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Archiv - News

Porgy & Bess: »Naima Lea« – das Kindermusical von Stella Jones

3. Februar 2012
14:00bis16:00
3. März 2012
14:00bis16:00

naima.jpgAm 3. und 4. März 2012 zeigt die Wiener Jazz- & Soul-Sängerin und Produzentin Stella Jones im Jazzclub Porgy & Bess »Naima Lea«, ihr zweites Kindermusical.

Handlung
Naima Lea erzählt die Geschichte der Pharaonin Naima Lea, die ihr oberägyptisches Herrschaftsgebiet vor den üblen Machenschaften ihres Widersachers bewahren will. Der Pharao Unterägyptens wiederum versucht mit allen Mitteln, Naimas Land an sich zu reißen und schmiedet gemeinsam mit dem gesichtslosen Magiermeister Mahmut dunkle Pläne. Doch die Pharaonin hat ein Geheimnis. Wird es dem Pharao gelingen, Naimas Land zu erobern?

Weitere Infos zur Show finden sich –> hier.

Leading Team
Regie: Wolfgang Palka
Produktion, Musik & Idee: Stella Jones
Choreografie: Marta Lastowska
Organisation/Presse: Isilistening

Cast
Nele Moser (Naima Lea)
Konstantin Zander (Pharao)
Jonas Kägi (Magiermeister)
Stanja Hezoucky (Dienerin / Löwin)
Lisa Greslehner (Dienerin / Krokodiltänzerin)
Alixa Kalass (Dienerin / Skorpiondame)

Premiere: Samstag 3.März 2012, 14:00 Uhr
Weitere Vorstellung: Sonntag, 4. März 2012, 14:00 Uhr

Karten
- Tel.: 01/ 51 28811 (Mo bis So ab 16 Uhr)
- Online: www.porgy.at

PORGY & BESS, Riemergasse 11, 1010 Wien
Eintritt: Eur 15.-

»Josef & Ryan« – die Österreich-Tour des Musical-Festspielensembles Hartberg

28. April 2012
18:00bis20:00

josef_ryan2012.jpgWer kennt sie nicht, die biblische Geschichte von Joseph, dem jungen Mann, der von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft wird, seinen Weg schließlich in Ägypten findet und durch seine Träume und sein großes Gottvertrauen sein Leben und das Leben vieler anderer verändert. Was wäre, wenn diese Geschichte auch heute noch eine Bedeutung hätte und auch heute noch das Leben eines Menschen beeinflussen könnte?

Ryan ist ein junger Mann voller Zorn und Aggressionen. Seine Eltern sind tot, sein kleiner Bruder lebt im Waisenhaus und sein Leben erscheint ihm sinnlos und leer. Eines Tages stiehlt er einer geheimnisvollen alten Frau ein Amulett. Was er nicht weiß, ist, dass diese Frau in Wirklichkeit ein Engel ist, und dass dieses Amulett eine ganz besondere Kraft hat. – Es bringt Ryan zurück in Josefs Zeit.

Das Musical »Josef & Ryan« erzählt die Geschichte zweier junger Männer, die verschiedener nicht sein könnten. Beide jedoch erkennen letztendlich in den Höhen und Tiefen ihres Lebensweges die Führung eines Gottes, der es gut mit ihnen meint.

Die Geschichte, die in London und Ägypten spielt, spannt im künstlerischen Sinn einen weiten Bogen von Elementen aus dem Jazz, der Tanzmusik (Beat, Tango, Rock, Jazz Walz) bis hin zu orientalischen und ägyptischen Klängen.

Leading Team
Buch: Sarah Hucek
Musik: Aois Lugitsch
Intendant: Alois Lugitsch
Regie: Arnold Zand (Bruck/M)
Regie und Choreographie: Sarah Hucek (Aflenz)
Maske/Kostüme: Andrea Freitag
Musikalische Leitung und Bühnenbild: Alois Lugitsch

Cast
Thomas Schleimer: Josef
Niki Labi: Ryan
Nadja Fink: Asenat
Sarah Hucek: Julie und Potifars Frau
Verena Berg: Billie und Silia
Klaus Pichler: Potifar und Kofor
Andreas Schmidt: Pharao

