Martin Bruny am Samstag, den
11. Oktober 2014 um 14:03 · gespeichert in Theater, News
Am 26. Oktober 2014 feiert »Sex sells«, ein Music-Comedy-Programm mit Steffi Paschke und Susanna Hirschler, in der Kulisse (Wien) Premiere. Unter der Regie von Thomas Smolej geht’s unter anderem mit Songs wie »Verbotene Frucht«, »Dr. Frühling«, »Sex ist toll« und »Orgasmusdiät« tabulos um Liebe, Lust und Leidenschaft.
Im Pressetext liest man dazu:
Es war doch gerade Sommer. Aber wie oft haben Sie geschwitzt? Ernüchternde Antwort?
Kopf hoch! Denn zwei Damen sorgen dafür, dass Ihnen ab 26. Oktober so richtig schön heiß wird.
Mit ihrem ersten gemeinsamen Kabarettprogramm »SEX SELLS«! Lüstern ersehnt, sinnlich erobert, prall gefüllt: Steffi Paschke und Susanna Hirschler!
Frivol, frech, offenherzig witzige Aussichten und sinnliche Bekenntnisse über das, was Mann/Frau heutzutage tun muss, oder kann, oder soll… für ein bisschen Liebe.
Sie sind willig. Sie sind tabulos. Sie machen alles. Eben für ein bisschen Liebe…
Denn sie sind alt und brauchen das Geld!
Die beiden freuen sich, wenn Sie kommen!
Sex sells: Steffi Paschke & Susanna Hirschler
Regie: Thomas Smolej
Choreografie: Daniel Feik
Produktionsassistenz: Natascha Ties
Buch und Musik: Eva Schuster, Stefan Konrad und Ronnie Verà³ Wagner
Graphik & Web: Markus Pendl
Fotos: Marvin Dietmann
Susanna Hirschler
war lange Zeit am Ingolstadttheater, sowie am Volkstheater, Ronacher, Metropol und Kabarett Simpl in Wien als Schauspielerin engagiert. Ebenso arbeitet sie als Sängerin und Sprecherin und entwickelt seit einiger Zeit eigene Programme. 2013 war Susanna Hirschler Teilnehmerin der ORF Show »Dancing Stars«.
Steffi Paschke
hat jahrelang im Kabarett Simpl, bei diversen Musicalproduktionen sowie in den Erfolgsserien »Kaisermühlen Blues«, »Novoty & Maroudi«, »Die liebe Familie – Next Generation« gespielt und war Gründungsmitglied der »Rounder Girls«. Weitere Arbeiten als Regisseurin (Kabarettprogramme) und Sprecherin.
Thomas Smolej
arbeitet als Darsteller in allen Bereichen des Theaters und war jahrelang fixes Ensemblemitglied des Kabarett Simpl. Des weiteren ist er als Sprecher für Werbung und Voice-overs tätig. Regiearbeiten bei Theaterstücken, Musik-Shows sowie Kabarett- und Comedy-Programmen mit Künstlern wie Dagmar Koller, Elke Winkens, Peter Kraus, Christoph Fälbl und Angelika Niedetzky.
Links
- Website zu »Sex sells«
- Kulisse Wien
Martin Bruny am Samstag, den
11. Oktober 2014 um 07:28 · gespeichert in Theater, News
Wien verliert die kleinen Theater. Man fragt sich, welcher Masterplan dahintersteckt. Nun betrifft es sogar schon Häuser, die einen gewissen Multikulti-Anspruch haben. Jüngstes Opfer: das Interkulttheater.
Aret Güzel Aleksanyan, der Leiter des Interkult, von den Subventionskürzungen betroffen: »Ich will nicht mehr weiter machen. Mit Ende September ist das Theater geschlossen worden.«
(Infos-> hier)
Martin Bruny am Mittwoch, den
8. Oktober 2014 um 20:00 · gespeichert in Theater, News
Und wieder ist es passiert. Ein kleines Theater in Wien muss dichtmachen. Diesmal ist es das stadtTheater. Vor ein paar Jahren war es die Kammeroper, und auch das International Theatre gehört in diese Reihe. Bald wird man eigene Touristenroute einrichten können, zu all den den Theatern, die in der Ära Mailath-Pokorny schließen mussten oder den großen Molochen der Stadt überantwortet wurden. Die Begründung liest sich zum Zeitpunkt der Schließung immer wunderbar geschönt. Um die Zukunft des Hauses finanziell abzusichern, hat sich Anita Ammersfeld entschlossen, das stadtTheater ab der Saison 2015/16 der Wiener Staatsoper zu überlassen, nein, nein, zu vermieten. Das muss man sich mal vorstellen. Statt dass man eine der aktivsten Wiener Bühnen fördert, fördert man lieber den Moloch Staatsoper, damit er noch ein Haus übernehmen kann. So als ob es nicht schon genug Opernspielstätten in Wien geben würde. Oder will jemand ernsthaft behaupten, Anita Ammersfeld würde ihre Bühne schließen, wenn sie ausreichend Subventionen bekäme?
