Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - 2012

»Theater-Sport & Musik« – Impro-Show des 1. Jahrgangs der Konservatorium Wien Privatuniversität

24. Mai 2012
20:00bis22:00

b3813bf7d6.jpgAb 20. Mai 2012 kämpfen die Studierenden des 1. Jahrgangs der Konservatorium Wien Privatuniversität (Studiengang Musikalisches Unterhaltungstheater) unter dem Motto »Theater-Sport & Musik« an vier Abenden um die Gunst des Publikums.
Erstmals präsentieren sich die »Newcomer” im Rahmen einer Musicalproduktion. Bei ihrer Improvisationsshow teilen sich die Studierenden in zwei Mannschaften und treten in einem spektakulären Duell gegeinander an. Es wird eifrigst um die Wette gesungen, getanzt und gespielt, denn nur ein Team kann gewinnen. Man misst sich in der Kunst des Improvisierens … Musik ist Trumpf! Das Publikum gestaltet den Abend aktiv mit und krönt am Ende die strahlenden Sieger.

Mit Glenna Weber, Ruth Hausensteiner, Kimberley Reidl, Ulrike Hallas, Rafael Weissengruber, Niklas Kerck, David Rodriguez und Adrien Papritz. Unterstützung gibt’s von Andreja Zidaric und Florian Stanek aus dem Abschlussjahrgang.

Musikalische Leitung: David Hojer
Künstlerische Leitung: Erhard Pauer

20./ 21./ 22./ 24. Mai 2012, jeweils 20.00 Uhr
Die Neue Tribüne im Cafà© Landtmann
Dr. Karl-Lueger-Ring 4, UG, 1010 Wien
Kartenpreise: € 15,-/10,- (für Studierende)
Kartenbestellung unter 0664/23 44 256 oder office@tribuenewien.at

Nähere Infos –> hier.

ORF: »Dancing Stars« – Promotion für Alfons Haiders »A Chorus Line«-Produktion

Hat jemand wirklich verstanden, warum die ORF-Show »Dancing Stars« nicht öfter für Musical-Promotion, etwa für jene der VBW, verwendet wurde? Immerhin, in der heutigen Sendung (ORF 1, ab 20.15 Uhr) nutzt Alfons Haider die große Chance, »A Chorus Line«, seine letzte Produktion für die Stockerauer Festspiele, zu promoten. In den einschlägigen Ankündigungen liest man das wie folgt:

Außerdem wird Alfons Haider mit “One” aus “The Chorus Line” im Showprogramm zu sehen sein. [ORF]

Nunja, ist ja nur Musical, da darf man das :-)

Broadway: Die Cast von »Anything Goes« lip-synct One Direction

Starring the Broadway cast and crew of Roundabout Theater Company’s ANYTHING GOES
www.anythinggoesonbroadway.com

Choreographed By: Brandon Bieber & Brandon Rubendall
Directed/Edited By: Raymond J. Lee

»What Makes You Beautiful« sung by One Direction

(created with a Panasonic Lumix GH2, iMovie, an iPhone, and one awesome group of people)

Stage Entertainment: Du bist der Hubschrauber!

Wir erinnern uns: In der Zeit der Megamusicals wurde das Publikum durch »gewagte« Produktionsstunts wie fallende Kronleuchter, krachende Hubschrauber, in letzter Zeit durch ulkige Wendeltreppen beeindruckt. Nein, diese Zeit ist jetzt vorbei. In der kommenden Stage-Entertainment-Produktion »Rocky« gibt es zwar einen rollenden Boxring, aber der wahre Star der Produktion wird der Zuschauer sein. Wir werden uns anschauen, einander anerkennend auf die Schultern klopfen und uns dabei denken: »Jo, schee bled samma, dass ma 159 Euro dafür zoit hom.«
159,44 Euro (+ Spesen) kostet am Wochenende für das »Rocky«-Musical in Hamburg ein »Golden Circle«-Ticket, das einen mittigen Sitzplatz garantiert an genau jener Stelle, wohin dann im Laufe der Show der mobile Boxring gerollt wird. Die Zuschauer verpflichten sich mit dem Kauf der Karte, zu bestätigen, dass sie ihrerseits mobil genug sind, ihren Platz zu verlassen, wenn der Boxring kommt, und eine Treppe zu einem neuen Sitzplatz zu besteigen. Wo das sein wird, liest sich folgendermaßen:

Alle Besucher mit einem Golden Circle-Ticket ( Preiskategorie 5) dürfen nun neue Plätze auf einer Tribüne direkt am Ring einnehmen und bilden damit den “Golden Circle” direkt am Ring. Sie erleben den finalen Kampf hautnah – ähnlich den VIPs beim richtigen Boxkampf. Dies sorgt für ein einzigartiges Theatererlebnis.

Es liegt an uns, den neuen Stars, das alles mitzumachen oder zu sagen: Nö, jetzt reicht es dann mal mit den Preisen, ne?

Zum »Golden Circle«-Ticket geht’s –> hier.

