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Anton Zetterholm & Riccardo Greco: »Again« (Scott Alan)

Die Neue Tribüne Wien: »War das der Abschied vom Glück?« Erinnerungen an Fritz Löhner-Beda

»Dein ist mein ganzes Herz«, »Was machst du mit dem Knie, lieber Hans?«, »Freunde, das Leben ist lebenswert«, das sind nur drei »Schlager«, deren Texte von Fritz Löhner-Beda stammen. Der als BedÅ™ich Löwy 1883 geborene Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller ist durch seine Texte noch heute ein Begriff.
Gemeinsam mit Alfred Grünwald und Paul Abraham schrieb er innerhalb weniger Jahre etwa die Operetten-Klassiker »Viktoria und ihr Husar« (1930), »Die Blume von Hawaii« (1931) und »Ball im Savoy« (1932).

1938, einen Tag nach dem »Anschluss«, wurde Löhner verhaftet und ins KZ Dachau gebracht, danach ins KZ Buchenwald deportiert, 1942 nach Auschwitz transportiert und dort am 4. Dezember 1942 erschlagen.

Im Theater Die Neue Tribüne widmen Cornelia Horak (Gesang), Boris Eder (Gesang und Rezitation), Christoph Wagner-Trenkwitz (Moderation und Gesang) und Alexander Kuchinka (Gesang und Klavier) einen Abend Fritz Löhner-Beda, bringen bekannte und auch nie gehörte Texte. Die Tickets kosten 28 Euro und sind –> hier erhältlich

Die Neue Tribüne Wien: »War das der Abschied vom Glück?«
Erinnerungen an Fritz Löhner-Beda

Samstag, 23. Februar 2013, 20:00 Uhr
Karten telefonisch unter 0664/23 44 256
per Mail: office@tribuenewien.at

Ben Fankhauser: »Belief« (by Alexander Sage Oyen)

Ronacher: Benefiz-Konzert für Haiti – »Wiener Musicalhits in Star-Besetzung«

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Am Montag, dem 25. März 2013, geht um 19.30 Uhr im Wiener Ronacher eine Musical-Gala mit dem Titel »Wiener Musicalhits in Star-Besetzung« über die Bühne, organisiert von Marjan Shaki und Lukas Perman. Der Erlös des Konzerts kommt den Erdbebenopfern in Haiti zugute, die 2012 durch Hurrikan Isaac im September und Hurrikan Sandy im November erneut betroffen waren.

Es ist dies bereits die dritte Gala unter dem Motto »Gemeinsam für Haiti«. Das erste Event brachte 2010 40.000 Euro, die an »Nachbar in Not« gespendet wurden. 2011 folgte die Show »Musicalhits in Wiener Originalbesetzung«, die rund 63.000 Euro einspielte. Diesmal ging das Geld an die Haiti Hilfsorganisation J/P HRO von Sean Penn.

2013 soll »Wiener Musicalhits in Star-Besetzung« ein weiteres Statement der »Gemeinsamkeit für Menschen in Not« sein. Alle beteiligten Künstler und auch das Orchester der VBW treten ohne Gage auf. Die gesamten Einnahmen des Abends gehen an die Sean Penn Organisation J/P HRO.

Besetzung
Annemieke van Dam, Carin Filipcic, Maya Hakvoort, Barbara Obermeier, Marjan Shaki, Wietske van Tongeren, Andreas Bieber, Thomas Borchert, Uwe Kröger, Lukas Perman, Mark Seibert & Ensemble

Choreographie: Jerà´me Knols
Moderation: Alexander Goebel
Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Koen Schoots.

