Martin Bruny am Dienstag, den
2. April 2013 um 00:56 · gespeichert in Theater
Vom 6. bis 27. April 2013 zeigt die Open House Theatre Company im Wiener Theater Brett »The Collector«, ein Theaterstück nach dem gleichnamigen 1963 erschienenen Roman von John Fowles, adaptiert von Mark Healy, in englischer Sprache.
»The Collector« wurde 1965 von William Wyler unter dem Titel »Der Fänger« verfilmt. Mehrere Lieder, unter anderem von The Everly Brothers, The Jam, Nine Inch Nails und Slipknot wurden von dem Roman inspiriert.
Handlung
Der Büroangestellte Frederick Clegg arbeitet in der Stadtverwaltung; er fängt und sammelt in seiner Freizeit Schmetterlinge, ist einsam und unfähig, Emotionen zu empfinden und mit Menschen in Beziehungen zu treten, fühlt sich aber zu Miranda Grey, einer Kunststudentin, hingezogen.
Als Clegg eines Tages eine größere Summe im Lotto gewinnt, gibt er seinen Job auf und kauft sich ein abgelegenes Landhaus. Er stellt Miranda nach, betäubt sie mit Chloroform und hält sie im vorbereiteten Landhaus im versteckten, verschlossenen Verlies im Keller gefangen. Er erwartet, dass sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln, träumt davon, eine liebevolle und anmutige Frau zu »besitzen« – doch die ihm intellektuell weit überlegene Miranda wehrt sich. Clegg kauft ihr teure Kleider, gutes Essen, Kunstliteratur – und wenn sie nicht zufrieden ist, fragt er sie, was er ihr denn noch schenken müsse. Als Miranda erkrankt, steuert die angespannte, klaustrophobische Beziehung auf ihr verheerendes Ende zu.
Parallelen zum Fall Natascha Kampusch sind auffällig. In zahlreichen Medien wurde darauf auch hingewiesen. Man fand jedoch weder das Buch noch eine Kopie der Verfilmung des Romans in Priklopils Haus. Sollte er beides nicht gekannt haben, so sind die Parallelen umso erschreckender.
The Collector
von John Fowles, adaptiert von Mark Healy
(in englischer Sprache)
im Theater Brett, Münzwardeingasse 2, 1060 Wien
Regie & Bühne: Eric Lomas
Kostüme: Maria Krebs
Technische Leitung: Gabriel Geber
Produktionsleitung: Paul Elsbacher
Es spielen:
Alan Burgon als Frederick Clegg
Julia C. Thorne als Miranda Grey
Martin Bruny am Samstag, den
23. März 2013 um 16:06 · gespeichert in Tonträger
Am 18. März 2013 ist in Erinnerung an den 2009 verstorbenen Musiker & Produzenten Eric Woolfson die CD »Somewhere in the Audience« erschienen. Zu hören auf diesem Tonträger: Songs aus vier Musicals von Woolfson: »Gaudi«, »Gambler«, »Poe« und »Dancing Shadows«, interpretiert von Steve Balsamo, Anna-Jane Casey, Sharon D Clarke, Jacqui Dankworth, Louise Dearman, Pia Douwes, Ben Forster, James Fox, Gareth Gates, Tim Howar, Jon Lee und Oliver Tompsett.
Tracklist
Chorus Of Hope – Anna-Jane Casey , The Brighton Festival Chorus (Dancing Shadows)
Tiny Star – Pia Douwes (POE)
Golden Key – Oliver Tompsett, Jon Lee (Gambler)
Parca Guell – Tim Howar, Louise Dearman (Gaudi)
Somewhere In The Audience – Ben Forster (POE)
Forbidden Fruit – Sharon D Clarke (Gaudi)
What Kind Of World – Jacqui Dankworth (Dancing Shadows)
Too Late – Tim Howar, Louise Dearman, James Fox (Gaudi)
The Bells – The Brighton Festival Chorus (POE)
Far Away – Pia Douwes (Gambler)
If I Could Write The Book Of Life – Steve Balsamo and Anna-Jane Casey (Dancing Shadows)
Halfway – Sharon D. Clarke (Gambler)
Closer To Heaven – Gareth Gates (Gaudi)
Martin Bruny am Dienstag, den
12. März 2013 um 16:41 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
7. Mai 2013
20:00
bis
21:30
Am 7. Mai 2013 (Beginn: 20 Uhr) tritt Sigrid Hauser mit ihrem Soloprogramm »Sex and the Sigrid« im Wiener Stadtsaal auf.
