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Archiv - Event-Tipps

Theater Akzent: Romeo und Julia

1. Dezember 2010
19:30bis21:30

Theater Akzent: Romeo und Julia
von William Shakespeare
in einer Bearbeitung von Felix Mitterer
Eine Produktion von Schule für das Leben

Die Bildungsinitiative „Schule für das Leben“ wurde 2008 von der Intendantin des Wiener Kindertheaters Sylvia Rotter gemeinsam mit Dr. Brigitte Sindelar (Sigmund-Freud-Privatuniversität) und Prof. Dr. Max H. Friedrich (Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters) ins Leben gerufen.

Ausgehend von der Beobachtung im Rahmen der Produktionen des Wiener Kindertheaters, dass Theaterarbeit Kinder in ihrer sprachlichen, kreativen und sozialen Entwicklung maßgeblich unterstützt und ihre Persönlichkeit stärkt, sollte dies im Rahmen empirischer psychologischer Studien untersucht werden. Aus den Erkenntnissen der Forschungsarbeit sollten praktische Lösungen für eine Pädagogik entwickelt werden, die die Persönlichkeitsbildung junger Menschen berücksichtigen und dabei auf Sprachkompetenz, Kreativität, Selbstsicherheit, Teamfähigkeit und soziale
Interaktionsfähigkeit setzen. Damit soll auch ein konstruktiver Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion und für die Entwicklung und Implementierung theaterpädagogischer Unterrichtsmethoden abseits des Frontalunterrichts geleistet werden.

Ende Jänner 2008 wurden in zwei Volksschulen Wiens insgesamt 126 Kinder einer Schulstufe zu Beginn des Semesters umfassend psychologisch getestet, bevor im Zeitraum von drei Monaten zwei mal wöchentlich mit den Kindern praktisch gearbeitet wurde. Der Fokus der theaterpädagogischen Übungen, entwickelt von Sylvia Rotter und ihrem Team, lag dabei auf sprachlichem und körperlichem Ausdruck, Tanz und Improvisation. Nach Beendigung der Projektarbeit im Juni 2008, wurden in einer zweiten Testreihe auch sprachliche Intelligenz und Motorik getestet. Die Ergebnisse dieser ersten Studie zeigen signifikante Verbesserungen der verbalen Merkfähigkeit, der Körperwahrnehmung sowie der Aufmerksamkeit.

Auf Einladung des Transferzentrums für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm) unter der Leitung von Prof. DDr. Manfred Spitzer hat sich im März 2010 eine Expertentagung in Ulm mit diesen Forschungsergebnissen befasst. Ebenso entstand auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Phase der Bildungsinitiative das Praxisbuch „Vorhang auf fürs Leben!“. Dieses bietet einen Leitfaden für Eltern und Lehrer, um theaterpädagogische Übungen in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Im Vorwort erläutert der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer eindrücklich die positiven Auswirkungen der Theaterarbeit auf Kernkompetenzen sowie die Entwicklung neuer Synapsen aufgrund von derartigen Lernerfahrungen.

Ende September 2010 wurde die zweite Phase der Initiative mit ca. 40 Lehrlingen der SPAR Akademie Wien im Alter von 16-20 Jahren gestartet. Dem Konzept des “Lebenslangen Lernen” folgend, richtet sich die Fortsetzung des Projekts demnach auch an Menschen, die die Pflichtschulausbildung bereits abgeschlossen haben. Die Förderung von Kreativität, Fantasie und Individualität durch Sylvia Rotters Methode leistet altersunabhängig einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Stressresistenz, Flexibilität, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit – Schlüsselfaktoren in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft.

Die wissenschaftliche Leitung und vorrausgehende beziehungsweise abschließende Testreihen mit den Lehrlingen übernimmt in dieser zweiten Phase der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer. Die Entwicklung von sprachlichen Kompetenzen wird bei den Produktionen des Wiener Kindertheaters stets groß geschrieben und daher auch immer Stücke der Weltliteratur erarbeitet. Auch die zweite Phase der Bildungsinitiative widmet sich einem populären Werk klassischer Literatur: In einer Textbearbeitung des österreichischen Dramatikers Felix Mitterer werden die Lehrlinge an Shakespeares „Romeo und Julia“ herantreten. Gerade die Popularität des Stoffes war ein Aspekt, der für „Romeo und Julia“ sprach, um den Jugendlichen einen möglichst spannenden Zugang zu einem klassischen Werk zu ermöglichen.

