“Frühling für Hitler” - der flickr-Fotostream des Admiralspalasts
Der Admiralspalast Berlin hat bei flickr ein Account - unter anderem gibt es da auch ein paar interessante Backstage-Fotos zu “The Producers”. Zum Fotostream gehts –> hier
Der Admiralspalast Berlin hat bei flickr ein Account - unter anderem gibt es da auch ein paar interessante Backstage-Fotos zu “The Producers”. Zum Fotostream gehts –> hier
Laut “Der Westen” konnte Mel Brooks’ Musical “The Producers” trotz (wie in Wien) euphorischer Kritiken auch in Berlin letztendlich der Produzenten Erwartung nicht erfüllen.
Sonntag fiel der letzte Vorhang: Nach zwei Monaten gab Andreas Bieber gemeinsam mit dem Ensemble des Musicals »The Producers†seine letzte Vorstellung im Berliner Admiralspalast. Nach Wien zu Beginn des Jahres ist das hoch dekorierte Broadway-Stück von Mel Brooks auch in der deutschen Hauptstadt gescheitert. (…)
Zum Artikel gehts –> hier
Ein Abschlussbild zur Berliner Produktion gibt es im Fotostream des Admiralspalasts bei flickr –> hier
Der FALTER widmet dem Mikroblogging-Phänomen “Twitter” diese Woche eine Coverstory, und auch Michael Kunze hat die Kunst des Zwitscherns für sich entdeckt. “DramaMusicals” ist nun bei Twitter vertreten und kann –> hier abonniert werden. 44 “Followers”? Na, das wird sicher bald mehr. Drama braucht man, vor allem im deutschsprachigen Musical, da ist ohnedies das meiste nur mehr Rumblödelei. Auch Michael Kunze selbst hat ein Twitter-Account –> hier.
Und wenn Michel Kunze schon bei Twitter ist, hat er auch gleich einen eigenen YouTube-Channel anlegen lassen. Da präsentiert er derzeit unter anderem die mehrteilige Serie “Von der Idee zur Premiere”. 9 Abonnenten hat DramaMusicals. Auch das wird sich sicher bald ändern. Zum YouTubeChannel von DramaMusicals geht es –> hier.
Die Alte Oper Frankfurt und Birk Events präsentieren eine Produktion der Semmel Concerts GmbH in Zusammenarbeit mit Freddy Burger Management und Stage Entertainment
Uwe Kröger als Gaststar in der Alten Oper Frankfurt!
Mit freundlicher Genehmigung der Vereinigten Bühnen Wien wird der Musicalstar, der zurzeit am Wiener Raimund Theater als Ministerpräsident Graf Taaffe im Musical RUDOLF auf der Bühne steht, an folgenden Terminen an der Seite von Annemieke van Dam als Elisabeth in der Rolle des Todes auftreten:
Fr., 18. Dezember 2009, 16.30 (Preview) und 21 Uhr (Premiere)
Di., 22. Dezember 2009, 20 Uhr
Mi., 23. Dezember 2009, 20 Uhr
Sa., 2. Januar 2010, 15 und 20 Uhr
So., 3. Januar 2010, 14.30 und 19 Uhr
Di., 12. Januar 2010, 20 Uhr
Mi., 13. Januar 2010, 20 Uhr
Do., 14. Januar 2010, 20 Uhr
An allen anderen Aufführungsterminen wird Oliver Arno die Rolle des Todes übernehmen. [via alteoper.de]
Im Musical “Frühlings Erwachen” ist Matthias Bollwerk derzeit als “Ernst” zu sehen, im Netz führt er ein sehr unterhaltsames “Notizblog”, das man über seine MySpace-Site oder sein YouTube-Account erreicht. 16 Abonnenten hat er da, das muss ich ändern!
… kein Statement, nein, nein, das ist die deutsche Pre-Wien-Übersetzung von “The Bitch of Living” aus dem Musical “Frühlings Erwachen”, und Ausschnitte aus “Hurenleben” und der deutschen Version von “The Song of Purple Summer” findet man –> hier.
Übrigens interessant, welche Stimme man da raushört und was man daraus schließen könnte, oder auch nicht.
Mel Brooks anlässlich der Berlin-Premiere von “The Producers” [via Münsterländer Volkszeitung]
Berlin ist der natürlichste Ort in Deutschland für diese Show, denn dort ist so viel Kultur zu Hause. Berlin funktioniert, Berlin ist hip. Ich weiß, dass die Berliner den Plot verstehen werden. In anderen deutschen Städten weniger. Vielleicht noch in Hamburg. Das Publikum ist sehr klug, fast so wie in New York. München ist in der Mitte gespalten. Sie mögen dort Filme und Theater, sie haben Filmfestivals. Aber sie lieben auch Weißwurst, Brezeln und Lederhosen. Dieser Teil von München würde es nicht verstehen. Ich sage den Berlinern: Schaut, dass ihr eine Karte ergattert, auch wenn ihr eine alte Dame aus dem Weg schubsen müsst. Gott wird es verstehen.
