Webtipp: frankwildhorn.com/deutsche Version

Die von Peter Williams gestaltete Website für den amerikanischen Komponisten Frank Wildhorn bietet nun auch eine deutschsprachige Einstiegsseite. —> frankwildhorn.com/deutsch

Die von Peter Williams gestaltete Website für den amerikanischen Komponisten Frank Wildhorn bietet nun auch eine deutschsprachige Einstiegsseite. —> frankwildhorn.com/deutsch
Schauspielerische Ambitionen hatte der amerikanische Singer/Songwriter Barry Manilow in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Viel ist daraus nicht geworden, was die große Leinwand betrifft, seine Songs allerdings werden in den letzten Jahren immer wieder in Hollywood-Blockbustern eingesetzt, und sei es auch nur, um eine bestimmte abstruse Stimmung zu erzeugen.
Zum Beispiel mit “Can’t smile without you”, einem Happy-Mitklatsch- und Mitpfeifsong - aber nicht, wenn ihn Hellboy im zweiten Teil seiner 2004 begonnenen Abenteuer anstimmt, und doch, gerade diese Szene sorgt in den amerikanischen Medien derzeit für Schlagzeilen. So schreibt die Salt Lake Tribune von “best use of a Barry Manilow song in a soundtrack ever”.
Guillermo del Toro, Regisseur von “Hellboy II” bezeichnete in Interviews jene Szene, in der Hellboy Ron Perlman “Can’t smile without you” singt, als seine liebste. Del Toro:
I think everybody is a secret admirer of Barry Manilow. When I was kid I used to be fully into punk; you know, the Sex Pistols, the Ramones - and/or progressive rock - Peter Gabriel, Genesis, Pink Floyd. But secretly, at the end of the day, the cassette that went into my car was “Mandy”.
“Hellboy II” startet heute in den amerikanischen Kinos.
Links
- Hellboy II: Official Trailer
Jüngst ist es bei Internetusern, die ZoneAlarm benützen und zufälligerweise ein Sicherheitspatch von Microsoft per Autoupdate auf den PC gespielt bekamen, zu einem lustigen Effekt gekommen: Die Firewall blockierte auf einmal die Internet-Verbindung, nichts ging mehr.
Was macht man in einem solchen Fall? Nunja, man ruft seinen Internetprovider an und erhofft sich Rat. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Kundenhotline zu erreichen. Bei UPC/Chello hat sich das Ganze aber so angehört:
Achja, die Lösung für das Problem bietet seit heute ZoneAlarm –> hier
Mit einem phänomenalen Konzert begeisterte Curtis Stigers am 8. Juli 2008 in der Wiener Kammeroper beim Jazz Fest Wien.

Begonnen hat alles mit dem Einheiz-Soul/R&B/Funk-Act von Gisele Jackson, die es mit dem Wiener Publikum etwas schwer hatte. Ganz nach Performer-Manier einer Patti Labelle enterte sie die ersten Sitzreihen und animierte die Wiener zum Mitsingen, daraus wurde - natürlich - nichts, dann reduzierte sie auf “Can you show me love - in your way”, was nach zwei zaghaften Ich-weiß-nicht-wie einer der Wiener mit einem herzhaften “NO” beantwortete.
Gut war sie dennoch, Gisele Jackson, auch wenn sie auf eine Line-up zurückgreifen musste, die aus Wien stammte (Christoph Helm, g; Hannes Oberwalder, keys; Bernhard Wiesinger, ss, ts; Bastian Stein, tp; Jojo Lackner, b) und nicht wirklich auf einen stimmigen Groove kam. Zu sehr klebten die Musiker an ihren Noten, Drummer Joris Dudli, langjähriger musikalischer Begleiter von Gisele Jackson, tat sein Möglichstes, und in manchen Momenten ging die Show dann auch wirklich ab.

