Archiv - 2007
Martin Bruny am Dienstag, den
27. November 2007 um 00:51 · gespeichert in Event-Tipps
| 22. Dezember 2007 |
| 17:00 | bis | 19:00 |
Mit dem großen Abschlussevent endet die Coca-Cola Weichnachtstruck-Tour in Wien am Heldenplatz. Hier gibt es neben den Highlights von der gesamten Tour, auch spannende Programmpunkte rund um Weihnachten, Fußball und Musik.
Im ersten Teil der Veranstaltung dreht sich alles rund um Weihnachten, mit dem bekannten Coca-Cola Weihnachtsmann, Tamee Harrison und lustigen Spielen. Anschließend erfährst du alles über Österreich als Teilnehmer- und Veranstaltungsland der UEFA EURO 2008â„¢. Musikalisch klingt der Abend mit zwei Coca-Cola Bands und den neuen Österreichern »Luttenberger/Klug« aus.
Großes Opel Gewinnspiel
Was erwartet dich außerdem beim Finale:
Coca-Cola Museum
Erlebe die Coca-Cola Geschichte direkt im Weihnachtstruck, hier findest du Highlights aus verschiedenen Jahrzehnten wie zum Beispiel die originale Olympia-Fackel aus Atlanta, Coca-Cola Flaschen, interessante Plakate aus aller Welt und interessante Plakate - mit Sicherheit was zum Staunen für Groß und Klein.
Fußball Welt
Versuch dein Glück in der Coca-Cola Fußballwelt mit lebensgroßen Tipp-Kick Figuren und gewinne pro Stopp 2 der begehrten Tickets für die UEFA EURO 2008â„¢. Außerdem erfährst du hier interessante Infos über ein Fußballteilnehmerland und kannst eine typische Spezialität aus diesem Land kosten - bei deinem Stopp wird Österreich vorgestellt.
Kiddies Fun
Dein Foto mit dem Weihnachtsmann erhältst du exklusiv auf einem Button (printed by Ricoh), den du immer mit dir tragen kannst. Bemale Weihnachtsschmuck aus Salzteig (produziert vom Diakoniewerk Linz) und nimm ihn als Geschenk oder Christbaumschmuck mit nach Hause.
Noch keine Geschenke?
Solltest du noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk benötigen, kannst du natürlich einen der beliebten Mini-Trucks und weitere Artikel in unserem Shop für einen guten Zweck erwerben. Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Martin Bruny am Montag, den
26. November 2007 um 22:21 · gespeichert in Tonträger, Filmmusical
Mit 35,3 Millionen Dollar an Einnahmen am Thanksgiving-Wochenende alleine und über 50 Millionen Dollar in den ersten fünf Spieltagen toppt “Enchanted”, das neue Disney-Filmmusical mit Amy Adams, James Marsden, Patrick Dempsey und Susan Sarandon in den Hauptrollen, die US-Kinocharts.
“Enchanted” ging mit 3730 Kopien ins Rennen um den ersten Platz der US Box Office-Charts. Abgeschlagen auf Rang 2 landete “This Christmas” (mit Delroy Lindo, Idris Elba, Loretta Devine und Chris Brown) mit einem Umsatz von 18,6 Millionen Dollar (Thanksgiving-Wochenende) bzw. 27 Millionen Dollar (1858 Kopien). Auf den weiteren Plätzen: “Beowolf”, “Hitman”, “Bee Movie”, “Fred Clause”, “August Rush”, “The Mist” und “No Country for Old Men”.
Der Soundtrack zu “Enchanted” ist seit 20. November im Handel. Die Songs auf der CD stammen von Alan Menken und Stephen Schwartz, den Original Score komponierte Alan Menken. Amy Adams und James Marsden (die Darsteller von Princess Giselle und Prince Edward) interpretieren vier Lieder, Carrie Underwood und Newcomer Jon McLaughlin, der damit endlich seinen Durchbruch schaffen könnte, steuern je einen Song bei.
