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Archiv - Wien

Wiener Stadthalle: Eine Pressemeldung in Sachen Musical mit Fragezeichen

Vor einigen Tagen sorgte die Gratispostille “Heute” mit einer Meldung für Schlagzeilen, in der, sinngemäß, die programmmäßige Neuorienierung der Wiener Stadthalle (Halle F) in Richtung Musical angekündigt wurde. Heute fand eine Pressekonferenz der Wiener Stadthalle statt, und in punkto Musical ist bei wien.gv.at Folgendes nachzulesen:

Die Wiener Stadthalle und Vereinigten Bühnen Wien (VBW) werden noch heuer eine gemeinsame Gesellschaft gründen zur Entwicklung, Produktion und zum Vertrieb neuer Stoffe für Musicals, Shows und zeitgemäßer Entertainment-Programme.
Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit den VBW wird auf dem Areal der Wiener Stadthalle ein Ausbildungszentrum zur Förderung junger Nachwuchs Show- und Entertainmenttalente etabliert werden. Ziel ist es, eine regional und international attraktive Ausbildungsstätte inklusive Probebühne für Tanz, Gesang und Schauspiel (Musiktheater) zu schaffen, die den Standort optimal nutzt, Tagesbespielung bringt sowie auch bereits bestehende Ausbildungsangebote integriert und bündelt.
Die Nachwuchsförderung betreibt die Wien Holding verstärkt nun bereits seit zwei Jahren. So erfolgreiche Produktionen wie Disneys “High School Musical” und “Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat” sind daraus bereits hervorgegangen.

Und ich war immer der Überzeugung, “High School Musical” sei eine Produktion des Perfoming Center Austria gewesen. Na da sieht man wieder, wie man sich täuschen kann.

Link
- wien.gv.at: Wiener Stadthalle: Mega-Spektakel und Top-Stars kommen

Kammerspiele Wien: Premiere für “Sugar - Manche mögen’s heiß”

Mirjam Weichselbraun © Rita Newman
Erstmals wird an den Wiener Kammerspielen im September 2009 en suite gespielt. Das Erfolgsteam vom »Weißen Rössl«, Regisseur Werner Sobotka, Choreograph Ramesh Nair sowie der Musikalische Leiter Christian Frank, bringt “Sugar - Manche mögen’s heiß” auf die Bühne. Mirjam Weichselbraun ist als Sugar zu sehen, in weiteren Hauptrollen: Boris Pfeifer und Martin Niedermair. Die Premiere geht am 10. September 2009 über die Bühne.

SUGAR – MANCHE MÖGEN’ S HEISS
Musik von Jule Styne, Gesangstexte von Bob Merrill
Nach dem Film »Some Like It Hot« von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von Robert Thoeren

Leading Team
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Amra Bergman
Kostüme: Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Ramesh Nair

Cast
Sugar Kane, Sängerin und Ukulele-Spielerin: Mirjam Weichselbraun
Joe, ein arbeitsloser Saxophonist: Martin Niedermair
Jerry, ein arbeitsloser Bassist: Boris Pfeifer
Sir Osgood Fielding, ein Millionär: Siegfried Walther
Sweet Sue, Chefin der »Society Syncopaters«-Girl-Band: Susanne Draxler
Spats Palazzo, ein Gangsterboss: Toni Slama
und mit
Oliver Huether, Bernhard Viktorin. Thomas Mraz, Jasmin Bilek, Nina Tatzber, Daniela Lehner, Kerstin Löcker, Josef Blazivocs, Johannes Gerhart, Emanuel Kastner, Alexander Kuchar, Toni Matzl

PS: Für alle, die die Dame und vor allem die Herren auf dem Foto nicht erkannt haben: Es handelt sich um Boris Pfeifer, Mirjam Weichselbraun und Martin Niedermair.

“Frühlings Erwachen” - PLAYBILL & die nackten Fassaden


In den Staaten berichtet man über “Frühlings Erwachen”, die Wiener Fassung des Duncan Sheik/Steven Sater-Musicals “Spring Awakening”, auf ganz eigene Art und Weise, nämlich in Form einer Bildreportage. In PLAYBILL zu sehen: die Fassade des Ronachers.
Bemerkenswert die Tippfehler in dem Artikelchen dazu. Aus Steven Sater wird Stephen Sater, aus Frank Wedekind wird Franz Wedekind, und was ein “alt-rock musical” ist? Keine Ahnung. Zum Artikel geht es –> hier.

“Spring Awakening” - Der Film: McG als Regisseur fixiert?

In einschlägigen deutschen Fanforen laufen bereits Diskussionen unter abstrusen Titeln wie “Verfilmungen, die die Welt nicht braucht”, während man in englischsprachigen Fanforen dem Projekt aufgeschlossener gegenübersteht: Die Rede ist von einer möglichen Verfilmung des Rockmusicals “Spring Awakening” (Duncan Sheik/Steven Sater).

