Archiv - 2008
Martin Bruny am Mittwoch, den
5. November 2008 um 19:36 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. November 2008 |
| 14:30 | bis | 16:30 |
Stadttheater Klagenfurt: CINDERELLA
Familienmusical von Thomas Pigor
Premiere 15. November 2008
Musikalische Leitung: Daniel Große Boymann
Regie: Alexander Kuchinka
Choreographie: Ernst Gabriel Vokurek
Bühne und Kostüme: Judith Leikauf, Karl Fehringer
Dramaturgie: Sylvia Brandl
Mit: Antje Eckermann, Katarina Hartmann, Dagmar Hellberg, Nora Schleicher, Angela Schneider, Nadine Zeintl, Frank Berg, Otto Jaus, Willi Jeschofnik, Alexander Moitzi, Herwig Hans Ofner, Christian Schleinzer, Erich
Schleyer, Andreas Wanasek. Die Cinderella-Band
Einführungsmatinee: 9. November 2008, Moderation Sylvia Brandl, Foyer
Ein Stück für die ganze Familie (empfohlen für Kinder ab 6 Jahren).
»Es war einmal ein frommes und gutes Mädchen, dem war seine liebe Mutter gestorben. Da nahm sich der Mann
eine andere Frau. Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren,
aber garstig und schwarz im Herzen…«Wer kennt es nicht, das Märchen vom Aschenputtel? Thomas Pigor,
Liedermacher, Komponist und Buchautor in Personalunion, hat es etwas umgeschrieben und die Charaktere von
Cinderella, ihrem Prinzen und dem restlichen Personal hier und da verändert und zudem hinreißende
Gesangsnummern komponiert. Seine Märchenversion ist erfrischend neu. Er erzählt die uralte Geschichte vom
geknechteten Mädchen, das in Sack und Asche leben muss, bis es endlich durch die Liebe eines Prinzen erlöst
wird, auf besonders vergnügliche Weise.
Vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem Königreich gleich um die Ecke, lebte die Familie Zinder: Vater, böse
Stiefmutter und die Töchter Olga, Emilie und Ella. Eines schönen Tages wurde der Märchenkönig des Landes
von der Opposition so bedrängt, dass er der Vermählung seines Sohnes zustimmen musste. Ein großer Ball
wurde ausgerichtet und das ganze halbe Königreich stand Kopf. Natürlich wollte Ella Zinder, eigentlich Cinderella
genannt, auch auf den Ball. Ihre ungemütliche Stiefmutter und die garstigen Stiefschwestern hatten ihr das
natürlich verboten. Auf dem Ball war es schrecklich langweilig. Der Prinz las heimlich Märchenbücher und ließ die
Damenwelt links liegen. In der Zwischenzeit kam Cinderella doch noch mithilfe ihrer Freunde auf dem Schloss an.
Dort traf sie natürlich auf ihren Märchenprinzen, nein also, um ehrlich zu sein, rannte sie ihn fast über den
Haufen. Kein Wunder, denn beide waren vom vielen Lesen extrem kurzsichtig und ohne Brille hilflos. Und dann
ging alles ganz schnell. Sie gestanden einander ihre Liebe zur Literatur. Cinderella verlor den Schuh. Der Prinz
und sein steppendes Pferd Horst nahmen die Verfolgung auf, die Tauben waren wegweisend. Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben Cinderella und der Prinz noch immer glücklich im Königreich gleich um die Ecke.
Martin Bruny am Mittwoch, den
5. November 2008 um 18:32 · gespeichert in Netz
Martin Bruny am Montag, den
3. November 2008 um 12:21 · gespeichert in Theater
Am 6. November 2008 findet im Wiener Theater Die Neue Tribüne die Premiere des Schauspiels “zeit zum essen” statt. Auf der Bühne: Lukas Perman als Lasse und Lukas Johne als Toben.
Das Stück entspringt einer intensiven Auseinandersetzung mit dem über allem stehenden Thema “Liebe”. Dynamiken in der Liebe sind geschlechtsunspezifisch, und auf keinen Fall abhängig von bestimmten sexuellen Präferenzen.
