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Kammerspiele Wien: “Cabaret” mit Ruth Brauer-Kvam, Lotte Ledl & Kurt Sobotka

16. September 2010
20:00bis23:00

cabaret2010.jpg
Am 16. September 2010 feiert in den Wiener Kammerspielen die Musical-Produktion “Cabaret” Premiere. (Voraufführungen finden am 12., 13., 14. und 15. September statt.)

“Cabaret” war bereits bei seiner Uraufführung 1966 in New York (produziert und inszeniert von Harold Prince) ein sensationeller Erfolg und gewann neun Tony Awards, darunter jene für das beste Musical und den besten Komponisten. In Bob Fosses Verfilmung von 1972 faszinierten Liza Minnelli, Michael York, Joel Grey und Helmut Griem. Der Film erhielt acht Oscars.

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Für Wien hat man sich bekannte Namen gesichert - Darsteller aus dem Bereich des Musicals und Wiener Publikumslieblinge, bunt gemischt. Die Daten für die Wiener Produktion:

Cabaret
Buch: Joe Masteroff
Musik: John Kander
Gesangstexte: Fred Ebb
Deutsche Übersetzung: Robert Gilbert
Nach dem Schauspiel “Ich bin eine Kamera” von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood

Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair

Sally Bowles: Ruth Brauer-Kvam/ Eva Mayer
Clifford Bradshaw: Martin Hemmer
Conférencier: André Eisermann
Herr Schultz: Kurt Sobotka
Fräulein Schneider: Lotte Ledl
und mit Caroline Frank, Miriam Mayr, Simone Niederer, Maja Pihler, Michael Clauder, Stefan Konrad, Ferdinand Stahl, Ronnie Veró Wagner

10 Kommentare »

  wuulf wrote @ September 17th, 2010 at 13:58

Danke Fred und OOLA für den Hinweis :o)

  OOLA wrote @ September 17th, 2010 at 13:07

Muss korrigieren: das grosse blonde Kit Kat girl heisst Miriam Mayr. Eine richtige Bombe! Es war die beste Version von Cabaret die ich je erlebt habe! Hut ab an alle Beteiligten.

  fred wrote @ September 17th, 2010 at 12:27

Ich kann mich nur anschliessen an das kommentar vom Wuulf. Es ist eine grossartige show mit einem genialen ensemble. (Nur eine kleine korrektur die grosse blondine war Miriam Mayr)

  wuulf wrote @ September 17th, 2010 at 07:32

Ich hatte das Glück und Vergnügen mir gestern Abend die Premiere ansehen zu dürfen und war restlos begeistert. Vor allem Ruth Brauer war unglaublich. Von den KitKat-Girls fiel vor allem die große Blondine (Simone Niederer) als besonders ausdruckstark auf. Unheimlich Caroline Frank am Ende des ersten Teils in jenem Lied welches den Vormarsch des Natinaolsozialismus symbolisiert. Alles in allem ein toller Abend mit ausgezeichneten Akteuren

  christian götz wrote @ September 17th, 2010 at 04:53

ich muss mal sagen .mir hat ruth brauer als sally unglaublich gefallen.aber aussergewoehnlich weil zum ertsen mal so gesehen fande ich herrn ludwig.ein durch und durch netter zeitgenosse uber den ich gut lachen konnte bis er seine huelle fallen lies.so nett und gleichzeitig bedrohlich zum schluss habe ich diese figur nie wahrgenommen(zudem eine hervorragende stimme fuer einen schauspieler).den confroncier emfand ich ich sehr amateurhaft bisweilen nicht unterhaltsam. aber vielleicht ist es ja so gewollt.alles in allem ein toller abend der sehr beruehrt

