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Archiv - Event-Tipps

Ronacher/Probebühne: Creeps

1. Februar 2012
19:30bis21:30

Entgegen ursprünglichen Ankündigungen seitens der VBW, die Probebühne des Ronacher recht regelmäßig bespielen zu wollen, finden eher selten Vorstellungen in diesem Theaterraum statt. Eine dieser eher seltenen Produktionen ist am 1. Februar 2012 zu sehen: „Creeps“, ein Theaterstück von Lutz Hübner über das Spiel mit Träumen, Hoffnungen, Defizit und Vermarktung junger und jung gebliebener Menschen in Castingshows unter der Regie von Tamara Hattler.

Kaum ein anderes Fernsehformat spiegelt den Zeitgeist wohl dermaßen wieder wie Castingshows. Es gibt keinen Sender, der nicht versucht, in dem „Persönlichkeitsvermarktungswettbewerb“ mitzumischen. Castingsendungen sind die moderne Brutstätte sogenannter „Stars“.
Persönlichkeit und Menschlichkeit bleiben nicht selten auf der Strecke. Je schriller, je brutaler, umso besser. Egal ob jung oder alt, jeder, der diesen Kick des kurzen Berühmtseins verspüren möchte, spielt im größten Zirkus unserer heutigen „Hochkultur“ mit. Früher ging man ins Varieté, um Kuriositäten zu betrachten, heute findet man sie auf der Fernsehbühne.

Mehr als zehn Jahre sind seit der Uraufführung von Lutz Hübners Jugendstück „Creeps“ vergangen, und dennoch ist das Stück aktueller denn je zuvor.

Inhalt
Petra, Maren und Lilly-Marie sind ihrem Traum zum Greifen nahe, denn sie werden zur Endrunde für das Moderatorinnencasting für die neue Trendfashionmusicshow „Creeps“ ins Studio geladen. Doch nur eine von ihnen kann es schaffen. Da heißt es keine Rücksicht auf Verluste, Ellenbogen raus und durch! Gehetzt durch den Produzenten Arno und ihre Versagensangst beginnt ein rücksichtsloser Kampf zwischen den Konkurrentinnen, bei dem kein Auge trocken bleibt, kein Geheimnis sicher ist und man besser niemandem traut.

Mitwirkende
Susanne Preissl (Produktion und Schauspielerin der Rolle Maren)
Sophie Berger (Produktion und Schauspielerin der Rolle Petra)
Sophie Prusa (Schauspielerin der Rolle Lilly-Marie)
Philipp Bernhard (Schauspieler der Rolle „Off-Voice“ und Tontechniker)

Tamara Hattler (Regie)
Silke Ofner (Dramturgie)

Tickets
Wien Ticket 01/588 85 sowie unter allen Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien.
Einheitspreis € 15,- freie Platzwahl

Ort: Ronacher, Probebühne/Zugang über Schellinggasse 4, 1010 Wien
Vorstellungstermine: 1. Februar 2012, 19.30h
Am 2. Februar 2012 gibt es um 9 Uhr und 11 Uhr Schülervorstellungen.

Burgtheater/Kasino am Schwarzenbergplatz und Wiener Kammeroper: Down-Syndrom Festival

2. Februar 2012
19:00bis22:00

Am 21. März 2012 jährt sich zum siebten Mal der Welt-Down-Syndrom-Tag. Die „I Dance company“ ruft daher von 2. bis 21. März 2012 mit dem Down-Syndrom-Festival ein überregionales „Inklusion.Tanz.Theater Großstadtevent“ im Burgtheater/Kasino am Schwarzenbergplatz und der Wiener Kammeroper ins Leben.

Nähere Infos zum Festival bietet die Website der I Dance Company –> hier.

ENSEMBLE08: Hamlet

2. Februar 2012
19:30bis22:30

hamlet.jpg Der Wiener Theaterverein ENSEMBLE08 zeigt ab 2. Februar 2012 im Wiener Off Theater William Shakespeares „Hamlet“ in einer kurzweiligen Inszenierung voller Intrigen, Mord, Exil und kollektivem Amoklauf.

