Archiv - Vermischtes
Martin Bruny am Freitag, den
13. Februar 2004 um 14:59 · gespeichert in Flicks, Musical
Gerüchte, Gerüchte. Sie sind das Geschäft von Star-Kolumnistin Liz Smith. Eines der neuesten: Liza Minnelli und Hugh Jackman sollen für die Hauptrollen der Musical-Filmversion von Andrew Lloyd Webbers Masterpiece “Sunset Boulevard” in der engeren Auwahl stehen. Minnelli würde damit die Nachfolge von unter anderem Patti LuPone, Glenn Close, Elaine Paige, Betty Buckley, Diahann Carrol, Petula Clark, Debra Byrne, Helen Schneider und Linda Balgord antreten. [story]
Martin Bruny am Samstag, den
31. Januar 2004 um 13:21 · gespeichert in Skurriles
Hannes Eder, Universal-Chef und “Starmania“-Juror, stellte sich für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Profil” einem Interview. Was er da an Peinlichkeiten vom Stapel ließ, ist bemerkenswert und lohnt definitiv den Kauf des Heftchens. So sind Musicals in Hannes Eders Welt “einer der schrecklichsten Irrtümer der Musikgeschichte, dicht gefolgt von der Operette”. Dass Zwölfjährige in den USA auf bis zu 150.000 Dollar pro illegal heruntergeladenem Song verklagt werden, findet er “gut so”, und wie er den “Mehrwert” von CDs im Vergleich zu Schallplatten argumentiert - nein, das muss man einfach lesen. Wir haben ja Fasching, und für solche Aussagen verdient Herr Eder sicher ein schickes Narrenkäppchen der Villacher Faschingsgilde.
Martin Bruny am Donnerstag, den
22. Januar 2004 um 13:27 · gespeichert in Literatur, Netz
Seien wir doch mal ehrlich: Was wäre aus Florian Illies’ Buch Generation Golf geworden, wenn das Publikum beim Aufschlagen des Schmökers einen Lehrkurs in Sachen Golf oder eine Liste der Bestandteile eines Golfs vorgesetzt bekommen hätte. Mit einem Schmunzeln hätte man das Buch wohl wieder ins Regal zurückgestellt und sich sein Teil gedacht.
Nun, auf dem Markt ist derzeit ein Buch zu haben mit dem Titel Generation Blogger. Wer jedoch glaubt, hier eine interessante und spannende Abhandlung zum Phänomen Blogging geboten zu bekommen, irrt völlig. Womit der staunende Leser konfrontiert wird, ist zum Beispiel eine Anleitung, wie man bei blogger.com ein Account eröffnet und die Uhrzeit einstellt oder wie man “Movable Type” benutzt (und das gleich auf fast 100 Seiten). Die wirklich interessanten Infos zum eigentlichen Thema “Generation Blogger” (was ist das eigentlich, wodurch zeichnet sich diese Generation aus, wie ist sie fassbar etc.) hat man großteils schon in den diversen Blogs dieses Universums gelesen, sie sind veraltet und teilweise peinlich simpel: “mit einem Weblog können Sie publizieren, unkompliziert und weltweit” (S. 226). No na! Die Zielgruppe für dieses Buch gibt es nicht, denn es will allen genügen und ist daher für alle unbrauchbar. Schade, denn das Thema hätte sich Besseres und Spannenderes verdient. Aber das kann ja noch kommen.
Martin Bruny am Mittwoch, den
7. Januar 2004 um 13:30 · gespeichert in Flicks, Musical

