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Archiv - Wien

Andy Bieber & Paul Kribbe live im Wiener Metropol - das Wohlfühlkonzert des Jahres


Andy Bieber in der richtigen Dosierung, das kann durch nichts ersetzt werden. Das hilft gegen Traurigkeit ebenso wie gegen schlechte Laune, ist Streßkiller genauso wie einfach bestes Entertainment. Am 10. Mai 2004 war es soweit. Andy Bieber und Paul Kribbe gaben ihr erstes Solo-Konzert in Wien. “You walk with me” lautet ihr Motto, ihre Show und das ist auch der Titel der CD zur Show.
Ich habe in letzter Zeit, eigentlich seit sehr langer Zeit kein Konzert besucht, das derart positive Energie, und zwar nicht im abgedroschenen Sinne, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, verbreitet hat. In jeder Sekunde spürt man die Lust der beiden Künstler an der Musik, ihre Freude am Performen. Geboten wurden unter anderem Songs aus Kultmusicals (”Hedwig and the Angry Inch”, “Cindy” oder “We will rock you”), Blockbustern (”Mamma Mia”, “Jekyll & Hyde”, “Aida”), Verkanntem (”Freudiana”) und Brandaktuellem (”Taboo”, “Bombay Dreams”).
Mit dieser Show können Andy Bieber & Paul Kribbe weltweit auftreten, sie würden wohl überall abgefeiert werden - Wien hat dieses Konzerthighlight einem Comicstrip-Mäderl aus dem Weltall zu verdanken. Und wenn “Barbarella” auch zu sonst nix gut ist - sie brachte Bieber & Kribbe nach Wien, und allein schon deswegen hat es sich gelohnt.

Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny

Leading Men 2004 - Musicalstars begeistern im Wiener Raimundtheater

Foto: Martin Bruny
Am 3. Mai 2004, nur einen Tag, nachdem “Elisabeth” ihren wohlverdienten Urlaub angetreten hat, gaben die Leading Men der Musicalbühnen Wiens ein schwungvolles Konzert im Raimundtheater. Mà¡tà© Kamarà¡s, Jesper Tydà©n, Darius Merstein McLeod und Alfons Haider sangen Highlights aus bekannten und nicht ganz so bekannten Musicals. Sigrid Hauser führte gut gelaunt durch den Abend, Walter Lochmann fungierte, wie gewohnt, als Ein-Mann-Orchester am Klavier. Für die Choreographie zeichnete Ricarda Regina Ludigkeit verantwortlich.
Ein durch und durch gelungener Abend.

“Elisabeth” verabschiedet sich in die Sommerpause

Maya Hakvoort; Foto: Martin Bruny
Die Begeisterung im Theater an der Wien war groß, als sich “Elisabeth” am 2. Mai 2004 in die Sommerpause verabschiedete. In einer vom Publikum leider ziemlich zerjubelten, zerklatschten und zertrampelten Sommer-Derniere boten die Darsteller feinstes Musical-Theater - allen voran Else Ludwig, die in der Rolle der Sophie ein “Bellaria” auf die Bühne zauberte, das man in dieser Intensität mit Sicherheit noch nie erlebt hat. Im Theater an der Wien residieren nun bis Herbst die Wiener Festwochen - doch “Elisabeth” kommt wieder, und darauf freuen sich alle Fans.

Die Vienna Musical School präsentiert “The Wiz”




[Fotos: Martin Bruny, 2.4.2004]

Im Theater-center-Forum, einem kleinen, aber feinen Theaterjuwel Wiens, präsentierte der erste Jahrgang der Vienna Musical School am 2. April (zweite Vorstellung am 3. April) den Musical-Klassiker THE WIZ. Unter der musikalischen Leitung von Gordon Bovinet spielten in den Hauptrollen Anne-Katrin Böhm (Dorothy), Elzemarieke de Vos (Vogelscheuche), Rene Huget (Blechmann), Raphaela Buschenreiter (Löwe), Julian Freutel (The Wiz), Eva-Maria Wall (Addapearl), Johanna-Maria Kräuter (Evillene), Sandra Kern (Glinda) und Katja Nevyjel (Tante Em).

