Archiv - News
Martin Bruny am Dienstag, den
22. April 2014 um 17:11 · gespeichert in Musical, Wien, Theater
Am 11. September 2014 kommt nach den Erfolgsproduktionen »Eh wurscht« und »Forever Young« ein neuer Wittenbrink ins Theater in der Josefstadt, diesmal erstmals in die Kammerspiele der Josefstadt.
Ein Abend über Schönheitswahn und -kommerz wird es, und weitere dringliche Fragen des Lebens.
Regie: Franz Wittenbrink
Bühnenbild: Miriam Busch
Kostüme: Nini von Selzam
Texte: Peter Ahorner
Musik: Franz Wittenbrink/Christian Frank
Cast
Ruth Brauer-Kvam, Maria Köstlinger, Marika Lichter, Sona MacDonald, Ljubisa Lupo Grujcic, Martin Niedermair.
Weitere Musiktheater-Produktionen der kommenden Saison:
Peter Turrini: C’est la vie – Eine Revue
(Premiere im Theater in der Josefstadt: 17. September 2014)
Regie: Stephanie Mohr
Mit Hilde Dalik, Alexander Pschill, Erich Schleyer u. a.
Erwin Steinhauer & seine Lieben: Hand aufs Herz
(Premiere in den Kammerepielen der Josefstadt am 16. Oktober 2014)
Buch von Heli Deinboek und Erwin Steinhauer
Jim Cartwright: Aufstieg und Fall von Little Voice
(Premiere am 7. Mai 2015 in den Kammerspielen der Josefstadt)
Regie: Folke Braband
Mit Sona MacDonald, Eva Mayer u. a.
Martin Bruny am Montag, den
21. April 2014 um 12:27 · gespeichert in Theater
Der Lehrgang Klassische Operette der Konservatorium Wien Privatuniversität widmet sich am 29. April 2014 mit dem Symposion »Operette und die Welt im Krieg. Aus eiserner Zeit« (15.00 Uhr) und dem Konzert »Weißt du, wie lange sich der Globus noch dreht?« (18.00 Uhr) dem Themenkomplex »Operette und der Große Krieg«.
Dabei beleuchtet wird jene Zeit, in der »Operettenfiguren die Tragödie der Menschheit spielten« (Karl Kraus) und in der die Kunstform Operette gebraucht und missbraucht wurde als Mittel der Verführung, der Bloßstellung, der Propaganda, des Eskapismus, der Identitätsstiftung und -bewahrung und auch der »Läuterung durch Lachen«.
Im Rahmen des Symposions nähern sich führende Wissenschaftler dem Thema auf einer kulturpolitischen Ebene. Neben Beiträgen von Studierenden werden Vorträge von Dr. Stefan Frey (München), Dr. Christian Glanz (Wien), Dr. Susana Zapke (Wien) und Dr. Friederike Wissmann (Berlin/Wien) zu hören sein:
Dr. Stefan Frey (München):
Wir tanzen auf einem Pulverfass! – Die Operette am Vorabend des Ersten Weltkrieges.
Dr. Christian Glanz (Wien):
Die Wiener Operette und die Ränder Kakaniens
Dr. Susana Zapke (Wien):
Symphonie des Krieges. Mutierende Klangszenarien, Wien 1914–1918
Dr. Friederike Wissmann (Berlin/Wien):
Ich hab’ ein Hüglein im Polenland – Zur Kriegsmetaphorik in Text und Musik
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Lecture Concert: »Weißt du, wie lange sich der Globus noch dreht«
Mit Musik von Leo Ascher, Ralph Benatzky, Edmund Eysler, Leo Fall, Emmerich Kà¡lmà¡n, Franz Lehà¡r, Rudolf Sieczynski, Robert Stolz, Carl Michael Ziehrer
Texte von Viktor Adler, Hermann Bahr, Ralph Benatzky, Alban Berg, Richard Dehmel, Felix Dörmann, Fritz Grünbaum, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Fritz Löhner-Beda, Thomas Mann, Peter Morgan, Robert Musil, Rainer Maria Rilke, Alexander Roda-Roda, Peter Rosegger, Arthur Schnitzler, Franz Werfel.
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Das Symposion findet bei freiem Eintritt im KONS.podium statt. Die Tickets für das Konzert (im Anschluss an das wissenschaftliche Symposion ebenfalls im KONS.podium) kosten regulär 9 Euro (ermäßigt: 5 Euro).
Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Sonntag, den
20. April 2014 um 20:53 · gespeichert in Theater
Ihre sensationelle Produktion von Mozarts »Zauberflöte« bringt die Komische Oper Berlin am 27. und 28. September 2014 ins Festspielhaus St. Pölten. In der multimedialen Inszenierung des britischen Künstlerduos »1927« (Suzanne Andrade, Paul Barritt) und des Intendanten des Opernhauses, Barrie Kosky, interagieren Sänger und Darsteller mit Trickfilmanimationen und schaffen dadurch zauberhafte Fantasiewelten, in denen der Vogelfänger Papageno auch schon mal auf einem rosafarbenen fliegenden Elefanten reitet.
