Martin Bruny am Freitag, den
2. September 2011 um 12:45 · gespeichert in Theater
In ihrem ersten Solo-Kabarettprogramm zeigt Susanna Hirschler anhand des tragisch-komischen Porträts einer Frau in den besten Jahren mit den schlechtesten Erfahrungen ihre Bandbreite als Kabarettistin, Sängerin und Schauspielerin.
Das Buch zur Show schrieb Markus Schöttl, die Regie hat Thomas Smolej übernommen. Zu sehen ist das Programm am 9. September 2011 in der “Freien Bühne Mayer” (Kaiserin Elisabethstraße 22, A-2340 Mödling). Beginn: 20 Uhr.
Karten
Per Mail: office@buehnemayer.at
Telefonisch: unter 02236/24481
Inhalt
Frau Hilde ist nicht nur selbsternannte Spezialistin im Dschungel esoterischer Interventionen, schamanischer Brachial-Behandlungen und der Schuldnerberatung. Nein! Sie hat auch einen untrüglichen Instinkt, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu steigen.
Wobei wir schon bei ihrem Lebensdilemma wären: dem Fett, das ihren Körper daran hindert, das auszustrahlen, was unter der unscheinbaren Hülle schlummert! Feuer, Vorurteile und viel Fantasie.
Und wenn Frau Hilde schließlich ihr Poesiealbum wirklich öffnet, wenn ein Lied um die Welt geht – oder nur durchs Zimmer des Gemeindebaus –, dann bleibt kein Auge trocken und wir blicken in den schaurig-schrägen Alltag einer optimistischen Lebenskünstlerin, für der Begriff “politisch korrekt” ein Fremdwort ist und die allen Grund dazu hat, mit sich und ihrer Umwelt abzurechnen – selbst wenn ihr dabei jemand einen Strich durch die Rechnung macht …
Susanna Hirschler, Schauspielerin und Sängerin, Engagements am Kabarett Simpl, Ronacher, Wiener Volkstheater, Lustspielhaus, Theater Ingolstadt, Sommerspiele Laxenburg. Arbeiten als Sprecherin.
Nächstes Projekt: Diverse Moderationen an der Wiener Tschauner-Bühne.
Thomas Smolej, Schauspieler und Regisseur, langjähriges Ensemblemitglied am Kabarett Simpl, Sprechtheater, Solistenrollen in Musicals (”Gustav Klimt”, “Comedian Harmonists”, “Just So”, “Die Schöne und das Biest”), Sprecher für Hörfunk und TV, Unterrichtstätigkeit an der Universität Wien und diversen Volkshochschulen.
Nächstes Projekt: Dialogregie für die Peter-Kraus-Tour (Ö, D, CH)
Markus Schöttl, Schauspieler und Sänger, Arbeiten in den Genres Schauspiel, Musical und Operette, u. a. am Schauspielhaus Wien, Theater in der Josefstadt, Theater der Jugend, Rabenhof, Stadttheater Klagenfurt, Stadttheater Walfischgasse, Schubert Theater, Dschungel Wien, 3raum Anatomietheater, Off-Theater. Zu den letzten Arbeiten zählen “Herr Paul« (Theater Spielraum) und die deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Stücks »Mein erstes Mal«.
Martin Bruny am Mittwoch, den
24. August 2011 um 08:37 · gespeichert in Pop, Tonträger
Mit einem vielbeachteten Konzert startete Joe Jonas am Montag, dem 22. August 2011, im New Yorker Ed Sullivan Theater die neue Phase seiner Solokarriere. Die Show wurde im Rahmen des CBS-Sendeformats “CBS.com online concert” exklusiv im Internet gestreamt.
Setlist
-Love Slayer
-Just In Love With You
-Fast Life
-I’m Sorry
-When You Look Me In The Eyes
-Hello Beautiful
-Kleptomaniac
-See No More
Joe Jonas’ Solo-CD “Fast Life” erscheint am 11. Oktober 2011
Links
- Teil 2 des Webstreams –> hier
- Teil 3 des Webstreams –> hier
Martin Bruny am Freitag, den
5. August 2011 um 20:01 · gespeichert in Theater, News
Die Sache ist doch folgende: Auf die Frage: “Frau Zechner, wollen Sie bei einem konkreten Angebot zum ORF wechseln?”, könnte man mit ja oder nein antworten. Oder man formuliert: “Meine Arbeit bei den Vereinigten Bühnen Wien erfüllt mich ungemein.” Das ist dann keine Antwort, das wäre Rhetorik.