Die Show
Wenn Sie sich zu diesem Titel Humor, hohe Schuhe und intime Bekenntnisse erwarten, liegen Sie genau richtig. Denn mit feiner Klinge und großer Stimme führt Sigrid Hauser durch diesen Abend der Extraklasse. In gut eineinhalb Stunden verwandelt Sigrid Hauser alle Ihre Vorbehalte zum Thema Sex in Vorurteile und umgekehrt. Es könnte also heiß werden, wenn Sigrid und Eva-Maria Ihre musikalischen Spielzeuge zum Klingen bringen.
»Hauser hat nicht nur eine fulminante Stimme, die sich stilsicher und mit Leichtigkeit alle Musiksparten erobert, sie ist auch eine brillante Komödiantin und Entertainerin.« (Die PRESSE)
Tickets sind auf der Website des Stadtsaals erhältlich –> hier
Martin Bruny am Dienstag, den
12. März 2013 um 16:14 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
13. April 2013
20:00
bis
23:00
Villa Valium, die Wiener Kult-Formation, bestehend aus Lucy McEvil, Dusty O, Rettig und Aleks P., tritt am 13. April 2013 im Rahmen der Festwochen schamloser Kultur im Wiener Stadtsaal mit ihrer Singalong-Version des Films »Im weißen Rössl« auf. Mitmachen und mitsingen ist nicht nur erlaubt, sondern höchst erwünscht. Nach einer höchst professionellen Einführung durch Villa Valium wird der Film aus den 1960er Jahren gestartet, und dann geht’s rund im Zuschauerraum. Im Pressetext zur Produktion liest sich das folgendermaßen:
Wir wissen, dass man im Salzkammergut gut lustig sein kann, aber dass es noch lustiger geht … das weiß man erst, wenn man das Singalong live erlebt hat. Ab jetzt wird zurückgejodelt! So. Auf geht‘s! Ausgerüstet mit einem »Rössl-Paket«, prall gefüllt mit Schnapsflascherl, Wasserpistole, Badehaube, Mozartkugel etc., machen wir uns auf in die Sommerfrische.
Die Liedtexte werden selbstverständlich eingeblendet, damit auch Sie lauthals mitsingen können. In diesem Sinne: »Aber meine Herrschaften« – Leopold und Josepha freuen sich schon, Sie im Weißen Rössl begrüßen zu dürfen! Wir bitten um Verständnis, dass der Einlass natürlich nur in passender traditioneller Bekleidung (Tracht) erfolgen kann.
IM WEISSEN RÖSSL Ö 1960, R: Werner Jacobs, D: Waltraud Haas, Peter Alexander, u.a. Live-Show: Villa Valium
Martin Bruny am Samstag, den
9. März 2013 um 14:54 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
28. April 2013
20:00
bis
22:00
Am 28. April 2013 (Beginn 20 Uhr) findet im Wiener Burgtheater die Musikalische Benefiz-Gala »Spatz und Engel« statt, zugunsten der Initiative »Nein zu Arm und Krank«.
»Spatz und Engel« ist ein Stück von Daniel Große Boymann, Thomas Kahry und David Winterberg, das von der Freundschaft der beiden Diven à‰dith Piaf und Marlene Dietrich handelt. In den Hauptrollen: Maria Happel und Sona MacDonald. Der Abend findet in Form einer szenischen Lesung statt. Zu hören sind Songs wie »Milord«, »La vie en rose«, »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt«, »Just A Gigolo«, »Nimm dich in Acht vor blonden Frauen« oder »Non, je ne regrette rien«.
