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Archiv - 2007

Cenario: Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”

schnurlos - Lukas Perman & Marjan Shaki
Zwei Benefizkonzerte zugunsten der Aktion “Menschen für Menschen” geben Lukas Perman & Marjan Shaki am 17. und 18. November 2007 im Wiener Szenelokal Cenario.

Ins Leben gerufen wurde “Menschen für Menschen” von dem Schauspieler Karlheinz Böhm. Er wettete 1981 in der ZDF-Sendung “Wetten, dass ..?”, dass “nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet”. Mit 1,2 Mio. DM flog er nach dieser Sendung im Oktober 1981 erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 in Deutschland die Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”.

Wer zu den Konzerten kommen möchte, kann seine Ticketreservierung an mail@marjan-shaki.de unter Angabe des Vor und Zunamens sowie der Anzahl der gewünschten Tickets richten. Mitglieder des Lukas Perman-Fanclubs melden sich am besten direkt unter lukasfanclub@gmx.net an.

Lukas Perman & Marjan Shaki - “schnurlos”
Sa 17.11.2007 um 19 Uhr
So 18.11.2007 um 19:30 Uhr
im CENARIO (Tiefer Graben 22 1010 Wien)
Eintrittspreis: € 15

“Die Habsburgischen” - Bilder einer Uraufführung

Die Habsburgischen
Frisch von der Premiere ein paar Bilder der neuesten Produktion der Vereinigten Bühnen Wien: “Die Habsburgischen”. Erzkonservativ, wie ich bin, kann ich auch nach dem Besuch der Uraufführung nicht behaupten, ein “Musical” gesehen zu haben, jedenfalls nicht nach jenen Maßstäben, die man gemeinhin für die grobe Kategorisierung gebraucht. Sicher, man kann es sich auch einfach machen und sagen: Wir haben die “Operette”, wir haben die “Oper” und den Rest werfen wir in die Lade, auf der “Musical” steht - kann man machen, wird gemacht, Musterbeispiel “Die Weberischen”, das mag die vielleicht “liberalere” und vor allem unbedachtere Einstellung sein. Da ich aber nicht der Meinung bin, dass Hans Moser Österreichs Antwort auf Gene Kelly ist (beziehungsweise umgekehrt) und ich Filme von Franz Antel, in denen auch gern gesungen wird, nicht als Filmmusicals bezeichne, bleibe ich bei den “Habsburgischen” bei jener Einschätzung, die auch die Vereinigten Bühnen Wien so treffend verwenden: “musikalische Familiensatire”. Der Punkt ist, dass das Motto “der Vielfalt eine Bühne geben” nicht bedeutet, dass nun trotzdem alles Musical zu sein hat, sondern eben das genaue Gegenteil. Der Punkt ist: Die Feststellung, “Die Habsburgischen” seien kein Musical, bedeutet nicht, dass man nicht für ein modernes Musiktheater eintritt, sondern das genaue Gegenteil, nur eben nicht mit falscher Etikettierung, die übrigens nicht von den Vereinigten Bühnen Wien, sondern von vielen Medien Wiens vorgenommen wird. Mehr zu den “Habsburgischen” von mir in der Dezember/Januar-Ausgabe von “musicals”.
Die Habsburgischen
Die Habsburgischen
Die Habsburgischen
Die Habsburgischen
Die Habsburgischen

Links zu Kritiken
- ORF: “Applaus für “Die Habsburgischen”
- Österreich: “”Die Habsburgischen” - Nicht immer lustig”
- DER STANDARD: “Kurioser k. u. k. Klamauk: “Die Habsburgischen”"
- Die Presse: “”Die Habsburgischen”: Kaiserliche Grottenbahn quietscht”
- Oberösterreichische Nachrichten: “Eine schrecklich nette Familie”

“Wicked”-Probenvideo online

Die Musicalplattform musical-total.de hat einen Ausschnitt aus den Probenarbeiten für die Stuttgarter Produktion von “Wicked” online gestellt. Zu hören: Willemijn Verkaik als grüne Hexe Elphaba mit “No good deed”.
Erste Ausschnitte aus drei Songs findet man auf der Stage-Entertainment-Site für “Wicked”.

ORF-Sendung “Musical! Die Show” mit neuem Führungsduo

Rund einen Monat vor Start der ORF-Sendung “Musical! Die Show” wurde die Spitze des Kreativteams ausgewechselt. Verantwortlich für das Format sind nun Mischa Zickler, der “Starmania”-Erfinder, sowie Evelyn Pluhar, Ex-Sendechefin der “Seitenblicke”.

