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Archiv - 2012

Wiener Konzerthaus: Kerstin Heiles – »Tribute to Whitney Houston«

14. Oktober 2012
18:00bis20:00

In einer zweistündigen musikalischen Hommage an Whitney Houston zeigt Kerstin Heiles am 14. Oktober 2012 (Begnn: 18 Uhr) im Wiener Konzerthaus (Mozart Saal) die Stationen des teils märchenhaften, teils tragischen Lebens der Diva.

Begleitet wird Heiles von einer Band unter der Leitung von Christoph Pauli (Klavier). Pauli war Pianist und Komponist des Kabarettduos Dieter Hildebrand & Werner Schneyder und begleitete zahlreiche Musical- und Showstars wie Ute Lemper, Michael Heltau, Angelika Milster oder Anna Maria Kaufmann bei ihren Soloauftritten.

Neben ihrem Programm mit den bekanntesten Songs von Whitney Houston hat Kerstin Heiles auch eine Show über Edith Piaf im Repertoire. Mit ihrer Filmmusik-Revue »Manche mögen’s Heiles« und dem Theaterabend »Champagner Rose« (gemeinsam mit Karlheinz Hackl) ist sie regelmäßig in Wien zu sehen.

Tickets
- online beim Wiener Konzerthaus –> hier (von 37 bis 52 Euro)
- bei –> Wien Ticket (von 42,30 Euro bis 59,10 Euro)

Links
- Christoph Pauli
- Kerstin Heiles

»Legally Blonde« – Tuss’nalarm im Ronacher

Copyright: VBW Nathalie Bauer

Als ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört habe, welche Show dem Nonnenspektakel »Sister Act« im Ronacher (im Ende Februar 2013) nachfolgen würde, kamen mir als Erstes die drei heiligen Buchstaben allergrößten Erstaunens in den Sinn, die Erzengeln der perplexen Verblüffung:

W T F

Freilich, wenn man sich das Ganze genauer überlegt, ist die Wahl des Stücks logisch. Wen hat man als Intendanten engagiert: Christian Struppeck. Was ist sein größter Kassenerfolg, an dem er selbst kreativ mitgewirkt hat: »Ich war noch niemals in New York«. Nicht gerade eine ernstzunehmende, aber perfekt fabrizierte Revue – für ein etwas betagtes, schlageraffines Publikum. Ein fein ziseliertes Hightech-Produkt ohne Kanten und Ecken, bis zum Exzess künstlich, triefend von falschen Emotionen, aufbauend auf den Gassenhauern von Udo Jürgens, die mitunter platten Lyrics gekonnt mit durchwegs peinlichen Dialogen gekoppelt. Mit »Legally Blonde« hat Struppeck jetzt ohne all den mühsamen kreativen Eigenimput ein Tuss’n-Pendant geshoppt. Bravo!

Natürlich, man kann einen Intendanten nicht darauf reduzieren. – Freilich kann man das, bis er das Gegenteil beweist. Mit der Wahl von »Legally Blonde” als »Sister Act«-Nachfolger hat Christian Struppeck eben das nicht bewiesen. Kann aber ja noch kommen.

Wer hätte gedacht, dass man einmal in Versuchung kommen würde, der Ära Zechner nachzuw … nein, so weit ist es natürlich noch nicht. Der Intendant hat ja sein Amt noch nicht einmal angetreten. Er tut dies erst mit 1. Mai 2012. Aber seriously, legally sozusagen, wo steckt die Umsetzung der Ankündigungen Thomas Drozdas von 2011, dass man das Orchester der VBW als Trademark etablieren möchte. Weder das Udo-Jürgens-Schiff, noch viel weniger das natürlich Blonde, »braucht« ein Orchester. Wenn man beim Chihuahua-Festival auf sagen wir 18 Musiker aufpimpt, wäre das für all die potentiellen It-Girlies, die ins Ronacher catwalken werden, schon fast überdimensioniert. Wo führt der Weg hin?

Die heutige Pressekonferenz Christian Struppecks war eine informative. Im Gespräch mit den drei Übersetzern des Musicals, Ruth Deny, Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder, gab es die eine oder andere Anekdote über die Hürden des Übersetzens zu hören. Das war der interessante Teil. Indem Struppeck sich alle Zeit der Welt nahm, den Anwesenden den Inhalt von »Legally Blonde« wirklich ausführlichst wiederzugeben, gelang ihm der Beweis, dass Rosamunde Pilcher geradezu eine Göttin der gehobenen Literatur ist.

Einen Stream der Pressekonferenz gibt es hier:

Struppecks Order für sein erstes Jahr im Amt muss ganz offensichtlich so lauten: »Herr Struppeck, stellen Sie sich vor, Sie sind für eine Spielzeit der Dagobert Duck des Wiener Musicals. Da unten, schauen Sie, ein ganzer Pool von Subventionen …« Dass man da dann mit Anlauf einen Köpfler in die Moneten macht und sich eines der mainstreamigsten, plattesten Entertainmentprodukte holt, ist doch klar. Man engagiert das Leading Team der Londoner Produktion, man scherzt, dass man sich sogar eventuell die beiden an der Londoner Show beteiligten Hunde rüberholt. Und all das ist ja auch wunderbar. Die Kreativen der heimischen Szene, naja, irgendwann wird der eine oder andere schon mal drankommen.

