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Archiv - Event-Tipps

Premiere für “Camp Rock 2 - The Final Jam”

3. September 2010
18:00bis19:30

camprock.jpg“Camp Rock”, dabei handelt es sich um einen Fernsehfilm des Disney-Channels aus dem Jahre 2008, der dem Sender nach der erfolgreichen “High School Musical”-Serie weiter gute Einschaltquoten garantieren sollte. Er sollte auch der Teenie-Band Jonas Brothers als Vehikel dienen, sich in den Charts zu etablieren.

Die Erstaustrahlung fand in den Vereinigten Staaten und in Kanada am 20. Juni 2008 statt. Die Premiere in Deutschland folgte am 19. September 2008 auf dem Disney Channel, einen Tag später wurde “Camp Rock” im österreichischen Fernsehsender ORF 1 als Free-TV-Premiere ausgestrahlt.

Fast 150 Millionen Menschen sahen “Camp Rock” bis heute weltweit, der Soundtrack verkaufte sich mehr als 2,5 Millionen Mal. Es dürfte sich also für alle Beteiligten gelohnt haben.

“Camp Rock 2 The Final Jam”
, die Fortsetzung des Disney-Hits, ist schon vor längerer Zeit geplant und bereits im Vorjahr abgedreht worden. Die Fernsehpremiere steigt diesmal in den USA und Deutschland am selben Tag, nämlich am 3. September 2010. In den USA wird die Erstaustrahlung am “Labor Day weekend” zelebriert. An vier aufeinanderfolgenden Tagen wird der Disney-Channel sein “Rock ‘n’ Roll-Musical auf Sendung schicken, und zwar zur besten Sendezeit um 20 Uhr. In Deutschland zeigt der Disney-Channel den Film um 18 Uhr. Wieder mit dabei: die Jonas Brothers und Demi Lovato.

Für Wien ist im Herbst die Premiere einer Bühnenfassung von “Camp Rock” geplant.

Arne-Carlsson-Park: Saisonauftakt der Wiener Volksoper

3. September 2010
19:30bis21:00

Mit einem Freiluftkonzert im Arne-Carlsson-Park unterhalb der Volksoper an der Währinger Straße/Ecke Spitalgasse startet die Volksoper in die neue Saison.

Internationale Stars und Publikumslieblinge präsentieren Höhepunkte aus der Welt der Operette, Oper und des Musicals. Die Bandbreite reicht von Musicalhits wie “This nearly was mine” aus “South Pacific” gesungen von dem weltberühmten Opernbass KS Ferruccio Furlanetto zu Opernarien wie Puccinis “Nessun dorma” aus Turandot, von dem Prolog aus “Pagliacci” bis zum Finale aus “Carmen”, von Auszügen aus “My Fair Lady” mit Volksoperndirektor Robert Meyer bis zu Kurt Weils “Lady in the Dark” mit KS Angelika Kirchschlager.

Weltberühmte Arien aus Lehárs “Der Zarewitsch”, Oscar Straus’ “Ein Walzertraum” und Johann Strauss “Der Zigeunerbaron” dürfen ebenso wenig fehlen wie “Oh mio babbino caro” aus Puccinis “Gianni Schicchi”. KS Kurt Rydl ist mit Auszügen aus den Opern “Zar und Zimmermann” (gemeinsam mit Sebastian Reinthaller) und “Die verkaufte Braut” vertreten. Christoph Wagner-Trenkwitz führt als Moderator durch den Abend.

Bei Schlechtwetter findet das Konzert ab 20:00 Uhr in der Volksoper statt. Platzkarten für das Schlechtwetterprogramm in der Volksoper sind ab 1. September an allen Bundestheaterkassen erhältlich. Eintritt frei!

Freitag 03. September 2010
Beginn: 19.30 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten, Pausen: 1

Nähere Infos –> hier

Pflichttermin für alle Musicalfans: Peter Lunds und Thomas Zaufkes “Babytalk” im Wiener Gloria Theater

3. September 2010
20:00bis22:00

Ein Mal noch, heute, am 5. September 2010, ist im Wiener Gloria Theater “Babytalk” zu sehen. Diesen Spielort haben sich Tina Schöltzke und Stefan Bischoff ausgesucht, um in Kooperation mit dem Verein “my productions ON STAGE” Peter Lunds und Thomas Zaufkes Musical auf die Bühne zu bringen.

