Martin Bruny am Dienstag, den
6. November 2012 um 22:52 · gespeichert in Musical
Basierend auf einem Märchen von Hans Christian Andersen feiert »HONK – Das hässliche Entlein«, eine Musical-Komödie von Anthony Drewe und George Stiles, am 25. November (Beginn: 11:00 Uhr) im Grazer Opernhaus Premiere.
Leading Team
Buch und Gesangstexte: Anthony Drewe
Musik: George Stiles
Deutsches Buch: Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard
Musikalische Leitung: Maurizio Nobili
Inszenierung: Michael Schilhan
Ausstattung: Alexia Redl
Choreographie: Allen Yu
Singschul’: Andrea Fournie
Opernballettschule: Diana Ungureanu
Cast
Gnomy: Johannes Huth
Ida, Entenmutter: Antje Kohler
Kater: Terry Chladt
Erwin Erpel / Graufuß, Graugans: Jà¡nos Mischuretz
Truthahn / Krötenfrosch / u. a.: Michael Rutz
Grazia, Mandarinente / Stummel, Henne / u. a.: Jutta Panzenböck
Moni Moorhuhn / Prinzesschen, Katze / u. a.: Elisabeth Sikora
Henriette, Huhn / Sissi, junger Schwan / u. a.: Rita Sereinig
Martin Bruny am Montag, den
22. Oktober 2012 um 12:23 · gespeichert in Musical
Am 3. und 4. Dezember 2012 ist die Show »Musical Unplugged – free voices one piano« im Veranstaltungszentrum Gießhübl zu Gast. Als Gäste mit dabei: die holländische A-capella-Gruppe »Rock4«.
»Musical Unplugged – free voices one piano« könnte man im Fall dieser Produktion mit »Freiheit in allen Richtungen« interpretieren – freie Stimmen, freie Liedwahl, freie Interpretation und das Ganze verbunden mit einem Klavier.
Das Musikprogramm für diese beiden Abende beinhaltet unter anderem Lieder aus den Musicals »Tanz der Vampire« & »Jesus Christ Superstar« sowie Songs aus »Ich war noch niemals in New York”, von »Queen« – und bekannte Kirchenlieder in moderner Form.
Besetzung
Am 3. Dezember
Lucas Blommers, Luc Devens, Christof Messner, Luc Nelissen, Peter Neustifter, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan, Björn Sterzenbach
Am 4. Dezember
Lucas Blommers, Luc Devens, Dieter Hörmann, Martin Pasching, Luc Nelissen, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Björn Sterzenbach, Michael Vinzenz
Tickets
Kartenreservierung über die Raiffeisenbank Gießhübl und Perchtoldsdorf.
Per Mail: michael.veigl@rrb-moedling.at
Telefonisch: 0594001426
Kartenpreis: 29 Euro
Genaue Infos zu den beiden Konzerten und zur Besetzung: www.musical-unplugged.at
»Hands Up – Excitement!« ist ein musikalisches Derivat der multiplen Kunstfigur Hans Narva (Herbst in Peking, The Inchtabokatables, Maximilian Hecker). Für die musikalisch inszenierte Melancholie nach der Depression sorgen augenblicklich neben oben erwähnter Figur Claudia Lehmann (Melodika, Voc), Julia Malik (Vio, Voc), Robert Beckmann (Bratsche, Voc), August Diehl (Git, Voc), Jakob Enderlein (Cello) und Alexander Lode (Schlagzeug). Für kammermusikalischen Trost sorgen weiterhin Mattef (Produzent), Falko Teichmann (Voc), Stefan Scholz (Arrangement, Vio, Voc) und Daniel Dorsch (Piano). [Pressetext Garage X]
Martin Bruny am Mittwoch, den
10. Oktober 2012 um 12:23 · gespeichert in Absurditäten
Die jüngste Wendung in der Farce um eine geplante Broadway-Produktion des VBW-Musicals “Rebecca”: Das FBI hat herausgefunden, dass vier angebliche Investoren gar nicht existieren. Das meldete die New York Times am 7. Oktober (siehe –> hier).