Mel Brooks anlässlich der Wien-Premiere:
Don’t book another show. We’ll stay forever!
VBW-Intendantin Kathrin-Zechner anlässlich der Wien-Premiere von “The Producers”:
Das Wiener Publikum ist intelligent genug für diesen Humor.
… fragt die “Berliner Morgenpost” und bringt neben allem anderen auch einige interessante Passagen zur Wien-Produktion des Mel-Brooks-Musicals “The Producers”:
Für die Vereinigten Bühnen Wien war es kein guter Ausgang. Das altehrwürdige Ronacher wurde nach einem aufwendigen Umbau am 30. Juni 2008 mit “The Producers” eröffnet. “Nach den ersten Kritiken hätte man denken können, dass uns das Publikum die Bude einrennt”, sagt Andreas Bieber. “Aber das ist nicht passiert.” Eine Auslastung von 70 Prozent ist eine Quote, von der manch anderes Theater nur träumt. Aber wenn man sich einen Hit erhofft und dann einen einigermaßen guten Erfolg bekommt, ist man schnell unzufrieden.
Woran lag’s, dass die Zuschauer in Wien nicht wie erwartet in die kurzweilige Show kamen? Cornelius Obonya hat folgende Erklärung: “Ich bin Österreicher. Bei uns wurden gewisse Diskussionen, die in Deutschland über Jahrzehnte geführt wurden, nicht geführt. Ganz simpel. Und das merkt man auch im Saal. Ich merke das, wenn Andy Bieber und ich die Hakenkreuz-Binden rausziehen. Es reicht schon der Stahlhelm am Anfang. Da geht ein kleiner Riss durchs Publikum. Man darf nicht vergessen, dass diese Leute bei uns als dritter Nationalrats-Präsident im Parlament sitzen. Bei uns fliegen keine Molotow-Cocktails auf Ausländerheime. Wir hatten kein Hoyerswerda in Österreich. Aber dafür sind sie bei uns schön brav integriert in die Demokratie, die wir so haben.”
In Österreich, so Johannes Fiala, Künstlerischer Produktionsleiter der VBW, ist das Zeigen verbotener Zeichen klar geregelt: “Es gibt einen Passus im Verbotsgesetz, dass Kabarett und Theater die verfassungsfeindlichen und -widrigen Symbole verwenden dürfen.” Wie sieht das in Deutschland aus? Zwar gibt es hier auch eindeutige Gesetze. Aber in Juristenkreisen ist man sich sicher, dass es bei uns “mindestens einen Moralapostel geben wird, der hofft, durch einen Aufschrei berühmt zu werden”.
Sollten Sie jetzt immer noch nicht wissen, ob das Stück politisch korrekt ist: Nein, ist es natürlich nicht. Aber es gibt laut Hauptdarsteller Obonya einen einfachen Grund, warum jede Kritik von vornherein ausscheidet: “Wenn eine so große Komödie auch noch von einem Juden geschrieben ist, dann kann man sich als halbwegs intelligenter Mensch denken, dass da auch was dahinter ist. Und die Leute sollen darauf kommen, dass es neben dem Lachen noch um etwas anderes geht. Ich denke mir, die Menschen in Wien sind einfach zu satt, um sich solche Gedanken noch zu machen. Unsere Hoffnungen ruhen daher auf den Berlinern. Ich denke, in Berlin gibt es ein wenig mehr Aufprallfläche.”
Zum Artikel “Kann Berlin über Hitler lachen?” gehts –> hier.
Auch die BILD fragt sich, ob man in Berlin über Hitler lachen darf und bringt Bilder –> hier.
Am 17. Mai 2009 steigt im Berliner Admiralspalast die “THE PRODUCERS”-Premiere, und da Deutschland mehr TV-Magazine/-Shows als Vera am Mittag, Nachmittag oder Vormittag hat, gibt es auch mehr Möglichkeiten der Promotion, sogar einer gewissen werbewirksamen Promotion.
“Schmidt & Pocher” zum Beispiel. Zwar sind die beiden ab und zu am besten, wenn sie aus dem Telefonbuch vorlesen, aber mal abwarten, was sie mit Bettina Mönch, Cornelius Obonya und Andreas Bieber anstellen, wenn die am 2. April 2009 ihren Auftritt als Ulla, Max Bialystock und Leo Bloom in der ARD absolvieren.
TV-Tipp
“Schmidt & Pocher” - am 2. April 2009 um 23 Uhr auf ARD (Wiederholung am 3.4.2009 um 10.30 Uhr auf MDR)