In Berlin von Presse und Publikum mit Begeisterung aufgenommen, wird diese Zauberflöte zu einem »optisch-inszenatorischen Feuerwerk erster Güte … das den Begriff Zauberoper völlig neu belebt« (Albrecht Piper, rbb). Im Festspielhaus St. Pölten wird die Inszenierung gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter dem Dirigat von Kristiina Poska erstmals in Österreich aufgeführt.
Die Zauberflöte
Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung: Kristiina Poska
Inszenierung: Suzanne Andrade/»1927« und Barrie Kosky
Animationen: Paul Barritt/»1927«
Bühnenbild und Kostüme: Esther Bialas
Besetzung
Brigitte Geller: Pamina
Adrian Strooper: Tamino
Tom Erik Lie: Papageno
Dimitry Ivashchenko: Sarastro / Sprecher
u.a.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Arnold Schoenberg Chor
Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
14. April 2014 um 11:23 · gespeichert in Literatur
In einem Interview mit »ganz-muenchen.de« kündigt Uwe Kröger die von ihm gemeinsam mit Claudio Honsal geschriebene Biografie »Ich bin, was ich bin« für Ende 2014 an.
Kröger über seinen Job als Musicaldarsteller in diesem Interview: »Wir liefern mit dem Musical den Zuckerguss auf ihren Alltag« [also auf den Alltag der Zuschauer]. [LINK]
PS: Auf den Buchtitel ist, so nebenbei erwähnt, übrigens auch schon einer seiner Kollegen gekommen (LINK).
PPS: Bei Buchpromotion ist eines recht wichtig: der Verlag. Daher sollte man auch in Interviews immer dazusagen, wo das Buch erscheinen wird. Dann klappt’s ja vielleicht auch mit dem Buchverkauf.
Martin Bruny am Dienstag, den
8. April 2014 um 14:19 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
| 14. Juni 2014 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
Ab 14. Juni 2014 zeigt das Junge Ensemble Hörbiger »Sisi – Forever Young«, ein Stück von Barbara Schulte über die 16-jährige Sisi:
Sie musste Kaiserin sein, hat versucht, diese Rolle zu spielen, ist geflüchtet und letztlich gescheitert.
Die romantische Welt Sisis, die grotesken Rituale am Kaiserhof – ein Stück über Sein und Schein, damals und heute, poetisch, witzig, sinnlich und berührend mit dem Jungen Ensemble Hörbiger!
Premiere: Samstag 14.Juni 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen: 19., 20., 21., 22., 26., 27. und 28. Juni 20.00 Uhr
Theater zum Himmel
Himmelstraße 24
1190 Wien
Kartenreservierungen ab sofort an: office@theaterzumhimmel.at
Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
7. April 2014 um 01:11 · gespeichert in Theater
Das Vienna Theatre Project zeigt vom 8. bis 10. April 2014 Sarah Kanes »4:48 Psychosis« (in englischer Sprache) im Wiener Dialog im Dunkeln (Freyung 6, 1010 Wien). Unter der Regie von Michael Smulik spielen Joanna Godwin-Seidl, Almut Mölk und Phil Moran.
»4.48 Psychosis« ist das fünfte und letzte Stück der britischen Dramatikerin Sarah Kane und kam erst nach ihrem Tod zur Uraufführung. »4:48 Psychosis« ist eine Aneinanderreihung von Monologen, Zahlenketten und Dialogen ohne Rollenverteilung. Die Uraufführung des Textes wurde von drei Personen – zwei Frauen und einem Mann – umgesetzt. Der Aufführung wurde eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, nachdem die Autorin kurz nach Fertigstellung des Stückes Selbstmord verübt hatte.
Das Stück beschreibt die Erfahrungen eines Menschen mit depressiven Schüben, Suizidversuchen und therapeutischer Behandlung. Den Text durchströmt eine dichte Bilderwelt; der Zuschauer wird mit der Wahrnehmung des depressiven, psychotischen Bewusstseins konfrontiert. Dementsprechend fragmentiert erscheint der Text des Stückes. Es treten zwar Beschreibungen von Handlungen, von Diagnosen und von Dialogen auf, doch lassen sich diese in keinen gültigen chronologischen Ablauf setzen. »4.48 Psychosis« ist Poesie in Form eines aufs Äußerste verdichteten Textes. Kane gelingt es, in zerstückelter, fragmentierter Weise dem Text eine Logik zu verleihen. Der Titel bezeichnet den Moment der klarsten Wahrnehmung, den die Autorin in ihrer letzten depressiven Phase regelmäßig um 4:48 Uhr morgens erfuhr. Befreit vom Einfluss ruhigstellender Medikamente fühlte sie sich zu klaren Gedanken und Artikulationen fähig. Bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass Kane das Stück in der Zeit eines heftigen depressiven Schubs schrieb und die wahnhafte Figur teilweise sicherlich mit der Autorin gleichzusetzen ist.