Link:
- Vienna Online: ORF im Musical-Stress

“Die Habsburgischen” - als donnernd-dröhnende Medienschlacht

Fast könnte man dieser Tage meinen, jemand hätte die Kunstform Musical mit Pomp und Gloria neu erfunden, ausgerechnet einem Wiener sei der Nobelpreis für die geilste Musicalpraline der Welt zugesprochen worden - eigentlich jedoch ist es nicht erklärbar, das Mediengewitter, das derzeit ganz Wien fiebrig zittert. Alle großen Tageszeitungen bringen Vorabberichte über “Die Habsburgischen”, vornehmlich ganzseitig, im “Profil” findet man nicht eine oder zwei Seiten, sondern gleich ein 6-seitiges Porträt über die Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, Kathi Zechner, unter dem wenig witzigen Titel “Kiss me, Kate”. In Medien, die nicht freiwillig berichten, kauft man sich ein, mit Advertorials, beispielsweise im “STANDARD”. Den Vogel schießt der ORF ab, der in seinen Morgenjournalen gleich mehrfach über die Habsburgischen und den vermeintlichen Höhenflug des Musicals in Europa berichtet, selbstverständlich auch über die “groß angelegte” ORF-Castingshow “Musical! Die Show” für die aus “200 Teilnehmern die zehn besten ausgewählt wurden”. Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang dann, um die Jubelei nicht zu zerstören, nicht erwähnen, dass zur Audition von “The Producers” 1500 Bewerber gemeldet waren.

Es spricht ja auch gar nichts dagegen, dass endlich einmal positiv über ein Musical in Wien berichtet wird, aber genau das ist der Punkt: Die RonacherMobile-Produktion “Die Habsburgischen” ist kein Musical. Die Vereinigten Bühnen Wien haben im Zusammenhang mit den “Habsburgischen” kein einziges Mal den Begriff “Musical” verwendet, vermutlich wohl wissend, dass das für die Rezeption einfach wurscht ist. Die Konzeption der Marketingkampagne ist ähnlich einem Billardspiel angelegt. Man weiß, dass Musicals in Wien aus reinem Prinzip vernichtet werden, ein Mal ums andere wird das Image des Musicals ein Stück weiter zerstört, also versucht man diesen Imageverlust “über die Bande” wieder wettzumachen, engagiert unter anderem Stars vom Wiener Burgtheater, um ein Stück Musiktheater auf die Bühne zu bringen, das berechtigte Hoffnung aufkommen lässt, in Wien bei der Kritik nicht durchzufallen.

Am Samstag, den 20. Oktober 2007, wird also im Museumsquartier die Premiere des Nicht-Musicals “Die Habsburgischen” über die Bühne gehen, vor den Kritiken muss man sich nicht allzu sehr fürchten. Und es werden Kritiken sein, die von einem “Musical” schreiben werden. Damit kann vielleicht das angeschlagene Image ein wenig aufpoliert werden, aber es dauert nicht lange, und die Tageszeitungen werden sich mit Wonne in “We Will Rock You”, “The Producers” und “Rudolf” verbeißen.

Links
- Die Presse schreibt von einem “Dynastie-Musical”.
- Der ORF berichtet über ein “Satire-Musical” oder wahlweise auch einfach von einem “Musical”.
- Auch die “Wiener Zeitung” kündigt ein “Musical” an.
- Für das Profil sind die Habsburgischen eine “Familiensatire”, aber natürlich selbstverständlich ein “Musical”.

Theater der Jugend veranstaltet Festsymposion anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums

“Theater der Jugend. Neue Wege”, das ist der Titel des Festsymposions anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Theaters der Jugend, das am 27. und 28. November 2007 im Theater im Zentrum stattfindet. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung des Theaters der Jugend (TdJ) und des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien (TFM).

Neben einer theaterhistorischen Auseinendersetzung - der Dokumentation und kritischen Reflexion der Geschichte des größten europäischen Kinder- und Jugendtheaters -, werden in drei Gesprächsrunden gegenwärtige Positionen des Kinder- und Jugendtheaters im deutschsprachigen Raum aus den Blickwinkeln von Theaterkritikern, Autoren und Intendanten diskutiert. Damit soll den Teilnehmern Einblick in die praktischen wie wissenschaftlichen Positionsbestimmungen und Diskurse geboten werden und diese in Diskussionen weiterreflektiert werden. Die Beiträge werden publiziert.
Der Eintritt zu den Vorträgen und Diskussionsrunden ist frei.