Mittlerweile ist das Thema “Rebecca” vom ach so begehrenswerten Broadway in die Wiener Politik zurückgekehrt. ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb kritisiert die VBW in einer APA-Aussendung heftig, insbesondere die Argumentation, der Musicalexport sei für Wien eine Imagepflege und eine wirtschaftliche Säule der VBW:
“Von wirtschaftlich kann da wohl kaum noch die Rede sein, wenn man gleichzeitig weiß, dass die Investition mit den Kostümen und dem Bühnenbild abgesichert wurde. Man darf also die Investition getrost in den Rauchfang schreiben. Und ob solche Spekulationen und die Zockermentalität im hoch subventionierten Kulturbereich das Image von Wien hebt, darf auch stark bezweifelt werden.
Wenn Thomas Drozda behauptet, dass dieses Geld nicht aus Steuermitteln, sondern von den Erlösen der Vereinigten Bühnen stammt, so ist das als einigermaßen frech zu bezeichnen, zumal die Stadt Wien die VBW mit 40 Millionen Euro jährlich subventioniert” [APA]
Martin Bruny am Montag, den
8. Oktober 2012 um 18:03 · gespeichert in Theater
Nach 20 Jahren im Showbusiness weiß die Schauspielerin Elke Winkens eines: Alles gelogen!
Der gefährliche Stunt: Gelogen!
Das Alter: Gelogen!
Die Interviews: Gelogen!
Die heile Familie: Gelogen!
Das faltenfreie Foto: Gelogen!
Mit neun Jahren stand Winkens zum ersten Mal auf einer Bühne. Seitdem hat sie ihren Weg im österreichischen und deutschen Showbusiness gemacht und ist zum Publikumsliebling geworden. In ihrem ersten Soloprogramm wirft die Schauspielerin, die an der London Studio Center School studiert hat und ihr Musicaldiplom an der Musical School am Theater an der Wien gemacht hat, einen Blick hinter die Kulissen des Showgeschäfts und gewährt Einblick in persönliche Erlebnisse. Sie singt, tanzt an der Stange, erzählt Anekdoten und Geschichten aus ihrem Leben.
Warum eine Frau um die 40 in unserer Gesellschaft nicht alleine leben darf? Wie sie über ihre Verhältnisse lebt und trotzdem noch unter ihrem Niveau? Und warum der Spitzname ihrer Kindheit hier in Österreich zum Problem wurde? Das sind einige der Themen des Theaterabends, bei dem Thomas Smolej (derzeit am Kabarett Simpl) Regie führt.
Nachdenklich, ehrlich und ungeschönt geht es auch um gescheiterte Beziehungen, Lebensenttäuschungen und Ungerechtigkeiten – und natürlich erzählt Winkens die ganze Wahrheit! Oder ist doch nur alles gelogen?
Elke Winkens: Alles gelogen!
Kabarettprogramm mit Musik
Regie: Thomas Smolej
Premiere
7. November 2012, 19:30 Uhr
EdenBar, Liliengasse2, 1010Wien
WeitereTermine
09. November 19:30Uhr
10. November 19:30Uhr
11. November 19:30Uhr
14. November 19:30Uhr
15. November 19:30Uhr
16. November 19:30Uhr
17. November 19:30Uhr
Kartenvorverkauf
Ö-Ticket, tel.: 0196096 oder online: www.oeticket.com
Ein Ticket kostet 29,60 Euro
Freie Platzwahl!
Handlung
Für Jemima beginnt eine Berg- und Talfahrt, als sie ihren Arbeitsplatz verliert – oder besser gesagt, als man sie gehen lässt. Verunsichert und verloren erscheint ihr eine rettende Hand und offeriert ihr einen Job mit ungeahnten Möglichkeiten. Lucy Abbadon als Repräsentantin des Teuflischen zeigt ihr, wie man sich in einer Welt der Datenvernetzung und dem Gefüge von Angebot und Nachfrage Macht verschaffen kann.