Niemand will bestreiten, dass ein Musical wie »Legally Blonde« eine Option ist, es kommt halt immer darauf an, was man sich unter Musicals, die es wert sind, für teures Steuergeld produziert zu werden, vorstellt. Wenn Stage Entertainment als privat geführtes Unternehmen das Risiko eingeht, ein solches Tuss‘n-Musical zu produzieren, ist das etwas anderes, als wenn sich die Vereinigten Bühnen Wien diese Show einkaufen und teuer nachbauen lassen, egal ob es eine deutschsprachige Erstaufführung ist oder nicht. Jeder österreichische Staatsbürger zahlt mit, und mir fiele kein Grund ein, warum ich auch nur einen Cent in diese Show investieren sollte. Denn ganz ehrlich: Wenn es wirklich nur ums Geld ginge, dann sollten doch Bund und Länder das Geld einfach in Aktien, Anleihen oder Ähnliches investieren. Und wenn es nicht nur ums Geld geht, sondern um das Genre Musical, dann sollte ein Unternehmen wie die VBW in Musicals investieren, die den Namen MUSICal wert sind.

Dass bei der heutigen Pressekonferenz über die Musik so gut wie gar nicht gesprochen wurde, hat einen Grund: Sie ist unbedeutend. Es ist ein Pop-Score, es gibt ein paar nette Liedchen, keine Frage, und wenn in der Pressemappe schon Jubelmeldungen aus der Presse zitiert werden, schauen wir uns doch einmal an, was die amerikanische Presse über die Musik tatsächlich zu sagen hatte:

NEWSDAY

The score has a solid Broadway-bubblegum sound and such endearingly overwrought lyrics as, “I’ve got tears coming out of my nose … of course he will propose.”

VARIETY

O’Keefe and Benjamin’s pop, soul and hip-hop inflected melodies are rarely as catchy as the cheeky humor and contemporary cultural references of their lyrics and they have failed to give Elle a defining song to echo her personal growth.

ASSOCIATED PRESS

So why, despite the expensive glitz and an aggressive, go-go attitude, does “Legally Blonde” only fitfully entertain? Most prominently because of a disappointing score. Its music and lyrics don’t add much to the story of Elle Woods, a perky sorority sister at Delta Nu who gets dumped by her Harvard Law School-bound boyfriend and decides to follow him to its rarified ivy halls. Along the way, this blond fashion-plate, with a propensity for wearing pink, discovers her self-worth, finds a new beau and gets a law degree to boot. Female empowerment has proven to be a gold mine on Broadway for another big
show: “Wicked,” and its green heroine, Elphaba. So you can see what the folks behind “Legally Blonde” might have been thinking as they set out to create their own musical-theater poster girl.

THE NEW YORK TIMES

With its pink-dominated color scheme and matching cherry-soda score of ballads of self-empowerment, “Legally Blonde” is infused on every level with the message that it’s O.K. to be a princess. This is a show aimed at the girls who flocked to the fairy-tale blockbuster “Wicked,” but left feeling secretly disappointed that it was the dour, green-skinned Elphaba who got the guy, not the glittery, popular Glinda.

amNEW YORK

But for all its relentless peppiness and “Think Pink” mentality, “Legally Blonde” feels awfully generic and mechanical. You might call it paint-by-the-numbers musical comedy. Except for some new one-line jokes, the story is identical to the film. Laurence O’Keefe’s bubblegum pop score, in spite of its dangerously catchy opening song “Oh My God, You Guys,” is mostly bland, and at times derivative of his musical “Bat Boy.” And in spite of its feel-good, have-fun, be-blonde messages, the show remains shallow and insincere.

BLOOMBERG NEWS

The songs are, however, a problem. With words and music by Laurence O’Keefe and Nell Benjamin, they verge on melodiousness and cleverness without teetering into memorableness. (The pleasurable exception is one number, wherein much depends on a trial witness’s sexual orientation, “Gay or European?” and the result is more than lethally bland.)

NEWARK STAR-LEDGER

Musical theater aficionados will find “Legally Blonde” no Broadway masterpiece but rather a trimly crafted piece of light entertainment generally wanting in brilliance, especially in the songs department.

NEW YORK DAILY NEWS

“Blonde’s” shortfalls are rooted in the score. Married songwriters Laurence O’Keefe and Nell Benjamin’s pop-centric tunes are serviceable, but few melodies prove catchy enough to stick. “Omigod You Guys,” the opener, is the exception. Jerry Mitchell, choreographer and first-time Broadway director, has picked odd moments to musicalize. Like when Emmett (Christian Borle), Elle’s Harvard mentor whom she comes to love, gets a new suit. Ditto a lengthy song about a peripheral trial witness’ sexuality.
“Ireland,” sung by Paulette (Orfeh), Elle’s lovably tacky salon-owner pal, doesn’t inform the character so much as serve as a setup for a later jokey jig. There are too many filler numbers and too few tunes in which Elle shows what makes her - and her heart - tick.
The real Elle finally breaks out with the title tune in the second act. The song begins as a lament and turns into a rousing declaration of big blond I-am-what-I-am confidence. At last Bundy, an appealing and talented actress, gets the chance to act (check out the tears in her eyes) and show off her pipes - and to step out of Witherspoon’s shadow.
“Blonde” needed a few more such highlights

NEW YORK POST

THE movie “Legally Blonde” had two fantastic things going for it - “Reese”
and “Witherspoon.”
The musical based on that 2001 movie, which opened last night at the Palace Theatre, has neither. It’s a loss - a palpable loss.
(…) the audience also has to deal with the amorphous, synthetic and maniacally empty-headed music. When was it that so many Broadway musicals took “Looney” to their hearts but managed to leave out the “Tunes”?

