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Archiv - Pop

Morgan Karr: “No reason at all”

“No reason at all”, komponiert von Jonathan Reid Gealt.

Links
- Jonathan Reid Gealt
- Morgan Karr
- Morgan Karr @YouTube

Song Stories: Michael Bublà© präsentiert die Geschichte von “My Way”

Für die englische Radioshow “Song Stories” präsentiert der kanadische Sänger Michael Bublà© die Geschichte von “My Way”, einem Lied, das für Frank Sinatra geschaffen, von Elvis gecovered und von Sid Vicious zerstört wurde.

“My Way” existiert als Rap-Version ebenso, wie es von Opernsängern und Flamenco-Gruppen interpretiert wurde. Oft wird es in England auf Begräbnissen gespielt, und Sinatra selbst hat zu Protokoll gegeben, dass er das Lied gehasst hat.

In dieser Radiosendung spricht der Texter der englischsprachigen Fassung von “My Way”, Paul Anka, über das Lied. Zu Wort kommen auch Donald Trump, Julio Iglesias, Julien Temple, Steve Wynn, David Bowie, Jacques Revaux (einer der Komponisten des Songs) und viele andere mehr.

Zur Sendung gehts –> hier

Mumford & Sons - die heimlichen Sieger der Grammy Awards

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Ihr Auftritt bei den diesjährigen Grammy Awards (siehe –> hier) dauerte zwar nur an die zweieinhalb Minuten, aber mit was für einer erkennbaren Freude und mit welchem Enthusiasmus sie ihren Auftritt gestalteten und danach als Teil der Begleitband von Bob Dylan fungierten, das schien vielen Zusehern der Live-Übertragung zu imponieren: Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons ist, das kann man nun einige Tage nach den Feierlichkeiten feststellen, der eigentliche Sieger der diesjährigen Grammy Awards. Zwar hat sie keinen Preis bekommen, aber ihr Auftritt bescherte Marcus Mumford, “Country” Winston Marshall, Ben Lovett und Ted Dwane eine Menge neuer Fans.

Die Grammy Awards sorgten immer schon für einen regelrechten Boost der Verkaufszahlen von auftretenden und ausgezeichneten Künstlern. Im Digitalen Zeitalter ist ein Boost-Effekt instantmäßig erkennbar. Da gibt als erstes Anzeichen mal die Website der “neu entdeckten” Lieblinge w. o., weil der Server dem Besucheransturm nicht mehr gewachsen ist, und dann schießen die Downloadzahlen, legale und illegale, in die Höhe. All das war bei Mumford & Sons wie bei keinem anderen Act der diesjährigen Grammys der Fall. 49.000 Einheiten verkauften Mumford & Sons von ihrem aktuellen Album “Sigh No More” (Glassnote) in den Tagen nach der Verleihung und verdoppelten damit ihr bisheriges Ergebnis. Seit 47 Wochen sind sie mit ihrer CD in den Charts, in dieser Woche erreichten sie Platz 2 der Billboard 200 Charts und Platz 1 in den Billboard-Rock-Albums-, Independent-Albums-, Folk-Albums-, Alternative-Albums- und Digital-Albums-Charts.

Verglichen damit sind die Verkaufszahlen von Gewinnern wie Arcade Fire (12.000 verkaufte Einheiten seit den Grammys) eher gering einzustufen, obwohl sie damit um 95 Prozent mehr absetzen konnten als in der Woche vor den Grammys. Letztendlich landete ihre akuelle CD “The Suburbs” nur auf Platz 52. Justin Bieber, der große Verlierer des Awards (einige Nominierungen, kein Preis), konnte mit einem Liveauftritt bei den Grammys und einem US-Filmstart “Never Say Never” als Bonus Platz 3 der Charts erreichen (48.000 verkaufte Einheiten).

Eine Verkaufsklasse für sich ist allerdings Lady Gaga. Sie performte ihre neue Single “Born this way” bei den Grammys und wurde mit unglaublichen 448.000 Downloads belohnt.

Nils Frahm: Said And Done (2010)

Nils Frahm – Said And Done (live at Haldern Pop Festival 2010) from Erased Tapes on Vimeo.

