Archiv - März, 2008
Martin Bruny am Dienstag, den
4. März 2008 um 12:55 · gespeichert in Wien

Am 15. März 1956 feierte »My Fair Lady«, ein Musical von Alan Jay Lerner (Buch und Texte) und Frederick Loewe (Musik), im Mark Hellinger Theatre seine Broadway-Premiere. Rex Harrison und Julie Andrews spielten die Titelrollen und wurden vom Publikum gefeiert. Bis 1962, 2717 Vorstellungen lang, war “My Fair Lady” am Broadway zu sehen, Melodien wie »The Rain In Spain / Es grünt so grün« oder »I Could Have Danced All Night / Ich hätt getanzt heut Nacht« gingen nicht zuletzt dank der Verfilmung (aus dem Jahre 1964) mit Audrey Hepburn und Rex Harrison um die Welt.
Über 350 Mal wurde der Welterfolg in einer wienerischen Fassung an der Volksoper gespielt. Peter Minich, Hans Kraemmer, Kurt Huemer und Michael Heltau sorgten mit ihren Interpreatationen des Henry Higgins für volle Häuser. Als Eliza waren Dagmar Koller, Helga Papouschek, Luzia Nistler, Guggi Löwinger, Julia Stemberger und Martina Dorak im Laufe der Jahre zu sehen.
Im April 2008 wird das populäre Musical nach einer vierjährigen Pause von Robert Herzl mit zahlreichen Volksoperndebütanten neu einstudiert. Die musikalische Leitung hat David Levi inne. Die Besetzung: Von der Josefstadt kommen Louise Martini als Mrs. Higgins und Direktor Herbert Föttinger als grantelnder Phonetik-Professor Henry Higgins an den Währinger Gürtel. Katharina Straßer, Schauspielerin des Volkstheaters, Nestroy-Nachwuchspreisträgerin und Shootingstar, verwandelt sich unter Higgins’ Anleitung vom mittellosen, rotzfrechen Blumenmädchen in eine elegante und geheimnisvolle Schönheit. Alternierend mit ihr wird das beliebte Ensemblemitglied der Volksoper Johanna Arrouas die Eliza geben. Das Burgtheater ist vertreten durch Peter Matic als Higgins’ distinguierter Freund Oberst Pickering und Ulli Fessl als Haushälterin Mrs. Pearce. Musicalstar Lukas Perman kämpft als Freddy um Elizas Gunst. Einziger Nicht-Debütant dieser Neueinstudierung ist Volksoperndirektor Robert Meyer als Elizas trunksüchtiger Vater Alfred P. Doolittle.
Cast
Katharina Straßer / Johanna Arrouas (Eliza Doolittle)
Herbert Föttinger (Henry Higgins)
Peter Matic / Josef Luftensteiner (Oberst Pickering)
Robert Meyer (Alfred P. Doolittle)
Louise Martini (Mrs. Higgins)
Ulli Fessl (Mrs. Pearce)
Lukas Perman (Freddy Eynsford-Hill)
Regula Rosin (Mrs. Eynsford-Hill) u. a.
Premiere: Donnerstag, 3. April 2008, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 5., 9., 11., 17., 20., 28., 30. April 2008, 1., 3., 11., 12. Mai 2008
Martin Bruny am Dienstag, den
4. März 2008 um 01:35 · gespeichert in Wien, Theater

Wer die Suchwörter “Selbstmord” und “Internet” googelt, kommt auf die erstaunliche Trefferzahl von rund 297.000 Sites. Bei “suicide” & “internet” kommt man schon auf fast 2 Millionen Treffer. “Suicide” und “Chatroom” ergeben 603.000 Treffer. Die jährliche Selbstmordrate (je 100.000 Einwohner, Stand 2005) beträgt in Österreich laut www.who.int bei Männern 26,1, bei Frauen 8,2 (insgesamt: 16,9). In einer europaweiten Statistik liegt Österreich damit auf Rang 14, weit vor Deutschland (Rang 22).
