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Archiv - 2010

Schikaneder Kino: Waiting for Romance

20. November 2010
19:30bis21:30

Schikaneder Kino: Waiting for Romance

“Waiting for Romance” feierte im Januar 2010 an der Konservatorium Wien Privatuniversität Premiere, am 20. November und 2. Dezember 2010 ist das Stück erneut in Wien und St. Pölten zu sehen.

Die Musicaloperette “Waiting for Romance oder Frühstück bei Navratil” (Regie: Isabella Fritdum) ist ein genreübergreifendes, teils wildes, teils romantisches Stück Musikalisches Unterhaltungstheater. Die musikalische Grundlage bilden Werke des österreichischen Komponisten Walter Jurmann, bekannt geworden durch Schlager wie »Veronika der Lenz ist da« und diverse Filmmusiken.

Die Geschichte entführt in ein altes Kino, in welchem sich durch merkwürdigen Zauber wienerische Realität und amerikanische Filmgeschichte vermischen: Plötzlich finden sich Kinobesucher als John Wayne, Katherine Hepburn, Humphrey Bogart, Ingrid Bergmann, Audrey Hepburn, John Wayne, Brigitte Bardot und Clark Gable, in Filmen wie u. a. Casablanca, Vom Winde verweht, King Kong, James Bond, Frühstück bei Tiffany und King Kong wieder.

Musik: Walter Jurmann
Buch: Florian Stanek
Regie: Isabella Fritdum
Choreographie: Ramesh Nair
Musikalische Leitung: Là¡szlà³ Kövi

DarstellerInnen
Lena Brandt, Martina Lechner, Miriam Mayr, Petra Straussova, Christof Messner, Sebastian Brandmeir, Oliver Liebl, Florian Stanek, Timo Verse, Konstantin Zander, Andreja Zidaric, Caroline Zins, Franziska Kemna

Samstag, 20. November 2010, 19.30 Uhr
Schikaneder Kino
Margaretenstraße 24, 1040 Wien
Kartenreservierung unter office@freihausviertel.at

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Kulturhaus Wagram
Oriongasse 4, 3100 St. Pölten
Karten an der Abendkassa oder
im Vorverkauf in der Buchhandlung Schubert in St. Pölten
Weitere Informationen unter Tel.: +43 (0)2742 3332601

Ein Meer von Gefühl - mit Drew Sarich ist die “neue” Wiener Version von “Tanz der Vampire” endlich angekommen

Wenn Wiener Musicalproduktionen manchmal ein ganz eigener Wiener Touch nachgesagt wird, so lässt sich der oft auf eine ganz spezifische, feine Prise Sentiment, man mag es auch Melancholie nennen, zurückführen. Das war das Geheimrezept von “Romeo & Julia” beispielsweise, an dem bemühten Unterdrücken von Sentiment in bestimmten Szenen scheiterte unter anderem “Rudolf” in Wien (im Gegensatz zur Budapester Version, die mit der Figur des Puppenspielers genau in diesem Punkt die eigentliche “Wiener Version” gewesen wäre).

Mit Drew Sarich als neuem Krolock in der aktuellen Produktion von “Tanz der Vampire” im Ronacher ist eine genau durchdachte und von Sarich erarbeitete Portion Sentiment und ein Meer von Gefühl in die Figur des Krolock zurückgekehrt - in einem Ausmaß, und das ist natürlich völlig subjektiv, wie ich es nur aus der Zeit von Steve Barton kenne. Drew Sarich und Steve Barton kann man natürlich stimmlich nicht vergleichen, dazu sind sie zu unterschiedlich. Das Gute ist, dass hier keinerlei Copycat greift. Drew Sarich würde, selbst wenn er es könnte, den Teufel tun und seine Stimme so malträtieren, dass er annähernd in eine Stimmlage wie Steve Barton kommt. Er legt seine Rolle innerhalb gegebener Grenzen neu an, setzt bei seinen Soloparts neue stimmliche Akzente, setzt Varianten ein, die den altbekannten Songs auf einmal eine völlig neue Atmosphäre einhauchen. Hohe Töne kommen bei Sarich stets scheinbar ohne Mühe. Er setzt sie nicht ein, um zu prahlen, er setzt sie wohldosiert ein, um eine Szene wie jene im Tanzsaal, wo er die Stelle “zum Sterben verdammt” in drei Etappen bis zum H jagt, mit einem auch stimmlichen Höhepunkt zu veredeln, unvergesslich zu machen, und das ist die Kunst des Drew Sarich, unter anderem.