Zum Stück
Zwei der berühmtesten Diven des 20. Jahrhunderts. Zwei der größten Chanteusen aller Zeiten. Frauen, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten: hier die beherrschte, kühle Schönheit aus preußisch-bürgerlichen Milieu, dort die leidenschaftliche kleine Göre, die sprichwörtlich auf den Straßen von Paris aufwuchs.
Die Freundschaft zwischen Dietrich und Piaf beginnt Ende der 1940er Jahre in New York, als sich à‰dith nach dem Krieg in Amerika ein neues Publikum erschließen will, wobei sie anfangs kaum Erfolg hat. Da tritt Marlene in ihr Leben. Die Anziehung zwischen den beiden ist so groß, dass sie zunächst sogar zu einer Liebesaffäre führt. Es folgen Jahre voller Höhen und Tiefen.
Als à‰dith mehr und mehr in Depressionen, Spiritismus, Alkohol- und Drogensucht abgleitet, kämpft Marlene unerbittlich um sie. Die Freundschaft wird auf die härteste Probe gestellt. à‰dith Piaf ließ sich mit dem Goldkreuz um den Hals bestatten, das Marlene ihr einst schenkte.
Zahlreiche Lieder – darunter sowohl die größten Erfolge der beiden als auch versteckte Kostbarkeiten – werden im Rahmen dieser szenischen Lesung zu hören sein.
Der Vorverkauf startet am 20. März 2013 an allen Vorverkaufsstellen des Wiener Burgtheaters.
Martin Bruny am Montag, den
18. Februar 2013 um 00:16 · gespeichert in Event-Tipps
15. Mai 2013
20:00
bis
22:00
Es gibt heutzutage immer mehr Musicals, die musikalisch, inhaltlich von ihren Machern unter Zuhilfenahme von superlativen Aufzählungen beschrieben werden. Da lesen und hören wir von 386.789 Lichtstimmungen, 34.889 künstlichen Wimpern, 48.999 Kilo Hundefutter und 3000 Metern Hundeleine sowie 87 Springschnüren, die nötig waren, um eine Show zum Laufen zu bringen. – Normalerweise müsste man annehmen, dass demjenigen, der sich mit Aufzählungen dieser Art brüstet, bewusst sein muss, wie lächerlich er sich macht, aber zum Glück gibt es bei bestimmten Produktionen nun auch noch Botschafterinnen, die das zu bewerbende Musical etwa als »Zuckerwatte« beschreiben – so wie eben Barbie ihre Hundsis bezeichnen würde. Das schlägt dann noch das dröge Ausstattungsdropping. Relevantes hört man immer seltener aus dem Theater, das sich an jenem Platz befindet, wo ehemals das kaiserliche Zeughaus stand, in dem Kanonen gefertigt wurden, durchaus mit Profit – damals. Heute sieht man in TV-Berichten Darsteller schwitzen und kampfgrinsen, zu einem Sound und einer Story, die keinerlei Relevanz haben. – Und nicht mit Schlagworten kommen wie, es geht doch um Vorurteile, um den Glauben an sich selbst, Selbstverwirklichung … Da könnte man auch in das Konzert von Justin Bieber in die Stadthalle gehen und würde zumindest heutige Popmusik geliefert bekommen, und in Justins ebenfalls doofen Lyrics geht es sicher auch da und dort um Vorurteile, Liebe, Trauer, Selbstverwirklichung und den Gauben an sich selbst. Darüber hinaus bekommt man eine Lichtshow, die tatsächlich bombastisch ist, Sound in einer Qualität, von der man in manchen Theatern nur träumen kann – ja, vielleicht sollte man all den kleinen blonden Mädchen raten, sich Justin nicht entgehen zu lassen, zumindest wird das eine Show, die nicht mehr verspricht, als sie tatsächlich zu bieten imstande ist.