Handlung

Seit 14 Jahren sind Charlotte (Tina Schöltzke) und Robert (Stefan Bischoff) bereits ein Paar. Und nun ist er mit einem Mal da – der Babywunsch. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung dieses Wunsches etwas schwieriger als gedacht. Während Charlotte fürchtet, von überlebensgroßen Pampers-Packungen von jedem Berufswiedereinstieg abgeschnitten zu werden, sieht sich Robert bereits zu einem 20 Jahre währenden emotionalen Hausarrest verdammt. Nach außen hin wollen sich die beiden keine wie immer gearteten Unsicherheiten anmerken lassen, und dennoch steht das Thema „Baby“ im Mittelpunkt jedes Gespräches. Doch eigentlich geht es gar nicht mehr um das Kinderkriegen als solches, sondern um Beziehung und Sex, Liebe, Einsamkeit und Zukunftsängste.

„Babytalk“, ein im wahrsten Sinne des Wortes „Kinder-Krieg-Musical“, ist unterhaltsam und tiefgründig zugleich. Mit mitreißenden Songs, überaus witzigen Songtexten und pointierten Dialogen haben Peter Lund (Autor) und Thomas Zaufke (Komponist) ein kleines Musical voll Witz und Tiefgang geschaffen, das bereits bei der Premiere in Berlin im Jahr 2000 Zuschauer und Presse zu Begeisterungsstürmen hinriss. „Mein Körper und ich“, ein Song, in dem Charlotte mit sich selbst hadert, hat inzwischen beinahe schon Kultstatus erreicht.

Die neue Wiener Produktion, die mit einem bewusst einfach gehaltenen Bühnenbild auskommt und so die beiden Figuren umso mehr in den Mittelpunkt stellt, hat mit Tina Schöltzke und Stefan Bischoff zwei Profis der Musiktheater-Szene aufzuweisen.

Tina Schöltzke
Die gebürtige Berlinerin war bereits am Theater an der Wien in der Uraufführung von „Mozart!“, in „Jekyll & Hyde“ und in „Elisabeth“, in der halbkonzertanten Fassung von „Tanz der Vampire“ und in „Rebecca“ – beides im Wiener Raimund Theater – sowie am Stadttheater Klagenfurt in „Casanova“ und „Sweeney Todd“ zu sehen. Neben ihren Musical-Engagements spielte Tina Schöltzke auch bereits in mehreren Opernproduktionen. Mit dem „Orangenmädchen“ feierte sie 2008 gemeinsam mit Noud Hell ihr Regie-Debüt im Wiener Off-Theater, ab September 2010 steht sie mit „Hello Dolly“ auf der Bühne der Volksoper Wien.

Stefan Bischoff
Der Absolvent der Konservatorium Wien Privatuniversität war 2007 auf der Felsenbühne Staatz in “The Scarlet Pimpernel” zu sehen und gab 2008 ebenda den „Joseph“ in Andrew Lloyd Webbers Musical-Evergreen. 2009 spielte er bei den Festspielen Gutenstein in „Gustav Klimt: Das Musical“ und den Anthony in „Sweeney Todd“ am Stadttheater Klagenfurt, wo er im Dezember 2010 auch in „Der Bettelstudent“ zu sehen sein wird.

Regie bei der Wiener „Babytalk“-Produktion führt Katharina Dorian, bekannt aus “The Producers” (Ronacher) sowie der neuen Wiener Version von „Tanz der Vampire“, in der sie als Rebecca zu sehen ist.

Babytalk
von Peter Lund und Thomas Zaufke
Premiere: 3. September 2010, 20.00 Uhr
Gloria-Theater, Prager Straße 9, 1210 Wien
Weitere Vorstellungen am 4.9. und 5.9. jeweils um 20.00 Uhr

Tickets
- online unter tickets.jet.at/gloriatheater
- und an der Abendkassa des Gloria-Theaters

Fritz-Grünbaum-Platz: Grüner Baum und grauer Lärm

5. September 2010
17:00bis18:00

Grüner Baum und grauer Lärm
Eine Revue-Revue
im Gedenken an Fritz Grünbaum & Kollegen

zusammengestellt und dargebracht von
Alexander Kuchinka und Robert Kolar

Auf dem Fritz-Grünbaum-Platz in Wien-Mariahilf hat Wendelin Pressl unter dem Motto “Kunst im öffentlichen Raum” die temporäre Installation Revue errichtet - eine begehbare Bühnen-/Tribünenkonstruktion, die sich sowohl auf den Namenspatron des unscheinbaren Platzes bezieht als auch den Blick auf die großstädtische Umgebung freigibt.
www.wien.gv.at/mariahilf/geschichte-kultur