Drew Sarich ist eine Bühnenpersönlichkeit, die die Figur des Krolock mit Leben erfüllt. Würde man nun als Vergleich Thomas Borchert heranziehen, so hatte man bei Borchert das Gefühl, dass er bestrebt ist, einen möglichst gefühlsleeren Krolock zu zeigen. So tot wie möglich sollte er sein, kalte Augen, sinnentleerte, steife Gesten, Starrheit. Wenn dann doch so etwas wie “Gefühl” aufblitzte, war es nicht wirklich “glaubhaft” im Rahmen der Gesamtgestaltung, es wirkte eher mechanisch, künstlich. Das mag eine Interpretation dieser Rolle sein, und Thomas Borchert hatte damit verdienten Erfolg. Sarich ist das exakte Gegenteil von Borchert. Dieser Krolock lebt, er lebt intensiver in seinen emotionalen, melancholischen Seiten, er ist expressiv verzweifelter und auch böser, und wenn er Karikatur sein will, wie in der Szene am Ende des Stücks, bevor er in den Bühnenboden fährt, dann ist er das schriller als Borchert. Während von Borchert Mimik äußerst reduziert eingesetzt wird, ist sie bei Sarich vielschichtig, während Borchert seinen Teil der Duette auf die Bühne knallt, harmoniert Sarich mit Marjan Shaki, umschmeichelt mit seiner Stimme die noch zu sehr auf Borchert gedrillte Marjan Shaki, die jetzt vielleicht auch zurückgenommener singen könnte, weil Sarich auch ihr genug Bühnenluft lässt. Jeder Bühnenpartner ist ein Spiegel für seine Mitspieler, und so hat sich die ganze Show durch Drew Sarichs ganz andere Interpretation verändert. Vielleicht ist den Mitwirkenden noch gar nicht bewusst, in welchem Ausmaß.

Mit Drew Sarich wird die “Unstillbare Gier” wieder zum Höhepunkt der Show. Mit welchem Körpereinsatz Sarich hier seine Verzweiflung gestaltet, ist beeindruckend. Und ja, es kommt manchmal auf drei Skunden in einer Show an, auf drei Sekunden, die eine Interpretation unvergesslich machen können. Wie Sarich sich von den Gräbern in die “Tiefe” stürzt und gerade noch an der Rampe am Boden liegend Halt findet, das ist nicht nur auf Effekt konzipiert, es ist vor allem passend, es verleiht der Figur einen Hauch von Magie, ebenso wie der Körpereinsatz bei Steve Barton passend war, der es ebenfalls bei diesem Lied an nichts mangeln ließ, wenn auch nicht in einem derartigen Ausmaß, wie es Drew Sarich derzeit zeigt. Beide zeichnete auch die Fähigkeit aus, ihre Lieder erzählen zu können, beide beherrsch(t)en die Kunst, ihren Liedvortrag mit weichen Zwischentönen so vielschichtig und nuancenreich zu gestalten. Nur so wurde “Tanz der Vampire” zu einer Show, die die Fans hunderte Male besuchten. Sie wurden süchtig, süchtig nach dieser Gestaltungskraft.