(orf.at)
Martin Bruny am Dienstag, den
7. Oktober 2014 um 19:56 · gespeichert in Musical, Wien, Rezensionen, Theater, 2014

Ehrlich gestanden hätte ich mir ja nie im Leben gedacht, mir jemals freiwillig ein Musical über Dinosaurier anzusehen. Ich bin vermutlich einer der wenigen, die schon bei Elton Johns König-der-Löwen-Odyssee spätestens nach gefühlten 599 Minuten selig entschlummert sind und reflexartig bis heute runterratschen: Hast du die ersten fünf Minuten vom König gesehen, hast du alles gesehen. Mehr kommt dann eh nich mehr.
Heute also »Dinosaurier!«, ein Musical von Robert Reale (Musik) und Willie Reale (Buch und Texte). Machen wir’s kurz, soll auch nur ein schneller Eindruck sein: Was ich heute im Renaissancetheater gesehen habe, war ein perfekter zweiter Akt. Wer auch immer sich mit Musicals beschäftigt, sollte versuchen, ein Ticket für diese Show zu bekommen. Jeder Platz, der leer bleibt (und das sind ohnedies nicht viele), wäre eine Schande. Das muss man einfach gesehen haben.
Man kann über den ersten Akt diskutieren, freilich sollte man nicht vergessen, dass hier viel von jener Dynamik aufgebaut wird, die im zweiten Akt wie ein einstündiges Feuerwerk über das Publikum hereinbricht: glänzende Soloszenen von Carin Filipcic, von Patricia Nessy, Lukas Satori, Armin Kahl, vom gesamten Ensemble. Ein Highlight nach dem anderen. Jazzy Balladen, poppige Songs, all das oft so subtil und wahnsinnig witzig als Parodie angelegt und manchmal als richtige Hammer-Showstopper. Eine glaubhafte Figurenzeichnung, so wohl dosiert in Komik und Outrieren, und auch hier wieder vom gesamten Ensemble umgesetzt. Wie umwerfend etwa Patricia Nessy die Sängerin Carlotta Devries anlegt, die nichts sehnlicher als an ihrem Comeback arbeitet und sich in … Aber hier ist jetzt keine Zeit, den Plot zu erzählen. Oder Carin Filipcic, die in einer furios-grandiosen Szene den Saal zum Kochen bringt, in der sie uns lehrt, wie Dinosaurier die Spaghetti erfunden haben. Und bleiben wir doch gleich bei den Spaghetti. Da fällt mir Mary Poppins ein … und die »sentimentalen Erinnerungen«, die viele angeblich damit verbinden. Bullshit. Ich frage mich ja nach wir vor: Wer bitte hat in Österreich »Mary Poppins« gelesen, wer hat den Film im Kino gesehen, und wie alt sind diese Leute heute? Ich schätz mal 70+, der Rest hat den Film vielleicht mal im TV gesehen, aber kann man davon »sentimentale Erinnerungen« ableiten? Von Thema/Bekanntheitsgrad/Relevanz her ist diese Show ein ebenso großer Fehlgriff wie »Legally Blonde«. Kinder werden wohl dieses Ronacher-Ammenmärchen sehen, wenn ihre Großeltern sie reinschleppen. Die hilflosen Hascherln. Fragt sich, was sie dann davon haben. Wie ich auf »Mary Poppins« komme? Im Gegensatz zu der realitätsfremden Kindermädchenstory haben die Dinos eine Message: Vegan ist hier ein Thema, und für Lehrer ist das ganz sicher ein interessanter Ansatzpunkt, über dieses Thema mit den Kindern zu reden.
