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Zemann, Setz, Hirschl und der »Bored Gay Werewolf«

Barbara Zeman und Clemens Setz sind für ihren Podcast »Erster Österreichischer Sachbuchpreis« diesmal bei Elias Hirschl zu Gast und schaun sich an, was sich so in seinem Buchregal findet.

Zum Beispiel: »Bored Gay Werewolf«, ein Buch, das an Chuck Palahniuks »Fight Club« erinnert und nicht zuletzt eine Satire auf die »Bro«-Kultur ist. Eine recht witzige Kurzfassung des Inhalts:
»Brian, an aimless slacker in his twenties, has been struggling to manage his transition to adulthood almost as much as his monthly transitions to a werewolf. Really, he’s not great at the whole werewolf thing, and his recent murderous snaccidents have got his best friends Nik and Darby suspicious, and caught the attention of Tyler, a hot were-entrepreneur with a start-up idea for the mythological wellness market. Tyler wants Brian to be part of his vision, but as the two get closer – and Brian drifts further from his friends – it becomes clear that Tyler’s plans are much more nefarious than a little lupine enlightenment.«

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Tony Santorella

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Am interessantesten sind immer wieder die kleinen Abschweifungen der Autor:innen in ihrem Podcast. Diesmal wird zum Beispiel ein YouTube-Channel erwähnt, in dem die schlimmsten nuklearen Unfälle aufbereitet werden.

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Nukleare Unfälle


Erwähnt wird auch das »Evangelienbuch« von Ottfried von Weißenburg aus dem Jahr 870, in dem sich das Wort »horngibruader« (Bruderschaft vom Horn) findet. Eigentlich bezeichnet es Leprakranke, die ihr Erscheinen mit einem Glöckchen, einer Klapper oder eben mit einem Horn (Instrument) ankündigen mussten. Interessant ist das unter anderem auch deshalb, weil im berühmten Grimm‑Wörterbuch („Deutsches Wörterbuch“), herausgegeben von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, für diesen Begriff eine völlig falsche Bedeutung vermerkt ist: »eine art mönche«.

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Evengelienbuch


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Podcast von Zeman & Setz

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