Das Interesse bei “zeit zum essen” gilt dem Beleuchten zweier Menschen, die rein äußerlich, und auch innerlich, unterschiedlicher nicht sein könnten. Und dennoch fällt die Liebe, wo sie fallen möcht’. Auch gilt das Interesse dem Mysterium “Tabu”: Tabus einer Gesellschaft sind dem normativen Wandel unterworfen und ändern sich mit ebendieser Gesellschaft. Das Thema Homosexualität gilt nach wie vor in weiten Kreisen unterschiedlicher Gesellschaften als die Kastration des Mannes per se. Wenn Normen, Doktrinen und eigene Ängste aufeinander treffen, werden Dynamiken in Gang gesetzt, die nicht mehr beherrschbar sind … Mann/Mann, Mann/Frau, Frau/Frau … es gilt schlicht das eine festzustellen: Liebe kommt - Liebe geht.
Der Plot
Lasse und Toben, ein homosexuelles Männerpaar Ende 20, trennen sich nach einer vierjährigen Beziehung. “zeit zum essen” erzählt, wie unspektakulär und dennoch bedrückend eine Liebe sich verändern kann, und demonstriert Umstände, die das Ende einer Beziehung durchaus fördern können. Das Stück zeigt auch die Normalität einer schwulen Beziehung in alltäglichen Dynamiken - es gibt keinen Anspruch auf das ewige Glück. Manchmal ist bereits der Wunsch “nach den Sternen” stark genug, innere Kräfte zu mobilisieren und Festgefahrenes loszueisen. Realitäten werden erkannt, der Leidensdruck wird zum Verbündeten.
Die Schauspieler
Norman Stehr zeichnet für Regie und Buch verantwortlich. Über die Wahl der Hauptdarsteller meint er:
Ich habe mich für Lukas Perman und Lukas Johne entschieden, da es sich um zwei großartige Persönlichkeiten sowohl im Leben als auch auf der Bühne handelt. Sie entsprechen genau meiner Vorstellung von Unterschiedlichkeit und dem Phänomen, dass sich so oft Gegensätze anziehen.
Lukas Perman wurde bislang in seinem “Allround-Genie” von den großen Bühnen engagiert, und es war genau dieses Können, welches in der Regel die Ränge füllte und füllt und ihm einen großen Namen einbrachte. Ich habe Lukas Perman als Schauspieler engagiert, um ihm das Sicherheitsnetz zu entreißen und ihm die Möglichkeit zu bieten, noch weiter über seine Grenzen hinaus zu gehen … er ist quasi “nackt” auf einer kleinen Kammerbühne, und es zählt jeder Atemzug, jedes Wort und jeder Gedanke, ohne dass ein Fortissimo aus dem Orchestergraben seinen Höhepunkt unterstützt. Eine äußerst direkte, “ehrliche” Art also, Charaktäre zu porträtieren und erlebbar zu machen …
Lukas Johne durfte ich im Sommer dieses Jahres in einer gemeinsamen Produktion kennenlernen, wo er in einer stattlichen Rolle, einer Bühnenadaptation des Films “Fight Club”, hervorragend spielte. Johne ist als “reiner” Schauspieler den direkten Ton gewohnt und eine ideale Ergänzung zu Perman. Er hat mit Sicherheit von der großartigen Musikalität, welche im Schauspiel eine ebenso entscheidende Rolle spielt wie im Musiktheater, von Lukas Perman profitiert.
Und so gehen diese beiden jungen Schauspieler Hand in Hand mit einem Thema um, das für viele nicht alltäglich sein dürfte. Homosexualität muss den elitären Anspruch verlieren und auch aufgeben … auch und besonders, um dem Stempel der immer wiederkehrenden “Abnormität” zu entkommen.
“zeit zum essen” - Schauspiel für zwei
Premiere: 6. 11. 2008, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen : 7. 11., 10. 11. und 12. 11.
Theater DIE NEUE TRIBÜNE
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien
Tickets für 20,00 € bis 23,00 € (diverse Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc. möglich) gibt es telefonisch unter +43 (0) 664-2344256 oder per E-Mail: office@tribuenewien.at
Martin Bruny am Montag, den
3. November 2008 um 11:40 · gespeichert in Wien, Pop, Tonträger, Tonträger, 2008
Am 26. Februar 2009 feiert Frank Wildhorns Musical “RUDOLF” am Wiener Raimund Theater seine deutschsprachige Erstaufführung. In den Hauptrollen: Drew Sarich und Lisa Antoni.