Kein Wunder also, dass in der aktuellen Ausgabe des Magazins NEWS Kathrin Zechner wieder einmal als heißer Tipp für die Funktion einer neu zu besetzenden Fernsehdirektorin des ORF gehandelt wird.
Martin Bruny am Samstag, den
30. Juli 2011 um 13:10 · gespeichert in Theater
In der Weihnachtszeit feiert im Berliner FriedrichstadtPalast die Show “Berlin erleuchtet” Premiere, eine, laut Pressetext:
herzerwärmende Weihnachtsshow vom zarten ersten bis zum überwältigenden letzten Bild. Zum furiosen Finale versinkt die Bühne und der ganze Saal mitsamt den Gästen im Schneegestöber und verzaubert die Besucher mit dem Traum einer Weißen Weihnacht. Das hat auch Berlin noch nicht gesehen und spätestens dann sind alle Augen und Herzen erleuchtet. Eine Weihnachtsshow für die ganze Familie.
Martin Bruny am Freitag, den
22. Juli 2011 um 12:30 · gespeichert in Pop, Kult
In seiner Serie “InnerVIEWS” interviewt Ernie Manouse seit 2004 Persönlichkeiten des Showbusiness.
In seinem Gespräch mit Sänger und Schauspieler Meat Loaf geht es unter anderem um den Unterschied zwischen Singen und Interpretieren - und um den anhaltenden Erfolg von “Bat out of hell”, einem Tonträger, von dem nach wie vor jährlich 200.000 Stück verkauft werden.
Martin Bruny am Samstag, den
16. Juli 2011 um 16:41 · gespeichert in Musical, Tonträger
Die Musicaldarstellerin Isabel Dörfler (”Die Päpstin”) veröffentlichte 2010 ihre CD “Leben!”. Auf diesem Tonträger interpretiert sie unter anderem Lieder von Udo Jürgens, Herbert Grönemeyer und Reinhard Mey. Eine aktuelle Kritik zur CD gibts –> hier.
Von 24. Juli bis 26. Juli 2011 gastiert der isländische Komponist à“lafur Arnalds mit seinem Soloprogramm in Berlin. Worums in seiner Show geht, erklärt er in einem Video. Wer um diese Zeit in Berlin ist und einen magischen Abend erleben will, sollte sich die Show nicht entgehen lassen.
Martin Bruny am Dienstag, den
12. Juli 2011 um 20:53 · gespeichert in Musical, Wien, Tonträger
Vom 21. bis 24. April 2011 brachten die Vereinigten Bühnen Wien rundumerneuert Andrew Lloyd Webbers Rockoper »Jesus Christ Superstar« zur Aufführung. Nach einigen Jahren Pause, zuletzt war die Show 2007 in einem VBW-Theater zu sehen, spielte man eine halbkonzertante Version im Ronacher.
Eine Gesamtaufnahme dieser Produktion veröffentlicht das Wiener Label HitSquad Records am 19. August 2011 auf einer Doppel-CD. Warum eigentlich? Schließlich gibt es jede Menge von “Jesus”-Aufnahmen, und auch eine Wiener Version, die nur ein paar Jahre alt ist.
