Martin Bruny am Samstag, den
4. Februar 2017 um 23:00 · gespeichert in Musical, Wien
Auf futurezone.at war in den letzten Tagen ein Beitrag zu lesen mit dem Titel »Wenn der Innenminister vor eure Türe scheißt«. Angeblich intervenierte die ÖVP ob der eindeutigen Wortwahl, der Chefredakteur des »Kurier«, Helmut Brandstätter, jedenfalls, gleich ob Intervention oder nicht, ließ den Titel und Teile des Inhalts ändern. Wer das nachverfolgen möchte, kann das –> hier gut nachlesen. Die Diskussion, ob das Zensur oder nicht ist, erspar ich mir.
Die Brücke zum eigentlichen Thema des Beitrags ist leicht geschlagen. Brandstätters Vorgehen brachte das Gegenteil des Gewünschten, der sogenannte »Streisand-Effekt« kam voll zur Wirkung. Als »Streisand-Effekt« bezeichnet man den Versuch, eine unliebsame Information zu unterdrücken oder entfernen zu lassen. Dieser Versuch zieht in der Folge öffentliche Aufmerksamkeit nach sich und man erreicht das Gegenteil dessen, was man erzielen wollte. Benannt nach Barbra Streisand – und schon sind wir beim Musical gelandet. Was für ein Zufall, genau in der Branche, in der gelogen wird wie sonst kaum wo. Wobei: Lügen … Wir leben ja in Zeiten der »alternativen Fakten«. Fast könnte man meinen, Donald Trump habe mal einen Fernkurs bei Thomas Drozda gebucht, denn was Drozda in seiner Zeit bei den VBW an alternativen Fakten geliefert hat, war sensationell.
Kann sich noch jemand daran erinnern, als er uns das Musical »Der Besuch der alten Dame« eine Zeit lang als »Uraufführung« oder »Wiener Uraufführung« andrehen wollte? Was haben wir gelacht. Es war am 27. Mai 2013, als Drozda im obersten Geschoß des Wiener Ronacher sich hinsetzte und diese alternativen Fakten zu einer Produktion, die in der Schweiz ihre Uraufführung erlebte, präsentierte. Nachlesen und nachhören kann man das –> hier. Übrigens eine der letzten Pressekonferenzen, für die ich eine Einladung erhalten habe, aber auch diese Vorgehensweise kennt man (siehe –> hier). Wunderbare »alternative Fakten« gab’s auch in Zusammenhang mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien. Hier musste man ernsthaft zwischen »Nichverlängerung« und »Kündigung« von Orchestermitgliedern unterscheiden.
Mit »alternativen Fakten« haben wir es auch immer zu tun, wenn es um den Erfolg der Produktionen der VBW geht. Und da wird die Sache ärgerlich und in jüngster Zeit unerträglich. Die Rahmenbedingungen sind klar. Wir, die interessierte Öffentlichkeit, werden nie genau erfahren, wie erfolglos eine Show gerade ist. Punkt!, wie man bei Trumps Administration sagen würde. Wir werden deswegen nie erfahren, wie schlecht es um eine Produktion steht, weil eine wichtige Angabe zu den Ticketverkäufen verschwiegen wird: die genaue Anzahl der zum Vollpreis verkauften Karten, die genaue Anzahl an ermäßigten und verschenkten Karten pro Abend. Erfahren wir nicht. Insofern sind alle Angaben, die wir von den VBW zur Auslastung erhalten, uninteressant. Denn wir wissen nicht, worauf sich diese Angaben genau beziehen.
Ob Mark Seibert da mehr Informationen hat, wissen wir ebenfalls nicht, aber als nibelungentreuer VBW-Angestellter hat er sich vor einigen Tagen in die Schlacht geworfen und gepostet: »bei Schikaneder von Flop zu reden, finde ich schon etwas übertrieben…und ich versuche das so neutral wie möglich zu sehen…« Da würde ich doch nun gern mehr über die Faktenlage wissen. Mir ist klar, dass man den Flop eines Musicals nicht nach Besucherzahlen definieren muss. Ich habe abstruse Artikel in Musicalmagazinen über »Schikaneder« gelesen. Man konnte mitverfolgen, dass ein Hollywoodstar die Show besucht hat. Auch so kann man marketingmäßig »alternative Fakten« schaffen. Fakt ist, dass die Laufzeit verkürzt wurde. Fakt ist, dass es für diesen Sonntag bei Wien-Ticket 311 freie Karten gibt, wobei im 2. Rang nur Stehplatzkarten angezeigt werden, also vermutlich der 2. Rang gesperrt ist (Stand:4.2., 23.00 Uhr). Man sollte als Darsteller seinem Arbeitgeber loyal gegenüber sein, aber alles hat Grenzen. Das Schaffen von »alternativen Fakten« wäre eine Grenzüberschreitung.
