Archiv - Theater
Martin Bruny am Samstag, den
20. Februar 2010 um 20:52 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
| 31. März 2010 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
“I put a record on” ist die Adaption einer Produktion, die unter dem Titel “Venus im Pelz” im Vorjahr am Linzer Landestheater Premiere hatte. Andrà© Turnheim arbeitet am 1869 erschienenen Roman “Venus im Pelz” von Leopold Sacher-Masoch das Spiel von Dominanz und Unterwerfung heraus, durch welches gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und deren Auflösung demaskiert werden.
Ein Tisch, zwei Stühle, Mikrophone, ein Plattenspieler, zwei Anzüge und kühl konstruierte Neon-Popmusik aus den 80ern - das sind die Requisiten einer Spielanordnung, die Geschlechteridentität hinterfragt, zerlegt und verschärft. Die Inszenierung deutet den Begriff “Masochismus” nicht als Antipode zum Sadismus, sondern als Diskurs von männlichen und weiblichen Rollenbildern.
Turnheim verlässt die Wege der klassischen Dramaturgie und beschreitet eine moderne, performative Herangehensweise, die auf Entwicklung verzichtet, soziopsychologische Bilder herausarbeitet und die Musik zum Handlungsträger macht. Artaud und Cixous-Texte ergänzen das Assoziationsfeld für den Zuschauer, der durch den Wechsel von Identifikation und Distanzierung aktiv gehalten wird.
Besetzung
Sie: Anna Mendelssohn
Er: Peter G. Pertusini
Leading Team
Inszenierung/Fassung: Andrà© Turnheim
Konzept: Aigner/Turnheim/Schreck
Kostüme: Barbara Aigner
Musik: Stefan Schreck
Dramaturgie: Elke Ranzinger
Regieassistenz: Christiane Eizenberger
In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz
Termine
31.03.2010 bis 02.04.2010, 20:00, WUK Saal
Nähere Infos & Tickets –> hier und auf der Website zum Stück: lust-spiellust-spiel
Martin Bruny am Dienstag, den
16. Februar 2010 um 00:46 · gespeichert in Theater
In Wien begegnet man dem »Herrn Karl« in vielen Personen, an unzähligen Orten. Helmut Qualtingers zum Klassiker avancierter Charakter ist allgegenwärtig. Das Schubert Theater Wien zeigt ab Ende Februar Qualtingers Text als Puppentheater. Nikolaus Habjan schlüpft darin mit Hilfe seiner Puppen in die verschiedensten Rollen, die alle zusammen »Der Herr Karl« sind.
»Man wird über den Herrn Karl lachen und weinen, man wird ihn verdammen und bemitleiden, man wird ihn zitieren, man wird ihm – als höchste Bestätigung seiner Gültigkeit – auf Schritt und Tritt begegnen. Sein scheinbar zufälliges Gerede enthält in konzentrierter Form die Substanz eines Zeitromans oder eines Zeitstücks, ist zugleich Zeugnis einer Epoche, Enthüllung einer Haltung und Ergebnis souveräner literarischer Gestaltung, mit einem Wort: ein Stück Welt.« (Hans Weigel)
Puppenspiel: Nikolaus Habjan
Regie: Simon Meusburger
Termine: 26. und 27. Februar, 2. und 3. März, 4., 5., 7. und 8. Juni 2010
Simon Meusburger, 1974 in Bregenz geboren, arbeitet neben seiner Tätigkeit als Komponist und Regisseur als freier Regieassistent. Zuletzt seit mehreren Jahren bei den Bregenzer Festspielen, für Produktionen wie “West Side Story”, “Der Troubadour” und “Tosca” tätig, hat er mit Regisseuren wie Francesca Zambello und Philipp Himmelmann gearbeitet.
Nach zahlreichen Filmproduktionen und zwei Musicalkompositionen gab er mit »Krach im Hause Gott« (September 2006) sein Debüt als Sprechtheater-Regisseur am Schubert Theater Wien. Es folgten zahlreiche Inszenierungen, u. a.: “Die Glasmenagerie”, “My Way”, “Geschlossene Gesellschaft” oder das Puppentheater für Erwachsene “Schlag sie tot”.
Seit dem Sommer 2007 ist er als Direktor für das Schubert-Theater tätig, wo er auch in Zukunft als Hausregisseur für zahlreiche Eigenproduktionen verantwortlich sein wird.
