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Martin Bruny am Montag, den
19. November 2007 um 19:14 · gespeichert in Wien, Fotos, Theater, 2007

Es gibt sie noch, die Musical-Überraschungen. Das Wiener Gloria Theater ist (noch) nicht dafür bekannt, eine Heimstätte für Musicalevergreens zu sein, eher schon für Boulevard und Komödien - mit den alten Publikumslieblingen wie beispielsweise Götz Kauffmann, Peter Lodynski oder Brigitte Neumeister als Zugpferde. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Am 16. November 2007 feierte jedenfalls im Gloria Theater Howard Ashmans & Alan Menkens Show “Little Shop of Horrors” Premiere, eine liebenswerte Version in einem gelungenen wunderbar verspielten altmodischen Bühnenbild (Robert Sinn, Gerold Kubitschek) mit knallig grünblau designten fleischfressenden Audreys II in verschiedensten Entwicklungsstufen bis hin zur riesengroßen fleischfressenden Furie, in einer Inszenierung von Gerhard Ernst, der, und das muss man bei den Versionen, die bisher in Wien zu sehen waren, fast betonen, auch den Schauspielszenen in diesem Musical die angemessene Beachtung zukommen lässt. Gerade bei “Little Shop of Horrors” erkennt man oft die Tendenz, die Schauspielszenen entweder aufs Notwendigste zu kürzen oder in furiosem Tempo runterzunudeln. Das ist bei der Version des Gloria Theaters nicht der Fall. Da ist es vielleicht ganz gut, an diesem Theater eine Art Crossover-Produktion von Boulevard und Musical zu haben, in der Wert auf gut getimte Pointen gelegt wird, vor allem vom Prinzipal des Hauses, Gerald Pichowetz.

Mit Pichowetz in der Rolle des Blumenladenbesitzers Mr. Mushnik steht der Direktor des Gloria Theaters selbst in einer Hauptpartie auf der Bühne und gibt die Rolle mit fein einstudierter Mimik und Gestik, mit wunderbarem jiddischen Akzent, was dem Ganzen zusätzliches Flair verleiht - auch das eine Facette, die man nicht in jeder Produktion hört. Und auch eine flotte Tanzszene legt er gemeinsam mit Gernot Kranner (in der Rolle des Seymour) auf die Bühne, choreographiert von Cedric Lee Bradley, der damit einmal mehr beweist, dass man mit dem nötigen Know-how auch vermeintlichen Nichttänzern einen unpeinlichen und durchaus schwungvollen Tanzauftritt auf den Leib schneidern kann.


Gernot Kranner als “schüchterner Lehrling” Seymour ist ein schwieriger Fall. Im Prinzip könnte man es sich einfach machen und sagen, dass die Rolle mit ihm nicht altersadäquat besetzt ist, doch man nimmt Kranner den Seymour zum Teil durchaus ab, vor allem, was sein Schauspiel betrifft. Dass er einen Pepi trägt, damit man ihm die von der Rolle geforderte jugendliche Kraft oder auch Tollpatschigkeit bis in die (falschen) Haarspitzen ansieht, ist nicht das Problem. Es liegt schon eher daran, dass Seymours Songs nicht wirklich zu Kranners Stimme passen, denn den Körper kann man mit allerlei Mittelchen auf jung trimmen, aber die Stimme? Auch schien Kranner zumindest bei der Premiere nicht ganz wohl in seiner Haut zu sein, nicht ganz in der Rolle, aber das mag ein tatsächlich viel zu subjektiver Eindruck sein. Freilich kann es auch daran liegen, dass bei dieser Vorstellung in der ersten Reihe Mitte drei ältere Damen saßen, die sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste ihre eigene, ganz private Show abzogen und ein Benehmen an den Tag legten, wie ich es in all den Jahren, die ich ins Theater gehe, noch nie erlebt habe. Die drei Damen könnten buchstäblich aus dem “Kaisermühlenblues” stammen. Im tiefsten Wiener Slang waren sie sich nicht zu dumm, fast jede Szene zu kommentieren oder sogar Vorschläge auf die Bühne zu brabbeln, wie ihrer Meinung nach die Handlung weitergehen könnte. Vielleicht mag es ja zu seiner Rolle gehören, aber als Mat Schuh als sadistischer Zahnarzt Dr. Orin Scrivello endlich das Zeitliche segnete und röchelnd zu Boden ging, zeigte er mit der rechten Hand, quasi als schene Leich, in Richtung der drei lärmenden Hausmeisterinnen den Stinkefinger. Wäre fast zu schön, wenn das eine spontane Geste gewesen wäre, aber letztlich blieb sie ohnedies ohne Wirkung, denn die drei waren schon dabei, eifrig Ratschläge zu geben, was Gernot Kranner denn als nächstes tun sollte. Gaben sie Kranner vor ein paar Sekunden noch lauthals den Rat “DASCHIESS EAM”, fragten sie ihn nun: “NA WOS MOCHST JETZA?”

