Archiv - Musical
Martin Bruny am Montag, den
3. September 2007 um 23:27 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 20. November 2007 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
theater-center-forum: Swinging Couple - Susanne Marik, Bela Fischer & Friends
20.11.2007 (Premiere)
21.11.2007
22.11.2007
23.11.2007
24.11.2007
Pressetext:
Genießen Sie einen unterhaltsamen Ausflug in die Welt des Chansons und des Musicals rund um das Thema Liebe mit vielen unvergesslichen Melodien von Zarah Leander, Marlene Dietrich, Robert Stolz, Ralph Benatzky, u. v. a. Charmant, witzig und elegant interpretiert Musicaldarstellerin Susanne Marik in ihren Liedern und Geschichten heitere Episoden, aufreg-ende Momente und kleinen Tragödien des Alltags.
Mit Liedern wie »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt«, »Auch Du wirst mich einmal betrügen«, »Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen«, u.v.a. wird das Publikum, begleitet am Klavier von Bela Fischer (Volksoper Wien) und Friends musikal-isch verwöhnt.
Susanne Marik
Susanne Marik stand bereits mit sechs Jahren in den Reihen des Kinderballetts und Kinderchors der Wiener Volksoper auf der Bühne; zwölfjährig verkörperte sie an der Wiener Kammeroper Flora in Brittens »The Turn of the Screw«.
Gesang, Tanz und Schauspiel studierte sie am Wiener Konservatorium; ihre Ausbildung schloss sie 1989 mit Diplom ab. Seit 1990 ist die freischaffende Sängerin im In- und Ausland unterwegs.
Während ihres Engagements am Opernhaus Graz trat sie in den Musicals »Chicago«, »Cabaret«, »Anatevka« und »Alexis Sorbas« auf; neben zahlreichen Tourneen gastierte sie u.a. an den Staatstheatern Karlsruhe und Saarbrücken, am Musicaltheater Zürich, der Alten Oper Frankfurt, in Düsseldorf, Bern und Augsburg, am Deutschen Theater in München sowie jüngstens als Anna in einer Wiener Produktion des Musicals »The King and I«.
Seit 2001 erarbeitet Susanne Marik mit dem Komponisten Bela Fischer sehr erfolgreiche Solo-Programme; ihren Chansonabend »Heiteres und so Weiteres zum Thema Liebe« präsentierte sie beim Kultursommer in Thüringen und im August 2006 im Marmorschlößl der Kaiservilla in Bad Ischl. Neuerdings trifft man die vielseitige Künstlerin auch als charmante Moderatorin auf Einführungen, Firmenveranstaltungen und Shows.
Martin Bruny am Montag, den
3. September 2007 um 22:44 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 29. Oktober 2007 |
| 20:00 | bis | 22:30 |
Jeff Lorber Superband feat. Dave Weckl & Randy Brecker
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 20 Euro
Tickets: Reigen
Es gibt Musik, die läuft, und eigentlich hört sie keiner. Denn sie ist so unauffällig designed, dass sie zwar einen Raum (oder Fahrstuhl) akustisch möbliert und vielerlei Anreize zum kurzfristigen Hinhören bietet, aber – trotz oft höchstklassiger, virtuoser Soli – weder die Aufmerksamkeit bindet noch im Gedächtnis haften bleibt. Dem Pianisten und Keyboarder Jeff Lorber gelang mit “He Had A Hat” ein exzellentes Beispiel für dieses Genre. Unterstützt wurde er dabei von Bobby Colomby, einst Schlagzeuger bei Blood Sweat And Tears und mittlerweile ein ebenso begehrter wie erfahrener Produzent. Zudem garantieren Topmusiker wie die Trompeter Randy Brecker und Chris Botti, die Saxofonisten Tom Scott und Kirk Whalum, die aktuelle Bläsergruppe von Blood Sweat And Tears oder die Schlagzeuger Abraham Laboriel Jr., Vinnie Colaiuta, Dave Weckl und der Percussionist Lenny Castro die hohe musikhandwerkliche Qualität….
