Martin Bruny am Sonntag, den
20. April 2014 um 20:53 · gespeichert in Theater
Ihre sensationelle Produktion von Mozarts »Zauberflöte« bringt die Komische Oper Berlin am 27. und 28. September 2014 ins Festspielhaus St. Pölten. In der multimedialen Inszenierung des britischen Künstlerduos »1927« (Suzanne Andrade, Paul Barritt) und des Intendanten des Opernhauses, Barrie Kosky, interagieren Sänger und Darsteller mit Trickfilmanimationen und schaffen dadurch zauberhafte Fantasiewelten, in denen der Vogelfänger Papageno auch schon mal auf einem rosafarbenen fliegenden Elefanten reitet.
In Berlin von Presse und Publikum mit Begeisterung aufgenommen, wird diese Zauberflöte zu einem »optisch-inszenatorischen Feuerwerk erster Güte … das den Begriff Zauberoper völlig neu belebt« (Albrecht Piper, rbb). Im Festspielhaus St. Pölten wird die Inszenierung gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter dem Dirigat von Kristiina Poska erstmals in Österreich aufgeführt.
Die Zauberflöte
Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung: Kristiina Poska
Inszenierung: Suzanne Andrade/»1927« und Barrie Kosky
Animationen: Paul Barritt/»1927«
Bühnenbild und Kostüme: Esther Bialas
Besetzung
Brigitte Geller: Pamina
Adrian Strooper: Tamino
Tom Erik Lie: Papageno
Dimitry Ivashchenko: Sarastro / Sprecher
u.a.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Arnold Schoenberg Chor
Martin Bruny am Montag, den
14. April 2014 um 11:23 · gespeichert in Literatur
In einem Interview mit »ganz-muenchen.de« kündigt Uwe Kröger die von ihm gemeinsam mit Claudio Honsal geschriebene Biografie »Ich bin, was ich bin« für Ende 2014 an.
Kröger über seinen Job als Musicaldarsteller in diesem Interview: »Wir liefern mit dem Musical den Zuckerguss auf ihren Alltag« [also auf den Alltag der Zuschauer]. [LINK]
PS: Auf den Buchtitel ist, so nebenbei erwähnt, übrigens auch schon einer seiner Kollegen gekommen (LINK).
PPS: Bei Buchpromotion ist eines recht wichtig: der Verlag. Daher sollte man auch in Interviews immer dazusagen, wo das Buch erscheinen wird. Dann klappt’s ja vielleicht auch mit dem Buchverkauf.
Martin Bruny am Dienstag, den
8. April 2014 um 14:19 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
14. Juni 2014
20:00
bis
22:00
Ab 14. Juni 2014 zeigt das Junge Ensemble Hörbiger »Sisi – Forever Young«, ein Stück von Barbara Schulte über die 16-jährige Sisi:
Sie musste Kaiserin sein, hat versucht, diese Rolle zu spielen, ist geflüchtet und letztlich gescheitert.
Die romantische Welt Sisis, die grotesken Rituale am Kaiserhof – ein Stück über Sein und Schein, damals und heute, poetisch, witzig, sinnlich und berührend mit dem Jungen Ensemble Hörbiger!
Premiere: Samstag 14.Juni 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen: 19., 20., 21., 22., 26., 27. und 28. Juni 20.00 Uhr
Theater zum Himmel
Himmelstraße 24
1190 Wien
Kartenreservierungen ab sofort an: office@theaterzumhimmel.at
Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
7. April 2014 um 01:11 · gespeichert in Theater
Das Vienna Theatre Project zeigt vom 8. bis 10. April 2014 Sarah Kanes »4:48 Psychosis« (in englischer Sprache) im Wiener Dialog im Dunkeln (Freyung 6, 1010 Wien). Unter der Regie von Michael Smulik spielen Joanna Godwin-Seidl, Almut Mölk und Phil Moran.