Mat Schuh als Dr. Orin Scrivello ist eine helle Freude. Der Vollblutentertainer entert die Bühne auf eine Weise und mit einem Gesichtsausdruck, den man wohl nur dann schafft, wenn man einen Blutdruckwert von 280 zu 140 hat und in ein Paar sensiblen Körperteilen Elektroden stecken, die sämtliche Gesichtsmuskeln gleichzeitig in alle vier Himmelsrichtungen reißen. Was immer Schuh vor seinem Auftritt getan hat, er sollte es sich patentieren lassen. Nicht mal ein Jim Carrey bekommt eine solche Mimik ohne Special Effects hin. Schuh war eindeutig eines der Glanzlichter dieses Premierenabends.

Die Rounder Girls (Tini Kainrath, Kim Cooper und Lynne Kieran) geben als Crystal, Chiffon und Ronnette quasi ein Dacapo jener Rollen, die sie seinerzeit schon im Wiener Metropol spielten. Dieses Mal stimmlich noch überzeugender, sympathisch und mit witzigen wienerischen Einwürfen.

Der Star des Premierenabends war Caroline Vasicek. Wenn man von ihr das typische lispelnde hysterische Blondinchen erwartet hätte, wäre man vermutlich enttäuscht. Weder lispelt sie übertrieben noch gestaltet sie ihre Rolle als Zerrbild eines billigen Blondinenwitzes. Was sie jedoch abliefert, sind wunderbare Interpretationen ihrer Songs. Da hört man im Theater keinen Mucks, bis zur letzten Reihe lauscht man dem sanften weichen Ausklingen von Liedern wie “Im Grünen irgendwo”. Sie verleiht ihrer Rolle weniger den Charakter einer Comicfigur, wie das bei vielen Inszenierungen des “Kleinen Horrorladen” der Fall ist, sondern gestaltet sie glaubhaft und berührend, auf jeden Fall auf ihre ganz eigene Weise.

Der kleine und am Ende ganz große Pflanzenschreck Audrey II wird von Eddie Cole gesungen, einem Original-Mitglied der legendären US-TV-Show “Soul Train”. Als Sänger hat Cole mit Größen wie Diana Ross, Aretha Franklin, Tom Jones, The Pointer Sisters, Chaka Khan und Prince zusammengearbeitet. Cole ist ein begnadeter Soulsänger, und was den Gesang betrifft, liefert er eine perfekte Leistung beim “Kleinen Horrorladen” im Gloria Theater ab. Ein kleines Handicap hat er leider: Man versteht ihn relativ schlecht, wenn er Texte in deutscher Sprache singt. Noch dazu scheint ausgerechnet bei ihm die Tonregie (Walter Berger), die bei allen übrigen Darstellern ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, keinen Weg gefunden zu haben, seine Gesangspassagen klarer auf die Bühne zu bekommen.
Die Band, bestehend aus Mario Pecoraro (Keyboard), Bernhard Eder (Keyboard), Juan Garcia (Bass), Christoph Helm (Gitarre), Michael Höglinger (Gitare) und Silvio Berger (Drums) liefert einen soliden Klangteppich, manchmal leiern die Synthis ein bisschen zu sehr, aber an und für sich macht man das Beste aus den Gegebenheiten.
Der “Kleine Horrorladen” im Floridsdorfer Gloria Theater ist ein Hit, den man nicht versäumen sollte.