NEW YORK JOURNAL NEWS

So, why do we have to have a musical version of “Legally Blonde,” anyway?
Because that’s what people do with hit movies. They turn them into Broadway musicals. This one, by the way, cost $13 million.
What about the music in “Legally Blonde”?
It’s by the new team of Laurence O’Keefe and Nell Benjamin, and it is serviceable bubble-gum stuff that will not exactly go down in the annals of musical theater.

PHILADELPHIA INQUIRER

(…) Turning it into a robust Broadway musical makes sense, because the plot’s many twists can easily be sung and danced - which they are, in a simple and catchy score with lyrics that sometimes mock the notion of lyrics. (Music and lyrics are by Laurence O’Keefe and Nell Benjamin). “I’m not sure where this metaphor’s goin’ ” a character sings, “I just felt like it had to be said.”

Über die Musik einer Show beispielsweise zu meinen, sie sei heutig, ist etwas wenig. Das Ganze als Kontrastprogramm zu »Elisabeth« aufzufassen, ist bezeichnend. Auch bezweifle ich, dass »Legally Blonde« eine besonders große Zielgruppe hat. Es ist ein Tuss‘n-Musical erster Güte, und auch wenn wir in dem Fall hoffen wollen, dass es genug Interessenten gibt, ich würde nicht darauf setzen. Geplant ist eine Laufzeit von einem Jahr (rund 200 Vorstellungen).

Letztlich bleibt immer noch die Richtungsfrage. Ist »Legally Blonde« die Richtung, in die die VBW jetzt steuern? Bis jetzt wurde mit keinem Wort erwähnt, ob es abseits der Großproduktionen auch Konzertantes geben wird. Ist eine konzertante Aufführung eines Werks von Sondheim in der Ära Struppeck vorstellbar? Solche Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz zu stellen, ist sinnlos. Fragen zu »Legally Blonde« hatte aber praktisch niemand der Journalisten an diesem 18. April 2012. Vielleicht hatten auch sie gerade ihr ganz persönliches »WTF«-Erlebnis.

Legally Blonde
Musik/Liedtexte: Laurence O’Keefe & Nell Benjamin
Buch: Heather Hach
Basierend auf einem Roman von Amanda Brown
Basierend auf einem Film von MGM
Regie & Choreographie: Jerry Mitchell
Uraufführung: 29. April 2007, Palace Theatre Broadway
Letzte Vorstellung: 19. Oktober 2008 (insgesamt 595 Vorstellungen)
West End Premiere: 13. Januar 2010
Letzte Vorstellung: 7. April 2012 (insgesamt 974 Vorstellungen)
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Wiener Volksoper reanimiert »Kiss me, Kate« [2012]

27. Oktober 2012
19:00bis22:00

Es ist nicht gerade ein Wagnis, das die Volksoper in der nächsten Saison auf sich nimmt, wenn sie mit einer Neuinszenierung von »Kiss me, Kate« an den Start geht (Premiere am 27. Oktober 2012).

Das Musical von Cole Porter (Musik und Gesangstexte) und Samuel & Bella Spewack feierte im Haus am Währinger Gürtel am 14. Februar 1956 seine österreichische Erstaufführung, stand bis 1972 183 Vorstellungen lang am Programm, wurde 1982 neu inszeniert und 50 Mal bis 1983 gespielt, 1988 erneut neu inszeniert und 64 Mal bis 1992 gespielt, 1995 wiederum neu inszeniert und 41 Mal bis 1999 gespielt.

Man kommt also auf insgesamt 338 Vorstellungen, womit die Show nach »My Fair Lady« auf Platz 2 der Shows mit den meisten Vorstellungen an der Volksoper liegt.

In der Rolle des Fred Graham waren Legenden zu sehen wie Fred Liewehr und Peter Minich, weiters Kurt Huemer und Harald Serafin, Kurt Schreibmayer – und in einem ganz ganz sicher unvergesslichen Stunt Mario Adorf. Adorf wurde 1995 vom damaligen Direktor der Wiener Volksoper, Ioan Holender, engagiert, der mit dem Satz Geschichte machte: »Immerhin waren wir voll, weil die Leute sehen wollten, wie Adorf scheitert.« Nun, das war zu sehen, und man wird wohl 2012 über Andreas Lichtenberger nicht gar so herfallen wie über seinen Kollegen Adorf. Lichtenberger ist das Musical nicht unvertraut, im vergangenen Sommer war er mit Ann Mandrella in der Kittseer Produktion von »Kiss me, Kate« zu sehen,

In der Rolle der Kate waren an der Volksoper Brenda Lewis, Sonja Mottl, Ulla Sallert, Eleonore Baier, Otty Drescher, Mary O’Brien, Lee Vanora, Dagmar Koller, Elisabeth Kales, Helga Papouschek und Julia Stemberger zu sehen. 2012 spielt diese Rolle Franziska Becker. Sie ist in jüngster Zeit in Hamburg in der Revue »Ich war noch niemals in New York« zu sehen gewesen (2009/2010) und in der Spielzeit 2010/11 am Salzburger Landestheater in »Kiss me, Kate« (Regie: Gergen/Struppeck) und »The Sound of Music« (Regie: Gergen/Struppeck).