Mit den Themen, Konflikten und Lebenssituationen, die das Stück behandelt, können sich Jugendliche besonders identifizieren. Aus- und Leidtragende des tragischen Konflikts ist in erster Linie die junge Generation, deren Schicksale in eine Geschichte um verfeindete Familien, Streit, Mord, Freundschaft und Liebe bis in den Tod verflochten sind.

Mitterer schreibt für dieses Projekt eine gekürzte und für Jugendliche leichter zugängliche Fassung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Sein Gesellschafts- und Liebesdrama soll die Lebensrealität und die Lebensumstände junger Menschen von heute reflektieren: Gesellschaftliche Intoleranz, Jugendgangs, feindliche Lager und eine Liebe, die in einem solchen Setting unmöglich ist, sind nicht nur literarische Motive, sondern haben allzu zahlreiche reale und aktuelle Entsprechungen. Sein Text soll dafür als Ausgangsmaterial dienen.

Wunsch Felix Mitterers ist es, dass die jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller im Zuge der Stückerarbeitung seine Vorlage weiterbearbeiten und sich selber mit ihrer eigenen Welt einbringen, sodass das Stück möglicherweise eine ungeahnt neue Gestalt erhält.

In regelmäßigen Theaterworkshops werden sich die 40 Lehrlinge der SPAR Akademie unter der Leitung von Sylvia Rotter und Diane Travis „Romeo und Julia“ auf Grundlage der Textfassung von Felix Mitterer nähern. Diese zweite Phase sieht erneut Testreihen vor Probenstart und nach Abschluss des Projekts vor, sie wird jedoch um eine weitere Testung drei Monate nach Projektende ergänzt, um die Nachhaltigkeit des Erlernten zu überprüfen. Durchgeführt von Dr. Anne Stein, unter der Schirmherrschaft von Prof. DDr. Manfred Spitzer und dem Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm), werden diesmal auch die Auswirkungen auf die Synapsenbildung während des Probenprozesses berücksichtigt.

Die eigene Geschichte der Darstellerinnen und Darsteller, ihr Verständnis der literarischen Vorlage und das selbst Empfundene nehmen einen wichtigen Part in der Erarbeitung und Entwicklung des Stücks ein. Eine offene Probensituation soll den kreativen Prozess der mitwirkenden Lehrlinge fördern, ihnen den nötigen Freiraum für eigene Ideen geben und diese entsprechend in das Ergebnis – also die zur Aufführung gelangende Inszenierung – einfließen lassen. Im Probenprozess werden Improvisationen einen wichtigen Stellenwert einnehmen, um die Jugendlichen frei experimentieren, Szenen entwickeln und Charaktere entfalten zu lassen. Spannend sind dabei die Potentiale gruppendynamischer Impulse einzuschätzen. Die verschiedenen Rollen werden an den beiden Aufführungsabenden in unterschiedlichen Besetzungen gespielt.

Premiere: 1. Dezember 2010
Theater AkzentPremiere: 1. Dezember 2010
2. Aufführung: 2. Dezember 2010
jeweils 19.30 Uhr
Spielort: Theater Akzent
Theresianumgasse 16-18
1040 Wien
Dramaturgie: Felix Mitterer
Regiekonzept: Diane Trevis
Produktion: Sylvia Rotter
Bühnenbild: Anna Mitterer
DarstellerInnen: ca. 40 Lehrlinge der SPAR Akademie Wien

Links
- Das Wiener Kindertheater
- Theater Akzent
- Schule für das Leben

Das Off Theater: Bash. Stücke der letzten Tage

1. Dezember 2010
20:00bis22:00

Was treibt einen Menschen zu unsagbaren Dingen? Wie viel braucht es, um einen Mord zu begehen? Was macht aus einem stillen Mitbürger ein Monster? Sind es die äußeren Umstände? Seine Sozialisation? Die Zeit, in der er oder sie geboren worden ist? Oder steckt etwa alles in unserem genetischen Code? Unabänderlich und für alle Zeit fixiert?