Curtis Stigers wurde bei seinem ersten Gig in Wien nach sechzehn Jahren von Matthew Fries an Bösendorfer, an den Drums von Keith Hall, am Kontrabass von Cliff Schmitt und an der Trompete von John Sneider begleitet. Er startete mit einem verjazzten Elvis-Klassiker (”That’s alright Mama”, geschrieben von Arthur Crudup) und gab danach “You’re all that matters to me”, einen seiner eigenen Klassiker von seinem ersten Album, mit kleiner Scat-Einlage. In seinem rund 90-minütigen Programm verließ sich Stigers aber nicht auf das, was er für viele, die seine Karriere in den letzten Jahren nicht mitverfolgt haben, am besten kann, nämlich poppige Love-Songs. Er rechtfertigte quasi seinen Auftritt beim Jazz Fest Wien mit ein paar satirischen Kommentaren zu seinem Image als Pop-Schnulzer und dass er eigentlich ja den Jazz schon immer geliebt hat:
Joe Jackson, Randy Newman, Bob Dylan, Tom Waits, Emmylou Harris - die großen Songwriter und Interpreten waren es dann, die Stigers in der Wiener Kammeroper interpretierte - und seinen Trademark-Song “I wonder why”. Ein charmanter Abend mit einer durch und durch gediegenen, swingenden Band und einem Curtis Stigers in Hochform. Wunderbar.
… ist außer hemmungslosem Gekreische das Einzige, was man bei der neuesten Teen-Sensation-Machine raushören kann. Die Welle rollt auch auf den deutschsprachigen Raum zu … ->> OMG
Image via WikipediaAls kleine Anregung für laue Sommernächte am PC eine kleine Auswahl von Theater.Blogs, die meisten aus dem englischsprachigen Raum. Falls jemand weitere Tipps hat, nehm ich die gerne auch in meine Sammlung auf.
Please please don’t go,
Please, please please don’t go
Circumflex underscore circumflex
I love you so.
Please don’t block me,
Please don’t go offline.
I wanna be with you
all the time.
BRB, OMG, LOL.
ROFLMAO.
BRB, OMG, LOL
ROFLMAO.
We’ll pour our hearts out on the screen
One line at a time
And I’ll try to figure how to
Make you mine,
So please, please, please don’t go,
Please, please don’t go,
Though it’s close to midnight
And the conversation’s getting slow,
No don’t invite your friends
I don’t want this moment here to end.
BRB, OMG, LOL,
ROFLMAO.
(Text und Musik: Tom Milsom aka hexachordal)
Links:
- Tom Milsom bei eMusic
- Tom Milsom bei MySpace
- Tom Milsoms Website für seine erste CD
- Tom Milsoms YouTube-Channel
- Tom Milsoms Website
| 30. März 2009 | ||
| 19:30 | bis | 22:00 |
Image via WikipediaDie Spielplanvorschau von Vienna’s English Theatre ist überaus erfreulich, aus Musicalsicht. Mit “I Do! I Do!” ist in der Saison 2008/09 (Premiere am 30. März 2009) ein Musicalklassiker aus den sechziger Jahren zu sehen.
Facts
- Die Premiere von “I Do! I Do!” ging am 5. Dezember 1966 im 46th Street Theatre in New York über die Bühne. Das Musical stammt aus der Feder von Harvey Schmidt (Musik) & Tom Jones (Libretto/Songtexte), die auch mit “The Fantasticks” einen Musicalklassiker etablieren konnten.
- “I Do! I Do!” brachte es auf insgesamt 560 Vorstellungen und ging in die Musicalgeschichte als die erste Show ein, die mit nur zwei Darstellern auskommt. Die Dernià¨re fand am 15. Juni 1968 statt. Mit Mary Martin (She/Agnes) und Robert Preston (He/Michael) standen zwei der bekanntesten Showstars aller Zeiten auf der Bühne.
- “I Do” I Do” wurde für insgesamt für 7 Tony Awards nominiert, die Auszeichnung als “Best Actor in A Musical” ging an Robert Preston.
- Erzählt wird in Solosongs, Duetten und schlagfertigen Dialogen von den Höhen und Tiefen einer Ehe in den vielen Jahren des Zusammenlebens. Zufriedenheit und Frust, Euphorie und Ehemüdigkeit sowie Turbulenzen und Langeweile wechseln sich ab. Im Mittelpunkt des Bühnenbildes steht ein großes Himmelbett, welches das Ehepaar zum Schluss einem jungen Paar überlässt - und so kann alles wieder von vorne losgehen.
- Mit Songs wie »Together Forever« und »The Honeymoon is over« und zwei dankbaren Rollen ist das Stück wahlweise in einer Begleitung durch zwei Klaviere auch für Aufführungen auf kleinen Bühnen geeignet.
Weiters bietet Vienna’s English Theatre 2008/09:
- Charley’s Aunt - Posse von Brandon Thomas
- Soirà©e Romantique mit Mijou Kovacs
- The Price - Drama von Arthur Miller
- Second City - Best of des Comedy Club Chicago
- Out of Order - Komödie von Ray Cooney
Image via WikipediaEin Musical über NiccolಠMachiavelli (1469-1527), den italienischen Politiker, Philosophen, Geschichtsschreiber und Dichter, ist es also, das Tim Rice dazu veranlasst hat, das “Phantom of the Opera”-Sequel gemeinsam mit Andrew Lloyd Webber nicht in Angriff zu nehmen.
Tim Rice:
I have just written a script for a new show based on the life of Machiavelli, which I hope will work. I have not decided who will do the music yet, but it won’t be Andrew. He is doing Phantom Two and Phantom Three and Phantom Four.
Machiavellis Name wird heute vor allem mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller (rechtmäßigen) Mittel verbunden. Der später geprägte Begriff Machiavellismus wird daher oft als Schimpfwort für ein politisches Verhalten gebraucht, das raffiniert, aber ohne jeglichen Einfluss von Moral und Sittlichkeit die eigene Macht und das eigene Wohl steigern will. Vor allem aufgrund seines Werks Il Principe (»Der Fürst«) gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. [via Wikipedia]
Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei dem deutschen Filmverleiher Kinowelt ist ab sofort Jan-Pelgrom de Haas. Der 45-Jährige berichtet direkt an Olivier Courson, den Chef des französischen Filmproduzenten- und -vertriebs Studio Canal. Die Vivendi-Tochter hatte Kinowelt Mitte Januar übernommen. De Haas soll nun die Integration vorantreiben. Der Manager war zuvor lange für die Produktionsgesellschaft Ufa tätig, etwa als Chef des “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”-Produzenten Grundy Ufa. Im Februar vergangenen Jahres war er als Deutschlandchef des Musical-Spezialisten Stage Entertainment gefeuert worden. [FTD.de]