»4.48 Psychosis« ist das fünfte und letzte Stück der britischen Dramatikerin Sarah Kane und kam erst nach ihrem Tod zur Uraufführung. »4:48 Psychosis« ist eine Aneinanderreihung von Monologen, Zahlenketten und Dialogen ohne Rollenverteilung. Die Uraufführung des Textes wurde von drei Personen – zwei Frauen und einem Mann – umgesetzt. Der Aufführung wurde eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, nachdem die Autorin kurz nach Fertigstellung des Stückes Selbstmord verübt hatte.
Das Stück beschreibt die Erfahrungen eines Menschen mit depressiven Schüben, Suizidversuchen und therapeutischer Behandlung. Den Text durchströmt eine dichte Bilderwelt; der Zuschauer wird mit der Wahrnehmung des depressiven, psychotischen Bewusstseins konfrontiert. Dementsprechend fragmentiert erscheint der Text des Stückes. Es treten zwar Beschreibungen von Handlungen, von Diagnosen und von Dialogen auf, doch lassen sich diese in keinen gültigen chronologischen Ablauf setzen. »4.48 Psychosis« ist Poesie in Form eines aufs Äußerste verdichteten Textes. Kane gelingt es, in zerstückelter, fragmentierter Weise dem Text eine Logik zu verleihen. Der Titel bezeichnet den Moment der klarsten Wahrnehmung, den die Autorin in ihrer letzten depressiven Phase regelmäßig um 4:48 Uhr morgens erfuhr. Befreit vom Einfluss ruhigstellender Medikamente fühlte sie sich zu klaren Gedanken und Artikulationen fähig. Bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass Kane das Stück in der Zeit eines heftigen depressiven Schubs schrieb und die wahnhafte Figur teilweise sicherlich mit der Autorin gleichzusetzen ist.
Nach der Uraufführung von »4.48 Psychosis« (am 23. Juni 2000 am Royal Court Theatre in London) kam es zu verschiedensten Produktionen und Bearbeitungen; die deutschsprachige Erstaufführung fand am 7. November 2001 an den Münchner Kammerspielen statt. Ein Teil des Textes wurde von der Popgruppe Tindersticks auf dem Album »Waiting for the Moon« (2003) vertont. Die schwedische Band Aktiv Dödshjälp veröffentlichte ein Album mit dem Titel 4:48, das auf dem Drama basiert.
Leading Team
Regie: Michael Smulik
Stage Manager: Eva Drnek
Assistenz: Kathrin Firlinger
Licht/Sound: Patrick Schmidt
Film: FFAB/Phil Moran
Producers: vienna theatre project & Theatercouch
Production: vienna theatre project/
PR/Sponsoring: Christina Koeppl
Production: Silke Müllner
PR Design: Gernot Ottowitz
Photos: Ine Gundersveen
Darsteller
Joanna Godwin-Seidl, Phil Moran, Almut Mölk
Martin Bruny am Dienstag, den
1. April 2014 um 09:43 · gespeichert in Theater
Am 2. April 2014 bringt das Wiener Kosmos Theater die Österreichische Erstaufführung von Theresia Walsers »Die Liste der letzten Dinge«. Es spielen: Imke Büchel, Karin Yoko Jochum und Cornelia Köndgen. Die Regie hat Dora Schneider übernommen, Thomas Richter hat die Musik komponiert, für die Ausstattung verantwortlich: Claudia Vallant.
Handlung
Pia und Helen sind entschlossen, die Welt von sich zu erlösen. Nicht wie andere Erlöser, die ihrer Meinung nach versagt
haben, sondern ganz ohne Unsterblichkeit oder Märtyrerinnenbonus. Ein für alle Mal werden sie ihre banale und trostlose Existenz beenden. Doch dann erscheint plötzlich eine junge Frau, die böse Erinnerungen und große Hoffnungen weckt: Ist sie die Geliebte von Helens verstorbenem Ehemann oder etwa die TV-Journalistin, die die beiden nun ganz groß rausbringen will?