Natürlich gibt es auch spannende Innovationen, was das Ronacher betrifft. Das Theater ist mittlerweile so eingepackt in schützende Umhüllungen, dass auch ja niemand von abbröckelnden Steinen erschlagen wird. So sieht man von der Fassade praktisch nichts mehr. Vom Schriftzug “Ronacher” ist gerade mal CHER zu erkennen. Vielleicht mal eine Idee für die Zukunft, da ja vom VBW-Management gerne in Hollywoodstars investiert wird. Cher würde sicher auch gerne im Ronacher für viel Geld auftreten. Für vergleichsweise weniger Geld gibt es in der Pause der aktuellen Produktion “Tanz der Vampire” nun Eis zu kaufen. Londoner Verhältnisse also im Ronacher. Muss man schon haben. Ist doch wunderbar, wenn die Leute dann bei der totalen Finsternis den totalen Eisgenuss in sich reinschmatzen. Und wenn dann alles vorbei ist, am Ende der Show, exakt beim Beginn des Schlussapplauses, bauen sich links und rechts des Mittelblocks direkt neben der ersten Reihe Orchester Billeteusen der VBW auf, stieren das Publikum an und versperren die Sicht auf die Bühne. Verkleidet als Vampirchen und verdrahtet wie die Agenten des FBI, damit sie auch ja alle Anweisungen direkt ins Ohr geflüstert bekommen. Natürlich können diese armen Menschen nichts dafür. Sie sind Befehlsempfänger und dürfen nicht mal die Kugeln für einen Präsidenten in Gefahr abfangen, sondern müssen aufpassen, dass auch ja niemand es wagt, beim Schlussapplaus vielleicht zu fotografieren. Nur sollten sich die Verantwortlichen bei den VBW auch klar sein, dass sie damit ausgerechnet denjenigen das Ende der Show ruinieren, die am meisten Geld dafür bezahlt haben. Ich will nicht angestarrt werden beim Applaus. Danke, dass diese Unsitte hoffentlich bald wieder Vergangenheit ist.

[Besuchte Vorstellung: 12. November 2010]

Austria Center Vienna: Fotoausstellung mit Arbeiten von Isabell Schatz

13. November 2010
17:00bis22:00

Am 13. November 2010 stellen Teilnehmer des Seminar Rachor ausgewählte Arbeiten im Austria Center Vienna aus. Die Fotoausstellung ist bei freiem Eintritt ab 17 Uhr geöffnet und wird um 18 Uhr offiziell eröffnet.

Mit dabei: Fünf Arbeiten von Isabell Schatz. Sie hat sich als männliches Model Stefan Reil und als weibliches Model Birgit Mrozek ausgesucht, die Outfits hat Richard Panzenböck entworfen, der auch für die Kostüme von “Camp Rock” verantwortlich ist, eine Show, die am 25. November in der Wiener Stadthalle, Halle F, Premiere feiern wird. Make-up/Haare: Martina Bruckner-Nöhrer.

Wann: Samstag 13. November 2010
Beginn: 17 Uhr
Wo: Austria Center Vienna
Bruno-Kreisky-Platz 1
A-1220 Wien
Eintritt: FREI

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Wien: 22. Internationales Kinderfilmfestival

13. November 2010 15:00bis21. November 2010 17:00

22. Internationales Kinderfilmfestival Wien – 13. bis 21. November 2010
Anspruchsvolle Filme für anspruchsvolle Kinder

Was haben Koos aus Holland, Kalam aus Indien, Roberto Carlos aus Brasilien, Tim aus Dänemark und Milana aus Tschetschenien gemeinsam? Sie alle sind kleine Heldinnen und Helden in außergewöhnlichen Kinderfilmen aus der ganzen Welt.

