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Theater Hof: »Wenn Rosenblätter fallen«

Als erstes deutsches Stadttheater zeigt Hof die Musiktheaterproduktion »Wenn Rosenblätter fallen«. In der Ankündigung des Theaters wird das Musical als »außergewöhnlich und genreuntypisch« beschrieben, und dies kann man durchaus so sehen, denn das Thema das Rory Six und Kai Hüsgen verarbeitet haben, ist tabu – und sowohl brandaktuell wie gesellschaftspolitisch relevant: Sterbehilfe.

Das ist auch ein Grund dafür, dass die Produktion in Hof in Kooperation mit dem Hospizverein Hof e. V. stattfindet. Neben Informationsmaterialien werden nach ausgewählten Vorstellungen Nachgespräche zum Thema der Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen angeboten. Ein großartiges Konzept.

Handlung
Eine kleine Studentenbude. Ein Sofa, Regal, Tisch und Stuhl, dazu eine Staffelei. Hier wohnt Till. An der Wand hängt ein selbst gemaltes Bild von Till, das Porträt seiner Mutter, Rose. Sie war unheilbar krank und Till erfüllte ihren letzten Wunsch: Er half ihr zu sterben.
Nun versucht Till, das Geschehene zu verarbeiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei seine Kommilitonin Iris, die ihn immer wieder an seine tote Mutter erinnert. Und dann erwacht auch das Bild zum Leben … Till erlebt die ganze Geschichte des Lebens und Sterbens seiner Mutter erneut.

2010 in Amsterdam uraufgeführt, 2011 mit Erfolg in Hamburg und Wien aufgeführt und 2012 im Wiener Off-Theater in einer sensationellen Produktion auf die Bühne gebracht, ist das Dreipersonenmusical aus der Feder von Rory Six und Kay Hüsgen, der 2011/12 in der Titelrolle von »Jekyll & Hyde« am Theater Hof zu sehen war, ein berührendes, hochemotionales Stück mit starken Melodien.

»Wenn Rosenblätter fallen«
Musical von Rory Six und Kai Hüsgen
Musikalische Leitung: Roland Vieweg
Inszenierung: Karsten Jesgarz
Bühne und Kostüme: Beata Kornatowska

Theater Hof / Studio
Premiere: 22. September 2013

Link
- Theater Hof

Mein Gott, jetzt haben sie’s: Das Musicalwetter ist an allem schuld

Es wäre ja wahnsinnig erfreulich, mal wieder eine positive Meldung über die Vereinigten Bühnen Wien verbreiten zu können, dachte ich mir unlängst – und ja, schon ist sie da: Der Verbrecher, der für den Zuschauerschwund bei »Natürlich blond« verantwortlich zu machen ist, wurde gefunden. Die VBW lassen in einer Mail wissen:

Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an den Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien.
Zurückführend auf die lang andauernde Schlechtwetterperiode Anfang des Jahres und den nun endlich eintreffenden Frühling - über den wir uns natürlich alle sehr freuen - müssen wir jedoch auch geringere Vorausbuchungen an Wochenenden feststellen. Wir haben uns daher entschlossen, zwei Sonntagsvorstellungen zu schließen. Grundsätzlich finden auch weiterhin Vorstellungen am Sonntag statt.
Es ist uns ein Anliegen, aus jeder Vorstellung ein besonderes Theatererlebnis zu machen und bitten daher um Ihr Verständnis, dass diese Tage aus dem Programm genommen wurden. Unsere Vorverkaufsstellen stehen Ihnen gerne zur Verfügung einen neuen Termin zu wählen und die besten Plätze für Sie zu reservieren.
Leider können technische Störungen hin und wieder vorkommen. Wir sind bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

Ich sag’s ja immer: Geht nichts über kristallklares Winterwetter. Elle Woods würde jubilieren!

»Love never dies«, schau ma mal

VBW: »Natürlich blond« à  la »Lucky Stiff« – wie man ein totes Musical über die Verlängerung schleppt

Das Subventionswesen im Wiener Kulturbetrieb treibt manchmal seltsame Blüten. Nehmen wir als Beispiel das Musical »Natürlich blond«.

Die Sommer-Dernière der Produktion, die bereits im Verkauf war, wurde kurzfristig gecancelt. Die Show wäre am 23. Juni über die Bühne gegangen. Man könnte mutmaßen, dass die VBW vielleicht in diesem Jahr doch beim Donauinselfest auftreten, das ja vom 21. bis 23. Juni stattfindet. Doch auch im Herbst scheinen, wenn man sich die Vorverkaufsdaten ansieht, keine Sonntagsshows mehr geplant zu sein. Die Doppelshows, die man kurzfristig angesetzt hatte, wurden ebenfalls gestrichen.