Tracks:
01. True Love’s Kiss. Performed by Amy Adams and James Marsden
02. Happy Working Song. Performed by Amy Adams
03. That’s How You Know. Performed by Amy Adams
04. So Close. Performed by Jon McLaughlin
05. Ever Ever After. Performed by Carrie Underwood
06. Andalasia*
07. Into The Well*
08. Robert Says Goodbye*
09. Nathaniel And Pip*
10. Prince Edward’s Search*
11. Girls Go Shopping*
12. Narissa Arrives*
13. Storybook Ending*
14. Enchanted Suite*
15. That’s Amore. Performed by James Marsden
[*Original Score Composed and Produced by Alan Menken]
Martin Bruny am Montag, den
26. November 2007 um 21:40 · gespeichert in Event-Tipps
| 23. Juli 2008 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Elton John/Tim Rice: Aida (österreichische Erstaufführung)
Die Liebesgeschichte der nubischen Prinzessin Aida, die sich während ägyptischer Gefangenschaft in den feindlichen Heerführer Radames verliebt und ihr Volk befreien will, ist als Oper von Giuseppe Verdi bekannt. Er komponierte “Aida” als Auftragsarbeit zur Eröffnung des Suezkanals 1871 in Kairo. Die gefühlvolle Balladen, humoristische Elemente und schwungvolle Tanznummern beinhaltende Musicalfassung feierte im Jahr 2000 am Broadway Premiere.
“In Amstetten werden wir das gleiche Team wie bisher haben”, wies Kropfreiter auf Kim Duddy als Regisseurin und Choreographin hin. Sie hatte bereits 2006 mit der Musical-Uraufführung “Carmen Cubana” einen bekannten Opernstoff aufgegriffen. Martin Gellner und Werner Stranka von “Beat 4 Feet” werden wieder für die musikalische Gestaltung verantwortlich sein. Die Castings für die Musicaldarsteller sollen im Frühjahr 2008 beginnen. (APA)
Martin Bruny am Montag, den
26. November 2007 um 01:19 · gespeichert in Event-Tipps
| 22. Januar 2008 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
International Theatre Vienna: The Importance of Being Earnest
by Oscar Wilde
January 22 through April 12
Tuesdays through Saturdays at 7.30 p. m.
The Story:
A trivial comedy for serious people
Take a walk on the Wilde side as we present a comical masterpiece revolving around the most ingenious case of “manufactured” mistaken identity ever written. This much-loved classic traces the deceptions of Algernon and Jack in their pursuit of love and the determination of Gwendolen and Cecily in their desire to marry “Ernest”. Is The Importance of Being Earnest simply the wittiest play in the English language? You be the judge!
Cast:
Marilyn Close, Eric Lomas, Ben Maddox, Roxanne Carless, Amanda Wilkins, Jack Babb, Laura Mitchell, and Greg Nelsen.
Adapted and Directed by Jack Babb
Martin Bruny am Sonntag, den
25. November 2007 um 23:48 · gespeichert in Event-Tipps
| 9. Dezember 2007 |
| 17:00 | bis | 18:00 |
Im Jahr 1987 wurde der erste Altwiener Christkindlmarkt veranstaltet und es gibt ihn heuer schon zum 21. Mal. Er ist mittlerweile zu einer Wiener Institution geworden. Damals - im Jahre 1987 - konnte niemand wissen, ob der Versuch gelingen wird, die alte Christkindlmarkttradition als Gegenmodell zur totalen Kommerzialisierung aufleben zu lassen. Der Versuch scheint gelungen und die lange Geschichte des Wiener Christkindlmarktes ist damit ein kleines Stück länger geworden.
Die Geschichte des Altwiener Christkindlmarktes auf der Freyung ist heuer 234 Jahre alt. 21 Jahre davon im 20. und 21. Jahrhundert. So wie früher an diesem Platz kommt das Angebot aus den Stuben und Kunsthandwerkern aus Österreich.
Zusätzlich gibt es unter dem Christbaum täglich ein kulturelles Programm mit ausgewählter Volksmusik und für unsere Kleinen Puppentheater und Figurentheater. Auch dies trägt zur guten Atmosphäre auf der Freyung bei.
Am 9. Dezember und am 20. Dezember findet jeweils um 17.00 Uhr die Veranstaltung “Gospel meets Vienna” statt.
Martin Bruny am Sonntag, den
25. November 2007 um 20:39 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 13. Januar 2008 |
| 18:00 | bis | 20:45 |
Nach über zweijähriger Pause steht das Jerry Brock-Musical “Anatevka” wieder auf dem Spielplan der Wiener Volksoper.