(Werner Stiefele, 30.6.2007; www.rondomagazin.de/)
Martin Bruny am Montag, den
3. September 2007 um 20:23 · gespeichert in Wien, Event-Tipps
| 11. September 2007 |
| 19:30 | bis | 22:00 |
Wien - International Theatre: ANIMAL FARM
by George Orwell
September 11 - November 10, 2007
Links:
- International Theatre
- Eric Lomas
Martin Bruny am Montag, den
3. September 2007 um 14:45 · gespeichert in Wien
Manchmal hört man ein Lied und weiß, dass man ein Konzert des Interpreten eben dieses Liedes besuchen muss. Nehmen wir die “Vienna International Pocket Opera”. Auf ihrer Website hat die Gruppe eine ganze Reihe von Soundbeispielen, so unter anderem auch den Song “how does is feel”. Dauer: 1 Minute und 24 Sekunden, und doch sind diese paar Sekunden vermutlich für den einen oder anderen Anreiz genug, sich ein Konzert der “Vienna International Pocket Opera” zu geben.
Was hat man sich unter der “Vienna International Pocket Opera” eigentlich vorzustellen? Ein Ausschnitt aus dem Pressetext des Ensembles:
In Wien - einer Weltstadt der Musik - lohnt es sich, als Gast an einem Abend in die Oper, am nächsten in ein Musical und am folgenden noch in einen Jazzclub zu gehen. Wer das alles in einem haben möchte, und noch dazu einzigartig dargebracht, erlebt am besten die »V.I.P.Opera« live.
Die Vienna International Pocket Opera besteht aus nur vier Musikern, auch wenn man manchmal doppelt so viele zu hören meint. Tenor, Geige, Horn und Klarinette. Punkt. Was die vier Herren im Frack ohne Hilfsmittel auf die Bühne zaubern, ist schlicht
unglaublich. Von der Königin der Nacht bis zu den Blues Brothers, von Operette als Samba bis zu fetzigen Alpinmusikklängen reicht der Schwindel erregende Reigen. Sie hören Trompeten, Posaunen, Balalaikas oder Drum Beats allein mit der Stimme erzeugt, sind Zeuge eines Mafia Begräbnisses oder Gast bei »The Queen«.
Großes Musiktheater mit kleinstem Aufwand ist das Konzept der Pocket Opera. Virtuosität, Witz und Spielfreude werden Sie verzaubern.
Bei “V.I.P Opera - Vienna International Pocket Opera” handelt es sich um:
Peter Hofmann (Horn)
Erich Steinkogler (Klarinette, Saxophon)
Max Volt (Tenor, Percussion)
Azzi Finder (Violine).
Die nächsten Auftrittstermine der Gruppe finden im Wiener Schubert Theater statt, und zwar am 8., 9. und 12. September, am 5., 6., 19. und 20. Oktober sowie am 16. und 17. November 2007, jeweils um 19:30 Uhr.
Tickets:
Einheitspreis: 12 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Schubert-Theater
Währinger Straße 46; 1090 Wien
Telefon: 0676 - 44 34 860
E-Mail: schuberttheater@gmx.at
Links:
- Schubert Theater
- Vienna International Pocket Opera
Martin Bruny am Sonntag, den
2. September 2007 um 17:16 · gespeichert in Wien
Derzeit läuft im Wiener 3raum-Anatomietheater die Satire “Evita Peron” mit der Wiener Diseuse Lucy McEvil in der Hauptrolle sowie Andreas Erstling (Ibiza), Hubsi Kramar (Peron), Elisabeth Prohaska (Mutter) und Tamara Stern (Krankenschwester).
Autor der “schwarzen Komödie”, die 1971 uraufgeführt wurde, ist der Schriftsteller, Dramatiker und Zeichner COPI (Raul Damonte Botana, 1939-1987). COPI zeichnet “Evita” als selbstsüchtige, hasserfüllte Person, die ein neues Leben beginnen möchte.
