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Archiv - 2005

5. Februar 2005: Premiere für die “Joey Racino-Show”

Doris Feik und Alexander Tinodi von PERFORMINGevents mit den Hauptdarstellern der neuen Joey Racino-Show Katrin Mersch und Axel Olzinger, © klinger & husar oeg
Die Agentur greenwitch&partners entwickelte in der Abteilung PERFORMINGevents in Zusammenarbeit mit dem Performing Center Austria ein neues Showkonzept für das Magna Racino in Ebreichsdorf. Ab Samstag, dem 5.2.2005, wird die “Joey Racino-Show” fünf Mal wöchentlich als mitreißende Bühnen-Sitcom mit humorvollen Episoden aus der Welt der modernsten Pferderennbahn Europas, gepaart mit viel Tanz und Gesang, zu sehen sein. Durch das Raumkonzept bietet die neue Show den intensiven Kontakt des Publikums zu den DarstellerInnen, gleichzeitig haben die ZuseherInnen die Möglichkeit, das Wetten direkt von Pferde-Profi Joey oder Wett-Lady Jessica zu erlernen. Bei der Premiere am Samstag ist der Eintritt frei.

Christopher Murrays erste Solo-CD: Hits von “Elisabeth” bis “Dracula”

Christopher Murray: Copyright by Manuela Kippes
Musicaldarsteller Christopher Murray (”Der Glöckner von Notre Dame”, Berlin; “The Scarlet Pimpernel”, Halle; “Les Miz”, Berlin) präsentiert in Kürze “Greatest Hits”, seine erste Solo-CD. Ab dem 9. Februar singt Murray ausgewählte Songs in den Studios von MusicalNet Berlin, dem renommierten Musical-Label im deutschsprachigen Raum, zu Orchestereinspielungen ein. Für seine Debüt-CD hat der Sänger Hits aus “Les Misà©rables”, “Jesus Christ Superstar”, “Der Glöckner von Notre Dame”, “Elisabeth”, “Tanz der Vampire” und weiteren erfolgreichen Musicals ausgesucht. Auch mit einer deutschsprachigen Premiere kann Murray dienen: Noch vor der Europa-Premiere am 23. April 2005 von “Dracula” (Komponist: Frank Wildhorn) in St. Gallen (Schweiz) interpretiert Murray einen Song des Abraham van Helsing erstmalig in deutscher Sprache!

Frank Wildhorns “Cyrano” - Premiere 2006 am Westend?

Frank Wildhorn, Pic: Frank Wildhorn

Frank Wildhorns neues Musical “Cyrano” soll seine Premiere 2006 in London feiern. Der Vertrag mit Bill Kenwright, dem Produzenten der Show, ist unter Dach und Fach. Nach Try-Outs in Birmingham soll “Cyrano” ans Westend kommen.
Für die Hauptrolle möchte Wildhorn Broadwaystar Douglas Sills gewinnen, der den Komponisten auf der Demo-Einspielung überzeugte.
Mit an Bord ist auch Leslie Bricusse, seines Zeichens begnadeter Librettist (”Willy Wonka and the Chocolate Factory”, “Scrooge”, “Dr. Dolittle”, “Victor/Victoria”, “Stop the World ? I Want to Get Off” und “The Roar of the Greasepaint ? the Smell of the Crowd”).
Douglas Sills debütierte in der Rolle des Percy in Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel” am Broadway - eine Rolle, die ihm diverse Nominierungen für begehrte Preise einbrachte (Tony, Drama Desk und Outer Critics Circle) sowie einen Theatre World Award. Zu begeistern vermochte Sills auch in Shows wie “A Little Night Music”, “The Secret Garden”, “Into the Woods” und “Chess”.

Wil Wheatons Audioblog - gehört gehört

Wil Wheaton, Pic: Wil Wheaton

Über Wil Wheatons erstaunlich erfolgreiches und wirklich hochinteressantes Blog hab ich schon mal vor ein paar Jahren geschrieben, diese Woche hat er in seinem AudioBlog ein “Posting” veröffentlicht, das es mehr als wert ist, gehört zu werden. Er schildert darin seine Gefühle bei der Audition für einen Film, den er nicht wie so oft maximal aus rein karrieretechnischen Beweggründen machen möchte, sondern wirklich wirklich machen WILL. Ob er die Rolle bekommen hat, ist noch nicht raus. Aber er wird es posten. Zum Download des Audioblog-Beitrags geht’s hier.