Selbstmord ist nach wie vor ein Tabuthema. Hat das Internet auch nicht dazu geführt, dass es zu einem Anstieg der Selbstmordrate gekommen ist, so hat es doch die Kommunikation von lebensmüden Menschen untereinander wesentlich erleichtert. Es gibt sie, die Selbstmordchatrooms, und sie funktionieren im Wesentlichen nicht anders als normale Chatrooms, nur wird aus einem eventuellen Date meist nicht mehr als eine Verabredung zum gemeinsamen Tod. Kommunikation im Netz ist direkt, oft viel schneller ganz ins Persönliche reichend, als man das im “realen” Leben je zulassen würde. Es ist erwiesen, dass Chatter einander innert kurzer Zeit persönlichste Details anvertrauen, die sie langjährigen Freunden im “realen” Leben nie anvertrauen würden. Aber was ist “real” und was nicht? Was ist Fake und was Leben? Und was passiert, wenn man zwischen Fake und Leben nicht mehr unterscheiden kann? Oder es nie konnte?
Genau das ist das Thema des Theaterstücks “No way to die“, das derzeit in einer der ältesten Kleinkunstbühnen Wiens zu sehen ist, im “Theater Neue Tribüne“, gelegen im Untergeschoss des duchaus bekannteren Cafà© Landtmann.
Julie (20) und August (19) treffen sich in einem Selbstmordchatroom. Sie lernen sich kennen und planen ihren gemeinsamen Tod. Julie zahlt August den Flug zum gemeinsamen Todes-Date. Von einer 600 Meter hohen Felskante wollen sie springen. Ob sie es auch tun? - Das ist, kurzgefasst, die Handlung von “No way to die”, basierend auf Igor Bauersimas Theaterstück “norway.today”, für das der Autor von der Zeitschrift “Theater heute” zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt wurde.
Die beiden Darsteller Jan Hutter und Irà©na Flury, Absolventen der Konservatorium Wien Privatuniversität, haben aus dem Schauspiel “norway.today” gemeinsam mit Regisseur Erhard Pauer, Peter Uwira, der die Musikalische Leitung übernommen hat, sowie Markus Tesch (Choreographie) ein Stück Musiktheater gemacht. Sie reicherten das Schauspiel mit Tanzelementen an und mit Songs, beides Elemente, die das Theatererlebnis zu einem durchaus auch sinnlichen werden lassen. Gleichzeitig nehmen sie damit aus den Dialogen das Tempo und ermöglichen es dem Publikum, das eben Gehörte wirken zu lassen. Durch Musik und Tanz wird der Zuschauer emotionalisiert, empfänglich gemacht. Was auf einen Song folgt, trifft ohne viel Gegenwehr auf das Publikum.
Die Chancen stehen gut, dass man als Zuschauer in “No way to die” öfter lacht als in drögen Musicalblockbustern wie “We Will Rock You”, wobei es durchaus interessant ist, warum man bei “No way to die” lacht. Ist es einfach eine natürliche, gesunde Reaktion, das eben Gehörte, durchaus Schockierende zu verarbeiten beziehungsweise durch lautes Lachen abzuwehren? Zum Teil sicher, denn was man sieht, sind zwei Jugendliche, die sich darauf vorbereiten, Selbstmord zu begehen. Sie inspizieren den Ort der Tat, sie versuchen, sich letzte Zweifel auszureden, nehmen Videogrußbotschaften auf. Aber der Text ist raffiniert gebaut. Er verlockt durchaus auch zum Lachen, dreht dann mit einem Satz die Perspektive von vermeintlich witzig auf todernst, und schon würde das (unangebrachte?) Lachen erfrieren, wenn man so schnell reagieren könnte. Ein Musterbeispiel:
August: Ich hab ernsthafte Versuche unternommen [mich umzubringen]
Ich habe eine Narbe im Gesicht
Ich bin aus dem Bett gefallen
Gleich nach der Geburt
Ich hab mich sozusagen da runtergestürzt
Das war mein erster Reflex
Seit ich denken kann, denk ich daran mich umzubringen
Im Ernst
Julia: Ich hab ne Frage. Wenn du sie mir richtig beantworten kannst, überleg ichs mir.
Vernunft! Was ist das?
August: Was?
Julia: Ja?
August: Ja?
Julia: Das ist die Frage!
August: Achso!
Julia: Lass dir Zeit.
August: Vernunft. Vernuft ist krank. Das weiß doch jeder.
Julia: Ist das alles?
Zum Teil ist es auch Fassungslosigkeit darüber, wie die beiden Lebensmüden sich über ihre Situation lustig machen. Man wird vom Lachen der beiden Todesmüden angesteckt, empfindet sich als Zuschauer mitunter in einer voyeurartigen Situation, ein Lachen beobachtend und aufnehmend, das aus einer Situation heraus entsteht, die eigentlich todernst ist. Was Igor Bauersima in seinem Drama schafft, ist ein sprachlicher Drahtseilakt, stets seine Glaubwürdigkeit bewahrend, nie ins Kalauernde, Aufgesetzte abrutschend.
