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Archiv - Netz

Bad Hersfeld: Backstage-Videos von “Les Misà©rables”

Noch bis zum 5. August 2007 ist in Bad Hersfeld (Deutschland) das Musical “Les Misà©rables” in der Inszenierung von Helmuth Lohner zu erleben.

Auf der Website von Musicaldarsteller Tomas Tomke gibt es zu dieser Produktion mittlerweile zwei Backstage-Videos, ein dritter Teil ist in Planung. Die Links zu den Videos findet man im Blog der Website.

Musical goes “Second Life”: “Frankenstein” - das erste “virtuelle Musical”

Joined At The Heart“Joined At The Heart”, basierend auf Mary Shelleys Roman “Frankenstein”, wird das erste Musical sein, das live auf der virtuellen Plattform “Second Life” gestreamed wird. Übertragen wird die Show am 4. August 2007 um 19:30 Uhr englischer Zeit.

Auch wenn das Musical in der virtuellen Umgebung von “Second Life” erlebt werden kann - als Darsteller sind echte Menschen an Bord, und keine Musical-Avatare. Bevor die Show ins Virtuelle abgesetzt wird, geht in Cambridge am 1. August die Uraufführung über die Bühne (zu sehen bis zum 4. August). Danach ist “Joined At The Heart” beim Edinburgh Fringe Festival zu sehen (12. bis 18. August 2007). [vnunet.com]

Hörproben gibt es auf der MySpace-Site, die für das Musicalprojekt eingerichtet wurde.

Cast
The Creature: James Stuart
Victor Frankenstein: Adam Bonner
Elizabeth Lavenza: Lisa Norman
Mrs. Moritz: Judith Juden
Caroline Frankenstein & Sarah: Claire Mayne
Professor Waldman: Peter Crussell
Peggy: Gerry Goodjohn
Bob & Edward: Matt Bullen
Florence: Lydia Crussell
William: James Crussell
Ensemble: James Camp, Jade Fallon, Pam Brown, Jane Crussell

Kreativ-Team
Composer & Musical Director: Graham Brown
Lyricist & Sound Designer: Geoff Meads

The Lifehouse Method

Lifehouse-Method.com ist im Prinzip eine Audition-Website. “The Method” an sich ist eine Software, die Musik “erschafft”, mit deren Hilfe vom User ein “musikalisches Portrait” erstellt wird. Die Software “malt” Musik. Klingt ein bisschen verrückt - ist es auch, und auch wieder nicht.

Hinter der Website steckt im Wesentlichen ein kreatives Team rund um Pete Townshend von “The Who”. Jedes “musikalische Portrait” wird begutachtet, ab und zu vielleicht auch von Pete Townshend selbst.

Entwickelt wurde “The Method” vom Mathematiker und Komponist Lawrence Ball und Softwarespezialist Dave Snowdon. Mitmachen kann jeder. Das Ganze ist gratis. Man muss sich auf der Website registrieren, und man braucht für das “musikalische Portrait” auch ein Mikro, denn es wird verlangt, dass man eine zirka 15 Sekunden lange Stimmprobe abgibt. Man muss nicht singen, aber die Stimmprobe ist notwendig, wenn auch nicht zwingend, so ist es doch sinnvoll, diesen Schritt nicht zu überspringen.

Was ist das Ziel? Sollte dem Team hinter dieser Website ein Talent auffallen, mit dem sich eine kreative Zusammenarbeit lohnen könnte, wird man kontaktiert:

If one of your portraits is chosen, it does not mean it is better or worse than any other portrait, just considered by the composers to be technically more suitable to be elaborated into a “bigger” piece, possibly even a song.

Viel Erfolg!

Japan-Premiere von “Wicked”

Ein kleines Video zur Japan-Premiere von “Wicked” bietet die Shiki Theatre Company.

Neue Homepages braucht die Welt

Deborah Sasson
Eine Meldung auf OpenPR.de macht auf die “moderne Website” der Klassik- und Opernsängerin Deborah Sasson aufmerksam. Problem Nummer 1: Surft man auf die Site, kann es schon mal vorkommen, dass man sich der Gefahr eines Gehörsturzes aussetzt, denn man wird von “heftigem Gesang” begrüßt. Kommt natürlich immer drauf an, auf wie laut man gerade die Audioeigenschaften seines PCs getuned hat - wie auch immer, optimal ist das Intro nicht. Ansonsten ist die Site eher unspektakulär, aber klar strukturiert mit einem etwas merkwürdigen Header und einer etwas gewöhnungsbedürftigen Schriftwahl, vor allem bei den Überschriften. Deborah Sasson ist lange im Geschäft. Leider hat sie nur 5 Hörbeispiele auf ihrer Site als Stream, das ist etwas wenig.

Tomas Tomke
Einen Relaunch seiner Website hat Tomas Tomke ins Netz gestellt. Der Absolvent der Konservatorium Wien Privatuniversität ist demnächst in der Bad Hersfelder Produktion von “Les Misà©rables” zu sehen. Was Multimedia-Inhalte angeht, wird man auf Tomkes Site, die in dieser Version erst wenige Tage im Netz ist, schon jetzt gut versorgt. Beispielsweise mit einem witzigen Backstage-Video über die Proben in Bad Hersfeld. Per YouTube sind auch VideoTagebücher abrufbar, per Google-Video die vollständige Diplomprüfung von Tomas Tomke, aufgenommen 2006 im Leonie-Rysanek-Saal der Konservatorium Wien Privatuniversität - Web-2.0-mäßig gut positioniert, layoutmäßig im Grungesstil, der nach wie vor sehr beliebt ist und auch gut wirkt.

