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Archiv - News

Dan Fogelberg (1951-2007)

Im Alter von 56 Jahren ist Daniel Grayling “Dan” Fogelberg (* 13. August 1951 in Peoria, Illinois; † 16. Dezember 2007 in Maine) am vergangenen Sonntag in seinem Haus in Maine den Folgen seiner Prostatakrebserkrankung erlegen.

Seine Frau war bei ihm, als Fogelberg um 6 Uhr morgens starb. Als der Sänger 2004 von seinen Ärzten die Diagnose “Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium” erhielt, ließ er seine Fans in einer Presseerklärung wissen:

It is truly overwhelming and humbling to realize how many lives my music has touched so deeply all these years. … I thank you from the very depths of my heart.

Fogelberg erreichte in den 1970er und 1980er Jahren Superstar-Status. Viele seiner Platten erreichten Platin- und Multiplatinstatus, mit Hits wie “The Power of Gold” und “Leader of the Band” toppte er die Charts.

Fogelbergs letztes Album “Full Circle” erschien 2003, im Jahr darauf wurde bei ihm die tödliche Krankheit diagnostiziert.

Karriereboost für Newcomer Cass Dillon mit Billy Joels “Christmas in Fallujah”

Cass DillonBilly Joel ist seit 1993, was das Gebiet des Songwriting betrifft, in Rente. “River of Dreams” war sein letzter kreativer Output als Komponist und Texter. Danach interpretierte Joel zwar seine Songs auf ausgedehnten Welttourneen, schrieb aber keine neuen mehr - bis 2006.

Am 29. Dezember 2006 spielte Joel in den New Yorker Legacy Studios das von ihm stammende Lied “All My Life” ein. Phil Ramone produzierte die Nummer, die Joel für seine zweite Frau anlässlich des zweiten Hochzeitstages des Paars komponiert hatte. “All My Life” erschien zuerst exklusiv auf der Website von “People” und war da rechtzeitig zum Valentinstag 2007 als Download abrufbar. Danach war das Lied bei iTunes erhältlich und schließlich auch als ganz normale CD-Single.

Am 4. Dezember 2007 erscheint exklusiv bei iTunes ein weiterer neuer Billy Joel-Song: “Christmas in Fallujah“. Für Joel ist es eine Premiere, denn er hat diese Nummer speziell für einen Sänger geschrieben: den 21-jährigen in Long Island geborenen Cass Dillon. Joel dazu:

I didn’t feel I was the person to sing this song. I thought it should be somebody young, about a soldier’s age. I wanted to help somebody else’s career. I’ve had plenty of hits. I’ve had plenty of airplay. I’ve had my time in the sun. I think it’s time for somebody else, maybe, to benefit from my own experience. The song is based on letters I got from servicemen who were over in Iraq. It’s similar to when I wrote “Goodnight Saigon”.

Cass Dillon kam durch seinen Vater, einen Drummer, zur Musik. Als 5-Jähriger begann auch er die Drums zu bearbeiten, mit 13 Jahren bekam er seine erste Gitarre und spielte sich die Finger wund, mit 16 schrieb er seine ersten Songs, spielte in kleinen Bars und Coffeeshops und begann dann, wie er es selbst auf seiner MySpace-Site formuliert, eine Collegeausbildung, die er nach grob geschätzten fünf Minuten wieder abbrach. Dillon nahm Demos auf und fand mit Tommy Byrnes einen Mentor, der seit mehr als zwölf Jahren mit Billy Joel als dessen Gitarrist und Musikalischer Leiter tourt. Byrnes spielte Billy Joel einige von Cass Dillon komponierte Songs vor, und so fügte sich eins zum anderen. Zomba BMG Publishing nahm den jungen Singer/Songwriter unter Vertrag, und als ein junger Sänger gesucht wurde für Billy Joels Song “Christmas in Fallujah”, fiel die Wahl auf Cass Dillon.

Cass Dillon arbeitet derzeit an seiner ersten CD, einige seiner Songs sind als Streams auf seiner Website abrufbar.