Robert Evan - the Voice startet durch

Robert Evan, Pic: www.rob-evan.com

Broadway-Star Robert Evan (”Jekyll & Hyde”, “Les Miz”, “Dance of the Vampires”, “Little Shop of Horrors”, “Johnny Guitar”) ist ein gefragter und vielbeschäftigter Mann. So arbeitet er unter anderem derzeit an seinem ersten Solo-Album (Preview-Tracks hat er online gestellt.) und bestreit am 30. und 31. Jänner gemeinsam mit Mandy Gonzales (”Dance of the Vampires”) ein Jim Steinman-Tribute-Konzert im legendären New Yorker Joe’s Pub(lic Theatre). Das Motto der Show: “If you don’t go OVER THE TOP, you’ll never see what’s on the other side.” Die Chancen stehen recht gut, dass ein CD-Mitschnitt veröffentlicht wird.
Apropos Joe’s Pub: Robert Evan gastiert dort auch am 21. Februar. “Unexpected Songs: The Lesser Known Tunes of Andrew Lloyd Webber” interpretiert er da gemeinsam mit Kristy Cates, Eden Espinoza, Max von Essen, Jessica Grove, Tom Hewitt, Natalie Joy Johnson, Joe Machota, Tina Maddigan, Jeff McCarthy, Emily Skinner, Marty Thomas und einigen mehr.
Als “Jekyll & Hyde” schließlich ist Robert Evan seit mehreren Monaten im Rahmen einer konzertanten Tournee quer durch ganz Amerika live zu erleben. Einen kurzen Videoclip daraus gibt es bei Robert Evan online zum Download.

“The Woman in White”: Mr. Ball, übernehmen Sie

Michael Ball beerbt Michael Crawford, und das schneller als geplant. Da Altmeister Crawford erkrankt ist, wird Michael Ball wohl schon in den nächsten Tagen seine Nachfolge als Count Fosco in Lloyd Webbers neuestem Musical “The Woman in White” antreten. Geplant ist ein sechwöchiges Ball-Intermezzo, bevor Michael Crawford Ende April als Count wiederkehrt. Michael Ball über sein jüngstes Engagement: “Stepping into the great Michael Crawford’s shoes represents an enormous challenge.”

Premiere für “Rocky Reloaded”, das spannende Musicalpuzzle

Joachim Feichtinger als Frank N. Furter, 22.1.2005, Foto: Martin Bruny
Am 22. Jänner 2005 feierte Rocky Reloaded, die jüngste Produktion der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater des Kons, im Leonie-Rysanek-Saal des Konservatoriums Premiere.
“Rocky reloaded” ist eine moderne, an die “Rocky Horror Show” angelehnte Geschichte, randvoll mit Tanz, Rock/Pop, der Sorte Humor, die dort anfängt, wo viele zu lachen aufhören; Anarchie, Gitarren und vor allem Erotik. Wer sich für das Science-Fiction-Genre von Heute interessiert, wird garantiert auf seine Rechung kommen.

Elisabeth Sikora & Lutz Standop als Janet & Brad, 22.1.2005, Foto: Martin Bruny

Die Studierenden der Abteilung für Musikalisches Unterhaltungstheater spielen, singen und tanzen sechs Vorstellungen in wechselnden Besetzungen. Musikalisch interpretieren sie nicht nur einige Lieder aus der “Rocky Horror Show”, sondern auch Songs aus Filmen und Charts, wobei die Spanne von Elton John, über Billy Joel, George Michael, Queen, Aerosmith, Hoobastank, Star Wars, Akte X, James Bond, Matrix, Men in Black, Barbarella, Tommy bis hin zu Jesus Christ Superstar u. v. a. reicht. “Rocky Reloaded” ist nicht zuletzt ein pfiffig arrangiertes szenisches und musikalisches Puzzle, das aufzudecken in jeder Sekunde Spaß macht.

Dennis Kozeluh, Star der Vereinigten Bühnen Wien, ist in der Rolle des Erzählers zu erleben, wobei er nicht live mitwirkt. Sein Part wurde aufgezeichnet, per Bildschirm ist er ständig präsent - auch das eine gelungende und funktionierende Idee.

Dennis Kozeluh als Erzähler, 22.1.2005, Foto: Martin Bruny

Besetzung 22.1.2005:
Dr. Frank-N.-Furter: Joachim Feichtinger
Brad Majors: Lutz Standop
Janet Weiss: Elisabeth Sikora
Riff Raff: Jonny Kreuter
Magenta: Lisa Polacek
Columbia: Nicole Radeschnig
Rocky: Vincent Bueno
Eddie/Sänger: Jan Hutter
FBI Agent: Oliver Gritsch
FBI Agentin: Irena Flury
1. Mann: Bernhard Victorin
2. Mann: Thomas Udalrik
Erzähler: Dennis Kozeluh
Transsylvanier: Birgit Radeschnig, Irena Flury, Sandra Högl,
Verena Barth-Jurca, Thomas Udalrik, Bernhard Viktorin,
Jan Hutter, Oliver Gritsch

Foto: Martin Bruny

Die weiteren Vorstellungsdaten: 24., 25., 26., 27., 28. (ausverkauft!) Jänner 2005.