Jesus Christ Superstar: The Concert – Wiener Etablissement Ronacher, 3./4. April 2004




[Fotos: Martin Bruny, 3.4.2004]

Im Wiener Etablissement Ronacher ging dieser Tage (3. und 4. April 2004) eine konzertante Aufführung der Andrew Lloyd Webber-Rockoper “Jesus Christ Superstar” über die Bühne. Das Ronacher, man muss es sagen, ist für Menschen, die auf halbwegs akzeptablen Sound setzen, eine Qual. Die Tonanlage des Hauses ist hoffnungslos veraltet und völlig unzureichend. Will man den Saal auch nur halbwegs ordentlich beschallen, so muss man als Mieter des Hauses eigene Soundzauberanlagen ranschaffen und sich darum kümmern. Das macht aus Kostengründen fast niemand, auch wenn es durchaus möglich wäre.
Bei einer “konzertanten” Aufführung, so vermutet man, wäre es doch dringend notwendig, auf guten Sound zu achten. Leider wurde genau das wieder mal sträflichst verabsäumt. Und so haben zwar die Toningenieure in ihre Kopfhörer beste Qualität eingespielt bekommen - die Zuschauer im Saal mussten sich indes mit völlig unzulänglichem Soundbrei abfinden. Das kennen Fans schon von Veranstaltungen wie “Elisabeth 10th Anniversary” - einer Veranstaltung, bei der im Konzerthaus soundtechnisch völlig Inakzeptables geboten wurde, zu Preisen um die 129 Euro. Man darf also dem Veranstalter durchaus die Frage stellen, warum er auf Kosten der Zuschauer bei der Soundqualität so spart.
Wo wir schon bei negativer Kritik sind, handeln wir doch auch gleich das “Programmheft” der Veranstaltung ab. Grundsätzlich sind Programme für Fans ja beliebte Souvenirs. Man kauft sie gerne und blättert sie nach Jahren gerne wieder mal durch. Nun, beim Programm dieses Konzerts wird das wohl eher die Ausnahme bleiben. Für 4 Euro hat man ein 12-seitiges Heftchen erhalten, das aus sieben Seiten Werbung, einem Cover, einer zweiseitigen Auflistung der Lieder des Abends und zwei Seiten mit Kürzestinfos besteht. Das ist, mit Verlaub, eine Frechheit, nicht mehr und nicht weniger.
Der letzte Punkt, den es negativ abzuhandeln gilt, kann man “Martin Traxl” benennen - oder die Idee, eine Art von Moderation in eine konzertante Aufführung zu prügeln - denn der arme Traxl kann ja nichts dafür, dass er nach einer “Gethsemane”-Interpretation von Yngve Gasoy-Romdal, nach der der ganze Saal kollektiv symbolisch auf die Knie gefallen ist, von dollen Nonnen plappern muss, die die Bühne bei der Premiere des Musicals gestürmt haben. Nie wieder Moderationen bei konzertanten Aufführungen! BITTE! Vielen Dank.
Kommen wir zu den Highlights der Veranstaltung, als da sind:
Yngve Gasoy-Romdal (Jesus)
Maya Hakvoort (Maria)
Dave Moskin (Judas)
Ethan Freeman (Pontius Pilatus)
Pehton Quirante (Simon & Petrus)
Previn Moore (Herodes)
Helmut Ettl (Caiaphas)
Hans Steunzer (Annas)
Ensemble: Tom Beyrhofer, Elisabeth Ebner, Stephan Löbbel, Sabine Meyer, Sabine Neibersch und Kudra Owens.
Bei aller Kritik schafften es diese Darsteller dennoch, einen magischen Abend auf die Bühne zu zaubern, der wohl den meisten Anwesenden für immer im Gedächtnis bleiben wird, allen voran Yngve Gasoy-Romdal, der in “Jesus” wohl die Rolle seines Lebens gefunden hat.