Jan Hutter und Irà©na Flury beweisen mit “No way to die” ihre Kunst in allen drei Sparten, die ein Musicaldarsteller, durchaus auch jeder Schauspieler, heutzutage idealtypisch beherrschen sollte: Schauspiel, Tanz und Gesang. Sie machen aus “No way to die” Theater, das normalerweise Kultstatus erreichen müsste und eine ganze Zeitlang laufen sollte. Freilich ist das in Wien nicht leicht, Werbung ist teuer, aber wie auch immer. Wenn es ein Stück gibt, das beispielsweise das Theater der Jugend in seinen Spielplan aufnehmen sollte, dann dieses, behandelt es doch ein Thema, das nicht zuletzt auch viele Jugendliche betrifft. Wenn Theater heutzutage vielleicht ein wenig noch verändern kann, dann eventuell so, als Anstoß, als Anregung zur Diskussion und Selbstreflexion.
“No way to die” ist noch am 6. März, am 7. März und am 8. März jeweils um 20 Uhr im Theater Neue Tribüne zu sehen.
Martin Bruny am Montag, den
3. März 2008 um 16:39 · gespeichert in Broadway
Zu 60 Tagen Gefängnis und 3 Jahren Bewährung wurde der amerikanische Musicaldarsteller James Barbour (”Assassins”, “Urinetown”, “Jane Eyre”, “Carousel”, “Cyrano - The Musical” und “Beauty and the Beast”) verurteilt. Barbour hatte sich im Zuge seiner Gerichtsverhandlung schuldig bekannt. Er gab zu, ein 15-jähriges Mädchen unsittlich berührt zu haben, als es ihn im Jahre 2001 nach einer Vorstellung des Musicals “Jane Eyre” backstage besucht hat - und als es ihn danach in seinem New Yorker Apartment aufgesucht hat.
Das Mädchen gab zu Protokoll:
I struggled with complete lack of self-esteem, panic attacks, and put considerable distance between my family and friends for years. I had always blamed myself and felt like I had done something wrong. . . [The sentencing will hopefully] prevent him from even thinking of touching another child again.
Ronald P. Fischetti, Barbours Anwalt, gab während der Verhandlung folgendes Statement ab :
The victim exchanged dozens of friendly e-mails for nearly four years after their last sexual encounter … and thanked Barbour for his mentoring and help in meeting people.
Martin Bruny am Montag, den
3. März 2008 um 14:18 · gespeichert in Broadway
Adam Pascal und Anthony Rapp, Mitglieder der Original-Cast von Jonathan Larsons Musical “Rent”, gehen mit der Show, die sie berühmt gemacht hat, auf US-Tour. Seit 1996 touren diverse “Rent”-Produktionen kreuz und quer durch die USA und spielten bis dato über 330 Millionen Dollar ein.
Die neue US-Tour mit Rapp & Pascal startet im Januar 2009. Nähere Infos über Larsons Kultmusical bietet die offizielle “Rent”-Website. [broadwayworld.com]
Martin Bruny am Montag, den
3. März 2008 um 00:27 · gespeichert in Event-Tipps
| 20. März 2008 |
| 21:00 | bis | 23:00 |
Jazzland Wien: Carole Alston & Together,
20. März, ab 21 Uhr
Ohne auf zeitgeistigen Schnick-Schnack einzugehen, interpretiert Carole Alston mit ihrem unnachahmlichen Timbre die großen Kolleginnen der vergangenen Jahrzehnte - der Bogen reicht von Bessie Smith bis Ella Fitzgerald und von Billy Holiday zu Anita O’Day. Jeder Song der großen Diven wird in ihrer Interpretation zu einem neuen Edelstein geformt. Sehr effizient unterstützen sie die altbewährten Together-Kämpen: Bastian Stein tp, Peter Kölbl as & fl, Heribert Kohlich p, Walter Strohmaier b, Andi Weiss dm.
