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Archiv - Event-Tipps

Schloss Kobersdorf: Der eingebildete Kranke

7. Januar 2011
20:30bis23:30

Molière - französischer Autor, Theaterdirektor, Schauspieler und Regisseur - wählte in fünf seiner Komödien die Ärzte als Zielscheibe des Spotts und reagierte so auf die damals weit verbreitete Scharlatanerie dieses Berufsstandes, der sein Geschäft mit der Angst der Menschen machte. Das grandiose Spiel um Gesundheit und Krankheit, Liebesleid und Darmbeschwerden, Hypochondrie und Todesangst macht Molières letztes Werk auch heute noch zu einem seiner erfolgreichsten Stücke.

Der wohlhabende Bürger Argan hält sich trotz seiner robusten Gesundheit für todkrank. Geplagt von unzähligen Krankheitssymptomen tyrannisiert er seine Familie und verschreibt sich Ärzten und Apothekern, die ihn regelmäßig mit teuren Medikamenten versorgen. Da es dem tyrannischen Argan am liebsten wäre, er hätte einen Mediziner in der Familie, will er seine Tochter Angélique zwingen, einen Arzt zu heiraten, den sie nicht liebt. Da greift das Hausmädchen Toinette energisch und listig ein und unterzieht den scheinbar Kranken einer schmerzhaften Kur: sie öffnet ihm die Augen.

„Der eingebildete Kranke“ (Le Malade imaginaire) wurde am 10. Februar 1673 mit großem Erfolg im Theater des Palais-Royal in Paris uraufgeführt. Von tragischer Ironie ist es, dass Molière - kurz nach der vierten Vorstellung, in der er den Titelhelden Argan spielte - noch im Kostüm verstarb.

Aufführungstermine
7. bis 31. Juli 2011 jeweils Donnerstag bis Sonntag
Beginn: 20.30 Uhr

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Freie Bühne Wieden: Marlene Dietrich

11. Januar 2011
19:30bis21:30

Marlene Dietrich ist der einzige deutschsprachige Weltstar, schreibt die „Süddeutsche Zeitung”. Seit ihren Rollen in „Der blaue Engel”, „Shanghai-Express” und „Zeugin der Anklage” ist sie als Schauspielerin auch bei uns unvergessen. „Der männermordende Vamp” und „Die geheimnisvolle Mondäne” sind ihre Beinamen, aber … Wie war sie wirklich?

Gerald Szyszkowitz, der in der „Freien Bühne” schon Franz Schubert und Gustav Mahler, Leopold Figl und Bruno Kreisky auf die Theaterbretter gebracht hat, präsentiert zu Silvester 2010/2011 nun Marlene Dietrich. Das heißt: Michaela Ehrenstein spürt der politisch integren Schauspielerin zwischen Wien, Berlin und Hollywood nach. Aber sie erinnert nicht nur an ihre Theater- und Filmrollen, sondern singt auch ihre berühmtesten Lieder „Kinder, heut abend such ich mir was aus”, „Ich bin die fesche Lola”, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt”, „Johnny”. „The boys in the backroom”, „Black market”, „Illusions”, „The laziest girl in town”, „Lilli marleen” und „La vie en rose”.

Marlene Dietrich
von Gerald Szyszkowitz, Uraufführung
Mit Michaela Ehrenstein
Musik: Bèla Fischer jun./Lászlò Kövi
Regie: Gerald Szyszkowitz

Premiere am 11.01. um 19:30
weitere Vorstellungen von 12.01. bis 14.01. und von 25.01. bis 28.01.2011

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stadtsaal: Alfred Dorfer - “bisjetzt”

11. Januar 2011
20:00bis22:00

Alfred Dorfer: “bisjetzt”
Ein Rückblick von Alfred Dorfer

In “bisjetzt” blickt Dorfer zurück. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches. Ein Mix aus seinem reichhaltigen Schaffen, jeder Abend unvergleichlich, stets in etwas anderer Zusammenstellung. Er kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen in der Kabarettgruppe Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (Freizeitmesse, Indien). Klassiker wie “Die Drei Könige” oder “Badeschluss im Arbeiterstrandbad” bis zum preisgekrönten “fremd” werden zu sehen sein.