Der Inhalt des Stücks: Evita hat sich mit ihrem Mann, Präsident Peron, dem Vertrauten Ibiza, ihrer Mutter und ihrer Krankenschwester eingeschlossen. Sie gibt vor, schwer krebskrank und dem Tode nahe zu sein. Wenn sie stirbt, soll sie ein Staatsbegräbnis erhalten. Eben jenes Staatsbegräbnis soll ihr Weg in die Freiheit sein. Evita heckt eine raffinierten Plan aus, um mit Hilfe ihres in der Schweiz gehorteten Geldes in ein neues Leben starten zu können, befreit von ihrem verhassten Mann und dem Amt, welches ihr zur Bürde geworden ist. Sie ermordet gemeinsam mit Ibiza die Krankenschwester, der sie zuvor ihr Kleid angezogen hat. Die tote Krankenschwesterr wird entsprechend geschminkt und bekommt Evitas Perücke. Der wirklichen Evita zum Verwechseln ähnlich, soll sie einbalsamiert und den wartenden, trauernden Volksmassen präsentiert werden, bevor sie endgültig begraben wird …
Neben ihrer Hauptrolle in der Satire “Evita Peron” (die im Übrigen eine gesunde Dosis Gegengift für all jene ist, die Andrew Lloyd Webbers Musicalversion der Lebensgeschichte von Evita Peron schon auswendig runterjodeln können) gibt Lucy McEvil mit ihrer Band (Martin Kratochwil am Klavier, Günther Schiebeck am Bass und Georg Mauerhofer an den Drums sowie am Vibrafon) von September bis Dezember 2007 (Premiere: 14. September, 22 Uhr) eine Reihe von Solokonzerten, die man nicht missen sollte, gilt sie doch als eine der derzeit schillerndsten Persönlichkeiten in der Sparte “Heavy Chanson”.
Mit viel Lust und Können machen sich Lucy McEvil und ihre drei Musiker über Neues, Altes und Eigenkompositionen her. Country als Bossa Nova verkleidet, Wienerlieder mit gelungenem Facelifting, Chansons, die plötzlich nach Punk riechen, Schubert, mal ohne Pathos und minimalistisch aufbereitet … und vieles mehr. Zu hören unter anderem: Bearbeitungen von Randy Newmans “Political Science” sowie “Lonely At The Top”, weiters Lieder von Rainer Werner Fassbinder (”Karneval”) und Hans Magnus Enzensberger (”In 10 Sekunden ist alles vorbei”), die von Peer Raben vertont wurden. Aus der Wiener Chansonriege sind Hugo Wieners “Wie man eine Torte macht”, Gerhard Bronners “Das Chesterfield Girl”, Andrà© Hellers “Mein Freund Schnuckenack” und Helmut Qualtingers “Des Wean des is a oide Frau” mit an Bord. Auch Vertonungen von Erich Kästners “Barlied” und Friedrich Holländers “Stroganoff” sind eingeplant, neben Eigenkompositionen von Martin Kratochwil mit Texte von Stephan Eibel Erzberg.
Lucy McEvil hat in ihrem Programm die uralten Themen Tod und Eros auf dem musikalischen Seziertisch. Der Tod verliert den Kopf und das Flittchen fängt an darüber nachzudenken. Konzerte von ihr sind eine spannende Mischung aus ganz leisen, bis hin zu komisch burlesken Liedern über den Tod, das Sterben, die Lust und das Begehren.
Lucy McEvil & Band
Klavier Martin Kratochwil
Bass: Günther Schiebeck
Drums & Vibrafon: Georg Mauerhofer
3raum Anatomietheater; 1030 Wien, Beatrixgasse 11
14. September, 19. Oktober, 16. November und 14. Dezember 2007, jeweils um 22 Uhr
Karten: 15 Euro/ 12 Euro erm.
Reservierung unter: 0650 / 323 33 77 oder www.3raum.or.at
Evita Peron
3raum Anatomietheater; 1030 Wien, Beatrixgasse 11
noch bis 20. September, Mittwoch bis Samstag
Karten: 18 Euro/12 Euro erm.
