Martin Bruny am Dienstag, den
2. Dezember 2008 um 22:10 · gespeichert in Musical
Zur Derniere nach Baden kam Frank Wildhorn persönlich, um sich anzusehen und zu -hören, was man aus seinem Musical “The Scarlet Pimpernel” im Stadttheater gemacht war. Und wie man hört, war er sehr angetan.
Kritiken zur Baden-Version von “The Scarlet Pimpernel” gibt es in der Dezember/Januar-Ausgabe von “musicals - Das Musicalmagazin” und im kultur-channel –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
1. Dezember 2008 um 22:59 · gespeichert in Wien, Fotos, Theater, 2008
Tu Gutes und sing dafür, diesem Motto verschrieben sich am 1. Dezember 2008 Marika Lichter, Uwe Kröger, Ruth Brauer-Kvam, Michael Dangl, die idance company, Herwig Gratzer und drei BackgroundsängerInnen. In den Wiener Kammerspielen traten sie zugunsten der ORF-Spendenaktion “Seitenblicke - Licht ins Dunkel” in Anwesenheit von unter anderem Arik Brauer und Oscar-Preisträger Maximilian Schell auf.
7500 Euro kamen durch den Abend zusammen. Ein schönes Ergebnis, und auch durchaus ein gelungenes Event, das jedoch nur langsam auf Touren kam. Das Konzert oder das “bunte Programm”, wie immer man das sehen möchte, eröffnete eine Gruppe von Backgroundsängern (nicht akustisch verständlich namentlich vorgestellt), zwei Sängerinnen und ein Sänger, mit einem Weihnachtsliedermedley. Das hatte, leider, ein bisschen zu wenig Weihnachtsdrive und hat mich persönlich an so manchen Weihnachtsabend erinnert, als ich als 5-Jähriger gefühlte drei Trillionen Lieder, mal weniger und mal noch weniger spannend gesungen, über mich ergehen lassen musste, um zum real deal, zum Weihnachtsbaum und zu den Geschenken, zu kommen. Aber wollen wir nicht ungnädiger sein als nötig, die drei Sänger(Innen) müssen es ohnehin verkraften, nicht mal richtig vorgestellt worden zu sein.
Marika Lichter war stimmlich blendend drauf und auch sonst bei bester Laune. Sehr schön ihr “Have yourself a merry little Christmas” oder “Someone to watch over me”.
Dass an einem solchen Abend nicht nur gesungen wird, war vor allem dem Hausherrn, Direktor Herbert Föttinger, der die Kammerspiele zur Verfügung stellte, ein Anliegen.
Mit Ruth Brauer-Kvam und Michael Dangl brachte er zwei Schauspieler in die Show, die mit ihren Lesungen weihnachtlicher Kurzerzählungen und Gedichte die Stimmung in die richtige Lage schraubten, sodass am Ende dann, als auch Uwe Kröger und Marika Lichter sich vollends weihnachtlichen Schwingungen hingaben, ein ganzer Saal in “Leise rieselt der Schnee” einstimmte, wie das folgende kleine File demonstrieren soll:
Die Konzertreihe “k.spiele.montagabend”, in dessen Rahmen “It’s Christmas Time” stattfand, wird am 19. Januar 2009 mit dem Programm “Gershwin On A String” fortgesetzt. Tini Kainrath, Willi Resetarits & Stringfizz widmen sich darin ganz dem Gershwin-Songbook. Tickets sind bereits –> hier <– erhältlich.
Martin Bruny am Montag, den
1. Dezember 2008 um 00:34 · gespeichert in Event-Tipps
6. Dezember 2008
15:00
bis
17:00
Aula der Steyler Missionare: Die Geggis
Ein Musical von teatro für die ganze Familie
Nach dem Buch Die Geggis von Mira Lobe und Susi Weigel
Im Rahmen des Gabrieler Advent
6. Dezember 2008, 15:00 Uhr
Die erfolgreiche Produktion, die im Frühjahr dieses Jahres in der VHS Brigittenau im Rahmen der Wiener Bezirksfestwochen gezeigt wurde, ist nun noch einmal in Mödling zu sehen. Während des Gabrieler Advents werden Die Geggis in der Aula der Steyler Missionare in Mödling gezeigt. Das Musical wurde im Rahmen eines Jahreskurses im Jahr 2007/2008 in der Volkshochschule Brigittenau mit 12 Kindern und Jugendlichen und 2 Schauspielern erarbeitet.