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. Februar 2017 um 02:58 · gespeichert in Musical, Broadway, News
Am Broadway war er 2015 als Melchior Gabor im Broadway-Revival von »Spring Awakening« zu sehen, einer Produktion des Deaf West Theatre, in der mit Gebärdensprache gearbeitet wurde (McKenzie hat Gebärdensprache am Columbia College Chicago studiert). 2017 startet der Film »Speech & Debate« mit ihm in den US-Kinos, und die Mini-TV-Serie »When We Rise« des Senders ABC, in der er ebenfalls zu sehen ist, soll eines der TV-Highlights des Jahres werden.
Martin Bruny am Mittwoch, den
1. Februar 2017 um 13:39 · gespeichert in Musical, Wien, Theater, News
Im neuen Wiener Theater Bronski & Grünberg feiert heute die Produktion »Anti_Gone«, Text/Dramaturgie und Musikalische Leitung: Aristoteles Chaitidis, Premiere. Der interessante Plot des Stücks, das die antiken Klassiker »Iphigenie« und »Antigone« in die Jetztzeit transferiert, liest sich wie folgt:
Im Wartezimmer von Prof. Freud sitzt die gelangweilte Iphigenie. Mit dem Handy in der Hand und manchmal in Zeitschriften blätternd, wartet sie auf ihre Mutter Klytämnestra. Als sich wenige Minuten später die unbändige Antigone, wegen zwangsverordneter Therapie, ebenfalls in den Wartebereich gesellt, wird sie von der jugendlich-naiven Iphigenie in therapeutischen Rollenspielen mit ihrem Schicksal konfrontiert. Antigone, beunruhigt, versucht immer wieder Sicherheit im Konsum einer Zigarette zu finden, doch Rauchen ist nicht gestattet. Und wieder sieht sie sich zerrissen zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der gesellschaftlich kollektiven Vereinbarung. Dieser Konflikt lässt sich ohne Gewalt nicht lösen.
Regie: Steve Schmidt
Text/Dramaturgie/Musikalische Leitung: Aristoteles Chaitidis
Choreographie: Rino Indiono
Mit: Aleksandra Corovic (Antigone), Julia Edtmeier (Iphigenie), Jan Walter (Wächter), Alfred Pschill (Klytämnestra)
Musik: Antonio Chorbadzhiyski
Kostüm: Katharina Kappert
Destruktion
Neues am Theatersektor entsteht in Wien oft durch die Vernichtung alter Strukturen. Ein wunderbares Beispiel ist ebenjenes Theater, Bronski & Grünberg, in dem heute »Anti_Gone« zum ersten Mal über die Bühne geht. Dieses Theater konnte in den Räumlichkeiten, die es bespielt, entstehen, weil ein Wiener »Beamte« sich vor einigen Jahren entschlossen hatte, dem ehemaligen International Theater, das an die 27 Jahre ebenda gespielt hatte, die Zuschüsse zu kürzen, und zwar um 50.000 Euro pro Jahr. Das International Theater verlor damit seine Existenz.
Nicht immer gelangen Meldungen über finanzielle Maßnahmen vonseiten der Stadt an die Öffentlichkeit. Oft hört man, dass Theaterfreaks reihenweise ihre Theater einfach so aufgeben wollen, natürlich nie unter Druck, versteht sich. Unter die Zuständigkeit desselben »Beamten« fiel ja auch die Schließung des stadtTheaters in der Walfischgasse. Da wollte die Leiterin einfach nicht mehr. Jaja, das kann schon passieren. Man investiert lange Jahre sein Herzblut in ein Theaterprojekt, und dann will man halt einfach nicht mehr. Aus dem Theater Walfischgasse wurde eine Nebenstelle der Wiener Staatsoper, und aus dem International Theatre wurde vorerst mal nichts. Zumindest aus den Räumlichkeiten. Denn als »Nachfolger« der dem International Theatre gewährten finanziellen Mittel etablierte sich rund um den gebürtigen Steirer Eric Lomas der Theaterverein »Open House Theatre«, der diverse Räumlichkeiten bis heute bespielt, aber nicht jene des »Vorgängers«. Lomas’ Pläne waren groß, aber nach ein paar Jahren verabschiedete er sich von dem Theaterverein, der freilich weiterhin existiert, laufen doch die Förderungen noch.