Bereits am 21. November 2008 wird ein erster akustischer Eindruck dieser Show in den Plattenläden stehen: “I was born to love you”, das Liebesduett von Rudolf (Drew Sarich) und Mary von Vetsera (Lisa Antoni).

Der in englischer Sprache gesungene Song (Frank Wildhorn/Jack Murphy) wurde mit eindeutiger Zielrichtung Charts von HitSquad/MG-Sound als poppige Ballade auf Augenhöhe mit Produktionen internationalen Formats feinjustiert produziert, und auf diesem Terrain ist Frank Wildhorn, der unter anderem Whitney Houstons Hit “Where do broken hearts go” (1987) sowie zahlreiche andere Lieder für Stars wie Travis Tritt, Natalie Cole oder Linda Eder komponierte, ein Garant für Gefühlvolles mit Gänsehautfaktor. Ich persönlich vergleiche ja die Wildhorn’schen Powerballaden immer mit kleinen Euphorie-Drops, die in der Intensität und Vielzahl nur beim “Bigger-than-Life”-Maestro zu finden sind. Schmuseballaden wie “I was born to love you” kreiseln natürlich immer im am Rand zwischen Edel und Kitsch, aber da sind es letztendlich Interpretation und Produktion, die einen Song aus dem Schmalz in den Balladenolymp schießen.
“I’m called ‘That Pop Guy’”, sagte der Komponist einmal in einem Interview mit der Los Angeles Times, angesprochen auf die “bigger than life”-Popmelodien, die seine Musicals immer schon auszeichneten. Und in Richtung der New Yorker Kritiker, die Musicals mit Pop-Touch meist als völlige Fehlentwicklung betrachten: “What do they want me to be? ‘The Unpop Guy?’” Wildhorn weiter:
I just love music. I’m a composer. When I work in the theater, I’m a theater composer. When I’m writing for Whitney Houston or Kenny Rogers or Natalie Cole, I’m a pop composer. I’ve been commissioned by the Bolshoi Ballet to do a full length ballet, so I’m a classical composer when I’m doing that. I’m just a composer, and depending on the medium I work in, that’s what I am that day.
Der Pop-Appeal ist also eines der Markenzeichen der Musicalsongs à la Wildhorn. Ein weiteres: Seine Lieder wachsen mit der “Qualität” des Performers und lassen sich wunderbar gestalten, man kann sie im wahrsten Sinn des Wortes zum Leben erwecken - anders etwa als die Lieder von Phil Collins, die mal als “Tunnelsongs” bezeichnet worden sind: Augen zu und geradlinig durch, jedes Abweichen von der Ideallinie wird mit einem bösen Crash geahndet, eigenständige Phrasierungen unerwünscht.
Lisa Antoni und Drew Sarich jedenfalls gehen ganz in “ihrem” Liebeslied auf. Man muss wohl kein großer Prophet mehr sein, um Lisa Antoni eine schöne Karriere zu prognostizieren und Drew Sarich ein weiteres Karrierehoch.
“I was born to love you”
(Frank Wildhorn/Jack Murphy)
Tracks:
1) “I was born to love you” (Radio Edit) [03:26]
2) “I was born to love you” (Acoustic Version)
3) “I was born to love you” (Dance Mix)
4) “I was born to love you” (Instrumental Version)
Mehr von “RUDOLF” auf CD wird es frühestens im April 2009 geben, da sollte das Cast-Album fertig sein.
Martin Bruny am Montag, den
3. November 2008 um 00:43 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. November 2008 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
Stadthalle Wien, Halle F: Die Konferenz der Tiere
von Erich Kästner
Das neue Musical von teatro für die ganze Familie ist jetzt auch in Wien zu sehen
Aufführungen am 15. und 16. November 2008
in der Wiener Stadthalle, Halle F
Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Uwe Weitendorf GmbH
Illustration: Walter Trier, Atrium Verlag
teatro feierte im Juli 2008 bei der Uraufführung des neuen Musicals und den anschließenden 8 Vorstellungen einen großen Erfolg. 3.000 große und kleine Menschen waren mit Begeisterung dabei.
Nun ist »Die Konferenz der Tiere« von teatro noch einmal auch in Wien zu sehen:
Am Sa, 15. 11. 2008, 18 Uhr und am So, 16. 11. 2008, 16 Uhr feiert
das Musical in der Wiener Stadthalle seine Wien Premiere!