Inhalt

Was sich im dänischen Königshaus in Shakespeares Drama abspielt, könnte genauso in einem Großunternehmen 2012 ablaufen. Unsere Möglichkeiten haben sich verändert, wir sind moderner und schneller geworden. In der Gegenwart bestimmen nicht mehr Könige das Geschehen, sondern Geschäftsleute. Erfolgreiche Unternehmer, Hedgefond-Manager, Vorstandsvorsitzende und Börsenhaie haben das Sagen. Trotz Wirtschaftskrise und allgemeiner Unzufriedenheit bleiben diese Strukturen weiterhin bestehen.
Trotz einer Verschiebung der Macht weg von den adeligen, „durch Gott“ zum Herrschen bestimmten Familien hin zu jenen, die das Geld verwalten, haben sich die menschlichen Tragödien und Schicksale seit Shakespeare nur zu einem geringen Teil verändert.
Das System in dem sich Hamlet bewegt basiert auf Ungerechtigkeit. Doch erst eine Tragödie führt ihm vor Augen, dass sich etwas ändern muss.
Viele Menschen schaffen es heutzutage nicht ihre moralischen Ansprüche zu verfolgen und mit dem vorgegebenen System zu brechen. Hamlet war und ist eine Symbolfigur für das Dilemma der Menschheit. Entweder man fügt sich einem ungerechten System und verleugnet seine eigenen Werte oder man kämpft für Gerechtigkeit und muss letztendlich daran scheitern.

Besetzung
Claudius: Artur Ortens
Geist: Peter Uray
Gertrude: Silvia Steindl
Hamlet: Markus Schöttl
Horatio: Philipp Stix
Laertes: Benjamin Plautz
Ophelia: Martina Ebm
Polonius: Kajetan Dick
Rosenkranz/Güldenstern: Christina Scherrer

Leading Team
Regie: Benjamin Plautz
Dramaturgie: Helmut Käfer
Lichtdesign: Andrea Korosec
Bühne: Joachim Schenk | Benjamin Plautz
Regieassistenz: Bernadette Scherrer
Marketing & PR: Andreas Anker
Produktionsleitung: Joachim Schenk

Termine
Premiere 2. Februar 2012
04., 05., 10., 11., 17., 18. Februar 2012
29., 30., 31. März 2012
Beginn jeweils um 19.30 Uhr

Spielstätte
Das OFF Theater
Kirchengasse 41, 1070 Wien
www.off‐theater.at
Tel.: 01 523 17 29

Tickets
- OE-Ticket
- Per Mail: karten@ensemble08.at
- Tel.: +43 (0) 1 / 990 81 51
- Vorverkaufsstelle: Klavierhaus Blüthner, 1010 Wien, Bräunerstraße 5 (Tel.: 01 5120110)
€ 20/ € 10 ermäßigt

Porgy & Bess: „Naima Lea“ – das Kindermusical von Stella Jones

3. Februar 2012
14:00bis16:00
3. März 2012
14:00bis16:00

naima.jpgAm 3. und 4. März 2012 zeigt die Wiener Jazz- & Soul-Sängerin und Produzentin Stella Jones im Jazzclub Porgy & Bess „Naima Lea“, ihr zweites Kindermusical.

Handlung
Naima Lea erzählt die Geschichte der Pharaonin Naima Lea, die ihr oberägyptisches Herrschaftsgebiet vor den üblen Machenschaften ihres Widersachers bewahren will. Der Pharao Unterägyptens wiederum versucht mit allen Mitteln, Naimas Land an sich zu reißen und schmiedet gemeinsam mit dem gesichtslosen Magiermeister Mahmut dunkle Pläne. Doch die Pharaonin hat ein Geheimnis. Wird es dem Pharao gelingen, Naimas Land zu erobern?

Weitere Infos zur Show finden sich –> hier.

Leading Team
Regie: Wolfgang Palka
Produktion, Musik & Idee: Stella Jones
Choreografie: Marta Lastowska
Organisation/Presse: Isilistening

Cast
Nele Moser (Naima Lea)
Konstantin Zander (Pharao)
Jonas Kägi (Magiermeister)
Stanja Hezoucky (Dienerin / Löwin)
Lisa Greslehner (Dienerin / Krokodiltänzerin)
Alixa Kalass (Dienerin / Skorpiondame)

Premiere: Samstag 3.März 2012, 14:00 Uhr
Weitere Vorstellung: Sonntag, 4. März 2012, 14:00 Uhr

Karten
- Tel.: 01/ 51 28811 (Mo bis So ab 16 Uhr)
- Online: www.porgy.at

PORGY & BESS, Riemergasse 11, 1010 Wien
Eintritt: Eur 15.-

Kammerspiele: „Sein oder Nichtsein“ – Darf über Nazis gelacht werden?

