Martin Bruny am Dienstag, den
3. August 2010 um 20:01 · gespeichert in Netz, Musical, Ausbildung
Christoph Apfelbeck
Musicalausbildung an der Bayerischen Theaterakademie »August Everding«. Engagements im Musical MY FAIR LADY (Freddy) FAMILY CHRISTMAS in der Wr. Stadthalle, WILD CHRISTMAS (Hauptrolle), LYSISTRATE im Interkulttheater, im Musical LUCKY STIFF (Vinnie), FUNTASTIC JOURNEY (Maxim) und FUNTASTIC AFFAIRS als Mr. de Winter im Theaterforum Schwechat. Auf der Felsenbühne Staatz in JOSEPH als Simeon und in EVITA im Ensemble. Zuletzt in der Tourneeproduktion DIE NACHT DER MUSICALS als Solist zu sehen. Außerdem bei zahlreichen BEST OF MUSICALSHOWS im In- und Ausland auf der Bühne. Solist in den Produktionen MUSICAL MUSEUM, WONDERLAND OF MUSICAL, MUSIRETTE, NIGHT OF MUSICALS, MUSICAL MANIA sowie im Musicalduo «Esprimo†gemeinsam mit Tanja Petrasek. Regisseur im einzigen Musicalensemble Österreichs »Funtasticsingers«. Zurzeit in der neuen OkiDoki Fernsehsendung des ORF FREDDYS FREUNDE als Pops zu sehen und als Athos in der Staatzer Produktion von “3 Musketiere”.
Martin Bruny am Sonntag, den
4. Juli 2010 um 23:37 · gespeichert in Netz, Musical
Georgia Stitt hat es geschafft. Wer immer auf die Idee kommt, illegal Noten der Werke der Komponistin downloaden zu wollen, wird es schwer haben. Nicht, weil sie so unbekannt oder unbeliebt ist, nein, sie hat viel Mühe und Zeit investiert, um illegales Downloaden ihrer Werke zu unterbinden. Nun muss man wissen, dass es in den USA und weltweit Dutzende, wenn nicht Hunderte Netzwerke, Foren und Groups gibt, die sich darauf spezialisiert haben, Noten von bekannten Werken zum “Tausch” bereitzustellen. Um diesen Missstand zu beenden, wurde Geogia Stitt zur wahren Guerillakämpferin in Sachen Copyright. In jedes Forum, dessen sie gewahr wurde, loggte sie sich ein und schrieb jeden einzelnen User persönlich per Mail an mit der Aufforderung, sämtliche Tauschaktivitäten zu unterlassen. Das mag sich aufwendig anhören, und das ist es auch, doch letztlich, und davon berichtet sie oft und gerne (zum Beispiel –> hier), hat es sich gelohnt, aus moralischer, aber auch in finanzieller Hinsicht.
Georga Stitt nun ist mit einem Mann verheiratet, der sich dieses Verhalten seiner Frau einige Zeit lang angesehen hat und dann beschloss, ihre Strategie zu übernehmen. Jason Robert Brown, Komponist von Musicals wie “Songs For A New World”, “Parade” oder “The Last Five Years”, loggte sich, gesagt getan, eines Tages in eines der beliebtesten jener Tauschforen ein, gab im Suchfeld der Site seinen Namen ein - und staunte nicht schlecht, als er über 4000 Treffer als Ergebnis zurückbekam. 4000 User suchten und tauschten Noten seiner Werke. Demjenigen User, der im Ergebnisfeld ganz oben stand, der also erst kürzlich einen Tauschhandel abschließen wollte, schrieb er die folgende Mail:
Hey there! Can I get you to stop trading my stuff? It’s totally not cool with me. Write me if you have any questions, I’m happy to talk to you about this. jason@jasonrobertbrown.com
Thanks,
J.
Und er ließ es nicht bei der einen Mail bewenden, sukzessive arbeitete er sich durch das Forum und schrieb User für User an. Manche reagierten verdutzt, entschuldigten sich, manche gingen in die Offensive, wie ein Teenager, der justament nicht einsehen wollte, dass ausgerechnet Jason Robert Brown nun in ihrem Lieblingsforum fast alle User davon abgebracht hatte, seine Werke zu tauschen. Brenna, ihr Name, schrieb an Jason Robert Brown:
Alright, “Mr. Brown” I have a problem and that problem is your fault. I need the sheet music to “I’d Give It All For You” but thanks to your little stunt, I can’t get it. And I cannot just go to the store and buy it. My parents don’t support my theatre all that much and they won’t buy it for me. And I need it pronto. If you’re actually Jason Robert Brown, what can you do to help me with my situation?