Programm
Songs unter anderem aus »Les Misà©rables«, »Elisabeth«, »Tanz der Vampire«, »Mozart!«, Chicago«, »Jekyll & Hyde«, »Romeo & Julia« und »Rebecca«

Tickets
- www.wien-ticket.at
- Tel.: 01/588 85
- An allen Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien

Harald Baumgartner: »Bitte, bitte«

Anthony Bunko: Hugh Jackman – The Biography

Gerade rechtzeitig zum Start des geplanten Musicalfilm-Blockbusters »Les Misà©rables« brachte der Verlag John Blake Publishing eine nicht autorisierte Biographie des Valjean-Darstellers Hugh Jackman auf den Markt, geschrieben von Anthony Griffiths (verfasst unter seinem Pseudonym Anthony Bunko). Griffiths wurde 1962 in Merthyr Tydfil (Südwales) geboren und ist unter anderem als Autor von Kinder- und Jugendbüchern tätig, die er im Eigenverlag herausgibt; bei John Blake veröffentlichte er 2010 eine Biographie von Hugh Laurie.
Um es gleich vorwegzunehmen: Wer sich kluge Kommentare oder Statements zu »Les Misà©rables« von diesem Buch erwartet, wird enttäuscht. Das Buch wurde zwar im Oktober 2012 veröffentlicht, man hätte also erwarten können, dass sich der Autor dieses Themas annimmt, aber die Ausführungen beschränken sich auf einige Zeilen; mehr als das bereits bekannte Marketinggetöse gibt es nicht.
Das ist auch gleichzeitig das Grundproblem des Buches: Man erfährt, wenn man sich mit der Biographie des Schauspielers Hugh Jackman schon einmal beschäftigt hat und seine Fernsehinterviews kennt, kaum Neues. Die Biographie beginnt mit einem Ereignis des Jahres 2009. Jackman bekommt seinen eigenen Stern am Walk of Fame vor dem legendären Grauman’s Chinese Theater, genau zwischen jenen von Marilyn Monroe und John Wayne. Nur zwölf Jahre zuvor war er das erste Mal mit seiner Frau als Tourist nach L. A. gekommen, und die erste Station des Besuchsprogramms damals war natürlich der Walk of Fame. Etwas mehr als 2000 Stars sind hier verewigt, nicht allzu viele Australier: Cate Blanchett, Nicole Kidman und Olivia Newton-John, aber nicht Mel Gibson oder Russell Crowe. Auch das wissen wir schon, es wurde in den Berichten damals im Detail ausgeführt.
Das Buch basiert offensichtlich auf Interviews mit Hugh Jackman, ob allerdings auch der Autor selbst Interviews mit dem Schauspieler geführt oder sich nur auf allgemein Zugängliches gestützt hat, ist dem Buch nicht zu entnehmen. Was man sagen kann: Bunko kratzt nur an der Oberfläche. Jackman hatte eine nicht ganz unbeschwerte Kindheit. Seine Mutter bekam nach seiner Geburt Depressionen, verließ die Familie, der Vater hatte fünf Kinder aufzuziehen. Eigentlich ja Stoff genug, um hier einiges an Schilderungen, Reflexionen zu liefern, aber wir erfahren: »Even to this day, he doesn’t know how his father manages to keep it all together and still have the time to come and cheer him on at sporting events.« Das ist plump und etwas wenig.
Weder entwickelt Bunko in diesem Buch eine interessante Erzählersprache, noch erkennt man, wie, in welchem Stil Jackman über sein Leben gesprochen haben könnte, zu zerfleddert sind die Originalzitate eingestreut. In hastigem Stil werden die Facts geliefert, mit Zielrichtung auf knackige Pointen am Ende eines Abschnitts/Kapitels. Das ist an und für sich nichts Schlechtes, aber nur selten hat man das Gefühl, tatsächlich ein »Buch« zu lesen, meistens glaubt man, es mit einer überdimensionierten Prominenten-Berichterstattung von »Gala«, der »Bunten« oder einem anderen Glitzerblättchen zu tun zu haben.