Gloria Theater: “Little Shop of Horrors” - “Der Kleine Horrorladen”
Buch und Liedtexte: Howard Ashman
Deutsch von Michael Kunze
Musik: Alan Menken
Nach dem Film von Roger Corman
Drehbuch von Charles Griffith
Bühnenrechte: Gallissas Theaterverlag
Premiere: 16. November 2007 (Vorstellungen bis zum 27. Dezember)
Regie: Gerhard Ernst
Musikalische Leitung: Mario Pecoraro
Choreographie: Cedric Lee Bradley
Bühnenbild: Robert Sinn, Gerold Kubitschek
Kostümbild: Barbara Langbein
Maske: Harry Pfeifer, Wolfgang Haller
Inspizienz: Franz Mifkovic
Regie-Assistenz: Kirsten Rochhart
Licht: Thomas Feratova
Ton: Walter Berger
Seymour: Gernot Kranner (Leopold Paul Dallinger)
Audrey: Caroline Vasicek (Sandra Högl)
Mr. Mushnik: Gerald Pichowetz (Peter Faerber)
Dr. Orin Scrivello: Mat Schuh (Chris Kaye)
Crystal: Tini Kainrath
Chiffon: Kim Cooper
Ronnette: Lynne Kieran
Audrey II: Eddie Cole
Mrs. Luce: Kathrin Unterrainer
Sandler/Reporter: Rochus Millauer
Keyboard: Bernhard Eder, Mario Percoraro
Bass: Juan Garcia
Gitarre: Christoph Helm, Michael Höglinger
Drums: Silvio Berger
Karten & Information:
Online: tickets.jet.at
Hotline: +43 1 278 54 04
Fax: +43 1 278 54 04 4
Adresse: Gloria Theater, Prager Straße 9, 1210 Wien
Martin Bruny am Samstag, den
17. November 2007 um 13:30 · gespeichert in Wien, Tonträger
Dieser Tage ist das 3-DVD-Set “Elisabeth - Die “Sammler-Edition”" erschienen. Auf DVD 1 und 2 befindet sich die bereits veröffentlichte Version des Musicals von Sylvester Levay und Michael Kunze, aufgenommen im Theater an der Wien. DVD Nummer 3 enthält das “Special”, das exakt 23 Minuten dauert und aus folgenden Tracks besteht:
01) Backstage 1
02) Interview Michael Kunze
03) Interview Serkan Kaya
04) Interview Sylvester Levay
05) Backstage 2
06) Interview Mà¡tà© Kamarà¡s
07) Interview Harry Kupfer
08) Interview Maya Hakvoort
09) Letzter Vorhang
10) Interview Kathrin Zechner
11) Schlusswort Michael Kunze
12) Fotoalbum
Martin Bruny am Freitag, den
16. November 2007 um 23:49 · gespeichert in Wien
Am 3. April 2008 feiert in der Wiener Volksoper das Frederick Loewe & Alan Jay Lerner-Musical “My Fair Lady” Premiere. Es handelt sich dabei um eine Neueinstudierung (Robert Herzl) einer Fassung, die erstmals am 5. November 1979 in der Wiener Volksoper zu sehen war und mit bisher 362 Aufführungen das meistgespielte Musical des Hauses ist.
Josefstadtdirektor Herbert Föttinger wird den Henry Higgins geben, an seiner Seite agieren Volksoperndirektor Robert Meyer (als Müllkutscher Alfred P. Doolittle), Burgschauspieler Peter Matic (als Oberst Pickering) und Louise Martini (als Mrs. Higgins). In der Rolle des Freddy wird Lukas Perman zu sehen sein. Als Eliza wird Katharina Straßer ihr Volksopern-Debüt geben.
Weitere Vorstellungen: 5., 9., 11., 17., 20., 28., 30. April 2008; 1., 3., 11., 12. Mai 2008.
Martin Bruny am Montag, den
12. November 2007 um 23:51 · gespeichert in Wien
Wie das Wochenmagazin “Profil” in seiner Ausgabe vom 12. November etwas pathetisch berichtet, “wird die Off-Theater-Szene Wiens von einem Finanzskandal erschüttert”. Im Prinzip geht es darum, dass vom International Theatre Vienna - laut einem Bericht des Kontrollamts - Einnahmen von 2004 bis 2006 nicht korrekt angeführt wurden. Die Summe, die das Kontrollamt nennt, beläuft sich auf “mindestens 90.000 Euro”. Der Kulturstadtrat Wiens Andreas Mailath-Pokorny hat hinter den Kulissen die Angelegenheit geregelt. 90.000 Euro müssen vom Theater in vier Jahresraten zurückbezahlt werden, die Jahressubvention wird auf 100.000 Euro gesenkt.