International ausgezeichnete Filme für Kinder von 4 bis 14
Ab 13. November wird Wien wieder acht Tage lang ganz im Zeichen des internationalen Kinderfilms stehen. Insgesamt 15 Filme aus aller Welt belegen die Vielfalt der Produktionen für Kinder, geben Einblicke in fremde Kulturen und zeigen, was Kinder in fernen Ländern beschäftigt und bewegt. Der Schwerpunkt bei der Filmauswahl liegt auf zeitgenössischen Filmen abseits des Mainstreams, die für Kinder relevante Themen behandeln – so unterschiedlich diese auf Grund der Herkunftsländer auch sind. Ob THE INDIAN (Niederlande 2009, Ineke Houtman), THE STORY OF ME (Brasilien 2009, Luiz Villaca), I AM KALAM (Indien 2009, Nila Madhab Panda) oder ZOOMERS (Dänemark 2009 Christian E. Christiansen) – um nur einige Highlights aus dem heurigen Programm zu nennen – es sind immer Kinder, die im Mittelpunkt der Handlung stehen,
und erzählt wird aus ihrer Perspektive.
Eine Filmvorführung wie ein Museumsbesuch verspricht der japanische Spielfilm UMARETE WA MITA KEREDO (ICH WURDE GEBOREN, ABER): Yasujiro Ozus Stummfilm aus dem Jahr 1932 führt zurück in die Anfangszeit des japanischen Films. Ozu verwendete Bildfolgen und Perspektiven, die damals noch vollkommen neu waren, und er formte daraus eine tragikomische Erzählung über das Erwachsenwerden.

Mit seinen ausgewählten Filmen bietet das Internationale Kinderfilmfestival dem jungen Publikum die einzigartige Möglichkeit, inhaltlich und formal hervorragende Produktionen zu erleben, die – obwohl mit den bedeutendsten internationalen Festivalpreisen ausgezeichnet – in regulären Kinoprogrammen nicht zu sehen sind.

Im Anschluss an das Internationale Kinderfilmfestival in Wien kommen auch heuer wieder filmbegeisterte Kinder in den Bundesländern zum Zug: in der Steiermark in Graz, Liezen, Kapfenberg und Eibiswald, sowie in Innsbruck und Linz wird eine Auswahl der Filme zu sehen sein.

Filme in Originalsprache
Die Filme des Festivals werden vorzugsweise in Originalsprache gezeigt und live deutsch eingesprochen. So weckt das Festivalprogramm das Interesse für fremde Kulturen und Sprachen und arbeitet ebenso unaufdringlich dem Eindruck entgegen, alle Filme würden automatisch in deutscher Sprache gedreht werden.

Auszeichnungen
Eine Jury von jungen Filmkritikerinnen und –kritikern entscheidet über zwei Preise des Festivals: den Preis der Kinderjury und den UNICEF-Preis. Besucherinnen und Besucher können mit ihrer Eintrittskarte für den Gewinner des Publikumspreises stimmen.

Schulvorstellungen
Von Montag, 15.11., bis Freitag, 19.11., jeweils um 9.00 Uhr gehören die drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino ganz den Schulklassen. Schülerinnen und Schüler aus Wien und Umgebung haben die einmalige Gelegenheit, Filme aus dem Programm des Internationalen Kinderfilmfestivals zu sehen. Für Lehrpersonen stehen zu allen Wettbewerbsfilmen Filmhefte zur Verfügung, die eine optimale Vor- und Nachbereitung des Filmerlebnisses ermöglichen. Schulvorstellungen können unter der Telefonnummer 01/4000-83 400 reserviert werden.

Filmhefte
Als Begleitmaterial für Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, die mit Kindern und Jugendlichen tiefer gehend zum Film arbeiten wollen, werden ausführliche Unterlagen erarbeitet. Die Filmhefte können kostenlos von der Website des Festivals geladen werden. Der Sammelband mit allen Filmheften liegt in den Festivalkinos auf.

Eintrittspreise
Einzelkarte EUR 4,50, Preis für Gruppen (ab 3 Personen) EUR 3,50 pro Person. Ein Festivalpass wird zum Preis von EUR 28,– angeboten und ist für 10 Vorstellungen in den drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino gültig. Dies soll auch sozial schwachen, kinderreichen Familien die Möglichkeit eines gemeinsamen Kinobesuches eröffnen.