Links
- Billy Joel & Cass Dillon Performing “Christmas In Fallujah”
- Label Website: Mulberry Street Records
- Introducing Cass Dillon: MySpaceTV.com
- Interview mit Cass Dillon auf melodic.net
- MySpace-Site von Cass Dillon
- BILLBOARD über “Christmas in Fallujah”
- Cass Dillon Music

Ja, ich lebe … KrebspatientInnen zeigen ihre Bilder (Ausstellungseröffnung)

3. Dezember 2007
17:00bis19:00

Ja, ich lebe … KrebspatientInnen zeigen ihre Bilder
Ausstellungseröffnung am 3. Dezember 2007, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Zentrum für Onkologie, Pavillon 23, Wilhelminenspital, 1160, Montleaertstraße 37

PROGRAMM

Begrüßung:
- Direktorin Drin Barbara Hörnlein (Ärztliche Direktorin des Wilheminenspitals)
- Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig (Vorstand des Zentrums für Onkologie und Hämatologie am Wilheminenspital)

Initiative - Gruppe94
Dr. Thomas Schmitt (Allgemeinmediziner und Initiator der Gruppe94)

Ehrengast
Karl Heinz Hackl

Ausstellungseröffnung

Mag. Sonja Wehsely (Amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales)

Lied »Ja, ich lebe …«
Text: Josef Miligui, Musik: Erich Neuwirth

Die Ausstellung findet im Foyer und in den Gängen des Zentrums für Onkologie statt und bleibt bis 29. Februar 2008
geöffnet. Kontakt zu den KünstlerInnen über das Sekretariat der Gruppe94 unter: +43 1 5811558

Werden Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert, verlieren sie oft den Boden unter ihren Füßen. Sie fallen aus ihrer gewohnten Normalität. Gerade diese Krankheit löst bei einer großen Zahl von Patienten eine Lebenskrise aus, in der sie nicht nur ihre körperliche Unversehrtheit, sondern sehr oft auch Partner, Beruf und soziale Stellung verlieren. Viele werden sprachlos, verstummen, ziehen sich in sich zurück und wissen häufig nicht mehr weiter. Ihre zentrale Frage, ob sie jemals wieder völlig gesund werden, das heißt, ein Leben frei von Krebs führen werden, kann ihnen niemand beantworten.

Kreativität in ihrer komplexen Vielfalt eröffnet einen Weg, zu seinen Wurzeln zu finden. Kreative Menschen versenken sich derart in ihre Tätigkeit, dass es ihnen möglich wird, alles um sie herum Negative für die Dauer des Schaffensprozesses zu vergessen und im Schaffen wieder ihre alte Kraft zu spüren, wieder ganz Ganz zu sein. Für einen langen Moment können sie ihren Sorgen entrinnen und erleben wieder Entspannung, Ruhe, Kraft, Leidenschaft und Freude. Körper, Geist und Seele tanken Kraft, finden zu einer neuen Harmonie und öffnen sich neuen Wegen zur Gesundheit.

Durch den schöpferischen Prozess können die durch die Krankheit geschlagenen Wunden und auch alte Verletzungen bewältigt und geheilt werden. Trauer, Wut über das eigene Schicksal, Scham wegen der Hilflosigkeit und viele andere Gefühle kommen in Fluss und emotionale Wunden können sich schließen. Die Betroffenen fangen an, sich wieder auszudrücken, verlassen ihre Isolation und zeigen, wie hier mit ihren Bildern, die viel deutlicher ausdrücken, als dies Worte zu sagen vermögen, wie es um sie steht.
Der heilende Prozess indes reicht viel weiter. Mit dem Erschließen der Kreativität, mit dem Spüren der zurückkehrenden eigenen Kräfte entstehen Hoffnung und Zuversicht. Die Befürchtung, vielleicht nie mehr gesund zu werden, kann sich in Gewissheit umkehren, dass das Leben dennoch wert ist, gelebt zu werden, denn es gilt: «Ich schaffe etwas, also bin ich!«

Diesen Lebenswillen, dieses Bekenntnis zum Wert des Lebens entdecken wir, wenn wir diese »Bilder der inneren Heilung« betrachten und sehen, wie sich im Verlauf der Zeit die Motive und Farben in den Werken verändern und Mut, Freude, Buntheit und Lebendigkeit zurückkehren – trotz oder gerade vielleicht auch wegen der schweren Krankheit.