Dienstag, 27.11. (Theater im Zentrum)

9.00–11.30 Uhr (Moderation: Stefan Hulfeld (TFM))
Edda Fuhrich (ehem. TFM): Das Renaissancetheater, eine Probebühne der Moderne?
Birgit Peter (TFM): Die Gründungsjahre des TdJ 1932-1938
Markus Felkel (TdJ): Von der Revuebühne »Moulin Rouge« zum Theater im Zentrum

11.30–12.15 Uhr Mittagspause

12.15–13.30 Uhr (Moderation: Julia Danielczyk (Wienbibliothek))
Veronika Zangl (Universität Wien): »Neue Wege« nach 1945
Daniela Strigl (Wien): Österreichische Literatur und »Neue Wege«

13.40–15.00 Uhr (Moderation: Monika Meister (TFM))
Gerald M. Bauer (TdJ): Aufbrüche/Umbrüche. Kinder und Jugendtheater nach 1968
Wolfgang Greisenegger (TFM): Die Ära Urbach

Mittwoch, 28.11. (Theater im Zentrum)

10.00–11.30 Uhr (Moderation: Gerald M. Bauer (TdJ))
Harald Volker Sommer (TdJ): Theaterpädagogik
Marlene Schneider (TdJ): Romanadaptionen für die Bühne
Das gegenwärtige Theater der Jugend (Arbeitstitel) – Ein Film von Sebastian Hellinger

11.30–13.00 Uhr: Mittagspause

13.00–14.00 Uhr (Moderation: Heidi Lexe (Stube Wien) angefragt)
»Nur für Kinder ?« – Diskussionsrunde der Autoren
- Neue Wege: In welche Richtung steuert das Kinder- und Jugendtheater?
- Wo liegen die Unterschiede im Schreiben für Kinder und Erwachsene?
Es diskutieren: Andri Beyeler (Schweiz); Ulrich Hub (Deutschland); Lutz Hübner (Deutschland); Kristo Sagor (Deutschland); Volker Schmidt (Österreich); Franziska Steiof (Deutschland); Nick Wood (Großbritannien)

14.30–15.30 Uhr (Moderation: Birgit Peter (TFM))
»Neue Wege für das Kinder- und Jugendtheater?« – Diskussionsrunde der Intendanten
- Neue Wege im Kinder- und Jugendtheater: Wege und Perspektiven in Ihrem Theater für Kinder und Jugendliche?
- Gibt es eine historische Tradition, in der Sie ihr Haus positioniert sehen wollen?
Es diskutieren: Stefan Fischer-Fels (Junges Schauspielhaus Düsseldorf); Heidelinde Leutgöb (junges schauspielhannover); Volker Ludwig (GRIPS Theater Berlin); Henry Mason (u\hof Linz); George Podt (SchauBurg am Elisabethplatz, München); Stephan Rabl (Dschungel Wien); Michael Schilhan (Next Liberty Graz); Klaus Schumacher (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

16.00–17.00 Uhr (Moderation: N. N.)
»Kinder lesen keine Kritiken!« – Diskussionsrunde der Kritiker
- Welchen Platz hat die Kinder- und Jugendtheaterkritik in Ihrem Medium?
- Was sind die Kriterien der Beurteilung? Wer ist der Adressat Ihrer Rezensionen?
Es diskutieren: Lona Chernel (Wiener Zeitung); Thomas Gabler (Kronenzeitung); Peter Jarolin (Kurier); Hedwig Kainberger (Salzburger Nachrichten); Norbert Mayer (Presse); Harald Müller (Theater der Zeit); Ronald Pohl (Standard); Heinz Sichrovsky (News)