STAGE - die neue “Song & Dance Show” der “fiftysix company” im Theater Akzent


STAGE, die neue Song & Dance Show der fiftysix company, entführt die Zuseher in eine Welt der Phantasie. Schauplatz der Handlung ist eine Bar, in der Traumwelt und Realität der einzelnen Sänger und Tänzer aufeinander treffen. Das Schicksal zieht die Fäden und spinnt ein Netz aus Erotik, Liebe, Leidenschaft, Verwirrung, Seelenleid und Freude, das sich in einem fulminanten Feuerwerk aus tänzerischen und gesanglichen Highlights entlädt. Musik von Falco, Eminem, Propellerhead, Will Smith und Titel aus den Musicals “West Side Story”, “Fosse”, “Notre Dame de Paris” und “Funny girl” beleuchten die einzelnen Schicksale.
Die “fiftysix company” wurde 1998 von Eva Fellinger, Sabine Bartosch-Ziegler und Christoph Riedl gegründet. Sie ist eine Plattform kreativer Tänzer, Sänger, Choreographen und Komponisten. “STAGE” ist die bereits sechste Produktion der Gruppe, zu der mittlerweile bis zu 20 Tänzer und Sänger gehören. Die Mitwirkenden bei STAGE:
Tänzer: Manuela Bayer, Tanzpädagogin am Schubert Konservatorium / Maria Blahous, Tänzerin und Choreographin, bekannt aus Starmania - die neue Generation / Marvin Dietmann, junges Talent des Performing Center Austria / Eva Maria Fellinger, Tänzerin und Choreographin (Lifeball) / Albert Kessler, Tänzer, Sänger, Regisseur (Wake up, Vereinigte Bühnen Wien; West Side Story, Volksoper; ALEL) / Daniela Kubic, Tänzerin, Choreographin, Tanzpädagogin lebt und arbeitet in Paris / Ramona Ludwig, Tänzerin und Musicaldarstellerin, (Cats, Tanz der Vampire, Fame) / Katharina Muth, Tanzpädagogin und Choreographin div. Werbespots / Christoph Riedl, Musicaldarsteller und Choreograph (Chicago, Fame, div. Shows ) / Sabine Bartosch Ziegler, Tänzerin und Choreographin (A Chorus line, Vereinigte Bühnen Wien, Film und Fernsehen)
Sänger:Terry Chladt, Komponist, Sänger, (div. Musical-Produktionen, ORF, Eigenproduktionen) / Sabine Neibersch, Sängerin, (Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, eigene Band) / Axel Olzinger, Musicaldarsteller, (Chicago, Grease, Tanz der Vampire, Vereinigte Bühnen Wien) / Bettina Soriat, Sängerin (Songcontest Teilnahme 1996 “One Step”, div. Musicalproduktionen, Kabarett Simpl)
Choreographien: Sabine Bartosch Ziegler, Eva Maria Fellinger, Maria Blahous, Katharina Muth, Christoph Riedl
Musikalische Gesamtleitung: Terry Chladt
Künstlerische Leitung: Christoph Riedl
“STAGE” - Theater Akzent, 13.-15. Mai 2004

Hannes Muik übernimmt Regie bei FINIX


Hannes Muik, Absolvent des Performing Center Austria und vielen Musicalfans noch als Hauptdarsteller des Lloyd-Webber-Werks »Joseph” bekannt, übernimmt die Regie bei der Wiederaufnahme des vielbeachteten Musicals FINIX.
Finix, eine Produktion des Performing Center Austria, Österreichs größter Talentschmiede für Tanz, Gesang und Schauspiel, rief bei seiner Uraufführung im vergangenen Jahr begeisterte Reaktionen bei Presse und Publikum (»Ein Pflichtprogramm, vor allem für junge Leute«, »Vielen Dank dem PERFORMING CENTER AUSTRIA, das sich an einen Stoff wie diesen gewagt hat,« - Zitat Alfons Haider, einer der bekanntesten Kabarettisten Österreichs) bewogen auch die EU, FINIX als Kulturprojekt zu fördern.
Nun wird FINIX als eine der ersten Musicalproduktionen von der EU gefördert und ist im April und Mai in Italien, Slowenien und anschließend wieder in Wien zu sehen.
»Für mich ist FINIX eine doppelte Herausforderung«, sagt Muik im Interview. »Einerseits ist eine Neubearbeitung eine große Chance, wir haben den Komponisten vor Ort, ich bekomme alle Infos aus erster Hand, das Leading Team arbeitet eng zusammen. Andererseits trage ich eine große Verantwortung. Denn die StudentInnen der Berufsausbildung der Performing Arts Studios Vienna sind über 3 Jahrgänge verteilt und bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Sie haben das größte Vertrauen in den Regisseur, denn die Zeit der Ausbildung ist sehr prägend. Ich tue mein Bestes, um das Ensemble zu motivieren und zu unterstützen. Denn das Schöne an meinem Beruf ist die Kreativität, es entsteht ständig etwas Neues. Ich bin gerne unabhängig, und nur etwas Neues lernen bringt mir auch etwas!«
Und so starten diese Woche die ersten Durchläufe zur Neubearbeitung von FINIX, das dank Hannes Muik noch realistischer, noch einfühlsamer und noch berührender zu werden verspricht. - FINIX, das Musical - 22. April 2004 bis 2. Mai 2004 in Italien, am 8. und 9. Mai 2004 in Slowenien und am 10. Mai 2004 am Wiener Raimundtheater (Karten ab sofort im Vorverkauf) - Regie: Hannes Muik; Musik: Michael Schnack; Libretto: Tommy Tatzber; Choreographie: Alonso Barros. [Pressemeldung von: Agentur greenwitch & partners - Öffentlichkeitsarbeit und Bildung]