Als Bill Cahoun gibt es einen weiteren Neuzugang an der Wiener Volksoper: Robin Poell wird diese Rolle übernehmen, einen Part, den er derzeit an der Komischen Oper in Berlin spielt (alternierend mit Gaines Hall). Die Produktion an der Komischen Oper steht übrigens unter der Musikalischen Leitung von Koen Schoots, und Erfahrung mit den VBW hat auch Robin Poell: 2001 war er in Kim Duddys Neuinszenierung von »Hair« am Raimund Theater zu sehen.

KISS ME, KATE
Cole Porter (1891–1964)
Eine musikalische Komödie
Buch von Samuel und Bella Spewack
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Neue Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)
Deutsch von Günter Neumann
In einer Neufassung von Peter Lund
Voraufführung am Donnerstag, 25. Oktober 2012
Premiere am Samstag, 27. Oktober 2012
Weitere Vorstellungen am 30. Oktober,
9., 11., 18., 26. November, 1., 2., 4., 17., 22. Dezember 2012

Leading Team
Dirigent: John Owen Edwards
Regie: Bernd Mottl
Bühnenbild und Licht: Friedrich Eggert
Kostüme: Sue Blane
Choreographie: Alonso Barros
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Cast
Fred Graham (Petruchio): Andreas Lichtenberger
Lilli Vanessi (Kate): Franziska Becker
Bill Calhoun (Lucentio): Robin Poell
Lois Lane (Bianca): Johanna Arrouas
Harry Trevor (Baptista): Sà¡ndor Nà©meth/Gernot Kranner
Hattie, Garderobiere: Sulie Girardi
Paul, Garderobier: Martin Bermoser
Harrison Howell: Kurt Schreibmayer
Erster Ganove: Boris Eder
Zweiter Ganove: Herbert Steinböck
Gremio (Erster Freier): Roman Martin
Hortensio (Zweiter Freier): Jeffrey Treganza
Ralph, Inspizient: Georg Wacks

Wiener Stadthalle/Halle F: Peter Kraus – »Für immer in Jeans« [2012]

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Im Oktober 1956 stand Peter Kraus (geboren 1939) in München das erste Mal auf einer Konzertbühne – und, so heißt es, wurde bereits da vom Musikproduzenten Gerhard Mendelson entdeckt. Für Polydor Records Wien produzierte Mendelson mit Kraus 1957 seine erste Single, eine Coverversion von Little Richards Hit »Tutti Frutti«. Und seit diesem Zeitpunkt läuft die Karriere von Peter Kraus wie auf Schienen.

2012 ist der 73-jährige Entertainer mit seiner brandneuen Show »Für immer in Jeans« am Start und spielt rund 60 Konzerte. Am 28. und 29. März gastierte er in der Halle F der Wiener Stadthalle.

Für seine Tour hat sich Peter Kraus eine Revue mit Musicalelementen schreiben lassen, fast jeder Song ist in eine kleine Szene verpackt, Kraus erzählt aus seinem Leben, vom Business und vom Rock ‘n’ Roll, und er stellt Songs aus seinem neuen Album vor. Wie die Tour heißt auch die CD »Für immer in Jeans« und ist ein unterhaltender Mix aus Schlager, Rock, Blues und Swing. Unterstützt wird der Entertainer auf der Konzertbühne von einer großartigen Live-Band und einem perfekt gecasteten Ensemble von Tänzern und Sängern (Marco Maurer, Marvin Dietmann, Anna Carina Buchegger, Anna Weghuber und Beatrix Gfaller), die für richtige Power sorgen – und das Erstaunliche ist, dass Kraus, obwohl all die Tänzer schon seine Enkerl sein könnten, nicht abfällt oder gar großväterlich wirkt. Großartig etwa eine Szene fast wie aus dem Wiener »Simpl«, in der Kraus den heutigen Slang der ganz ultracoolen Jugendlichen karikiert, mit ganz tief hängender Hose, Marke Justin Bieber. Peter Kraus sagging, würde man das wohl bezeichnen. Sehr gelungen. Und auch beim Rock ‘n’ Roll lässt der Peter nach wie vor nichts anbrennen, weder tänzerisch, noch sonstwie, er erweist sich als schlagfertig, amüsant, manchmal etwas melancholisch mit jeder Menge Anspielungen auf das Alter, nicht nur auf seines, sondern auch auf das seines Publikums. Dass all diese Gags und Szenen völlig unpeinlich, ja, amüsant und unterhaltend über die Rampe kommen, dass es keine faden Momente in der Show gibt und immer wieder kräftig aufs Showpedal gedrückt wird, dafür sorgen Regisseur Thomas Smolej und Sabine Bartosch sowie Marvin Dietmann, die für die Choreographien zuständig sind.