Porgy & Bess: Sabina Hank - Inside

25. Februar 2008
20:00bis22:00

Sabina Hank - LIVE IN CONCERT
25.02.08 Wien, Porgy & Bess, 20:00 h

Am 16. Oktober präsentierte Universal Music Austria in der Wella Lounge in gemütlicher Club-Atmosphäre das neue englische Album »INSIDE« der Sängerin, Pianistin und Komponistin SABINA HANK. Universal Music wird das Album international veröffentlichen (eine Clubtour ist in Planung).
Dazu Wulf Müller, Vice President International Marketing: »Sabina Hank hat alles, was eine junge Künstlerin für eine internationale Karriere braucht – Individualität, Persönlichkeit und einen ausgeprägten Sinn für schöne kleine Melodien auf denen sie mit ihren Texten Geschichten des Alltags erzählt – sowie eine herausragende Stimme und den perfekten Umgang damit und einen eigenen Stil der Komposition. INSIDE ist sicherlich der Anfang einer Karriere, die uns noch viele musikalisch aufregende und berührende Momente bescheren wird.«
Auch Laudator Willi Resetarits, mit dem Sabina Hank das Programm »Abendlieder« verbindet, unterstrich in seiner launigen Rede den starken Willen und die Musikalität der Künstlerin mit den Worten: » Sie ist erst schwache 30, aber hat schon 40 Jahre Musikerfahrung!«

RadioKulturhaus: Sabina Hank - Inside

20. Dezember 2007
20:00bis22:00

Sabina Hank - LIVE IN CONCERT
20.12.07 Wien Radiokulturhaus, 20:00 h

Am 16. Oktober präsentierte Universal Music Austria in der Wella Lounge in gemütlicher Club-Atmosphäre das neue englische Album »INSIDE« der Sängerin, Pianistin und Komponistin SABINA HANK. Universal Music wird das Album international veröffentlichen (eine Clubtour ist in Planung).
Dazu Wulf Müller, Vice President International Marketing: »Sabina Hank hat alles, was eine junge Künstlerin für eine internationale Karriere braucht – Individualität, Persönlichkeit und einen ausgeprägten Sinn für schöne kleine Melodien auf denen sie mit ihren Texten Geschichten des Alltags erzählt – sowie eine herausragende Stimme und den perfekten Umgang damit und einen eigenen Stil der Komposition. INSIDE ist sicherlich der Anfang einer Karriere, die uns noch viele musikalisch aufregende und berührende Momente bescheren wird.«
Auch Laudator Willi Resetarits, mit dem Sabina Hank das Programm »Abendlieder« verbindet, unterstrich in seiner launigen Rede den starken Willen und die Musikalität der Künstlerin mit den Worten: » Sie ist erst schwache 30, aber hat schon 40 Jahre Musikerfahrung!«

Cenario: Lenneke Willemsen - WATERSTONE: Eine »Tour de Chant« mit modernen Chansons

25. November 2007
20:00bis22:00

Cenario: Lenneke Willemsen - WATERSTONE Eine »Tour de Chant« mit modernen Chansons
25.11.2007 20:00

Als »Waterstone« bezeichnet man einen gewöhnlichen Stein, der im Wasser die schönsten Farben zeigt. Das Wasser steht als Synonym für das Gefühl mit all seinen Farben und Schattierungen. Lenneke Willemsen schreibt und singt ihre Lieder in Holländisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Unterstützt von vielen Musikstilen dir durch unterschiedliche Komponisten ergeben, handeln ihre Lieder größtenteils von der Liebe mit all ihren Facetten. Freie Spende

Museumsquartier Wien: Winter im MQ 2007 - Eröffnung

15. November 2007
18:00bis22:00

Museumsquartier: Eröffnung “Winter im MQ 2007″
Do 15.11.2007 um 18h

18h DJ Phekt (radio FM4)
DJ Phekt wird tief in seine umfangreichen Plattenkisten greifen und mit ausgefeilten Sets aus Hip Hop und Rare Grooves den Abend anheizen.

19h Offizielle Eröffnung

19.15h Texta und Special Breakdance
Texta, die unumstrittenen Großmeister der heimischen HipHop-Szene, eröffnen den diesjährigen Winter im MQ. Mit im Gepäck haben sie ihr aktuelles Album »Paroli«: eine gekonnte Mixtur aus roughe Beats & gewitzten Rhymes, live hingeknallt mit Schmäh, Charme und Überzeugung.
So schnö kaust goa ned schaun!
Special Breakdance Performance: Nobody rockz 24/7

ab 20h DJ Phekt (radio FM4)
Noch mehr dicke Beats des oberösterreichischen DJs.

Visuals von Fritz Fitzke und Lichttapete

GRATIS Punsch!
servieren nach dem Konzert eine halbe Stunde lang Cafà© Leopold, Cafà©.Restaurant HALLE, Motto Bar-Restaurant, MQ Daily, Kantine und MUMOKKA im Eispalast.

Eisstockschießen
unter Anleitung von Profis des Landeseisstockverbands Wien

Winter Race at MQ
Hindernisparcours mit ferngesteuerten Autos

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