA, Simon Curtis, Gavin Mikhail, Teddy Geiger und wie sie alle heißen, nimmt mit Sicherheit auch Jay Brannan eine wichtige Position ein.
Jay Brannan ist einer der Jungstars in John Cameron Mitchells (”Hedwig & the Angry Inch”) neuem Film “shortbus”, und er ist Sänger und Komponist. In “shortbus” performt er seinen Song “Soda Shop”, eine wunderbare Folk-Pop-Ballade, die er nun eigens auch für YouTube live auf seinem Häusl aufgenommen hat.
Zu “shortbus” gibts noch eine kleine Anmerkung. Wie Brannan in seinem “Soda Shop”-Clip erzählt, hat das Filmportal IMDB.com den Streifen indiziert. Wer also auf IMDB den Begriff “shortbus” sucht, wird nichts finden. Zusätzlich wanderten auch alle beteiligten Darsteller ins Nirvana. Wenn man bedenkt, dass dieser Film bei den Filmfestspielen von Venedig und auf vielen anderen Festivals abgefeiert wurde, ist das Vorgehen der amerikanischen Filmplattform eben nur dadurch erklärbar, dass es sich, nunja, eben um eine “amerikanische” Site handelt. Natürlich ganz wertfrei formuliert. Will man also zur “shortbus”-Anzeige auf IMDB gelangen, gibt es zwei Wege:
1) Man registriert sich und lässt die “adult titles/names” freischalten.
2) Man sucht nach John Cameron Mitchell. Da findet man auch so noch den Direktlink zu “shortbus”.
Auf der Strecke bei einem solchen Vorgehen einer Filmplattform bleiben die noch wenig bekannten Darsteller wie eben Jay Brannan, die nun quasi als Pornostars schubladisiert werden, was natürlich völlig falsch ist.
Anfreunden könnte ich mich mit der innovativen Filmkategorisierung “porndramedy”, also eine völlig neuartige Mischung von Erotik, Drama und Comedy. Wie auch immer, Jay Brannan wird seinen Weg machen.

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