Als Special Guest bringt Andy Lee Lang die Stimmung zum Kochen, wenn er seine berühmte Klaviernummer zu »Whole Lotta Shakin’ Going On« abzieht, als »Assistentin« und Duettpartnerin ist Barabara Endl mit dabei. Und auch Peter Kraus’ Sohn Mike ist ein wichtiger Teil dieser Tournee, spielt beispielsweise ein paar Vater-Sohn-Momente mit seinem alten Herrn, die besonders gut beim Publikum ankommen, und präsentiert mit »Mein Kosmos brennt« ein Lied aus seiner eigenen CD.

Herrlich die Fans, darunter viele muntere Ab-60er, gern auch in Jeans, die geflissentlich all die fetten Schilder ignoriert haben, und auch all die Durchsagen, dass Fotografieren usw. strengstens verboten ist. Da wurde mit den Handykameras geknipst, was das Zeug hält, und warum auch nicht, das gehört einfach dazu und sollte endlich mal gestattet werden. Doch es hat sich ohnedies kein Billeteuschen getraut, auch nur einen Mucks zu machen.

Peter Kraus ist ein Entertainer der alten Schule, er hat ein halbes Jahrhundert Showbusiness in den Knochen. Man merkt ihm sein Gespür für sein Publikum an. Er muss sich nicht bei seinen Fans anbiedern und sie zum Mitklatschen auffordern, das kommt, wenn es kommt, zum richtigen Zeitpunkt, und wenn dann am Ende der Show, man möchte fast sagen, alles, was gerade noch mit Krücken laufen kann, zur Bühne stürmt und den Star der guten alten Zeit wie damals, in den geilen 60ern, feiert, tanzt und mitklatscht, dann sind das gute Momente. Fazit: Eine Show für alle Fans – und für alle anderen eine gute Gelegenheit, eine perfekt produzierte und inszenierte Show mit allen großen Hits von Peter Kraus und erfrischend neuen Tönen zu erleben, eine Show eines der letzten Entertainer und Rock ‘n’ Roller der alten Schule.

Paris: »Elà©gies pour les Anges, les Punks et les Folles Perdues« – »Laisser s’envoler«

Elà©gies pour les Anges, les Punks et les Folles Perdues (Elegies for Angels Punks and Raging Queens). Laisser s’envoler. De Bill Russell et Janet Hood. Adaptation franà§aise Ludovic-Alexandre Vidal. Avec Julien Salvia, Annick Cisaruk, Mickaà«l Viguier, Raymond Dikoueme, Rafaà«lle Cohen, Jeanne Reggiani, Vincent Escure, Yoni Amar, Emmanuel Vacarisas, Lina Lamara, Emmanuelle Rivià¨re. Direction vocale et piano Samuel Senà©. Claviers Gilles Lorenzo. Violoncelle Isabelle Sajot. Enregistrà© le 9 mai 2011 au Thà©à¢tre Comà©dia (Paris). Production: Diva (www.divamusic.fr). En partenariat avec Regard en Coulisse, Thà©à¢tre Comà©dia, France Musique. Direction artistique: Cathy Sabroux, Stà©phane Ly-Cuong, Rà©my Batteault. Direction et organisation: Jacky Azencott. Direction musicale: Raphaà«l Sanchez. Rà©alisation et montage: Victor Zamouline-Prescott, avec Nicolas Coelho et Alexandra Kan.


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- Bill Russell

Performing Academy: Hear My Song [2012]

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“Wo sonst können neue Trends, neue Stücke und neue Kompositionen im Musiktheaterbereich quasi als ‚Offene Geheimnisse‘ durch die Räume schwirren und so immer wieder Neues entstehen lassen. In einer solchen Institution ist man am Puls der (Musical-)Zeit, und daher verwundert es Insider nicht, dass Jason Robert Brown, ein wahrer Könner seines Metiers, unter unseren angehenden AbsolventInnen omnipräsent ist.«

Das schreibt Alexander Tinodi, der Geschäftsleiter des Performing Center Austria, im Vorwort zum Programm zur Abschlussshow des aktuellen Jahrgangs der Performing Academy. »Hear my Song« hieß die Show, die am 24. und 25. März im Festsaal der Pratergalerien gezeigt wurde. Claudia Artner, Franziska Fröhlich, Aline Herger, Judith Jandl, Peter Knauder, Angelika Ratej, Jakob Semotan, Jasmin Shah Ali, Anetta Szabo und Gloria Veit waren die zehn Studenten, die damit ihre letzte Show im Rahmen ihres Studiums zeigten.

Ominipräsent ist er, Jason Robert Brown, das stimmt, wenn auch nur in den sagen wir Hardcore-Musicalkreisen, sozusagen abseits des Stroms, auf dem die Hochseedampfer tuckern. Brown ist, man muss es sagen, das, was man als Kassengift bezeichnen könnte. Das ist nicht mal eine Unterstellung, er wird mir sicher in diesem Fall nicht mit einem Rechtsanwalt drohen, es ist belegbar, und er selbst hat schon des Öfteren in seinem Blog darauf Bezug genommen.
Schaun wir uns alle Werke an, die von Jason Robert Brown geschrieben wurden beziehungsweise für die er Musik beigesteuert hat, und wie sie sich am (Off-) Broadway gemacht haben.