Das sind die Fragen, die in Neil LaButes Drama „Bash“ aufgeworfen werden. Vier Menschen, unscheinbar, mittelmäßig und oberflächlich, erzählen jeweils eine Episode aus ihrem Leben. Dies geschieht so beiläufig, dass das Grauen am Ende beinahe unwirklich scheint. Die Frage der Schuld bleibt unbeantwortet, ja, sie stellt sich Ihnen auch gar nicht. Selbst die eigene Empfindung ist tot. Ausgeschaltet. Nicht funktionstüchtig. Doch wieso erkennen wir uns dann doch in diesen Menschen wieder?

In einer Welt, in der Menschen täglich die unfassbarsten Gräueltaten begehen und man sich ständig fragt, wie so etwas möglich ist, hat Neil LaButes „Bash“ in den elf Jahren, die seit der Uraufführung vergangen sind, nichts an Aktualität verloren. Die Protagonisten werden nicht verurteilt und kommen selbst zu Wort. Sie zeigen uns durch die Beschreibung ihres unspektakulären Lebens, ihre Abgestumpftheit und die Nebensächlichkeit ihrer „Geständnisse“, dass das Böse oft näher ist, als uns lieb ist und dass wir möglicherweise alle das Potenzial haben einen Mord zu begehen.

Besetzung
Junger Mann: Artur Ortens
John: Boris Popovic
Sue: Martina Ebm
Die Frau: Martina Ebm

Regie/Bühne: Benjamin Plautz
Dramaturgie/Regieassistenz: Helmut Käfer
Lichtdesign/Technik: Joachim Schenk

Nähere Infos –> www.ensemble08.at

Aufführungstermine
1., 2., 8., 9., 12., 13. Dezember 2010
9., 16., 17., 23. Jänner 2011
jeweils 20:00 Uhr / Blauer Saal im Off Theater

Karten
Mail: karten@ensemble08.at
Tel.: +43 1 99 081 51

Link
- Das Off Theater: Website

Metropol: Die große Austro-Pop-Sing-Along-Gala

1. Dezember 2010
20:00bis23:00

Metropol: Die große Austro-Pop-Sing-Along-Gala

Von legendären Superhits wie “Schifoan” bis zu poetischen Schmankerln wie “Für immer jung” … Die “Metropol Singers” laden ein mitzusingen, mitzujubeln und mitzuswingen bei den Lieblingshits des Austropop. Peter Hofbauer analysiert, interpretiert und animiert die österreichische Seele. Die Klassiker des Austropop stehen auf dem Programm: Songs von Ambros, Danzer, Fendrich, Falco und vielen anderen mehr.

Mitwirkende
Peter Hofbauer und die “Metropol Singers” (Tanja Hilber, Sonja Schatz, Terry Chladt und Markus Richter)
Marcus Hagler und Band

Aufführungstermin
1. Dezember 2010, 20 Uhr
Nähere Infos siehe –> hier

Tickets
Loge Euro 32.-
Kat I Euro 25.-

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies

2. Dezember 2010
18:30bis19:30

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 18:30 Uhr

Darf man „Jude“ sagen? Was ist eine Bar Mizwa? Wo heiraten Juden? Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten und sich nicht getraut haben zu fragen, beantwortet Mag. Rafael Schwarz.

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Eintritt frei - mit Zählkarten. Unsere Kassa ist eine halbe Stunde vor Beginn geöffnet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Hagshama Vienna

Link
- Jüdisches Museum Wien

Fröhliche Weihnacht im Wiener Ronacher mit Rasmus Borkowski, Caroline Vasicek u. v. a.

3. Dezember 2010
19:30bis21:30

mc_1.jpgWie Caspar Richter es in seiner Abschiedsrede am Ende von “Musical Forever 2″ bereits angedeutet hat, gibt es auch 2010 wieder “Musical Christmas”, die beliebte Weihnachtskonzertserie der Vereinigten Bühnen Wien.

Es ist eine Tradition, und Traditionen soll man pflegen. 2010 auf der Bühne: Caroline Vasicek, Rasmus Borkowski, Dennis Kozeluh, Uwe Kröger, Carin Filipcic und Wietske van Tongeren. Unterstützt werden die Darsteller von einem Gesangs- und Tanzensemble

Begleitet werden die Sänger vom Orchester der Vereinigten Bühnen unter Leitung von Koen Schoots.