Alexander Kuchinka und Robert Kolar erfüllen nun mit einer einmaligen Darbietung die Holzkonstruktion mit künstlerischem Leben, indem sie Leben und Werk Fritz Grünbaums sowie einiger seiner Zeit- und Leidensgenossen (Hermann Leopoldi, Karl Farkas) im buchstäblichen Wortsinn Revue passieren lassen.

In drei Stationen werden unterschiedliche Aspekte und Perspektiven des Standorts beleuchtet und thematisiert: vom Namenspatron des Schauplatzes (Fritz Grünbaum) und den Ortsbezügen (Apollo-Theater), seinem spezifischen Kabarettstil (Solo- und Doppelconference) und den Zeitbezügen (Flakturm als Symbol für den Weltkrieg) bis zur Problematik des Standorts, sowohl betreffend die Würdigung Fritz Grünbaums durch den lärmerfüllten Patz an der Gumpendorfer Straße als auch das errichtete Kunstwerk Revue. Dabei bieten sich auch Bezüge zu Kollegen wie Karl Farkas und insbesondere Hermann Leopoldi (Barnabitengasse) an

In freier Assoziation werden die unterschiedlichsten Blickwinkel auf die umliegenden Gebäude sowie zum titelgebenden Lärm und dem Grau der Großstadt, das für die egoistische Gedankenlosigkeit steht – dem gegenübergestellt wird dabei hoffnungsvolle der Ausblick auf das ebenfalls titelbestimmende Grün der Bäume der Umgebung, was über den Umweg des Wortspiels den Kreis zum Namenspatron des Platzes schließt.

Sonntag, 5. September 2010, 17 Uhr
1060 Wien, Fritz-Grübaum-Platz

www.iehi.eu

Töchter der Kunst: „Urbaner Spielplatz - Eine Dekonstruktion der Alltagswahrnehmung“

7. September 2010
18:30bis21:30

Der junge Theaterverein namens “Töchter der Kunst - Verein zur Förderung neuer Formen der freien Künste“ veranstaltet vom 10. bis 12. September 2010 eine Erlebnis-Ausstellung mit performativen Elementen in der VHS Hietzing.

In diesem Projekt setzt der Verein einen Schwerpunkt auf das Erleben der Sinne, um der abgestumpften Schnelllebigkeit im Alltag für eine kurze Dauer zu entfliehen. Das Motto: “Stellt unsere Welt auf den Kopf und schärft unsere fünf Sinne. Interaktive Installationen, Performances, Bilder, Texte, die zur Sinnlichkeit anregen und die Alltagsblindheit durchbrechen. Erleben Sie ihr inneres Kind von Neuem!”

Di. 7.9.2010 18:30 Uhr: Vernissage mit ersten Einblicken
Fr. 10.9.2010 von 10–19 Uhr: Programm für Schulen und Kinder
Sa. 11.9.2010 von 10–19 Uhr; Anschließend 19h Konzert Cafe Olga Sanchez
So. 12.9.2010 von 11–18 Uhr

Die Ausstellung ist vom 7.9 2010-17.9.2010 zu sehen.

Kulturbeitrag: 5 €; Kinder unter 5 Jahren frei; in Kooperation mit Hunger auf Kunst und Kultur

VHS Hietzing, 1130 WIEN, Hofwiesengasse 48
Nähere Infos –> hier

Wiener Kindertheater: Alpenkönig und Menschenfeind

7. September 2010
19:00bis21:00

ALPENKÖNIG UND MENSCHENFEIND
von Ferdinand Raimund

Premiere: 7. September 2010, 19.00 Uhr
Ort: Studio Molière, Liechtensteinstraße 37, 1090 Wien

„Alpenkönig und Menschenfeind“ ist ein unterhaltsames Psychogramm des cholerischen „Seelenkranken“ Rappelkopf, der in paranoider und überheblicher Verblendung seine Umwelt tyrannisiert. In der Verpackung des Zaubermärchens fängt Ferdinand Raimund die Diskrepanz biedermeierlicher Idylle, Glückseligkeit und Harmoniestrebens ein und spiegelt kritisch die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit. Sind die Eierschalen der Epoche abgestreift, bleiben allgemeingültige Themen: Schein und Wahrheit in der Selbst- und Umweltwahrnehmung, Willkür und Ausnutzung ökonomischer Abhängigkeiten.