Diesen Mut, diese Kraft und diese Freude wollen jene PatientInnen, die diese Bilder geschaffen haben, anderen Betroffenen mit auf den Weg geben und ihnen zeigen, dass es aus dem Dunkel der Krankheit heraus einen Weg ans Licht gibt. (Dr. Schmitt, Obmann Gruppe 94)

Heldenplatz, Wien: Coca-Cola-Weihnachtstour-Finale 2007

22. Dezember 2007
17:00bis19:00

Mit dem großen Abschlussevent endet die Coca-Cola Weichnachtstruck-Tour in Wien am Heldenplatz. Hier gibt es neben den Highlights von der gesamten Tour, auch spannende Programmpunkte rund um Weihnachten, Fußball und Musik.

Im ersten Teil der Veranstaltung dreht sich alles rund um Weihnachten, mit dem bekannten Coca-Cola Weihnachtsmann, Tamee Harrison und lustigen Spielen. Anschließend erfährst du alles über Österreich als Teilnehmer- und Veranstaltungsland der UEFA EURO 2008â„¢. Musikalisch klingt der Abend mit zwei Coca-Cola Bands und den neuen Österreichern »Luttenberger/Klug« aus.
Großes Opel Gewinnspiel

Was erwartet dich außerdem beim Finale:

Coca-Cola Museum
Erlebe die Coca-Cola Geschichte direkt im Weihnachtstruck, hier findest du Highlights aus verschiedenen Jahrzehnten wie zum Beispiel die originale Olympia-Fackel aus Atlanta, Coca-Cola Flaschen, interessante Plakate aus aller Welt und interessante Plakate - mit Sicherheit was zum Staunen für Groß und Klein.

Fußball Welt
Versuch dein Glück in der Coca-Cola Fußballwelt mit lebensgroßen Tipp-Kick Figuren und gewinne pro Stopp 2 der begehrten Tickets für die UEFA EURO 2008â„¢. Außerdem erfährst du hier interessante Infos über ein Fußballteilnehmerland und kannst eine typische Spezialität aus diesem Land kosten - bei deinem Stopp wird Österreich vorgestellt.

Kiddies Fun
Dein Foto mit dem Weihnachtsmann erhältst du exklusiv auf einem Button (printed by Ricoh), den du immer mit dir tragen kannst. Bemale Weihnachtsschmuck aus Salzteig (produziert vom Diakoniewerk Linz) und nimm ihn als Geschenk oder Christbaumschmuck mit nach Hause.

Noch keine Geschenke?
Solltest du noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk benötigen, kannst du natürlich einen der beliebten Mini-Trucks und weitere Artikel in unserem Shop für einen guten Zweck erwerben. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

“Enchanted”: Filmmusical von Stephen Schwartz & Alan Menken toppt US Box Office-Charts

EnchantedMit 35,3 Millionen Dollar an Einnahmen am Thanksgiving-Wochenende alleine und über 50 Millionen Dollar in den ersten fünf Spieltagen toppt “Enchanted”, das neue Disney-Filmmusical mit Amy Adams, James Marsden, Patrick Dempsey und Susan Sarandon in den Hauptrollen, die US-Kinocharts.

“Enchanted” ging mit 3730 Kopien ins Rennen um den ersten Platz der US Box Office-Charts. Abgeschlagen auf Rang 2 landete “This Christmas” (mit Delroy Lindo, Idris Elba, Loretta Devine und Chris Brown) mit einem Umsatz von 18,6 Millionen Dollar (Thanksgiving-Wochenende) bzw. 27 Millionen Dollar (1858 Kopien). Auf den weiteren Plätzen: “Beowolf”, “Hitman”, “Bee Movie”, “Fred Clause”, “August Rush”, “The Mist” und “No Country for Old Men”.