Destruktion ist ein wesentliches Arbeitsmittel im Kulturleben der Stadt. Stichwort Ateliertheater. Stichwort Interkulttheater. Stichwort Kammeroper. Aktuell ist das Stadtkino bedroht. 150.000 Euro weniger an Subventionen bekommt es 2017 vom zuständigen »Beamten«, der sich laut Presseberichten nicht einmal zu einem Treffen mit den Leitern des Stadtkinos bereiterklärt.
Zerstören wir die VBW?
Was haben doch die VBW für ein Glück, dass sie ihre Subventionen auf andere Wege erhalten. Noch. Denn das Prinzip Destruktion würde auch in diesem Fall Wunder wirken. Wie? Das einzige Asset, über das die VBW verfügen, ist das Orchester. Selbst da wurde an Strukturen in den letzten Jahren so viel unwiederbringlich zerstört, dass man auch das infrage stellen könnte. Aber gehen wir davon aus, dass das Orchester jenes Asset ist, das bleiben muss. Wir haben zwei Theater und ein Orchester (für den Musicalbereich). Was wir nun brauchen, ist ein Plan. Und eine Vorgehensweise. Der Plan lautet, aus den VBW ein Unternehmen zu machen, das Musical als Kunstform auffasst. Dessen Leiter das Schaffen von Musicals, den kreativen Prozess, nicht als »Denksportaufgabe« bezeichnet. Er mag dies beim Bingospielen oder sonstwo in privatem Rahmen machen, aber nicht in einem Interview mit einer Tageszeitung. Um das zu erreichen, ist es notwendig, die VBW zu zerstören – und natürlich wieder aufzubauen.
Denken wir zurück an die 1980er-Jahre. Peter Wecks großes Verdienst war es, das Long-Run-Musical in Wien zu etablieren. Und die Idee, Musicals in Auftrag zu geben, die ebenso lange liefen wie internationale Erfolgsshows. Seinem Nachfolger ist das weniger gut geglückt, und spätestens in der Ära Zechner hätte man merken müssen: Wenn wir es nicht schaffen, für die VBW eine Leitung zu engagieren, die ähnlich innovativ wie damals Peter Weck denkt, dann müssen wir neue Wege gehen. Sehen wir uns das Theater an der Wien an. Da protzt der Leiter damit, dass er genau ausrechnen kann, wie viele Zuschauer pro Produktion möglich sind, und genau so viele Vorstellungen werden dann angesetzt. Zwei, drei, vielleicht vier. 20 Schließtage pro Monat (oder etwas weniger)? Kein Problem. Warum? Es handelt sich um Opern und um höchste Qualität (und demgemäß um eine andere Organisationsstruktur). Und das ist das Grundübel in der Wiener Musicallandschaft. Musical wird nicht der Stellenwert beigemessen, den es haben könnte. Aufgabe der VBW muss es sein, die Kunstform Musical zu bedienen, nicht »Elisabeth« nach Shanghai und Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch zu exportieren, auch wenn die Gemeinde in Wales sicher recht hübsch ist. Dazu ist es nötig, neu zu denken. Es gab diesen Plan, es gab einen Mann, der das Unternehmen VBW neu denken wollte, aber er kam bei der letzten Intendantenwahl nicht zum Zug. Die Spaltung der VBW in Musical und Oper muss aufgebrochen werden, das Theater an der Wien, das Raimund Theater und das Ronacher müssen Oper und Musical zur Verfügung stehen. Es gilt neue Strukturen zu schaffen. Wenn Long-Run nicht mehr funktioniert, dann wird dieses Prinzip aufgegeben. Es kann nicht das Modell der Kulturstadt Wien sein, Musical als Quatschtheater zu finanzieren. Das mag vielleicht noch eine Zeit lang gutgehen, aber dann wird man die finanziellen Mittel anders verteilen, und aus dem Ronacher wird vielleicht wirklich ein Schwimmbad, wie das in einer Musicalparodie der VBW schon einmal herbeifantasiert wurde.