Armin Kahl. Wie groß ist die Gefahr, als T-Rex Reginald van Cleef, Anführer der Rà©sistance gegen die Fleischfresser und tougher Super-Dino, zum lächerlichen Tiefpunkt der Show zu werden, wenn man so, wie man es von einigen Musicaldarstellern kennt, hemmungslos outriert, und wie gut spielt er diese Rolle. Lukas Satori, als Swifty Malone, ehemals »Vorgruppe« von Sängerin Carlotta Devries: was für eine Bandbreite an Talent von Stand-up bis Step, elegant mit Understatement serviert. Simon Eichenberger (Choreo) macht hier wieder vieles wett, was er beim »Besuch der alten Dame«, dem für mich schlechtesten Musical, das die VBW jemals aufgeführt haben, »verbrochen« hat. Hier passen die Choreografien, hier arbeitet er sogar mit genialen Zitaten, das macht Sinn und zeugt wohl auch davon, dass bei dieser Show mit Werner Sobotka ein Regisseur leitend war, der tatsächlich weiß, was Musical ist, was Humor ist, und was Timing ist, und: wie man das alles zu einem perfekten Ganzen kombiniert. Dazu gehört etwa auch das Licht. Das Lichtdesign stammt von Michael Grundner, und die Vielzahl an Stimmungen, die er schafft, ist nicht allein eine Ausgeburt des Rekordwahnsinns, damit der Intendant dann bei einer PK von 3,9 Millionen Lichteinstellungen, die in 276 Wochen programmiert werden mussten, faseln kann, sondern, und vor allem bei den Dinos, das Licht erzählt die Geschichte mit, und bei den Dinos mehr als bei vielen anderen Musicals. Aber das sollte jeder selbst miterleben. Nähere Infos –> hier.
PS: Und wer ein Programmheft kauft, bekommt nen echten Dino dazu. Na, wenn das nicht wirklich sentimentale Erinnerungen weckt :)
Martin Bruny am Montag, den
6. Oktober 2014 um 09:48 · gespeichert in Musical
Gute Nachrichten für das Landestheater Linz. Sämtliche Vorstellungen von »Les Misà©rables« sind ausverkauft, und das sind immerhin 22 (bis Mai 2015), also nicht gar so wenig.
War zu erwarten, könnte man sagen. Wenn es zu erwarten war, dann ein Grund mehr, Linz zu gratulieren, auf dieses Stück gesetzt zu haben. Offensichtlich hat man Verhandlungsgeschick bewiesen, oder vielleicht wusste man einfach, was man wollte. Auch das soll’s geben. (Landestheater Linz)
PS: Restkarten wird es vermutlich immer wieder geben (gerade aktuell: einige Tickets für den 8. Oktober).
Martin Bruny am Samstag, den
4. Oktober 2014 um 12:19 · gespeichert in Musical, Wien, Rezensionen, Theater, 2014
Warum ich meine, dass man das Musical [Title of Show] gesehen haben sollte.
1
Es gibt wahnsinnig viele Gründe, sich Musicals anzusehen oder auch nicht anzusehen. Oft sind all diese Beweggründe natürlich reine Geschmackssache und sprechen weder für noch gegen eine Produktion an sich. Fliegende Autos zum Beispiel oder fliegende Kindermädchen. Ich fand das schon als Kind sterbenslangweilig. Ich weiß auch nicht, welcher Rechtepool da übergeschwappt sein muss, dass wir derzeit in Wien und weiterer Umgebung (salopp definiert) mit all diesen Kinder- oder meinetwegen auch Familienmusicals geradezu überschwemmt werden. Ich lass mir noch einreden, dass das erste Musicaltheater der Stadt, die Wiener Volksoper, derartige Shows am Spielplan hat: »The Wizard of Oz« mit großem Orchester, das könnte ja wenigstens nett klingen. Ich schätze mal, man wird in Presseerklärungen des Hauses auch nirgendwo einen Satz finden wie: Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen nur die Version für arme Würschtln spielen, Sie wissen schon, uns sind die Hände gebunden, wir haben zwar 2809 Musiker, aber wenn unser geschätzter Rechtepartner will, dass wir nur 16 (fiktive Zahl) Musiker einsetzen, was sollen wir tun?
Wie auch immer, interessiert mich also nicht, kann man sich natürlich mal ansehen, um am Laufenden zu bleiben, outputmäßig.
Wobei ich mich frage: Gab’s früher so an ein oder zwei Häusern der Stadt nicht Musicals mit einem gewissen Kultfaktor? Shows, die man sich öfter angesehen hat? Und war nicht zuletzt das einer der Erfolgsfaktoren für den Wiener Musicalboom? Und sollen fliegende Kindermädchen ernsthaft da auch nur irgendwie anschließen? Hat man den Traum, mal wieder einen wirklichen Treffer landen zu können, eh schon mit der Außerbetriebsetzung der letzten Vampirfluganlage begraben?