Raimunds Text hat besonderen Wortwitz und ist für die jungen Darstellerinnen und Darsteller im häufigen Wechsel zum Beiseite-Sprechen eine Herausforderung an ihre komischen Talente. Der Witz der ewigen Wiederholung in der Rolle des Habakuk oder die Entladung der ungebremsten Wut Rappelkopfs sind den Kindern ein schauspielerisches Vergnügen. Sylvia Rotter und ihr Team erarbeiteten das Stück inhaltlich und szenisch mit den ca. 120 Kindern und Jugendlichen des Wiener Kindertheaters im Zuge der wöchentlichen Workshops während des vergangenen Schulsemesters. Bei den Vorstellungen werden die Rollen in jeweils wechselnder Besetzung gespielt, sodass alle ihren Auftritt bekommen!

Die Figur des Rappelkopf ist im Sog von Misstrauen und Verdächtigung gefangen. Auch sein Verhältnis zu Geld ist gestört: Es war indirekt durch den Betrug eines Geschäftspartners Auslöser seines Menschenhasses, all sein Glück macht Rappelkopf von seinem Vermögensstand abhängig und Geld ist das einzige, worauf er sich noch verlassen will. Als Opfer seiner eigenen Panikmache treibt er seine Selbstentfremdung und Abkapselung von seinem Umfeld mit der Flucht in den Wald – das Zauberreich des Alpenkönigs – durch die Isolation in eine Phantasiewelt auf die Spitze.

Vieles, was uns heute behelligt und das Gemeinwesen beeinträchtigt, ist in der Figur des Rappelkopf angelegt und wird unter technologischen, ökonomischen und politischen Bedingungen der Gegenwart realisiert. Im Stück lösen sich die Konflikte harmonisch, in der Tradition des Zaubermärchens: Der magische „Ego-Trip“ bringt die versprochene Selbsterkenntnis und führt die Familie wieder im Glück zusammen. Der Anstoß zur Selbstreflexion soll einen Weg zur verantwortungsbewussten Gemeinschaftlichkeit und zur sensiblen Wahrnehmung des Menschlichen zeigen.

Regie: Sylvia Rotter
Choreographie: Shona Morris & Paul Cimpoieru
Bühnenbild: Stefanie Willhelm
Requisiten: Eva Redtenbacher-Kohout
Kostüme: Petra Eder
Musik: Julia Meinx
Es spielen: 12 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 12 Jahren, wechselnde
Besetzung bei jeder Vorstellung
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Weitere Vorstellungen:
Mittwoch, 8. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 9. September 2010, 18.00 Uhr
Freitag, 10. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 11. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 12. September 2010, 15.00 und 18.00 Uhr
Mittwoch, 15. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 16. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Freitag, 17. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 18. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 19. September 2010, 15.00 Uhr

Das Wiener Kindertheater
Sylvia Rotter
Taborstraße 11b/2/26c, A - 1020 Wien
tel: +43 1 214 46 25
fax: +43 1 218 14 38
info@kindertheater.com
www.wienerkindertheater.com

Kartenreservierung
Tickets sind in allen Erste Bank Filialen erhältlich sowie
über das Wiener Kindertheater unter: 0664 858 55 88 oder info@kindertheater.com
Kartenpreise:
Vollpreis: Euro 15,-
Senioren und Präsenzdiener: Euro 12,-
Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studierende: Euro 7,-
Premierenkarten: Euro 25,- / 15,-
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 15%
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Uniqa

Theater Ansicht: Scheinbar Treibgut

8. September 2010
20:00bis22:00

Theater Ansicht: Scheinbar Treibgut
Schauspiel mit Bänkelgesang/Uraufführung

Geschwister, die nicht voneinander lassen können, die sich lieben, die, obwohl sie es wollen – und dürfen – da sie keine Halbgeschwister, sondern Stiefgeschwister sind, dennoch voneinander getrennt werden, um “das Schlimmste zu verhindern”, um “den Schein zu wahren”, sich selbst und dem anderen gegenüber.