“bisjetzt” ist dennoch kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei Dorfer üblich, ein eigenständiges Stück. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines geistreichen Gesellschafts-Satirikers und scharfsinnigen Polit-Kabarettisten. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Er ist der vielfältigst Begabteste unter seinen deutschsprachigen Kollegen“.

Mit dabei die Musiker Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.

Termine
11.-15., 18., 20.-22., 25.-29. und 31. Januar 2011; 1.-3., 14.-16., 18.-19. Februar 2011 jeweils um 20 Uhr

STADTSAAL, Mariahilferstraße 81, 1060 Wien, office@stadtsaal.com, www.stadtsaal.com

Karten
ab € 19,50

Telefonische Kartenreservierung mit fixer Sitzplatzvergabe: 01 / 909 22 44
MO – FR: 15:30 – 19.00
SA – SO (bei Spielbetrieb): 17.00 – 19.00

Kartenabholung vor Ort mit fixer Sitzplatzvergabe ab 6.12.2010: Täglich 18.00 – 19.30

Vorverkauf mit fixer Sitzplatzvergabe:
0-24h über den Webshop auf www.stadtsaal.com und das gesamte ÖTicketnetz.
(www.oeticket.com, 01/96096)

In allen Raika-Filialen (W/NÖ)

Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: Vorverkaufspreis auch am Spieltag an der Abendkassa
Kartenpreis € 12,- für Studenten, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener (kontingentiert, Lichtbildausweis, persönliche Kartenabholung vor Ort)

Theater Drachengasse: 4 Gossip Operas

11. Januar 2011
20:00bis22:00

4 GOSSIP OPERAS
Ein Musiktheater nach vier Meldungen der internationalen Klatsch- und Tratschpresse
von Alexander Kukelka

Uraufführung
Auftragswerk Theater Drachengasse

11. Jänner - 13. Februar 2010
Di-Sa um 20:00 Uhr

10. Jänner 2010, 11:00 Uhr: Einführungsmatinee mit Musikausschnitten
Moderation: Otto Brusatti

Bombenterror im Urlauberparadies! Mutter isst Leiche ihres Babys! Lady Gaga ist ein Mann! flüstert der Chor der Schweinegrippe-Hysteriker. Und beschwört gleich darauf 1. den allgemeinen Verfall der sittlichen Moral durch ungezügelte Lust, 2. die Kunst als wahren Motor für Reichtum, Ruhm und Prominenz, zerstört so ganz nebenbei 3. eine stille Liebe durch giftigen Tratsch und zeigt 4., dass auch aus einem vom Schicksal getretenen Kannibalen ein Mensch wie du und ich werden kann.

Cast
Dieter Kschwendt-Michel
Eva-Maria Neubauer
Christoph Sommersguter

Leading Team
Komposition/Buch/Regie: Alexander Kukelka
Bühne/Kostüm: Maria Theresia Bartl
Musiker: Wolfgang Kornberger, Alexander Kukelka, Peter Uhler

Karten und Info: Telefon: +43 1 513 14 44 oder www.drachengasse.at
Theater Drachengasse: A-1010 Wien, Fleischmarkt 22

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WUK: The Wolf Boys

14. Januar 2011
20:00bis22:00

norton.commander.productions. - George Tabori Preisträger 2010 - beschäftigen sich in ihrer neuen Arbeit gemeinsam mit Otmar Wagner und Ole Wulfers mit dem Phänomen des Horrors. Sie untersuchen die Archetypen Werwolf und Vampir im Neubaugebiet, besingen die genetische Lust und Notwendigkeit des Tötens und lassen sich voller Melancholie durch schwarze Romantik treiben. Die Dimension des Unheimlichen dient dabei als Möglichkeit, die etablierte Ordnung jederzeit von innen her zu bedrohen. Das Grauen unterminiert aber auch Familie, Beruf und Eheleben. Dabei eröffnet das Sujet ein „anatomisches“ Theater, in dem es um exemplarische Öffnungen, auch von Perspektiven, geht.