Das Magazin “Hollywood Reporter” bringt als möglichen Regisseur McG (Joseph McGinty Nichol) ins Spiel, der für Filme wie “We Are Marshall” und “Charlie’s Angels” sowie für Videoclips für Acts wie Smash Mouth und Offspring verantwortlich zeichnet. McG arbeitet derzeit mit Steven Sater an einer Adaptierung des Musicals für die Leinwand und ist, so der Hollywood Reporter, auch als Regisseur vorgesehen.

Ein Sprung ins Ronacher. Hier spielt man die deutschsprachige Version der Show vor leider recht trister Kulisse. Der 2. Rang scheint geschlossen zu sein, der 1. Rang recht dürftig gefüllt und auch das Parkett ist selten ausverkauft. Erfeuliche Nachrichten gibt es dennoch: Mitte Mai wird eine Live-Highlights-CD vom Wiener Label MG Sound veröffentlicht.

Link
- Playbill: McG Will Likely Direct Spring Awakening Film

Schauspielhaus: HAIR STORY. Ein Stück mit Songs und unvermeidlichen Bezügen zum Musical von 1968

»Hair ist die ins Bild umgesetzte, getanzte, gesungene, gespielte Philosophie einer Jugend, die eine heile Welt ersehnt, eine Welt ohne Bomben, Völkermord und Hunger, eine Welt der Liebe«, schrieb Ulrike Pretorius 1968 zur deutschsprachigen Erstaufführung von »Haare«. Die Utopie wird im Jahr ihrer Geburt, 1968, auf den Markt geworfen. Songs über Drogenkonsum und Rassendiskriminierung, freie Liebe, den Vietnamkrieg und Umweltverschmutzung sorgten für wohlige Empörung und echte Begeisterung.

Die Hair-Story öffnet den Radius schon in der ersten Szene gehörig, da nämlich rattern alle Schauspieler mal kurz herunter, wen sie alles verkörpern werden: nicht nur Janis Joplin oder Jimi Hendrix, auch Rudi Dutschke, Scarlett O’Hara, Charles Manson, einen Vertreter des Ku-Klux-Klan oder »eine Vietnamesin«. Assoziativ vollgestopft ist auch der enge, niedrige Bühnenraum mit Showtreppe und Indianerzelt, Regenbogen und Amerikaflagge, marokkanischen Hockern und Holzkreuz. Eine Rumpelkammer der Geschichte. (…) Es sind solche Zitate und Querverweise, die Spaß machen an der Hair Story. (…) Die Tour de Force wird von den Schauspielern bestens bewältigt. (nachtkritik.de)

Gastspiel Theater Neumarkt Zürich im Schauspielhaus Wien
HAIR STORY. Ein Stück mit Songs und unvermeidlichen Bezügen zum Musical von 1968
Uraufführung
Termine: 17. und 18. April 2009, 20 Uhr

Regie: Barbara Weber
Texte: Barbara Weber, Martin Bieri, Mike Müller
Mit: Alicia Aumüller, Stella Spinas, Jörg Koslowsky, Sebastian Rudolph, Thiemo Strutzenberger

Theater der Jugend: eine woche leben!

Am Anfang des Projektes des Theaters der Jugend mit elf Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren stand nicht mehr als ein gemeinsam gefundener Begriff: Weltuntergang! Erste Fragen entstanden: Wann wird die Erde untergehen? Oder geht sie gar nicht unter? Wie wird mein letzter Tag aussehen? Wird es wehtun? Werden wir alle in Vergessenheit geraten? Wen rufe ich noch an? Was passiert danach? Was ist das Letzte, das ich noch unbedingt tun will? Alle wesentlichen Fragen scheinen sich zu verdichten angesichts der Annahme, dass in einer Woche die Welt untergeht. Einzelne Figuren wurden entwickelt und in dieser theatralen Recherche auf eine intensive Reise mit ernsten, absurden und witzigen Situationen geschickt: Was machen wir mit einer Woche Leben? Die Texte zu diesem Projekt wurden von den Spielerinnen und Spielern selbst geschrieben.

eine woche leben!
Eine theatrale Recherche der Theatergruppe klub15
zum Thema Weltuntergang

Konzept/Regie: Harald Volker Sommer, Theaterpädagoge des TdJ
Ensemble: Adensamer Teresa, Awami Nora, Beclin Anna, Granser Marietheres, Geyer Lena, Karmel Julia, Kneissl Antonia, Lefà¨vre Xenia, Schenk-Mair Florian, Simon Scholz, Simone Weiss
Ort: Theater im Zentrum, Liliengasse 3, 1010 Wien
Zeit: 28., 29. und 30. April 2009 um jeweils 19.30 Uhr
Dauer der Vorstellung ca. 1 Stunde, ab 13 Jahren

Karten: 2 Euro (unbedingt vorbestellen!) unter 01/521 10 217 oder harald.volker.sommer@tdj.at

“Frühlings Erwachen”: Unterrichtsmaterialien zum Download

Ein PDF mit Unterrichtsmaterialien zu “Frühlings Erwachen”, einer “Rockoper”, wie man in diesen Unterrichtsmaterialien nachlesen kann, bieten die Vereinigten Bühnen Wien –> hier zum Download an. Gute Sache. Das Reclam-Heftl mit dem Stück von Frank Wedekind muss man auch nicht “kaufen”, das “Projekt Gutenberg” bietet es gratis online an –> hier. Die Show gibt es noch bis Ende Mai im Ronacher.