Mit fünf Jahren stand Jackman in »Camelot« auf der Bühne in der Pymble Public School, er spielte 1985 an seiner Schule die Hauptrolle in »My Fair Lady« – Facts, nicht allzu viel mehr. An den Schwerpunkten, die der Autor setzt, erkennt man ziemlich klar die Zielgruppe, die er beim Konzipieren des Buches im Auge hatte: In einem eigenen Kapitel wird ausführlich geschildert, wie Jackman seine Frau Deborra-Lee Furness kennenlernte, wie sie sich verliebten und heirateten, ein eigenes Kapitel ist der Adoption seiner beiden Kinder gewidmet. Adoption? Ja kann er denn nicht, will er denn nicht, ja was ist denn da los? Und natürlich widmet sich der Autor ausführlich den Anstrengungen der beiden Ehepartner, es doch mit harter Sexarbeit zu schaffen, eigene Kinder zu bekommen. Arbeit, die Jackman zeitweise so angestrengt haben soll, dass er zu seiner Frau meinte: »Deb, can I have a break?« Noch ausführlicher? Okay, kein Problem: Damals hatte ein Arzt Frau Jackman empfohlen, für einen Zeitraum von zehn Tagen täglich Sex zu haben. – Die Frage ist, ob man derartige Details in einer Biographie schreibt, und auch, wie man sie beschreibt.
Nachdem die Jahre bis 1999 in einem Mix aus Pointen, Interviewfetzen und knappen Hauptsatzschilderungen abgehandelt wurden, landen wir bei den »Wolferine«-Kapiteln, in denen alles Bekannte zusammengefast wird, was jemals in Gossip-Magazinen zu lesen war, von Jackmans Körpergröße (er war eigentlich zu groß für die Rolle, das sei Fans aufgefallen, die sich dann im Internet darüber beschwert hätten), bis zu den 700 Paar Wolferine-Klauen, die man für den Film getestet hat.
Es geht noch knalliger, etwa in Passagen über den Film »Passwort: Swordfish«, in dem es über die Dreharbeiten mit Halle Barry heißt: »Along with the pleasure of working alongside film veteran John Travolta, Hugh also got to share an outdoor scene with the beautiful Berry which features her topless. When asked how he handled the scenario, aside from claiming his eyes never left her face, he said, ‘To be honest I was probably more embarrased than she was.‘« – und das ist nur der Auftakt zu zwei Seiten an Schilderungen von sexy bis Sexszenen.
Natürlich gibt es bei der Fülle an Geschichtchen aus Jackmans Karriere auch witzige, etwa jene aus seiner Zeit als Peter Allen in »The Boy from Oz« am Broadway: »Hugh’s performance came as a massive shock for many fans, especially the Wolferine ones who arrived to see the macho Logan and were presented with a very different persona, particularly in the scene where he kisses another man. There was one famous performance when someone stood up and shouted as Hugh was about to lock lips with the other male actor, ‘Wolferine … no, don’t do it!‘«
Informatives über das Musicalbusiness? Da kommen wir nicht viel weiter als etwa in folgender Passage: »On 10 May 2004, he woke up to find out that his new film, Van Helsing, was the No. 1 movie in America and he had received his first Tony nomination. […] ‘My wife walked in and said, ‘The studio’s on the phone. You just got nominated for a Tony and your movie’s over $50 million.’ I just thought, I should record this and put it on the alarm clock and I’ll wake up to this every day.« […] As a matter of fact the opening of ‘Van Halsing’ had ten times the viewing audience of the entire run of ‘The Boy from Oz’. ‘And that’s a year’s work,’ observed a stunned Hugh.«
Hoffen wir, dass Jackman in 25 oder 30 Jahren Lust bekommt, sich selbst mit seiner Biographie schriftstellerisch zu beschäftigen. Diese hier ist entbehrlich.