Aufführungstermine
Samstag 28. April 2012, 18.00 Uhr: Mehrzwecksaal Wagna
Sonntag 29. April 2012, 19.30 Uhr: Orpheum Graz
Sonntag 6. Mai 2012, 18.00 Uhr: Kunsthaus Weiz
Freitag 11. Mai 2012, 19.30 Uhr: Festsaal-Hotel Böhlerstern Kapfenberg
Samstag 12. Mai 2012, 19.00 Uhr: Kulturzentrum Oberschützen
Freitag 8. Juni 2012, 20.30 Uhr: Neustift bei Brixen - Südtirol
Samstag 9. Juni 2012, 20.30 Uhr: Neustift bei Brixen - Südtirol

Tickets
Festspiel-Büro: Tel.: 0664/9398015)
In allen steiermärkischen Sparkassen
Online: www.musical-festspiele.at
E-Mail: info@musical-festspiele.at

Link
- Musical-Festspiele Schloss Hartberg

Kammerspiele: »Sein oder Nichtsein« – Darf über Nazis gelacht werden?

15. Februar 2012
20:00bis22:00
15. März 2012
20:00bis22:00

Foto: Rita Newman

»Darf über Nazis gelacht werden?« – Das fragt in einer Aussendung anlässlich der bevorstehenden Premiere von Nick Whitbys »Sein oder Nichtsein” die Presseabteilung der Wiener Kammerspiele.

1942 drehte Ernst Lubitsch in Amerika mit der Nazi-Farce »Sein oder Nichtsein« die Vorlage für dieses Bühnenstück und einen seiner bekanntesten Filme. Doch neben begeisterten Reaktionen kam es auch zu Protesten. So wurde ihm vorgeworfen, den Nationalsozialismus scheinbar zu leichtfertig behandelt zu haben, sich über das Leiden der Polen lustig gemacht zu haben, zeigte er doch eine polnische Theatergruppe im besetzten Warschau und ihre heiterkeitserregende Konfrontation mit Hitlers Gestapo.

Letztlich ist die Frage, ob man über Nazis lachen darf, eine rhetorische, denn ums Dürfen ist es ja eigentlich nie gegangen. Dürfen darf man, doch will oder sollte man auch? 1942, als Lubitsch mit seinem Film in die Kinos kam, war das Jahr, in dem auf der Wannseekonferenz die Vernichtung der Juden beschlossen wurde. Lubitsch führte im Film die Figur des »Konzentrationslager-Erhardt” ein und trieb damit krasse Scherze. Auf Kritik reagierte er folgendermaßen:

Ich habe drei Todsünden begangen, so scheint es – ich habe die üblichen Genres missachtet, als ich Melodrama mit komischer Satire und sogar mit Farce verband, ich habe unsere Kriegsziele gefährdet, weil ich die Nazibedrohung verharmloste, und ich habe außerordentlich schlechten Geschmack bewiesen, weil ich das Warschau von heute als Schauplatz für eine Komödie wählte. [New York Times, 29.3.1943]

und

Dieser Film mokiert sich nicht über die Polen; er war nur eine Satire über Schauspieler, Nazi-Geist und bösen Nazi-Humor. Obwohl dieses Bild des Nazismus als Farce gemeint war, zeigte es ihn doch ungeschminkter als viele Romane, Artikel und Filme, die sich mit demselben Gegenstand beschäftigten. [In einem Brief an Herman G. Weinberg, 1948]

1983 produzierte Mel Brooks, wer sonst, ein Remake des Films, das im Vergleich zu Lubitsch unter anderem so bewertet wurde:

Lubitsch treibt mit Entsetzen Scherz; dass darüber erhobenen Hauptes nach wie vor gelacht werden kann, während das Remake von Mel Brooks (1983, Regie Alan Johnson) nur albern wirkt, darin erweist sich die präzise Treffsicherheit von Lubitschs Komödienstil. [mediaculture]

Nick Whitbys Bühnenstück wurde am 14. Oktober 2008 am Broadway im Samuel J. Friedman Theatre uraufgeführt und war da bis 16. November desselben Jahres zu sehen. Mitte März 2012 findet die Wiener Premiere des Werks als österreichische Erstaufführung statt, in den Hauptrollen sind Gregor Bloà©b und Nina Proll als berühmtes polnisches Schauspielerpaar Josef und Maria Tura zu sehen, weiters Martin Zauner als Gestapo-Chef und Stefano Bernardin als Fliegeroffizier in Nöten. Regie führt Peter Wittenberg. Die Geister werden sich mit Sicherheit auch hier wieder spalten.

