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Archiv - 2007

Lukas Perman blickt hinter die Kulissen von “Musical! Die Show”

Das ORF-Magazin “Szene” hat sich für seine Berichterstattung über die Castings von “Musical! Die Show” einen Musicalstar angelacht. Lukas Perman war am 6. Oktober und am 8. Oktober für “Szene” bei den Tanzcastings dabei und wird am Samstag (13. Oktober) noch einmal über das Schicksal der mittlerweile auf 20 Leute geschrumpften Gruppe von Musicaltalenten berichten.
Die Sendung vom 6. Oktober und 8. Oktober kann auch online abgerufen werden, und zwar bei “Szene On Demand”.

Update:
Die Sendungen vom 6. und 8. Oktober sind nun nicht mehr abrufbar, einige Tage gibt es aber noch die Sendung vom 13. Oktober online.

Most Expected Movies 2008

In einer Umfrage, welchen Filmen amerikanische Kinobesucher am meisten entgegenfiebern, steht “Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull”, die neueste Folge der “Indiana Jones”-Saga, unangefochten an erster Stelle. “Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull” wird weltweit im Mai 2008 in den Kinos starten, fast 20 Jahre nach dem dritten Teil “Indiana Jones and the Last Crusade”.

Weitere Kinoevents 2008: zum Beispiel das neueste Batman-Abenteuer “The Dark Knight”, aber auch “Mamma Mia!”, die Verfilmung des gleichnamigen ABBA-Musicals.

Insgesamt wurden 2000 amerikanische Kinobesucher befragt, die auf einer Liste ihr Interesse an den aufgeführten Filmen auf einer Skala von 1 bis 5 einstufen mussten.

Die Top 20 der “Most Expected Movies” liest sich wie folgt:

01. Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
02. The Dark Knight (Batman Begins 2)
03. National Treasure: Book of Secrets
04. American Gangster
05. The Chronicles of Narnia: Prince Caspian
06. Iron Man
07. I Am Legend
08. Get Smart
09. The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
10. Charlie Wilson’s War
11. Hancock
12. Beowulf
13. His Dark Materials: The Golden Compass
14. Mamma Mia!
15. The Incredible Hulk
16. Speed Racer
17. Step Brothers
18. Bee Movie
19. Mr. Magnorium’s Wonder Emporium
20. Starship Dave

“Musical! Die Show”: Auditions online

Seit 8. Oktober 2007 sind auf “Musical! Die Show” die ersten Auditions für die neue Castingshow des ORF als Stream online. Das meistgebrauchte Wort der Juroren scheint “super” zu sein, auch wenn der/die Kandidat/in ganz offensichtlich völlig falsch singt. Von der ursprünglichen Forderung des ORF, dass nur Kandidaten mit Ausbildung antreten dürfen, hat man sich meilenweit entfernt, zeitweise könnte man fast der Meinung sein, dass bei “Starmania” die besseren Stimmen zu hören waren, freilich ist erst eine erste Tranche der Kandidaten online (ca. 45 Minuten). Die Juroren Jack Poppell, Cedric Lee Bradley und Alexandra Frankmann-Koepp haben im Gegensatz zu “Starmania” nicht die Aufgabe, jedem Kandidaten unmittelbares Feedback zu vermitteln. Das macht ihre Aufgabe leichter und das Streaming langweiliger. Bleibt also das Können der Kandidaten, das unterhalten soll, und da kann man gespannt sein, wer überzeugen oder gnadenlos scheitern wird.

Musicals: Was ist wichtiger - die Geschichte oder die Musik?

Würde man Storyarchitekt Michael Kunze diese Frage stellen, die Antwort wäre klar. “Die Musik hat der Geschichte zu dienen”, das ist eines der bekannteren Statements des Autors zu diesem Thema. Nicht ganz genau so sieht das Dirk Krampitz von “Welt Online”:

Es ist der letzte Beweis dafür, wie wichtig eine Geschichte für ein Musical ist: nämlich absolut unwichtig. Und wie wichtig die Musik ist: essenziell. Ohne die Lieder von Abba wäre “Mamma Mia!” ein schnell vergessenes, sehr harmloses Stück. Denn die Geschichte ist banal.