Aufführungstermine
14. bis 16 Januar 2011, Beginn jeweils 20:00 Uhr

Tickets
Vorverkaufspreis: € 10,00
Abendkassapreis: € 12,00
Preis im Onlineshop inkl. Gebühren: € 10,00
Mitgliederpreis: € 8,00
Ermäßigter Preis: € 8,00
ermäßigt und Regie 8 Euro

Aufführungsort
WUK-Saal: U6, 40, 41, 42, 40A - Station Währinger Straße/Volksoper 5, 33 - Station Spitalgasse

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Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung mit Oliver Wimmer, James Cottriall und Luttenberger*Klug

20. Januar 2011
19:00bis23:30

Zwei Schülerinnen des 5. Jahrganges der Höheren Bundeslehranstalt Bergheidengasse für Tourismus und wirtschaftliche Berufe in Hietzing veranstalten im Rahmen ihres Maturaprojekts am 20. Januar 2011 ein Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung.

Für die gute Sache auf der Bühne:

* Oliver Wimmer
* Special Guest: Zweitfrau unplugged
* Fii-mit seiner Beatbox-Show
* Luttenberger*Klug
* Valentin Urse
* James Cottriall

Ein Buffet und eine Tombola werden das Event abrunden. Der Reinerlös des Abends geht zur Gänze an die St. Anna Kinderkrebsforschung. Als DJ mit dabei: Alex List.

EINTRITT/SPENDE: € 15,00 pro Person
INFOS und KARTENBESTELLUNGEN unter: gemeinsam-fuer-st.anna@gmx.at

Donnerstag, 20. Januar 2011: 19:00-23:30 Uhr
Ort: Festsaal des Goethe-Gymnasiums Astgasse, Astgasse 3, 1140 Wien

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brut zeigt Premiere von “You Dirty Dancing” im Wiener Konzerthaus

20. Januar 2011
20:00bis22:00

Nach seinem Publikumserfolg “Die lustige Witwe”, in der er mit vier polnischen Reinigungsdamen einen Clash der Klischeewelten inszeniert hat, bleibt Cezary Tomaszewski dem Musiktheater als Unterhaltungsformat treu. Sein neues Projekt verspricht eine Reise in die Welt von Baby und Johnny: schwüle Sommernächte, verbotene Liebe, heiße Tänze, Abtreibung, bittere Tränen und nicht zu vergessen die Wassermelonen. Das schmutzige Tanzen scheint wieder den Nerv der Zeit zu treffen. In der Tanz- und Performancenacht 2010 hat bereits Stephanie Cumming mit einem Tanz à la Swayze das “brut”-Publikum emotionalisiert. Höchste Zeit, sich ausgiebiger dem Teenage-Kult zu widmen.

Tomaszewski hat die bildenden KünstlerInnen Agata Wińska & Maciej Chorazy eingeladen, Motive aus dem Kultfilm Dirty Dancing zu rekonstruieren und live zu performen, um „the time of our lives“ heraufzubeschwören. Und während Johnny und Baby wieder einmal zur entscheidenden Hebefigur ansetzen, haben im Kopf schon alle längst die Kontrolle verloren. Dancing to the beat of their hearts

Cezary Tomaszewski: You Dirty Dancing
Erstaufführung
Konzerthaus: 20.01 20:00, 21.01 20:00, 22.01 20:00, 23.01 20:00, 24.01 um 20:00 Uhr
www.cezary-tomaszewski.blogspot.com
Eine Koproduktion von Cezary Tomaszewski und brut Wien.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Polnischen Instituts Wien.
13,-/7,- ermäßigt

Theater Nestroyhof Hamakom: Die Denkwelten und die Liebe von Hannah Arendt und Martin Heidegger

24. Januar 2011
20:00bis22:00

Anlässlich der Theaterproduktion ‚Banalität der Liebe’ am Theater Nestroyhof Hamakom präsentiert der Hamakom Salon ein philosophisches Gespräch zu den Denkwelten der Philosophin und politischen Denkerin Hannah Arend und ihrem Lehrer und Meister, Geliebten und Widersacher, dem existentialistischen Philosophen Martin Heidegger.