Reservierung unter: 0650 / 323 33 77 oder www.3raum.or.at
Links:
- Lucy McEvil
- 3raum-Anatomietheater
- Martin Kratochvil
- Der “Falter” über Lucy McEvil
- Zur Geschichte des 3raum-Anatomietheaters
Martin Bruny am Freitag, den
31. August 2007 um 22:29 · gespeichert in Broadway
“The Little Mermaid”, das ist der Titel des neuesten Musicalausflugs der Firma Disney - eine Bühnenmusicalversion des erfolgreichen Zeichentrickfilms aus dem Jahre 1989, der weltweit 211 Millionen Dollar eingespielt hat. Disney kann einen Erfolg brauchen, die heydays der großen Musicaltriumphe am Broadway liegen schon etwas zurück:
“Beauty and the Beast” zum Beispiel, das dreizehn Jahre am Broadway lief, obwohl es von den Kritikern nicht gerade geliebt wurde.
“Aida” geriet zum ersten Disney-Fiasko. Die Tryout-Version von Atlanta wurde nicht nur verrissen, sie wurde geradezu vernichtet. Eine überarbeitete Version konnte sich fünf Jahre am Broadway halten. “The Lion King” sollte einer der Höhepunkte der Disney-Musicals bis dato werden, “Tarzan” einer der größten Flops.
15 Millionen Dollar investiert Disney in “The Little Mermaid”, derzeit laufen die Tryouts in Denver; die Broadway-Premiere wird im November 2007 stattfinden. Für “The Little Mermaid” hat sich Disney Francesca Zambello an Bord geholt, eine weltweit angesehene Regisseurin, die in Wien für “Rebecca” (Inszenierung) verantwortlich zeichnete. Für ihre Arbeit an “The Little Mermaid” erhielt sie vom Branchenfachblatt VARIETY ausschließlich eines: vernichtende Kritik. Zitate aus der Kritik der “Variety”, verfasst von David Rooney, seines Zeichens Chief Theater Critic, lesen sich wie folgt:
While director Francesca Zambello is new to Broadway, her opera and musical productions elsewhere have been lauded for their balance of spectacle with emotional detail. But by choosing frequent opera-world collaborators, set designer George Tsypin and costumer Tatiana Noginova, Zambello has allowed emotion, charm and enchantment to be drowned in a sea of bewilderingly over-stylized designs.
Doug Wright’s book for “Mermaid” joins the dots well enough but it constantly struggles against the visual conception, which distracts from the story’s essence and makes it hard for the audience to lose themselves in the underwater environment. Wright’s work in “I Am My Own Wife” and “Grey Gardens” showed his connection to maverick personalities, so this tale about letting children step out into the world, make mistakes and follow their own path should be a good fit. Yet, that comes through only perfunctorily, despite Boggess’ committed performance and crystalline vocals. And much of the humor falls flat.
What’s surprising is how underwhelming the movie’s most delightful numbers are here. The joyous calypso frolic “Under the Sea” and gloriously romantic “Kiss the Girl” are wonderful songs but Zambello has compromised both with chaotic presentation, not helped by Stephen Mear’s uninteresting choreography. (”Under the Sea” would have been a more obvious scene-setting opener than the ho-hum sea chanty “Fathoms Below,” expanded from a few throwaway bars in the film.) “Part of Your World” fares better despite Boggess being stuck in a plastic cave for most of it.
Aside from some neat transitions early on between above and below sea, the show generally is most persuasive when Tsypin’s clutter is cleared away, leaving the gorgeous color palette and delicate strokes of Natasha Katz’s lighting to take the descriptive lead. Despite Zambello’s much-quoted creative choice of “no water, no wires,” it’s the simple wire work of Prince Eric’s near-drowning in the storm or Ariel’s underwater transformation from mermaid to human that come closest to engendering a sense of wonderment.
As for “Mermaid’s” Broadway prospects, the strength of the property might help it stay afloat awhile, especially with tourist traffic. But if Disney Theatrical chief Thomas Schumacher’s aim in enlisting Zambello and team was to develop another eye-popping theatrical event to transcend the kid-fare label, he needs to keep fishing.