NEW YORK (AP) - The Producers is coming back to the big screen.
A film version of the hit Broadway musical will begin shooting early next year with Nathan Lane and Matthew Broderick repeating their roles as the rapscallion producer Max Bialystock and his nebbish accomplice Leopold Bloom. “Filming will start in January 2005, probably in New York,” Simon Halls, a spokesman for the two actors, confirmed Wednesday from Los Angeles.
The stage musical was based on the 1968 movie by Mel Brooks starring Zero Mostel and Gene Wilder as two producers who set out to swindle investors by creating a musical flop.
Brooks wrote the original film, which became a Broadway success in 2001 and won 12 Tonys, the most ever. Lane and Broderick left the show after a year’s run but returned Dec. 30 for a three-month engagement and box-office receipts zoomed.
Brooks will produce the film version and co-write the screenplay with Thomas Meehan who co-wrote the script for the Broadway musical with Brooks. Susan Stroman, who directed and choreographed the stage show, will direct the film.
The third version of the comedy that gave the world the song Springtime for Hitler could be out by Christmas 2005, Universal Pictures spokesman Michael Moses said. [story]
Martin Bruny am Montag, den
5. Januar 2004 um 13:19 · gespeichert in Listen

In: Barry Manilow/Out: Clay Aiken
Alljährlich gibt die Washington Post ihre In/Out-Liste heraus. Manche warten da ja sehr drauf. Recht lustig ist sie fast immer, so auch in diesem Jahr. Manche In/Out-Paarungen dieser Liste bleibt es wohl den Amerikanern vorbehalten zu verstehen, aber vielleicht kapieren wir Europäer ja im Laufe des Jahres so einiges davon.
Eine interessante Paarung betrifft Clay Aiken (den Zweitplatzierten der letzten “American Idol”-Staffel) und Barry Manilow. Clay Aiken ist “out”, Barry Manilow “in”. Das warten wir mal ab. Manilow ist sowieso immer in, aber was Clay Aiken betrifft, so hat auch er gute Chancen 2004. [Die Liste]
Martin Bruny am Mittwoch, den
31. Dezember 2003 um 12:40 · gespeichert in Flicks

Es kommt ja nicht selten vor, dass man sich als Filmfreak von Filmkritikern so einige krude Meinungen zu den eigenen Lieblingsfilmen anhören muss. Ein wunderbares Beispiel: Bernardo Bertoluccis neues Filmkunstwerk »Die Träumer«. Hier ist sich Karl-Heinz Schäfer, Kritiker der angeblich »größten Filmzeitschrift Europas«, CINEMA, nicht zu schade, zu folgendem Urteil zu kommen:
Und weil die Frage, wer sich zuerst ausziehen und wann mit wem schlafen wird, Bertolucci offenbar am meisten interessiert, muss der halb erigierte Penis von Matthew (Michael Pitt) ins Bild, Isabelles (Eva Green) Schamlippen auch, und Thà©o (Louis Garrel) darf masturbieren. Soll trotzdem keiner auf die Idee kommen, hier gäbe es lediglich Altherrenfantasien zu sehen. Deshalb fliegen zum Schluss ein paar Pflastersteine. Wer diesen Mai ‘68 aussitzen will, muss viel Geduld haben. Mit sich selbst. Und erst recht mit Signor Bertolucci.
Die Kunst der Filmkritik – wo ist sie geblieben? Wie banal, platt und verständnislos kann man noch über ein Meisterwerk schreiben? Wo sind die Zeiten, als man in CINEMA noch halbwegs intelligente Filmkritiken lesen konnte? Bubblegumkritik ist eingezogen, lieblos runtergefetzte Verrisse oder Lobhudeleien. Ist es nicht erbärmlich, einen Künstler mit derartigen Untergriffen in den Schmutz ziehen zu wollen? Hier fehlt völlig der Respekt, noch viel schlimmer: Hier fehlt das Vermögen, intelligent einen Verriss, aufbauend auf ARGUMENTEN, nicht auf Schmähung, zu formulieren. Das ist erbärmlich und verabscheuungswürdig! Wenden wir uns mit Schaudern von diesem »Kritiker« ab.
(aktualisiert 2012)
Martin Bruny am Dienstag, den
30. Dezember 2003 um 12:39 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos
Am 29. Dezember 2003 ging in Wien der »Feierabend«, eine Musical-Nacht zugunsten des Integrationshauses, über die Bühne. Im MuseumsQuartier boten Mà¡tà© Kamarà¡s, Luzia Nistler und Marjan Shaki, Andrea Malek, Ruth Brauer, Reinwald Kranner, Willi Resetarits und Viktor Gernot eine Charity-Show der Extraklasse.
Ruth Brauer präsentierte jüdische Volkslieder sowie Chansons von Edith Piaf und Jaques Brel. Marjan Shaki sang Lieder von Tori Amos bis Barbara Streisand. Luzia Nistler & Reinwald Kranner begeisterten mit einem Musical-Potpourri von »Evita« bis »Little Shop of Horrors«.
Im zweiten Teil sorgte Vikor Gernot mit einigen Jazz-Standards für Schwung, gab dann gemeinsam mit Willi Resetarits unter anderem »Impossible Dream« aus dem »Mann von La Mancha«. Als Höhepunkt des Abends rockte Mà¡tà© Kamarà¡s Songs von Robbie Williams bis Lenny Kravitz.
25.000 Euro für das Integrationshaus – ein Abend, der sich gelohnt hat!