Nick Whitby: Sein oder Nichtsein
Nach dem Film von Ernst Lubitsch

Regie: Peter Wittenberg
Bühnenbild und Kostüme: Florian Parbs
Musik: Wolfgang Siuda

Darsteller
Josef Tura, Schauspieler: Gregor Bloà©b
Maria Tura, Schauspielerin, Frau von Josef: Nina Proll
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier: Stefano Bernardin
Dowasz, Schauspieldirektor: Peter Scholz
Anna, Garderobiere, Souffleuse, gute Seele: Susanna Wiegand
Rowicz, zweiter Schauspieler: Siegfried Walther
Bronski, Chargenspieler: Ljubisa Lupo Grujcic
Grünberg, Chargenspieler: Gideon Singer
Junger Grünberg, Sohn von Grünberg: Samuel Jung / Simon Jung
Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde: Friedrich Schwardtmann
Professor Silewski, Spion für die Gestapo: Oliver Huether
Gruppenführer Erhardt, Mitglied der Gestapo: Martin Zauner
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo: Fabian Stromberger
SS-Standartenträger: Robert Hager, Lukian Guttenbrunner, Benjamin Vanyek, Dominik Hell-Weltzl

Vorstellungstermine
13. und 14. (Voraufführungen), 15. (Premiere), 16., 21., 23., 24., 25. März 2012
Beginn: 20.00 Uhr
Kammerspiele Wien

Link
- Kammerspiele Wien
- mediaculture.oline: Sein oder Nichtsein

Bühne Baden/Sommerarena 2012: Dacapo für »Evita« mit Maya Hakvoort

11. August 2012
19:30bis22:00

Copyright: Christian HusarAm 11. August 2012 ist im Rahmen der Sommerarena der Bühne Baden die Wiederaufnahme einer Musicalproduktion aus dem Jahre 2006 zu sehen: Andrew Lloyd Webbers »Evita«. Maya Hakvoort übernimmt wie auch schon bei der Premiere 2006 und der ersten Wiederaufnahme 2008 die Titelrolle. Sieben Mal ist die Show bis Anfang September 2012 zu sehen.

Weitere Produktionen:
- »Die drei Musketiere«, eine Operette von Ralph Benatzky (Premiere: 22. Juni 2012)
- »Gräfin Mariza«, eine Operette von Emmerich Kà¡lmà¡n (Premiere: 13. Juli 2012)
- »Der Bauer als Millionär«, das Zaubermärchen von Ferdinand Raimund in der Regie von Jà©rà´me Savary (Premiere: 28. Juli 2012)

Evita
Wiederaufnahme 11. August 2012, 19.30 Uhr, im Stadttheater Baden
August 12/17/22/29 //// September 4/5
Vorstellungsbeginn jeweils 19.30

Leading Team
Musik: Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: Tim Rice
Deutsche Fassung: Michael Kunze
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Robert Herzl
Choreografie: Rosita Steinhauser
Ausstattung: Waltraut Engelberg

Besetzung
Maya Hakvoort, Jasmina Sakr, Dessislava Filipov, Alexandra Wieser-Enk, Beppo Binder, Franz Csencsits, Alexander Donesch, Valentin Frantsits, Michael Fischer, Marcus Folle, Reinwald Kranner, Artur Ortens, Boris Pfeifer, Richard Schmetterer, Stephan Wapenhans, Christian Zmek

Tickets
Tel.: 02252-22522
Mail: ticket@buehnebaden.at
www.buehnebaden.at

Link
- Bühne Baden/Spielplan

Wiener Theatermuseum: Die Welt der Operette – Glamour, Stars und Showbusiness

operette.jpgDer »Welt der Operette« widmet sich eine Ausstellung im Wiener Theatermuseum seit 2. Februar und noch bis 24. September 2012 – kuratiert von Marie-Theres Arnbom sowie Kevin Clarke, und gestaltet von Sam Madwar. Starkult und Kommerz werden ebenso thematisiert wie Sozialkritik, Politik und rassische Verfolgung.