Copyright VBW/Moritz Schell: Rasmus Borkowski

Termine
3. Dezember 2010, 19:30 Uhr
4. Dezember 2010, 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
5. Dezember 2010, 18:00 Uhr
18. Dezember 2010, 15:00 Uhr und 19:30 Uhr

Tourneefassung
Graz: 8. Dezember 2010 LISTHALLE um 20:00
Klagenfurt: 9. Dezember 2010 MESSEARENA um 20:00
Kempten: 10. Dezember 2010 BIG BOX um 20:00
Innsbruck: 12. Dezember 2010 CONGRESS, Saal Tyrol um 20:00
München: 13. Dezember 2010 DEUTSCHES THEATER um 20:00
Amstetten: 15. Dezember 2010 SPORTHALLE um 20:00

Copyright VBW/Moritz Schell: Caroline Vasicek

Tickets bei Wien-Ticket –> hier

Link
- VBW: Musical Christmas 10

Copyright VBW/Moritz Schell: Carin Filipcic

— updated: 7.10.2010 —

VHS Urania: Herztöne - Zimt und Zucker

3. Dezember 2010
20:00bis22:00

“Zimt und Zucker” liegen in der Luft, wenn die Stimmen von Verena Göltl, Antje Kohler und Harriet Müller-Tyl an der VHS Urania erklingen. Das Vokaltrio aus Deutschland, Norwegen und dem Burgenland präsentiert Weihnachtslieder im österreichischen Dialekt. Zu sehen sind die “Herztöne” am 3. Dezember um 20.00 Uhr an der VHS Urania. Karten kosten 8 Euro im Vorverkauf und 10 Euro an der Abendkassa. Bestellung und weitere Informationen unter 01/712 61 91 - 25 oder kurskassen.urania@vhs.at.

Das Weihnachtsalbum des Trios “Herztöne” zeichnet sich durch traditionelle Klassiker wie “Stü stü stü” oder “Maria durch ein Dornwald ging” aus, die durch Eigenkompositionen der Sängerinnen ergänzt werden. Englische Evergreens wie “Jingle Bells” (”Flockn schaun”) oder “The Christmas Song” (”Alle Jahre wieder”) werden in deutschen Textversionen interpretiert. Auch melancholisches norwegisches Liedgut fließt in die Gestaltung des Abends mit ein.

Verena Göltl lebt als freischaffende Sängerin, Texterin und Gesangspädagogin in Wien. Neben diversen musikalischen Projekten überzeugt sie als Textdichterin für Künstler wie Willi Resitarits oder Herbert Berger. Die gebürtige Deutsche Antje Kohler ist in den Gattungen Musical und Chanson beheimatet. Gemeinsam mit ihrer norwegischen Kollegin Harriet Müller-Tyl, die sich bereits durch diverse Produktionen und Kompositionen einen Namen machte, stellen Sie im Trio “Herztöne” ihr Können unter Beweis.

Datum: 3. Dezember 2010
Beginn: 20.00 Uhr im Mittleren Saal (1., Uraniastraße 1)
Karten: Vorverkauf Euro 8,- / Abendkassa Euro 10,-

Wohnpark Alterlaa: Willkommen im Leben

5. Dezember 2010
11:00bis13:00

Premiere für zwei neue Teenie-Musicalproduktion: “Kleine Monster” und “Willkommen im Leben” am 5. Dezember 2010 im WFC-Podium A4-02 im Wohnpark Alterlaa. Konzipiert wurden beide Shows von Harald Buresch, nähere Infos auf www.wfc-alterlaa.at.

In “Willkommen im Leben” präsentieren sich Teenies von 11 bis 17 Jahren von einer anderen, ungewohnten Seite: Sie erzählen von ihren Sehnsüchten und Ängsten, authentisch und ehrlich.

“Kleine Monster” bietet eine Halloween-Party bei den Kids. Als “Kleine Monster” machen sie sich auf die Suche nach einem schrecklichen Halloween-Monster.

Aufführungstermin
Sonntag, 5. Dezember 2010 um 11 Uhr und um 14 Uhr
Eintritt. 6 Euro, freie Platzwahl
(1. Akt: Kleine Monster; 2. Akt: Willkommen im Leben)

Tickets
per mail: musical@wagner4u.com

Theater 82er Haus: The Sound of Christmas 2010

8. Dezember 2010
19:30bis21:30

Theater 82er Haus: The Sound of Christmas 2010

Das Weihnachtsspecial im 16. Jahr! Dieser Programmfixpunkt zählt zu den beliebtesten Produktionen der “New Stage Company” und wartet im 16. Spieljahr mit poppigen Weihnachtsliedern, Traditionals und internationalen “Xmas Songs” sowie Stimmungsvollem, Heiterem und Nachdenklichem auf.