2
Thema? Ja. Was mich interessiert, also. Zum Beispiel ein Plot, der erzählt, wie ein paar junge Typen ein Musical schreiben. Als Hunter Bell und Jeff Bowen 2004 den Beschluss gefasst hatten, ein Musical beim New York Musical Theatre Festival einzureichen, hatten sie ein Problem. Sie wussten nicht, worüber sie ein Musical schreiben sollten. Die fliegenden Sekretärinnen und Kindermädchen waren wohl grad aus, fliegende Autos vermutlich etwas zu teuer, und die Idee, einen »Vampir« an einem Seil durch ein Theater zu ziehen, fanden sie wohl ziemlich deppert. So machten sie schlicht und einfach aus nichts eine Show. Im Formular, in dem im Feld »Title of Show« der Name der geplanten Show einzutragen war, trugen sie ein: »[Title of Show]«. Und wie wir alle wissen: Anzufangen ist schon mal die halbe Miete. Wie sie also aus nichts eine Show machten, die es schlussendlich bis zum Broadway brachte und dort gnadenlos floppte, das ist die Geschichte, die hier erzählt wird.
Das mit dem Flop am Broadway hat seine eigenen Gründe. »[Title of Show]« ist ein typisches Off-Broadway Musical, eventuell sogar Off-Off-Broadway, und als es am 2o. Juli 2006 im Vineyard Theatre Premiere feierte, kamen die Leute, weil sie neugierig waren. Im intimen Rahmen funktionierten die zahllosen Insider-Anspielungen auf den Musicalbetrieb bestens, die melodiösen Pop-Nummern hatten Power und boten diverse musikalische Anspielungen (etwa auf Stephen Sondheims »Into the Woods«). Das Ganze auf Broadway aufzublasen: schlechte Idee. Zehn Wochen spielte man mit tollem Erfolg Off-Broadway und genau für diese Dimension ist diese Show maßgeschneidert, also auch für das Theater in der Drachengasse.
3
Drachengasse. Mein Lieblingstheater, was sehenswerte Musicals betrifft. Intimer Rahmen, die Darsteller spielen keinen Meter von den Zuschauern entfernt, und sie können spielen. Da das hier keine Kritik sein soll (die folgt in musicals im Dezember), lass ich das mal so pauschal formuliert stehen. Aber hier sind schon mal drei weitere Gründe, warum man »[Title of Show]« gesehen haben sollte:
a
Das Theater in der Drachengasse entdecken, falls man es noch nicht kennt, ist einer.
b
Ein weiterer: »[Title of Show]« wurde vom Vienna Theatre Project in Szene gesetzt, einer kleinen Gruppe von Leuten rund um Joanna Godwin-Seidl (Regie) und Birgit Zach (Musikalische Leitung), die englischsprachige Stücke in Wien produzieren, unter anderem auch Musicals, großteils ohne/mit wenig finanzielle(r) Hilfe. Die Musicals werden professionell und nicht mit dieser geschleckten Disney-Arschfreundlichkeit aufbereitet, sondern mit, na sagen wir: Herz. So was kann man dann auch mal mit einem Besuch unterstützen. Und jetzt hier der Megadeal: Kaufen Sie sich statt einer Kategorie-I-Karte einer VBW-Produktion doch mal eine etwas billigere, und schon ist der Besuch der Drachengasse querfinanziert. Und wer weiß, wo Sie dann besser unterhalten wurden.
c
Noch ein Grund: Oliver Watton entdecken. Es gibt Darsteller, die eine besondere Gabe haben. Er gehört dazu.
[Title of Show]: 4. Oktober und 6. bis 11. Oktober im Theater Drachengasse
Nähere Details: –> hier
Martin Bruny am Samstag, den
4. Oktober 2014 um 00:47 · gespeichert in Musical, Wien
Am 2. Oktober brachte die »Tiroler Tageszeitung« anlässlich der Premiere von »Mary Poppins« im Wiener Ronacher ein Interview mit Thomas Schumacher, dem Präsidenten der Disney Theatrical Group, neben Cameron Mackintosh Rechteinhaber an der Show.