Anfragen auf der VBW-Facebooksite von »Natürlich blond« zum Thema abgesagte Sonntagsshows, beispielsweise eine vom 9. Mai, werden nicht beantwortet.

Warum also wird eine Show, die offensichtlich massiv mit Auslastungsproblemen zu kämpfen hat, eine Show, bei der Zuseher berichten, dass der 2. Rang wiederholt schon gesperrt wurde, verlängert? Hängt es mit der Höhe der Subventionen zusammen, die man erst ab einer bestimmten Anzahl von gespielten Vorstellungen bekommt?

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Bruck an der Leitha: »Spamalot«

Das Musical »Monty Phython’s Spamalot« ist derzeit in Österreich zu sehen, genauer in Bruck an der Leitha, aufgeführt vom Ensemble83. Premiere war am 11. Mai 2013, bis 1. Juni ist die Show im Stadttheater Bruck an der Leitha noch zu sehen.

Links
- Ensemble83
- Ensemble83 @Facebook

Das »CasaNova« – Wiens neueste Kabarettbühne

Mitten in der Wiener Innenstadt, gleich neben dem legendären Cafà© Hawelka in der Dorotheergasse 6, eröffnet im September 2013 das »CasaNova« seinen Spielbetrieb. Aus der ehemaligen Revuebar wird nun eine Kabarettbühne.

Lange stand die ehemalige Revuebühne leer, früher gastierten hier Josà©phine Baker oder Hermann Leopoldi. Zum Neuanfang gibt es im CasaNova die neue Show von Viktor Gernot (»Blind Date mit …«) zu sehen, Mat Schuh wird auftreten, Gerry Seidl, Joesi Prokopetz, … aber auch Musik wird es geben, so zum Beispiel am 11. Oktober »The Black Music Night« mit Lynne Kieran, Kim Cooper, Eddie Cole und Previn Moore.

220 Zuschauer fasst der Saal, vor und nach der Vorstellung wird an den Tischen serviert, und wer nicht an Tischen sitzen mag, wird an der 24 Meter langen Bar seinen Platz finden. Die Tickets für die Shows werden zwischen 15 und 45 Euro kosten.

Link
- CasaNova

Pygmalion Theater: »Sisi. Die Seele einer Kaiserin«

Ja, man wird »Elisabeth« sicher noch hundert Jahre lang von den VBW immer wieder in immer reduzierterer Version vorgesetzt bekommen, demnächst vielleicht als Puppentheater, Flohzirkus oder als Special Version in einem neuen Volksmusik-Arrangement, geschuhplattelt von all den Musicaldarstellern, die in den letzten Monaten in die Volksmusik- und Schlagerszene abgewandert sind, um dort den verzückten Omis die lockeren Euros mit falschem Dauersmiling und feschem Hüftschwung abzujodeln. Aber all jene, denen es um den Stoff geht, könnten demnächst einen Abstecher ins Wiener Pygmalion Theater wagen. Auch dort steht eine vermusicalte Sisi auf der Bühne.

»Sisi. Die Seele einer Kaiserin”, das Musical von Roland Baumgartner, feiert am 22. Mai 2013 Premiere. Zwölf Jahre sind seit der letzten Aufführung der Show in Wien vergangen, jetzt ist das Stück in einer überarbeiteten Version wieder am Start.

Handlung
Es ist der 10. September 1898. Bei einem Attentat in Genf wird Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, von einem italienischen Anarchisten mit einer Feile erstochen.
Eine Reise in die Vergangenheit. Sisis Schwester Nene soll mit Kaiser Franz Josef bekanntgemacht und die Vermählung angebahnt werden. Der Kaiser entscheidet sich jedoch für Sisi. Der Hofstaat ist irritiert, doch die Hochzeit des neuen Kaiserpaares findet statt.
Graf Andrasy, der Kaiserin Sisi sehr zugetan ist, möchte die friedlichen Interessen seiner Heimat Ungarn fördern und setzt sich bei Sisi dafür ein, dass der herrschende Krieg beendet werde. Diesen Wunsch erfüllt sie ihm, Frieden kehrt ins Land.
Sisi erlebt eine Romanze mit dem englischen Reittrainer Bay Middleton, und reist anschließend, unter dem Druck und unerbittlichen Argwohn der Öffentlichkeit leidend nach Korfu, wo sie ein ausschweifendes Leben führt. Kaiser Franz Josef reist ihr nach, um seine Ehe mit Sisi zu retten und sie zu sich nach Wien zu bringen.
Werden seine Bemühungen erfolgreich sein? Wird Sisi der Einsamkeit an der Spitze der Macht trotzen können? Oder werden Neid und Eifersucht der Gesellschaft sie zu Fall bringen?