Mitwirkende
Lilly Kugler, Sonja Schatz, Terry Chladt, Nico Harras und Markus Richter
Jürgen Tauber und Band

Musikalische Leitung: Markus Richter
Idee/Konzept: Bernhard Jonas

Aufführungen
Mi. 08.12.10, 19.30 Uhr, PREMIERE/ABO
Fr. 10.12.10, 19.30 Uhr
Sa. 11.12.10, 15.30 Uhr
Sa. 11.12.10, 19.30 Uhr
So. 12.12.10, 18.00 Uhr
Mi. 15.12.10, 19.30 Uhr
Do. 16.12.10, 19.30 Uhr
Fr. 17.12.10, 19.30 Uhr
Sa. 18.12.10, 19.30 Uhr
So. 19.12.10, 14.00 Uhr
So. 19.12.10, 18.00 Uhr
Mo. 20.12.10, 19.30 Uhr
Di. 21.12.10, 19.30 Uhr
Mi. 22.12.10, 19.30 Uhr
Do. 23.12.10, 19.30 Uhr

Nähere Infos siehe –> hier

Die Neue Tribüne Wien: Der Zettelträger Papp und Frühere Verhältnisse

9. Dezember 2010
20:00bis21:25

Die Neue Tribüne Wien: “DER ZETTELTRÄGER PAPP” und “FRÜHERE VERHÄLTNISSE” von Johann N. Nestroy

9. und 10. Dezember 2010, Beginn jeweils 20 Uhr

Es spielen:
Michaela CHRISTL
Eveline SCHLOFFER
Randolf DESTALLER
Hubert Michael EICHHOLZER

Gesamtleitung: Pola CLARICINI
Regieassistenz: Thomas SUCHANEK
Musikalische Leitung: Peter Uwira
Textbearbeitung: Peter Lodynski
Technik: Miklos KOSIK

ZETTELTRÄGER PAPP
Theaterfreund Kieselbach hat anlässlich des Geburtstags seiner Frau eine Truppe fahrender Schauspieler in sein Haus bestellt - denn die Frau Gemahlin hat eine große Schwäche für das Theater. Immerzu ärgert sie sich darüber, keinen “weiblichen Heroismus” mehr auf den Bühnen vorzufinden und “erhofft sich daher vom heutigen Stück, dass zarte weibliche Wesen der neuesten Zeit als Heldinnen erscheinen.” Kieselbach selbst ist auf die Vorstellung ebenfalls sehr neugierig, liebt doch auch er das Theater, aus anderen Gründen freilich als seine Frau: etwas Neues will er sehen, “ob gut oder schlecht, das ist einerlei, wenn’s nur etwas Neues ist.” Man erwartet daher schon voll Ungeduld die Ankunft des Zettelträgers mit den Programmankündigungen.
Doch Papp, der mit Sehnsucht erwartete Gast, entpuppt sich als mehr als nur ein gewöhnlicher Zettelträger: Er findet seine Erfüllung zum einen selbst im Rampenlicht - was er mit einer höchst eigenwilligen Interpretation von Hamlets berühmten Monolog (”Wem g’hörts: Mein oder sein?”) unter Beweis stellt. Zum anderen erweist er sich - sehr zur Bestürzung seines Gastgebers - als eifriger Bearbeiter von Stücken, und zwar so, “dass sie in die neuesten Zeiten passen”.