15. Februar 2012
20:00bis22:00
15. März 2012
20:00bis22:00

Foto: Rita Newman

„Darf über Nazis gelacht werden?“ – Das fragt in einer Aussendung anlässlich der bevorstehenden Premiere von Nick Whitbys „Sein oder Nichtsein” die Presseabteilung der Wiener Kammerspiele.

1942 drehte Ernst Lubitsch in Amerika mit der Nazi-Farce „Sein oder Nichtsein“ die Vorlage für dieses Bühnenstück und einen seiner bekanntesten Filme. Doch neben begeisterten Reaktionen kam es auch zu Protesten. So wurde ihm vorgeworfen, den Nationalsozialismus scheinbar zu leichtfertig behandelt zu haben, sich über das Leiden der Polen lustig gemacht zu haben, zeigte er doch eine polnische Theatergruppe im besetzten Warschau und ihre heiterkeitserregende Konfrontation mit Hitlers Gestapo.

Letztlich ist die Frage, ob man über Nazis lachen darf, eine rhetorische, denn ums Dürfen ist es ja eigentlich nie gegangen. Dürfen darf man, doch will oder sollte man auch? 1942, als Lubitsch mit seinem Film in die Kinos kam, war das Jahr, in dem auf der Wannseekonferenz die Vernichtung der Juden beschlossen wurde. Lubitsch führte im Film die Figur des „Konzentrationslager-Erhardt” ein und trieb damit krasse Scherze. Auf Kritik reagierte er folgendermaßen:

Ich habe drei Todsünden begangen, so scheint es – ich habe die üblichen Genres missachtet, als ich Melodrama mit komischer Satire und sogar mit Farce verband, ich habe unsere Kriegsziele gefährdet, weil ich die Nazibedrohung verharmloste, und ich habe außerordentlich schlechten Geschmack bewiesen, weil ich das Warschau von heute als Schauplatz für eine Komödie wählte. [New York Times, 29.3.1943]

und

Dieser Film mokiert sich nicht über die Polen; er war nur eine Satire über Schauspieler, Nazi-Geist und bösen Nazi-Humor. Obwohl dieses Bild des Nazismus als Farce gemeint war, zeigte es ihn doch ungeschminkter als viele Romane, Artikel und Filme, die sich mit demselben Gegenstand beschäftigten. [In einem Brief an Herman G. Weinberg, 1948]

1983 produzierte Mel Brooks, wer sonst, ein Remake des Films, das im Vergleich zu Lubitsch unter anderem so bewertet wurde:

Lubitsch treibt mit Entsetzen Scherz; dass darüber erhobenen Hauptes nach wie vor gelacht werden kann, während das Remake von Mel Brooks (1983, Regie Alan Johnson) nur albern wirkt, darin erweist sich die präzise Treffsicherheit von Lubitschs Komödienstil. [mediaculture]

Nick Whitbys Bühnenstück wurde am 14. Oktober 2008 am Broadway im Samuel J. Friedman Theatre uraufgeführt und war da bis 16. November desselben Jahres zu sehen. Mitte März 2012 findet die Wiener Premiere des Werks als österreichische Erstaufführung statt, in den Hauptrollen sind Gregor Bloéb und Nina Proll als berühmtes polnisches Schauspielerpaar Josef und Maria Tura zu sehen, weiters Martin Zauner als Gestapo-Chef und Stefano Bernardin als Fliegeroffizier in Nöten. Regie führt Peter Wittenberg. Die Geister werden sich mit Sicherheit auch hier wieder spalten.