Im Brennpunkt: die eigene Familie, ihre Geschichte, ihr Handeln, ihre Versäumnisse, ihre gemeinsam einsame Prägung in Hinblick auf das soziale Umfeld, auf die Gemeinschaft der anderen - Gesellschaft genannt. Diese Gesellschaft wiederum, die schaut zu und schaut weg und glaubt zu wissen. Genauso wie wir.

Inzest, der keiner ist.
Liebe, die einmal war - in früherer Zeit -, die trotz Trennung die Zeit übersteht, sich jedoch ändert, ständig verändert. In innigere Liebe zueinander? In Liebe, die die frühere Liebe sucht? In Liebe zu einer Zeit, die man hatte?

Geschwisterliebe, die harmlos ist.
Der Blick zurück, von Schuld geprägt. Oder doch nur von einer Teilschuld? Immerhin waren ja mehrere daran beteiligt.

Verantwortung, die auf den Schultern lastet, wie der Stein der Vergangenheit, von der man nicht spricht. Nicht sprechen kann, weil sie bedrückt, erdrückt.

Ein Moment nur - schon ist er vorbei! - und alles ist anders als geplant, erwünscht, erhofft, ersehnt. Hat man versagt? Nicht aufgepaßt? Verdrängt? Verfehlt?

Die einen verirren sich, die anderen wiederum fliehen, vielleicht nach vor – oder doch zurück? Man toleriert, man akzeptiert, man verliert und gewinnt. Einen Freund, eine Freundin, die Mutter, die man nie verstand, den Vater, der an allem Schuld?

Ein Spiel der Zeit, die die Gesellschaft prägt, deren Teil wir sind. Sowohl im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Sinn, als auch im mikroskopischen Geflecht von Beziehungen, Lebensinhalten und Geschichten. Treibgüter der Welt.

Leading Team
Text: Flo Staffelmayr
Regie: Artur Ortens & Flo Staffelmayr
Gesang: Karoline Gans
Bühnenmusik: N. N.
Komposition: Maurizio Nobili
Bühnenbild: Juliana Eck
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Regieassistenz: Helmut Käfer
Produktionsleitung: Catrin Arming

Darsteller
Martina Ebm, Wolfgang Oliver, Christina Scherrer, Markus Schöttl

Termine/Spielort/Tickets
Uraufführung am 8. September 2010 um 20h
Weitere Termine: 9. bis 12. September 2010 jeweils um 20h
Spielort: Schauspielhaus Wien (Porzellangasse 19, 1090 Wien)
Kartenreservierung unter: +43 0681 10 209 623
oder catrin@theateransicht.at

Nähere Infos –> hier

HerbstKlangWolkersdorf: “Die Comedian Harmonists” - das Musical

11. September 2010
19:00bis21:00

Im Rahmen des Festivals “HerbstKlangWolkersdorf”, das vom 11. bis 26. September 2010 über die Bühne get, findet die Premiere eines Musicals über eines der berühmtesten Männer-Gesangsensembles der Welt statt. “Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon …” - so fröhlich die berühmten Lieder der Comedian Harmonists auch anmuten, eine tragische Wendung bleibt am Ende nicht aus. Die großen Fragen nach dem Stellenwert von Toleranz, Respekt und Loyalität in einer Gesellschaft bilden das Gerüst in einem Stückrund um die viel umjubelte Gesangstruppe, deren Auflösung ein unausweichlicher Teil derGeschichte ist. Nicht ohne gegen die Hoffnungslosigkeit anzusingen. “Irgendwo auf der Welt gibt`s ein kleines bißchen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick.”

Inhalt
Wer kennt nicht die berühmten Lieder wie “Mein kleiner grüner Kaktus”, “Ein Freund, ein guter Freund”, “Veronika, der Lenz ist da”, “Irgendwo auf der Welt” und viele mehr. Mit viel Charme, Witz und einem Spritzer Ironie wird die musikalische Erfolgsgeschichte
der Comedian Harmonists erzählt. Die Liebe zur Musik führte sie zueinander, ließ sie Freunden werden und machte sie gemeinsam weltberühmt … der Aufstieg von - nicht nur sprichwörtlich - brotlosen Künstlern zu wahren Stars. Doch nach jedem Aufstieg kommt
meist ein Fall: Drei der Mitglieder waren Juden … und das in Zeiten des Nazi-Regimes… Nach Erteilung des Auftrittsverbotes für die Gesangstruppe, folgen immer öfter interne Unstimmigkeiten … eine Trennung im Streit war unausweichlich…