Leading Team:
Buch: Joseph Stein
Gesangstexte: Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhardt Hagen
Regie: Matthias Davids
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Choreographie: Melissa King
Dramaturgie: Birgit Meyer
Dirigent: Joseph Olefirowicz
Die Besetzung:
Golde: Sigrid Martikke
Zeitel: Ulrike Pichler-Steffen
Hodel: Johanna Arrouas
Chava: Dagmar Bernhard
Jente: Guggi Löwinger
Schandel: Susanne Litschauer
Oma Zeitel: Susanne Litschauer
Frumah Sarah: Sulie Girardi
Tevje: Adi Hirschal
Mottel Kamzoil: Robert Maszl
Perchik, Student: Nicolaus Hagg
Lazar Wolf: Gerhard Ernst
Fedja: Martin Bermoser
Motschach: Alfred Werner
Der Rabbi: Gernot Kranner
Mendel: Joseph Prammer
Awram: David Busch
Nachum: Daniel Strasser
Der Wachtmeister: Klaus Ofczarek
Sacha: Adrian Cave
Der Fiedler auf dem Dach: Gregory Rogers
Wiederaufnahme: 13. Januar 2008, Beginn: 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18. Januar, 8., 9., 24., 28. Februar 2008 und 3., 7., 10. März 2008
Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1
Martin Bruny am Sonntag, den
25. November 2007 um 02:19 · gespeichert in Filmmusical
Einen recht interessanten Promo-Clip zur demnächst in den USA anlaufenden Verfilmung von Stephen Sondheims Musical “Sweeney Todd” bietet paramount.com. Zur Information: Der Clip (ein mov.-File) ist 1 Minute und 6 Sekunden lang und 37,44 MB groß. Es empfiehlt sich, ihn mit einem Downloadmanager zu laden. Man sieht ein kurzes Interview mit Johnny Depp, Szenen mit dem Schauspieler im Tonstudio bei der Aufnahme von “Epiphany” und Ausschnitte aus der “Epiphany”-Filmszene. [Downloadlink]
Martin Bruny am Samstag, den
24. November 2007 um 11:09 · gespeichert in Theater, Theater, 2007
1985, also vor 23 Jahren,
- programmierte Alexey Pajitnov das Computerspiel Tetris;
- siegte Boris Becker als erster Deutscher und (mit 17 Jahren) jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon;
- wurden die beiden Formel-1-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg sowie Daniel Küblböck geboren;
- startete in der Bundesrepublik Deutschland mit “Sat 1″ das erste private Satelliten-Fernsehprogramm;
und in Wien feierte “A Christmas Carol” in der Inszenierung des International Theatre Premiere.
Gegründet wurde das International Theatre Vienna 1974 von Marilyn Close und William Wallace, die erste Vorstellung des Theaterunternehmens fand im November 1974 in Graz statt. Man gab Noel Cowards “Blithe Spirit”. Einige Jahre zog das International Theatre Vienna als Tourneetheater durch die Lande, bis man 1980 in der Porzellangasse 8 geeignete Räumlichkeiten fand. Am 14. Januar 1980 ging mit Paul Zindels “The Effect of Gamma-Rays On Man-In-The-Moon Marigolds” die erste Vorstellung im neuen Haus des Vienna International Theatre über die Bühne. Bis heute hat das Theaterunternehmen rund 150 Stücke zur Aufführung gebracht, darunter auch Musicals wie “Into the Woods” oder “You’re a good man, Charlie Brown” - und seit 23 Jahren alljährlich: “A Christmas Carol”, von Charles Dickens.
Seit 1990 bespielt das International Theatre zusätzlich ein Kellergewölbe der Servitenkirche, ein paar Gehminuten vom Haupthaus entfernt. Rund 400 Quadratmeter ist “The Fundus” groß, ab 1994 gingen die “A Christmas Carol”-Vorstellungen hier, unter der Erde, über die “Bühne”.
“A Christmas Carol” hat sich in Wien längst zur Weihnachts-Institution entwickelt. Manche sehen die Show als Schüler im Rahmen einer “Exkursion” im Fundus und kommen dann Jahre später wieder. Es gibt auch Besucher, die sich alljährlich, ähnlich wie mit “Dinner for One” zu Silvester, in eine bestimmte Stimmung versetzen lassen wollen und “A Christmas Carol” bereits viele Male erlebt haben. Es ist fast eine Art “gemeinsames Älterwerden” dann, auch wenn nicht alle Schauspieler viele Jahre am International Theatre bleiben.
Im Fundus gibt es keine Bühne im traditionellen Sinn, in einem Halbkreis rund um einen gedachten Bühnenbereich werden Stühle aufgestellt. Rund 70 Besucher finden Platz und erleben hautnah die Geschichte von Ebenezer Scrooge, einem alten grantigen Geizhals, der in einer einzigen Nacht zunächst Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern erhält, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. 1843 veröffentlichte Dickens seine sozialkritische Erzählung, seit 1901 wurde “A Christmas Carol” viele Male verfilmt. 2009 soll ein 3D-Film mit Jim Carrey in die Kinos kommen. Robert Zemeckis wird bei dieser Produktion Regie führen. Im Fundus zeigt man eine von Jack Babb dramatisierte Version. Den Text dazu können sich beispielsweise Lehrer, die ihre Schüler auf das Stück vorbereiten wollen, von der Website des International Theatre downloaden. Selten ist man als Zuschauer näher am Geschehen dran, die Schauspieler sind im Fundus buchstäblich in Griffweite, und umgekehrt. Das gibt der Aufführung durchaus eine eigene, intime Note. Geht man die Stufen ins Gewölbe hinunter, ist es, als würde man in eine eigene Welt und Zeit abtauchen. Wer immer ein Faible hat für die englische Sprache und englisches Theater, ist bei “A Christmas Carol” im Fundus gut aufgehoben. Wer sich partout nicht in Weihnachtsstimmung versetzen kann, ab in den Fundus, nichtmal Ebenezer Scrooge könnte da hart bleiben.