Martin Bruny am Dienstag, den
31. Januar 2017 um 00:53 · gespeichert in Musical, Wien
Was mich wundert. Die VBW betreiben auf Facebook mehrere Info-Sites. Für praktisch jede Produktion eine eigene. Dennoch bekommt man relevante Infos nur selten. Beispiel »Musical meets Opera 8«. Da ging das Ankündigungsposting des Vorverkaufsstarts mit der lakonischen Notiz online: Nur mehr Restkarten. Egal ob es dafür eine Erklärung gibt, sie ist nicht relevant.
Nun liest man online, allerdings nicht auf einer der Facebook-Sites der VBW, dass der Vorverkauf zu »Tanz der Vampire« und »I am from Austria« heute, am 31. Jänner um 14 Uhr startet. Ist es so wahnsinnig schwer, ein Facebook-Posting zu formulieren?
Martin Bruny am Montag, den
30. Januar 2017 um 14:38 · gespeichert in Theater
Am Sonntag, dem 29. Januar 2017, war Daniel Kehlmann Gast bei den Josefstadtgesprächen, einer monatlich stattfindenden Diskussionsveranstaltung von Eva-Maria Klinger in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt. Dabei kamen Kehlmann und Klinger auf Kehlmanns erste Arbeit fürs Theater, »Die Geister in Princeton«, zu sprechen.
Klinger: Ich glaube, dieses Stück hätte bei den Salzburger Festspielen 2010 uraufgeführt werden sollen. Nun haben Sie sich aber 2009, damals waren Sie bereits als Eröffnungsredner der Salzburger Festspiele geladen, ziemlich vehement gegen das Regietheater geäußert. Angeblich haben dann alle Regisseure abgesagt. Keiner wollte ein Stück von Ihnen inszenieren … Kehlmann: Das war genau so. Klinger: Das wär natürlich schön gewesen … das erste Stück als Uraufführung bei den Salzburger Festspielen, und insofern, für Sie gesehen, vielleicht ein Pech. Kehlmann: Es war insofern kein Pech, als es dann Anna Badora [in Graz] so gut gemacht hat, dass ich einfach überglücklich war. Klinger: Und die hat sich getraut? Kehlmann: Sie hatte eigentlich überhaupt keine Angst. Weder vor mir noch vor der möglichen Feindseligkeit der Presse. Sie mochte einfach das Stück und wollte es machen. Und sie hat es wirklich großartig gemacht. Insofern kann ich es nicht bedauern, dass das Stück nicht in Salzburg uraufgeführt wurde. […] Damals habe ich mich natürlich auch geärgert. Es war fest abgesprochen, dass Matthias Hartmann es inszeniert. Er hatte nach der Rede auch nochmal Thomas Oberender bestätigt, dass er das machen wird, dass ihn die Rede nicht abhält … Nur hatte er längst schon ein anderes Stück [»Phädra« von Jean Racine, Anm.], das er bei den Festspielen machen wollte, und hat dann genau zu dem Zeitpunkt, als Oberender nicht mehr anders planen konnte, gesagt: »Ich mach nicht Geister von Princeton, ich möcht’ was anderes machen. Und hat damit Oberender eigentlich erpresst. Als dann Matthias Hartmann in die Bredouille kam, von der wir alle gehört haben, fand ich es interessant, das ihn kein einziger Schriftsteller verteidigt hat. Gleichzeitig nach meinen eigenen Erfahrungen mit ihm wusste ich, wieso.
Was das Performing Center Austria betrifft, so habe ich schon lange keine große Eigenproduktion außerhalb der natürlich nach wie vor stattfindenden Abschluss- und Weihnachtsshows gesehen. Früher gab es tolle Produktionen etwa im KlubOst (»1070 Wien«), im Raimund Theater (»Finix«) oder (anfangs interessante, danach weniger gute) in der Wiener Stadthalle. Das scheint derzeit nicht stattzufinden – aber vielleicht habe ich es auch einfach nicht mitbekommen.
Was das Kons betrifft, ist seit der Ablöse Erhard Pauers nichts Wesentliches zu berichten. Die letzte Musicalproduktion gab es dort vor einem Jahr unter dem damaligen Leiter Werner Sobotka: »Verschlingt Raoul« – eine völlig missglückte Veranstaltung. Die traditionellen Shows des ersten Jahrgangs zu sehen, ist reines Glücksspiel und hängt meistens davon ab, ob man es irgendwie schafft, an die Information zu gelangen, wann diese stattfinden. Was von Jahr zu Jahr schwieriger wird.
