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Archiv - Flicks

Al Pacino - die Theaterleidenschaft lässt ihn nicht los


Al Pacino mag durch seine Filme zu Weltruhm gekommen sein, doch seine Karriere als Darsteller startete er am Theater, und als einer der wenigen Filmstars kehrt er auch noch als Star immer wieder auf die Bühne zurück. Nicht um eine abflachende Karrierekurve wieder ein wenig zu pushen, sondern weil das Theater Teil seines Lebens ist, war und immer sein wird. Wen wundert es da, dass er mehr “Theater”-Oscars (”Tonys”) gewonnen hat (2) als Film-Oscars (1).
“Sometimes I wonder why I come back,” Pacino says as he relaxes on a sofa in the living room of his high-rise Manhattan office with its cinemascopic view of Central Park. “I think I would be doing a lot more theater around the country if I didn’t have kids (he has 2-year-old twins with actress Beverly D’Angelo). I guess I’m more comfortable in the theater since I started there.” [story]

Why Movie-goers Are Staying Away From Foreign Films

There’s still an audience for good foreign films, but it isn’t getting any younger, or bigger. On the other hand, Hollywood’s favorite customers, heavy movie users in their mid-teens to their mid- or late 20s, have been turning away from subtitled films in droves, and not just because their mothers warned them about reading in the dark. [story]

Hollywood wählt seine Helden und Schurken

Los Angeles - Der Kannibale Hannibal Lecter (Anthony Hopkins in “Das Schweigen der Lämmer”) führt die Liste der Filmbösewichte an. Der gutherzige Anwalt Atticus Finch hingegen (Gregory Peck) aus dem 60er-Jahre-Drama “Wer die Nachtigall stört” ist der beliebteste Leinwandheld. [story]

Kieran Culkin - The New Catcher In The Rye

Macaulay Culkin kann mit seinem Film Igby Goes Down die Kritiker weltweit zu ziemlichen Lobeshymnen hinreißen. Seit 1. Mai ist der Streifen auch bei uns zu sehen.

Der Inhalt ist kurz erzählt:

Igby ist siebzehn Jahre alt, rebellisch und ziellos. Seine Mutter leidet unter Krebs und ist gefühllos und obendrein dominant. Außerdem hat Igby noch mit seinem geisteskranken Vater zu kämpfen und steht auch noch im Schatten seines spießigen Bruders. Da nützt es ihm auch nichts, dass seine Familie einem Adel angehört und im Geld schwimmt. Wieder einmal gebeutelt vom Schicksal, flieht Igby zu seinem noch reicheren Onkel nach Manhattan. Auf dieser Reise und der Suche nach seiner eigenen Identität, lernt Igby das Leben mit Sex und Drogen und sich selbst kennen. Er lernt aber auch Grenzen kennen.

Kritiker lieben Vergleiche, das macht es leichter, Schubladen anzuvisieren, in die man Kunst packen kann. Hier war die Lade leicht zu finden. Wir haben es mit “Another Holden Caulfield” zu tun. Das lag auf der Hand, und so ist Kieran Culkin nun “The New Catcher in the Rye”.

Klar, dass das von Andy Warhol gegründete Magazin “Interview” den lieben Kieran auch zu Salingers Jahrhundertwerk befragte. Besser befragen ließ, denn die Fragen stellte Illeana Douglas.

ID: So the folks at INTERVIEW are describing you as a “New Catcher in the Rye”, a modernday Holden Caulfield. I hear they have a picture of you holding a copy of the book.
KC: I’d just finished reading it that morning, when they came in for the shoot. What a coinkidink, huh?
ID: Kieran, how would you describe Holden Caulfield’s personality?
KC: [pauses] I should be able to do this - I just read the damn book two weeks ago. All right: He’s totally dissatisfied and unhappy. Notice how everything depresses him? I know people like that who are, like, no matter what you do, they’re just not going to be happy. They’re not going to be satisfied.
ID: Yeah. It’s interesting: Everybody sort of identifies with him, yet if they were actually hanging out with someone like that, you’d -
KC: - You’d hate him.
ID: You’d be like, “Holden, come on!”
KC: Not even - He’d go off on one of his rants, and you’d just sit there silently and awkwardly in a group of people. That just depresses me, I hate that.
ID: In real life you can pull off the Holden thing for a little bit, but then you start getting into your late twenties, [laughs] and it’s time to -
KC: - Relax a bit.
ID: But your character in Igby Goes Down was definitely -
KC: - Holden. Outsiderish. Didn’t like anybody. Yup.
ID: You must identify on some level with playing those kind of characters, the outsiders. Do you think you’ll get tired of playing that kind of part, or is it really within you?
KC: It’s within me to a point, but eventually I’m going to want to play something radically different - you know, try a whole bunch of new things. It’s just a matter of what’s out there that’s good, I guess.

Abschließend meint Kieran: “The thing is, I think Holden’s supposed to be like, six-foot-something, with gray hair. I’m like, one-foot-nothing. And bald.”

Wenn er sich da mal nicht irrt!