A CHRISTMAS CAROL by Charles Dickens
The Fundus, November 19 to December 29, 2007
Mondays through Saturdays
All performances start at 7.30 pm.
Adapted by Jack Babb
Directed by Jack Babb
Stage Manager: Cheryl Carabelli
Lights and Sound: Cheryl Carabelli
Costumes: Gloria Sattà©l and Laura Mitchell
Properties: Laura Mitchell
Technical Director: Eric Lomas
With:
Kevin Brock (Ebenezer Scrooge)
Eric Lomas (Fred, Scrooge as a young man, Peter Cratchit, child)
Jack Babb (Narrator, Bob Cratchit, Topper)
Marilyn Close (Lady doing charitable work, Mrs. Fezziwig, Mrs. Dilber, Ghost of Christmas Present)
Laura Mitchell (Lady doing charitable work, Ghost of Christmas Past, Mrs. Cratchit, A Confused Guest)
Roxanne Carless (Narrator, A Girl Singing Christmas Carols, Belle, Martha Cratchit, Fred’s Sister in Law)
Gene De Wild (Ghost Of Jacob Marley, Mr. Fezziwig, A Lamplighter, Ghost Of Christmas Future)
Amanda Wilkins (Narrator, Fan, Tiny Tim, Fred’s Wife, Child)
International Theatre
Porzellangasse 8/Ecke Müllnergasse
1090 Wien
office@internationaltheatre.at
www.internationaltheatre.at
The Fundus
Müllnergasse 6A
1090 Wien
Karten: 01/319 62 72 oder
an der Tageskassa (Mo - Fr von 11.00-15.00)
Normalpreise: € 20.- bis 24.-
Preis für Schüler, Studenten (-26), Senioren (ab 60/65): € 14.-
Martin Bruny am Samstag, den
24. November 2007 um 00:33 · gespeichert in Castingshows
Die erste Folge der ersten Staffel von “Musical! Die Show” ist geschlagen. Lustig wars. Gefehlt hat einiges, beispielsweise ein, nur ein einziger Juror, der das, was an stimmlicher Leistung serviert wurde, auch fachgerecht zu sezieren imstande gewesen wäre. Jack Poppell beispielsweise. Nicht dass Doris Fuhrmann und Alexander Goebel nicht wüssten, wo was nicht wirklich sitzt, aber das Vermögen, das auch in wenigen Worten exakt auf den Punkt zu bringen, ist nicht ihr Job. Insofern hätte es eines Jurymitglieds, eines Gesangslehrers, zusätzlich bedurft. Rein aus dem Bauch heraus war Alexander Goebel, was die Einschätzung der Kandidaten betraf, am ehrlichsten, pointiertesten und auch unterhaltendsten. Niemand hat etwas von allzu viel Geschleime und Statements wie “super”, “wunderbar” oder “toll”. Wenn jemand total versagt hat oder einen Song gewählt hat, der nicht mal im entferntesten in seinem stimmlichen Vermögen lag, Goebel brachte es auf den Punkt und gab ihm gleich den Rat, sich auf den Joker-Song einzustellen. In dem Fall zu sagen, dass es schauspielerisch aber doch akzeptabel war, empfanden wohl auch alle Zuschauer als völlig sinnlos - schließlich hatten auch sie gehört, dass kein Ton knallhart saß.