Biblische Geschichte versus heutige Zeit
Mit einem minimalistischen Bühnenbild, zwei Schauspielerinnen und viel schwarzem Humor entpuppt sich »The Right Job« als skurrile Geschichte, die ihre Absurdität aus der Überlagerung verschiedener Ebenen, der biblischen Geschichte und den Themen unserer heutigen Zeit bezieht. Wie in einem Reagenzglas entwickelt sich auf der Bühne der Kontrast zwischen guter Absicht, Unmenschlichkeit und Entfremdung.
Es ist das Debüt von Robert G. Neumayr als Regisseur. Gemeinsam mit den beiden Schauspielerinnen Daniela Dett und Lynne Ann Williams zeichnet der gebürtige Salzburger ein Bild einer Gesellschaft, das mehr Realität und absurde Mechanismen aufzeigt, als einem vielleicht lieb sein mag.
Termine
5., 7. und 9. November 2012 – jeweils ab 20 Uhr
Wo
Kunst im Prückel
Biberstraße 2
1010 Wien www.kip.co.at
Tel.: 01 512 54 00
Preise
Vorverkauf: 12 Euro
Ermäßigt: 10 Euro
Abendkasse (2 Stunden vor Beginn): 15 Euro
Online: www.robertneumayr.com
In Wien steht derzeit Adam Gwons Musical “Ordinary Days” auf dem Spielplan des Theaters in der Drachengasse. Bis dato sind die Kritiken sehr positiv.
“Der Standard” hat sich die Premiere angesehen und sehr freundlich geschrieben unter dem Titel “Broadway gibt es in der kleinsten Hütte” (siehe –> hier). Julia von “Musical Awakening” hat sich eine Folgevorstellung angesehen und war ebenfalls sehr angetan (siehe –> hier). Und auch thatsmusical.de hat jemanden in die Show geschickt (siehe –> hier).
Meine Besprechung wird in der nächsten Ausgabe von “musicals” erscheinen, und da es natürlich keinen Sinn macht, hier das zu schreiben, was man dann in einigen Wochen beziehungsweise Anfang Dezember in gedruckter Form lesen kann, nur kurz: Wer ein relevantes zeitgenössisches Musical sehen will, sollte sich die Show nicht entgehen lassen. “Ordinary Days”, das ist alles andere als ein Stück über banale Geschichten, wie man es fallweise aus oben angeführten Kritiken herauslesen könnte, es ist, das muss man erkennen, ein großes Ganzes, in Sinn, Handlungsführung und Aufbau, sehr sehr clever auf einer philosophischen Grundeinstellung aufbauend, etwas, das sich aus Einzelstücken auf vielerlei Ebenen, auch auf der musikalischen, zu einem Erlebnis zusammensetzt und in einem wirklich umwerfend inszenierten Höhepunkt seine Strahlkraft zeigt. Wer das versäumt, versäumt viel.
Die Show ist noch bis 13. Oktober im Theater Drachengasse zu sehen. Tickets –> hier.
Director: Joanna Godwin-Seidl
Musical Director: Birgit Zach
Producer: Sarah K. Hayes, vienna theatre project
Starring: Sarah Est, Alan Burgon, Peter Neustifter, Kudra Owens
Licence: Josef Weinberger Musikverlage Wien
Martin Bruny am Sonntag, den
30. September 2012 um 21:12 · gespeichert in Absurditäten
Michael Riedel von der New York Post war wohl der Erste, der die Meldung brachte, dass das Broadway-Abenteuer von “Rebecca” vorbei ist, bevor es richtig begonnen hat.
Einzige Frage, die bleibt: Was geschieht mit den 380.000 Euro, die die VBW in diese Show gepumpt haben? Eine Antwort des Intendanten wird wohl zu erwarten sein. Ach nein, Thomas Drozda wird wohl auch das übernehmen.
Zum Artikel “‘Rebecca’ Broadway musical cancelled due to lack of financing” geht es –> hier.