Norberto Bertassi (Künstlerischer Leiter von teatro und Mitglied der Vereinigten Bühnen Wien) und sein teatro brachten anlässlich 10 Jahre teatro den Klassiker von Erich Kästner als neues Musical auf die Bühne des neuen Spielortes in der bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf. Die Musik wurde von Walter Lochmann (Vereinigte Bühnen Wien) komponiert. Sieben Stars aus der Musicalszene wie Martin Berger (derzeit in »We will Rock you« zu sehen), Andrea Malek (Musicalstar aus Ungarn), Kathleen Bauer (spielt in Rebecca), Manfred Schwaiger, Rita Nikodim, Norbert Holoubek und Bea Knoth erarbeiteten das Musical gemeinsam mit 45 Kindern und Jugendlichen! Musikalisch begleitet werden sie von Musikern der Vereinigten Bühnen Wien unter der musikalischen Leitung von Walter Lochmann.
mit
Martin Berger, Andrea Malek, Rita Nikodim, Manfred Schwaiger, Norbert Holoubek, Kathleen Bauer und Bea Knoth
in weiteren Rollen: Sabrina Bartl, Roberto Razenberger und Angelika Schiffer
sowie mit mehr als 40 Kindern und Jugendlichen
und 7 Musikern von den Vereinigten Bühnen Wien
Regie: Norberto Bertassi
Buch: Norberto Bertassi, Barbara Karolyi
Musik: Walter Lochmann
Bühne: Germano Milite
Kostüme: Orsi Tiara
Norberto Bertassi: »Wir wollen Menschen jeden Alters mit unserer Arbeit begeistern. Wir wollen Brücken bauen, wo noch keine sind; wir versuchen mit Hilfe künstlerischer Ausdrucksmittel dem Lebenssinn und einer Lebensaufgabe näher zu kommen. Wir wollen unsere psychischen und sozialen Kompetenzen stärken, um sie in die gemeinsame Arbeit einfließen zu lassen. Durch die gemeinsame künstlerische Arbeit erfahren Kinder, Jugendliche, professionelle Künstler und Menschen mit Behinderung eine tiefe Sinnerfahrung und das kreative Wirken einer Gemeinschaft. Wir etablieren Kunst auch im ländlichen Bereich.«
Die Geschichte:
Um die Menschen, die immer weiter Kriege führen, zur Vernunft zu bringen, halten die Tiere im “Hochhaus der Tiere” ihre erste und letzte Konferenz ab. Parallel zur Konferenz der Tiere tagen in Kapstadt, Südafrika, die Staatsoberhäupter, Ministerpräsidenten und ihre Ratgeber. Als ihnen die Forderungen der Tiere “um der Menschen Kinder Willen” überbracht werden, sind sie sich erstmals einig: Die Tiere sollen sich nicht einmischen! Alle Mittel der Tiere, die Menschen zur Vernunft zu bringen, bewirken keine Einsicht. Erst als alle Kinder der Welt verschwinden, bewegen die Tiere die Menschen zur Unterzeichnung eines “ewigen Friedensvertrages”, der in gewisser Weise Kästners Utopie für eine friedliche Welt beinhaltet.
Erich Kästners “Konferenz der Tiere”
Nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg, als Reaktion auf die immer wieder gescheiterten Konferenzen der Mächtigen dieser Welt, schrieb Erich Kästner 1947 “Die Konferenz der Tiere”. Es ist eine märchenhafte Tierparabel, die aber auch als bittere Satire verstanden werden kann - nicht nur für Kinder, sondern auch “für Kenner”, wie der Autor
vermerkte. Illustrator ist Walter Trier, der über 100 zum Teil farbige Bilder schuf. Erst 1949 erschien das Buch bei Emil Oprecht in Zürich. Trier hatte sich viel vom Welterfolg des pazifistischen Kinderbuchs versprochen und fürchtete, seine Wirkung könne verpuffen. Aus heutiger Sicht lässt sich sagen, dass das Buch (leider) nichts von seiner aktuellen Brisanz verloren hat.
Aufführungen in der Wiener Stadthalle, Halle F
Sa, 15. November, 18 Uhr sowie So, 16. November 16 Uhr
Tickets gibt es unter
www.stadthalle.com sowie unter 01 / 79 999 79
Martin Bruny am Montag, den
3. November 2008 um 00:30 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. November 2008 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
Vom 15. bis 23. Vovember findes das 20. Internationale Kindefilmfestival statt.