John Grant: Live @Porgy & Bess

18. April 2011
20:30bis22:30

John Grant, ehemals Singer/Songwriter bei der Kultband »The Czars«, meldet sich mit seinem außergewöhnlichen Solo-Debüt »Queen Of Denmark« zurück, das Ende April via »Bella Union / Cooperative Music« erschien. »Queen Of Denmark« entstand Ende 2008 / Anfang 2009 in Zusammenarbeit mit »Midlake« in Denton, Texas – zur gleichen Zeit als »Midlake« gerade ihr neues Album »The Courage Of Others« aufnahmen. Es ist die Vertonung seines Seelenlebens, eine Art Abbitte nach jahrelanger Alkohol- und Drogenabhängigkeit und das Streben nach einem besseren Ich. Das Album entwickelt sich von reinster Sehnsucht (im Opener »TC And Honeybear«) bis zur bitteren, sarkastischen Wut (im Titelstück »Queen Of Denmark«) und besticht durch große Balladen, Chöre und überbordende Streicherarrangements. Schlichte Pianothemen werden in Synthieklängen getränkt, die Querflöte von Midlake-Sänger Tim Smith verleiht »I Wanna Go To Marz« eine träumerische Note, während Grant in »Where Dreams Go To Die« mit herzzerreißenden Streichern seine Träume zu Grabe trägt und Sigourney Weaver von einem Hintergrundchor mit den bezaubernsten Gesangsharmonien besingen lässt. Man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, den teils schrägen Texten zu lauschen, die in einem brillianten Kontrast zur süsslichen Musik stehen, um den speziellen Sarkasmus dieser Platte zu begreifen. Schmerz, Hoffnung, Angst, Bedauern und Selbsterkenntnis – auf »Queen of Denmark« findet man all dies, verpackt in zuckrige Pop-Melodien und einzigartige Arrangements. (Pressetext)

John Grant. Live @ Porgy & Bess, 18. April 2011, 20:30 Uhr
Eintritt: 17.- €, 10.- € für MembercardInhaber
Weitere Infos –> hier

Song Contest 2011/Düsseldorf: Schickt Oliver Wimmer - “Let Love Kick In”

Es ist noch nicht lange her, da galt der Eurovisions Song Contest als Karrierekiller. Österreich konnte in den letzten Jahren mit wenig interessanten Nummern entsprechend wenig Punkte bei diesem Pop-/Schlager-/Peinlichkeitsfestival ergattern. Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends schickte man Manuel Ortega, Alf Poier, Tie Break, Global Kryner und Eric Papilaya. Punkten konnte davon nur Alf Poier mit einer Kabarettnummer, die es immerhin auf Rang 6 schaffte. 2008 bis 2010 schmollte man am Küniglberg und verzichtete auf eine Teilnahme.

Dabei war dieses erste Jahrzehnt gar nicht so peinlich, jedenfalls nicht so peinlich wie die 1990er Jahre, als Österreich Simone, Thomas Forstner, Tony Wegas, Petra Frey, Stella Jones, George Nussbaumer und Bettina Soriat (mit einem Song, in dem die Zeile “Beim Sex bist du so schnell wie Raumschiff Enterprise” noch das Unvergesslichste war) oder Bobbie Singer entsandte. Platz 10 war die beste Platzierung, die Österreich in diesem Jahrzehnt erreichen konnte, und einen letzten Platz mit dem Nevergreen “Venedig im Regen” von Thomas Forstner gabs auch.

Wie auch immer, 2011 soll alles anders werden. Ö3, immer schon ein guter Nachmacher, machte sich auf und inszenierte im Stile eines Stefan Raab eine Hatz auf den Hit für Düsseldorf. 30 Acts wurden in einer Vorauswahl gefunden, bis zum 31. Januar gilt es nun, 20 davon zu eliminieren. Das macht man am besten, wenn man beim ORF eine Show inszeniert, mit einer SMS-Abstimmung, bei der jede einzelne dieser SMS 20 Cent kostet. Am 25. Februar rittern dann die verbliebenen Kandidaten in einer Live-Show gegeneinander. Für den Sieger heißt es ab nach Düsseldorf.

Mit dabei sind, wie der “Standard” schreibt (–> hier), “alte Hasen” wie Louie Austen und “Newcomer” wie Matara und Lana Gordon. Wieso Lana Gordon eine “Newcomerin” sein sollte, weiß wohl nur der “Standard”, aber Musical war ja noch nie die Stärke dieses Mediums.

Hier im Kultur-Channel sind wir ausnahmslos alle für Oliver Wimmer. Seine Nummer “Let Love Kick In” ist heutig, sie ist cool und sie ist von jeder Peinlichkeit Marke Alf Poier Lichtjahre entfernt. Wer Oliver Wimmer zum Song Contest schicken möchte, muss also 20 Cent investieren und eine SMS schicken an: 0820 600 300. Als Message einfach “4″ eintragen, und schon könnte es was werden mit dem Oliver in Düsseldorf.

Ehrlicherweise muss man dazu noch sagen, dass das Ganze auch eine reine Abzockaktion des ORF sein könnte, denn: die Endreihung und damit die Entscheidung über den Einzug in die Finalshow hängt nur zur Hälfte von den Stimmen der Zuschauer und zur Hälfte von den “Präferenzen der Ö3-Jury” ab. Schlimm, wenn man als Künstler von den Präferenzen einer Ö3-Jury abhängig ist, aber was soll man machen.

Oliver Wimmer, ab nach Düsseldorf: SMS mit dem Text “4″ an 0820 600 300

Link
- Oliver Wimmer

Hurra, wir leben noch oder: Becoming Peter Pan - die Presseprobe ist gelaufen

Ohne Attentat auf die Künstler und Direktoren des Wiener Schubert Theaters ist die heutige Presseprobe von “Becoming Peter Pan” über die Bühne gegangen. Einen Bericht davon gibt es auf W24.at zu sehen, und zwar –> hier.

Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung mit Oliver Wimmer, James Cottriall und Luttenberger*Klug

20. Januar 2011
19:00bis23:30

Zwei Schülerinnen des 5. Jahrganges der Höheren Bundeslehranstalt Bergheidengasse für Tourismus und wirtschaftliche Berufe in Hietzing veranstalten im Rahmen ihres Maturaprojekts am 20. Januar 2011 ein Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung.

Für die gute Sache auf der Bühne:

* Oliver Wimmer
* Special Guest: Zweitfrau unplugged
* Fii-mit seiner Beatbox-Show
* Luttenberger*Klug
* Valentin Urse
* James Cottriall

Ein Buffet und eine Tombola werden das Event abrunden. Der Reinerlös des Abends geht zur Gänze an die St. Anna Kinderkrebsforschung. Als DJ mit dabei: Alex List.

EINTRITT/SPENDE: € 15,00 pro Person
INFOS und KARTENBESTELLUNGEN unter: gemeinsam-fuer-st.anna@gmx.at

Donnerstag, 20. Januar 2011: 19:00-23:30 Uhr
Ort: Festsaal des Goethe-Gymnasiums Astgasse, Astgasse 3, 1140 Wien

Nähere Infos –> hier

Gavin Mikhail: Higher Window [2010]

Link
Gavin Mikhail: What can Josh Groban do for YOU?
Gavin Mikhails YouTube-Channel

“The Juliet Letters” - Drew Sarich & The Dead Poet Quartet in Salzburg und Wien

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Romeo und Julia hätten längst das Zeitliche gesegnet, wären sie je aus Fleisch und Blut gewesen. Und doch teilen wir alle mindestens einmal in unserem Leben ein gemeinsames Schicksal - das Schicksal einer unerfüllten Liebe. Noch heute steht in Verona, bekanntermaßen Heimat des unglücklichen Liebespaares, ein Briefkasten, in den man Briefe an Julia einwerfen kann. Dieser Umstand war die Initialzündung für Elvis Costello und das Brodsky-Quartet, ihre ganz persönliche Korrespondenz mit Julia Capulet zu führen. Briefe über die Sehnsucht, das Verliebtsein, die Eifersucht, die Hoffnungslosigkeit, den Tod und die unerfüllte Liebe. Und welche Sprache könnte all diese Facetten besser einfangen als die Musik.

Mit “The Juliet Letters” realisieren Drew Sarich und The Dead Poet Quartet ein langgehegtes Wunschprojekt. Am 28. November 2010 ist die seltene Besetzung von Sänger und Streichquartett beim Winterfest in Salzburg um 17 Uhr im Spiegelzelt zu sehen, am 20. Dezember 2010 gibts einen Gig im Wiener Porgy & Bess und am 13. Januar 2011 ist eine Show im Salzburger OVAL angesetzt. Zu erleben wird der Reiz des Variantenreichtums an Ausdrucksmöglichkeiten, aber vor allem auch der glaubwürdige Austausch von Rock, Pop und Klassik sein.

“The Juliet Letters” setzt nicht nur technisch perfektes, feinfühligstes Quartettspiel voraus, sondern ermöglicht es den Musikern sowie dem Publikum, neue musikalische Landschaften zu erforschen. Mit Drew Sarich fand das Quartett einen Sänger, der sich zweifellos zu den Ausnahmekünstlern seines Genres zählen darf. Die bedingungslose Auseinandersetzung mit seinen Charakteren, die Farbenvielfalt seiner Stimme, sein großer Erfahrungsreichtum sind nur einige wenige Attribute, die ihn zur Idealbesetzung dieses Projektes machten.

Einen Brief zu bekommen, ihn zu öffnen, hat etwas Geheimnisvolles, etwas Magisches. Fremde Briefe zu lesen, ist wie durch ein Schlüsselloch zu spähen. Sie eröffnen intime Ausschnitte einer Beziehung zwischen zwei Menschen - Momentaufnahmen eines Dramas.

Mit “The Juliet Letters” gelingt es, durch die Verbindung von Wort und Musik eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die von jedem ganz individuell nachempfunden werden kann, jedoch mit ein und demselben Inhalt - nämlich der Liebe.

DREW SARICH - THE DEAD POET QUARTET - THE JULIET LETTERS
Michaela Girardi: Violine
Georg Wimmer: Violine
Sarah Grubinger: Viola
Matthias Bartolomey: Violoncello
Drew Sarich: Gesang

Aufführungstermine
28. November 2010, 17 Uhr, Salzburg, Spiegelzelt (Ticketinfos –> hier)
20. Dezember 2010, 20:30 Uhr, Wien, Porgy & Bess (Ticketinfos –> hier)
13. Januar 2010, Salzburg, OVAL (Ticketinfos demnächst –> hier)

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