Update
Oho, eine anonyme Mail soll nun laut neuesten Meldungen der Broadway-”Rebecca” den Rest gegeben haben. BITTE, kann jemand aus dieser tollen Produktionsgeschichte nicht eine peppige Operette basteln? Zum Artikel geht es –> hier.
Update: Reaktion aus Wien [Kurier]
Die 380.000 Euro der VBW seien laut Drozda “kein Steuergeld, sondern aus Erlösen der VBW international finanziert. Wir sind bestmöglich abgesichert, als wir die Kostüme und einen Eigentumsvorbehalt an den Dekorationen haben, außerdem die Übersetzung von Christopher Hampton international lizenzieren können.”
Es ist im Prinzip völlig uninteressant, ob die VBW die 380.000 Euro nun als Steuergeld titulieren oder nicht. Die VBW sind ein hochsubventionierter Betrieb und die 380.000, etikettiert wie auch immer, aus dem Bestand der VBW hätte man weitaus sinnvoller in die Entwicklung von neuen Eigenproduktionen investieren können.
Update: Reaktion aus Wien [orf.at]
“Und selbst die Übelwollendsten haben zu keinem Zeitpunkt infrage gestellt, dass das künstlerisch eine Topproduktion ist, die an den Broadway gehört hätte.”
Richtig ist, dass selbst die Wohlwollendsten nie begriffen haben, wie man mit einer solchen Show am Broadway Erfolg haben könnte. Es ist bezeichnend, dass der zweite Versuch, die Produktion zu realisieren, nur gestartet werden konnte, weil aus Wien der Zuschuss kam.
Martin Bruny am Freitag, den
28. September 2012 um 13:32 · gespeichert in Absurditäten
Nun ist es also so weit, das Musicalunternehmen VBW führt im Ronacher für die Musicalproduktion “Natürlich blond” “VIP-Tickets” ein. Im Parkett befindet sich die Ticketkategorie “Elle’s VIP Chair”, diese kostet unter der Woche 99 bis 109 Euro und am Wochenende 119 Euro, womit das Unternehmen seine Höchstpreise wieder mal nach oben stemmt, und zwar von 89 auf 109 und von 109 auf 119 Euro.
Die Entwicklung der Tickethöchstpreise:
bis 2010 98 / 78 Euro
ab 2010 109 / 89 Euro
ab 2013 119 / 99–109 Euro
Tickethöchstpreise 2013 ganz konkret:
DI + MI 99,00
DO + SO 109,00
FR + SA 119
Nach wie vor scheinen die VBW alles daran zu setzen, gerade die Preise im unteren Preissegment unverhältnismäßig zu verteuern.
Kategorie Grün
2012: 29/39 Euro
2013: 29/39/49 Euro
Kategorie Orange
2012: 49/59 Euro
2013: 49/59/69 Euro
Klingt alles nach einem tollen Geschäft für die VBW, nicht wahr? Aber was, wenn die derzeit wohl nicht gerade als optimal zu bezeichnende Auslastung von “Sister Act” schon jetzt eine Reaktion auf die unglaublichen Verteuerungen der letzten Jahre ist?
Wann dürfen wir die Goldkategorie erwarten? Schoßplatze im Orchestergraben etwa, oder welche Steigerungsmöglichkeiten würden sich noch anbieten?
Martin Bruny am Freitag, den
28. September 2012 um 00:46 · gespeichert in Theater
Zur Weihnachtszeit wird die neu gegründete Open House Theatre Company in Wien das Theaterstück “A Christmas Carol” auf die Bühne bringen. Der Großteil der Finanzen ist geregelt, einen Teil möchte die Theatergruppe mittels Crowd Funding regeln.
Jeder, der möchte, kann mitmachen, ab 5 Euro steht man im Programmheft, bei 50 Euro gibt es ne “Tea Party” mit den Castmitgliedern. Nähere Infos, wie man dabei mitmachen kann, gibt es –> hier.