Fixiert ist die Uraufführung von Christian Brandauers Musical »Romeo & Julia« im Rahmen der Festspiele Röttingen für den 5. Juli 2012. Insgesamt 15 Mal wird die Show zu sehen sein.
Der Sohn von Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer wird ein »zeitgemäßes Rock-Pop-Musical†auf die Bühne bringen. Buch und Musik stammen von ihm, frei nach Shakespeare. Renate Kastelik übernimmt die Regie, Heike Lechler die Choreografie. Das Bühnenbild wurde von Helmut Mühlbacher gestaltet.
In den Hauptrollen sind Marvin Dietmann als Romeo und Barbara Endl als Julia zu sehen. Weiters Georg Leskovich als Tybalt, Christian Brandauer als Erzähler/Clown, Martin Muliar als Herr Montague, Frederike Faust als Frau Capulet, Thomas Weissengruber als Benvolio, Rita Nikodim als Amme, Raimund Stangl als Herr Capulet, Bruno Thost als Pater Lorenzo und Tobias Eiselt als Mercutio.
Martin Bruny am Donnerstag, den
5. Januar 2012 um 01:51 · gespeichert in Musical
Am 16. Januar 2012 passiert das Unmögliche: »Twilight: the Musical« erlebt in New York seine erste konzertante Aufführung.
Liz Ulmer, Moxyrah Productions und Dreamcatcher Entertainment produzieren dieses einmalige Event, das es vorläufig auch genau ein Mal geben wird. Tickets sind ab 51,50 Dollar erhältlich, die Einnahmen kommen der Non-Profit-Organisation »Blessings in a Backpack« zugute.
Leading Team
Idee/Buch: Ashley Griffin
Musik/Texte: Jeremy Ezell, Ashley Griffin, Sean Mahoney, David Mallamud, and Michael Sutherland.
Regie: Gabriel Barre
Musikalische Leitung: David John Madore
Cast
Meghann Fahy (Next to Normal) als Bella Swan
Jenna Leigh Green (Wicked) als Rosalie, Hermione
Lauren Lopez (A Very Potter Musical) als Alice
Jason Michael Snow (The Book of Mormon) als Harry Potter
Olli Haaskivi (Jurassic Parq: The Musical) als Jasper
Eddie Gutierrez (Miss Abigail’s Guide…)
Lindsay Dunn (West Side Story)
Michael McArthur (Newsies)
Kaitlin Mesh (West Side Story)
Clifton Samuels (Follies)
»Twilight: the Musical«, die Parodie »in der Tradition von ‚Urinetown‘ und der ‚Rocky Horror Show‘ (nach eigenen Angaben), ist seit dem Jahre 2009 in Entwicklung, ein erster Workshop fand 2010 in New York im LABA Theater statt.
Finanziert wird die Aufführung scheinbar zum Teil über die Plattform indiegogo. Das Ziel der Produzenten ist es, über diese Website 5000 Dollar hereinzubekommen. Jeder, der möchte, kann sich als »Investor« betätigen. Von den angestrebten 5000 Dollar sind bis jetzt erst 760 hereingekommen. Wer Geld und Lust hat, kann das jederzeit ändern –> hier.
Worum geht’s in der Show. Nun das Musical:
“examines our culture of obsession through the story of teenage outsider Bella Swan who risks everything when she embarks on a star-crossed romance with Vampire Edward Cullen.”
Martin Bruny am Mittwoch, den
4. Januar 2012 um 02:25 · gespeichert in Musical, Broadway
Am 30. Dezember 2011 ging die letzte Vorstellung von Frank Wildhorns Musical »Bonnie & Clyde« im Schoenfeld Theatre über die Bühne, am 2. Januar 2012 versammelte sich die Cast im Tonstudio, um die Cast-CD einzusingen.
Broadwayworld-TV hat die Aufnahmen begleitet und den Komponisten, den Regisseur und die Darsteller über die Gründe befragt, wieso »Bonnie & Clyde« sich am Great White Way nicht länger halten konnte. Es lohnt sich, sich die Antworten anzuhören und anzusehen –> hier.
Jeremy Jordan:
“We all felt cheated, you know, we all felt cheated. Everyone that’s come to see the show from our industry, actors, directors, other professionals … we say people that feel feelings … really loved, enjoyed the show. I was at the stagedoor for 20 minutes most days signing autographs cause people are loving it, they are loving it. And that’s the judgement I take home with me.”
Martin Bruny am Mittwoch, den
4. Januar 2012 um 02:06 · gespeichert in Musical, Broadway
Das Broadway-Musical »Lysistrata Jones« ist offiziell gefloppt. Die letzte Vorstellung geht am 8. Januar 2012 über die Bühne. Die Premiere der Show fand am 14. Dezember 2011 statt.
Insgesamt kommt die Show von Lewis Flinn (Musik, Texte) und Douglas Carter Beane (Buch) auf 34 Previews und 30 reguläre Vorstellungen. In den sieben Wochen der Laufzeit am Broadway wurden lediglich 1,1 Millionen Dollar eingespielt.
Martin Bruny am Mittwoch, den
4. Januar 2012 um 02:00 · gespeichert in Musical, Broadway
Darren Criss, bekannt aus der US-Serie »Glee«, spielt seit einigen Tagen in der aktuellen Broadway-Produktion des Musicals »How to Succeed in Business Without Really Trying« und macht das, was man von ihm erhofft hat: Er bringt neue Publikumsschichten ins Theater. Die Vorstellungen mit ihm sind gut gebucht bis ausgebucht.
