The best plays you’ve never seen

Where can you find celebrated dramatists, A-list actors and inventive plots tackling Siberian camps and noisy sex? On radio, of course. [story]

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Was für eine Idee! Shakespeare on the Run ist etwas für wirkliche Sportskanonen. Vom 5. bis 29. Juni wird im Central Park “Much ado about nothing” geboten, allerdings nicht auf einer Bühne, sondern auf diversen Schauplätzen. Alle 5 bis 7 Minuten wandert das Ensemble ein paar hundert Meter weiter, und das Publikum trabt mit. Das Ganze ist gratis und mit Sicherheit ein großer Spaß. [via boingboing]

Al Pacino mag durch seine Filme zu Weltruhm gekommen sein, doch seine Karriere als Darsteller startete er am Theater, und als einer der wenigen Filmstars kehrt er auch noch als Star immer wieder auf die Bühne zurück. Nicht um eine abflachende Karrierekurve wieder ein wenig zu pushen, sondern weil das Theater Teil seines Lebens ist, war und immer sein wird. Wen wundert es da, dass er mehr “Theater”-Oscars (”Tonys”) gewonnen hat (2) als Film-Oscars (1).
“Sometimes I wonder why I come back,” Pacino says as he relaxes on a sofa in the living room of his high-rise Manhattan office with its cinemascopic view of Central Park. “I think I would be doing a lot more theater around the country if I didn’t have kids (he has 2-year-old twins with actress Beverly D’Angelo). I guess I’m more comfortable in the theater since I started there.” [story]


Eine öffentliche Toilette, ein roter Ford Escort und eine Trittleiter - das sind einige der ungewöhnlichen Schauplätze, an denen das diesjährige Fringe Festival über die “Bühne” gehen wird. Eines ist sicher: Das 57. Fringe wird auch in diesem Jahr seinem Ruf als größtes und bizarrstes Kulturfestival Europas gerecht.
Vom 2. bis 25. August wird auf 200 Schauplätzen gespielt. Beim Fringe inszeniert nicht nur Sir Anthony Hopkins ein Bühnenschauspiel über Dylan Thomas, während Kelly Osbourne ihre Show abzieht … die Theatergruppe “Semper Fi” gibt sich auf einer öffentlichen Toilette die Ehre, während Komiker Alfie Joey seine Witze von seinem Auto aus ablässt. [story]

Martin, ein 50-jähriger Architekt, ist am absoluten Höhepunkt seines erfolgreichen Lebens. Soeben hat er als jüngster Preisträger in der Geschichte den prestigeträchtigen Pritzker Preis für Architektur erhalten sowie den sensationellen Auftrag, das visionäre Millionenprojekt World City zu bauen. Seine Ehe mit Stevie ist außerordentlich glücklich, beide lieben ihren 17-jährigen Sohn Billy, dessen Homosexualität sie voll akzeptieren.Doch Martin hat ein Problem: Er hat seit 6 Monaten eine Affäre, freilich keine banale Affäre. Martin ist verliebt - das Objekt seiner Liebe heißt Sylvia, und Sylvia ist eine Ziege!
Im März 2002 feierte Edward Albees “The Goat” am Broadway Premiere, Bill Pullman und Mercedes Ruehl sowie Sally Field und Bill Irwin brillierten in den Hauptrollen - derzeit kann man das Werk am Vienna’s English Theatre erleben, und im Dezember 2003 findet am Wiener Akademietheater die deutschsprachige Premiere unter dem Titel “Die Ziege oder Wer ist Sylvia?” in einer Übersetzung von Alissa und Martin Walser statt.
Die derzeit in Wien laufende englischsprachige Fassung dürfte auch für alle “Buffy”-Fans interessant sein, spielt doch Michael Zlabinger die Rolle des Billy. Okay, nur peripher interessant, denn seine Rolle in “Buffy” war nicht wirklich groß …

Heute geht im Wiener Burgtheater die Wiener Festwochenpremiere Ödipus in Kolonos über die Bühne. Bemerkenswert, wer hier am Werke ist: Peter Handke lieferte die Neuübersetzung, Klaus Michael Grüber zeichnet für die Regie verantwortlich, die Besetzung ist im deutschsprachigen Theater der Gegenwart nur schwer zu toppen:
Ödipus Bruno Ganz, Theseus Otto Sander, Antigone Birgit Minichmayr, Kreon Johann Adam Oest, Erster Fremder Martin Schwab, Polyneikes August Diehl, Chorführer Ignaz Kirchner, Chor Branko Samarovski, Martin Schwab, Paul Wolff-Plottegg, Bote Martin Schwab, Ismene Mareike Sedl.
Rezensionen: Kurier orf.at diepresse.com derStandard.at DieWelt

… das sind die wichtigsten Zutaten für die “24 HR. Plays”. Rechnet man die Production Staff dazu, kommt man auf zirka 50 Leute.
Wie entsteht nun so ein “24 HR. Play”? Nun, wenn einmal der Tag der Produktion der 24-Stunden-Schauspiele gekommen ist, treffen sich alle Beteiligten um 22 Uhr am Vorabend der Aufführung zur Initialisierung ihres Rituals. Man bespricht am Ort des Geschehens (also im Theater) die Details und lässt danach die 6 Schriftsteller alleine. Ihre Aufgabe ist es, bis 7 Uhr morgens je ein 10-Minuten-Schauspiel zu verfassen. Punkt 7 Uhr morgens treffen die Regisseure ein und übernehmen. Sie lesen die brandneuen Werke, besprechen sich und beginnen mit dem Casting. Um 8 Uhr morgens stoßen die Schauspieler zur Gruppe, die Proben beginnen um 9 Uhr. Von 17 Uhr bis 19:30 finden die letzten Proben statt, pünktlich um 19:45 wird das Publikum eingelassen. Um 20 Uhr beginnt die Vorstellung.
Seit 1995 sind auf diese Art und Weise über 200 10-Minuten-Schauspiele entstanden und zur Aufführung gebracht worden. Keine üble Idee das. Wann steigt Schlingensief ein?