Mit Rita Sereinig, Norberto Bertassi und 12 Kindern und Jugendlichen
Gil: Lucia Muellauer
Rokko: Pamina Reichmann
Martin Bruny am Sonntag, den
30. November 2008 um 12:48 · gespeichert in Theater, 2008
Es gibt Lieder, die sind wie ein Stück Alltagspoesie
weil sie machen uns womöglich das Alltägliche erträglich
Zeitlos ist das Konzept, das Peter Hofbauer, der Direktor des Wiener Theaters Metropol, mit “Words” nun schon in vier verschiedenen Formaten seinem Publikum vorgestellt hat.
Am Anfang stand 2005 die Idee, im Rahmen einer Radiosendung auf Radio Wien Evergreens, Popsongs, Rockhymnen, Powerballaden, also musikalische “Ohrwürmer” zu “erklären” - ihre Texte, ihre Entstehungsgeschichten, interessante Details, Absurdes, Lustiges, Trauriges, Berührendes. Das hat Tradition. Keine Chartssendung ohne kleine Stories “über” Songs. Sie sind oft das Besondere von Sendungen wie Casey Kasems “Top 40″. Wer oder was war mit “Sunny” und “Angie” wirklich gemeint? Welche Liebesgeschichten verbergen sich hinter Songs wie “Jessie” oder “Sarah”?
Der oben kurz angerissene musikhistorische Aspekt ist die eine Intention Hofbauers, eine andere liegt darin, die lyrische Qualität der Lyrics einer neuen Beurteilung zu unterziehen. Peter Hofbauer hat in seinem Bühnenprogramm “Words” meist englische Texte ausgewählt, und oft reicht es da aus, die “Worte”, aus denen sie gebaut sind, einfach einmal ins Deutsche zu übertragen, damit sie vom Publikum neu bewertet werden. Dass das Ganze bei “Words” in Reimform passiert, ist nicht unclever, birgt das doch die Möglichkeit, sich allein durch den gesprochenen (mal mehr mal weniger satirisch angelegten) Vortrag (durch Peter Hofbauer) der Übersetzung eine Möglichkeit offenzuhalten, die postulierte Qualität der Texte gleich wieder zu relativieren. So ist es entweder die gelungene Story eines Songs oder aber die Qualität des Textes, die als einer der Erfolgsfaktoren eines Songs herausgearbeitet wird. Aber nur wenn das Zusammenwirken von Text, Story - und Melodie - klappt, wird daraus Magie, wie Hofbauer meint:
Wenn man sich grundsätzlich die Frage stellt, was denn nun eigentlich die Qualität eines Liedes ausmacht, dann wird man unweigerlich zu der Erkenntnis gelangen: Der Text allein ist es ebenso wenig wie der melodische Einfall oder die mehr oder weniger gefällige Harmonienfolge. Wie bei einer- noch nicht entschlüsselten- chemischen Verbindung müssen Wort und Musik zu einer unverkennbaren und untrennbaren Einheit verschmelzen.
Nicht zu vernachlässigen bei dieser von Hofbauer angesprochenen “chemischen” Verbindung ist auch der gesungene Vortrag der Hits.
Hier kommen die “Metropol Singers” unter der Leitung von Marcus Hagler (& Band) ins Spiel. “Words” Live besteht zum einen aus Moderator Peter Hofbauer, und zum anderen aus einer Band und vier Sängern.
Am 25. November 2008 mit dabei: Dagmar Bernhard, Markus Richter, Sonja Schatz und Andreas Wanasek. Vier Interpreten, die alle einen mehr oder weniger “musicalischen” Background haben. Dagmar Bernhard hat an der Konservatorium Wien Privatuniversität “Musikalisches Unterhaltungstheater” studiert, Andreas Wanasek wird ebenda 2009 sein Diplom machen. Sonja Schatz hat ihre Musicalausbildung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien absolviert, Markus Richter ist in Gablitz am 82er Haus eine Institution.