FRÜHERE VERHÄLTNISSE
Der Haushalt des Holzhändlers Scheitermann steht Kopf: Er hat seinen Hausknecht beim Zigarrenstehlen erwischt, Frau Josephine hat die Köchin entlassen, weil ihr Gemahl der guten Sali einmal zu oft “die Wangen gestreichelt” hat. Doch wie’s der Zufall will, schneien just an diesem Tage zwei neue Anwärter ins Haus: Peppi Amsel, in früheren Verhältnissen Köchin in Josephines Elternhaus, später “stabile erste Liebhaberin auf ambulanten Bühnen”, nie jedoch an einem “guten” Theater, “wo in jeder Loge ein Millionär und auf jedem Fauteuil ein Kapitalist sitzt” und deshalb “enttäuscht von der Theaterwelt”, möchte wieder “ein glücklicher Dienstbot” bei ihrer ehemaligen “Fräul’n” werden. Und Muffl, ein schuldlos in die Pleite geratener Unternehmer, der sich um eine Stelle als Hausknecht bewirbt: er hat ein bewegtes Leben hinter sich - Bankrott, “Schuldenarrest, Unterstandslosigkeit, gänzliches Verkommen waren die reizende Stufenleiter nach abwärts”.

Die Überraschung ist groß, als die beiden Männer feststellen, dass fatale
frühere Verhältnisse sie verbinden: Scheitermann, aufgestiegen durch Heirat mit der Professorentochter, war ehemals Muffls Hausknecht, und ist natürlich ängstlich darauf bedacht, sein unwürdiges Vorleben vor seiner Gattin zu verbergen. Muffl erkennt rasch, dass sich daraus vor allem finanzielle Vorteile ziehen lassen… Doch als er auf Peppi trifft und sie für seine Dienstgeberin hält, glaubt er, Scheitermann über das anrüchige Vorleben seiner Frau aufklären zu müssen: Denn sie hatte ein früheres Verhältnis mit Muffl, den sie aber zugunsten reicher Russen und Engländer sitzenließ…

Nähere Infos –> hier
Tel.: 0664/23 44 256
Mail: office@tribuenewien.at

Stadthalle Wien: Best of Christmas - José Carreras & Friends

10. Dezember 2010
19:30bis21:30

Stadthalle Wien: Best of Christmas - José Carreras & Friends

Die Konzertreihe “Best of Christmas” - im Vorjahr erfolgreich mit Montserrat Caballé begonnen - bietet auch heuer wieder Top-Stars. Zu Gast in Wien ist einer der weltbesten Tenöre - José Carreras. Der Ausnahmekünstler nimmt in der Musikwelt eine besondere Stellung ein: Sein Repertoire umfasst mehr als 60 Opern und sein breitgefächertes Konzertprogramm mehr als 600 Titel der unterschiedlichsten Gattungen. Carreras spielte die Hauptrollen in mehreren Opernverfilmungen. Legendär und unvergessen sind inzwischen die Konzerte der “3 Tenöre”.
Ein weiteres Highlight an diesem besonderen Galaabend ist der Auftritt von Patricia Kaas, deren gefühlvolle Chansons weltweit zu Dauerbrennern geworden sind. Das Album “Je te dis vous” (Ich sieze dich) war und ist nicht nur phänomenal erfolgreich, es gilt auch bis heute als eines der besten Alben des modernen Chansons.
Als Gaststar wird Natalia Ushakova, der neue Star der Oper, an diesem Abend die Bühne betreten. Die aus Tashkent stammende Wahlwienerin und Sopranistin gab ihr erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper 2007 als Violetta in “La Traviata” und sang sich heuer als Norma in die Herzen des Publikums.
Bei so einem hochkarätig besetzten Konzert dürfen natürlich auch die Wiener Sängerknaben nicht fehlen. Traditionell Weihnachtliches wie “Es wird schon glei dumpa” und “Oh Tannenbaum” wird von ihnen zu hören sein.

Best of Christmas 2010
mit José Carreras, Patricia Kaas, Natalia Ushakova, den Wiener Sängerknaben und dem Ambassade Orchester unter dem Dirigent David Gimenez

am 10. Dezember / 19.30 Uhr
in der Wiener Stadthalle, Halle D
Kartenpreise: 74,- bis 145,-
Rollstuhlbenutzer: 28,-
Golden Ticket - Punschempfang und offenes Buffet: 80,- - nur in Zusammenhang mit einer gültigen Eintrittskarte, solange der Vorrat reicht

Kartenvorverkauf: an den Kassen der Wiener Stadthalle, www.stadthalle.com , Ticketservice 01/79 999 79 sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Anschluss an: Ticket Online, www.ticketonline.at, 01/88088, Wien Ticket, www.wien-ticket.at, 01/58885, oeticket, www.oeticket.com, 01/96096, Ticketcorner, www.ticketcorner.com, 01/ 205 15 65 - Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien!

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