Der Soundtrack zu “Enchanted” ist seit 20. November im Handel. Die Songs auf der CD stammen von Alan Menken und Stephen Schwartz, den Original Score komponierte Alan Menken. Amy Adams und James Marsden (die Darsteller von Princess Giselle und Prince Edward) interpretieren vier Lieder, Carrie Underwood und Newcomer Jon McLaughlin, der damit endlich seinen Durchbruch schaffen könnte, steuern je einen Song bei.

Tracks:
01. True Love’s Kiss. Performed by Amy Adams and James Marsden
02. Happy Working Song. Performed by Amy Adams
03. That’s How You Know. Performed by Amy Adams
04. So Close. Performed by Jon McLaughlin
05. Ever Ever After. Performed by Carrie Underwood
06. Andalasia*
07. Into The Well*
08. Robert Says Goodbye*
09. Nathaniel And Pip*
10. Prince Edward’s Search*
11. Girls Go Shopping*
12. Narissa Arrives*
13. Storybook Ending*
14. Enchanted Suite*
15. That’s Amore. Performed by James Marsden
[*Original Score Composed and Produced by Alan Menken]

Amstettner Musical Sommer: Aida (Premiere)

23. Juli 2008
20:00bis23:00

Elton John/Tim Rice: Aida (österreichische Erstaufführung)

Die Liebesgeschichte der nubischen Prinzessin Aida, die sich während ägyptischer Gefangenschaft in den feindlichen Heerführer Radames verliebt und ihr Volk befreien will, ist als Oper von Giuseppe Verdi bekannt. Er komponierte “Aida” als Auftragsarbeit zur Eröffnung des Suezkanals 1871 in Kairo. Die gefühlvolle Balladen, humoristische Elemente und schwungvolle Tanznummern beinhaltende Musicalfassung feierte im Jahr 2000 am Broadway Premiere.

“In Amstetten werden wir das gleiche Team wie bisher haben”, wies Kropfreiter auf Kim Duddy als Regisseurin und Choreographin hin. Sie hatte bereits 2006 mit der Musical-Uraufführung “Carmen Cubana” einen bekannten Opernstoff aufgegriffen. Martin Gellner und Werner Stranka von “Beat 4 Feet” werden wieder für die musikalische Gestaltung verantwortlich sein. Die Castings für die Musicaldarsteller sollen im Frühjahr 2008 beginnen. (APA)

International Theatre Vienna: “The Importance of Being Earnest” (Premiere)

22. Januar 2008
19:30bis21:30

International Theatre Vienna: The Importance of Being Earnest
by Oscar Wilde

January 22 through April 12
Tuesdays through Saturdays at 7.30 p. m.

The Story:
A trivial comedy for serious people
Take a walk on the Wilde side as we present a comical masterpiece revolving around the most ingenious case of “manufactured” mistaken identity ever written. This much-loved classic traces the deceptions of Algernon and Jack in their pursuit of love and the determination of Gwendolen and Cecily in their desire to marry “Ernest”. Is The Importance of Being Earnest simply the wittiest play in the English language? You be the judge!

Cast:
Marilyn Close, Eric Lomas, Ben Maddox, Roxanne Carless, Amanda Wilkins, Jack Babb, Laura Mitchell, and Greg Nelsen.

Adapted and Directed by Jack Babb

Altwiener Christkindlmarkt: Gospel meets Vienna

9. Dezember 2007
17:00bis18:00

Im Jahr 1987 wurde der erste Altwiener Christkindlmarkt veranstaltet und es gibt ihn heuer schon zum 21. Mal. Er ist mittlerweile zu einer Wiener Institution geworden. Damals - im Jahre 1987 - konnte niemand wissen, ob der Versuch gelingen wird, die alte Christkindlmarkttradition als Gegenmodell zur totalen Kommerzialisierung aufleben zu lassen. Der Versuch scheint gelungen und die lange Geschichte des Wiener Christkindlmarktes ist damit ein kleines Stück länger geworden.