Nähere Infos –> hier

theater virulent: AUSFLUG-AUSSICHT-EINORDNEN

13. November 2010 20:00bis14. November 2010 22:00

theater virulent: AUSFLUG-AUSSICHT-EINORDNEN von Neil LaBute

»Ich erinnere mich, wie ich – im Auto sitzend – verstanden habe, was ein Drama ist. Dafür haben mein Vater und meine Mutter hinreichend gesorgt. Auf dem Rücksitz unseres Sedans wurde mir schnell klar, wie tief die Kluft im Innern eines gewöhnlichen Familienwagens sein kann. Autos haben schon immer als heimliche Liebesnester, Schlachtfelder oder Rückzugsorte gedient. Warum sie also nicht fürs Theater nutzen?
Beengte Räume bieten Autoren und Schauspielern unbegrenzte Möglichkeiten.« (Neil LaBute)

Fahrten im Auto. Drei Paare sitzen jeweils vorne im Wagen. Die Enge des Raumes. das Gefangensein im Gefährte erzeugt eine ganz besondere Intensität. Nähe, Zuneigung, Lust, Spannung, Liebe, erkaltete Gespräche, aber auch leidenschaftliche Dialoge, alles kann passieren in der Enge des Autos. Keine Flucht und kein Rückzug ist möglich. Beengte Räume sind in ihrer Form unberechenbar. Wie werden die Autofahrten weitergehen? Neil LaButes Charakterstudien werden von der Regisseurin Renate Bauer in einem alten Kino inszeniert. Filmische Sichtweisen auf Theater, die Nutzung des Raumes ergeben neue Blickwinkel für das Publikum. Eine ungewöhnliche Theaterproduktion, wo sich nicht wenige im Publikum in manchen Situationen wiedererkennen?

Schauspieler
Sebastian Hufschmidt (Landestheater Linz)
Susanna Kellermayr (Wien, vorher Landestheater Linz)
Nadine Moser
Ralph Saml (Wien, Fernsehen: Soko Donau)
Christian Scharrer (Schauspieler aus Linz)

Regie: Renate Bauer
Dramaturgie: Chris Sennlaub
Bühne: Evi Prybil
Idee & Konzept: Renate Bauer und Chris Sennlaub

Ort: Ehemaliges Apollo-Kino (Maestro), Bismarkstraße 18, 4020 Linz
Karten: via Internet: http://www.theater-virulent.at oder tel: 0650 - 753 999 4
Vollpreis: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €
Gruppentarif, ab 10 Personen: Auf Anfrage

Aufführungstermine
13. November und 14. November 2010, Beginn: 20:00 Uhr

Palazzo Musikpalast: Karlheinz Hackl »Mei Lebn« mit Liedern von Georg DANZER

15. November 2010
18:00bis22:00

PALAZZO MUSIKPALAST
Karlheinz Hackl
»Mei Lebn« mit Liedern von Georg DANZER
Ein musikdramaturgisches Live-Programm

Montag 15. November 2010

Karlheinz Hackl, der Grandseigneur des österreichischen Theaters in der Rolle seines Lebens. Publikumsliebling Karlheinz Hackl hat gemeinsam mit den Musikern Christian Becker, Dieter Kolbeck und Stephan Maass nach dem Erfolgsstück »Ich, Hackl…«, das in Wien mehr als 10.000 Besucher gesehen haben, nun das Folgeprogramm »Mei Leben« erarbeitet, das nun in ganz Österreich zu sehen ist. Hackl singt Danzer.