Off-Broadway: Gabriel Kahane – »February House« (2012)

»In the early 1940s, a group of artists — among them writer Carson McCullers, composer Benjamin Britten, poet W.H. Auden, author Paul Bowles and burlesque celeb Gypsy Rose Lee — participated in an experiment in communal living in a ramshackle Brooklyn brownstone home at 7 Middagh St.
It’s the subject of the musical “February House,” receiving its world premiere at New Haven’s Long Wharf Theatre, opening Feb. 22. After the show finishes its run March 18, it moves to off-Broadway’s Public Theater where it opens in May.«

It’s the music that makes the magic in «February House” (…)
What saves »February House« from annoying gaucheness and pretension is the obvious affection that its creators feel for their subjects. This show suggests a sweet collection of fans’ notes, set to music that is something more than that. As a lyricist, Mr. Kahane, a singer-songwriter who eludes pigeonholes, may hardly be on a level with Auden, three of whose poems he courageously uses as the basis for songs.
But the music he writes artfully captures the spirit of the years in which «February House” is set. The style of his music, performed by a wonderful onstage band, might be described as sentimental modernism, both lyrical and tense, delicate and harsh. It’s the sound of the age of anxiety, echoing through the voices of artists who can’t avoid feeling its tremors. [Ben Brantley, The New York Times]

Links
- Public Theater
- Gabriel Kahane

Broadway: Aus für »Priscilla«, »Newsies« ab sofort open end

Das war’s für »Priscilla Queen of the Desert«. Eigentlich viel länger, als zu erwarten war, hielt die Show am Broadway durch. Am 24. Juni 2012 ist aber nun Schluss. 23 Previews und 526 reguläre Vorstellungen werden dann seit der ersten Preview am 28. Februar 2011 über die Bühne gegangen sein. Die 15 Millionen Dollar Produktionskosten konnten nicht hereingespielt werden. Ein Flop!

Aber es gibt auch erfreulichere Neuigkeiten. Mit acht Tony-Award-Nominierungen in der Tasche und bombastischen Vorverkaufszahlen müssen die Produzenten der Show »Newsies« nun nicht mehr tiefstapeln. Ab sofort läuft das Musical am Broadway »open end«. Fünf Millionen Dollar hat diese Produktion gekostet, 7,9 Millionen Dollar hat sie bereits eingespielt. Ein Hit!

Links
- New York Times: Broadway Musical ‘Priscilla Queen of the Desert’ to Close
- New York Times: Don’t Stop the Press! ‘Newsies’ Run Is Now Open-Ended

Life Ball 2012: Jeremy Schonfeld LIVE

Am 25. Mai 2012 veröffentlicht Jeremy Schonfeld seine neue CD »Iron & Coal« in Österreich (Vertrieb Hoanzl). Das Album wurde zur Gänze in Wien von Beat4Feet produziert, Jeremy wird Songs daraus am Life Ball (19. Mai 2012) im Rathaus nach der großen Show um 0.15 Uhr präsentieren.

Näheres zur CD gibt es –> hier.

Link
- Jeremy Schonfeld

Sommerspiele Melk 2012: »Like a Virgin«

5. Juli 2012
20:15bis22:15

Eine 80er-Jahre-Musikrevue mit Songs von Madonna bis Falco feiert am 5. Juli 2012 bei den Sommerspielen Melk Premiere. Der Veranstalter beschreibt diese Produktion folgendermaßen:

Welcome back! Schulterpolster, Perlenketten, Föhnfrisuren und Leggings. – All die 80er Signets sind wieder da. So bunt, exzentrisch, unübersehbar. Vielfältiger als die Musik der 80er Jahre kann Popmusik nicht sein. Mit »Like a Virgn«, so der Titel dieser exzentrischen Show, surft man nicht mit bloß mit Nena auf der Neuen Deutschen Welle, huldigt mit Wolfgang Ambros dem Austropop, träumt von Madonna, geht mit Prince durch violetten Regen, läutet mit David Bowie eine neue, androgyne Romantik-Welle ein und rockt mit AC/DC Hells Angels. Die Sommerspiele Melk entwickeln mit dieser Produktion das erfolgreiche Format der Musikrevue weiter und fesseln das Publikum mit einer fulminanten Show vor der atemberaubenden Kulisse des Weltkulturerbes Stift Melk.

Leading Teamrevue2.jpg
Regie: Pascale Sabine Chevroton
Musikalische Leitung & Arrangements: Matthias Bauer
Bühne: Daniel Sommergruber
Kostüme: Moana Stemberger
Licht: Dietrich Körner
Sounddesign: Bernhard Sodek

Cast
Tini Kainrath, Franziska Hetzel, Ingrid Lang, Ronald Glaser, Peter Groisböck, Julian Loidl, Matthias Hacker, Markus Kofler, Anselm Lipgens, Denis Petkovic u. a.
Band der Einsamen Herzen

Spielzeit: 5. Juli bis 11. August 2012, Wachauarena Melk

Link
- Sommerspiele Melk

Broadway: Das Geheimnis der Longest Running Shows

Was verbindet neun der zehn »Longest Running Broadway Shows«?

01. The Phantom of the Opera
02. Cats
03. Les Miserables
04. Chicago
05. A Chorus Line
06. The Lion King
07. Oh Calcutta
08. Beauty and the Beast
09. Rent
10. Mamma Mia!

Diese Frage beantwortet Ken Davenport in seinem Blog »The Producer’s Pespective«. Die Antwort lautet: Keine einzige der Shows (bis auf eine, ein Revival) ist mit einem Star an den Start gegangen.

Ken Davenport:

Make the show the Star. That’s the key to a long runner. In a new show, stars are nothing but expensive insurance policies for those who lack the confidence in their own material. Stars make us lazy. And they ask for crazy things like special luxury wallpaper (true story).

Zum Artikel von Ken Davenport geht es –> hier.

Michael Tilson Thomas: Music and emotion through time


« zurueck · vor »