Und da wollen wir uns nun ausklinken mit den Zitaten, denn der Komponist hat die gesamte Korrespondenz zwischen ihm und Brenna online gestellt, auf seiner Website, und das, das ist wirklich lesenswert. (zum Artikel gehts –> hier)
Martin Bruny am Montag, den
21. Juni 2010 um 09:03 · gespeichert in Netz, Skurriles
Kurioses Wien! Warum wurde Wiens “Schlesinger Platz” in “Schlesinger Platz” umbenannt, von welchem Punkt des ersten Wiener Gemeindebezirks aus, und fast nur von da innerhalb dieses Bezirks, ist das einzige Hochhaus von Wiens Innerer Stadt zu sehen, warum wurden nach dem österreichischen Popsänger Falco eine Stiege und ein Weg, aber auf gar keinen Fall eine Straße benannt? Wo werden in Wien Bergziegen gezüchtet und wo leben Rehe mitten in der City? Wann beginnt die “Jagdsaison” am Wiener Zentralfriedhof, und wieso darf sie überhaupt stattfinden trotz Jagdverbot.
Das sind nur einige wenige der Fragen, die Harald Havas in seinem Buch “Kurioses Wien” beantwortet, und es sind einige Themen, die er am 13. Juni 2010 live bei einem Citywalk durch Wien behandelt hat.
Luca Hammer war mit der Kamera dabei und hat die gesamte Stadtführung (rund 120 Minuten) gefilmt, gecuttet auf rund 90 Minuten und online gestellt. Eine spannende Sache - für Wiener und alle, die es gern wären.
Martin Bruny am Sonntag, den
20. Juni 2010 um 11:54 · gespeichert in Netz, Musical, Broadway
Allegiance is a new musical about love, family and heroism during the Japanese American internment, with music and lyrics by Jay Kuo and book by Jay Kuo and Lorenzo Thione, starring Tony Award (R) winning actress Ms. Lea Salonga and screen and TV icon, Mr. George Takei.
«Allegiance is a major musical about a forgotten part of history,†says Takei, who spent his childhood in an internment camp in Arkansas and was a founder of the Japanese American National Museum. «Kuo’s music soars, and the epic story stirs deep emotions. This is a hugely important, historic work.â€
Allegiance follows the Omura family, forced from their home in Salinas, California to the Heart Mountain internment camp in the wastelands of Wyoming during World War II. Their story reflects the deep conflicts of a nation and a people divided: father Tatsuo, a successful store owner, resists their unjust internment; mother Kimiko fears for their future, quietly resigned to their fate; older son James volunteers in an all-Japanese army regiment; and younger son Sam yearns for acceptance by and inclusion in America.
The Omura’s conflicts mirror the larger rift between the Japanese American Citizens League, which urged compliance with the internment and unwavering loyalty to America, and the resisters of the internment, who steadfastly refused to serve a country that had put them in concentration camps. This universal story sheds new light upon a dark, under-explored, and wrenching chapter of American history. Through the remembrances of Old Sam and his tutor Gloria, the painful past is revisited, and at long last redemption and understanding begin to heal decades old wounds.
Allegiance held its first staged reading at the Japanese American National Museum on July 13, 2009. It held a second, full reading on February 22, 2010 at the Mainstage Theatre on 42nd Street in NYC to rave audience reviews. A third industry reading is planned for October 2010, with an eye towards a Broadway bow in 2011-12. For more information, email info@singoutlouiseproductions.com.
Martin Bruny am Samstag, den
19. Juni 2010 um 19:53 · gespeichert in Netz, Ausbildung
If you’re a singer, his name is probably familiar to you. He started out like many singers–frustrated with the lack of results from the vocal lessons he found. After searching through several vocal coaches and methods, Brett came across a set of closely-guarded exercises compiled by an old gentleman who taught several well-known “star” singers.
The exercises proved very effective for Brett’s own voice and every singer he taught them to. These techniques truly made singing as easy as speaking.
Building on those simple foundational exercises, he began to experiment and innovate, filling in the “gaps,” testing new techniques for effectiveness as he went. He eventually formulated lessons for teaching vocal tone and style, and incorporated the older exercises into his own innovative method.
Brett has become a master teacher and one of the world’s most sought after vocal coaches, largely because of his uncanny ability to “see with his ears,” and instantly invent exercises that get astounding results.
