Archiv - 2011
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. Juni 2011 um 18:41 · gespeichert in Musical, Broadway
Er muss ein Optimist sein, und er muss Mut haben. Frank Wildhorn ist noch lange nicht fertig mit dem Broadway. Eben noch mit “Wonderland” am Great White Way versandet, wird noch im Herbst sein Musical “Bonnie & Clyde” am Broadway starten.
Das Buch der Show rund um das kultige Gaunerpärchen stammt von Ivan Menchell, die Texte von Don Black. Mit den Previews beginnt man am 4. November und für 1. Dezember 2011 ist die Premiere am Gerald Schoenfeld Theater angesetzt.
In den Hauptrollen: Laura Osnes («Anything Goesâ€) als Bonnie und Jeremy Jordan («Rock of Ages,†«West Side Storyâ€) als Clyde. Jeff Calhoun hat die Regie übernommen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
23. Juni 2011 um 14:20 · gespeichert in Musical, Deutschland
Am Dienstagabend ging die Premiere von “Sunset Boulevard” in Bad Hersfeld über die Bühne. Einige Ausschnitte aus der Show bietet Hessen-TV –> hier.
Martin Bruny am Dienstag, den
21. Juni 2011 um 13:15 · gespeichert in Musical, Wien

Unter dem Titel “Little Big Voice” planen die Vereinigten Bühnen Wien ein “Musikalisches Schulprojekt” für das Jahr 2013 (im Herbst) unter der Schirmherrschaft der Wiener Sängerknaben und in Kooperation mit dem Verein SUPERAR (Caritas Wien, Wiener Konzerthaus, Wiener Sängerknaben). Aufgeführt wird die Produktion im Raimund Theater.
Handlungsmäßig soll die Show im Umfeld der Wiener Sängerknaben angesiedelt sein, wer das Buch schreibt und wer die Musik komponiert. steht nicht fest.
Organisationsmäßig handelt es sich um eine Kombination von musikalischer Ausbildung und professioneller Auftrittsmöglichkeit als Motivation für Kinder an Wiener Schulen. Kindern aus allen sozialen Schichten, vor allem jenen, die bisher wenig Gelegenheit hatten zu musizieren, soll in einem dreistufigen Prozess eine erstklassige musikalische Ausbildung geboten werden.
Dafür werden ab Herbst 2011 Tutoren des Vereins SUPERAR an Wiener Schulen entsandt zu einer ersten Auswahl. Das Ziel ist eine top-musikalische Ausbildung der am Projekt mitwirkenden 6-bis 10-Jährigen. Durch gezielte und kindgerechte Förderung der Jungtalente werden aus dieser Gruppe die Begabtesten ausgewählt (60 bis 80 Schüler), die im zweiten Jahr zusätzlich schauspielerisch und tänzerisch geschult werden. Die Besten sollen im neuen VBW-Musical mitwirken.
Martin Bruny am Dienstag, den
21. Juni 2011 um 10:30 · gespeichert in Musical, Wien
Hieß es noch gestern bei Wien-Ticket, Karten für die letzte Vorstellung von “Tanz der Vampire” würden ganz gewiss nicht in den freien Verkauf gelangen, man könne kaum die Leute auf der “Warteliste” bedienen, sind nun Tickets ganz normal über die Website des Unternehmens zu bekommen.
Wer also noch Lust hat –> hier kann man sich die hochpreisigen Karten holen.
Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 21:10 · gespeichert in Musical, Wien, Ausbildung

Am vergangenen Sonntag trat Maya Hakvoort im Rahmen des “Open House” im Festzelt vor der Wagenburg in Schönbrunn mit einem “Best of” ihres aktuellen “Best of”-Programms auf - und einem kleinen akustischen Ausblick auf ihr Highlight im Herbst, der St.-Gallen-Produktion von Levay/Kunzes Musical “Rebecca”. Vor Ort dabei war Andrea Martin, Fotos und die Infos stammen von ihr.
Setlist
- “Ich gehör nur mir” (Elisabeth)
- “Gold von den Sternen” (Mozart!)
- “Don’t cry for me Argentina” (Evita)
- “Bald oder später” (Kuss der Spinnenfrau)
- All that jazz (Chicago)
- “Rebecca” (Rebecca)
- “Siehe da, sie liebt” (Romeo & Julia)
- “Big Spender” (Sweet Charity)
- “Mondlicht” (Cats)
- “Defying Gravity” (Wicked)
Am 25. und 26. Juni kann man Maya Hakvoort im Rahmen eines Workshops sehen. Schwerpunkt des Workshops ist “Textinterpretation”. Die Veranstaltung findet im Gartenhotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 26, A-1120 Wien, statt. Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 19:52 · gespeichert in Musical, Deutschland