Nach der Uraufführung von »4.48 Psychosis« (am 23. Juni 2000 am Royal Court Theatre in London) kam es zu verschiedensten Produktionen und Bearbeitungen; die deutschsprachige Erstaufführung fand am 7. November 2001 an den Münchner Kammerspielen statt. Ein Teil des Textes wurde von der Popgruppe Tindersticks auf dem Album »Waiting for the Moon« (2003) vertont. Die schwedische Band Aktiv Dödshjälp veröffentlichte ein Album mit dem Titel 4:48, das auf dem Drama basiert.
Leading Team
Regie: Michael Smulik
Stage Manager: Eva Drnek
Assistenz: Kathrin Firlinger
Licht/Sound: Patrick Schmidt
Film: FFAB/Phil Moran
Producers: vienna theatre project & Theatercouch
Production: vienna theatre project/
PR/Sponsoring: Christina Koeppl
Production: Silke Müllner
PR Design: Gernot Ottowitz
Photos: Ine Gundersveen
Darsteller
Joanna Godwin-Seidl, Phil Moran, Almut Mölk
Tickets
20/16/12 €
Tel.: 0699 12127679
Mail: ticket4.48@gmail.com
Dialog im Dunklen
Schottenstift, Freyung 6
1010 Wien
Nähere Infos –> hier
Martin Bruny am Dienstag, den
1. April 2014 um 09:43 · gespeichert in Theater

Am 2. April 2014 bringt das Wiener Kosmos Theater die Österreichische Erstaufführung von Theresia Walsers »Die Liste der letzten Dinge«. Es spielen: Imke Büchel, Karin Yoko Jochum und Cornelia Köndgen. Die Regie hat Dora Schneider übernommen, Thomas Richter hat die Musik komponiert, für die Ausstattung verantwortlich: Claudia Vallant.
Handlung
Pia und Helen sind entschlossen, die Welt von sich zu erlösen. Nicht wie andere Erlöser, die ihrer Meinung nach versagt
haben, sondern ganz ohne Unsterblichkeit oder Märtyrerinnenbonus. Ein für alle Mal werden sie ihre banale und trostlose Existenz beenden. Doch dann erscheint plötzlich eine junge Frau, die böse Erinnerungen und große Hoffnungen weckt: Ist sie die Geliebte von Helens verstorbenem Ehemann oder etwa die TV-Journalistin, die die beiden nun ganz groß rausbringen will?
»Die Liste der letzten Dinge«
von Theresia Walser
Österreichische Erstaufführung
Eigenproduktion
Regie: Dora Schneider
Ausstattung: Claudia Vallant
Musik: Thomas Richter
Es spielen: Imke Büchel, Karin Yoko Jochum, Cornelia Köndgen
Termine: Mi, 02.04. – Sa, 19.04.2014 | Mi – Sa | 20:30 Uhr
Preis: € 18 (ermäßigt € 15, € 12, € 10)
Reguläre & ermäßigte Karten um € 2 günstiger im Vorverkauf (Abholung bis 1 Tag vor der Vorstellung)
Weitere Infos –> hier
Martin Bruny am Montag, den
31. März 2014 um 09:49 · gespeichert in Musical, Tonträger
Bei Vorbestellung der Cast-CD des Musicals »Der Besuch der alten Dame« bieten die VBW einen 15-prozentigen Rabatt (19,10 Euro statt 22,50 Euro). Macht insgesamt 3,4 Euro Ersparnis. Das Angebot gibt es im Web (–> hier) und per Flyer. Warum sich auf den Flyern auf der Rückseite ein Stempel der VBW befindet? Ja, hm …

Martin Bruny am Montag, den
31. März 2014 um 08:40 · gespeichert in Theater
In der aktuellen Ausgabe (13/2014) der Wochenzeitschrift »News« nimmt »Josefstadt«-Direktor Herbert Föttinger unter anderem zum Burgskandal Stellung. In diesem Zusammenhang meint er, dass er Verständnis habe für Steuerzahler, die sich darüber aufregen, dass in schlechten Zeiten die Kunst mehr Geld bekommen soll, und danach:

Wie meinen? Es ist ja nicht so, dass es in Österreich nun wahrlich viele meinungsbildende Blogger gibt, überhaupt Blogger, die über der Wahrnehmungsschwelle liegen, und wer bitte fällt »über die Künstler her«? Wen mag Herbert Föttinger meinen, zumal gerade die Blogger eine gewisse Tendenz hatten, den Umgang des Ministers mit Matthias Hartmann zu kritisieren. Es waren Tageszeitungen und Wochenmagazine, die die Causa Hartmann ins Rollen gebracht und angebliche Unregelmäßigkeiten aufgedeckt haben.
Martin Bruny am Samstag, den
29. März 2014 um 21:30 · gespeichert in Theater
Am 1. April 2014 ist in einigen Wiener Kinos die Aufzeichnung der jüngsten Broadway-Inszenierung von Shakespeares »Romeo and Juliet« zu sehen. In den Hauptrollen: Orlando Bloom und Condola Rashad.
Mehr Infos dazu –> hier.
Zur Buchung –> hier.
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