He teaches voice in his Nashville studio to singers of all genres, both the undiscovered… and “the best of the best.” He is also a Judge/Mentor for the new CMT music television reality show, “Can You Duet.” [singingsuccess.com]
Martin Bruny am Samstag, den
12. Juni 2010 um 00:58 · gespeichert in Netz, Musical, Pop
Patric Scott:
Neben Promis wie Til Schweiger, Wolfgang Joop, Lena Gercke und Matthias Schweighöfer unterstütze ich die Aktion der ‘Pro Organspende’ des deutschen Herzzentrums Berlin. Mein Beitrag hierzu ist die Single “Ich Sage Ja”, die ab dem 06.05. auf http://www.musicload.de/ käuflich zu erwerben sein wird. Ich finde, dass dieses ernste Thema sehr wichtig ist und nicht untergehen darf. Aus diesem Grunde bin ich froh, dass sich auch viele Stars und Medienpartner (BILD, T-Online, AirBerlin etc.) der Thematik nähern und diese den Menschen näher bringen möchten…
Klickt auf http://www.proorganspende.de/ , um mehr über die Organspende und die Aktion ‘Pro Organspende’ zu erfahren!!! Auch Ihr könnt aktiv mitwirken, indem Ihr Euch auf der Website der Pro Organspende als Unterstützer bekennt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Ihr Eure Freunde auch einladen würdet und sie somit auf den Song “Ich Sage Ja” sowie die ganze Kampagne aufmerksam machen würdet, da ich es wirklich als sehr wichtiges und aktuelles Thema sehe …
Im Internet gehts los heutzutage. Auf Facebook werden Gruppen gegründet, Flashmobs koordiniert, und zum Aufstand aufgerufen. Im konkreten Fall sind die Thomas-Borchert-Fans am Zug, die Frank-Wildhorn-Fans, die “Der Graf von Monte Christo”-Fans und noch einige mehr.
Worum gehts? Nun, für die Schweizer Türen-Firma “RWD Schlatter” wurde exclusiv ein Digi-Pack, bestehend aus DVD, Buch und CD, der St.-Gallener-Produktion von Frank Wildhorns Musical “Der Graf von Monte Christo” in einer limitierten Auflage von 5000 Stück angefertigt. Zu sehen ist eine Aufzeichnung der Show, zu hören ist ein kompletter Livemitschnitt der Show und zu lesen bekommt man ein 15-seitiges Büchlein mit allen Facts zur Show.
Auf der Website der Firma findet man folgende Information:
Die RWD Schlatter AG ermöglicht dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeitdokument/23. September 2009
Das Erfolgsmusical »Der Graf von Monte Christo« wird aufgezeichnet.
Gross war die Überraschung, als im Frühjahr des Jahres bekannt wurde, dass das Theater St. Gallen unter der Leitung von Werner Signer die Weltpremiere des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nach St. Gallen holte. Mit stehender Ovation wurde die Komposition des gebürtigen New Yorkers Frank Wildhorn, der zu den gefragtesten Broadway-Komponisten der Gegenwart zählt, bejubelt.
Die Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende; der Roggwiler Türenbauer, die RWD Schlatter AG, ermöglicht eine Live-Aufzeichnung der St. Galler - Erstaufführung. So wird im Herbst dieses Jahres eine DVD des Musicals in Zusammenarbeit mit dem Gallus Tonstudio St. Gallen realisiert.
Damit ermöglicht die RWD Schlatter AG dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeit- und Kulturdokument.
Was bringt ein Unternehmen in der Baubranche dazu, im Filmgeschäft mitzumischen? Dazu relativiert Roger Herzig, Geschäftsleiter der RWD Schlatter AG: »Wir mischen im Filmgeschäft nicht mit. Wir haben lediglich in den vergangenen Jahren mit Künstlern unterschiedlicher Bekanntheit regelmässig eine Musik-CD produziert. Diese Produktionen waren immer ein Geschenk für unsere Kunden. Die vielfältigen, positiven Reaktionen unserer Geschäftspartner haben uns bestärkt, diesen unkonventionellen Weg weiterzugehen. Im Fall des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nutzten wir die Gunst der Stunde und wagten uns auch an eine Liveaufnahme heran. Aus zeitlichen und rechtlichen Gründen wird es dieses Jahr allerdings nicht möglich sein, unseren Kundendas Geschenk an Weihnachten abzugeben. Aber ich denke, dass sich das Warten auf eine solch wunderbare Produktion bis zum Frühling lohnt.” [RWD Schlatter]
Alle produzierten 5000 Stück sind vorbestellt bzw. reserviert und werden teilweise namentlich ausgehändigt. Das amerikanische Urheberrecht ist so streng und kompliziert, ausschließlich als Kunden- und Sponsorengeschenk darf die RWD Schlatter AG diese DVD vertreiben. Um auf Nummer sicher zu gehen und wirklich keine Fehler bei der Herstellung, Abwicklung und Vertreibung zu machen, hat sich die Firma für dieses Projekt sogar von einem amerikanischen Anwalt beraten lassen.