Georg Danzer hat bis zuletzt an den Liedern, die er eigens für Karlheinz Hackl geschrieben hat, gearbeitet. Die Texte reflektieren das Leben des Schauspielers und das eines Künstlers im Allgemeinen und sind somit Spiegelbild von Karlheinz Hackl und Georg Danzer im gleichen Maße. »Georg Danzer hätte seine Freude an diesem Programm und an dem, was aus den Liedern geworden ist«, meint Danzer Freund und Musiker Christian Becker. Diese Lieder sind in dem Programm mit Erzählungen aus dem Leben Hackls zu einem Gesamten verschmolzen.

Der Abend ist spannend und spontan. Unterhaltung – mit Haltung – auf höchstem Niveau ist garantiert. Ernste Themen wie Krankheit und Tod haben genauso Platz wie eine gehörige Portion an Humor und Selbstironie, sowie der eine oder andere Seitenhieb in Richtung Politik und Gesellschaft.

Karlheinz Hackl (Stimme)
Christian Becker (Gitarre)
Dieter Kolbeck (Klavier)
Stephan Maass (Percussion)

Einlass: 18.00 Uhr | Konzertbeginn: 20.00 Uhr | Ende: ca. 22.00 Uhr
Manege: EURO 39,- | Rang/ Loge: EURO 25,-

Nähere Infos –> hier

Michelle Nicastro (1960-2010)

Ein klein wenig untergegangen ist die Meldung, dass die wunderbare amerikanische Sängerin, Musicaldarstellerin, Synchronsprecherin und Schauspielerin Michelle Nicastro im Alter von 50 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen ist. Im Alter von 39 Jahren wurde bei der Künstlerin Brustkrebs (Stadium 4) festgestellt, drei Jahre später diagnostizierten die Ärzte bei Nicastro Knochenkrebs. Drei weitere Jahre dauerte ihr Kampf gegen diesen Krebs, und als sie glaubte, ihn endgültig überwunden zu haben, gründete sie das Unternehmen trulymom. Am 4. November 2010 musste Michelle Nicastro ihren Kampf gegen den Krebs aufgeben. Sie hinterlässt ihren Ehemann und ihre beiden Kinder.

Nicastro spielte unter anderem am Broadway die Rolle der Ariadne in “Merlin” (1983) und war die erste Eponine in der amerikanischen Tourproduktion von “Les Misà©rables”.

Als Schauspielerin war sie in an die 30 verschiedenen Serien wie “Who’s the Boss?”, “Wings”, “Beverly Hills 90210″, “Airwolf”, “Santa Barbara”, “Full House” oder “Knight Rider” zu sehen, eine kleinere Rolle hatte sie im Blockbuster “When Harry Met Sally” (1989).

Nicastro nahm im Laufe ihrer Karriere vier Solo-CDs auf, die vom Musicalpublikum sehr geschätzt wurden: “On My Own - Contemporary Songs from Broadway” (1997), “Reel Imagination - Songs from Family Films” (1994)”, “Toonful” (1993) und “Toonful Toonful Too” (1995), sowie diverse Cast-CDs wie “Masada” (1997), “Pardon My English” (1993) und “Lady, Be Good!”. Weiters steuerte die Sängerin immer wieder Songs zu Musicals-CDs bei, die bestimmten Themen oder Komponisten gewidmet waren. So ist sie beispielsweise auf den CDs der “Unsung Musicals”-Serie zu hören.

Wien: Aus für “Tanz der Vampire” im Juni 2011

Wieder einmal verabschieden sich die Vampire aus Wien, diesmal wohl für lange Zeit. Im Juni 2011 fällt im Ronacher der letzte Vorhang.

In einer Presseaussendung kündigten die Vereinigten Bühnen Wien die Nachfolgeproduktion an: “Sister Act”, das Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film mit Whoopi Goldberg, mit Songs von Alan Menken, wird im September 2011 an den Start gehen.

Damit verabschieden sich die VBW auch gänzlich von Musical-Eigenproduktionen auf unbestimmte Zeit. Sowohl “Sister Act” als auch das im Raimund Theater zu sehende “Ich war noch noch niemals in New York” sind Lizenzproduktionen, die von Stage Entertainment eingekauft wurden.