Marcel Brauneis übernimmt im Juni 2011 die Rolle der jungen Dampflok »Rusty« in Andrew Lloyd Webbers Musical “Starlight Express”.
Schon seit zwei Jahren ist der Wiener in Bochum, dem einzigen Spielort des Rollschuhmusicals im deutschsprachigen Raum, engagiert – bisher als Bremswaggon »Caboose«. 2008 war er Finalist in der deutschen Castingshow »Musical-Showstar 2008«.
»Ich musste erst einmal Rollschuhfahren lernen«, erinnert sich Marcel. »Dafür stand ich vier Monate lang täglich zehn Stunden auf Skates.« Dazu kamen Tanz-, Gesangs- und Choreographietraining. »Nirgendwo sonst bin ich so sehr an meine Grenzen gegangen wie hier.«
Im Alter von zehn Jahren begann Marcel Brauneis mit dem Tanztraining am Performing Center Austria in Wien. Danach ging er nach Los Angeles. Dort lernte er an renommierten Tanz- und Schauspielschulen wie dem Edge Performing Arts Center und der Stella Adler Academy of Acting and Theatre. Zurück in Europa spielte er 2006 bei den Sommerfestspielen in Greifswald den Walter im Musical »Hair« und war als Link auf Mallorca in »Hairspray« zu sehen.
Martin Bruny am Montag, den
20. Juni 2011 um 00:19 · gespeichert in Musical, Wien
Fast 20 Jahre nach der Uraufführung in Wien, ein paar Dutzend Diplomarbeiten und Dissertationen später, die sich unter anderem mit der Rezeption von “Elisabeth” beschäftigten, und unzählige Interviews später … kommt die FAZ darauf, Michael Kunze die Frage zu stellen: “Der Tod als Liebhaber - wurde das in Wien verstanden?”
Man könnte auch gleich fragen, ob österreichische Orchester schon vom Blatt spielen können … wie auch immer, Frage und Antwort im Original (zum Artikel gehts –> hier):
FAZ: Wie ist »Elisabeth« von der Kritik aufgenommen worden? Sie gehen ja sehr kritisch mit dem Habsburger Hof um, und Ihre Elisabeth hat nichts mit dem Sissi-Klischee zu tun. Bei Ihnen ist sie eine tragische Figur, aufgeschlossen gegenüber freiheitlichen politischen Ideen, deren Scheitern, und sie ahnt damit den Untergang des Vielvölkerstaats voraus. Das Motiv der Todessehnsucht haben Sie umgesetzt in die Gestalt eines schönen jungen Mannes. Der Tod als Liebhaber - wurde das in Wien verstanden?
Michael Kunze: Ja, der Flirt mit dem Tod - ein dezidiert romantisches Thema, das ein Lebensgefühl des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts trifft. Die Kritiker hassten »Elisabeth«. Es kam wohl einiges zusammen, was ihren Zorn entflammte: Zwei Piefkes - Kunze und Kupfer - hatten sich an den Habsburger-Mythos herangewagt. Schlimmer: Ich hatte die Grenze des Genres überschritten, zum Nachdenken angeregt, historische Zusammenhänge aufgezeigt. Probleme benennen, das soll der ernsthaften Kunst vorbehalten bleiben. Aber ich scherte mich nicht um die Grenze zwischen E und U. Eine Todsünde. Und das Wiener Publikum hat sich von der vernichtenden Kritikerschelte auch nicht beeindrucken lassen. Und inzwischen nennen Wiener Kritiker das Musical »ein Meisterwerk«. Darauf gebe ich nicht mehr als auf ihr erstes Urteil. Jedenfalls habe ich mich auch später nie an Erwartungen gehalten. Weder bei »Tanz der Vampire« noch bei »Mozart!«, »Marie Antoinette« oder »Rebecca«.
Martin Bruny am Sonntag, den
19. Juni 2011 um 16:53 · gespeichert in Absurditäten

Und wer gerne mitbieten möchte –> hier gehts zum Schnäppchen.
Martin Bruny am Samstag, den
18. Juni 2011 um 10:01 · gespeichert in Musical, Wien
… fragt der KURIER Wiens Kulturstadtrat Mailath-Pokorny (LINK). Seine Antwort:
Wer im ORF etwas wird oder nichts wird, darüber zerbrechen sich bereits genügend Leute den Kopf. Über Zechners Vertrag in Wien gibt es noch keine Entscheidung, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht. Die Vereinigten Bühnen haben das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte hinter sich: 94 Prozent Auslastung und 650.000 Besucher 2010.
KURIER: Dennoch verstummt die Kritik nicht, dass Musical anderswo subventionsfrei funktioniere.
MP: Wir haben uns dazu entschieden, Musical in historischen Theatern im Zentrum zu spielen und nicht in abgewrackten Hallen am Stadtrand. Das kostet Geld. Und wir haben dafür auch ein eigenes, hochkarätiges Orchester. Außerdem sind die Subventionen für die Vereinigten Bühnen schon von 40 auf 37 Millionen gesunken.
KURIER: Wie läuft die bisherige Zusammenarbeit mit den Grünen in Wien?
MP: Sehr gut. Ich habe schon viele Koalitionen erlebt -, aber so kreativ war es noch nie. Auch die Bemühungen um migrantische Kultur zeigen Erfolge: Ein schönes Zeichen ist, dass die künftige Co-Leiterin der Festwochen gebürtige Türkin ist. Es geht künftig überhaupt darum, bildungsferne Menschen mehr für Kultur zu begeistern. Warum soll nicht ein Kind, das nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen ist, ins Burgtheater gehen? Neues Publikum ist überhaupt eines der wichtigsten Themen für die Zukunft. Wie kommt man an Menschen heran, die das Angebot bisher nicht nützen? Und an junges Publikum? Dahin müssen unsere Bemühungen gehen. Kunst darf nicht nur etwas für die Generation 40+ sein.
Martin Bruny am Samstag, den
18. Juni 2011 um 09:41 · gespeichert in Musical, Broadway
Um rund 900 Dollar werden Sitzplätze (pro Ticket) des Musicals “The Book of Mormon” derzeit auf eBay gehandelt. Doch auch, wenn man ein Ticket bei einem Ticketunternehmen wie Telecharge bestellt, hat man mit einigem zu rechnen. Man hat genaugenommen inklusive aller Gebühren derzeit für einen sehr guten Platz 487,25 Dollar zu bezahlen. Das übertrifft jene 480 Dollar, die man 2001 für “The Producers” in dieser Kategorie zahlen musste, auch wenn jene 480 Dollar des Jahres 2001 inflationsbereinigt heutzutage 612 Dollar wären.
Weitere Zahlenspielchen sind auf bloomberg.com zu finden –> hier.
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