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Archiv - 2007

Deutsches Theater München: Al Jarreau

19. November 2007
20:00bis22:30

Konzert/Jazz: Al Jarreau & Ndr Bigband Tour in Deutschland. “George Gershwin” Live-Tournee November-Dezember 2007

19.11.2007 20:00 München / Deutsches Theater
20.11.2007 20:00 Weimar / CCN Weimarhalle
30.11.2007 20:00 Dortmund / Konzerthaus Dortmund
03.12.2007 20:00 Berlin / Philharmonie Berlin
04.12.2007 20:00 Hamburg / Laeiszhalle Hamburg

“Ich frage mich, warum wir das nicht schon längst zusammen gemacht haben. Hier geschieht etwas wirklich Neues!” Zur Feier des 100. Geburtstags von George Gershwin 1998 präsentierte die NDR Bigband ein besonderes Programm: die Höhepunkte aus Porgy and Bess, in neuen Arrangements und ausdrucksstark verkörpert vom Gaststar Al Jarreau. Sein Kommentar damals: “Bisher habe ich diese Songs nur unter der Dusche gesungen. All diese Arrangements haben wunderbar viele Facetten. Und die Bigband ist einfach umwerfend.” Nach dem überwältigenden Erfolg des Jubiläumskonzertes in der Hamburger Speicherstadt ist dies einzigartige Projekt der NDR Bigband & Al Jarreau jetzt zum ersten Mal in Europa auf Tournee zu erleben.

Manche Bücher können das Gesicht der Welt verändern. Als George Gershwin 1926 der Roman Porgy von DuBose Heyward in die Hände fiel, war er fasziniert. Noch am gleichen Abend schrieb er dem Autor einen Brief - mit Plänen zu einer Oper. Die Premiere von Porgy and Bess in New York neun Jahre später geriet zum Skandal: alle Rollen waren mit schwarzen Sängerinnen und Sängern besetzt.

“Summertime”, “I Got Plenty o’ Nuttin’” und “It Ain’t Necessarily So” gingen als Erkennungsmelodien gegen die Diskriminierung in das ungeschriebene “Great American Songbook” ein. Ella Fitzgerald und Louis Armstrong waren 1957 die Stars der ersten vollständigen Jazzadaption der 700 Seiten starken Opern-Partitur, es folgten bemerkenswerte Porgy and Bess-Interpretationen u.a. von Miles Davis und Gil Evans, dem Modern Jazz Quartet, Oscar Peterson und Joe Pass, Joe Henderson und nicht zuletzt der NDR Bigband.

Zur Feier des 100. Geburtstags von George Gershwin 1998 präsentierte die NDR Bigband ein besonderes Programm: die Höhepunkte aus Porgy and Bess, in neuen Arrangements und ausdrucksstark verkörpert vom Gaststar Al Jarreau. Für den stilbildenden Sänger, der den Scatgesang in der Tradition von Jon Hendricks auch in die Hitparaden trug, war dies die erste Auseinandersetzung mit Gershwins Meisterwerk. “Bisher habe ich diese Songs nur unter der Dusche gesungen. All diese Arrangements haben wunderbar viele Facetten. Und die Bigband ist einfach umwerfend. Ich frage mich, warum wir das nicht schon längst zusammen gemacht haben. Hier geschieht etwas wirklich Neues.”

Die Arrangements stammen aus der Feder des britischen Pianisten Steve Gray, der Porgy and Bess von Grund auf re-komponierte. “Gershwin’s Musik ist zeitlos” stellt Al Jarreau fest. “Er war ein Jazz-Fan - aber seine grosse Stärke war es, europäische Klassik mit der Seele schwarzer Musik zu mischen und er hat es geschafft, dass beide harmonieren.”

Die NDR Bigband - dieses Ensemble von 18 der profiliertesten Jazzsolisten Europas - und Al Jarreau - der als einziger Sänger jeweils Grammys in den drei Kategorien Jazz, Pop und Rhythm & Blues vorweisen kann - folgen Gershwin nach und transponieren Porgy and Bess überzeugend in unsere Gegenwart. Ihre Al Jarreau & Ndr Bigband Tickets erhalten Sie natürlich gleich hier.

“Sweeney Todd” - Filmversion “nicht nur “großartig”, sondern auch kurz”

Weihnachten nähert sich und damit auch der Kinostart der Verfilmung des Stephen Sondheim-Musicals “Sweeney Todd” mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Was genau die Zuschauer erwartet? Stephen Sondheim jedenfalls scheint nicht unzufrieden zu sein. Roger Friedman von Fox411 berichtet:

I asked Sondheim, by the way, if he’d seen Tim Burton’s movie version of «Sweeney Todd.” He has, and he says he likes it. «It’s not the Broadway show,” he warned me. «It’s only an hour and 45 minutes. A lot of the score has been cut. They’ve made it its own thing. You have to go in knowing that. But what they’ve done is great.”