Nick Whitby: Sein oder Nichtsein
Nach dem Film von Ernst Lubitsch

Regie: Peter Wittenberg
Bühnenbild und Kostüme: Florian Parbs
Musik: Wolfgang Siuda

Darsteller
Josef Tura, Schauspieler: Gregor Bloéb
Maria Tura, Schauspielerin, Frau von Josef: Nina Proll
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier: Stefano Bernardin
Dowasz, Schauspieldirektor: Peter Scholz
Anna, Garderobiere, Souffleuse, gute Seele: Susanna Wiegand
Rowicz, zweiter Schauspieler: Siegfried Walther
Bronski, Chargenspieler: Ljubisa Lupo Grujcic
Grünberg, Chargenspieler: Gideon Singer
Junger Grünberg, Sohn von Grünberg: Samuel Jung / Simon Jung
Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde: Friedrich Schwardtmann
Professor Silewski, Spion für die Gestapo: Oliver Huether
Gruppenführer Erhardt, Mitglied der Gestapo: Martin Zauner
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo: Fabian Stromberger
SS-Standartenträger: Robert Hager, Lukian Guttenbrunner, Benjamin Vanyek, Dominik Hell-Weltzl

Vorstellungstermine
13. und 14. (Voraufführungen), 15. (Premiere), 16., 21., 23., 24., 25. März 2012
Beginn: 20.00 Uhr
Kammerspiele Wien

Link
- Kammerspiele Wien
- mediaculture.oline: Sein oder Nichtsein

Kosmos Theater: Dings

16. Februar 2012
20:30bis22:30

Das kriminal-philosophisch-cinemathographische Singspiel „Dings“ von & mit Les Reines Prochaines (CH) und Nathalie Percillier ist vom 16. bis zum 18. Februar 2012 (Beginn: 20:30 Uhr) im Wiener Kosmos Theater zu sehen.

Handlung

Eine Leiche ohne Oberschenkel. Ein suspektes Wurstbrot. Drei Verdächtige: die Witwe, die Köchin, der Gärtner. Die Witwe verschwindet, der Gärtner auch, dafür taucht Dings auf: Ein Fall für Les Reines Prochaines!
Dem Film liegt eine stringente Geschichte, ein klassischer Kriminalplot zu Grunde. Die Erzählung wird auf ihre reine Mechanik reduziert und dient als Gerüst für die opulente Lyrik und Musik der Performance. Die Songs bewegen sich auf einer Metaebene und werfen philosophische Fragen auf zu: Identität, Liebe und Hass, Geld, Arbeit, Gedächtnis, Schweigen, vorgetäuschten Gefühlen, dem Nichts und dem Häkeln.

Mit: Michèle Fuchs, Sibylle Hauert, David Kerman, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Barbara Naegelin, Sus Zwick

Preis: € 17,- | ermäßigt € 13,- bzw. € 10,- | KosmosEuro 1,- | Sparpaket € 72 & erm. € 42,-
Nähere Infos –> hier.

Bühne Baden: Michaela Christl – Für mich soll’s rote Rosen regnen

22. Februar 2012
19:30bis21:30

Michaela Christl – Für mich soll’s rote Rosen regnen

Die Sängerin und Schauspielerin Michaela Christl gestaltet einen Abend mit Liedern von Edith Piaf, Marlene Dietrich und Hildegard Knef.

Bühne Baden, Max Reinhardt Foyer, 22. Februar 2012, 19:30 Uhr
Nähere Infos –> hier.

Musikverein Wien: Der Zauberer von Oz

25. Februar 2012
17:00bis18:00

Der Zauberer von Oz - Musiktheaterstück frei nach der Erzählung von Lyman Frank Baum

Musik und musikalische Leitung: Walter Lochmann
Regie: Walter Ludwig
Intendanz: Norberto Bertassi
Choreographie: Kathleen Bauer

Samstag, 25. Februar 2012
17:00 - Brahms-Saal
Ende ca.: 18:00

Sonntag, 26. Februar 2012
11:00 - Brahms-Saal
Ende ca.: 12:00

Nähere Infos –> hier.

Wiener Stadthalle, Halle F: Aladdin jr.

26. Februar 2012
11:00bis12:40

Eine Kooperation mit der Wiener Stadthalle und der Walt Disney Company ermöglicht es dem Performing Center Austria, 2012 die Kinderproduktion “Aladdin jr.” auf die Bühne der Halle F der Wiener Stadthalle zu bringen. Die Show ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet.

Zu hören sind die Disney-Songs des gleichnamigen Zeichentrickfilms, komponiert von Alan Menken, getextet von Tim Rice. Nähere Infos zur Cast gibt es auf der Website zur Show –> hier.

Termine
Sonntag, 26. Februar 2012
Sonntag, 29. April 2012
Sonntag, 13. Mai 2012

Beginn: jeweils 14.30 Uhr