Jason Robert Browns Sound-Blog: “Songs for a New World in utero”

Jason Robert Browns Website hat sich in den vergangenen Monaten zu einer lebendigen Austauschplattform zwischen dem Komponisten und all jenen entwickelt, die sich für seine Musik interessieren. Bei manchen Anfragen platzt ihm schon mal der Kragen, woraufhin er sich dann gleich ein paar Mal dafür entschuldigt und verspricht, ein besserer und geduldigerer Mensch zu werden. Meistens dreht es sich dabei um die Frage, ob die Reihenfolge der einzelnen Lieder bei seinem Musical “Songs for a New World” eine zufällige sei oder von ihm tatsächlich beabsichtigt.
Wie auch immer, von seinem Musical “Songs for a New World” hat er auf seiner Website in der Rubrik “Weblog” einige Demos online, die er 1992-1994 mit Billy Porter und Kristine Zbornik aufgenommen hat: “King of the World” und “”Surabaya-Santa”.

filmtrip.de - Wie man in Zeiten des web 2.0 Filme auch drehen kann

filmtrip.de
Im Juni 2007 starten die Dreharbeiten zu einem 90-minütigen Roadmovie, das nicht ausschließlich von den “Machern” gestaltet wird, sondern von all jenen, die man unter dem Begriff “Bewohner des web 2.0″ subsumieren könnte, sprich: Jeder hat bei diesem interaktiven Projekt die Möglichkeit, beispielsweise mittels Voting und anderer Features, an der Gestaltung des Films, der bis jetzt noch “filmtrip.de” heißt, mitzuwirken.
Abgestimmt werden kann nicht nur über die Handlung des Films, sondern auch darüber, wer mitspielen soll. Casting-Videos sind online. Beim Schauspielervoting gaben insgesamt 7.800 Besucher ihre Stimme und 500 Kommentare ab.
Hinter dem Projekt steht eine Gruppe von Studenten rund um Autor und Regisseur Alexander Schulz, die auf diese innovative Weise schon vorab ihr Projekt vermarkten will. Sponsoren werden ebenso gesucht wie Möglichkeiten des Vertriebs und alles, was so dazu gehört, auf dem Weg von der Idee bis zum popcornkauenden Kinobesucher.
Spannende Sache jedenfalls.

Blue Gobo - Musicalclips von Sondheim bis Wildhorn online

Bluegobo

YouTube ist gut und interessant, keine Frage, oft sind die da gespeicherten Videoclips jedoch schneller weg als man “Sylvester Levay” sagen kann. Genauere Angaben zu den einzelnen Clips sind meist Mangelware, von der Relevanz her gesehen fragt man sich manchmal, was so mancher 20-Sekunden-Clip wirklich bringt.
Was für ein Glück also, dass es für den Musicalbereich eine Alternative gibt. “Blue Gobo” ist eine Sammlung von tatsächlich relevanten Musicalclips von den 1950er Jahren bis heute.

MusicalTV auf youmee.tv

MusicalRadio war gestern, MusicalTV ist heute, könnte man meinen. In Zeiten von YouTube prinzipiell sowieso kein Problem. Zeitlich umfangreichere Formate in besserer technischer Qualität brauchen ein etwas anderes Umfeld. Beispielsweise youmee.tv. Dieser Online-Sender bietet derzeit die erste Internet-TV-Musicalsendung des Magazins “Blickpunkt Musical” an.
Dennis Durant führt durchs rund dreißigminütige Programm, das aus drei Modulen besteht: ein Interview mit Thomas Borchert, Werbeclips für “Best of Musical” und ein News-Teil.
Borchert outet sich als Hamburger, der zwar ganz gern mal in Wien gelebt hat, aber eigentlich Wien als “keine Stadt zum Leben” definiert. Auch Berlin hat da keine Chancen, denn “entweder ist man Berliner oder Hamburger”, und Borchert ist nun mal eben Hamburger. Neuigkeiten hat Borchert ab 17. August showmäßig auf Lager, da startet er in Graz sein neues Soloprogramm “Musical swings”, in dem er bekannten Musicalsongs ein Big-Band-Swing-Mäntelchen überziehen will. Auch das “Phantom der Oper” swingt, so Borchert. Mit “Musical swings” will der Sänger dann auch ab Herbst auf Tour gehen.

So schreibt man via MySpace ein Musical in 80 Tagen

Manikins Zumindest, was die Vermarktung des Entstehungsprozesses ihres Musicals “Manikins” betrifft, sind Robert Gray und Christian Calcatelli sehr kreativ. Sie haben sich vorgenommen, eine Show innerhalb von 80 Tagen zu schreiben.
Tag 1 war der 11. Januar 2007, die Deadline wurde mit 31. März 2007 fixiert. Auch der Premierentermin steht bereits fest: August 2007, im Rahmen des Edinburgh Fringe Festivals.
Als gemeinsamer Arbeitsplatz der beiden fungiert das Internet, präsentiert werden alle Schritte des Schaffensprozesses auf MySpace, der Social Networking Plattform. Videos, MP3, tagebuchartige Elemente, Postings, News, all das wird man via MySpace geliefert bekommen. Auch eine Musical Website existiert bereits: Musicaloven, auf YouTube haben die beiden einen keinen Clip gepostet, und eine Blog-Site ist zumindest mal eingerichtet.
Derzeit scheinen sie noch am Plot zu tüfteln. Zitat aus einem Posting vom 20. Januar: “It’s true, we are in the process of wrapping up the story by identifying and fixing our sub-plots and characters. This has taken 20 days so far and may take another 5 or so to complete. But it’s aboslutely necessary to move on!”
Jede Menge also noch zu tun, aber bei dem Motto, das sich die beiden gewählt haben, kann ja nichts schiefgehen: “Between our lives and our dreams, there’s a risk to take!”

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