Die Kultursprecherin der Wiener Grünen, Marie Ringler, bekannt vor allem für ihre Angriffe auf Wiens Musicalszene, ist im Fall des International Theater Vienna für die Todesstrafe, um es überspitzt zu formulieren. Sie meint: “Eine Subventionierung einer Kulturinstitution, die derartige Praktiken in den letzten Jahren zum Standard machte, ist nicht zu verantworten. Wir fordern das Kulturamt auf, die bereits ausbezahlte Subvention für das Jahr 2007 zurückzufordern.”
32 Jahre Theatergeschichte sind den Grünen nichts wert, eine angemessene Reaktion wohl nicht zu erwarten. Kulturpolitik sieht anders aus.
Martin Bruny am Montag, den
12. November 2007 um 20:45 · gespeichert in Wien
Unter dem Motto “Groove2 X-Mas” interpretiert der Party Act Groove 2 Moove am Donnertag, dem 6. Dezember 2007 im Wiener Metropol die bekanntesten Weihnachtssongs von Celine Dion, Mariah Carey, Jeanette Biedermann, Michael Bolton, Queen und vielen mehr. Special Guests sind u. a. Maya Hakvoort, Mà¡tà© Kamarà¡s, ABBAriginal und Mauf. Als “Santa Claus” führt Peter Tichatschek durch den Abend.
Die Groove 2 Move-Besetzung für dieses Weihnachtskonzert:
Gerald Gratzer – Drums & musikal. Leitung
Tanja Hilber – Voc
Andy Freund – Voc
Willi Langer – Bass
Harry Peller – Guitar
Walter Chemlar – Keyboards
Gerhard Zwickl – Trumpet
Horst Hausleitner – Sax
Dominik Stöger - Trombone
Groove 2 X-Mas, Wiener Metropol
am 06.12.2007 um 20:00 Uhr
Tickets:
- im Wiener Metropol, Hernalser Hauptstr. 55, 1170 Wien,
Tel.: (01) 407 77 407 www.wiener-metropol.at
- bei Wien-Ticket, Tel.: (01) 588 85 – www.wien-ticket.at –
(exklusive Ermäßigung für Mitglieder des MUSICALCLUB der VBW)
- bei Ö-Ticket, Tel.: (01) 96 0 96 – www.oeticket.com
Ticketpreise:
Loge: 34 Euro
Kategorie 1: 28 Euro
Martin Bruny am Montag, den
12. November 2007 um 13:34 · gespeichert in Wien
1984 komponierte der deutsche Musiker, Komponist und Begründer des Sacro Pop Peter (Piet) Janssens das Musikspiel “Elisabeth von Thüringen” (Text: Hermann Schulze-Berndt). Zum Jubiläumsjahr 2007 wird dieses geistliche Musical in Wien im Pfarrsaal der Pfarre St. Elisabeth aufgeführt.
Der Reinerlös des Projekts kommt dem Witwenverein “St. Elisabeth” in Burkina Faso zugute, der sich der Witwen des Landes annimmt und sie vor einem Leben in Armut bewahrt.
Elisabeth von Thüringen - Das Musical
Pfarrsaal der Pfarre St. Elisabeth
Freitag, 23. November um 19 Uhr
Samstag, 24. November um 19 Uhr
Sonntag, 25. November um 16 Uhr
Tickets:
Mo, Mi, Fr zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr im Pfarrsekretariat, (Sankt Elisabethplatz 9, 1040 Wien), sonntags nach der 9.00-Uhr-Messe
Kinder: 7 Euro, Erwachsene: 12 Euro
Martin Bruny am Samstag, den
10. November 2007 um 13:30 · gespeichert in Wien

Die Andrews Sisters waren die erste Girlgroup in der Geschichte der Popmusik, die mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet wurde. Weitere neun Goldene Schallplatten ersangen sich die Schwestern aus Minneapolis, Minnesota - 46 ihrer Songs kamen in die Top 10 der Billboard Charts. Den Durchbruch schafften die Andrews Sisters 1937 mit ihrer Version von “Bei Mir Bist Du Schen†- einem Song, der ursprünglich 1932 von Sholom Secunda für ein jiddisches Musical komponiert worden war, das innerhalb einer Saison seine Premiere und Derniere erlebte. Bis 1966 waren die Andrews Sisters aktiv und erfolgreich mit ihrem Sound aus Swing, Boogie Woogie und südamerikanischen Rhythmen.