Heute strömen die Besucher ins Kino, früher stürmten sie Operettentheater und warteten auf Novitäten und Skandale ihrer Stars. Showbusiness war angesagt, Glamour und Glitter bestimmten die Inszenierungen, die niemals verstaubt und altmodisch, sondern in der prägenden Zeit der 1920er sozialkritisch, humorvoll und frivol waren. Ihre Akteure wurden zu Superstars und gesuchten Werbeträgern für Produkte von Zigaretten bis Luxusautos. Wiener Operette machte auch am Broadway Furore und war ein einzigartiger Exportartikel österreichischer Kultur.

Ein Rahmenprogramm begleitet diese Ausstellung. Unter dem Motto “Wir laden gern uns Gäste ein” gibt es Gespräche unter anderem mit Dagmar Hellberg, Robert Meyer, Peter Fröhlich und vielen anderen mehr. Weitere Programmpunkte:

Im weißen Rössl – erstmals für Kinder!
Kinderversion der beliebten Benatzky-Operette mit Alexander Kuchinka (Regisseur, Pianist und »Leopold«), Cornelia Horak, Christoph Wagner-Trenkwitz, Peter Kühnelt-Leddihn und Sam Madwar (Ausstattung). Eine Produktion des Kindermusikfestivals St. Gilgen. 31. März 2012, 17 Uhr, Eintritt: 18 €, Kinder und Schüler 8 €

Und Operette rettete der ungarische Schlager!
Heinz Holecek singt und erzählt
Am Klavier: Markus Vorzellner
25. April 2012, 19.30 Uhr, Eintritt: 18 €, Schüler und Studenten 10 €

Von der Operette zum Wienerlied – »Schlager« für Fortgeschrittene?
Maria Stippich, Helmut Stippich, Peter Havlicek und Otto Brusatti bieten Achterbahnfahrten für Schwindelfreie.
3. Juni 2012, 11 Uhr, Eintritt: 18 €, Schüler und Studenten 10 €

Und wer schließlich ein aktuelle Operette sehen will, hat dazu ab 19. Mai 2o12 im Wiener Konservatorium Gelegenheit, wo an diesem Tag die Uraufführung der Musicaloperette »Tee um drei« von Florian Stanek (Buch/Liedtexte) und Sebastian Brandmeir (Musik) stattfindet. (Dabei handelt es sich um keinen Programmpunkt des Theatermuseums.) Nähere Infos –> hier.

tee-um3.jpg

Links
- Wiener Theatermuseum
- Tee um 3 (Konservatoroium Wien Privatuniversität)

Musical Unplugged 6.1. & 6.2

10. April 2012
19:30bis21:30

Sechs Mal ging die Konzertserie “Musical Unplugged” in den letzten Jahren in wechselnder Besetzung bereits über die Bühne. Zwei weitere Termine der 6er-version, Musical Unplugged 6.1 und 6.2, finden am 10. April 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) im 9er-Haus Theater Hennersdorf und am 29. Mai 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) in der Neuen Burg Perchtoldsdorf statt.

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»Musical Unplugged 6.1«
Besetzung: Luc Devens, Peter Neustifter, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan und Michael Vinzenz.

Kartenreservierung:
- Mail: simone.schrammel@gemeinde-hennersdorf.at
- Tel.: +43 2235 812 30 17
Kartenpreis: 25 Euro
Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

Veranstaltungsort
9er-Haus Theater, Bachgasse 9, 2332 Hennersdorf

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»Musical Unplugged 6.2«
Besetzung: Stefan Bischoff, Luc Devens, Roman Hauser, Christof Messner, Markus Neugebauer, Martin Pasching, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan und ein Auswahlchor des Sacrà© Coeur Pressbaum.