Doch es gibt auf beiden Seiten erfreuliche Neuigkeiten. Das Performing Center Austria hat im aktuellen Abschlussjahrgang zumindest ein großes Talent aufzubieten: Paul Csitkovits. Er war bei der VBW-Produktion »Messiah Rocks« dabei, ebenso bei »Into the Woods« (Vienna’s English Theatre). Die diesjährige Abschlussshow des PCA, »Dernià¨re« lautet der Titel, ist am 28. Februar und am 3. März 2017 im Theater Akzent zu sehen (Infos siehe –> hier).
Die diesjährige Musicalproduktion des Kons, »Grimm!« (Zaufke/Lund), wird mit dem Theater der Jugend erarbeitet. Die Vorstellungen finden vom 15. bis 27. Februar im Wiener Renaissancetheater statt. Regie: Werner Sobotka (siehe Infos –> hier). Ein beide Ausbildungsinstitute verbindendes Element ist der musikalische Leiter der Show, Michael Schnack. Er war von 1994 bis 2010 künstlerischer Leiter der Performing Arts Studios Vienna und setzte in Wien entscheidende Impulse im Off-Musical-Bereich, unter anderem mit einer Serie von Produktionen an der Wiener Kammeroper, bevor sie zweckentfremdet wurde. Nun ist er also »bei der Konkurrenz« (als Studiengangsleiter »Musikalisches Unterhaltungstheater«). Und auch sonst scheint das Kons derzeit gut aufgestellt. Hauptrollen bei den VBW sind nicht selten von Kons-Absolventen abonniert. Das ist an sich positiv und spricht für ihr Niveau. Man muss eines aber dennoch bedenken: Seit Franz Patay Rektor des Kons und Geschäftsführer der VBW ist, wird man auf die Besetzungen genauer hinsehen. Zum Beispiel bei jener des angekündigten Fendrich-Musicals. Ein Abo auf Hauptrollen kann es nicht geben, aber wir werden uns nicht wundern, wenn es dennoch so ist.
Martin Bruny am Samstag, den
10. Dezember 2016 um 14:30 · gespeichert in Event-Tipps
26. Februar 2017
20:00
bis
22:00
Wieder werden zwei neue Musiktheater-Stücke als musikalische Lesung vorgestellt:
»Bel Ami«, ein Musical nach Guy de Maupassant von Ulrich del Mestre & Kalle Freynik
Musik: Sergei Dreznin
»Rübezahl«, ein Singspiel von Birgit und Herbert Zagler.
Bei jeder Kost-Probe werden Ausschnitte von zwei noch nie gespielten Werken als szenische Lesung auf die Bühne gebracht. Das Ensemble trifft sich um 12.00 Uhr, studiert die Werke ein, und um 20.00 Uhr startet die Aufführung.
Ensemble:
Eva Billisich, Tania Golden, Tirza Glogger, Sigrid Hauser, Patricia Nessy, Sarah Zechner, Martin Berger, Gebhard Heegmann, Herbert Lippert, Aris Sas, u. v. a. m.
Martin Bruny am Samstag, den
26. November 2016 um 12:11 · gespeichert in Event-Tipps
20. Januar 2017
20:00
bis
22:00
Eine musikalische Fantasie im Kopf von Sergej Rachmaninow für Konzertflügel, Keyboards und Laptop
Buch, Musik und Gesangstexte von Dave Malloy
Deutsch von Roman Hinze
In deutscher Sprache
Musical
Preview 19.01.2017
Europäische Erstaufführung 20.01.2017
Spielstätte BlackBox Musiktheater
Leading Team
Musikalische Leitung: Bela Fischer jr.
Inszenierung: Johannes von Matuschka
Choreografie: Wei-Ken Liao
Bühne: Florian Parbs
Kostüme: Tanja Liebermann
Lichtdesign: Johann Hofbauer
Dramaturgie: Arne Beeker
Cast
Rach: Riccardo Greco
Rachmaninow (Piano): Peter Lewys Preston
Dahl: Daniela Dett
Natalja: Anaà¯s Lueken
Schaljapin: Kevin Arand
Tschechow / Tschaikowsky / Tolstoi / Glasunow / Zar Nikolaus II. / Der Meister: Alen Hodzovic
Keyboard 1: Bela Fischer jr.
Keyboard 2: Gerald Landschützer