Nikolaus Habjan aus Graz studiert seit 2006 Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Durch zahlreiche Hospitanzen und Assistenzen (u. a.”Fidelio” oder “Hoffmanns Erzählungen” an der Grazer Oper, “Rinaldo” in St. Pölten, “La Finta Giardinera”, “La Colombe” am Schlosstheater Schönbrunn) konnte er Erfahrung sammeln und setzte diese bei seinem Regiedebüt mit Gian-Carlo Menottis »The Telephone« um. Es folgten weitere Inszenierungen an der Universität, und die Madrigalkomödie »Il festino …« von Adriano Banchieri in Graz. Mit 15 Jahren kam Habjan zum ersten Mal in Kontakt mit dem Puppentheater. Durch Neville Tranter perfektionierte er seine Puppenspieltechnik, es folgte unter anderen eine Zusammenarbeit mit dem Kabinetttheater («King of the Birds-Queen of the Blood†im Semperdepot). Für das Opernfestival «Sirene†entwarf und baute er die Puppen für die Kammeroper «Das Gespräch der Hunde†von C. Dienz. Im Schubert Theater realisierte Nikolaus Habjan die Puppentheaterproduktion «Schlag sie tot†und ist seit der Saison 2008/09 neben seiner Funktion als Puppenspieler und Regisseur (”Elling”) als Co-Direktor tätig.
Links
schuberttheater.wordpress.com/
simonmeusburger.wordpress.com/
nikolaushabjan.wordpress.com/
Martin Bruny am Sonntag, den
14. Februar 2010 um 22:21 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
| 13. Oktober 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
“Carrie”, Stephen Kings erster Roman aus dem Jahr 1974, brachte seinem Autor auf Anhieb Ruhm und Erfolg. Als “Projekt” von Jà©rà´me Junod, ist Kings Meisterwerk in einer Produktion des “Salon 5″ vom 13. bis 16. Oktober 2010 in einer Bühnenfasssung in Wien zu erleben.
Carrie White hat es nicht leicht. Zwischen den Hänseleien und Demütigungen ihrer Mitschülerinnen und der gnadenlosen Unterdrückung ihrer religionsfanatischen Mutter versucht sie den langen Weg bis zum High-School-Abschluss zu gehen. Ihre erste Menstruation mit 17 wird zur öffentlichen Erniedrigung. Zwar versuchen einige wohlmeinende Menschen ihr zu helfen, doch eines wissen sie nicht: Carrie besitzt telekinetische Kräfte. Und wenn diese einmal wirklich ausbrechen sind die Auswirkungen katastrophal …
Mit: Petra Staduan
Bühne: Lydia Hofmann
Regie und Fassung: Jà©rà´me Junod
Nach dem Roman »Carrie« von Stephen King
Deutsch von Wolfgang Neuhaus, erschienen bei Bastei Lübbe Taschenbücher
Empfohlen ab 16 Jahren
Kartenpreise: EUR 20 / EUR 10 (ermäßigt)
Weitere Infos –> hier
Link
Die Presse: “Carrie”im Theater: Jerome Junods “Blutgruppen”
Martin Bruny am Sonntag, den
14. Februar 2010 um 11:01 · gespeichert in Musical, Wien, Theater

Vom 11. bis 17. März 2010 findet in Wien im Palais Auersperg die Veranstaltungsreihe “Literatur für junge LeserInnen” statt. Im Rahmen dieses Literaturfestivals präsentiert Gernot Kranner sein neues Programm für Kinder “Das kleine Vampir-ABC”.
Die Show geht im Großen Saal über die Bühne und ist für Kinder von fünf bis zehn Jahren konzipiert. Worum gehts? Da hilft der Veranstaltungsfolder (bedingt) weiter:
Die neue Kinder-Show von Gernot Kranner: Das kleine Vampir-ABC
Ein anregender Blutsaugerspaß mit Geschichten, Liedern und Szenen. Gernot Kranner ist der Vampirjäger Prof. Abronsius aus dem Musical »Tanz der Vampire«. Am Klavier: Walter Lochmann
Ticketinfos unter der Telefonnummer 505 03 59 oder online: www.jugendliteratur.net
Update:
Auch im Wiener Ronacher ist Gernot Kranners Show zu sehen, und zwar an vier Sonntagen im April und Mai 2010. Gespielt wird auf der Probebühne des Ronacher, am 11. und 25. April sowie 9. und 30. Mai um jeweils 15 Uhr.