News: Von “A Chorus Line” bis “Trump! The Musical” - Hits und Flops

Michael Bennetts Musical A Chorus Line feiert am 21. 9. 2006 sein Broadway-Revival. Bennett selbst wird das leider nicht mehr miterleben, er ist 1987 an AIDS gestorben, aber sonst sind viele des Original-Leading-Teams mit an Bord, so John Breglio, einst Bennetts Berater, Regisseur & Choreograph der Show, nun Produzent, Bob Avian, verantwortlich für die Regie beim Revival, und Original-Set-Designer Robin Wagner.
“A Chorus Line” feierte im April 1975 seine Off-Broadway-Premiere, wechselte bald zum Broadway, wo es 6.137 Mal auf dem Programm stand. Als 1990 der letzte Vorhang fiel, war “A Chorus Line” die “longest running” Broadway Show. Mittlerweile sind “Cats” und “The Phantom of the Opera” vorbeigezogen. ########## How To Succeed In Business Without Really Trying meets A Chorus Line - so könnte man wohl das Musical “The Apprentice” bezeichnen - wenn es denn tatsächlich jemals geschrieben wird. Vielleicht wird es auch einfach Trump! The Musical heissen. Fakt ist, dass alleine die Idee derzeit so irre erscheint, dass in einschlägigen Musicalforen nur Witze über das Gerücht eines Trump-Musicals gerissen werden. Lassen wir uns überraschen. ######### The Highland Quest nennt sich ein “Musical Writing Contest”, den Produzent Cameron Mackintosh und die schottische Kulturministerin Patricia Ferguson ins Leben gerufen haben. ########## In London ein Hit, am Broadway zum Flop geschneidert, das ist Schicksal der New Yorker Produktion von Bombay-Dreams. Premiere war im April 2004, nach 9 Monaten ist der Spuk vorbei. Die 14 Millionen Dollar Produktionskosten konnten nicht hereingespielt werden. Das kommt davon, wenn man Hitproduktionen an sogenannte Broadwaymaßstäbe anpassen will. Fast könnte man sagen, dass das mit Sicherheit immer schiefgeht.

Willkommen, bienvenue, welcome! - musicalkons.at.tt geht online

http://www.musicalkons.at.tt/

musicalkons.at.tt, die Website der Studierenden und Lehrenden der “Abteilung IX - Musical” des Wiener Konservatoriums, ist ab sofort online. Fast könnte man meinen, das Launching dieser Site sei die prompte Erfüllung meines Wunsches vom 17. Oktober letzten Jahres, aber das wirds dann sicher doch nicht sein.
Jedenfalls, ein Besuch der Page der Studierenden lohnt sich. Zwar gilt es, einige Bereiche noch mit Inhalt zu füllen, aber: Von Rocky Reloaded, der aktuellen Produktion der Musicalstudenten, sind bereits jetzt jede Menge Probenfotos online, und die machen Lust auf die kommenden Vorstellungen. Auch das Produktionsarchiv ist einen Besuch mehr als wert.

Golden Globes 2005: Absage an Musicalverfilmungen

Es ist wieder relativ still geworden um Musicalverfilmungen, zumindest dann, wenn es daran geht, die besten Filmproduktionen des Jahres auszuzeichnen. Was “Moulin Rouge” und “Chicago” geschafft haben, konnten Streifen wie “De-Lovely” oder gar “The Phantom of the Opera” nicht wiederholen. Die Golden Globes 2005 waren eine eindeutige Absage an das Genre Musical im Kino. Einerseits liegt das wohl an vielen nicht verwirklichten Filmprojekten, die das Zeug gehabt hätten, für Furore zu sorgen, andererseits daran, dass eben Filme wie “The Phantom of the Opera”, gemessen an “normalen” Standards und nicht an jenen von Musicalfans, nur bescheidenen Erfolg einfahren können und von der Presse mit überwiegend negativen oder sogar vernichtenden Kritiken bedacht wurden. In der Branche ist man aufgewacht. Diverse in Planung befindliche Musicalverfilmungen drohen auf Eis gelegt zu werden. Wird die nächste Lloyd Webber-Musicalverfilmung wieder ausschließlich auf Video/DVD erscheinen? Auszuschließen ist es nicht. Hoffen wir auf etwas mehr Erfolg bei Projekten wie “Rent” und “The Producers“.

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