Martin Bruny am Sonntag, den
2. März 2008 um 22:29 · gespeichert in Musical, Pop, Tonträger
Am 27. und 28. Februar 2008 gaben Marjan Shaki und Lukas Perman im BILLBOARD LIVE, einem Veranstaltungslokal in Osaka, das sich vor allem auf Jazz-Gigs spezialisiert hat, vier Konzerte vor insgesamt rund 1200 Zuschauern.
Viele japanische Musicalfans haben “Romeo & Julia” einst in Wien besucht, daher war es der Wunsch des Veranstalters, die beiden Musicaldarsteller wieder zusammen auf der Bühne zu sehen.
Während ihrer Autogrammstunden warben Lukas Perman und Marjan Shaki auch für die in Osaka in der Zeit vom 21. bis 28. Mai 2008 stattfindende “Wien Musical Concert”-Serie, bei der in neun Vorstellungen neben den beiden auch Maya Hakvoort, Mate Kamaras und Andre Bauer auftreten werden.
Für ihre Fans bastelten Lukas Perman und Marjan Shaki ein abwechslungsreiches Programm zusammen. In der rund 90-minütigen Show standen folgende Songs auf der Setlist:
Setlist
01. »Anything you can do« (ANNIE GET YOUR GUN)
02. »In der Straße, wo du wohnst« (MY FAIR LADY)
03. »I don’t know how to love him« (JESUS CHRIST SUPERSTAR)
04. »Dunkles Schweigen an den Tischen« (LES MISERABLES)
05. »I dreamed a dream« (LES MISERABLES)
06. »Unehrlichkeiten« (CITY OF ANGELS)
07. »Last night of the world« (MISS SAIGON)
08. »Memory« (CATS)
09. »Balkon« (ROMEO & JULIA)
10. »Was für ein grausames Leben« (MOZART!)
11. »Dich kennen heißt dich lieben« (MOZART!)
12. »I’m not that girl« (WICKED)
13. »This is the moment« (JEKYLL & HYDE)
14. »When I look at you« (THE SCARLET PIMPERNEL)
15. »Good bye morning« (LUKAS PERMAN)
16. »Autumn leaves« (EVA CASSIDY)
17. »Endless love« (LIONEL RICHIE & DIANA ROSS)
18. »Ich gehör nur mur« & »Der letzte Tanz« & »Schatten werden länger« (ELISABETH)
ZUGABEN
- »Ein Mädchen das so lächeln kann« (TANZ DER VAMPIRE)
- »Written in the stars« (AIDA)
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Am 6. Februar 2008 veröffentlichte Yamaha Music mit dem Song “GOOD BY MORNING” die erste japanische Solo-Single von Lukas Perman.
Auf der Single-CD zu hören:
1) Good by Morning
2) Blue Star
3) Good by Morning - Instr.
Vocals: Lukas Perman
Drums: Christer Jansson
Guitars: Esbjorn Ohrwall

Bass: Thomas Lindberg
Grand Piano: Martin Ankelius
Strings Arrangement: Headroom
All Songs Arranged & Sound-Produced by Hitvision
Mixed by Martin Ankelius at Hitvision Studios, Stockholm, Sweden
Vocal Tracks Recorded by Hisao Kemori at aLIVE recording studio, Tokyo, Japan
Assisted by Baoki Iwata & Shinici Takizawa
Project Producer: Yuki Kondo (Blooming Music)
A & R Director: Akira Yoneya
Photographer: Akemi Yoshihara
Artwork: Mayumi Marsumara & Hironobu Suzuki
Artist Management: Takamitsu Kubo (Umeda Arts Theater)
Executive Producer: Machiko Makiyama (Blooming Group)
& Shosuke Hasegawa (Yamaha Music Communications)
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. Februar 2008 um 23:49 · gespeichert in Pop, Event-Tipps
| 25. März 2008 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Live@RKH: Ernst Molden
Dienstag, 25. März 2008
19:30 Uhr
Großer Sendesaal
Eintritt: EUR 14,-/16,-
Mit RadioKulturhaus-Vorteilskarte 10% bzw. 30% Ermäßigung
Kartenanfragen unter der Telefonnummer (01) 501 70 377
Ernst Molden, “der letzte Viktorianer” (H.C. Artmann), gilt literarisch wie musikalisch als einer der profundesten Kenner Wiens und als einer der spannendsten und urwüchsigsten zeitgenössischen Künstler seiner Heimatstadt. Solo und in wechselnden Formationen (zunächst: “Teufel und der Rest der Götter”, “Ernst Molden und Der Nachtbus”, nunmehr: “Ernst Molden Band”) tourte er wiederholt in Österreich und dem deutschsprachigen Ausland.