Ein kleines Update auch zum Inhalt der Show:
»Vampirspezialist« Gernot Kranner und sein »Klavier-Assistent« Walter Lochmann laden die kleinsten Zuschauer im Alter von etwa 4 – 10 Jahren – selbstverständlich gemeinsam mit deren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten – zu einer Reise in die geheimnisvolle Welt der Blutsauger ein. In einer spannenden, lustigen und die Phantasie anregenden Stunde erfahren die Zuschauer anhand von Geschichten, Liedern und Szenen mehr über das Leben und die Vorlieben von Vampiren und Geistern. Zum Mitsingen, Mitmachen und Mitlachen - und ein erster Schritt in die wunderbare Welt des Theaters.
Tickets: zu € 7,50 (für Kinder) und € 12,- (für Erwachsene)
Erhältlich an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien, www.musicalvienna.at sowie bei Wien Ticket, www.wien-ticket.at, 01/588 85
Update:
Am Samstag, dem 23. Oktober 2010, ist das Vampir-ABC ab 15 Uhr im Karikaturmusuem Krems zu sehen. Tickets –> hier
Martin Bruny am Dienstag, den
12. Januar 2010 um 23:12 · gespeichert in Theater
Am Dortmunder Schauspielhaus findet am 28. Februar 2010 die Uraufführung des “Schauspiels einer Heimkehr” betitelt “odysseus, verbrecher.”, geschrieben von Christoph Ransmayr statt.
Der Schriftsteller Christoph Ransmayr, 1954 in Wels/Oberösterreich geboren, zählt spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane »Die letzte Welt« (1988) und »Morbus Kitahara« (1995) zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Ransmayr wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis für sein Lebenswerk, dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und dem Nestroy-Theaterpreis für sein bisher einziges Theaterstück »Die Unsichtbare«.
Worum gehts in “odysseus, verbrecher.”:
Lange Jahre führte er Krieg, lange Jahre irrte er durch die Welt. Jetzt ist Odysseus zurück in Ithaka. Überhäuft mit Geschenken, reich, treibt er an den Strand, bereit, sein altes Leben wieder aufzunehmen. Bereit für den Frieden. Doch die Jahre des Krieges haben auch Ithaka verändert. Odysseus erwartet seine Heimat – und findet einen Ort, der ihm fremd geworden ist. Obwohl er als Sieger heimkehrt, muss er erkennen, dass er den Folgen des Krieges, den tatsächlichen und den seelischen Verwüstungen, nicht entkommen kann. Und je fremder ihm scheint, was seine Heimat war, je weniger Verständnis er selbst bei seiner Gattin Penelope spürt, umso stärker werden in ihm die Verzweiflung und die Wut, die er eigentlich schon überwunden glaubte.
Regie: Michael Gruner
Bühne: Peter Schulz
Kostüme: Gabriele Sterz
Musikalische Leitung: Lukas Goldschmidt
Choreographie: Michael Sieberock-Serafimowitsch
Es spielen: Bernhard Bauer, Monika Bujinski, Mathias Frank, Dominik Freiberger, Alexander Gier, Lukas Goldschmidt, Juliane Gruner, Günther K. Harder, Ralf Kubik, Patrick Jurowski, Leif Mieland, Steffen Scheumann, Matthias Scheuring, Jakob Schneider, Harald Schwaiger, Wolfgang Türks, Andreas Vögler, Andreas Wrosch
Termine
Februar 2010: 28.
März 2010: 07., 14.
April 2010: 03., 09., 15., 23.
Mai 2010: 08., 23.
Juni 2010: 06.
Martin Bruny am Sonntag, den
20. Dezember 2009 um 22:19 · gespeichert in Theater

Am 16. Januar 2010 geht in Wiens “Queen Club” die Premiere des Theaterstücks “Soul Strip” über die Bühne. In den Rollen: Lisa Antoni (”Rudolf”), Julian Looman (”Tschüss! Das war der ORF”) und Martina Stilp.