An und für sich ein sympathischer Ansatz, würde er nicht dazu benützt werden, sich gleich selbst ad absurdum zu führen - fast:

Lange schon wartet man auf das Wende-Muscial der Scorpions. Wer die Leute von der Stage zum Augenrollen bringen will, muss sie nur auf das “Wind of Change”-Musical ansprechen, das die Scorpions für Berlin komponieren. Das Buch sei noch nicht fertig, heißt es immer wieder. Kleiner Tipp, siehe oben: Sorgen um die Geschichte muss man sich nicht machen, solang das mit der Musik stimmt. Aber vielleicht ist das ja auch der Knackpunkt.

Die Breitenwirkung von ABBA mit dem schwachen Nachhall der Hits der Scorpions zu vergleichen, ist gewagt, und so ist das wohl tatsächlich der Knackpunkt beim seit Jahren geplanten Scorpions-Musical “Wind of Change”: Keine Story kann diese Songs zu einem Erfolgsmusical machen.

Aber zurück zu Herrn Krampitz. Er schließt mit einer netten These, warum Musicalkarten teurer als Kinokarten sind - und warum auch nicht, am 11. November ist Faschingsbeginn:

Für alle, die sich wundern, warum Musicalkarten teurer als Kinokarten sind: Die Strasssteinchen auf den Super-Trouper-Kostümen sind per Hand aufgenäht. So ein Kostüm kostet schnell 6000 Euro. Und dann gibt es ja nicht nur eine Erstbesetzung, sondern auch Zweit- und Drittbesetzung mit je eigenen Maßen.

Thomas Borchert: Erinnerung 2007

Es gibt Musicalsongs, die kann kaum noch jemand hören, so abgesungen sind sie. Das ist freilich Geschmacks- und Empfindungssache, aber beispielsweise “Erinnerung” aus Andrew Lloyd Webbers “Cats” in Konzerten brav wie im Musical gesungen, das ist mittlerweile sogar für immer mehr Musicalfans ein schwer verdaulicher Brocken.

Thomas Borchert singt den Song dennoch, ebenso wie “The Phantom of the Opera” (auch ein Lied, das man eigentlich nur mehr im Rahmen der Originalshow hören mag), und zwar ver”swingt”. Die Masche ist nun nicht neu, innovative Wege geht er damit nicht, aber es ist einen Versuch wert.

Am 14.11.2007 tritt Borchert mit seinem “Musical Swings”-Programm im Berliner Admiralspalast auf, und auf seiner Homepage kann man sicherheitshalber den Elchtest machen, ob man das Programm aushält oder nicht. Zwei kurze Schnipsel aus “Erinnerung” und “The Phantom of The Opera” sollten reichen.

Klaus Bachler: “Ich mach’ doch nicht ‘Romeo und Julia’ als Eisrevue oder Musical!”

Eine ganze Seite ist in der Kurier-Ausgabe von heute (7. Oktober) einem Interview mit Burgtheater-Direktor Klaus Bachler gewidmet. Eine Seite, die er großteils dafür nützen darf, zu den verheerenden Kritiken der “Romeo und Julia”-Premiere an der Wiener Burg Stellung zu nehmen. In der Online-Ausgabe des Kurier wird man das Interview vergeblich suchen, denn auch der Kurier ist eines jener Medien, die es vorgezogen haben, kulturlos online zu gehen. Im Folgenden Ausschnitte aus dem Interview:

Kurier: Warum ist es passiert?
Bachler: Weil “Romeo und Julia” einzigartig ist. Die Liebesgeschichte der abendländischen Kultur. Jeder, der das sieht, fühlt sich persönlich gemeint. Jeder will seine kleine Liebe im kleinen Leben groß sehen. Und was haben die Menschen im Kopf? Meist nicht Shakespeare, sondern alles von Zeffirelli bis zum Lehrer am Theresianum. Ich finde die Aufführung theatralisch-ästhetisch sehr offen und angreifbar - inhaltlich finde ich sie überhaupt nicht angreifbar. Aber um das zu bemerken, müsste man sich sich wirklich mit dem Stück auseinandersetzen. Wenn ich jetzt lese, diese Aufführung sei ein “Tiefpunkt”, dann muss ich schon sagen: Der Tiefpunkt im Theater ist der Schlafsaal, niemals die Aufregung.