Die vier Darsteller haben die Aufgabe, das Publikum einerseits in eine Art “wickie, slime & piper”-mäßige Nostalgie-Trance zu versetzen und andererseits wesentliche Merkmale des musikalischen Vortrags der Originalsänger durch künstliche Überhöhung oder auch Parodie in Erinnerung zu rufen. Das gelingt wunderbar. Dagmar Bernhard outriert herrlich eine Aretha Franklin-Parodie, Sonja Schatz drückt sich bei “The Winner Takes It All” ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln, Andreas Wanasek macht unter anderem durch seine wiedererkennbare interessante Stimmfarbe auf sich aufmerksam und arbeitet geschickt mit Markus Richter bei “Gente di Mare” das kratzige Italo-Endtonröchelvibrato heraus - ein kleiner Showstopper.
Die Qualität der musikalischen Darbietungen tänzelt recht pfiffig im Dreiländereck von Kitsch, Karaoke & Nostalgie, und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, “Words” Live ist sehr unterhaltend, und viele haben an diesem Abend wohl mehr gelacht als bei so manch einer Big-Budget-Produktion. Das Metropol hat mit “Words” Live ein Format im Spielplan, das man viele Jahre immer wieder aufnehmen könnte. Nichts spräche zum Beispiel dagegen, entsprechende Motto-Shows zu Themen wie Austropop oder Filmhits zu entwickeln.
“Words” Live ist vermutlich wider im März 2009 im Metropol zu sehen.
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. November 2008 um 23:38 · gespeichert in Theater
Das Theater der Jugend zeigt Shakespeares “Komödie der Irrungen” in einer von Thomas Birkmeir erarbeiteten Fassung ab 10. Januar 2009 (Premiere: 13. Januar 2009) im Theater im Zentrum mit zwei Nestroy-Preisträgern in den Hauptrollen.
Stefano Bernardin wurde mit dem österreichischen Theaterpreis in der Kategorie “Bester Nachwuchs” im Jahre 2005 ausgezeichnet (für seine Darstellung des “Jojo” in “Das Herz eines Boxers”; Regie: Thomas Birkmeir).
Sebastian Wendelin erhielt dieselbe Auszeichnung 2008 (als Sebastian in »Der junge Till« von Gregor Barcal und Alex Scheurer sowie in mehreren Rollen in »I Furiosi« nach Nanni Balestrini, Rabenhof Theater).
Es wird turbulent für Antipholus, den jungen Helden in Shakespeares »Komödie der Irrungen«. Was sich der große Dramatiker für den armen Mann aus Syrakus ausgedacht hat, das hat es wirklich in sich. Doch ist in Shakespeares Welt wahrlich nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Als Antipholus von Syrakus auf der Suche nach seinem lange verschollenen Zwillingsbruder nach Ephesus kommt, scheint die ganze Stadt vollkommen verrückt zu spielen. Wildfremde Frauen lassen zum Abendessen nach Hause bitten, sein Diener Dromio macht, was er will, und überhaupt: Rein gar nichts läuft so, wie er sich das vorgestellt hat. Ob das an den schwarzmagischen Kräften liegt, die – Gerüchten zufolge – in der Stadt ihr Unwesen treiben?
Bis Antipholus entschleiert, was es mit diesen seltsamen Vorkommnissen auf sich hat und sich alles doch noch zum Guten wendet, gilt es eine Menge heikler Situationen durchzustehen, Verdächtigungen von sich zu weisen und Prügel einzustecken.
Was tun, wenn auf einmal nicht mehr sicher scheint, wer man selbst eigentlich ist? – William Shakespeares «Komödie der Irrungen†ist nicht nur für Antipholus eine aufregende Reise zur eigenen Identität – große Liebe, Hoffnung, Enttäuschung und die Angst, verrückt zu werden, eingeschlossen.
Ganz im Stile der Verwechslungskomödie angelegt, verweist Shakespeare auf die ewigen Fragen: Wie einzigartig sind wir eigentlich, wie unverwechselbar? Oder sind wir, wie Antipholus in höchster Not feststellt: »nur eine Träne im Ozean«?