“Jetzt gibt es zwei Wien-Alben. Das erste heißt sogar so. “Wien” ist die Platte, mit der ich der Welt meine Stadt zeige. Wo man dort wohnt, wo man dort heult, wo man lacht, wo man Begraben sein will und wo man sich küsst… Das andere Album heißt “Foan”. Mit zwölf Songs aus England, Amerika, Deutschland. Lieblingsliedern aus drei Jahrzehnten Musikhören. Geschrieben von Cash, Waits, Oldham, Cave, Gershwin und anderen, übersetzt von mir in die Sprache von Wien. Diese Platte macht es umgekehrt: sie versucht meiner Stadt die Welt zu zeigen…«
In seinen Texten und seiner Musik schöpft Ernst Molden seit zwei Jahrzehnten aus der urbanen Mythenwelt der Donau-Metropole. Dass er seiner Lebensstadt nun ein ganzes Album widmet, ist nur konsequent. Die Motive der Songs auf “Wien” reichen von Fleischhauern, Praterhuren und dem hiesigen Volkssport des Wiesenliegens bis zu höchst persönlichen Szenarien wie in “Nach dem Regen” oder “Ein langer Tag am Wasser”. Als musikalisches Unterfutter verbindet Molden den elektrischen Blues mit zart gesetztem Lokalkolorit - und sei es ein verminderter Akkord, der eine Rockballade nach US-Baumuster auf einmal kaum merklich nach Ottakring entführt.
Ernst Moldens Band, durch die intensive Konzertpraxis der vergangenen Jahre zusammengeschweißt zur “tight groovenden Musikmaschine” (Rainer Krispel, “Augustin”), übersetzt die Vorgaben des Poeten am Mikrofon und an der Gitarre ebenso knapp wie trittsicher ins große Format. Gäste wie der Urwiener und Wahl-Londoner Robert Rotifer oder Ex-”Ostbahn Kurti” Willi Resetarits tragen das Ihre dazu bei. Produziert wurde “Wien” wie schon das Vorgängeralbum “Bubenlieder” vom musikalischen Grenzgänger Kalle Laar (Trikont, Temporary Soundmuseum). “Foan” steht dazu in bewusstem Kontrast: hier verlässt sich Molden ganz auf Intuition, Stimme und Gitarrenspiel. Bei aller Schlichtheit des Konzepts: die Live-Zweifach-CD-Präsentation ist denkbar farbenprächtig und wortmächtig.
Text: Walter Gröbchen
Der Livestream aus dem RadioKulturhaus ist am 25. März 2008 ab 19:30 Uhr aktiv.
Martin Bruny am Montag, den
15. Oktober 2007 um 16:16 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 6. März 2008 |
| 20:00 | bis | 22:30 |
Studenten aus New York, Paris und Wien
Donnerstag, 06.03.2008
Gläserner Saal/Magna Auditorium
Beginn: 20:00
Studierende der Juillard School of Music and Drama New York
Studierende des Conservatoire National Supà©rieur de Musique et de Dans Paris
Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Programm:
• Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Es - Dur, KV 375
• Antonin Dvorà¡k Streichquartett F - Dur, op. 96
——– Pause ——–
• Gabriel Urbain Faur੠Klavierquartett Nr. 1 c - Moll, op. 15
• Claude Debussy Sonate für Flöte, Viola und Harfe
• George Gershwin “An American in Paris”
Martin Bruny am Mittwoch, den
3. Oktober 2007 um 22:37 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 29. März 2008 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Andrew LLoyd Webber-Gala
Sa, 29. März 2008, 19.30 Uhr
im Stadttheater Baden
Nach Bernstein, Gershwin und Jurmann wird die Reihe “Composer in Residence« am Stadttheater Baden mit Andrew Lloyd Webber fortgesetzt. Im Rahmen eines großen Konzertes mit Highlights seiner Musicals ist dem Meister dieses Genres ein ganzer Abend gewidmet. Ihre Fortsetzung findet die Hommage an diesen großen Komponisten in der Wiederaufnahme der Stadttheaterproduktion “Evita«
Martin Bruny am Montag, den
23. Juli 2007 um 08:27 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 8. März 2008 |
| 20:00 | bis | 22:30 |
Stadthalle Wien, Halle F: The Best Of Musicals
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