Begonnen hat die Disneys Tragödie, so Michael Riedel in der “New York Post”, schon bei “The Lion King”. Ab da holten sich die Zeichentrickgurus für ihre Musicals zunehmend Künstler an Bord, um aus Cartoons Musicalkunstwerke zu bauen. Man legte Wert auf einen besonderen künstlerischen Touch. Als Regisseur für “Tarzan” heuerte man den angesehenen Set Designer Bob Crowley an, der durch seine Arbeit als Set Designer bei seriösen Bühnenwerken (und “Aida”) berühmt wurde. Bei “Mary Poppins” führte Richard Eye Regie, der ehemalige Leiter des National Theater von London. Was bei “The Lion King” (Regie: Julie Taymor) geklappt hat, funktioniert seither nicht mehr.
Die Broadway Division von Disney wurde vom ehemaligen Disney CEO Michael Eisner gegründet. Eisner, ein Theaterfreak von Kindestagen an, beaufsichtigte jedes Detail bei der Entwicklung von “Beauty and the Beast” und “The Lion King”. Robert Iger, sein Nachfolger, hat, so sagt man, nicht ganz diese Leidenschaft für das Theater. Mit Flops wie “Tarzan” ruiniert man sich die eigene Erfolgsstory und das Image - genau davor hat Iger am meisten Angst. Im Herbst wird es Billigticket-Aktionen für “The Lion King” und “Mary Poppins” geben. Sollte dann noch “The Little Mermaid” floppen, könnte es das gewesen sein mit der Disney-Erfolgsstory am Great White Way, oder wie ein bekannter Produzent meint:
I doubt we’re going to see a lot more Disney shows after “Mermaid”. I just don’t think this is really Bob Iger’s bag.
Quellen:
- Variety
- New York Post
Martin Bruny am Freitag, den
31. August 2007 um 16:21 · gespeichert in Wien
Wenn am 6. September 2007 die zweite Saison für “Rebecca”, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, beginnt, dann steht eine Schauspielerin ganz besonders im Rampenlicht: Marika Lichter. Sie übernimmt von Carin Filipcic die Rolle der schrillschillernd-schrulligen Mrs. Van Hopper und ist, wenn man einem Artikel in der neuesten Ausgabe des Monatsmagazins “Bühne” Glauben schenken darf, die “wahre” Mrs. Van Hopper:
Dass Marika Lichter den entsprechenden Mut für diese Komik mitbringt, weiß jeder, der ihre Karriere vom Schlagerstern zum Musical- und Dancing-Star verfolgt hat. “Levay hat mir ja gestanden, dass er beim Schreiben dieser Rolle an mich gedacht hat.” [Bühne, 9/07, S. 42]
Martin Bruny am Freitag, den
31. August 2007 um 11:26 · gespeichert in Wien
Am kommenden Montag feiert “Elisabeth”, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, sein 15-jähriges Jubiläum. Die Anzahl der Feierlichkeiten ist unüberschaubar. Hier die wichtigsten Veranstaltungen:
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Die Uraufführung ging am 3. September 1992 über die Bühne des Theater an der Wien. Bis 1998 wurden 1279 Vorstellungen gegeben, 1.270.521 Zuschauer wurden begrüßt.
Ein “Elisabeth”-Revival, das vom 1.Oktober 2003 bis 4. Dezember 2005 im Theater an der Wien zu sehen war, brachte es auf 473 Vorstellungen beziehungsweise 513.610 Besucher.
Martin Bruny am Mittwoch, den
29. August 2007 um 11:03 · gespeichert in West End, Broadway, Wien, Deutschland
Sechs Millionen Dollar haben die Produzenten des Erfolgsmusicals “Spring Awakening” in ihre Show gesteckt. Nach einem starken Sommer hat die Produktion die Kosten bereits eingespielt. Mit ein Grund dafür: der Gewinn von acht Tony Awards im Juni 2007, inklusive der Auszeichnung als “Bestes Musical”.