Seit 1989 zeigt das Internationale Kinderfilmfestival außergewöhnliche Filme für ein außergewöhnliches Publikum.
Auch beim Jubiläumsfestival 2008 wollen die Organisatoren mit spannenden, berührenden, fantasievollen und lustigen Erzählungen über Kinder und Jugendliche aus aller Welt das Publikum begeistern. Denn ohne das Interesse und die emotionale Anteilnahme der Kinder und Jugendlichen und ihrer erwachsenen Begleiterinnen und Begleiter wäre das Festival nicht zu dem geworden, was es ist: die wichtigste Kinderkulturveranstaltung im Bereich Film.
In einer Retrospektive wird ein kleiner Rückblick auf 20 Jahre Internationales Kinderfilmfestival geboten: Die vier OrganisatorInnen haben je einen Lieblingsfilm der vergangenen Jahre ausgewählt, den sie dem Publikum (noch einmal) vorstellen.
Natürlich darf auch beim 20. Festival die Kinderjury nicht fehlen. Sie wird den Preis für den besten Film des Festivals verleihen und den Film, der sich besonders für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzt, mit dem UNICEF-Preis auszeichnen.
Das Festival wird am Samstag, 15. November um 15 Uhr im GARTENBAUKINO eröffnet. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 23. November um 15 Uhr im CINEMAGIC statt
Kartenreservierungen für das Festival sind ab 13. Oktober unter der Festivaltelefonnummer 0676-563 52 91 oder direkt in den Kinos möglich.
Schul- und Hortvorstellungen können ausschließlich unter der Telefonnummer 586 43 03 reserviert werden.
Martin Bruny am Montag, den
3. November 2008 um 00:24 · gespeichert in Event-Tipps
| 30. Dezember 2008 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
ALL THAT SILVESTER STARS
Die große Silvester-Revue der Wiener Stadthalle
präsentiert von ALFONS HAIDER
Viel Humor und ein Hauch Erotik – mit ALL THAT SILVESTER STARS
Die Max Hagler Bigband sorgt für Silvesterstimmung, wenn Alfons Haider seine Gäste, unter anderem die Tanzformation des Performing Center Austria und den Profitänzer Balà¡zs Ekker und Alice Guschlbauer aus der ORF Sendung »Dancing Stars« begrüßen wird. Und Alfons Haider schlüpft auch in die Rolle der Diseuse Zaza, um mit den Cagelles, der Travestie-Truppe aus dem Musical »Ein Käfig voller Narren«, in den berüchtigten Nachtclub LA CAGE AUX FOLLES zu locken …
Und die Ausnahme-Artisten Yana und Richard aus Kanada - berühmt durch Ihre Performance in der Produktion »Quidam« des »Cirque du Soleil« präsentieren in atemberaubender Langsamkeit und perfekter Geometrie eine Performance voll Anmut und Sinnlichkeit.
ALL THAT SILVESTER STARS
Die große Silvester-Revue der Wiener Stadthalle
präsentiert von ALFONS HAIDER
Dienstag, 30. Dezember: 20.00 Uhr
Mittwoch, 31. Dezember: 16.00 Uhr & 20.00 Uhr
Mit Ihrem Ticket für 31. Dezember erhalten Sie einen Gutschein für ein Glas Sekt!
KARTENVORVERKAUF: Kassen der Wiener Stadthalle, stadthalle.com, Ticketservice 01/79 999 79 sowie bei allen Vorver¬kaufsstellen mit Anschluss an: Ticket Online, ticketonline.at, 01/88088, Wien Ticket, wien-ticket.at, 01/58885, Ö-Ticket, oeticket.com, 01/96096, Ticketcorner, ticketcorner.com, 01/ 205 15 65 - Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien!
Martin Bruny am Sonntag, den
2. November 2008 um 12:31 · gespeichert in Theater
Eine interessante Zusammenstellung von “Do’s and Dont’s” hat das Deutsche Theater auf die Website des Unternehmens verpackt. Die insgesamt 12 Regeln einer “Hausordnung” lesen sich wie folgt:
1.