Beim Filmfestival in Venedig zeigte Tim Burton einige Ausschnitte aus “Sweeney Todd”. “Ain’titcool” war dabei und berichtet:

The film opens with a style similar to the second Batman with everything having a washed out and almost black & white look. Johnny starts to speak to Helena. There’s a real sadness and despair quality to his voice. Helena informs him that his whole family has been killed. He then says my name is no longer (can’t remember) but now it is Sweeney Todd so I can seek my revenge. Helena leads him upstairs to what appears to be her apartment. There is a baby crib covered with a blanket. She tells Johnny that its ok to look. He removes the blanket to reveal a dead baby. He then covers it back up. Helena bends down to remove a floorboard. She pulls out a case covered in dust. She removes the dust and hands it to Johnny. Johnny opens it with a gleam in his eye to reveal a box full of old fashioned razor-blade style knives. The camera has a long pause on the knives. Helena informs him that the knives are all silver. He agrees to that. He pulls one out and opens it.
Johnny Depp then starts to SING!!!!!! Yes, you read that correctly. Johnny sings on camera. Not a body double. Not an animated figure. But Johnny himself. And I’m here to tell you he has a killer voice. I wish I had a recording of the lyrics for you. Johnny sings a love song to the razor blade as he holds it in his hand! The song is about how happy he is to finally have the blade in his hands for his sweet revenge. Towards the end of the song, Helena joins in and they sing a duet to a knife!!!!! The scene ends with Jonny holding the knife in his hand and he says “Now, my arm is complete!”
The camera pulls back through the window to reveal a city from the 1800s. Lights come up. The audience is stunned.

Off-Theater: Die Zoogeschichte (Premiere)

11. Oktober 2007
20:00bis22:30

DIE ZOOGESCHICHTE
von Edward Albee
Deutsch von Pinkas Braun
Eine STUTHE-Produktion

Aufführungen:
11., 12., 13., 14. und 15. Oktober 2007,
jeweils 20 Uhr,
Zusatzvorstellung am 15. Oktober um 17 Uhr
im Off-Theater (7., Kirchengasse 41)

Edward Albees erstes Stück war ein riesiger Erfolg für den damals noch jungen amerikanischen Schriftsteller. Ein grotesker, absurder Einakter mit kritischem Hintergrund. Eine seltsame Geschichte, die den Zuschauer auf eine komische Reise ins absurde Ungewisse entführt.

Jeder Mensch trägt (s)eine Geschichte mit sich und ein Jeder ist ein Teil von vielen Geschichten. Wir erleben so vieles in unserem Leben, und diese Ereignisse teilen wir am liebsten mit unseren Liebsten.

Was aber, wenn wir plötzlich einer Geschichte eines Fremden ausgeliefert sind? Was bewirken plötzliche Begegnungen, was lösen sie in uns aus? Tagtäglich begegnen wir auf der Straße unzähligen Mensch für einen kurzen Augenblick. Aber würden wir einfach einen dieser Fremden ansprechen, um ihm unser Leben zu erzählen? Würde dieser Mensch uns überhaupt zuhören wollen?

Das Unerwartete enthält Vieles und vor allem Überraschungen!
Peter Martin Thomas Pesl — Jerry Stephan Werner

Regie Helge Salnikau — Bühne Thea Hoffmann-Axthelm — Kostüm und Requisite Juliane Buchroithner — Musik Martin Kröß â€” Maske Tanja Erhart — Licht Armin Pühringer — Regieassistenz Barbara Schenter — Trailer Christoph Petrik, Christoph Strobl — Produktion Christoph Lepka, Miriam Kunodi — Produktionsbetreuung / STUTHE Marius Hrdy

Max Reinhardt Seminar: Romeo und Julia ballroom aspects (Premiere)

3. Oktober 2007
20:00bis22:00

“Romeo und Julia” ballroom aspects
3. und 4. Oktober 2007

nach William Shakespeare
Übersetzung: Erich Fried
Regie: Steffen Jäger
Bühnenbild: Sabine Freude - Choreographie: Anja Kolmanics
Kostümbild: Aleksandra Kica - Komposition: Christian Friedrich
Es spielen: Nikolaus Barton, Sophia Freynhofer,
Anne Grabowski, Sebastian Graf, Gustav Koenigs,
Lisa Mies, Stefanie Philipps