Die Geschichte des Altwiener Christkindlmarktes auf der Freyung ist heuer 234 Jahre alt. 21 Jahre davon im 20. und 21. Jahrhundert. So wie früher an diesem Platz kommt das Angebot aus den Stuben und Kunsthandwerkern aus Österreich.

Zusätzlich gibt es unter dem Christbaum täglich ein kulturelles Programm mit ausgewählter Volksmusik und für unsere Kleinen Puppentheater und Figurentheater. Auch dies trägt zur guten Atmosphäre auf der Freyung bei.

Am 9. Dezember und am 20. Dezember findet jeweils um 17.00 Uhr die Veranstaltung “Gospel meets Vienna” statt.

Volksoper Wien: Anatevka (Wiederaufnahme)

13. Januar 2008
18:00bis20:45

Nach über zweijähriger Pause steht das Jerry Brock-Musical “Anatevka” wieder auf dem Spielplan der Wiener Volksoper.

Leading Team:
Buch: Joseph Stein
Gesangstexte: Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhardt Hagen
Regie: Matthias Davids
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Choreographie: Melissa King
Dramaturgie: Birgit Meyer
Dirigent: Joseph Olefirowicz

Die Besetzung:
Golde: Sigrid Martikke
Zeitel: Ulrike Pichler-Steffen
Hodel: Johanna Arrouas
Chava: Dagmar Bernhard
Jente: Guggi Löwinger
Schandel: Susanne Litschauer
Oma Zeitel: Susanne Litschauer
Frumah Sarah: Sulie Girardi
Tevje: Adi Hirschal
Mottel Kamzoil: Robert Maszl
Perchik, Student: Nicolaus Hagg
Lazar Wolf: Gerhard Ernst
Fedja: Martin Bermoser
Motschach: Alfred Werner
Der Rabbi: Gernot Kranner
Mendel: Joseph Prammer
Awram: David Busch
Nachum: Daniel Strasser
Der Wachtmeister: Klaus Ofczarek
Sacha: Adrian Cave
Der Fiedler auf dem Dach: Gregory Rogers

Wiederaufnahme: 13. Januar 2008, Beginn: 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18. Januar, 8., 9., 24., 28. Februar 2008 und 3., 7., 10. März 2008
Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1

International Theatre Vienna: “A Christmas Carol”

A Christmas Carol1985, also vor 23 Jahren,
- programmierte Alexey Pajitnov das Computerspiel Tetris;
- siegte Boris Becker als erster Deutscher und (mit 17 Jahren) jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon;
- wurden die beiden Formel-1-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg sowie Daniel Küblböck geboren;
- startete in der Bundesrepublik Deutschland mit “Sat 1″ das erste private Satelliten-Fernsehprogramm;

und in Wien feierte “A Christmas Carol” in der Inszenierung des International Theatre Premiere.

Gegründet wurde das International Theatre Vienna 1974 von Marilyn Close und William Wallace, die erste Vorstellung des Theaterunternehmens fand im November 1974 in Graz statt. Man gab Noel Cowards “Blithe Spirit”. Einige Jahre zog das International Theatre Vienna als Tourneetheater durch die Lande, bis man 1980 in der Porzellangasse 8 geeignete Räumlichkeiten fand. Am 14. Januar 1980 ging mit Paul Zindels “The Effect of Gamma-Rays On Man-In-The-Moon Marigolds” die erste Vorstellung im neuen Haus des Vienna International Theatre über die Bühne. Bis heute hat das Theaterunternehmen rund 150 Stücke zur Aufführung gebracht, darunter auch Musicals wie “Into the Woods” oder “You’re a good man, Charlie Brown” - und seit 23 Jahren alljährlich: “A Christmas Carol”, von Charles Dickens.

Seit 1990 bespielt das International Theatre zusätzlich ein Kellergewölbe der Servitenkirche, ein paar Gehminuten vom Haupthaus entfernt. Rund 400 Quadratmeter ist “The Fundus” groß, ab 1994 gingen die “A Christmas Carol”-Vorstellungen hier, unter der Erde, über die “Bühne”.