Wer aber nun doch ein wenig mehr Substantielles gerne hätte, der sollte sich einen Termin im Wiener Musikverein vormerken: Am 15. Mai bieten Studierende der Konservatorium Wien Privatuniversität unter dem Titel »Hommage à Benjamin Britten« ein interessantes Programm:
Benjamin Britten wurde am 22. November 1913 geboren. Die Konservatorium Wien Privatuniversität nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, sich mit dem bedeutenden englischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten auseinanderzusetzen. Dabei werden nicht nur die Bedeutung von Britten und seine Stellung im vorigen Jahrhundert untersucht, sondern auch sein Einfluss auf die Musik der Gegenwart. Die Ergebnisse präsentieren die jungen Musiker in einem Konzert: Neben Liedern und Kammermusik von Britten werden dabei auch Werke von Freunden, Förderern und Vorbildern des weltweit meist gespielten britischen Komponisten, der am 4. Dezember 1976 verstarb, zur Aufführung gebracht. Zu hören sind Werke von Benjamin Britten, Frank Bridge, Julian Gamisch, John Lennon, Witold Lutoslawski, Arvo Pärt und Henry Purcell (Moderation: Ranko Markovic).
Termin
Mittwoch, 15. Mai 2013, 20:00 Uhr,
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien
Martin Bruny am Dienstag, den
12. Februar 2013 um 00:22 · gespeichert in Theater
Vom 16. Februar bis 9. März 2013 (Montag bis Samstag) zeigt die Open House Theatre Company im Kunst im Prückel das Theaterstück »Laurel & Hardy« (in englischer Sprache) des schottischen Dramatikers Tom McGrath.
Handlung
Stan: »There’s only one problem Ollie - we’re dead, we’ve been dead for years.«
Ollie: »Be quiet, fathead. Laurel and Hardy can never die!«
Mit diesen kurzen Zeilen aus dem Stück bringt Autor Tom McGrath den Spagat zwischen genialem Humor und tiefer Tragik auf den Punkt. In seinem biographischen Werk zeichnet er auf hinreißende Art die Anfänge der beiden einzigartigen Komiker nach, führt sie an den Zenit ihrer Karrieren und zeigt schließlich auch die Abgründe ihrer Persönlichkeiten auf. Berühmte Szenen aus den über 100 Filmen des Duos werden gekonnt in die Handlung eingeflochten, an Hand derer auch so manche private Parallele illustriert wird.
Im Niemandsland zwischen Himmel und Hölle treffen Stan und Ollie nach ihrem Tod zum ersten Mal wieder aufeinander und die Reise in die Vergangenheit beginnt. Schon als Kinder auf der Bühne stehend, Laurel in England, Hardy in Amerika, begegnen sie sich erst später im Hollywood der 1920er. Ihr kometenhafter Aufstieg wird den privaten Sorgen gegenübergestellt und nicht immer waren die Freunde gut aufeinander zu sprechen.
20 Jahre später geht der Hype dann langsam dem Ende zu, der letzte gemeinsame Film gerät zum Flop und die Gesundheit lässt Oliver Hardy im Stich. Dessen Tod trifft Stan Laurel im Kern seines Bewusstseins und führt zu seinem jähen Abschied von Bühne und Kamera.
Laurel & Hardy
von Tom Mcgrath
Österreichische Erstaufführung (in englischer Sprache)
im KiP - Kunst im Prückel, Biberstraße 2, 1010 Wien
Regie & Bühne: Alan Burgon
Kostüme: Maria Krebs
Technische Leitung: Gabriel Geber
Regieassistenz: Maria Lohn
Produktionsleitung: Paul Elsbacher
Es spielen:
Eric Lomas: Stan Laurel
Robert G. Neumayr: Oliver Hardy
Sebastian Brandmeir: Pianist
Martin Bruny am Samstag, den
2. Februar 2013 um 16:10 · gespeichert in Theater
Nach fünf Saisonen Musical ist man in Gutenstein wieder bei Ferdinand Raimund gelandet. Fünf Jahre versuchte Ernst Neuspiel mit dem Musicalgenre Publikum zu den Festspielen Gutenstein zu locken, scheinbar mit zunehmend weniger Erfolg.