Damit Sie sich unter den festlich gekleideten Gästen selbst wohlfühlen, ziehen Sie sich so an , dass Sie nicht zu sehr auffallen. Chic ist niemals out — Aber bitte nicht zu sexy! Eine Show abziehen, das überlassen Sie lieber den Künstlern auf der Bühne.
2.
Ein schöner Hut mag ja fesch oder gar entzückend sein, aber Sie möchten ja auch nicht hinter einem Kopfputz sitzen, der Ihnen die Sicht auf die Bühne verstellt. Also runter damit und an der Garderobe abgeben! Übrigens können Sie bei dieser charmanten Person in der Eingangshalle alles abgeben, was Sie drinnen im Theater stören würde, wie Mantel, Tasche, Koffer, Rucksack etc. Es muss ja nicht unbedingt ein Hund oder gar ein Baby sein. Auch das ist schon vorgekommen und problemlos bewältigt worden. Falls Sie ein paar Cent über die offizielle Garderoben-Gebühr hinlegen, ernten Sie ein dankbares Lächeln.
3.
Wenn Sie eine besonders coole Melodie auf Ihr Handy gespeichert haben, sollten Ihre Freunde Sie am besten kurz nach Beginn der Vorstellung anrufen. Was glauben Sie, welche Begeisterung Sie dann im Zuschauerraum auslösen. — Spaß beiseite! — Vergessen Sie nicht, nach der Vorstellung Ihren »Kommunikationsknochen« wieder einzuschalten.
4.
Ein schöner Rücken kann ja gelegentlich entzücken, ein Po ebenso. Aber wenn Sie sich in Ihrer Reihe an den anderen Gästen vorbeidrücken müssen, besonders wenn Sie etwas verspätet sind, so sollten Sie Ihrem Sitznachbarn nicht Ihre Hinterseite zuwenden, sondern sie anschauen und ihnen danken.
5.
Falls sich ein Darsteller auf der Bühne laut Regieanweisung eine Zigarette anzünden muss, ist dies kein Grund, ihm nachzueifern. Zigarette, Pfeife oder Zigarre sind im ganzen Hause tabu.
6.
Fotoapparat, Video- oder Filmkamera sowie Tonaufnahmegerät lassen Sie am besten gleich zu Hause oder an der Garderobe, denn erstens ist es aus urheberrechtlichen Gründen nicht statthaft, während der Vorstellung Aufnahmen zu machen, zweitens stört es die Künstler und die Zuschauer.
7.
Viele Melodien des Musicals sind bereits bekannte und beliebte Ohrwürmer. Aber bitte erst nach der Vorstellung selbst singen!
8.
Sobald die Vorstellung beginnt, unterbrechen Sie Ihre Unterhaltung mit Ihren Nachbarn. Sie wollen ja auch nicht durch das Geschwätz und die Kommentare anderer vom Bühnengeschehen abgelenkt werden.
9.
Seltsamerweise bekommt mancher im Theater ausgerechnet bei den leisesten Stellen einen unstillbaren Hustenreiz. Wenn Sie dazu neigen, stecken Sie sich ein paar Hustenbonbons ein, aber bitte nicht in einer Knistertüte!
10.
Alles was Sie in den Zuschauerraum mitbringen, nehmen Sie auch bitte wieder mit. Die Abfälle von Ihren Naschereien wie Tüten und Becher ebenso.
11.
Wenn die Aufführung Ihnen gefallen hat, geizen Sie nicht mit Ihrem Applaus. Er ist das Brot des Künstlers, oder besser: die Wurst auf seinem Brot. Lassen Sie Ihrer Begeisterung am Schluss freien Lauf. Bravo-Rufe, Pfiffe, Fußgetrampel, Standing Ovations sind nicht verboten.
12.
Ein Theaterbesuch ist - im Gegensatz zum Kinoabend - für alle vor und hinter dem Vorhang immer ein besonderes Erlebnis, ein Fest, das Sie in der Pause mit Ihren Freunden bei einem Glas Sekt oder Champagner feiern sollten – und nach der Vorstellung vielleicht bei einem Mitternachts-Diner im Theater-Restaurant nebenan.
Eine hervorragende Zusammenstellung, die aber durchaus ergänzt werden kann. Ich habe diesbezüglich mal eine kleine Liste zusammengestellt, die man –> hier findet.