Kartenverkauf
- Mail: info@perchtoldsdorf.at
- Tel.: +43 1 866 83 400
Kartenpreis: 29 Euro
Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr

Veranstaltungsort
Burg Perchtoldsdorf, Neuer Burgsaal, Hyrtlgasse 4, 2380 Perchtoldsdorf

Das Programm der “Musical Unplugged”-Shows bietet unter anderem Hits von hierzulande als Klassiker geltenden Musicals wie zum Beispiel “Elisabeth”, “Mozart!” oder “Tanz der Vampire” bis hin zu Werken von Frank Wildhorn, Stephen Schwartz oder Jeanine Tesori. Mit dabei auch (Austro-)Pop-Klassiker und Abstecher in Klassik und Schlager, serviert mitunter mit einer gehörigen Portion Ironie.

Die Tickets zu »Musical Unplugged 6.1 und 6.2« sind im Verkauf.

Links
- Musical Unplugged
- Musical Unplugged @YouTube

Nick Pitera schlägt wieder zu: “One Man Phantom of the Opera”

Nick Pitera:

I am such a huge Phantom fan. Andrew Lloyd Webber is a genius! This is my attempt at paying tribute to such a great piece of musical history

Link
Nick Pitera @Facebook

Wien: “Pension Schöller” – das neue Metropol-Musical

11. April 2012
20:00bis22:30

Am 11. April 2012 (Beginn: 20:00 Uhr) feiert im Wiener Metropol Carl Laufs‘ und Wilhelm Jacobys Bühnenklassiker »Pension Schöller« in einer Musicalfassung von Peter Hofbauer/Stefan Vögel (Buch) und Peter Uwira (Musik) Premiere.

Inhalt

Ein begüterter Privatier macht die finanzielle Unterstützung seines Neffens davon abhängig, dass ihm dieser eine Irrenanstalt von Innen zeigt. In seiner Not führt der Neffe seinen Onkel in die Pension Schöller ein. Und siehe da: Onkelchen amüsiert sich prächtig, weil er, getreu seiner vorgefassten Meinung, die dort versammelten Pensionsgäste tatsächlich für Irre hält.

Carl Laufs’ und Wilhelm Jacobys höchst turbulente Komödie ist ein Klassiker der Unterhaltungskunst. Rasant, schräg und mit einem Augenzwinkern. In der Musicalfassung wurde der historische Hintergrund aus der Kaiserzeit in die Zweite Republik verlegt, genauer gesagt: ins österreichische Staatsvertrags-Jahr 1955. Im Zentrum des Geschehens: »Onkel« Klapproth, der nicht bemerkt, dass er »im falschen Film« ist, gespielt von Hubert Wolf, bekannt als »Papa Putz« aus der Fernsehwerbung für XXX-Lutz.

Leading Team
Buch: Peter Hofbauer & Stefan Vögel
Komposition: Peter Uwira
Bühnenbild und Kostüm: TOTO
Musikalische Leitung: Max Hagler
Regie: Thomas Enzinger

Cast
Maxi Blaha, Missy May, Dunja Sowinetz, Martin Bermoser, Stephan Paryla-Raki, Alfred Pfeifer, Alfons Noventa & Hubert Wolf

Tickets –> hier.

Landestheater Linz/Eisenhand: Georg Kreislers “Du sollst nicht lieben”

15. März 2012
20:00bis22:00

Ein neues Gebot erobert die Zweisamkeit: »Du sollst nicht lieben«. Es zu achten, erzeugt Heiterkeit und eine zur Absurdität neigende Ironie. Die junge, lebhafte Sonja trifft auf den kultivierten, bindungsängstlichen Lothar und beide entdecken, es wäre das Beste, sich nicht zu lieben.
Noch die erste Begegnung scheint normal, alles dreht sich um einen Strauss verwelkter Rosen, ein italienisches Restaurant und den Vorsatz Lothars, Sonja ihre Jugend zu entreißen. In einem Anfall von Torschlusspanik spinnt Lothar seine Gedanken, wie er Sonja dazu verleiten könnte, sich ihm an den Hals zu werfen und ihn zu heiraten. Doch Sonja braucht einen Vater für ihre Tochter und ihr Widerstand ist enden wollend. Die Talfahrt beginnt, an der jeder teilnehmen und zusteigen kann. Man begibt sich mit den beiden ins Theater, ins Bett, ins Büro, nach Paris, man begleitet das Paar in die Absurdität des Alltags.
Versuche der beiden, zu kommunizieren, bleiben erfolglos und ohne in Zynismus zu verfallen wird hier eine Nicht-Liebe entlarvt, bis zum Schluss jeder alleine bleibt.
Georg Kreisler serviert mal bissig pointiert, mal charmant beschwingt und bereitet genussvolle Momente in dieser musikalischen Komödie. Er entspinnt eine bittersüße Nichtromanze, die die Fallen des Ehelebens offenbart und gewährt höchst aufschlussreiche Einblicke in wiederkehrende Zweisamkeitsverzweiflungen. Seine Übertreibungen erzeugen Vergnügen am gnadenlos Normalen. Musik von Bach bis Wolf mischt sich unter die beiden, Beethoven und Rossini feiern komödiantische Urständ und fröhlich bilden sie den Abgesang der Liebe.