Die neue Intendantin, Isabella Gregor, setzt auf Ferdinand Raimund, das gab es in Gutenstein schon vor dem Musical-Intermezzo (scheinbar aber auch nicht so erfolgreich, sonst wäre man ja vielleicht nicht davon abgekommen?), und so steht vom 18. Juli bis 11. August 2013 »Der Verschwender« auf dem Programm.
Martin Bruny am Montag, den
28. Januar 2013 um 12:33 · gespeichert in Theater
Aufgrund des großen Erfolges im Sommer 2012 in Villach geht Lutz Hübners bissige Komödie »Gretchen 89FF« 2013 auf Tour. Am 15. und 16. März ist das Stück mit Sabine Kranzelbinder und Markus Schöttl in Klagenfurt zu sehen, und am 4. April in Stockerau.
Handlung
Wer es schon einmal mit Theaterleuten zu tun hatte, weiß, dass es bei denen nicht mit rechten Dingen zugeht: Die Regisseure haben alle einen Schaden und die Schauspieler eine ausgewachsene Profilneurose. Oder umgekehrt?!?
In diesem Stück dreht sich alles um den ganz normalen Wahnsinn auf einer Probe zu Goethes »Faust«, genauer gesagt der berühmten Passage, in der Gretchen ein geheimnisvolles Schmuckkästchen findet. Beim verbotenen Blick hinter den Vorhang begegnen dem Zuschauer bemühte Anfänger, talentlose Sexbomben, intrigante Diven und zehn durch und durch verkorkste Regisseure. Für jede der skurrilen Episoden zeichnet ein eigener Regisseur verantwortlich.
Termine/Tickets
KLAGENFURT
15. & 16. März 2013
Jazzclub Kammerlichtspiele | Kardinalsplatz
Karten unter 0660 2161966 und in der Buchhandlung HEYN www.jazz-club.at
STOCKERAU
04. April 2013
Lenautheater | Sparkassa-Platz 2
Karten unter 06991 3390001 und
karten@lenautheater.at www.lenautheater.at
GRETCHEN 89FF von Lutz Hübner
Mit Sabine Kranzelbinder & Markus Schöttl
Regie: Marcus Thill, Alexander Kuchinka, Renate Aichinger, Thomas Smolej, Sascha O. Bauer, Yvonne Zahn, Daniel Ruben Rüb, Markus Schöttl
Produktionsleitung & Stagehand: Katharina Werdinig
Spieldauer: 90 Minuten, 1 Pause
Beginn jeweils 20 Uhr
Martin Bruny am Sonntag, den
27. Januar 2013 um 14:25 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
6. Juli 2013
20:00
bis
23:00
1929 zog ein junger englischer Schriftsteller im Berliner »Institut für Sexualwissenschaft« ein: Christopher Isherwood. Was er dort suchte, war die sexuelle Befreiung in der Libertinage der »Goldenen Zwanziger«. Dem Berlin jener Epoche hat er in seinem Roman »Goodbye to Berlin« ein Denkmal gesetzt, der drei Jahrzehnte später als Vorlage für das Musical »Cabaret« diente. Dessen Verfilmung machte die Gestalten Isherwoods unsterblich: Sally Bowles, die Sängerin im Kit Kat Club, verkörpert von Liza Minnelli, und der junge Schriftsteller, gespielt von Michael York. Ein Abend rund um die schillernde Atmosphäre der Berliner Cabarets mit den Melodien von John Kander.
Im Rahmen der Styriarte 2013 wird »Cabaret« am 6. Juli als Lesung aus Christopher Isherwoods »Leb wohl, Berlin« gezeigt mit Songs aus John Kanders Musical »Cabaret«.
Cast
Carin Filipcic, Gesang
Dagmar Hellberg, Gesang
Dennis Kozeluh, Gesang
Rasmus Borkowski, Gesang
Kit Kat Club Band
Herbert Pichler, Leitung & Klavier
Veranstaltungsort: Helmut-List-Halle
Preis: EUR 44 / 33 / 18
10% Ermäßigung (auf 2 Karten) für Ö1 Clubmitglieder 15% Ermäßigung (auf 2 Karten) für STANDARD Abonnenten