»Die Liste der letzten Dinge«
von Theresia Walser
Österreichische Erstaufführung
Eigenproduktion
Regie: Dora Schneider
Ausstattung: Claudia Vallant
Musik: Thomas Richter
Es spielen: Imke Büchel, Karin Yoko Jochum, Cornelia Köndgen
Termine: Mi, 02.04. – Sa, 19.04.2014 | Mi – Sa | 20:30 Uhr
Preis: € 18 (ermäßigt € 15, € 12, € 10)
Reguläre & ermäßigte Karten um € 2 günstiger im Vorverkauf (Abholung bis 1 Tag vor der Vorstellung)
Martin Bruny am Montag, den
31. März 2014 um 09:49 · gespeichert in Musical, Tonträger
Bei Vorbestellung der Cast-CD des Musicals »Der Besuch der alten Dame« bieten die VBW einen 15-prozentigen Rabatt (19,10 Euro statt 22,50 Euro). Macht insgesamt 3,4 Euro Ersparnis. Das Angebot gibt es im Web (–> hier) und per Flyer. Warum sich auf den Flyern auf der Rückseite ein Stempel der VBW befindet? Ja, hm …
Martin Bruny am Montag, den
31. März 2014 um 08:40 · gespeichert in Theater
In der aktuellen Ausgabe (13/2014) der Wochenzeitschrift »News« nimmt »Josefstadt«-Direktor Herbert Föttinger unter anderem zum Burgskandal Stellung. In diesem Zusammenhang meint er, dass er Verständnis habe für Steuerzahler, die sich darüber aufregen, dass in schlechten Zeiten die Kunst mehr Geld bekommen soll, und danach:
Wie meinen? Es ist ja nicht so, dass es in Österreich nun wahrlich viele meinungsbildende Blogger gibt, überhaupt Blogger, die über der Wahrnehmungsschwelle liegen, und wer bitte fällt »über die Künstler her«? Wen mag Herbert Föttinger meinen, zumal gerade die Blogger eine gewisse Tendenz hatten, den Umgang des Ministers mit Matthias Hartmann zu kritisieren. Es waren Tageszeitungen und Wochenmagazine, die die Causa Hartmann ins Rollen gebracht und angebliche Unregelmäßigkeiten aufgedeckt haben.
Martin Bruny am Samstag, den
29. März 2014 um 21:30 · gespeichert in Theater
Am 1. April 2014 ist in einigen Wiener Kinos die Aufzeichnung der jüngsten Broadway-Inszenierung von Shakespeares »Romeo and Juliet« zu sehen. In den Hauptrollen: Orlando Bloom und Condola Rashad.
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. März 2014 um 14:03 · gespeichert in Tonträger
Für den 4. April 2014 kündigt MG Sound/HitSquad Records eine Konzept-CD des Musicals »Artus – Excalibur« an. Das Stück von Frank Wildhorn (Musik), Ivan Menchell (Buch) und Robin Lerner (Texte) ist derzeit in St. Gallen in der deutschen Fassung von Nina Schneider zu sehen; Orchestrierung und Arrangements der Fassung von St. Gallen stammen von Koen Schoots.
Die Konzept-CD wurde im Dezember letzten Jahres aufgenommen, also vor der eigentlichen Theaterproduktion. Dafür wurden einige Songs angepasst und für die CD editiert. Auch Arrangements und Orchestrierung der CD stammen von Koen Schoots und wurden zum Teil für die Theaterproduktion leicht adaptiert, um der Bühne gerecht zu werden.
Die Cast der CD ist die gleiche wie in St. Gallen, bis auf Eric Papilaya, der einen kleinen Gesangspart auf der CD (König Loth) übernommen hat. Die Besetzung der Hauptrollen: Patrick Stanke (Artus), Annemieke van Dam (Guinevere), Thomas Borchert (Merlin), Sabrina Weckerlin (Morgana) und Mark Seibert (Lancelot).
CD: Artus / Excalibur - Das Musical
Interpreten: Thomas Borchert, Annemieke van Dam, Mark Seibert, Sabrina Weckerlin, Patrick Stanke, Eric Papilaya
VÖ: 4. April 2014
Label: HitSquad Records
EAN: 9120006683470 | Catalogue: 668347 | Packaging: Jewelbox CD