Nicht größer hätte der Unterschied sein können zwischen den Teilnehmern Werner Mai und Nazide Aylin. Die Jury, vor allem Thomas Borchert und Doris Fuhrmann, waren von Nazide Aylin begeistert, Werner Mai attestierten sie eher die Qualitäten eines Popstars - was besonders lustig ist, weil es Werner Mai bei der letzten Staffel von “Starmania” als, so die dort engagierten Juroren, eher fürs Musicalfach geeigneter Typ, nicht ins Finale schaffte. Noch viel lustiger ist, dass hier mit einem gewissen, aber doch deutlich hörbaren Unterton das Musicalgenre höher eingestuft wurde als das Popgenre. An sich kein Problem, denn bei “Starmania” verfolgte man denselben Ansatz, nur umgekehrt, und eine Nazide Aylin, man möge es mir verzeihen, wäre vermutlich nicht mal in die zweite Vorrunde von “Starmania” gekommen. Wenn ich die Wahl habe zwischen der Natürlichkeit eines Werner Mai und der (heute) doch extrem unnatürlich wirkenden Nazide, würde ich der Natürlichkeit, zumal bei einem Song wie “Can you feel the love tonight”, den Vorzug geben. Insofern war die harte Kritik an Werner Mai, die, Goebel sei Dank, nicht von allen Jurymitgliedern so formuliert wurde, völlig fehl am Platze. Man kann “Can you feel the love tonight” schon auch anders performen, aber gerade Werner Mai hatte, was die Szenerie betraf, überhaupt keine Unterstützung. Keine Backgroundtänzer, kein “Kostüm” (wie beispielsweise Vincent Bueno bei “Hair”). Insofern war seine Leistung sehr ansprechend.
Etwas überraschend war, wie so oft, die Entscheidung des Publikums. Bernhard Viktorin und Werner Mai erhielten die wenigsten Stimmen. Das Stechen entschied Werner Mai für sich. Mit Bernhard Viktorin ist mit Sicherheit nicht der schwächste Kandidat ausgeschieden, aber so sind Castingshows.
Die Songs:
Alle: “We Go Together” aus “Grease”
Gudrun Ihninger: “Mein Herr” aus “Cabaret”
Bernhard Viktorin: “Don’t Stop Me Now” aus “We Will Rock You”
Alice Macura: “Beauty And The Beast” aus “Beauty And The Beast”
Markus Neugebauer: “Wie wird man seinen Schatten los” aus “Mozart!”
Vincent Bueno: “Hair” aus “Hair”
Eva Klikovics: “I Dreamed A Dream” aus “Les Misà©rables”
Werner Mai: “Can You Feel The Love Tonight” aus “The Lion King”
Nazide Aylin: “I Got Rhythm” aus “Crazy For You”
Alexander Donesch: “All I Ask Of You” aus “The Phantom of The Opera”
Simone Fetz: “Diamonds Are A Girl’s Best Friend” aus “Blondinen bevorzugt”
Alle: “One” aus “A Chorus Line”
Martin Bruny am Freitag, den
23. November 2007 um 20:13 · gespeichert in Castingshows
In einem etwas merkwürdig anmutenden Interview mit der Tageszeitung DER STANDARD nimmt Dagmar Koller zu Kollegen und zum “Musicalstar 07/08″ Stellung:
Über Ute Lemper meint der ehemalige Volksopernstar:
Die Musicals, bei denen die Darsteller Mikrofone direkt vor dem Mund haben: Das ist leichter, aber dafür werden sie auch nur noch nach Typ und Timbre ausgesucht. Früher gab es nicht so ein großes Angebot. Ute Lemper zum Beispiel hat sich entwickelt, obwohl sie nie eine große Stimme hatte. Und sie ist eine hervorragende Tänzerin und starke Persönlichkeit.
Die Mär, dass es leichter ist, mit Mikroport zu singen, verbreitet kaum noch jemand, der im heutigen Theaterbetrieb arbeitet, nicht einmal Christoph Wagner-Trenkwitz, seines Zeichens Direktionsmitglied der Wiener Volksoper. Es ist eine andere Technik nötig, um mit Mikro zu singen, und genausogut könnte man von all jenen, die es nicht schaffen, mit Mikro akzeptabel zu singen, sagen, dass sie keine große Mikrostimme haben.
Auf die Frage: “Können die Talente später auf der Bühne bestehen?, meint Dagmar Koller:
Nein. Das wäre zu schnell. Im Fernsehen kann man technisch einiges steuern, so dass der Gesang gut klingen wird. Wenn Sie eine Kandidatin alleine auf die Bühne stellen und sie das “Evita”-Lied singen lassen, wird’s heiße Luft sein. Sie werden sicher nicht gleich Engagements kriegen. Aber sie werden ein Jahr Star sein, und man wird mit ihnen Abende organisieren. Es gibt ja genug Agenturen, damit kann man dann von Amstetten bis Villach die Hallen füllen. Schauen Sie sich “Starmania” an, bis auf die großartige Stürmer sind alle weg vom Fenster. Die Tragik ist der Fall danach. Da gibt es in Deutschland einen … Silberkübel, oder wie heißt der?
Nachzulesen ist das Interview –>hier<--
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