Ein Grund ist die großartige Interpretation des “Jesus” von Drew Sarich, ja, aber haben muss man die CD, weil Koen Schoots, der Musikdirektor der VBW und Dirigent sowie musikalische Leiter der Produktion, eine spektakuläre Version auf die Bühne gebracht hat, die bisher noch nie zu hören war, oder, wie in der Juni/Juli/-Ausgabe des Magazin “musicals” nachzulesen ist:
Großartig die neuen Arrangements von Koen Schoots. Der Musikdirektor der VBW fand die vorliegenden Fassungen für Orchester wenig befriedigend. Es gibt eine plakativ und grobschlächtig orchestrierte Fassung für 44 Musiker, mit vielen Instrumenten, die man einfach nicht hört, wenn man das Stück spielt. Und es gibt die Fassung für 11 Musiker, wobei dann die Streicher fehlen, die alleine schon für »John Nineteen Forty-One« ihre Berechtigung haben. Daher hat Schoots eine Fassung für 25 Musiker erstellt. Die Grooves kommen modernisiert, die Keyboard-Sounds moderner, die der Gitarren schmutziger. Harry Peller an der Gitarre kostete diese neuen Möglichkeiten sichtlich aus. Weiters schrieb Schoots »Funk«- Bläser-Einwürfe für »What’s the Buzz« und »Simon Zealotes«. Vieles wurde härter, unerbittlicher gespielt, als man es vielleicht gewohnt ist. Da passte auch Mischa Mangs (Judas) Rockröhre perfekt dazu: ungestümer, weniger Musical, mehr rougher Rock. Das kam der Show sehr zugute. Mang zeigte geniale Phrasierungen, doch der Superstar auf der Bühne war Drew Sarich. Er toppte seine bisherigen Leistungen als »Jesus«. Viel besser, eindringlicher kann man »Gethsemane« nicht mehr singen. In der Version von 2011 ist er eine Naturgewalt, gepeitscht vom Orchester, eine Erscheinung, die mit immenser Bühnenpräsenz und wohlüberlegter Gestik und Mimik, in jeder Sekunde souverän, was den Gesang betrifft, auch Judas zur Nebenfigur macht. Stetes Arbeiten an der Präzision gilt nicht nur für Sarich, sondern auch für das Orchester unter Koen Schoots. Für »Gethsemane« schrieb er in den Übergang der beiden Liedteile ein festgelegtes Gitarren-Delay hinein. Der letzte Akkord (As-Dur) der E-Gitarre im ersten Liedteil wird in dieser neuen Fassung als Echo-Effekt wiederholt. Das Tempo des Delays ist das Tempo des nächsten Teiles. Das Delay (oder auch Echo) ebbt langsam weg, mit der Absicht, dass nach etwa 6 bis7 Echos der nächste Einsatz vom Orchester kommt. Hören kann man das freilich nur, wenn das Publikum zwischen den Teilen ruhig ist. Wurden die beiden Teile von »Gethsemane« bei der Premiere noch durch störenden Applaus unterbrochen, war das in den Folgevorstellungen nicht der Fall, und so konnte man dann tatsächlich ein »Gethsemane« erleben, das auf der einen Seite noch dramatischer war als bisher und doch auch eine neue strahlende, melancholische Gelassenheit hatte, durch neue Synthesizer-Phrasierungen am Beginn des zweiten Liedteils [»Then I was inspired. Now, I’m sad and tired. After all, I’ve tried for three years, seems like ninety. Why then am I scared to finish what I started, What you started - I didn’t start it«]. Das Resultat: eine stärkere Dynamik zwischen der peitschenden Dramatik und dem leisen, fast abgeklärt-heiteren Ton dieser neuen Synthesizer-Passagen.
CD: Jesus Christ Superstar - Gesamtaufnahme Live
VÖ: 19.08.2011
Label: HitSquad Records
Besetzung
Jesus: Drew Sarich
Maria Magdalena: Caroline Vasicek
Judas: Mischa Mang
Herodes: James Sbano
Simon/Annas: Rob Fowler
Pilatus: Alexander di Capri
Petrus: Norbert Kohler
Kaiphas: Dennis Kozeluh
Soulgirl: Cornelia Braun, Melanie Ortner, Marle Martens
Ensemble: Angelina Markiefka, Jennifer Pöll, Barbara Schmid, Dà³ra Strà³bel, Robert D. Marx, Gernot Romic, Sebastian Smulders und Florian Theiler
Musikalische Leitung: Koen Schoots
Orchester: Orchester der Vereinigten Bühnen Wien
EAN: 9120006683258 Catalogue: 668325 Packaging: Doppel-CD
Bis Freitag kann man die gesamte Cast-CD des neuen West-End-Musicals “Ghost” auf Facebook als Gratis-Stream hören. Perfekte Werbung? Ja! Anspieltipps: Tracks 10, 11 und 18.