KOMÖDIE DER IRRUNGEN nach William Shakespeare
in einer Fassung von Thomas Birkmeir
Regie: Thomas Birkmeir
Bühne: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Irmgard Kersting
Licht: Lukas Kaltenbäck
Antipholus aus Syrakus/Antipholus aus Ephesus: Stefano Bernardin
Dromio aus Syrakus/Dromio aus Ephesus: Sebastian Wendelin
Kapitän/Angelo: Michael Schusser
Adriana: Friederike Ziegler
Luciana: Heidelinde Pfaffenbichler
Juwelendealerin/Julia: Nina C. Gabriel
Bodyguard der Dealerin: Andreas Kammerzelt
Aishe: Bettina Schwarz
Theater im Zentrum
1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 10. Januar 2009; Premiere am 13. Januar 2009 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 26. März 2009
ab 13 Jahren
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. November 2008 um 12:48 · gespeichert in Event-Tipps
20. Dezember 2008
17:00
bis
20:00
Am 20. Dezember 2008 findet am Wiener Friedrich-Schmidt Platz von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr das Finale der Coca-Cola-Weihnachtstruck Tour 2008 statt.
Wer den Coca-Cola-Weihnachtstruck und den Coca-Cola-Weihnachtsmann live sehen möchte, kommt an diesem Tag voll auf seine Rechnung.
Programmpunkte:
- Tamee Harrisson wird neben anderen Hits den beliebten Coca-Cola Weihnachtssong “A Beautiful Time” präsentieren!
- Bastelwerkstatt: Kerzen basteln und schön verziert mit nach Hause nehmen. Außerdem: eine Spiel- und Malecke sowie Weihnachtsgeschichten.
- Coca-Cola-Museum: alles Wissenswerte über die Geschichte von Coca-Cola, über die gesamte Produktpalette und Infos rund um die »geheime Formel« von Coca-Cola. Zusätzlich werden besondere Stücke aus der größten Coca-Cola Privatsammlung Österreichs gezeigt.
- Coca-Cola-Apotheke: Hier erfährt man, wer Coca-Cola erfunden hat und wie. Die Zuschauer werden ins 19. Jahrhundert zurückversetzt und schauen Dr. Pemberton, dem Erfinder von Coca-Cola, über die Schulter.
- Coca-Cola-Weihnachtsshop: jede Menge Original-Coca-Cola-Weihnachtsgeschenke. Die gesamten Einnahmen aus dem Weihnachtsshop gehen an das Projekt »Homeless Football« (in Österreich geleitet von Ex-Nationalteamspieler Gilbert Prilassnig).
- Weihnachtsmann-Wohnzimmer: ein Foto mit dem Coca-Cola-Weihnachtsmann gefällig? Kein Problem! Das Foto kann man dann auch gleich direkt als Postkarte verschicken oder einfach mit nach Hause nehmen.
- Coca-Cola-Weihnachtspost: Weihnachtsgrüße auf Coca-Cola-Weihnachtsmann-Postkarten und ab damit an Familie und Freunde! Einfach Postkarte ausfüllen und einwerfen! Coca-Cola sorgt für die Zustellung!
Keks-Stube: Weihnachtskekse selbst dekorieren, mit nach Hause nehmen oder weiterschenken!
Martin Bruny am Dienstag, den
25. November 2008 um 13:35 · gespeichert in Broadway
Nachdem das Musical “Oklahoma!” am Broadway Premiere gefeiert hatte und ein Riesenerfolg geworden war, fragte Oscar Hammerstein II. einen Freund, was er denn nun als Nächstes tun sollte. Der darauf: “Erschieß dich!” Einen Hit auf einen Hit draufzusetzen, den eigenen Erfolg zu toppen, das ist nicht einfach.
Mel Brooks hat es definitiv nicht geschafft. Sein Frankenstein-Musical war, das ist jetzt klar, schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die Konsequenz: Aus für “Young Frankenstein” am 4. Januar 2009 nach 514 Vorstellungen. Brooks wollte das von ihm entwickelte Hochpreiskonzept im Ticketverkauf 1:1 von seiner Erfolgsshow “The Producers” (6 Jahre Laufzeit) auf sein neues Baby übertragen - und machte Fehler, zu viele.