1) Songs For A New World (26.10.1995; WPA Theatre, Off-Broadway)
12 Vorstellungen

2) Long Day’s Journey Into Night (22.3.1998; Irish Repertory Theatre, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
49 Vorstellungen

3) Parade (17.12.1998, Vivian Beaumont Theatre, Broadway)
84 Vorstellungen

4) Fuddy Meers (2.11.1999, City Center Stage, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
166 Vorstellungen

5) The Waverly Gallery (22.3.2000, Promenade Theatre, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
70 Vorstellungen

6) Current Events 13.6.2000, City Center Stage II, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
40 Vorstellungen

7) The Last 5 Years (3.3.2002, Minetta Lane Theatre, Off Broadway)
73 Vorstellungen

8) Kimberley Akimbo (4.2.2003, City Center Stage I, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
72 Vorstellungen

9) Urban Cowboy (27.3.2003, Broadhurst Theatre, Broadway)
5 Songs
60 Vorstellungen

10) Last Dance (3.6.2003, City Center Stage I, Off-Broadway)
Incidental Music by Brown
40 Vorstellungen

11) 13 (5.10.2008, Bernard B. Jacobs Theatre, Broadway)
105 Vorstellungen

Die finanziellen Flops, das ist eine Sache, sein Ruf ist ein anderer. Nach wie vor wird Brown in jeder Liste der wichtigsten »Nachwuchs«komponisten genannt, und auch wenn seine Musicals nur selten in großen Häusern laufen, werden sie von kleinen Theatergruppen gerne und häufig aufgeführt.

Das Perfoming Center hat sich aus Browns Musicals »Songs For A New World«, »Parade« und »13« ausgesucht. Weiters »Urban Cowboy«, eine Show, zu der der Komponist einige Songs beigesteuert hat, und Lieder aus seiner Solo-CD »Wearing Someone Else’s Clothes«. Rund um diese Songs hat Jürgen Kapaun eine Handlung gebaut: In der Grand Central Station von New York treffen zehn Menschen aufeinander. Jeder bringt den Zuschauern sein Leben nahe, in Form von Monologen, Dialogen, Liedern und Tanz. Vom tragischen Schicksal einer Suizidgefährdeten (Franziska Fröhlich) bis zur Shoppingtussy (Aline Herger), alles ist dabei. Ein Hollywood-Autor (Jakob Semotan), der sich aus seinen billigen Soaps wegträumt, ein Tänzer (Peter Knauder), dessen Lebenstraum, eine Karriere in New York, zerplatzt. Großteils interessante Handlungsskizzen, die das Gerüst für die Interpretationen der Songs von Jason Robert Brown bilden, die ja auch immer ihre eigene Geschichte erzählen. Ein Umstand, der der Show enorm zugutekommt, denn so gut die Ideen auch im Regiebereich waren (Jürgen Kapaun), so hätte man doch viel mehr Zeit haben müssen, um an der Gestaltung der Szenen, der Glaubwürdigkeit in Dialogszenen zu feilen.
Die Live-Band (Klavier, Schlagzeug, Bass, Violine) ist ein wesentlicher Plusfaktor in dieser Show, der Sound im Festsaal der Pratergalerie entspricht dem Setting der Revue – wie in einer Bahnhofshalle klingt es da. Generell ist alles etwas hallig und manchmal viel zu laut, die Mikros kommen manchen Stimmtechniken zugute, mitunter aber entsteht fast körperlicher Schmerz. Doch man spürt die Ambition und das Können, am Technischen wird es nicht immer scheitern.
Sabine Arthold hat für einige der Songs wirkungsvolle Gruppenchoreographien entworfen. Manchmal war mir der Tanzfaktor zu betont. Man muss nicht jedem Interpreten zwei Mädels/Jungs in den Background packen, die da ihre Tanzkünste demonstrieren, das lenkt dann doch vom Sänger und vom Song ab und wirkt manchmal so “typisch musicaaaal in a bad way”, ist aber sicher eine Geschmacksfrage. Denn letztendlich ist ja eine solche Show dazu da, zu zeigen, was jeder kann. Etwa auch Peter Knauder, der jenen jungen Tänzer aus Österreich spielt, der es in New York, »der Stadt, in der du endlich du sein darfst«, schaffen will und dann durch einen Autounfall stirbt, auf dem Weg zum … Geschichten, vielleicht manchmal fast zu sehr in Richtung Soap … Knauder, bei seinem letzten großen Tanzsolo wie ein Panther, eingesperrt in einem Käfig, auf der (scheinbar) viel zu kleinen Bühne. So kann der Panther natürlich nicht zeigen, wie schnell er wirklich laufen kann, verbeißt sich in nahezu grotesker Mimik, aber man weiß ja, was er alles kann (man weiß es nicht aus Disney-Shows).
»Hear My Song«, neben der Disney-Schiene in der Stadthalle, eine ungeheuer wichtige Produktion. Live-Musik, Arbeit an Kompositionen eines der ganz Großen gemeinsam mit Marie Landreth (Musikalische Leitung & Arrangements), die Entwicklung eines Buchs (Jürgen Kapaun), da macht es Spaß zuzusehen.