“A Christmas Carol” hat sich in Wien längst zur Weihnachts-Institution entwickelt. Manche sehen die Show als Schüler im Rahmen einer “Exkursion” im Fundus und kommen dann Jahre später wieder. Es gibt auch Besucher, die sich alljährlich, ähnlich wie mit “Dinner for One” zu Silvester, in eine bestimmte Stimmung versetzen lassen wollen und “A Christmas Carol” bereits viele Male erlebt haben. Es ist fast eine Art “gemeinsames Älterwerden” dann, auch wenn nicht alle Schauspieler viele Jahre am International Theatre bleiben.

Im Fundus gibt es keine Bühne im traditionellen Sinn, in einem Halbkreis rund um einen gedachten Bühnenbereich werden Stühle aufgestellt. Rund 70 Besucher finden Platz und erleben hautnah die Geschichte von Ebenezer Scrooge, einem alten grantigen Geizhals, der in einer einzigen Nacht zunächst Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern erhält, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. 1843 veröffentlichte Dickens seine sozialkritische Erzählung, seit 1901 wurde “A Christmas Carol” viele Male verfilmt. 2009 soll ein 3D-Film mit Jim Carrey in die Kinos kommen. Robert Zemeckis wird bei dieser Produktion Regie führen. Im Fundus zeigt man eine von Jack Babb dramatisierte Version. Den Text dazu können sich beispielsweise Lehrer, die ihre Schüler auf das Stück vorbereiten wollen, von der Website des International Theatre downloaden. Selten ist man als Zuschauer näher am Geschehen dran, die Schauspieler sind im Fundus buchstäblich in Griffweite, und umgekehrt. Das gibt der Aufführung durchaus eine eigene, intime Note. Geht man die Stufen ins Gewölbe hinunter, ist es, als würde man in eine eigene Welt und Zeit abtauchen. Wer immer ein Faible hat für die englische Sprache und englisches Theater, ist bei “A Christmas Carol” im Fundus gut aufgehoben. Wer sich partout nicht in Weihnachtsstimmung versetzen kann, ab in den Fundus, nichtmal Ebenezer Scrooge könnte da hart bleiben.

A CHRISTMAS CAROL by Charles Dickens
The Fundus, November 19 to December 29, 2007
Mondays through Saturdays
All performances start at 7.30 pm.
Adapted by Jack Babb

Directed by Jack Babb
Stage Manager: Cheryl Carabelli
Lights and Sound: Cheryl Carabelli
Costumes: Gloria Sattà©l and Laura Mitchell
Properties: Laura Mitchell
Technical Director: Eric Lomas

With:
Kevin Brock (Ebenezer Scrooge)
Eric Lomas (Fred, Scrooge as a young man, Peter Cratchit, child)
Jack Babb (Narrator, Bob Cratchit, Topper)
Marilyn Close (Lady doing charitable work, Mrs. Fezziwig, Mrs. Dilber, Ghost of Christmas Present)
Laura Mitchell (Lady doing charitable work, Ghost of Christmas Past, Mrs. Cratchit, A Confused Guest)
Roxanne Carless (Narrator, A Girl Singing Christmas Carols, Belle, Martha Cratchit, Fred’s Sister in Law)
Gene De Wild (Ghost Of Jacob Marley, Mr. Fezziwig, A Lamplighter, Ghost Of Christmas Future)
Amanda Wilkins (Narrator, Fan, Tiny Tim, Fred’s Wife, Child)

International Theatre
Porzellangasse 8/Ecke Müllnergasse
1090 Wien
office@internationaltheatre.at
www.internationaltheatre.at

The Fundus
Müllnergasse 6A
1090 Wien

Karten: 01/319 62 72 oder
an der Tageskassa (Mo - Fr von 11.00-15.00)
Normalpreise: € 20.- bis 24.-
Preis für Schüler, Studenten (-26), Senioren (ab 60/65): € 14.-

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