Er buchte das zweitgrößte Theater des Broadway, das Hilton Theater, mit 1800 Sitzplätzen, und formierte dann ein Ticketpreiskonzept, dem man eigentlich nur eines wünschen konnte: nämlich, dass es sich zum Flop entwickeln würde: 450 Dollar für Premium Tickets, 375 Dollar für Kategorie 2, gar 120 Dollar noch am Dress Circle.
Nun stellt sich heraus, dass beispielsweise der Internetverkauf der Frankenstein-Tickets zumindest für die Ticketverkäufer kein Geschäft war. Der durchschnittliche Ticketpreis im November 2007 lag bei 217 Dollar, im März 2008 gar nur mehr bei 116 Dollar. Die Nachfrage nach Tickets war mit der Zeit so gering geworden, dass man von einem Boykott der Zuschauer sprechen muss und auch sollte.
Ein weiterer Fehler: Die Produzenten beschränkten den Gruppenticketverkauf auf maximal 50 Stück pro Show. Viele Veranstalter, die meistens mindestens 250 Tickets pro Show benötigen, fielen damit weg. Sie danach doch noch ins Boot holen zu wollen, war vergebene Mühe. Im Januar 2008 gab es zwar Ermäßigungen für Gruppentickets - Wochen nach der Premiere. Da waren aber bereits wieder brandneue Shows am Start - und die zuvor abgewiesenen Veranstalter hatten die Arroganz der Produzenten nicht vergessen.
Die Maßnahmen griffen nicht, was nun folgte, war ein drastischer Rausverkauf. Im März wurden die 450-Dollar-Tickets planiert, man schaltete Werbung mit dem Hinweis: «All tickets $50 to $120.” Im April starteten die Produzenten eine E-Mail-Kampagne mit dem Hinweis: “Tickets starting at $45â€. Im Mai 2008 wurde das Orchester verkleinert, fünf von sieben Streichern mussten gehen. Die Darsteller hatten drastische Gehaltseinbußen zu akzeptieren, oder mussten gehen.
Eine Show wird, das ist wohl auch Mr. Brooks klar geworden, nicht durch jene Publikumsschichten zum Erfolg, die bereit sind, 450 Dollar pro Ticket zu bezahlen. Mundpropaganda passiert durch Leute, die das Theater lieben, oft und gerne ins Theater gehen, und auch durch Fans. Bei einer Ticketpreisgestaltung, die jenseits von Gut und Böse ist, durch das Pech, eine Show in Zeiten der Wirtschaftskrise laufen zu haben, verliert man exakt jenes Publikum, das bereit wäre, durch positive Weiterempfehlung zum Erfolg eines Stücks beizutragen. Und das ist, letztlich, am Broadway nicht anders als in Wien.
Martin Bruny am Dienstag, den
25. November 2008 um 11:25 · gespeichert in Event-Tipps
30. November 2008
14:30
bis
16:30
Porgy & Bess: Von Engerl und Bengerln
So, 30.11.2008, 14:30 Uhr
Eine Produktion des Theater Heuschreck
Buch: Anna Hnilicka & Theater Heuschreck
Musik: Anatolij Olshanskij
Bühne: Klaus Stephan
Kostüm: Maria Fürnkranz - Fielhauer
Regie: Wilo Kamenicky
Mit: Raphael Infanger, Karoline Gans, Anna Hnilicka, Slobodan Damjanovic + Wilo Kamenicky
Um einmal das viel besungene Weihnachtsfest mitfeiern zu können, unterbricht eine neugierige 7-Schläfer- Familie erstmals ihren langen Winterschlaf. Beim großen Weihnachtsfest wollen sie mit einem Flöten-Ständchen alle überraschen. Voll Eifer stürzen sie sich in die Proben – und - die Turbulenzen nehmen ihren Lauf. Wäre da nicht Fünklein, dieses zauberhafte Wesen, das ihnen ein besonderes Geheimnis enthüllt …
Martin Bruny am Dienstag, den
25. November 2008 um 11:07 · gespeichert in Event-Tipps
1. Dezember 2008
19:30
bis
22:30
Schauspielhaus Graz: Loving Angels
AIDS GALA 2008
ARTISTS AGAINST AIDS für die Steirische AIDS-Hilfe
Loving Angels – Eine Inszenierung mit Musik, Tanz, Gesang und Visuals mit internationalen Künstlern unter der Federführung von Darrel Toulon.