Arendts Lebenswerk steht für das ‚Verstehen Wollen’ und für ein ‚Denken ohne Grenzen’; ihr Denken wurde ursprünglich beeinflusst von Heidegger; in ihrem Hauptwerk ‚Vita Activa’ manifestiert sie erstmals ihre eigenständige und originelle Kritik an Heidegger; ein Leben lang denkt sie mit und gegen ihn, ein Leben lang währte für sie diese ungelebte Liebe. Heidegger hat im Gegensatz zu Arendt in seinen Denkgebäuden Liebe nicht konkret verhandelt, aber auch ihm widerfuhr diese Liebe seines Lebens ganz existentiell.

Der Hamakom Philosophiesalon sucht Annäherungen zu den manifestierten Denkwelten und der – nur durch wenige Briefdokumente erfassbaren - Geschichte der Liebe von Arendt und Heidegger zu thematisieren. Wie kann man philosophisch über Liebe, z.B. zwischen zwei bedeutenden Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts, sprechen? Wo ist das Ereignis der Liebe im Politischen anzusetzen, wo ihre Banalitäten und Aporien, wie ist der Zusammenhang von Gefühl und Macht, Handeln und In-Der-Welt-Sein. Und andere Fragen.

PETER KAMPITS: Geboren 1942; em. Professor für Philosophie/ Universität Wien; Gastprofessuren in den USA, Türkei, Slowakei und Kroatien. 1987-1991 u. 2001-2004 Vorstand des Instituts für Philosophie/ Universität Wien; 1988-1995 Wissenschaftlicher Leiter u. Direktor des Zentrums für Ethik und Medizin/ Wissenschaftliche Landesakademie Niederösterreich. Vorstandsmitglied/ Internationale Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. Zahlreiche Publikationen.

ARNO BÖHLER: Gastprofessor am Institut für Philosophie/ Universität Wien und Filmemacher (GRENZ_film). Leitung des FWF-Forschungsprojekts: “Generating Bodies – Korporale Performanz”. Veröffentlichungen u.a. „Ereignis Denken. TheatRealität, Performanz, Ereignis“ [Hrsg.], Passagen Verlag, Wien 2009; “Philosophy On Stage”, GRENZ_film [Hrsg.], Doppel-DVD, Passagen Verlag, Wien 2007; „Singularitäten. Vom zu-reichenden Grund der Zeit.“, Passagen Verlag, Wien 2005.

SOPHIE LOIDOLT: Geboren 1980; Studium der Philosophie in Wien, Forschungsaufenthalten in Leuven, Paris und New York; 2007 Promotion sub auspiciis praesidentis; seit 2006 Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie/ Universität Wien; 2010-2013 APART-Stipendiatin/ Österreichischen Akademie der Wissenschaften; WS 2010 Visiting Scholar/New School for Social Research, New York.

BERND BÖSEL: Geboren 1977; Philosoph, Lehrbeauftragter für Ethik am Institut für Philosophie/ Universität Wien, und für Ästhetik/ Kunstuniversität Linz, sowie an der Modeschule Wien/ Schloss Hetzendorf. Arbeiten zu Martin Heidegger, Friedrich Nietzsche und Michail Bachtin. Mitherausgeber der ‚Praterstern Protokolle’ Reihe Passagen Philosophie.

Theater Nestroyhof Hamakom: Die Denkwelten und die Liebe von Hannah Arendt und Martin Heidegger
Im Gespräch:
Univ. Prof. Dr. PETER KAMPITS
Univ. Doz. Dr. ARNO BÖHLER
Dr. SOPHIE LOIDOLT
Dr. BERND BÖSEL
24. Jänner 2011, 20.00 Uhr, freier Eintritt

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“Die Banalität der Liebe” im Theater Nestroyhof Hamakom

25. Januar 2011
20:00bis22:00

Das Theater Nestroyhof Hamakom zeigt ab dem 25. Januar 2011 die Geschichte der lebenslangen Liebe zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger - zwischen zwei bedeutenden Theoretikern des 20. Jahrhunderts, deren Denkwelten sich so sehr beeinflussten wie sie sich widersprachen.

“Die Banalität der Liebe”, Savyon Liebrechts Theaterstück, das im Titel auf Arendts Schrift von 1963 „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ anspielt, schafft zwei Ebenen.