RegiestudentInnenproduktion des
Max Reinhardt Seminars in Kooperation
mit dem Mozarteum Salzburg

Informationen und Kartenbestellungen unter:
Tel.: +43 1 71155-2802
und an der Abendkassa
Zeit & Ort der Veranstaltung
03. Okt. von 20:00 bis 22:00
Arenabühne
Penzingerstraße 9
1140 Wien

Am Max Reinhardt Seminar wird Shakespeares Liebestragödie
in einen barocken Festsaal verlagert. Das Verona der Inszenierung
ist vom Bandenkrieg zerfressen, ein düsterer Ort, in dem sich
alte Männer schlachten, eine lebensfeindliche Welt,
aus der ein Paar von Liebenden entspringt.
Zwischen Mafia und Drogensumpf, zwischenFamilienhierarchie
und Jugendkult eröffnet sich für Romeo und Julia ein Drahtseilakt,
ein Hürdenlauf, an dessen Ende sie sich in den Selbstmord treiben -
getrieben werden. Julia ist erst vierzehn Jahre alt und kennt
am Anfang des Stückes nur den Elfenbeinturm, in dem ihre Eltern sie
halten. Romeo hadert mit seiner Existenz in diesen blutigen
Zeiten und hofft, seine Erlösung in der Liebe, in der Verschmelzung zu finden.
Alle Figuren suchen Lebensfähigkeit und Identität inmitten von Wut und Zerstörung.

Broadway: 4-1=3 - Keine Broadway-Premiere für “Lone Star Love”

Der Musicalherbst am Broadway wird immer schwächer - rein quantitativ betrachtet. Drei potentielle Long-runs (”The Little Mermaid”, “Lone Star Love” und “Young Frankenstein”) und ein Weihnachts-Musical (”Dr. Seuss’ How the Grinch Stole Christmas! The Musical”) sollten Premiere feiern, nun hat sich eine Show vorzeitig verabschiedet. “Lone Star Love” schmeisst das Handtuch nach schlechten Kritiken beim Try-out in Seattle.

So schreibt beispielsweise der “Seattle Post-Intelligencer” über die Show:

As a display of bits and pieces, “Lone Star Love” is sharp. As a musical comedy, it’s dull. “LSL” is at the 5th Avenue Musical Theatre before opening on Broadway. But, truly, this pokey, moseying production — more an old-fashioned operetta than a contemporary musical — is not right for $110-a-ticket Manhattan.

Die “Seattle Times” schreibt:

The whole shebang now lasts 2 hours and 45 minutes. And that’s just too much love, Lone Star or not.

6,5 Millionen Dollar haben die Produzenten in die Show investiert, am 3. Dezember 2007 hätte die Show im Belasco Theatre starten sollen. Wann und ob die Geldgeber nun eine Broadway-Premiere wagen, ist offen. Jedenfalls nicht im Herbst 2007.

Konzert-Cafà© “Schmid Hansl”: Wien im ROSENstolz (Eröffnungskonzert)

4. Oktober 2007
20:00bis22:00

Tausend Rosen! Abgesänge auf das Wienerlied gibt es zahlreiche. Oft wurde das Wienerlied verschmäht, ja sogar totgesagt. Raunzen ist fixer Bestandteil der Wiener Seele. Tausend Rosen! Das Wienerlied lebt weiter. Unverdrossen. Bereits zum siebenten Mal versammeln sich beim Schmid Hansl daher auch heuer alle, die in der (Wiener) Szene Rang und Namen haben. Von 4. bis 27. Oktober lassen sie beim gleichnamigen Festival »Wien im Rosenstolz« erblühen. Eine Uraufführung, zwei Geheimtipps, drei neue Programme und viele schräge Töne sind kräftige Lebenszeichen. Was dennoch nicht fehlen darf: Ein bisserl Melancholie, ein bisserl Grant, ein bisserl trunkene Verliebtheit. Tausend Rosen! Das g’hört dazu. Mit Augenzwinkern allerdings. Das ironische Spiel mit der Tradition, um in der Zukunft zu retten, was noch zu retten ist, liegt dem Wiener im Blut. Umso mehr den Protagonisten dieses Wienerlied-Festivals, allen voran den beiden Wienerlied-Erneuerern, dem »alten Jazzer« Karl Hodina und dem philosophischen Extremschrammler Roland Neuwirth.

Links
- Wien im Rosenstolz

Kulttour: Showblock der Vereinigten Bühnen Wien

Seit dem 21. September läuft “Kulttour”, das Kulturfestival der Wien Holding, das in der nächsten Woche auch ein paar Musicalevents bringt.

