Martin Bruny am Mittwoch, den
13. August 2008 um 14:07 · gespeichert in Wien
Zwar geistert die Meldung schon seit dem Frühjahr in einschlägigen Foren herum, aber eine tatsächliche Bestätigung jener Gerüchte, wonach Drew Sarich ab Ende Februar 2009 am Wiener Raimund Theater in Frank Wildhorns Musical “Rudolf” die Titelrolle übernehmen wird, fehlte. Fehlt im Prinzip nach wie vor, weil die Sache erst offiziell werden kann, wenn die Vereinigten Bühnen Wien die Besetzung bekannt geben - allerdings finden wir auf Drew Sarichs WIKIPEDIA-Site den Vermerk:
In 2009, Drew will be a part of the cast of the musical Rudolf in Vienna, Austria.
Gehen wir also einmal davon aus, dass das seine Richtigkeit hat.
Martin Bruny am Montag, den
11. August 2008 um 21:28 · gespeichert in Sprache
Kleine Zeitung: Abschließend, wo Sie nun ja wieder eine Begegnung mit Hollywood hatten: Was halten Sie vom Begriff “Star”? BRANDAUER: Das ist was ganz Anderes als Schauspieler. Ein eigener Beruf. Den muss man wollen und auch können.
Kleine Zeitung: Wer verdient in Ihren Augen die Bezeichnung “Star”? BRANDAUER: Das sind interessanterweise lauter Tote. Marilyn Monroe, James Dean, Marlon Brando. Wobei die englische Sprache generell ein Vorteil ist. Es gibt sicher auch tolle Schauspieler in Aserbeidschan oder Georgien, die das Zeug zum Star hätten - aber mit ihrer Sprache nicht durchkommen. [via Kleine Zeitung]
Martin Bruny am Sonntag, den
10. August 2008 um 06:23 · gespeichert in Literatur
Am 15. September 2008 erscheint “Defying Gravity: The Creative Career of Stephen Schwartz, from Godspell to Wicked”, ein 544-Seiten starker Paperback-Wälzer über die Karriere des Komponisten Stephen Schwartz.
Basierend auf 80 Stunden an Interviewmaterial mit Schwartz und mehr als 100 Interviews mit Kollegen, Freunden und der Familie von Schwartz analysiert Carol de Giere sowohl die Erfolge als auch die Flops des Komponisten - mit einem speziellen Augenmerk auch auf die negativen Kritiken, die der Künstler als Broadway-Komponist immer wieder wegstecken muss.
Die Website zum Buch bietet das Inhaltsverzeichnis der Biographie, die Flappentexte, biographische Infos, Kaufargumente für “Wicked”- und “Gospell”-Fans, Links und vieles mehr.
Martin Bruny am Donnerstag, den
7. August 2008 um 15:13 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
6. Dezember 2008
20:00
bis
22:00
Maury Yestons Liedzyklus “Dezemberlieder” feiert am 6. Dezember 2008 am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel Premiere. (Weitere Vorstellungen: 13., 20. und 21. Dezember 2008)
Unter der Regie von Maik Frömmrich wird die in New York geborene Schauspielerin und Sängerin Gerrit Pleuger den modernen Liedzyklus zwischen Musical, Chanson und klassischem Lied interpretieren.
Maury Yeston ist ein Wanderer zwischen den Welten. Er schreibt Musicals wie “Phantom”, “Grand Hotel”, “Nine” oder “Titanic”, aber auch klassische Cellokonzerte für Yo-Yo Ma oder eine Kantate für 2000 Stimmen. Zum hundertjährigen Bestehen der Carnegie Hall 1991 schuf er die “Dezemberlieder”, die von Schuberts und Müllers “Winterreise” inspiriert sind. Nur geht diesmal kein verlassener Mann durch einen österreichischen Winterwald, sondern eine verlassene Frau durch das winterliche New York und reflektiert über ihre Trauer. Ab und zu blitzen Reminiszenzen an die “Winterreise” auf: Sieht Schuberts Wanderer etwa drei Sonnen am Himmel, so sind es bei Yeston zwei Monde, lockt bei Schubert der Lindenbaum zur Ruhe, so ist es bei Yeston der Fluss.
Die ausdruckstarken und emotionalen Texte der »Dezemberlieder« werden in der deutschen Übersetzung von Wolfgang Adenberg zu hören sein.