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Die Gegenwartsebene folgt einer fiktiven Begegnung zwischen der 69-jährigen Hannah Arendt in New York und einem israelischen Studenten, der sie interviewt. Im Laufe der Befragung entfaltet sich nicht nur seine fanatische, in diesen Jahren durchaus gängige Kritik an Arendts politischer Haltung, sondern auch seine persönliche Leidensgeschichte, aufgrund derer er glaubt, sie des Verrats verurteilen zu können.

Die Erinnerungsebene stellt die komplexere Wirklichkeit einer lebenslangen Liebe dar: Der Beginn der Beziehung zwischen der 18-jährigen jüdischen Studentin Hannah Arendt und dem 35-jährigen Philosophieprofessor Martin Heidegger 1924 in Marburg. Die Trennung, die aufgrund der Ohnmacht der Liebenden, aber auch der philosophischen Emanzipation der Studentin geschieht, und sich 1933 zum dramatischen politisch-ideologischen Abbruch erhöht, als Arendt aus Deutschland fliehen muss und Heidegger NSDAP-Mitglied und Rektor Deutschlands erster “Führeruniversität“ in Freiburg wird.
Der Versuch der Wiederbelebung der Beziehung ab 1950, in allen Widersprüchen einer trotz Verrat und Entfremdung noch existierenden Liebe.

An der Figur des Studenten erschließt sich etwas, was an anderen auch ist. Es ist die Position des Normalen, der Vorurteile, des Misstrauens, die den Schmerzensraum einer unzulänglichen Rationalität, einer Ratlosigkeit umfasst, die den zur Zeit der Handlung herrschenden Meinungen innewohnt. Hannah Arendts Verweilen in den Erinnerungen indessen, schreibt sich ein in den Raum zwischen dem Moment der Liebe, das eigentliches Leben in der Welt ermöglicht (Heidegger) und der Schwierigkeit, die Welt zu lieben, in der wir als Liebende sind (Arendt).

Regisseur Michael Gruner sucht die Brüche entlang dieser Geschichte im Inhaltlichen wie im Formalen zu ergründen. Diese Liebe war wirklich. Zwei Menschen, denen es um die Bewahrung der wahren Liebe und des wahren Denkens ging, denen der Glaube an Werte und das Vermögen, sie
umzuwerfen, gegeben war. Warum vermochten sie der Liebe keine Realität zu geben? Sind sie tatsächlich an den Verhältnissen gescheitert?

Die Banalität der Liebe
Premiere: Dienstag, 25. Januar 2011, 20.00 Uhr
Spieltermine: 26.–29. Januar 2011, 8.–12. und 15.–19. Februar 2011, jeweils 20.00 Uhr

Spielort: Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Inszenierung: Michael Gruner
Bühne/Kostüm: Gabriele Sterz
Choreographie: Michael Sieberock- Serafimowitsch
Dramaturgische Assistenz: Amira Bibawy
Produktionsleitung: Martina Schmidt
Regieassistenz: Max Mayerhofer
Lichtgestaltung: Harald Michlits
Realisierung/Bühnentechnik: Reinhard Taurer
Sounddesign: Roumen Dimitrov
Tontechnik: Jürgen Lentsch
Technische Assistenz: Vedran Mandic
Deutsche Übersetzung von Vera Loos und Naomi Nir-Bleimling
Rahmenprogramm: Filme / Diskussion / Lesung
17. & 24. Januar 2011, 20.00 Uhr

Mit: Juliane Gruner, Hans Diehl, Christian Higer, Patrick Jurowski

Link
- Theater Nestroyhof Hamakom

bühnebaden/Nightline: “Von Bach … Bis Bernstein” - Soloabend mit Patricia Nessy

27. Januar 2011
19:30bis22:30

Patricia Nessy war im Musical „Elisabeth“ zu sehen oder auch in der Operette „Clivia“ oder als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“. Das Allroundtalent ist in vielen Genres zu Hause, festlegen lässt sie sich nicht. Diesen Anspruch stellt sie auch an ihr Publikum.

Von Bach … Bis Bernstein - Soloabend von und mit Patricia Nessy
Soirée im Max-Reinhardt-Foyer
Do 27.01.2011, 19:30 Uhr

Weiteer Infos –> hier

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