In einer Inszenierung von Wolfgang Lesky bringen die Vienna Swing Sisters die Erfolgsstory der Andrews Sisters mit der Revue “RUM & COCA COLA - A Tribute to the Andrews Sisters” Ende Dezember 2007 auf die Bühne des Wiener Ensembletheaters. Lisa Jacob, Stephanie Lang und Susanne Rader schlüpfen dafür in die Rollen der drei temperamentvollen Schwestern LaVerne, Maxene und Patty Andrews. Markus Richter führt durch den Abend und singt die Parts von Bing Crosby und anderen Gästen der erfolgreichen Girlgroup. Begleitet werden die Vienna Swing Sisters von ihrer Band The Moods (Bernd Leichtfried, Klavier; Martin Treml, Bass; Herwig Wagner, Schlagzeug).
Auf dem Programm stehen Evergreens wie “Don’t sit under the apple tree”, “Boogie woogie bugle boy of Company B.”, “Have I told you lately”, “In the mood” u. v. a.
RUM & COCA COLA - A Tribute to the Andrews Sisters Revue
Schauspiel & Gesang: Lisa Jakob, Stephanie Lang, Susanne Rader, Markus Richter
Musiker: Bernd Leichtfried, Martin Treml, Herwig Wagner
Idee & Musikalische Leitung: Markus Richter
Bearbeitung & Regie: Wolfgang Lesky
Ensembletheater am Petersplatz
Uraufführung: 27. Dezember 2007
Weitere Vorstellungen: 28.-29. sowie 31. Dezember 2007; 2.-5. Jänner 2008
Beginn: 19.45 Uhr
Tickets:
Freie Platzwahl; EUR 17,-, Ö1-Club: EUR 15,-
Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Arbeitslose, Pensionisten, Präsenzdiener, Zivildiener, Kulturimpulse - mit gültigem Ausweis - EUR 12,-; Silvestervorstellung: EUR 30,- / inkl. 1 Glas Sekt ermäßigt 25,-
Martin Bruny am Dienstag, den
6. November 2007 um 19:08 · gespeichert in Wien, Castingshows
Es ist soweit. Die Kandidaten für die Finalrunde der ORF-Castingshow “Musical! Die Show” stehen fest. Die Präsentation der Kandidaten ist für all jene, die einige Wochen lang die Streams auf musical.orf.at gesehen haben, zum Teil eine Überraschung. Tauchen doch nun im Finale Teilnehmer auf, die man in jenen Streams nie gesehen hat. Beispielsweise Werner Mai, der bereits an der letzten Staffel von Starmania teilgenommen hat und nur knapp den Einzug in jene Gruppe verpasst hat, die schließlich im Fernsehen um den Sieg singen durfte. Oder wurde den Stream-Sehern Markus Neugebauer gezeigt? Er war im Sommer 2007 in der Open-Air-Produktion von Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel” in Staatz in der Hauptrolle zu sehen.
Der Grund für die “Überraschungskandidaten” ist eine zusätzliche Castingrunde, die vom ORF angesetzt wurde, um vielversprechenden Musicaltalenten, die bei den ersten Runden krank oder verhindert waren, eine letzte Chance zu geben. Internetstreams kann es von dieser zusätzlichen 4. Castingrunde keine mehr geben, denn ab Freitag, dem 9. November 2007, steht musical.orf.at ganz im Zeichen der 10 Finalkandidaten.
Wer wissen will, welcher Aufwand hinter dem Internetangebort von “Musical! Die Show” steckt, sollte am Samstag, dem 10. November, um 19.50 Uhr das Magazin “szene” in ORF 1 nicht verpassen: Musicalstar Lukas Perman wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Online-Redaktion und zeigt, wie tagesaktuelle Videos, Porträts und vieles mehr von einem Profiteam ins Netz gestellt werden.
Listen wir die 10 Finalteilnehmer kurz nach ihren Ausbildungsstätten auf:
Konservatorium Wien Privatuniversität: Bernhard Viktorin, Vincent Bueno und Nazide Aylin.