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. August 2008 um 21:15 · gespeichert in Deutschland
Spannendes und weniger Spannendes bietet das Stuttgarter Kelley Theatre in der kommenden Saison. Unter anderem wird die ambitionierte Theater-Company die Deutschland-Premiere (in englischer Sprache) von Mel Brooks’ “The Producers” auf die Bühne bringen, weiters die spannenden Projekte “High School Musical 2″ und, sicher ein absolutes Highlight: “Curtains” von John Kander & Fred Ebb.
Update, 20. November 2008
Das Kelly Theatre wird “The Producers” nicht spielen, aus “Urheberrechtsgründen”. Ob dies mit einer eventuellen Tour der österreichischen Produktion der “Producers” 2009 in Deutschland zu tun hat, bleibt offen.
Martin Bruny am Dienstag, den
5. August 2008 um 19:34 · gespeichert in Netz, Deutschland
Der erste Song, der für das Musical “Tarzan” (Phil Collins) in deutscher Sprache produziert wurde, geht per Gratis-Download an alle Interessierten, und zwar –> hier. Es handelt sich dabei um “Dir gehört mein Herz” (”You’ll be in my heart”), gesungen von Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert.
Martin Bruny am Montag, den
4. August 2008 um 12:13 · gespeichert in Musical
Aufgrund des großen Erfolgs der Stockerauer Produktion von “La Cage Aux Folles” muss sich Alfons “Zaza” Haider um eine Programmierung des Stockerauer Open Air Festicals 2009 keine Sorgen machen. Die Show wird erneut gezeigt. Der Kartenvorverkauf startet Mitte September 2008.
Als Abschluss des Stockerauer Open Air Festivals 2008 findet am 17. August 2008 um 20:00 Uhr auf der Open Air Bühne die Alfons Haider Jubiläums-Revue »For Once In My Life« mit Gastauftritten einiger Ensemblemitglieder des »Käfigs voller Narren« statt.
Karten unter: 02266/ 67 689 oder www.stockerau.gv.at
Martin Bruny am Samstag, den
2. August 2008 um 23:36 · gespeichert in Wien
“We Will Rock You” ist aus dem Wiener Raimund Theater abgezogen, “Rebecca” wird ab 6. September 2008 wieder Einzug halten, aber so ein ganz kleines Stückchen von “We Will Rock You” wird uns erhalten bleiben. Denn wie bereits vor der Premiere von “We Will Rock You” befürchtet, hat das Preisniveau, das die deutschen Einmieter für ihre Show festgesetzt haben, seine Eindrücke hinterlassen, oder um es anders zu formulieren: Die VBW haben die Eintrittspreise für “Rebecca” erhöht. Und weil man das am besten in einem kleinen Verlauf nachvollziehen kann, schauen wir uns doch kurz die Preise von “Rebecca 1″/ “We Will Rock You” / “Rebecca 2″ an:
Jetzt wollen wir doch nicht so dumm herummosern wegen den läppischen Erhöhungen, könnte man sagen. 5 Euro für einen Stehplatz, also bitte, dafür kommt man nicht mal ins Kino. Das ist richtig, aber das ist nicht der Punkt. Vielmehr geht es darum, dass die Schere zunehmend geschlossen wird. Es gibt die Tendenz, die unterste Preisschwelle sukzessive massiv anzuheben, während man im obersten Sektor fast schon von einer lächerlichen Erhöhung sprechen muss.
Stehplätze im Raimund Theater werden mit einem Schlag um 100 Prozent teurer, die teuerste Kategorie wird um knapp 1 Prozent teurer. Die 10-Euro-Kategorie, also jene Plätze, auf denen man unmittelbar vor einer Säule sitzt und nur einen Teil der Bühne sieht, wird von den unverschämten 20 Euro wieder auf 10 Euro zurückgestuft, und die tatsächlich zweitniedrigste Kategorie wird für die Freitag- und Samstag-Vorstellungen um 40 Prozent erhöht (Mo bis Do um ca. 23 Prozent).
Nein, das ist nicht generell in Wien in den Theatern so. Die Hochburg des Sprechtheaters, das Wiener Burgtheater, bietet seinen Zuschauern Stehplätze um 1,5 Euro, weiters gibt es Kategorien um 4 Euro, um 7 Euro und so weiter. Die Wiener Volksoper bietet Stehplätze um 1,5 Euro und hat weitere Billigpreissegmente um 2, 4 und 6 Euro. Man hat sich etwas dabei gedacht, als man vor vielen Jahren Billigpreissegmente eingerichtet hat, um all jene ins Theater zu holen, die nicht gar so viel Geld haben, um es in Kultur zu investieren. Genau diese Gruppe wird als erste wieder aussteigen. Schade drum.