Der Palast der Träumer - das Ennis Brown House


No house should ever be on a hill or on anything. It should be of the hill. Belonging to it. Hill and house should live together each the happier for the other.” (Frank Lloyd Wright)

I have always loved drama. Not just in terms of acting, but drama in what I see. Of course, I fell in love with Frank Lloyd Wright’s Ennis-Brown House. But my infatuation is nothing new…like me, many of my kind in the entertainment industry have fallen for its exhibitionist beauty. This exotic location boasts more films to its credit than most actors have the privilege to make.” (Diane Keaton)

1924 baute Frank Lloyd Wright für Mabel und Charles Ennis in Los Angeles ein Haus, das in die (Film-)Geschichte eingehen sollte. Eine (sicher nicht vollständige Liste) all jener Filme, in denen das Ennis Brown House zu sehen ist, liest sich zum Beispiel wie folgt: House on Haunted Hill|Blade Runner|The Glimmer Man|The 13th Floor|The Rocketeer|Moon 44|The Replacement Killers|Grand Canyon|Black Rain|Black Cat|Female|Day of the Locust|Precious Find|Howling II|Remo Williams|Karate Kid III|The Annihilator|TimeStalker|Twin Peaks|Blood Ties|Fallen Angels|House of Frankenstein|Rush Hour|Buffy The Vampire Slayer (TV)|Sex In America.
Ich bin nur durch Zufall auf dieses Haus aufmerksam geworden, als ich mich mal durch die Channels zappte und auf einmal bei einer Dokumentation auf BBC Prime hängen blieb, die von Diane Keaton moderiert wurde. Zu sehen war dieses wirklich mystische Haus mit kaum ahnbaren Dimensionen. Ich hatte gerade “13th Floor” gesehen und auf Bildern erkannte ich das Haus aus Blockbustern wie Blade Runner:

Grand Canyon

Manchmal kann Architektur zum Träumen verführen …

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DAVID ROTT - das Juwel der “Agenten”

Neben August Diehl ist mir bei meinen Theaterbesuchen in den letzten Jahren ein Schauspieler aufgefallen, der meiner Meinung nach das Zeug hat, ein ganz Großer zu werden: David Rott. Vor ein paar Jahren noch war er wohl nur Wiener Theaterbesuchern ein Begriff, mittlerweile jedoch hat er einen Film gedreht (”Ganz und Gar”), erhielt dafür 2003 den Preis für den besten Nachwuchsdarsteller auf dem Max Ophüls Festival und ist Ensemblemitglied des renommierten Deutschen Theater Berlin - und wie hieß es lange Zeit so schön: “Wer es ans Deutsche Theater geschafft hat, ist angekommen. Endstation DT - im positiven Sinn”.

David Rott, Jahrgang 1977, absolvierte in Wien das Max Reinhardt Seminar, wo er unter anderem von den Schauspielerlegenden Inge Konradi und Klaus Maria Brandauer unterrichtet wurde. Nach Engagements am Landestheater St. Pölten, in Bregenz, Bremen und Altaussee wurde Rott mit Beginn der Spielzeit 2000 ans Burgtheater Wien engagiert. Er spielte dort unter anderem in Sarah Kanes “Gier” und den Moritz Stiefel in Christina Paulhofers Inszenierung von Frühlings Erwachen.

War er am Wiener Burgtheater in nicht allzu vielen Produktionen zu sehen, so scheint er am Deutschen Theater Berlin gut ausgelastet zu sein. Derzeit ist er als Happy in “Tod eines Handlungsreisenden”, als Haimon in “Antigone”, als Kurt in “Totentanz” und als Orin Mannon in “Trauer muss Elektra tragen” zu erleben. Einer großen Karriere steht nun nichts im Wege. Auch sein Management kann sich sehen lassen. Einer seiner “Kollegen” bei den Agenten ist kein Geringerer als August Diehl.

Von “Stand by me” zum “Weblogger” des Jahres: “I blog, therefore I am”


Es war einmal … ein Junge, der mit einem Film für lange lange Jahre zum Filmstar per se avancierte. Sein Name: Wil Wheaton. Sein Durchbruch: Stand by me (1986), ein Film von Rob Reiner nach einer literarischen Vorlage von Stephen King. Mittlerweile hat es Wheaton auf bis dato 46 Filme gebracht, auf jede Menge Gastauftritte in bekannten TV-Serien, er ist nach wie vor gut im Geschäft … und er ist einer der prominentesten Blogger dieses Universums.
Wil Wheatons Weblogg bietet einen interessanten Einblick in das tägliche Leben eines “Prominenten”. Wer würde schon annehmen, dass ein Filmstar eine Art Tagebuch öffentlich zugänglich im Netz lanciert. Wheaton macht es, und was er schreibt, kann manchmal auch als wichtige Botschaft an alle seine Leser, vor allem seine amerikanischen Fans, verstanden werden:
“March 20, 2003: A time for war, a time for peace. I don’t support this war. I believe that Mr. Bush’s justifications for it are based on lies. I believe that he has lied to the American people, and to the world. I believe that there is a small group of people within Mr. Bush’s administration who have wanted to invade Iraq since the mid-1990s. The horriffic terrorist attacks on September 11th, which have nothing to do with Iraq and everything to do with Saudi Arabia, have been exploited by this small group of people to justify this invasion. While I believe that Saddam Hussein is a terrible despot, I do not believe that this action is worth one American life, and I hope for the speedy return of all military forces to their families. May Peace Prevail On Earth.”

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