Leading Team
Regie und Buch: Jürgen Kapaun
Musikalische Leitung & Arrangements: Marie Landreth
Choroegraphie: Sabine Arthold
Dance Captain: Franziska Fröhlich, Claudia Artner

Band
Klavier: Chanda Vander Hart
Schlagzeug: Franz Hofferer
Bass: Gabor Farkas
Violine: Michael Guttierez

Cast
Claudia Artner, Franziska Fröhlich, Aline Herger, Judith Jandl, Peter Knauder, Angelika Ratej, Jakob Semotan, Jasmin Shah Ali, Anetta Szabo, Gloria Veit

Verwendete Songs
- On the deck of a Spanish Ship (»Songs For A New World«)
- The New world (»Songs For A New World«)
- Just One Step (»Songs For A New World«)
- What it means to be a friend (»13«)
- Do it alone (»Parade«)
- And I will follow you (»Wearing Someone Else’s Clothes«)
- Grow old with me (»Wearing Someone Else’s Clothes«)
- The River Won’t Flow (»Songs For A New World«)
- Brand New You (»13«)
- Pretty Music (»Parade«)
- King of the World (»Songs For A New World«)
- Dreaming wide awake (»Wearing Someone Else’s Clothes«)
- Mr. Hopalong Heartbreak (»Urban Cowboy«)
- You don’t know the man (»Parade«)
- Flying home (»Songs For A New World«)
- Hear My Song (»Songs For A New World«)

Links
- Performing Center Austria: Standing Ovations am Bahnhof des Lebens!
- Musical Awakening: Hear my Song

Ronacher/Probebühne: »Der Urknall« (»Free Food & Frontal Nudity«/»The Big Bang«) [2012]

14. Mai 2012
20:00bis22:00

Allen Fans der Wiener Kammerspiele dürfte das Musical »Der Urknall« (»The Big Bang«) von Jed Feuer (Musik) und Boyd Graham (Buch/Texte) ein Begriff sein, fand doch in diesem Theater am 22. April 2004 die deutschsprachige Erstaufführung des Werks statt. Herbert Steinböck und Gerold Rudle waren die Hauptdarsteller im »Big Bang«. Am Klavier begleitete sie Erwin Bader, und Elke Schwab war als Frau Lipschitz mit dabei.

Die Uraufführung dieses Comedy-Musicals fand 1997 im PSI Theatre in Durham, North Carolina, statt, und zwar unter dem Originaltitel »Free Food & Frontal Nudity«. Jed Feuer und Boyd Graham besetzten sich selbst in den beiden Rollen und landeten einen Erfolg. Der Titel der Show war – natürlich – ein Versuch, mit ein wenig unlauteren Mitteln Publikum ins Theater zu locken, aber wie Jed Feuer so schön auf seiner Website schreibt: Sie bewegten sich schon bald in einem Umfeld, in dem Shows wie »The Vagina Monologues«, »Urinetown«, »Puppetry of the Penis« und »Menopause, the musical« gerade Schlagzeilen machten. Was war da noch an »Free Foof & Frontal Nudity« aufregend?

So startete im Jahre 2000 die Show unter dem neuen Titel »The Big Bang« im Douglas Fairbanks Theatre in New York und wird seitdem auf der ganzen Welt gern aufgeführt.

urknall.jpg2012 kommt »Der Urknall« wieder nach Wien, diesmal auf die Probebühne des Wiener Ronacher. Gespielt wird die Wiener Fassung von Reinfried Schieszler. Martin Berger (derzeit in so gut wie jedem Musical in Wien in Aktion: »Sister Act«, »Jesus Christ Superstar«, »Cats«) und Artur Ortens (zuletzt als Claudius in der »Hamlet«-Produktion des Ensemble 08) sind in den beiden Rollen zu sehen, in der Regie von Reinfried Schieszler. Die Choreographie hat Georg Prohazka übernommen, an den Keyboards: Wolfgang Gattringer.

Inhalt
Ein Komponist und ein Autor nutzen das Apartment ihrer Wiener Freunde, um zusammen mit ihrem Pianisten Sponsoren für ihr ultimatives Musical zu gewinnen. Ihre Show mit den höchsten Produktionskosten aller Zeiten soll in zwölf Stunden die ganze Weltgeschichte präsentieren. Vom Urknall bis nach Woodstock. Sie haben potentielle Geldgeber in das Apartment geladen und geben Ihnen in 90 Minuten eine Probevorstellung ihrer Gesangs- und Tanzrevue über die Geschichte der Zivilisation …

Aufführungstremine
14., 23., 30. Mai und 6. Juni 2012. Beginn: jeweils 20.00 Uhr.

Tickets
- Wien-Ticket

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- Jed Feuer
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Theater im Neukloster: »Blutsbrüder« [2012]

Credit: holoubek

Am 5. Mai 2012 feiert Willy Russels Kultmusical »Blutsbrüder« (»Blood Brothers«) im Theater im Neukloster in Wiener Neustadt Premiere. In der Regie von Florian Scherz spielen 21 Schauspieler im Alter von 16 bis 45 Jahren die Geschichte der Johnstones, zweier bei der Geburt getrennter Zwillinge, die im Liverpool der sechziger und siebziger Jahre aufwachsen.