Anthony Bunko: Hugh Jackman – The Biography. John Blake Publishing. London 2012. 286 S.; (Hardcover) ISBN 978-1844549047. £ 17,99. [www.johnblakepublishing.co.uk]

Musical Mamis 2013 im Wiener Metropol

Seit zehn Jahren begleitet »YoungMum«, eine Initiative des Krankenhauses Göttlicher Heiland, jugendliche Schwangere bis 20 Jahre während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im ersten Jahr mit dem Baby. Hebammen, Gynäkologen, Sozialpädagogen und Psychologen unterstützen die jungen Frauen unentgeltlich in dieser schwierigen Zeit. Mehr als 1300 YoungMum-Babys kamen in den vergangenen zehn Jahren zur Welt.

Uschi Reim-Hofer, Gründerin von YoungMum:

Wir sind die einzige Einrichtung in Österreich, die sich in dieser umfassenden Form jugendlicher Schwangerer annimmt. Mädchen bis 20 Jahre sind bei uns stets willkommen und finden die Unterstützung, die sie brauchen.

Am 25. Februar 2013 gibt es zum achten Mal die Show »Musical Mamis« im Wiener Metropol. Der Reinerlös kommt den Teenager-Müttern von YoungMum zugute.

Durch den Abend führt in diesem Jahr Manuel Rubey. Zu den Mamis auf der Bühne zählen unter anderem Caroline Frank, Cornelia Zenz, Caroline Vasicek-Pfeifer, Ann Mandrella, Marika Lichter, Adriana Zartl, Heidelinde Pfaffenbichler sowie Eva-Maria Scholz und die Kernölamazonen. Gabriele Kuhn und Michael Hufnagl alias »Paaradox« lesen aus ihren Alltagskolumnen. Petra Kreuzer organisiert die von Suzanne Carey ins Leben gerufene Gala.

Im Mittelpunkt der Show stehen die Kinder und der Alltag mit ihnen. Egal ob gefühlvolle Ballade oder pointierte Comedy – jeder der Künstler gewährt mit dem eigenen Auftritt Einblick in den ganz privaten Familienalltag, sie alle sind selbst Mütter und Väter.

Musical Mamis 2013
Montag, 25. Februar 2013, 20 Uhr
Wiener Metropol, 1170 Wien, Hernalser Hauptstraße 55
Ticket-Hotline: 01 / 407 77 407
Eintritt: € 29,- Euro

Link
- Metropol Wien

Gut getrickst: »Les Misà©rables« – Nr. 1 der Billboard-Soundtrack-Charts

Wenn eine Plattenfirma eine brandneue CD zum Download um 5 Dollar anbietet, weiß man, was damit bezweckt werden soll: Man möchte aus Marketinggründen möglichst hoch in den Charts einsteigen.

Nun, Gratulation an Republic Records, das Verscherbeln ist erfolgreich gelungen, was die Position in den Charts betrifft. 43.000 Einheiten wurden vom »Les Mis«-Soundtrack in den USA in den ersten drei Tagen nach Veröffentlichung verkauft, 60 Prozent davon als Amazon-Billigdownload (Preis: 5 Dollar).

Der Nummer 1 in den Soundtrack-Charts entspricht die Nummer 33 in den Album Charts.

Link
Broadwayworld.com: LES MISERABLES Soundtrack Reaches No. 1 on Billboard Chart

Konzertabsagen und wie Wien-Ticket damit umgeht

Konzertabsagen sind ein leidiges Thema. Immer wieder kommt es vor, dass man nicht den gesamten bezahlten Betrag (inkl. der Gebühren) für ein Ticket zurückerstattet bekommt.

Die Firma “Wien-Ticket”, an der die Wien-Holding zu 15 Prozent beteiligt ist, reagiert hier folgendermaßen:

Wir bitten um Verständnis, dass wir Gebühren wie die 1.00 Euro print@home Gebühr bei Veranstaltungsabsagen, die nicht von uns verschuldet wurden, einbehalten, da wir unsere Leistungen ja erbracht haben und erbringen.

Drew Sarich & Gabriela Ryffel: »Home«

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