Der “Queen Club” ist eines der bekanntesten “Animierlokale” Wiens, dementprechend ist willkommen, wer 18 Jahre und älter ist. Für das Event ist “Abendgarderobe” vorgeschrieben - das soll nun alles aber nicht vom “Eigentlichen” ablenken. Worums in dem Theaterstück geht, wird auf der offiziellen Website des “Herrn Mauser” wie folgt beschrieben:
Eine beklemmende Reise in das Innere dreier Personen. Ein Mann. Eine Frau. Die Andere. Nora und Liviu lieben sich lange und ausschließlich. Doch etwas schiebt sich zwischen sie und ihn. - Etwas wie Erinnerung. Liviu hat Lea verloren, die ihm mehr war als eine Schwester. Nora weiß von Lea, von einem großen Unglück, von nicht mehr. Nichts von geöffneten Knöpfen eines blauen Kleides, nichts von bloßen Füssen, nichts vom Schilf. Doch sie träumt von Orten, an denen sie nicht gewesen sein, stellt sich Dinge vor, von denen sie nichts wissen kann. Liviu schweigt und das, was sich zwischen ihn und sie schiebt, spricht eine andere Sprache. Doch das Vergessen ist kein Vermögen und das Gestern unberechenbar. Ein fiebriges Tappen und Tasten im Altvertrauten beginnt, in dem Nora auf die Andere trifft. Das Lüften des Schleiers wird zum Verhängnis und das Erinnern zu einem riskanten Spiel um sich selbst.
Eine gefährliche mà©nage à trois. Identitäten, die aufweichen. Ein erschreckender Trip durch das, was man Ich nennt.
Martin Bruny am Sonntag, den
22. November 2009 um 19:25 · gespeichert in Theater

Klassisches Ballett trifft auf Pop/Rock. Was mit der Musik von Queen (“Tanzhommage an Queen”, Volksoper Wien, 2007) schon geklappt hat, sollte auch bei den Songs von Lenny Kravitz , U2, Prince oder Michael Jackson aufgehen. Temporeiche Schrittfolgen, atemberaubende Choreografien und die unglaubliche Präzision des klassischen Balletts - das ist das Rezept der Tanz-Show “Rock the Ballet”, ein Mix aus Ballett, Modern, HipHop, Jazz und Akrobatik.
Worum gehts? Das entnehmen wir am besten der offiziellen Website zur Produktion:
Die Choreografien von Rasta Thomas, dem »Kopf der Truppe«, sind so »als würde man das Beste von Baryschnikow, Bruce Lee und Michael Jackson auf die Bühne bringen«, schwärmt »Entertainment Tonight«. »Dance at it’s best« jubelt die renommierte New York Times über dieses treibende Pulsieren aus Emotionen, Erotik und Humor. Faszinierend für Kenner und ein neues Publikum gleichermaßen, wird Tanz hier - befreit vom Korsett der Klassik - als überaus lebendig (und unwahrscheinlich sexy!) erfahrbar. Beeindruckend genug sind die technische Perfektion und die virtuose, nahezu akrobatische Körperbeherrschung der Tänzer. Und doch bilden sie nur das stabile Fundament, auf welchem in dieser Tanzrevolution die brillanten, scheinbar schwerelosen Körper eine flackernd-leuchtende, ansteckend-hitzige Glut aus Liebe, Lust und brennender Leidenschaft entfachen. Und die überträgt sich von der ersten Minute dieser außergewöhnlichen, rockigen Show als Begeisterung auf das Publikum. Wohl nirgends sonst lässt sich die Zukunft des Tanzes heute schon so mitreißend erleben wie in dieser Rock-Ballett-Show für das 21. Jahrhundert!
Die genauen Termine der Tour, die Ende Januar 2010 in Berlin beginnt und auch nach Österreich ins Wiener Museumsquartier führen wird, findet man –> hier.
Martin Bruny am Sonntag, den
15. November 2009 um 12:33 · gespeichert in Musical, Theater, Newcomer, Filmmusical
“Lying Cheating Bastard”, ein Theaterstück von Nicholas Hammond und “Australian Magician of the Year” James Galea, das im kleinen Old Fitzroy Theatre in Darlinghurst, Australien, seine Premiere feierte, hat das Zeug, zum Hollywood-Blockbuster zu werden. Davon sind zumindest die Autoren überzeugt, und das meint auch Musicalkomponist Stephen Schwartz (”Godspell”, “Wicked”). Er lud Hammond und Galea zu einem Workshop in die USA, sieht er doch in dem Stoff des Stücks die Chance, endlich seinen Plan verwirklichen zu können, einen Musicalfilm über einen jungen Magier zu produzieren. Wenn es nach Schwartz geht, soll Galea die Hauptrolle übernehmen und Hammond das Theaterstück in ein Filmscript umformen.