Willi Resetarits alias Dr. Kurt Ostbahn eröffnet den Abend

Viktor Gernot führt souverän durch die Show

Ruth Brauer

Marjan Shaki

Luzia Nistler

Reinwald Kranner

Viktor Gernot

Willi Resetarits & Viktor Gernot

Mà¡tà© Kamarà¡s, das Rock-Urviech







Mà¡tà© Kamarà¡s & Reinwald Kranner

Andrea Malek, Marjan Shaki & Mà¡tà© Kamarà¡s
[Pics by Martin Bruny]
Martin Bruny am Dienstag, den
30. Dezember 2003 um 12:38 · gespeichert in Listen, Musical

Ich mag ja Umfragen und Listen sehr, aber was bei einer aktuellen Umfrage nach den »besten Musicals« als Ergebnis präsentiert wird, ist bestenfalls einen Lacher zwischendurch wert. Offensichtlich konnten sich die Macher in ihrer Absicht, nur verfilmte Musicals in ihren Katalog aufzunehmen, nicht wirklich durchsetzen, und so taucht auf einmal »The Phantom of the Opera« auf Platz 20 auf, »Les Mis« wird auf Platz 15 gereiht. Das ist mehr als ein Touch Inkonsequenz zu viel und entwertet diese »Hitparade«, die in welcher Absicht auch immer erstellt wurde, völlig. Hier die »Channel 4«-Top 10 der »besten Musicals«:
01) Grease (1978)
02) The Sound of Music (1965)
03) The Wizard of Oz (1939)
04) West Side Story (1961)
05) Mary Poppins (1964)
06) Singin’ in the rain (1952)
07) The Rocky Horror Picture (!!!) Show (1975)
08) Chicago (2002)
09) Oliver (1968)
10) Moulin Rouge (2001)
Martin Bruny am Montag, den
15. Dezember 2003 um 12:33 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Uwe Kröger lud am 15. Dezember 2003 ins Wiener Raimund Theater zur Weihnachtsparty. Das Haus war nicht voll, aber es war ein stimmungsvoller Abend, der zwischen Weihnachtsgeschichten von Erich Kästner, Filmhits, Musical-Evergreens und einem Touch Wienerlied gemischt mit ukrainischem und schwedischem Sentiment balancierte. Ein bisschen zu bunt gemischt vielleicht, aber Künstler wie Jesper Tydà©n und Oleh Vynnyk, Lukas Permanschlager, Else Ludwig und Adi Hirschal machten den Abend zum Erfolg.
Einige Höhepunkte der Show: Adi Hirschal begeisterte mit einem von Werner Schneyder ins Wienerische übertragenen »My way« und einem wienerischen »So this is Christmas« (Original: John Lennon), die drei »Elisabeth«-Darsteller Lukas Permanschlager, Jesper Tydà©n und Uwe Kröger interpretierten »Die Schatten werden länger«, Oleh Vynnyk sang sich mit einem ukrainischen Weihnachtslied in die Herzen der Zuschauer, Jesper Tydà©n mit einem schwedischen. Else Ludwig zog die Zuschauer mit dem Zauber ihrer Vortragskunst in ihren Bann.








[Pics by Martin Bruny, 15.12.2003]
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