  Musicalfan82 wrote @ September 16th, 2010 at 20:42

Hab mir auch eine der Voraufführungen angeschaut und war restlos begeistert! Kurt Sobotka hat ganze arbeit geleistet, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten.
Von Conférencier(André Eisermann) war ich sehr positiv überrascht, dabei störte die eher schlecht ausgebildete Gesangstimme kein bischen!
Ruth Brauer war als Sally eine spannende Wahl, bis auf Maybe this time, das sie meiner ansicht nicht 100% gefühlt hat, war sie prickelnd und spannungsgeladen!
Caroline Frank als Frl. Cost war nett anzusehn, die Perücke jedoch war eine mittlere Katastrophe. Man konnte nicht unterscheiden ob sie hinter verschlossenen Türen als Prostituierte oder als tschechische Putzfrau tätig wurde.
Die Kitcat girls waren nett anzuschaun, besonders negativ fiel jedoch Simone Niederer auf. Ich hätte nicht gedacht dass man mit weniger Ausstrahlung und Energie auf eine Bühne gehen kann wie die junge Darstellerin aus der Schweiz. (richtige Job?)

Allem in allen ein perfekter Abend, sehr gute Darsteller die Standing Ovations DEFINITIV verdient haben!

  Franzessin wrote @ September 14th, 2010 at 23:24

Ich war restlos begeistert! Mir war der Beginn auch zu ordinär, da wäre weniger sicher mehr gewesen, andererseits war der Bruch später dann auch größer! Ein Theaterabend der unter die Haut geht und noch lange nachklingt!! Unbedingt anschauen!

  Evita wrote @ September 14th, 2010 at 15:04

Ich bin Jahrgang 1963, aber mir war der Beginn auch zu frivol, die offene Hose von André Eisermann nicht notwendig.
Absolut begeistert war ich von Ruth Brauer-Kvam. Ihr Bühnenauftritt war spritzig, sie spielte mit einer Intensität, Präsenz und Ausdauer, sensationell.
Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, Kurt Sobotka und Lottle Ledl wirklich entzückend.
War restlos begeistert und erstaunt, dass es keine standing ovations gab.

  Marion Glatz wrote @ September 13th, 2010 at 12:39

Es hätte frivol sein sollen, geriet jedoch zu sehr ins ordinäre/obszöne. Ja da muss ich meinem Vorschreiber Recht geben (und ich bin anno 72). Und die blauen Flecken waren nicht nicht weggeschminkt, sondern aufgeschminkt!
Aber sonst ein äußerst gelungener Abend! Ruth Brauer spielt mit einer Intensität, wie ich es noch nicht gesehen habe. Am Ende dachte ich, sie bricht jeden Moment vor Erschöpfung zusammen. Kurt Sobotka und Lotte Ledl sind als Liebespaar einfach herzig! Andre Eisermann war (v.a. aus der 3. Reihe) wirklich zum Fürchten.
Interessant war, dass bei der Pause einige Zuschauer dachten, es wäre aus. Die Herrschaften neben mir kamen nicht wieder…
Ein Abend, den man so schnell nicht vergisst.

  Pape wrote @ September 11th, 2010 at 17:32

Ich fand die schauspielerischen Leistungen sehr gut - auch die Kostüme sehr apart, besonders die Girls in rot nach der Pause. Die Cabaret-Szenen waren mir anfangs zu ordinär - aber ich wurde belehrt, dass dieses Michael Jackson Getue nun absolut “in” sei (ich bin eine Antiquität anno 36). Mich haben auch die zerlöcherten Strümpfe sehr gestört und dass der Conférencier seine Unterhose zeigt -( das habe ich schon eleganter gesehen z.B. mit Markovits im alten Messepalast anno ?) Dass man den Girls die blauen Flecke nicht weggeschminkt hat war vielleicht Absicht, ebenso die Perücke von Frl. Schneider, die sah ja fast wie eine unter Rasen verlegte Wasserleitung aus - aber de gustibus ……… insgesamt war es viel zu laut für das kleine Theater. Der 2. Teil gefiel mir bedeutend besser als der erste. Der flotte Szenenwechsel war prima. Choreographie sehr gut, viel Schmiss und Drive.
Gratulation an alle auf und hinter der Bühne und viel Erfolg!!!

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