“Spring Awakening” setzt nun an, zum globalen Erfolg zu werden. Eine US-Tour startet im September 2008 in San Francisco, in Planung sind internationale Produktionen in England, Japan, Korea, den Niederlanden, Deutschland - und Österreich.
Die Uraufführung des Werks von Duncan Sheik und Steven Sater fand am Off-Broadway (Atlantic Theater Company) im Juni 2006 statt. Im November 2007 wechselte man an den Broadway, wo die Show im Eugene O’Neill Theatre derzeit zu 100 Prozent ausgelastet ist (durchschnittliche Auslastung 2007: 86,81 Prozent). [Playbill, Broadwayworld.com]
Martin Bruny am Sonntag, den
26. August 2007 um 22:50 · gespeichert in Wien
Im Mai 2007 brachte das Ensemble ‘83 im Stadttheater Bruck/Leitha das Musical «I love you, you’re perfect, now change†von Joe DiPietro (Texte) und Jimmy Roberts (Musik).
Wer die Gelegenheit versäumt hat, kann nun zwei Aufführungstermine (29. September und 13. Oktober 2007) im Wiener Ateliertheater nutzen, um eine der erfolgreichsten Off-Broadway-Shows aller Zeiten zu sehen.
- “I love you, you’re perfect, now change” ist das derzeit am längsten am Off-Broadway laufende Musical. Am 1. August 2007 feierte es am Westside Theatre sein 11-jähriges Jubiläum. Es ist auch in Denver, Dallas, Südflorida und Rochester, New York, das am längsten am Spielplan stehende Musical.
- Weltweit wurde die Show mehr als 4500 Mal aufgeführt und spielt damit, was die Anzahl der Aufführungen anlangt, in einer Liga mit “Helly, Dolly!”, “South Pacific” und “Oklahoma!”.
- “I love you, you’re perfect, now change” wurde weltweit in mehr als 400 Städten aufgeführt und in 11 verschiedene Sprachen übersetzt.
- 53 Mal haben Männer während einer Aufführung der Show die Chance genützt, um live auf der Bühne um die Hand ihrer Geliebten anzuhalten, und 53 Mal hat sie Ja gesagt.
In Wien waren bis jetzt zwei verschiedene Produktionen dieser Show zu sehen: Die österreichische Erstaufführung (in deutscher Sprache) brachte das Ensemble OffBroadway im Wiener Interkulttheater 2004 auf die Bühne. Eine englischsprachige Aufführung der Show zeigte das “Vienna Theatre Project” vom 25. April bis 6. Mai 2005 im Ensembletheater am Petersplatz.
Das Ensemble ‘83 ist eine in Bruck/Leitha, Niederösterreich, gegründete Theater- und Musicalgruppe. Alle 30 Mitglieder der Gruppe (Regisseure, Sänger, Tänzer, Musiker, Techniker, Schreiberlinge etc.) sind Amateure. Seit 1983 produziert das Ensemble ‘83 Musicals, Theaterstücke, Chorkonzerte, Lesungen, Workshops für Kinder etc.
I Love you, you’re prefect, now change
Buch und Liedtext: Joe DiPietro
Musik: Jimmy Roberts
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser, Iris Schuhmacher
Kreativteam Ensemble ‘83:
Ton: Tom Gödel
Licht: Wolfgang Geistler
Requisite: gesamtes Ensemble
Inszenierung: gesamtes Ensemble
Regie Thomas Mayer
Klavier: Werner Müller
Cast:
Petra Deutsch, Christine Haas, Eva Kohler, Doris Mernig, Eva Ursprung, Werner Haas und Andreas Mikuta.
Termine/Tickets:
29.9.2007 und 13.10.2007 jeweils 19:30
Ateliertheater 1070 Wien, Burggasse 71
Tickets: im Ateliertheater Tel.: +43 1 524 22 45 (Kassa ab 17 Uhr)
oder direkt auf der Website des Ensemble ‘83.
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