Aus jüngsten Erlebnissen könnte man noch hinzufügen, dass es nicht sinnvoll ist, mit knarzenden Schuhen in ein Theaterstück zu gehen und dann die ganze Zeit zu, ja knarzen.
Keine schöne Angewohnheit ist es auch beispielsweise das Programmheft 120 Minuten lang in der Hand kreisen zu lassen. Man hört es - okay, die anderen hören es, und man wird fast verrückt dabei, wenn man ständig von einer Seite mit diesem Geräusch beschallt wird.
An die Damen und Herren der Aufsicht im Theater: Es macht wenig Sinn, ständig raus und rein zu gehen. Wenn Sie das Publikum beaufsichtigen wollen, damit auch ja niemand ein Foto knipst und in Japan seinen Verwandten zeigt, dann bleiben Sie im Saal. Und ja, wenn jemand in der ersten Reihe eben geknipst hat und in diesem Moment gerade der wichtigste Song der Show auf dem Programm steht, wäre es nett, wenn Sie nicht just da quer durch den Saal rennen und allen die Stimmung zerbröseln. Sie werden den/die “Schuldige” in der ersten Reihe schon nicht aus den Augen verlieren (viele Grüße auch an die Wiener Stadthalle, Halle F).
Martin Bruny am Samstag, den
1. November 2008 um 11:53 · gespeichert in Skurriles
Joe, der Installateur -> hier
Shoe, der Kriegsheld –> hier
Wieder einmal scheint das Ende der Präsidentschaft besiegelt. Motss allerdings kommt die Idee, das Gerücht von einem verschollenen Helden zu verbreiten, einem gewissen Schumann, genannt »Shoe«, der hinter den feindlichen Linien zurückgelassen wurde. Auf ein Neues wird ein Mediengewitter um den Veteranen entfacht, der im Kampf für sein Land in Albanien eingeschlossen ist. Kurz vor dem Wahltag wird die Befreiung des Soldaten verbreitet.
Der von den Hintermännern auserwählte Soldat eines »Sonderprogramms« wird in die Obhut von Brean übergeben und es stellt sich heraus, dass er ein Sträfling ist, der eine Nonne vergewaltigt und getötet hat. Als Krönung der Geschichte kommt heraus, dass Shoe nur mit starken Beruhigungsmitteln unter Kontrolle zu halten ist. Trotz eines Unwetters wollen die Wahlkämpfer Shoe auf eine Airbase fliegen, auf der der Präsident den »Heimkehrer« empfangen kann.
Martin Bruny am Donnerstag, den
30. Oktober 2008 um 23:25 · gespeichert in Event-Tipps
| 13. Januar 2009 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
stadtTheater Walfischgasse: Zusammengefasst!
von und mit Gaines Hall
13.1.2009 20:00
Musicaldarsteller Gaines Hall , dem die Fachpresse »den Charme Gene Kellys und die Eleganz Fred Astaires« attestiert, kommt mit einem Soloprogramm ans stadtTheater. In »Zusammengefasst!« verbindet er rasante Choreografien und Melodien aus Pop, bekannten Musical und Evergreens mit Stepp, Tanz und Schauspiel.
In seiner Show nimmr er sein Publikum mit auf eine Reise, die in den Südstaaten Amerikas beginnt, über den New Yorker Broadway zu seiner deutschen Musical-Karriere hin führt und schließlich im Urlaub am Strand endet! Dazwischen darf natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen.
Und man kann es kaum glauben, was alles in Gaines’ Leben auch gesteppt werden kann! Von einem steppenden »Brokeback« -Cowboy bis hin zur elegantesten Fred Astaire-Nummer beweist er, wie man Schauspiel und Stepp-Tanz vereinigen kann.
Mit Liedern aus Musicals wie »Chicago«, »Sunset Boulevard«, und »Cabaret«, Klassikern aus den Federn von Gershwin und Bernstein bis hin zu alten deutschen Schlagern wie »So oder so ist das Leben«, den »Capri-Fischern« oder Pop-Hits von den Bee-Gees ist für jeden Musikgeschmack das passende dabei.
Eine Kritikerin schrieb: »Es ist jedoch nicht nur der Tanz, der diese Show so einzigartig macht, es sind auch die vielen Anekdoten aus Halls Leben, die den Zuschauer direkt mitnehmen in die Hitze der amerikanischen Südstaaten oder vom Ende einer gescheiterten Beziehung berichten.«
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