Eine Thomas-Borchert-Website (siehe –> hier) berichtet über die CD/DVD, mittels einer Facebook-Group (siehe –> hier) möchten die Fans erreichen, dass das Digi-Pack regulär in den Verkauf kommt.
Und seien wir doch ehrlich. In Endeffekt werden viele der Digi-Packs bei eBay landen und vermutlich zu horrenden Preisen den Besitzer wechseln. Der Rest der Fans wird sich den Stoff, den eine Fanseele braucht, über andere Kanäle besorgen und all die, die das Produkt gerne regulär kaufen würden, werden wohl durch die Finger schauen. Aber wer weiß. Die Macht der Internet - auf irgendetwas muss man ja vertrauen.
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juni 2010 um 22:01 · gespeichert in Netz, Theater
Wie sieht die Kulturlandschaft in Wien im Jahr 2020 aus? Welche Schwerpunkte muss eine zeitgemäße Kulturpolitik setzen? Welche Kulturbauten, welche Brutplätze braucht eine lebendige Stadt? Wohin sollen die Mittel der Kulturförderung fließen?
Ein Baustein des Projekts “Wien denkt weiter” ist ein Kongress, der am 16. Juni im Wiener Odeon Theater stattfindet. Jeder Interessierte ist eingeladen, daran teilzunehmen und die Wiener Kulturpolitik mitzudiskutieren und weiterzudenken. Ziel ist eine greifbare Zuspitzung der Ideen und Visionen zu einem Leitkatalog für die zukünftige Kulturpolitik in Wien.
Infos zum Kongress
Mittwoch, 16. Juni 2010, Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10
Moderation: Corinna Milborn
Eintritt frei, Anmeldung unter redaktion@wien-denkt-weiter.at
“Der Amerikaner Jesse und die Französin Celine lernen sich auf einer Zugfahrt kennen. Sie werden einen Tag und eine Nacht in Wien verbringen.” ☼ Before Sunrise (1995, Regie: Richard Linklater)
Für FilmliebhaberInnen … sowieso! und für neugierige Hipster … mit Smartphones zum “Einchecken” bei den Locations … …eine romantische (zumindest sommerlich heiße) Kinotour durch Wien ★ wir gehn einfach gemeinsam los.
Der gemeinsame “Trip” führt uns an Orte wie den Mölkersteig – beliebter Drehort für int. Filmproduktionen. Wir starten vom ersten “Checkpoint” (Gleis 7 am Westbahnhof) direkt zum außergewöhnlichsten !FOTOS MACHEN! Ort: “Friedhof der Namenlosen” am Alberner Hafen. Wir fahren mit U3 und Bus 76A.
“Kino unter Sternen”-Leiterin Judith Wieser-Huber und Rita Huber haben die Tour konzeptioniert, sie sind unsere Reiseführerinnen. Web-Entwickler Robert Harm begleitet uns ebenfalls, er hat die Tour für Smartphones technisch umgesetzt (Gowalla, Layar, Wikitude).
Unterwegs gibt’s ein paar Überraschungen … Ethan Hawke und Julie Delpy kommen aber diesmal voraussichtlich nicht mit ;)
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START: 27.Juni 13:50 Uhr [Westbahnhof bei Gleis 7, fahren dann aber mit U3!]
MITNEHMEN: Smartphone (wenn vorhanden) + Jausenbrot für Picknick am Friedhof + Öffis Ticket
2. TREFFPUNKT FÜR SPÄTEINSTEIGER: 16:50 Uhr [Zollamtssteg, Vordere Zollamtsstraße, 1010 Wien]
FÜR ALLE EIN T-SHIRT: Wer bei allen “Checkpoints” war, bekommt bei “Kino unter Sternen” (2.-25. Juli, Karlsplatz) ein exklusives T-Shirt. !!Auch wenn man andermal alleine[*] mit Smartphone “eincheckt”!!
[*Nachweis in diesem Fall nur mit Gowalla-App am Handy möglich]
Infos zur Anmeldung —> hier
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Datum: Sonntag, 27. Juni 2010
Zeit: 14:00 - 18:30
Ort: Westbahnhof Gleis 7 (fahren dann aber U-Bahn)
Straße: Europaplatz 1
Stadt/Ort: Wien, Austria