So präsentieren die Vereinigten Bühnen Wien beispielsweise am kommenden Mittwoch, dem 26. September um 15 Uhr im Festzelt vor dem Rathaus bei freiem Eintritt einen ca. 20-minütigen Showblock mit Highlights aus dem Musical “Rebecca”. Mit dabei sind Uwe Kröger, Wietske van Tongeren, Susan Rigvava-Dumas, Kerstin Ibald und Carsten Lepper.

Weiters gibt es für je eine Vorstellung von “High School Musical” und “Rebecca” Ermäßigungen von 50 Prozent. Einen Überblick über die einzelnen Angebote bietet wien.gv.at.

Cenario: Ansichtssache Reloaded

10. Oktober 2007
20:00bis22:00

Ansichtssache Reloaded

Hannes Muik und Caroline Frank mit eigenen Liedern und Texten über die großen Themen im Leben Liebe, Tod und was Zorros und Prinzessinnen damit zu tun haben.
10. Oktober 07 / 20.00 Uhr
www.cenario.at
Tiefer Graben 22, 1010 Wien

“Die Weberischen”: Von der “musikalischen Komödie” zur “Oper”

Medien haben es nicht leicht. Und wenn man es schon nicht leicht hat, dann kann man es sich doch wenigstens ein wengerl leichter machen. Also: Das Burgtheater macht “Theater”, die Staatsoper macht “Oper”, die Vereinigten Bühnen Wien machen “Musical” - na geht doch. Freilich nicht immer. Die Vereinigten Bühnen Wien haben beispielsweise ihre Produktion “Die Weberischen” jedenfalls nie als “Musical” bezeichnet. Die genaue Bezeichnung lautete “Musikalische Komödie”, ab und an auch “Bänkelsang”. Von den Medien freilich wurde die RonacherMobile-Show, die am 28. August 2006 im Wiener Museumsquartier ihre Premiere feierte, fast durchgehend als “Musical” rezipiert. Nicht etwa, weil sie auch nur die geringste Ähnlichkeit hatte mit dem, was man gemeinhin als Musical bezeichnen würde, sondern vermutlich einfach deswegen, weil die Vereinigten Bühnen Wien als Produzenten fungierten.

Nun übernimmt die Wiener Volksoper das Stück 2008 in ihr Repertoire, und, nicht vergessen —- volksOPER —-, schwupps mutieren “Die Weberischen” in der Berichterstattung am gloriosen 20. September 2007 zum ersten Mal zu einer Opernproduktion. So notiert der Standard in seinem Artikel “ORF 2008: Sex and the Küniglberg”:

Am 1. Oktober startet das vierteljährliche Büchermagazin “les.art”. Ansonsten viel Oper: Ring des Nibelungen, Romeo und Julia, Idomeneo, Die Weberischen.

Die Weberischen

Arena Wien: Rufus Wainwright

23. November 2007
20:00bis22:00

Rufus Wainwright live im Großen Saal der Wiener Arena, 19:00 Uhr (Einlass), Beginn der Show: 20 Uhr

Pressetext
Mit “Release the Stars”, seinem fünften Album in einer Dekade, gelingt es Rufus Wainwright, diejenige Intimität auf Platte zu bannen, die er seit jeher mit seiner Musik anstrebt. Dazu vollbringt er es, seine klangliche Palette auf ein völlig neues Terrain zu hieven. Er hat die Messlatte seit seinem “Want Two” (2004) noch ein gutes Stück höher gelegt. Ja, es wirkt fast schon so, als stünde er mit diesem Album plötzlich mitten in der Metropolitan Opera von New York City, nur um während einer ausverkauften Vorstellung (sagen wir, “Aida”!) Intimitäten auszutauschen, die allerdings alle Anwesenden mithören dürfen. Das Album zerberstet förmlich vor ausgefallenen Klängen, und doch sind sie alle perfekt zu einem Teppich verknüpft, auf dem Wainwright seine Performance als Kommentator, Bekenner und Hauptdarsteller präsentieren kann.
www.rufuswainwright.com

Karten sind auf www.musicticket.at, im Musicticket-Shop (Skodagasse 25, 1080 Wien), bei Ö-Ticket (01/96096 oder www.oeticket.com), in allen Filialen der Bank Austria, Ermäßigung für Bank Austria Club-Mitglieder unter www.clubticket.at, www.megacard.at, (01/24924) oder (050505-15) sowie bei wienXtra-Jugendinfo (01/1799 und www.wienxtra.at) erhältlich.

Karten außerdem erhältlich bei Ticket Online unter www.ticketonline.at oder telefonisch 01/88 0 88 und in allen TO Vertriebsstellen.

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