Renaissancetheater: Jazz it! - Eine Geschichte des Jazz

Eine spannende und unterhaltsame Reise in die Welt des Jazz – das verspricht Heini Altbart, der Initiator von “Jazz it!”, einer Show, die am 6. Mai 2009 im Renaissancetheater ihre Wien-Premiere feiert.

Präsentiert wird die Welt des Jazz – beginnend bei seinen Anfängen am afrikanischen Kontinent. Blues, Gospel, Swing, Bebop und Modern Jazz sowie Rock ’n’ Roll und Soul - ein Vielzahl von Einflussfaktoren auf den Jazz sowie seine vielfältigen Ausformungen werden unter anderem anhand von Beispielen der modernen, kommerziellen Unterhaltungsmusik gezeigt.

“Jazz it!” ist ein Musikprogramm »zum Angreifen«. Die wichtigsten Musikinstrumente werden vorgestellt und “Erzähler” Reinhold Bilgeri verpackt sachlich wissenswerte Hintergründe in amüsante, manchmal auch besinnliche Geschichten. Geeignet ist die Produktion, die das Theater der Jugend nach Wien holt, für Jung (ab 11 Jahren) und Alt.

Jazz it! - Eine Geschichte des Jazz
präsentiert von Reinhold Bilgeri und Heini Altbart

mit Kate Daniels, Big Lenny Power Exson, Christine Matzy,
Helmut Posch und Hans Salomon

Renaissancetheater
7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 4. Mai 2009
Premiere am 6. Mai 2009 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
täglich außer sonntags bis 16. Mai 2009
ab 11 Jahren
Tickets direkt beim Theater der Jugend

Fame 2009

Am 25. September 2009 läuft in den USA die Neuverfilmung des Kult-Tanzfilms “FAME” an. Mit dabei unter anderem Megan Mullally (Fran Rowan), Bebe Neuwirth (Lynn Kraft) oder Debbie Allen (Principal Simms). Regie führt Kevin Tancharoen.

Die Bühnenversion von “FAME”, die mit dem Film musikalisch recht wenig zu tun hat, ist am 22. Mai sowie vom 25. bis 29. Mai 2009 in der Konservatorium Wien Privatuniversität zu sehen, mit den Studenten der Abteilung Muskalisches Unterhaltungstheater.

Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Ricarda Ludigkeit
Bühnenbild: Sam Madwar
Kostüme: Doris Richter
Lichtdesign: Barbara Dulcinea Jan

Ort
Konservatorium Wien Privatuniversität, Leonie-Rysanek-Saal
Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Karten
EUR 15,- / 9,- an der Kassa der Konservatorium Wien Privatuniversität erhältlich

“Der Besuch des Schahs”: Kabarett Simpl präsentiert neues Comedy-Musical

Am Sonntag, dem 5. April 2009, geht im Wiener Kabarett Simpl die öffentliche Präsentation bzw. Lesung eines neuen Musicalprojekts über die Bühne. “Der Besuch des Schahs” nennt sich das Comedy-Musical von Alexander Kuchinka (Komponist und Co-Autor) und Daniel Große Boymann (Autor), das auf Anregung von Simpl-Lachgott Michael Niavarani entstanden ist.

“Der Besuch des Schahs” vereint Historisches (der Wien-Aufenthalt von Schah Nasreddin anlässlich der Weltausstellung 1873) mit ungezwungen Erfundenem (ein verschollener Zwillingsbruder, eine Affäre zwischen Kaiserin Sisi und dem Schah …) zu einer komödiantischen Melange, die sich als wienerische Antwort auf die großen Parodie-Shows à  la Spamalot versteht.

Es lesen und singen:
Sigrid Hauser, Reinwald Kranner, Cornelius Obonya, Andreas Steppan, Beatrice Frey, Nadine Zeintl, Gerhard Ernst, Ramin Dustdar, Robert Kolar, Ariane Swoboda, Lilly Kugler und Daniel Große Boymann.

Alexander Kuchinka wird am Klavier begleiten, durch den Abend führt Christoph Wagner-Trenkwitz, der auch die zum Verständnis notwendigen Regieanweisungen (sowie eine Gastrolle) lesen wird. Projektionen von Sam Madwar (soeben für sein Bühnenbild für Guys and Dolls an der Volksoper mit Lob überschüttet) sollen es dem Publikum erleichtern, sich ein Bild von den szenischen Abläufen zu machen.

Der Eintritt ist frei! (Freie Spenden als Unkostenbeitrag sind jedoch willkommen …) Es gibt keine Platzkarten - einfach rechtzeitig kommen! (Und: Gäste mitzubringen ist ausdrücklich erwünscht.)

Wann/Wo:
Sonntag, 5. April 2009, 20 Uhr
Kabarett Simpl
1010 Wien, Wollzeile 36

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