Kosteten Premium-Tickets in Shows mit seinem Vorgänger in der Rolle des J. Pierrepont Finch, Daniel Radcliffe, 302 Dollar, so darf das »Glee«-Fanvolk bluten. Premium-Tickets für die Shows mit dem TV-Liebling Criss kosten ab sofort 402 Dollar. Gültig ist diese Preiserhöhung von 3. bis 22. Januar 2012. Am 24. Januar übernimmt der nächste Publikumsliebling: Nick Jonas. Vielleicht gibt es ja dann Tickets nur mehr gegen Organspenden.
Martin Bruny am Dienstag, den
3. Januar 2012 um 10:44 · gespeichert in Musical, Broadway
Der Januar war schon immer ein schwieriger Monat für Broadway-Shows. Die Touristen müssen zuerst mal wieder Geld verdienen, um sich den Luxus leisten zu können, Entertainment wie jenes, das Hugh Jackman bietet, um 400 Dollar und mehr zu shoppen. 400 Dollar für Jackmans Solo-Show auszugeben, daran ist ja an sich nichts Verwerfliches, aber es mag dann bei dem einen oder anderen auch die Entscheidung gefallen sein, das vorhandene Budget in diese eine Produktion zu investieren und sich nicht andere Produktionen anzusehen – wie zum Beispiel »Sister Act«.
Und dabei könnte es diese Show brauchen. »Sister Act« spielte in der Vorwoche vor mehr als halbleerem Haus. Die Einnahmen? 36 Prozent dessen, was möglich gewesen wäre. Vielleicht wird es Zeit, den Platz zu räumen – es warten 2012 mehr als ein Dutzend neue Produktionen auf frei werdende Theater. Beispielsweise »Yank!«, ein Revival von »Funny Girl« (geplant, verschoben, abgesagt?), »Jesus Christ Superstar«, »Evita«, »Sleepless in Seattle«, »Once«, »Newsies«, »Ghost«, »Rebecca«, »Nice Work If You Can Get It«, um nur im Musicalsektor zu bleiben.
Martin Bruny am Samstag, den
31. Dezember 2011 um 03:07 · gespeichert in West End, Musical
Die Olympischen Sommerspiele 2012, die vom 27. Juli bis 12. August in London stattfinden, werden, so Andrew Lloyd Webber, “a bloodbath of a summer” für die Londoner Theater bedeuten.
Lloyd Webbers Prognose:
Nobody’s going to go to the theatre at all, most of the theatres in London will shut. It’s going to be very tough.
Der Ticketvorverkauf ist auf 10 Prozent dessen gesunken, was normalerweise erzielt wird, drei große Musicalproduktionen werden während der Olympischen Spiele den Spielbetrieb ganz einstellen. Publikumsrenner wie Webbers »Phantom« spielen auch während des Sportevents, andere müssen einfach den Laden dichtmachen, weil das typische West-End-Publikum ausbleiben wird.
Nach den Spielen gehts wieder bergauf, die weiteren Prophezeiungen und Trendanalysen von Lloyd Webber gibt es –> hier.
Martin Bruny am Freitag, den
30. Dezember 2011 um 13:56 · gespeichert in Musical
Eine letzte Großtat kann die Ära Zechner nun noch verbuchen. In sicher jahrelangen Analysen konnte man den Grund isolieren, warum die österreichische Version von »The Producers« im Wiener Ronacher gefloppt ist. In einem Interview mit dem österreichischen Werbemagazin »Bühne« führt die Intendantin aus:
Eine Rolle spielte aber auch der amerikanische Titel, den wir als Lizenznehmer leider nicht ändern durften. Vor allem die Menschen in den Bundesländern, die wir brauchen, um ein ausgelastetes Jahr zustande zu bringen, konnten mit dem Titel nichts anfangen Die Skepsis einem amerikanischen Titel gegenüber war einfach zu groß. [Bühne, 1/2012, Seite 25]
Danke, Kathrin Zechner, you officially MADE MY YEAR!
Martin Bruny am Mittwoch, den
28. Dezember 2011 um 16:57 · gespeichert in Musical, Kult
Ein spannendes, hervorragend aufbereitetes und unterhaltsames Interview mit Stephen Sondheim bietet die Radioshow »Smiley & West«.
Smiley & West from Public Radio International (PRI) is an energetic radio program that is a fusion of thought provoking, intelligent and stimulating dialogue on every subject from news and politics to entertainment and culture. The one-hour weekly show attracts a broad spectrum of compelling guests and asks questions that solicits newsworthy discussions.
Martin Bruny am Montag, den
26. Dezember 2011 um 18:48 · gespeichert in Musical, Wien
Marcel Prawy:
Der Gedanke der Musicals an der Volksoper, die ich durchgeführt habe, immer unter dem Schutz von Marboe, war kurz gesagt der folgende:
1) Nur musikalische Meisterwerke haben Existenzberechtigung an der Volksoper, an einem Theater, das auch Verdi und Johann Strauss spielt. Die Partitur ist das wichtigste.
2) Es muss von richtigen Stimmen richtig gesungen werden.
Höhepunkt als Werk war Bernstein. Wir haben zum ersten Mal auf dem europäischen Kontinent Leonard Bernstein produziert. Es gab keine Theatervorstellung eines Werkes von Leonard Bernstein vor unserer Tätigkeit an der Volksoper, die wir zum interessantesten, modernsten und schönst singenden Theater in Europa in dieser Sparte machen wollten.
Die ORF-Doku »100 Jahre Marcel Prawy”, gestaltet von Heidelinde Rudy und Christoph Wagner-Trenkwitz, ist derzeit online verfügbar –> hier.