Kurier:
Aber es gibt doch konkrete handwerkliche Einwände gegen diese Aufführung, die Qualität des Schauspiels …
Bachler: Ich finde die Auseinandersetzung damit äußerst oberflächlich. Wenn das Einzige, was man bei Figuren wie Mercutio anzumerken hat, die Nacktheit ist, das Einzige bei Lorenzo, dass der Schauspieler einen deutschen Kritiker attackiert hat, dann ist das einfach flach. Ich lasse jetzt einmal den Kritikern ihre Meinung, die Aufführung sei nicht gut. Ich behaupte aber: Sie ist wichtig!

Kurier: Aber reden wir doch nicht nur von den Kritikern - das Premierempublikum hat sogar schon zur Pause gebuht!
Bachler: Das ist doch in Ordnung! Das ist Reaktion! Wir sind doch kein Dienstleistungsbetrieb! Ich mach’ doch nicht “Romeo und Julia” als Eisrevue oder als Musical! Regisseure und Schauspieler sind Künstler. Sie haben eine Eigenverantwortung und ein Recht auf künstlerische Freiheit, auch gegenüber dem Intendanten. Ich war bei den Proben viel dabei, habe viel gesagt. Bestimmte Dinge haben sich verändert, andere nicht. Man kann mich dafür kritisieren, dass ich Herrn Hartmann engagiere. Aber man kann nicht erwarten, dass ich ihn engagiere, um ihm dann das Stück aus der Hand zu nehmen. Es ist eine Interpretation von “Romeo und Julia”: Dass die jetzt so einen Schmerzensschrei auslöst - so what?

Kurier: Wie läuft “Romeo und Julia” jetzt?
Bachler: Ausverkauft! Eine Vorstellung war die Premiere, mt Pausen-Buhs. Die Schauspieler aber reagieren, entwickeln, eine extreme Vorstellung lebt. Es gab auch eine Aufführung mit jungem Publikum, die haben gejohlt wie im Popkonzert!

Cenario: Max Volt feat. Michael Fischer goes X-mas

29. November 2007
20:00bis22:00

Cenario, ab 20 Uhr

Max Volt feat. Michael Fischer goes X-mas

Cenario: A N A T E V K A - the fiddler on the roof

19. November 2007
20:00bis22:00

Cenario ab 20 Uhr

… mit Constanze Scheib und Manfred Loydolt. Am Klavier Werner Mixan

Rathausplatz: Musicalkonzert der VBW

26. Oktober 2007
16:00bis16:45

Am Nationalfeiertag (26. Oktober) findet am Wiener Rathausplatz wie im Vorjahr ein Riesenremmidemmi statt. Neben Hundeshows und WEGA-Stunts findet von 16:00 bis 16:45 Uhr ein Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen statt. Auf dem Programm stehen heuer unter anderem Highlights aus “Rebecca” und Ausschnitte aus “Die Habsburgischen”.

Link
- Wiener Sicherheitsfest 2007

Wien: Relaunch des Musikprogramms der “Eden Bar”

Sona McDonald, Dennis Kozeluh, Boris Eder und Marco Maurer - das sind jene Sänger, die sich Wiens Eden Bar angelacht hat für ihr neues Musikprogramm “Eden Lounge”.

1911 wurde das Haus, in dem die Eden Bar zu finden ist (Liliengasse 2, 1010 Wien), vom Architekten Rudolf Erdös erbaut, witzigerweise feierte die Bar im Jahre 2004 100 Jahre Eden, aber wer zählt schon die Jahre so ganz genau. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft trifft sich gern im Lokal mit Sakko-Zwang.

Geöffnet hat das Etablissement ab 22 Uhr bis 4 Uhr früh. Wer wann genau auftritt, weiß die österreichische Tageszeitung “Die Presse” gern (immer wieder) zu berichten. Auf der Website der Wiener Bar sind bis dato noch die Altstars der Eden, Franco Andolfo und Lado, die sicher auch schon gut und gerne seit fast 100 Jahren dort auftreten, angeführt. Aber sicher wird es auch da mal einen Relaunch geben, irgendwann.

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