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ALEL - Albert Kessler goes Solo


Albert Kessler, gebürtiger Wiener österreichisch-chilenischer Abstammung, ist Musical-Fans, insbesondere Wiener Musical-Fan, mit Sicherheit ein Begriff. Er verzauberte vor ein paar Jahren in “Magic to do” (einem Doppelpack von Kurzversionen zweier Musicalklassiker: “Pippin” & “A Chorus Line”), einer Aufführung der Performing Arts Studios Vienna , das Raimundtheater in einen Broadway-Tempel. Seine Interpretation des Leading Player in “Pippin” kann man mit Sicherheit als Weltklasse bezeichnen.
Weitere Bühnenerfahrung sammelte er bei Produktionen wie “Fleisch/flesh” (ein Schauspiel mit Musik am Volkstheater), “Body Electric” (Tournee-Produktion der PASV), “Jesus Christ Superstar” und “Verliebte und Verrückte” in Bruck a. d. Leitha sowie “West Side Story” (Snowboy) an der Wiener Volksoper, “Wake Up” am Wiener Raimundtheater und Musical Christmas in Vienna am Theater an der Wien. Als Regisseur arbeitete Kessler am Interkulttheater und inszenierte das Gershwin Crime-Musical “Manhattan Murder Mystery” sowie das Musical “Die Geschichte von Annie” für das Viertelsfestival 2002 NÖ. Weiters ist Albert Kessler als Shinergy[zone]-Trainer tätig.
ALEL - so lautet der Titel der ersten Solo-Show des Künstlers. Was man sich darunter exakt vorzustellen hat? Nun, das ist nicht wirklich mit Worten zu erklären - oder aber soll auch gar nicht erklärt werden. Die Beschreibung der Show liest sich folgendermaßen:

Ein Abend mit ALEL ist kein typischer Theaterabend, er ist ein kleines Ritual. ALEL nimmt sein Publikum auf eine fantastische Reise durch mehrere Stimmungen und Gefühlsebenen. Jede Ebene hat eine Farbe, ein Thema und eine Geschichte, in die das Publikum eintauchen und diese mitgestalten kann. ALEL erzählt, beschreibt, schlüpft in die Figuren einzelner Szenen und schließlich wird alles zu einer Geschichte in Liedform mit Tanz.

ALEL tourt derzeit durch Österreich.

Borchert DeLuxe - CD-Präsentation im Wiener Metropol


[Foto: Martin Bruny, 15.3.2004]

Am Montag, den 15.3.2004, präsentierte Musicalstar Thomas Borchert seine neue CD Borchert DeLuxe im Wiener Szenetempel Metropol. Der Hamburger Krolock, sichtlich gut drauf, rang sich, und das darf fast als Sensation des Abends bezeichnet werden, entgegen seinen Prinzipien, bei Solokonzerten Lieder aus Musicals wie die Pest zu meiden, sogar einen “Letzten Tanz” ab - heftigst akklamiert von seinen Fans und Sylvester Levay, den Komponisten des Hits aus “Elisabeth”. Insgesamt bot Borchert eine solide Show, die in ihren besten Momenten durchaus klassische Piano-Man-Qualitäten erreichte. In jenen Momenten fragt man sich, was aus einem Borchert hätte werden können, wenn er sich völlig auf seine selbstkomponierten Songs konzentriert hätte. Aber das ist ein Kapitel, das nie geschrieben wurde, und Borcherts Karriere als Solo-Entertainer ist ohne seine Präsenz als Musicalstar längst undenkbar.

25.3.2004: “From Broadway to Hollywood” im Wiener Interkulttheater


[v. l. n .r. Christoph Wutti (Musicaldarsteller), Christine
Brezovsksky (Jazz- & Soulsängerin) & Harald Illeditsch (Arrangements)]

Am 25. März 2004 präsentieren Christoph Wutti und Christine Brezovsky im Wiener Interkulttheater eine Auswahl der schönsten Songs aus der Welt des Musicals sowie der beliebtesten Melodien der Filmgeschichte. Auf dem Programm stehen unter anderem Lieder aus “Jesus Christ Superstar”, “Jekyll & Hyde” und “West Side Story” sowie Filmhits wie “It must have been love” aus “Pretty Woman” und “Can you feel the love tonight” aus Disneys “Der König der Löwen”. Am Klavier/Keyboard: Harald Illeditsch. Karten und weitere Infos

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