Eine interessante Passage aus diesem Interview:
Die Aufgabe des öffentlichen Theaters ist es, neue und anspruchsvolle Arbeiten herauszubringen, die Unterstützung brauchen, damit sie verwirklicht werden können. Der Broadway braucht den Erfolg beim Publikum. Wenn Sie 15 Mio. Dollar benötigen, um eine neue Broadway-Show herauszubringen, dann verwenden Sie Geld von Investoren, nicht öffentliches Geld. Es gibt zwar auch drei öffentlich unterstützte Broadway-Theater, aber dort große, kommerzielle Shows zu zeigen, wäre problematisch. Aber ich möchte in keiner Weise Ihr System hier kommentieren. Ich bin Amerikaner, und wir haben genug eigene Probleme.
Der Kern dieses Statements: Die Aufgabe des öffentlichen, subventionierten Theaters ist es, neue und anspruchsvolle Arbeiten herauszubringen.
Anders könnte man es so formulieren: »Mary Poppins« in Wien auf die Bühne zu bringen, ist so ungefähr das Letzte, was man als Kernaufgabe eines subventionierten Theaters bezeichnen würde.
Blenden wir kurz zurück. 24. September 1983: Im Theater an der Wien beginnt unter Peter Weck eine neue Ära des Musicals. Man steigt auf »Long-run-Produktionen« um. Premiere der deutschsprachigen Erstaufführung von »Cats«. Positiver Aspekt dabei: Es ist die Geburt eine Musicalbooms in Wien. Negativer Aspekt: Es ist das erste von vielen Nachspielmusicals, das aktuellste: eben »Mary Poppins«. Die Wiener Produktion hat so zu sein, wie sich das die Rechteinhaber vorstellen.
19. Dezember 1990: Erstaufführung von »Freudiana«. Der Beginn der relevanten Eigenproduktionen der VBW. Es folgen zum Beispiel »Elisabeth« und heute, vor 17 Jahren, am 4. Oktober 1997 »Tanz der Vampire«. Das sollte eigentlich der Königsweg sein. Eigenproduktionen, die den VBW ermöglichen, selbst zu Produzenten von Shows zu werden, die man weltweit vermarkten kann.
Doch wann haben wir in einem der VBW-Häuser die letzte Eigenproduktion in diesem Sinn gesehen. Vergessen wir »anspruchsvoll«, aber geht wenigstens »neu«? Sehen wir mal wieder eine Uraufführung? Wenn ja, wann?
Martin Bruny am Dienstag, den
30. September 2014 um 20:47 · gespeichert in Musical, Deutschland
»Next to Normal«, Tom Kitts und Brian Yorkeys Musicaldrama, macht seinen Weg in Deutschland. Am 14. Juni 2015 feiert es am Renaissancetheater Berlin Premiere. Die Regie hat Torsten Fischer übernommen. Fix gecastet ist im Moment die fabulöse Katharine Mehrling. Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos; Musikalische Leitung: Harry Ermer. Gespielt wird die deutsche Fassung von Titus Hoffmann. (Nähere Infos –> hier)
Martin Bruny am Donnerstag, den
25. September 2014 um 17:55 · gespeichert in Musical, Wien
Für die Spielzeit 2015/16 plant das Wiener Theater in der Josefstadt eine Produktion von Jerry Hermans & Harvey Fiersteins Musical »La Cage aux Folles«. Die Premiere steigt am 10. September 2015, Spielstätte sind die Kammerspiele der Josefstadt.
Das Leading Team ist fixiert. Regie: Werner Sobotka / Musikalische Leitung: Christian Frank / Choreografie: Simon Eichenberger.
Infos zur Audition gibt es –> hier.
Martin Bruny am Dienstag, den
23. September 2014 um 00:50 · gespeichert in Musical, Wien
Für Mai/April 2015 plant das Vienna Theatre Project die Wien-Premiere von »William – The Musical about Willem Shakespeare«. Es spielt der schwedische Schauspieler Jonas Nerbe, begleitet von einem Damen-Streichquartett.
Der Pressetext:
PROPOSED: WILLIAM the Musical
Location and dates to be announced - Expected April/May
“William†– an award-winner at the New York Fringe Festival in 2013. William Shakespeare is 28, word has just started to spread about this playwright in London, and he is quickly evolving from a mediocre writer to a literary genius. Taking its starting point in the year 1592, the performance tries to find the answer to a 400-year-old mystery - who was William Shakespeare? A fantastic musical performance that reveals much about Shakespeare and his time, delving into the famous 154 sonnets, written with his unbridled lust for life, humour, passion for love, budding insanity, impotence and jealousy. Experience the talented Swedish actor and singer Jonas Nerbe in the company of a female string quartet consisting of two violins, one viola and a cello. Together, they brilliantly tell the tale of the world’s most famous playwright, William Shakespeare. (viennatheatreproject.com)
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