Sisi: Merle Saskia KRAMMER
Kaiser Franz Josef: Till VON ORLOWSKY
Nene: Nele MOSER
Graf Andrasy / Bay Middleton: Luka GUDELJ
Hofdame: Astghik KHANAMIRYAN
Titania / Zeitungsjunge: Ingeborg MAMMERLER
Lucheni / Rudolf: Reinhold GUGLER
Hofdame / Panflöte: Andreea CHIRA

Komposition: Roland BAUMGARTNER
Regie & Bühne: Geirun TINO
Korrepetitorin: Ana CRACIUN

Nähere Infos –> hier

Volkstheater: Michael Schottenberg präsentiert Saisonprogramm 2013/14

Eine Übersicht der Premieren gibt es –> hier

Musiktheaterproduktionen:

- Glorious!
Eine Hommage an Florence Foster Jenkins
von Peter Quilter
Deutsch von Horst Johanning
Österreichische Erstaufführung
Schottenberg/Kudlich/Navas
Premiere: 29. September 2013
mit Judith Aguilar, Maria Bill, Inge Maux, Johanna Mertinz, Till Firit und Ronald Kuste

- Woyzeck
Nach dem Stück von Georg Büchner
Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan
Konzept von Robert Wilson
Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens
Schottenberg/Lichtenberger-Bozoki/Kudlich/Navas
Premiere: 22. November 2013
mit Hanna Binder, Susa Meyer, Haymon Maria Buttinger, Tany Gabriel, Thomas Kamper, Christoph F. Krutzler u.a.

- Doris Day, die letzte Jungfrau Hollywoods
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
von Andy Hallwaxx
Uraufführung
Hallwaxx/Kudlich/Navas/Bauer
Premiere: 19. März 2014
mit Doris Weiner, Martin Bermoser und Dennis Kozeluh

Jetzt kann Weihnachten kommen: »Voices of Musical Christmas« 2013

musicalxmas2013.jpg

Ein knappes halbes Jahr dauert es noch, dann sind wir auch schon wieder mitten drin in der schönsten Zeit des Jahres: Weihnachten! Nach dem großen Erfolg, den Maya Hakvoort mit der von ihr veranstalteten Show »A Christmas Eve« im Vorjahr erzielen konnte, gibt es heuer nicht nur ein Dacapo, sondern gleich eine ganze Weihnachtskonzert-Tour, diesmal präsentiert von »Show Factory« und »Maya Hakvoort Music Productions«.

Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Pia Douwes, Lukas Perman, Ramesh Nair, Marjan Shaki, die Rounder Girls und eine Zehn-Mann-Band zeigen vom 22. November bis 30 November 2013 die Show »Voices of Musical Christmas«.

Die Termine:

22.11.2013 Stadthalle Graz
Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, Raiffeisenbanken, oeticket-center Stadthalle 0316/8088200, Zentralkartenbüro, Media Markt, Libro.

27.11.2013 Festspielhaus Bregenz
Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, Raiffeisenbanken, Volksbanken, Bregenz Tourismus 05574-4080-0, Dornbirn Tourismus, Ticketshop Messepark, Verkehrsbüros, Media Markt, Libro, Musikladen Feldkirch und Rankweil, Kiosk am Bahnhof Bregenz, bei CTS- Vorverkaufsstellen (z.B. Lindaupark).

28.11.2013 TipsArena Linz
Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, Oberösterreichischen Raiffeisenbanken und Sparkassen, Oberösterreichische Nachrichten, Maximarkt-Filialen, Libro, Media Markt, Linz: Kartenbüro Pirngruber, Linzer Kartenbüro, Wels: Kartenbüro Lohmer.

29.11.2013–30.11.2013 Stadthalle F Wien
Infos unterwww.lskonzerte.at
Ticket via Wien-Ticket –> hier

Weitere Infos und Tickets unter www.showfactory.at

Jetzt muss man nur noch den Sommer überstehen. Der Kartenvorverkauf startet am 7. Mai.

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