Georg Kreisler: Du sollst nicht lieben
Musikalische Komödie

Schauspiel
Österreichische Erstaufführung am 15.03.2012
Spielstätte Eisenhand

Leading Team
Inszenierung: Manuela Kloibmüller
Musikalische Leitung: Nebojša Krulanovic
Bühneneinrichtung und Kostüme: Christian Schmidleithner
Raum: Florian Parbs
Dramaturgie: Anke Held

Cast
Sonja: Angela Å migoc
Lothar: Joachim Rathke
Klavierbegleitung: Nebojša Krulanovic

Link
- Landestheater Linz

Casinos Austria: Hoffmann und Neuwirth - Das gibt’s nur einmal!

1. März 2012
19:00bis21:00

Am 1. März veranstaltet der Verein neunerHAUS in Kooperation mit Casinos Austria einen Benefizabend im Studio 44 zugunsten obdachloser Menschen.

Frank Hoffmann & das Martin Gasselsberger Trio mg3 und Neuwirth & Extremschrammeln im Trio erheben ihre unverwechselbaren Stimmen für das neunerHAUS und versprechen einen unvergesslichen Abend mit sozialer Note.

Der Schauspieler und Regisseur Frank Hoffmann liest aus dem literarischen Schaffen von Erich Fried und wird dabei musikalisch begleitet vom mehrfach als »Jazzpianist des Jahres« ausgezeichneten Martin Gasselsberger und seinen Musikerkollegen Roland Kramer und Gerald Endstrasser.

Das zweite Highlight des Abends bieten Neuwirth & Extremschrammeln im Trio mit dem aktuellen Programm »Aus´n Huat«. Alte und neue Lieder aus 37 Jahren werden zum Besten gegeben. Die bewährte Besetzung mit Überstimme Doris Windhager und Marko Zivadinovic an der Wiener Knöpferlharmonika garantiert den unverwechselbaren Sound: Schrammelig, ein wenig Blues, eine Ahnung Jazz und viele neue Töne.

Dietmar Hoscher, Vorstandsdirektor der Casinos Austria: “Wenn wir Sorgen oder Probleme haben, ziehen wir uns gerne zurück in die eigenen vier Wände, um Kraft zu tanken. Viele Menschen können das nicht – weil sie obdachlos sind. Das neunerHAUS gibt diesen Menschen ein neues Zuhause, bietet ihnen einen Zufluchtsort. Wir als Casinos Austria unterstützen das neunerHAUS seit vielen Jahren, um damit obdachlosen Menschen eine neue Perspektive zu geben.”

Frank Hoffmann über seine Motivation, das neunerHAUS zu unterstützen: »Es drängt mich, etwas zu tun, um jenen Menschen das Schicksal zu erleichtern, die kein Heim mehr haben und Entbehrungen ausgesetzt sind, die selbst meine Vorstellungskraft als Schauspieler und Regisseur übersteigen.«

1. März 2012, 19 Uhr, Casinos Austria, Studio 44
Rennweg 44, 1030 Wien, Einlass 18 Uhr, freie Sitzplatzwahl
Karten (Mindestspende EUR 28,–) sind in allen Filialen der Erste Bank und
ausgewählten Sparkassen erhältlich.
Ein unvergesslicher Abend mit sozialer Note. Der Reinerlös geht an:
neunerHAUS – Hilfe für obdachlose Menschen
www.neunerhaus.at

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