Das Ensemble wird von einer Live-Band unter der Leitung von Joe Pinkl begleitet. Die Gesangseinstudierung hat Klemens Patek übernommen, die Choreographie kommt von der Britin Sarah Chiappi, die das Ensemble im Theater im Neukloster schon seit 1998 in Szene setzt.

Die Uraufführung des Musicals »Blutsbrüder” ging 1983 in Liverpool über die Bühne, am 11. April 1983 stieg die Premiere am West End, wo die Show bis 22. Oktober 1983 zu sehen war. 1988 kam es zum Revival, das heute noch in London zu sehen ist. Damit ist »Blutsbrüder” nicht nur das Musical mit der drittlängsten Laufzeit am West End (hinter »Les Misà©rables” und »Das Phantom der Oper”), sondern auch das Musical-Revival mit der längsten Laufzeit überhaupt.

Das Theater im Neukloster begann 1978 als Initiative für Jugendliche der Pfarre Neukloster in Wiener Neustadt mit vereinzelten Aufführungen von Sprechstücken und entwickelte sich zu einer kulturellen Institution, die Publikum aus dem gesamten östlichen Österreich anlockt. Im Advent stehen seit 1984 Kindermusicals auf dem Spielplan, die seit 1990 auch selbst geschrieben werden (Buch: Irene Scherz, Musik seit 2008: Florian Scherz) und jährlich etwa 6000 Besucher anlocken. Im Frühjahr werden seit 1996 Musicals gezeigt. Mit »Children of Eden”, »Beth und ihre Schwestern” oder »Eine Hochzeit zum Verlieben” gelang es dem Team des Theaters, deutschsprachige Erstaufführungen großer Musicals zu zeigen, 2004 gab es mit »Ein Sommernachtstraum” sogar eine Uraufführung.
Das Ensemble umfasst rund 30 Schauspieler, die im normalen Leben als Schüler, Studenten und in verschiedenen Berufen tätig sind.

Credit: holoubek

Cast
Mrs. Johnstone: Michaela Mikesch
Michael “Mickey” Johnstone: Andreas Steiner
Edward “Eddie” Lyons: Klemens Patek
Linda: Stephanie Prandler
Erzähler: Florian Scherz
Mrs. Lyons: Pia Lauermann
Mr. Lyons: Alex Bechtloff
Sammy / Mr. Johnstone: Jakob Urani
Donna Marie: Magdalena Mikesch
Miss Jones: Karin Ötsch

Ensemble
Sandra Becher, Sabine Berger, Benedikt Berner, Julia Ehrentraud, David Lielacher, Magdalena Mikesch, Theresa Mikesch, Barbara Mitsch, Herbert Mitsch, Karin Ötsch, Elisabeth Piribauer, Lena Steyer, Michael Zeiner,

Aufführungstermine
05. Mai 19:30 Uhr (Premiere)
11., 12., 16., 17., 25., 26. Mai, 1. Juni jeweils ab 19:30 Uhr
20. Mai und 3. Juni ab 18:00 Uhr

Tickets
Telefonisch unter 02622/77814 bzw. 0676/700 6 889 (Abendkasse)

Links
- Theater im Neukloster
- Theater im Neukloster @Facebook

Barry Manilow: »Stay« [2011]

Barry Manilow performing »Stay« from his new CD/DVD »Live In London«. It was recorded at the O2 Arena in London with the Royal Philharmonic Concert Orchestra.
Pre-order the LIVE IN LONDON CD/DVD for only $12.99 at www.starz.bz and automatically be entered into the pre-order sweepstakes for a trip to Hollywood to see Barry at the Hollywood Bowl on the 4th of July!
The CD/DVD will be released on April 24.

Armes Theater: Trilogie der Sommerfrische

5. Mai 2012
20:00bis22:30

Carlo Goldonis »Trilogie der Sommerfrische« ist ein Lustspiel über Menschen, die über ihre Möglichkeiten leben – emotional und finanziell.

Wer reist mit wem und in welchen Kleidern? In wessen Landhaus kann man die Sommerzeit vergnüglich gestalten? Und wie kommt man ohne Geld zu all den sommerlichen Amüsements?

Mit Verkostung italienischer Weine in den Pausen.

Cast
Isabella Fritdum, Dieter Hofinger, Manfred Jaksch, Lawrence Karla, Georg Leskovich, Krista Pauer, Markus Pol, Doris Richter, Jörg Stelling, Piroska Szekely

Regie: Erhard Pauer

Aufführungstermine
5., 6., 12. und 13. Mai 2012,
2., 3., 16. und 17. Juni 2012

Beginn jeweils 20:00 Uhr
Ende der Veranstaltung: 22:30 Uhr, inkl. 30 Minuten Pause mit Verkostung italienischer Weine

Tickets
€ 18.- / € 15.- (Senioren) / € 10.- (Studierende) (Vorstellung inkl. Weinverkostung)
Reservierung:
telefonisch: +43 699 816 39394
per Mail: info@armestheaterwien.at

Veranstaltungsort
Novomatic Forum
Friedrichstraße 7, 1010 Wien
(U1, U2, U4 Karlsplatz)

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