Hammond zu diesen Plänen:
I have done a couple of musicals myself over the years but have never done a Stephen Schwartz show, and I never thought I would be writing one.
Worum gehts in “Lying Cheating Bastard”?
Jimmy has no idea how it happened, but somehow he was born with a gift, a talent to play and read cards, dice, any game of chance, better than just about anyone in the world. «I always win, alwaysâ€, says Jimmy. «Cos I never go against the percentages, I control the variables, and I don’t leave anything to chance. Ever.†«Oh yeah. And I cheatâ€.
Lying Cheating Bastard is the intriguing tale of a young man being drawn into the seedy underbelly of Sydney, the story of infamous con-man Jimmy Garcia aka the Cricket, and how he became the most successful con-man in Australia by the age of 27.
Part mystery, part coming-of-age story, part demonstration of the finer arts of trickery, Lying Cheating Bastard is the extraordinary story of Jimmy’s induction into the murky world of gangsters and grift. Featuring close-up projection of Jimmy’s card scams live on stage, Lying Cheating Bastard stars the Australian Magician of the Year James Galea and his increasingly astonishing feats of skill with cards and sleight of hand.
James Galea, Australiens Magier des Jahres, ist mit seinen Shows ein Hit. Einer seiner Kartentricks:
Martin Bruny am Mittwoch, den
11. November 2009 um 22:17 · gespeichert in Theater, Pop
Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen. (Matthäus 7,6)
Intelligente Texte, packende Musik, und umgekehrt, das Ganze auf Deutsch, “Perlen vor die Säue” heißt die noch immer aktuelle CD der Band “Schneewittchen”, und das könnte man auch als Motto nehmen, denn nach wie vor sind Marianne Iser und Thomas Duda zwar Kultstars der sagen wir mal Gothic-/Dark-Wave-Szene, aber noch ohne jene Breitenwirkung, die sie sich längst verdient hätten. Vielleicht ist es auch schlicht das “schräge” Image, das man ihnen verpasst hat, das die breite Masse abhält, diese Band in die Spitzenplätze der Charts zu peitschen. Andererseits, dazu sind manche der Chansons der dunkelsten Stunden dann auch wieder zu intelligent. Zwar bieten “Schneewittchen” sogar “Elisabeth”-Fans Identifikationsfragmente, wie man auf YouTube bei Songs wie “Der Tod hat sich verliebt” mit Schrecken feststellen muss, aber spätestens bei “Destruktiv” sind dann die Pseudoromantiker wohl wieder bei einem Lizzie-Bootleg von 1992 gelandet.
Tatsache ist, dass “Schneewittchen” schon bald in Wien gastieren werden, und zwar im Rahmen der von “specialedition” veranstalteten Show “Moments - Varietà© von Traum und Wirklichkeit”. Neben “Schneewittchen” werden bei diesem Event Nikolaus Habjan, Alexander Merk und Thomas Thalhammer mitwirken. Nähere Infos –> hier
Moments
16. Dezember 2009 | 19:30
Theater Akzent, Wien
Martin Bruny am Freitag, den
23. Oktober 2009 um 00:10 · gespeichert in Theater
Standard: Wie gehen Sie persönlich mit Buhrufen um?
Meyer: Ich habe noch nie welche bekommen. Aber ich kann mich erinnern, als wir an der Burg Hamlet in der Regie von Klaus Maria Brandauer gemacht haben. Als er ausgebuht wurde, ging er an die Rampe, legte den Zeigefinger an den Mund. Es wurde mucksmäuschenstill. Dann verbeugte er sich und ging.
Standard: Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann beteuert, dass er keine Kritiken liest. Und Sie?
Meyer: Keine Kritiken zu lesen nützt gar nichts. Weil: Sie kriegen sie sowieso um die Ohren. Spätestens in der Kantine wird das Erste, was ein Kollege sagen wird, sein:”Also, was sie über dich geschrieben haben: Wirklich eine Sauerei.” [via derstandard.at]
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