Links
- OÖN: Nonnen statt Vampire: Musical »Sister Act« kommt nach Wien
- Österreich-Journal: Österreich Premiere für “Sister Act” im Herbst 2011 im Ronacher
- Der Standard: “Sister Act” im Ronacher
tt.com: »Sister Act«: Im Ronacher tanzen ab Herbst 2011 Nonnen statt Vampire
Kurier: “Sister Act” kommt 2011 ins Ronacher

“Have Yourself A Movie Litte Christmas” (2010)

have_yourself.jpgZur Weihnachtszeit gehören Kekse, Punschstände, Christkindlmärkte, Weihnachtslieder … und natürlich Weihnachtsfilme.

Limelight Editions bringt rechtzeitig zur bald startenden Weihnachtszeit mit “Have Yourself A Movie Little Christmas” einen kleinen Überblick über die besten und schlechtesten, die kultigsten und die schrägsten sowie die Klassiker der Weihnachtsfilme.

Alles ist dabei, vom Weihnachtshorror bis zum Weihnachtskinderfilm, von “White Christmas” über “Bad Santa” und “Die Hard” sowie “Eyes Wide Shut” bis zu den “Gremlins”. Jeder Film, in dem ein bisschen Weihnachten drinsteckt, wurde auf seine Tauglichkeit für die eine oder andere Erwähnung in diesem Buch geprüft.

Für alle, die Weihnachten mögen, ein Geschenktipp.

Have Yourself A Movie Little Christmas
Series: Limelight
Publisher: Limelight Editions
Format: Softcover
Author: Alonso Duralde
$16.99 (US)
ISBN: 9780879103767
260 Seiten

Mehr Infos –> hier

Der “Stadtsaal” - Wiens neues Kleinkunsttheater auf der Mariahilferstraße

Berlin hat seine Kleinkunstmeile am Kurfürstendamm und Hamburg auf der Reeperbahn. Ab Januar 2011 wird es auch in Wien auf der Einkaufsmeile Nummer 1 ein Kabaretthaus geben, das durch seine Architektur und Lage auf der Mariahilferstraße neue Akzente setzen soll.

Mit einer Besucherkapazität von rund 360 Personen wird der “Stadtsaal” im 6. Bezirk die Kulturszene mitgestalten. Wien wird damit um einen Ort bereichert, an dem sowohl die großen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstler der österreichischen Kabarettszene als auch die des benachbarten Auslands zentrumsnah ein Zuhause finden.

Die Leitung des neuen Theaters übernehmen Andreas Fuderer, Fritz Aumayr und Till Hofmann. Andreas Fuderer leitet seit vielen Jahren erfolgreich das Kabarett Niedermair, Fritz Aumayr hat das Spektakel, die Kulisse und das Vindobona gegründet, und Till Hofmann führt in München die Bühnen Lustspielhaus, Lach- und Schießgesellschaft, Vereinsheim und Oblomov.

Eröffnet wird der “Stadtsaal” am 3. Januar 2011 mit der Vorstellung “Ein Gemeinschaftsabend - Martina Schwarzmann, Willi Astor und Josef Hader”, danach folgt bis 10. Januar ein Kleinkunstfestival mit einem abwechslungsreichen Programm.

Stadtsaal
Mariahilferstraße 81
1060 Wien
Website: http://stadtsaal.com/

Facts
- Der Stadtsaal hat 364 Sitzplätze.
- Mit der Eintrittskarte kann man mit einem Tagesfahrschein um 50 Cent mit den Öffis anreisen und bis vier Stunden nach dem Programm heimfahren.
- Es gibt zwei Ticketkategorien: 19,50 Euro, vorne 24,50 Euro.
- Das Haus wird ohne Subventionen geführt.
- Es wird sieben Tage die Woche gespielt, kein Ruhetag.

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