Leading Team
Intendant: Karl-Michael Ebner
Regie: Ivaylo Guberov
Musikalische Leitung: Michael Rot
Lichtdesign: Ivaylo Guberov

Cast
Ari: Thomas Markus
Harry: Gernot Heinrich
Robert: Ivaylo Guberov
Erich: Georg Lehner
Roman: Jörg Westerkamp
Erwin: Thomas Böttcher (Klavier)
in diversen Rollen u.a. als Agent Levy und Hans: Josef Krenmair

TERMINE
Sa, 11., 18., 25. 09. / So, 12. 19., 26. 09. 2010
Beginn: Sa 19h / So 17h
Ort: Schloss Wolkersdorf

Tickets
Kartenverkauf: Vorverkauf in allen Filialen der Raiffeisenbank und an der Abendkassa
Reservierung: E-Mail: office@herbstklang.eu
Telefon: + (43) 699-1 946 1876
Kartenpreise: € 43 / € 37 / € 29

Nähere Infos –> hier

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

15. September 2010
20:30bis22:30

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

von Dario Fo
Neufassung der Komödie in zwei Akten
Deutsch von Peter O. Chotjewitz
Regie: Dolores Schmidinger
Ausstattung: Andrea Hölzl
Mit: Andrea Händler, Sven Kaschte, Sissi Noé, Stephan Paryla-Raky, Rainer Stelzig

Die Lebensmittelpreise steigen sprunghaft an, Wirtschaftskrise und hohe Lebenshaltungskosten bedrohen Existenzen. „Bezahlt wird nicht!“ beschließen erbost Frauen aus der Arbeiterschaft, darunter die resolute Antonia, und plündern kurzerhand den Supermarkt ums Eck. Vollbepackt mit Beute kehren Antonia und ihre verdutzte Freundin Margherita heim und stoßen sofort auf jede Menge Ungemach: Die rechtschaffenen Ehemänner der beiden müssen ebenso hinters Licht geführt werden wie die Polizei.

Dario Fos pralle Farce setzt anarchische Gewitztheit und zivilen Ungehorsam gegen Hunger und Obrigkeitsdenken. 1974 gelang dies mit der Uraufführung so überzeugend, dass Frauen in Norditalien tatsächlich in spektakulären Aktionen Supermärkte plünderten.

Frauen zahlen nicht!
Um Widerständigkeit und Selbstermächtigung von Frauen gebührend zu feiern, gilt das Motto „Bezahlt wird nicht!“ dienstags bei dieser Produktion für Besucherinnen wortwörtlich: Eintritt frei!

Karten:
€ 16,– | Ö1-Club € 13,– | erm. € 10,– | Kosmos€ 1,– | Sparpaket 72 & 42

Premiere: 15.09.2010 um 20:30
KosmosTheater , Wien, Österreich

Weitere Termine:
16.09.2010, 17.09.2010, 18.09.2010, 21.09.2010, 22.09.2010, 23.09.2010, 24.09.2010, 25.09.2010, 28.09.2010, 29.09.2010, 30.09.2010, 01.10.2010, 02.10.2010

Liebeslieder & Chansons: Wolfgang Groller singt im stadtTheater Walfischgasse

15. September 2010
20:30bis22:30

grollersliebeslieder.jpg
Am 15. September 2010 ab 20.30 Uhr singt Wolfgang Groller (seit 1985 Lehrender an der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität) Liebeslieder von Herman van Veen, Jacques Brel, André Heller und Robert Opratko.

Musikalische Leitung und Klavier: Gerhard Geretschläger
Arrangement: Robert Opratko
Akkordeon: Nikola Djoric
Schlagzeug: Gerfried Kraine
Gitarre: Arnoldo Moreno
Violine: Alina Pinchas
Kontrabass: Heinrich Werkl
Klarinette: Reinhard Wieser

Karten: 20 Euro /ermäßigt 15 Euro; Reservierung unter 01/512 4200 oder unter stadttheater.org
stadtTheater Walfischgasse, Walfischgasse 4, 1010 Wien

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