Vienna Konservatorium: Markus Neugebauer, Alice Macura
Prayner Konservatorium: Eva Klikovics
Musical Akademie Graz: Simone Fetz
Universität für Musik und Darstellende Kunst: Alexander Donesch
Ohne Angaben: Gudrun Ihninger, Werner Mai
“Musical! Die Show” geht ab 23. November auf Sendung.
Links:
- Kurzportraits der Kandidaten
- Die OÖNachrichten über Gudrun Ihninger & Werner Mai
Martin Bruny am Montag, den
5. November 2007 um 23:14 · gespeichert in Wien
Nach der guten Auslastung im September 2007 gibt es für die Volksoper Wien auch im zweiten Monat der Direktion Robert Meyer Grund zur Freude. Die Sitzplatzauslastung lag im Oktober 2007 bei 82,1 Prozent. Darüber hinaus konnten im Oktober 2007 die höchsten Einnahmen seit elf Jahren erzielt werden. Die Oktobereinnahmen liegen damit 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt des Vergleichszeitraums.
Ein Grund dafür dürfte auch die Ticketpeiserhöhung sein, die mit Beginn der Intendanz Meyer durchgeführt wurde. So kostete ein Ticket für das Ballett “Tanzhommage an Queen” in der besten Kategorie in der Vorsaison 36 Euro. Für eine Eintrittskarte derselben Kategorie muss man nun 61 Euro hinblättern.
Die Vorstellungen der Eröffnungsproduktion »Orpheus in der Unterwelt« sind seit der Premiere ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage hat es bereits zwei ausverkaufte Zusatzvorstellungen gegeben. Vier neue Zusatztermine sind daher für 19. und 25. Jänner 2008 sowie 1. und 6. Februar 2008 geplant. Weitere Zusatzvorstellungen betreffen die Produktionen “Martha” am 22. Jänner 2008, “Die Hochzeit des Figaro” am 31. Jänner 2008 sowie am 13. Februar 2008 und »Die Csà¡rdà¡sfürstin« am 11. Februar 2008.
Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Jänner beginnt am 1. Dezember. Karten für die Februar-Vorstellungen sind ab 1. Jänner 2008 erhältlich.
Martin Bruny am Samstag, den
3. November 2007 um 00:53 · gespeichert in Wien
Alljährlich vor Weihnachten produzieren die Kinderfreunde gemeinsam mit dem Theater des Kindes ein Musical für 6- bis 12-jährige Kinder, das im Raimundtheater 6 Mal aufgeführt wird.
2007 steht das magische Musical “Inspektor Engelbert” auf dem Programm. Das Buch stammt von Barbara Demuth und Willy Honauer, die Musik hat Christian Brandauer komponiert, Regie führt Renate Kastelik, für die Choreografie zeichnet Max Volt verantwortlich.
Cast
Peter Rapp, Monika Mosser, Dietmar Seidner, Max Volt, Wolf Aurich, Barbara Wallner, Nikolaus Raspotnik, Raimund Stangl, Gottfried Falkenstein, Marcus Strahl und Christian Brandauer sowie die Kinder Anja, Julia, Lilli, Lena, Rebecca und Stella.
Kinder-Musical “Inspektor Engelbert”
für Kinder von 6 bis 12 Jahren (ab Volksschule)
im Raimundtheater, 1060 Wien
Samstag, 8. Dez. 2007
10.30 Premiere/14.00 Nachmittagsvorstellung
Sonntag, 9. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr
Sonntag, 16. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr
Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Show. Dauer: 90 Minuten ohne Pause. Gratiskarten NUR für Kinder per Telefon oder E-Mail bei den Wiener Kinderfreunden. Auskunft und Kartenbestellung ab 5. November:
Tel.: 01-40125/11
E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at
Erwachsene können das Musical nur sehen (in den hinteren Reihen oder im 2. Rang), wenn alle Kinder im Theater Platz gefunden haben und dann noch Plätze frei bleiben!
Auch heuer gibt es eine DVD vom Musical. Die DVD “Inspektor Engelbert” ist bei den Vorstellungen im Raimundtheater (€ 12,-) und auch direkt bei den Wiener Kinderfreunden erhältlich (+€ 0,75 Versandkosten). Auch Restexemplare der DVDs und CDs der letzten Jahre sind noch erhältlich.
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